Weißrussland

11 Kandidaten für das Eurofest 2018 in Weißrussland

Mit einem fröhlichen Lied schaffte es Weißrussland 2017 ins Finale. Die Navi Band mit „Historyja majho žyccia“ landete zum Schluss auf dem 17. Platz. Nun wollen im Februar oder Anfang März 11 Kandidaten (unter anderem Alekseev (Foto)) die Nachfolge antreten, wobei noch offen ist, ob alle antreten dürfen.

Fünf Mal bei 14 Ausgaben erreichte Weißrussland erst das Finale und das beste Ergebnis liegt schon 11 Jahre zurück. Koldun sang damals „Work Your Magic“ auf Platz 6 in Helsinki. Ob die 11 diesjährigen Beiträge auch genügend Magie besitzen, das muss sich noch zeigen.

Mr. Cheesecake Teo und Olga Ryzhikova werden die Gastgeber sein. Teo sang 2014 in Kopenhagen auch im Finale und wurde dort 16.. Zusammen mit Olga moderiert er seit 2016 das nationale Eurofest. Olga Ryzhikova ist seit 2013 das Gesicht der Vorentscheidung.

Hier nun die 11 potentiellen Lieder für Belarus:

1. Adagio – Ty i ya (Du und ich)

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2. Alekseev – Forever

Alekseev stand im Halbfinale bei der ukrainischen Version von The Voice und erntete für seinen Song „Pyanoye solntse“ Millionen Clicks. Ob er jedoch dabei sein wird, steht noch in den Sternen, da er die russische Version seines Liedes schon in Mai 2017 zum Besten gab.

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3. ALEN HIT – I don`t care

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4. Anastasiya Malashkevich – World on fire

Dreimal sang Anastasiya schon mit um die Krone in Weißrussland. 2014 wurde sie mit „Runaway“ Sechste und 2015 mit „Don`t Save My Name“ Zweite. Den letzten Versuch unternahm sie 2016 mit „Pray For Love“ und kam auf Platz 6. Geschrieben wurde ihr Lied von den skandinavischen Team Ylva Persson, Linda Persson, Niklas Bergqvist und Simon Johansson.

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5. Gunesh – I won`t cry

Alle drei Jahre tritt Gunesh an, um Weißrussland endlich zu vertreten. 2009 erklang „Fantastic Girl“ und landete auf Platz 2. Zwei Lieder waren es gleich 2012. Im Halbfinale sang sie „And Morning Will Come“ und im Finale hieß das Lied „“Tell Me Why“ und das war gut für Platz 3. 2015 hieß das Lied „I Believe In A Miracle“, wo es wieder Platz 3 gab. Auch sie bedient sich bei den Schweden. Tim Norell, Ola Håkansson und Alexander Bard schrieben schon „En dag“ von Tommy Nilsson 1989 auf Platz 4.

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6. Kirill Gud – Deja Vu

Das Lied wurde geschrieben von Kirill Gud und Roman Kolodko

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7. Lexy – Ain’t you

Das Lied stammt aus den Händen von Lexy Weaver

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8. Napoli – Chasing rushes

Konstanz zeigte die Gruppe Napoli. Seit 2014 sind sei jedes Jahr dabei. 2014 mit „Stay With Me“ auf Platz 8 und 2015 mit „My Dreams“ auf Platz 6. 2016 nahmen sie auch in Polen teil, wo sie auf Platz 9 landeten. In Weißrussland lief es etwas besser als Zweite mit “ My Universe“. Letztes Jahr hörte man „Let`s Come Together“, das am Ende Neunter wurde.

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9. Radiovolna – Subway lines

Auch diese Truppe nahm schon mal teil. 2016 sang die Formation „Radio Wave“ und landete auf Platz 9

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10.Shuma – Hmarki (Wolken)

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11. Sofiya Lapina – Gravity

Geschrieben wurde dieser Song von Leo Vasilets

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Ist ein finalwürdiger Kandidat dabei? Nachstehend kann abgestimmt werden.

Welche beiden weißrussischen Vorentscheidbeiträge 2018 gefallen Dir am besten?

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33 Kommentare Kommentar schreiben

  1. Daniel

    12.01.2018 | 00:43

    Gravity klingt an einer Stelle ein bisschen wie „Perfect Life“ 😂🎼

  2. Tobiz

    12.01.2018 | 01:03

    @Daniel Schön, dass nicht nur ich daran gedacht habe. Nur in gut :D
    Mir gefallen Gravity, Forever, World on Fire oder so und das erste Lied ein wenig. Der Rest ist mehr oder weniger. Hoffe, dass es an der schlechten Qualität liegt.

