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Berlinale 2010

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Für die Berlinale danach III

“Nénette”Gewiefte Berlinale-Fans kennen das schon: Kaum ist das Filmfestival vorbei, gibt es im Kino Arsenal einige Wiederholungen aus der Sektion “Internationales Forum des jungen Films”. Bislang stehen fünf Termine fest, drei der Filme habe ich selbst gesehen, zwei davon kann ich uneingeschränkt empfehlen:

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Für die Berlinale danach II

Zahlreiche Ausstellungen, die im Rahmen der Reihe Forum Expanded in Berliner Galerien eröffnet worden waren, sind auch noch nach Ende der Berlinale zu sehen. Hier ein paar Tipps: Weiterlesen »

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Für die Berlinale danach I

Im Filmmuseum Potsdam werden ab 23.2. die Filme der Berlinale-Sektion “Perspektive deutsches Kino” wiederholt. Unbedingt vormerken! Schon der Auftakt mit “Alle meine Väter” lohnt unbedingt: 

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Alle seine Väter

Premiere von  “Alle meine Väter”Heute wird der Preis “Dialogue en perspective” vergeben an einen der 13 Filme, die in der Sektion “Perspektive deutsches Kino” zu sehen waren. “Lebendkontrolle” von Florian Schewe hat sich da durchsetzen können. Leider habe ich diesen kurzen Spielfilm nicht gesehen. Mein Favorit wäre “Alle meine Väter” von Jan Raiber gewesen. Denn es gibt manchmal Filme, die erzählen einem auch etwas über einen selbst. Nicht, weil sie vielleicht eine ähnliche Geschichte aufgreifen. Sondern weil sie Dinge aufbrechen lassen. Das ging mir so mit “Alle meine Väter”. Man wird angeregt, über Familienstrukturen, vor allem über fehlende Familienstrukturen nachzudenken. Keiner der Filme, die ich auf dieser Berlinale gesehen habe, wurde mit soviel Applaus bedacht wie Jan Raibers sehr persönliche Dokumentation. Weiterlesen »

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Sonntag ist Kinotag

Es gab heute Nachmittag noch erstaunlich viele Karten für Berlinale-Filme, die am morgigen Sonntag gezeigt werden, sogar für Wettbewerbsfilme im Berlinale-Palast! Wer sich also nochmal so richtig die schön die Kante geben will – von morgens bis mitternachts – sollte morgen einfach mal Richtung Potsdamer Platz steuern. Wer es etwas entspannter sieht und sich nicht allzu sehr auf bestimmte Filme versteift, die dann am Ende vielleicht doch schon ausverkauft sind, der kann bestimmt noch einige Filmperlen für sich entdecken. Die Tickets kosten übrigens sechs Euro, egal, wo der Film vorgeführt wird.

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Gute Wahl

“Bal”Sympathisch verwirrt, hilflos fast sieht er aus, der Gewinner des Goldenen Bären, als er der Presse gegenübertritt. Semih Kaplanoglu wirkt, als sei das alles, der Preis, der Trubel, noch nicht gänzlich bis in seinen Kopf durchgedrungen. Auch der Berliner Kollege, der für türkische Medien arbeitet, wirkt total verdattert. “Bal”, der leiseste, der zärtlichste, der bildschönste Film, hat gewonnen. Ich freue mich sehr, dass die Jury sich – laut Jurypräsident Werner Herzog auch ohne größere Diskussionen – dafür entscheiden konnte. Weiterlesen »

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Ich hab’s gewusst: Gold für “Bal”

“Bal” (Honig)Perfekt! Wunderbar! “Bal” von Semih Kaplanoglu erhält den Goldenen Bären. Von Bärenbegegnungen während der Dreharbeiten erzählt der Regisseur, als er sich den Preis auf der Bühne des Berlinale-Palastes abholt. Der Film wurde “in einer Region, inmitten einer Natur gedreht, die unglaublich ist”. Diese Region ist aber bedroht, Kraftwerke sollen hier gebaut werden. Der Regisseur hofft, dass der wichtige Preis diese Landschaft zu retten hilft.

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Pfeifen versilbert

20103373_12.jpgRenée Zellweger, die in den vergangenen Tagen sympathisch unglamourös auf dem Festival unterwegs war und jetzt wieder schick gewandet ist, übergibt nun den Großen Preis der Jury für ”Eu cand vreau sa fluier, fluier”. Regisseur Florin Serban und seine Hauptdarsteller George Pistereanu und Ada Condeescu holen den Silbernen Bären ab.

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Bär für Polanski

Roman Polanski erhält für “The Ghost Writer” den Silbernen Bären für die beste Regie. Da er in der Schweiz unter Arrest steht, holen seine Produzenten den Bären ab. Gedreht wurde unter anderem in Babelsberg.

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Preis für Japan

20106147_2.jpgJurymitglied Nuruddin Farah darf den Silbernen Bären für die beste Darstellerin an Shinobu Terajima aus “Caterpillar” übergeben. Ich hatte es doch geahnt…

Leider kann sie den Preis nicht persönlich abholen, sie steht in Osaka schon auf der Bühne. Ein Grußwort hat sie geschickt: “Ich werde”, sagt sie, diesen  Bären “als meinen Schatz in Ehren halten”. Ich hoffe, dass wir eines Tages alle in Frieden leben können. Und dass dieser Film allen vermitelt, dass Mord und Totschlag keine Antwort sind.”