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Esma Redžepova - homophobe Verliererin oder Opfer einer Boulevardkampagne?

› in Eurovision Song Contest 2013 - ESC Malmö von OLiver

In den letzten 24 Stunden konnte man lehrbuchmäßig erleben, wie sich ein zweifelhafter Report rasch und ungeprüft über die internationalen Fanmedien verbreitete, bis sogar Mainstreammedien wie n-tv das Thema aufgriffen: Hat Esma Redžepova, Mazedoniens Sängerin beim Eurovision Song Contest in Malmö, tatsächlich "überall Schwuchteln, die den Wettbewerb gestohlen haben" für ihr Ausscheiden verantwortlich gemacht? Die Kommentare der Leser auf diversen Fanseiten sind eindeutig, die knapp 70-Jährige wird als homophobe alte Frau beschimpft, die einen Sündenbock für das Ausscheiden von "Pred da se razdeni" (im zweiten Halbfinale des ESC) suche und ihn in den schwulen Fans des Wettbewerbs gefunden habe. Ein Shitstorm bahnt sich an. Nur wenige Leser der betreffenden Webseiten räumen ein, womöglich sei es ein Kulturschock für die international mit vielen Preisen dekorierte Sängerin gewesen, auf Partys und in der ESC-Blase andauernd schwulen Kerlen zu begegnen. Alle Berichte gehen auf eine Veröffentlichung im serbischen Tabloid "Kurir" zurück, das nicht gerade für seriösen Journalismus bekannt ist, sondern dafür, mit bunten und skandalträchtigen Storys über Prominente Auflagen und Klicks zu erzielen. Laut Kurir (hier der Originaltext) habe Esma statuiert, die gesamte ESC-Organisation sei von einer 'Gay Lobby' gekapert worden. Sie wird indirekt.. ...mehr

One and a half decades

› in Prinz Blog München von Amadeus

Erst exklusives Vier-Gänge-Menü, dann rauschendes Fest: Bereits zum dritten Mal veranstaltete der Supper Club am 8. September eine Dinnerparty in dem ehemaligen Lichtspielhaus am Hofgarten. Der perfekte Rahmen für das 15. Jubiläum der Münchner DJs und House-Produzenten Milk & Sugar. Mit Hits wie „Hey (Nah Neh Nah)“ oder „Let the Sun Shine“ sind Michael Kronenberger (alias Milk) und Steffen Harding (alias Sugar) weltweit in den Clubs zu hören. Ihr Jubiläum feierten sie aber zunächst in ihrer Heimatstadt. Unterstützt von der Sängerin und Songwriterin Ayak Thiik und der Video-Künstlerin Pixelpixies heizten sie den etwa 800 Gästen am Samstag Abend ein. Zunächst einmal ließen sich aber Freunde, Stammgäste und prominente Persönlichkeiten wie Moderatorin Annemarie Warnkross mit ihrem Verlobten Wayne Carpendale, Simone Ballack, Djane Gitta Saxx oder Designer Kay Rainer von Starkoch Matthias Knilling mit einem mediterranen Jubiläumsmenü der Extraklasse verwöhnen. Der französische DJ Master Gil untermalte jeden Gang und die gleichzeitig stattfindende Modenschau des Lables „Dirndl Liebe“.. ...mehr

Taubertal V – Die Entdeckung

› in Prinz Blog Nürnberg von Alexander Otto

Vielleicht kennt ihr das ja: Man steht beim Festival vor einer Band, die man zwar kennt, aber nicht jeden Song mitsingen kann. Das Bier in der Hand ist frisch und kühl. Die Erwartungen sind heruntergeschraubt, das Wetter hält noch. Die Sounds-For-Nature-Bühne füllt sich allmählich mit jungen, typisch britisch gekleideten Musikern. Am Ende des Sets ist das Bier warm. Denn vor lauter Staunen habe ich vergessen zu trinken. The Maccabees waren bis zu diesem Auftritt am Samstag eine Band, der ich ein gewisses Trittbrettpotenzial unterstellt hatte. Ihren Sond "Lego" vom ersten Album "Colour It In" fand ich charmant, angenehm verspielt und gnadenlos jung. So als ob Hot Club De Paris mit den Wombats und Maximo Park ein wenig gekifft und gejammt hätten. Auf der Bühne präsentiert sich das Quintett aus Brighton um ein vielfaches eigenständiger. Sänger Orlando Weeks gelingt es, die Menge mit seiner eigentümlichen, wie zugedeckt wirkenden Stimme sofort in seinen bann zu ziehen. Seine, positiv formuliert, übermüdeten Bewegungen tun ihr Übriges. Gegen Ende des Sets verrät er, dass er heute seinen 26. Geburtstag feiert und es für ihn ein ganz besonderer Auftritt ist. Das erklärt vielleicht die Anti-Koordination. Verblüffend dabei ist, dass die Band ungeachtet ihrer Partylaune unglaublich präzise.. ...mehr