  3. JeG

    12.01.2018 | 01:13

    Also die Qualität der Audioaufnahme lässt wirklich zu Wünschen übrig :D Die Lieder hören sich so im Moment alle ziemlich leer und schlecht abgemischt an. “Forever“ finde ich ganz gut, jedoch hätte er das lieber auf Russisch singen sollen, würde sich besser anhören :) Die meisten Songs hier überzeugen mich jetzt nicht zu 100%, aber es ist definitiv schon mal besser als Malta ^^

  4. Realest

    12.01.2018 | 01:43

    Kurzer Hinweis: 5x (07 10 13 14 17) erreichte Belarus das Finale.

  5. Tjabe

    12.01.2018 | 05:59

    @Realest. Korrigiert. Da ich 2017 oben schon erwähnt hatte, hatte ich es einfach nicht mitgezählt. Danke für den Hinweis.

  6. Little Imp

    12.01.2018 | 06:41

    Mein absoluter Favorit wäre eigentlich die russische Version von Alekseevs Beitrag. In dem Teilnehmerfeld ist die englische Version allerdings auch immer noch überdurchschnittlich. Einen zweiten Favoriten habe ich jetzt nicht wirklich. Da gibt es mehrere Beiträge, die noch ganz okay sind, die ich aber (noch) nicht in eine Rangfolge bringen könnte.

  7. BB

    12.01.2018 | 07:15

    Alekseevs Beitrag klingt echt billig und grausam in englisch. Ich kann den Hype überhaupt nicht verstehen. Der Song klingt ab dem ersten Refrain nur noch gleich und besitzt die ganze Zeit den selben Beat. Ich finde es komplett überbewertet und ich hoffe lowkey dass der disqualifiziert wird. Die Gründe sind ja nun mal nicht abzuweisen.
    Ich mag Hmarki von Shuma gerne. Das hat so ein bisschen den Style den ich an Onukas Musik so gut finde.

  8. Toby

    12.01.2018 | 07:32

    Ich kann nicht sagen, warum, aber Alekseev ist mir mega unsympathisch. Man hat sich meiner Meinung auch mal an die Regeln zu halten, Mai ist nun echt nen Stück vom September weg, irgendwo muss man da ne Grenze ziehen. Und sein Englisch ist grausig.

    Meine Favoriten: „Gravity“, „World on Fire“, „I dont care“

    Es gibt ein paar Lieder, die ich auch ok finde, aber halt eben nur ok, und da muss dran getüftelt werden, generell an jedem Song in der Auswahl. Ich mag Shuma ganz gern, aber das ist mir einfach zu kurz das Lied. Außerdem finde ich es schade, dass die Kandidaten beim Singen abgebrochen wurden, „Fighting for Love“ war ein tolles Lied und wurde toll gesungen, und trotzdem wurde es abgebrochen… Wirkt alles sehr skurril.

  9. Rainer1

    12.01.2018 | 08:38

    Auch in weissrussland. Lieder die die welt nicht braucht.
    Ist aber auch schwierig, anhand dieser aufnahmen was zu sagen. Eventuell kann ja alekseev noch englisch lernen, nicht so unsympatisch wirken, nicht so schreien(schreien dürfen bei mir nur albanische frauen)und seinen song noch ein bisschen aufpimpen. Dann kann er flott im diesjährigen strom der durchschnittlichkeit mitschwimmen.

  10. Matty

    12.01.2018 | 09:27

    Zwei Beiträge in Landessprache ist ja für Weißrußland immerhin schon was.

  11. nala2408

    12.01.2018 | 11:18

    Gravity hört sich im Refrain wirklich an wie Perfect Life :D
    Perfect Life 2.0

  12. nala2408

    12.01.2018 | 11:24

    Oh, ich merke gerade, dass das gar nicht der Refrain ist, aber kurz davor klingt es wie Perfect Life. Mir gefallen die Songs nicht, „Forever“ finde ich nur in der russischen Version gut.

  13. Daniel

    12.01.2018 | 12:41

    Leider gefällt mir kein Lied so richtig. Bis jetzt der mit Abstand schwächste Vorentscheid

  14. Frédéric

    12.01.2018 | 12:56

    Da ich zu den Leuten gehöre, die dem leicht naiven Europop Angelika Pushnovas nicht so recht widerstehen können, ist ihre Aussortierung, noch dazu so brutal nach gerade mal 70 sekunden, schon eine kleine Katastrophe.
    Хмаркi/Hmarki von Shuma gefiel mir aber auf Anhieb gut genug, um darüber hinweg zu kommen – wenn man bedenkt, dass der Ton wirklich mies ist, macht das doch ein wenig Hoffnung. Den Rest muss ich mir nochmal in Ruhe anhören, aber Alekseev kam mir auch eher langweilig vor.

