Stadtleben
› Fritz von Vers
Immer wieder vorbeigefahren, und immer wieder der selbe Gedanke: Warum steht dieses tolle Gebäude am Palaisplatz eigentlich so lange leer und wie sieht es eigentlich von innen aus. Das ehemalige Standesamt nähe Königstraße und Japanischem Palais ist das noch existierende zweier Torhäuser des Weißen Tores der Neustädter “Stadtbefestigung”, errichtet 1827-29.
Seite den 50er des vorigen Jahrhunderts bis kurz nach der “Wende” war es Standesamt und schätzungsweise 70.000 Paare wurden hier getraut. Seit einigen Jahren gehört das Gebäude Arturo Prisco, dem starken Bau-August der Neuzeit, der schon einige historische und historisierende Gebäude in unserer Stadt neu errichtet hat. Und so fragt man sich, warum dauert das am Palaisplatz so lang, zumal zwischenzeitlich schon die Freimaurer einziehen wollten, aber auch das scheint wieder vom Tisch. Und so hat das Veranstalterteam um Kay Pyta die Initiative ergriffen und nach ausgefallenen und von den Zeichen der Zeit geprägten Locations wie dem Gasometer in Reick oder dem Kraftwerk Mitte, kultourt man dieses Jahr ins Torhaus am Palaisplatz.
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