Für die Berlinale danach III

› in Prinz Blog Berlin von Karen Grunow

Gewiefte Berlinale-Fans kennen das schon: Kaum ist das Filmfestival vorbei, gibt es im Kino Arsenal einige Wiederholungen aus der Sektion "Internationales Forum des jungen Films". Bislang stehen fünf Termine fest, drei der Filme habe ich selbst gesehen, zwei davon kann ich uneingeschränkt empfehlen: So wird heute, am 22.2., um 20 Uhr "Kyoto Story" gezeigt, ein schöner und leichter Film, der in einer Gegend Kyotos spielt, die nichts mit den üblichen Touristengegenden und den Welkulturerbestätten zu tun hat. An einem realen Ort, einer traditionellen Einkaufsstraße, wird eine fiktive Liebesgeschichte erzählt. Alle Orte, die im Film auftauchen und sämtliche Nebendarsteller sind real. Verwirklicht wurde dieser Film als Projekt von Studenten der Filmhochschule, die von Regiemeister Yoji Yamada mit angeleitet wurden. Gelungene Innenansichten japanischen Alltags. Viel Lob hatte "Nénette" geerntet, zu sehen am 23.2. ab 20 Uhr. Eine Orang-Untan-Dame des Pariser Zoos wird beobachtet, aus dem Off hört man dazu Besucher und Tierpfleger, wie sie mit Nénette zu kommunizieren versuchen oder über das Tier philosophieren. Habe ich leider verpasst, kann also nur wiedergeben, dass sowohl bei den Kritikern  als auch beim Publikum die zottelige Dame sehr beliebt war. In "Sona, the other myself", zu sehen am 24.2. ab 19 Uhr, beschäftigt.. ...mehr

Frühling in der Trendlounge

› in Dresden von Julia Koschel

Dresden, 20.04.2012... Der Top-Stylist  Mads Roennborg und der Hamburger Modedesigner Manuel Kirchner haben gemeinsam die brandneusten Looks zusammengestellt, welche vom 14. bis 28. April in der Altmarkt-Galerie Dresden ausgestellt werden. Auffallend ist die neue und moderne Interpretation  klassischer Looks. Bei der Gestaltung der Outfits setzten die Designer auf eine farbenfrohe, starke Ausstrahlung mit eleganten sowie verspielten Accessoires. Dabei werden Stilrichtungen wie Flower-Power und der beliebte College-Look aufgegriffen. Die fröhlichen Farben werden zusammen mit den ausgefallenen Mustern und Materialien kombiniert. Dabei hat jeder die Chance seinen persönlichen Stil zu finden, denn von eleganten und legeren bis hin zu sportlich und frischen Outfits ist alles dabei. Die ausgestellten Kleidungsstücke kann man dann in den verschiedenen Geschäften der Altmarkt-Galerie erhalten. Schon im letzten Jahr zeigte die Trendlounge große Resonanzen bei den Kunden. Auf den Erfolg des letzten Jahres möchte man nun wieder aufbauen. Teilnehmende Marken wie Sinn Leffers, Orsay und Pandora bestätigten dies. Ein Besuch in der Trendlounge lohnt sich, denn hier kann jeder sein individuelles Outfit für jeden Anlass selbst zusammenstellen!     .. ...mehr

Fehler behoben

› in Invyte Blog von Invyte

Es gab in den letzten Tagen leider einige Probleme mit dem Einladungsversand und dem Bildupload. Diese Fehler sind nun behoben. Alles sollte wieder reibungslos funktionieren. Wenn Sie noch Fehler feststellen, würden wir uns über eine kurze Nachricht freuen: http://www.invyte.de/static/contact .. ...mehr