  15. Yasi

    12.01.2018 | 12:58

    Das wird dieses Jahr nichts mit Weißrussland. Das ist alles sehr schwach.
    Der Vorentscheid findet übrigens am 16. Februar statt.

  16. JeG

    12.01.2018 | 13:56

    Habe mir noch mal die russische Version von Alekseev angehört und wieder gemerkt wie viel besser das so gewesen wäre… Englisch ist echt nicht immer die richtige Wahl. :/

  17. Lorena

    12.01.2018 | 13:59

    Ist das eine grottige Auswahl! Ich würde mich am ehesten noch für Shuma entscheiden

  18. Kjetil

    12.01.2018 | 14:45

    Ich weiß nicht was ihr habt. Der maltesische Vorentscheid ist meiner Meinung nach tausendmal schwächer als der Weißrussische. Ich mag die Beiträge von Adagio (schön kitschig und vermutlich der Hassbeitrag der meisten anderen ESC-Fans, genau wie Midnight Gold oder Rain Of Revolution – beide in meiner Top 10), Alen Hit (erinnert mich irgendwie an Spinning von Monatik, welches ein sehr guter Opening-Act war), Radiovolna (nicht kitschig, ansonsten aber genau wie Adagio einer der Fan-Hasssongs) und Shuma (erinnert mich an Onuka deren Musik ich ebenfalls mag, ist aber trotzdem eigenständig – aber leider relativ kurz).

  19. Daniel

    12.01.2018 | 14:53

    @Kjetil
    Also ich finde Malta gar nicht so schwach. Beim ersten hören gefielen mir gleich 4 Lieder, was bei anderen Vorentscheiden nicht der Fall war. Zudem finde ich Estland zwar besser als Weißrussland, dennoch aber schwächer als Malta.

  20. Inge Periotte

    13.01.2018 | 00:10

    Meine Güte, ist das alles grottig! Jetzt fand ich im letzten Jahr zum allerersten Mal einen weißrussischen Beitrag richtig schön, und jetzt wieder so eine unterirdische Auswahl … mit ein bisschen weniger Mut zur Dissonanz könnte ich mich grade noch so mit dieser Knödeltenornummer abfinden, obwohl das sonst so gar nicht mein Fall ist.
    Und ich will jetzt definitiv kein Lied mehr mit dem abgedroschenen Titel Gravity im ESC-Finale hören! Die werden ja von Mal zu Mal schlechter!

  21. alkibernd

    13.01.2018 | 10:05

    ForävÄÄÄÄÄ und ÄvÄÄÄ

    Das wollt ich nur mal sagen zu den „Songs“.

    Wie um Gottes Willen läuft in den osteuropäischen Staaten der Englisch-Unterricht ab?

    Und wo kriegen sie diese Klamotten her??

    Fragen über Fragen….

  22. melodifestivalenfan

    13.01.2018 | 10:28

    @Inge Periotte
    @alkibernd
    Das da so ein Müll zustande kommt, da sollte man der Jury aus Weißrussland ein wenig mehr Nachsicht gewären. Immerhin wollten sie 15 Songs auswählen. Sie haben nur 11 ins Finale kommen lassen, da sie einfach der ESC-Welt nicht mehr zumuten wollten.
    Ich mache hier mal auf „Aufrechtgehn“ aufmerksam, die Blogger werden es mir verzeihen. Der Oliver hat heute in seiner unnachahmlichen Art die Perlen aus Weißrussland seziert. Ich habe selten so gelacht.
    http://www.aufrechtgehn.de/2018/01/perlen-der-vorentscheidung-die-nacht-der-kurzen-messer/#comment-20006

  23. melodifestivalenfan

    13.01.2018 | 10:38

    Mann, Mann😁Nachsicht gewähren, meine ich natürlich.
    Ich gebe Weißrussland mit den 11 Nummern in diesem Jahr keine Chance ins Finale zu kommen, nachdem ich im vergangenen Jahr von dem weißrussischen Beitrag sehr angetan war.

  24. JeG

    13.01.2018 | 16:01

    Nach langem Überlegen bin ich zu dem Schluss gekommen, dass Weißrusslands Vorentscheid doch nicht besser ist als Malta. Die Songs sind größtenteils Müll. Noch schlimmer als Malta… Wow, dass sowas möglich ist.

  25. alkibernd

    13.01.2018 | 18:02

    Es ist halt schwer, bei mehreren stinkenden Müllhaufen zu bestimmen, welches der schlimmste ist…

  26. manuel d.

    13.01.2018 | 21:34

    Wir können uns zumindest beruhigt zurücklehnen – nach Weissrussland geht es 2019 sicher nicht – egal wie die Songs evtl. noch aufgepimpt werden.
    .
    Am wirkungsvollsten und mit den besten Chancen aller Teilnehmer auf das Finale schätze ich tatsächlich „SHUMA – Hmarki“ ein. Das ist ungewöhnlich und sicher einzigartig beim ESC in Lissabon und wird seine Liebhaber finden.
    Gut inszeniert und mit viel Glück traue ich evtl. noch „Radiovolna – Subway lines“ ein paar Liebhaber und den ein oder anderen Punkt der Juries zu.
    Bei allem anderem sehe ich „leider“ schwarz und nur das Semifinale.

  27. Matty

    14.01.2018 | 11:53

    Ich habe mir die elf Titel aus Weißrußland auch zu Gemüte geführt und es sind einige dabei, die sich ganz gut anhören und die ich mir in Lissabon im Mai ganz gut vorstellen könnte:

    1. Alekseev – Forever
    2. Gunesh – I Won’t Cry
    3. ALEN HIT – I Don’t Care
    4. Anastasiya Malashkevich – World on Fire
    5. Lexy – Ain’t you

    Am allerschlimmsten finde ich aber diese drei Titel:

    1. Napoli – Chasing rushes
    2. Radiovolna – Subway lines
    3. Sofiya Lapina – Gravity

    Die ersten beiden sind total schnarchig und als Einschlaflieder bestens zu gebrauchen. Letzerer ist belanglos und auch miserabel gesungen, was auch auf Shuma mit „Hmarki“ zutrifft, aber wenigstens rettet der tanzbare Beat den Titel.

  28. alkibernd

    14.01.2018 | 20:44

    Ich bin natürlich auf dem Shuma-Tretboot, den einzigen (dafür aber sehr) passablen belarussichen Beitrag heuer.

    Hurz !

  29. Frédéric

    16.01.2018 | 11:03

    Nachdem ich mir nun alles nochmal reingezogen habe, bin ich zwar immer noch der Ansicht, dass schon allein mit Angelika Pushnova und den Davidjuks (Rhapsody of Eurovision) viel interssantere Acts aussortiert wurden (auf letztere stieß mich der fürwahr amüsante Aufrechtgehn-Bericht). Trotzdem ist das Aufgebot gar nicht so schlimm, wenn man bereit ist, über den billigen Ein-Kanal-Sound, die Leichenbestatter-Ausleuchtung und entsprechend unvollendete Bühnenshow hinwegzusehen.
    Mein Favorit bleibt SHUMA, doch auch Gunesh gefiel mir nicht schlecht und ich bin überzeugt, dass sie als MF- oder MGP-Teilnehmerin viel besser ankommen würde. Allerdings geht meine zweite Stimme dann doch an Anastasiya, die ihr Versprechen, die Welt in Brand zusetzen, symbolisch an ihrer Hand demonstriert und an der Stelle (2:10) gesanglich derart entgleist, dass man schon meint Schmerzensschreie zu vernehmen – einfach zu schön, um nicht belohnt zu werden.

  30. Frédéric

    16.01.2018 | 11:16

    Wenn ich wiederum sehe, dass der schnöde Alekseev, der mich lediglich mit seinem abfalleimergroßen Mund beeindrucken konnte, hier die deutliche Mehrheit der Abstimmer für sich gewinnt, wähne ich mich schon wieder in der falschen Community. Liegt’s am feschen Pyjama oder sind die Leute hier mit einem dezenten Aufmacherfoto derart leicht zu manipulieren? Ich kapier’s nicht.

  31. sunny42

    16.01.2018 | 13:01

    Möglich das er noch disqualifiziert wird mit diesen Lied , Petition wurde von 7 Teilnehmern gegen sein Start unterschrieben. Angeblich wurde das Lied schon Live vor dem 1 September veröffentlicht.

  32. Frédéric

    16.01.2018 | 14:03

    Hmmm, also meine »abfällige« Bemerkung über Alekseevs enorme Kauluke möchte ich doch gern zurücknehmen. Und nachdem ich nun zum Vergleich der Versionen noch in die russische reingehört habe, muss ich zugeben, dass der Song auf mich nur noch halb so schlimm wirkt … jedoch immer noch nicht gut genug, als dass ich ihm die sich anbahnende Ausnahmeregelung gönnen würde.

  33. tomudu

    17.01.2018 | 09:03

    Sofi Lapina hat sich inzwischen übrigens aus dem Wettbewerb zurückgezogen, da BTRC ihrer Meinung nach Alekseev zum Sieg verhelfen will.

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