Staraufgebot zum großen Abschluss der o2 World on Tour

› in O2 World on Tour von Tim Pommerenke

Hamburg bildete die Endstation der o2 World on Tour. Nach vielen Events kam es nun zur großen Abschlussgala. Moderiert von Loretta Stern, gaben an diesem Abend Oliver Pocher, Power Percussion und schließlich Roger Cicero packende Vorstellungen ihres Könnens, jeder dabei auf seine ganz eigene Weise. Den Anfang machte Oliver Pocher. Alle wussten, was sie zu erwarten hatten, da der Hannoveraner ja schließlich ein neues Programm hat. Doch es kam anders. Oli fing locker an zu plaudern, nahm Notiz von Queensberry in der ersten Reihe und nutze diese Entdeckung für einige verbale Attacken. Dieser Mann ist kein Diplomat, so viel stellte er mal wieder unter Beweis. Einige, mutmaßlich vom Stadion herübergestreunerte, FC St.Pauli-Fans gaben ihre Gedanken zum Gesehenen in Liedform preis, bis es Oli Pocher reichte. Ermühte sich durch den Saal und auch sie bekamen ihr Fett weg. Der meet-and-greet-Gewinner des Hamburger Abendblatts hatte mehr Glück, er durfte für einen lockeren Plausch herhalten. Oli verzichtete auf ein großes Programm und quatschte sich fröhlich durch das Zelt. Bei.. ...mehr

Nix los?

› in PRINZ Job-Blog von Ulrich Moorkamp

Könnte man meinen, ist aber nicht so! Die letzte Zeit war ziemlich voll mit Arbeit, netten Gesprächen, tollen Ideen und wichtigen Entscheidungen. ...und es läuft gut – will ich doch meinen! Was also ist geschehen? Nun, die meiste Arbeit ist in meinen Businessplan geflossen. Der war schon eine gute Herausforderung. Was lange wehrt wird endlich gut, der Plan ist tragfähig. Mit anderen Worten – laut Plan fährt meine Geschäftsidee Gewinne ein.... irgendwann. Aber das ist doch schon einmal eine tolle Perspektive. Nach dieser Erkenntnis konnte ich mir auch wieder Gedanken um andere wichtige Dinge machen. Schließlich ist es mit einem tragfähigen Businessplan nicht getan. Nun hatte ich den Kopf frei, um mich mit meinem Grafiker zusammen zu setzen. Das ist klasse gewesen. Einfach mal die Zahlen zur Seite und der Kreativität freien Lauf lassen. Wie schön, dass ich auf Anhieb einen Grafiker gefunden habe, der das umsetzt, was ich so im Kopf habe. Das ist nicht selbstverständlich. Aus der Praxis kenne ich genügend Beispiele, da läuft die Beziehung mit Kreativen (wie eben Grafikern) nicht so glücklich. An dieser Stelle Danke an Jan! Habe somit binnen zwei Wochen mein zukünftiges Logo bekommen. Was aber.. ...mehr

Gehen sie aufs Ganze ...

› in Prinz Blog English Theatre Frankfurt von Juliane Moschell

und lassen die Hüllen fallen? Das ist hier die Frage. Als wir im English Theatre vor einem Jahr nach einem Musicals für die Jubiläumsspielzeit suchten, gab es heiße Diskussionen. Doch irgendwann war klar, dass wir "aufs Ganze" gehen und die Deutschlandpremiere des Musicals "The Full Monty", eine amerikanische Version der britischen Erfolgskomödie (deutsch: Ganz oder gar nicht), zu uns nach Frankfurt holen. Das hat es hier noch nicht gegeben: sechs arbeitslose Stahlarbeiter beschließen mit einer Striptease Show das große Geld zu verdienen. Da sie aber nicht muskelgestählt und braungebrannt wie die berühmten Chippendales-Tänzer sind, müssen sie sich etwas anderes einfallen lassen, um ihr Vorhaben zu verkaufen.  Als unser Intendant Daniel Nicolai dann den britischen Regisseur Ryan McBryde anrief (er hatte ja schon so erfolgreich HAIR inszeniert) und ihn fragte, ob er das Musical in der Jubiläumsspielzeit inszenieren wolle, stockte dieser zunächst. Und dann kamen die großen Bedenken: Würden wir in London sechs Männer finden, die singen, tanzen und schauspielern können - alle zwischen 30 und 45 Jahre alt - und die bereit sind, sich drei Monate lang jeden Abend vor einem deutschen Publikum ganz auszuziehen? Gerade die Briten, sagte Ryan,.. ...mehr