Russland

Absage aus Moskau an die EBU Satelliten-„Lösung“ für Yuliya Samoylova

Der EBU-Vorschlag, den russischen Beitrag beim ESC 2017 per Satellit zuzuschalten, währte nur wenige Stunden. Channel One in Russland lehnt den Vorschlag kühl und bestimmt ab.

Es sollte der Durchbruch sein. Die EBU wollte den Konflikt zwischen der Ukraine und Russland über das Einreiseverbot für Yuliya Samoylova dergestalt lösen, dass ihr Auftritt aus Russland übertragen wird und per Liveschalte in das Semifinale und gebenenfalls auch Finale in Kiew integriert wird.

Doch der Vorschlag fand beim verantwortlichen russischen Sender Channel One kein Gehör. Wenige Stunden nach der EBU Veröffentlichung publizierte Channel One eine ruppige Absage.

Das EBU Angebot wird als „merkwürdig“ („strange“) bezeichnet und strikt abgelehnt, weil es weder den Regeln noch dem Zweck und Grundgedanken der eurovisionären Liveshow entspreche. „Wir sind der Meinung, das die European Broadcasting Union das Regelwerk des ESC nicht speziell für die russische Delegation neu erfinden sollte, sondern vielmehr in der Lage sein sollte, den Wettbewerb mit den gültigen gleichen Spielregeln für alle auszurichten.“

Eurovoix hat die vollständigen Channel One Verlautbarung aus dem Russischen ins Englische übertragen und es fehlt in der Absagebegründung auch nicht der Seitenhieb auf die ukranischen Veranstalter, die dafür verantwortlich seien, ALLEN Künstlern eine Teilnahme an der Show zu ermöglichen.

Es mag an dieser Stelle die Frage erlaubt sein, ob die EBU vor Öffentlichungmachung der Satellitenschalte-Idee die nach eigenen Worten „hart erarbeitete Lösung“ nicht vorher bei Channel One aber auch beim ukrainischen Sender UA:PBS ausprobiert hat?

Wenn das geschehen sein sollte, dann jedenfalls nicht an den richtigen Stellen, denn die Antwort aus Moskau kam erstens in Lichtgeschwindigkeit und zweitens im Tonfall unversöhnlich.

Immerhin entbindet die schnelle russische Absage die Verantwortlichen in der Ukraine, sich mit dem Vorschlag weiter auseinanderzusetzen. Dort gab es zwar ablehnende Signale aus der Politik, die kamen jedoch weder auf offiziellen Kommunikationskanälen noch von den tatsächlichen Entscheidungsträgern.

ESC-News

82 Kommentare Kommentar schreiben

  1. David Z

    23.03.2017 | 21:19

    Wie es aussieht wäre die letzte Möglichkeit den Russen zu erlauben ihren Künstler nochmal auszutauschen. Ich könnte mir vorstellen dass man bei der EBU ein Auge zudrückt. Allerdings müsste man dann mit Beschwerden von anderen Ländern rechnen, außerdem denke ich dass man dieses Angebot auch ablehnen wird. Die ESC Teilnahme scheint ihnen egal zu sein. Mit dem Chaos, das entstanden ist hat man bereits alles was man wollte. Ein Esc ohne Russland scheint mir sehr sicher

  2. Bandido

    23.03.2017 | 21:22

    Jo mei. Ehrlich gesagt ist es mir auch langsam wurscht. Dann halt jetzt ohne Russland und 2018 dann wieder in alter Frische mit einem schönen Song für Yulia in … Rom vielleicht?

  3. Bandido

    23.03.2017 | 21:23

    *Yuliya, Sorry!

  4. Jorge

    23.03.2017 | 21:23

    Wenn eine „Lösung“ erst öffentlich diskutiert wird, ist sie bereits gestorben. Dann redet ja alle mit – auch diejenigen, die es gar nicht angeht. Dessen sind sich auch die EBU-Fritzen bewusst gewesen. Die EBU hat ihr Neutralitätsgebot gezeigt und gut ist .. jetzt weiter im Thema!

  5. cars10

    23.03.2017 | 21:25

    Gut so. Russland bleibt uns hoffentlich erspart.

  6. Bango

    23.03.2017 | 21:29

    Gut. Kann es dann jetzt bitte auch dabei bleiben? So langsam hab ich die Faxen dicke.

  7. varad

    23.03.2017 | 21:40

    Richtige Reaktion Russlands. Man kann froh sein, wenn man bei diesem peinlichen Zirkus in Kiew nicht zugegen sein muss. Der ESC ist schon ganz lange nicht mehr was er früher einmal war. Im Übrigen täte Russland gut daran aus Prinzip der Ukraine die Teilnahme an der Fußball WM nächstes Jahr in Russland zu untersagen. Man könnte ja argumentieren, dass man für die Sicherheit der Spieler nicht garantieren kann, wäre dann ja dieselbe unmögliche Begründung die die Ukraine zu Samoylova lieferte.

  8. Bandido

    23.03.2017 | 21:44

    @varad
    Jetzt lass gut sein. Du hast jetzt 10 Stunden hier durchkommentiert – mach was mit Freunden, lass dir ein schönes Bad ein, unternehm einen Abendspaziergang. Diese Grabenkämpfe und das ewig Gepoltere, das bringt doch nix. Es ist jetzt wie es ist.

  9. Manboy

    23.03.2017 | 21:48

    Russland wollte doch eigentlich garnicht richtig teilnehmen, nun haben sie einen Vorwand 2017 auszusetzen. Und die Bösen sind jetzt moralisch und medial die Ukrainer. Russland hat eigentlich alles erreicht was es wollte. Und die EBU jede Menge Aufmerksamkeit für die Sendung.

  10. ESCFrank

    23.03.2017 | 21:49

    Hoffentlich ist Russland jetzt einfach raus.
    @alle, bitte reagiert einfach nicht mehr auf die immer gleichen Postings eines Einzelnen hier. Wer so viel Energie und Zeit für ein Thema (gleichbleibend) investiert, wird entweder gesteuert oder hat nen Problem.
    Sollten wir hier nicht lösen und schon gar nicht ständig anfüttern.

  11. Matty

    23.03.2017 | 21:51

    Es gibt nur noch zwei Möglichkeiten: entweder Rußland verzichtetn dieses Jahr auf die Teilnahme oder die EBU gibt dem Land die Möglichkeit bis zu einem bestimmten Termin einen Künstler, der bisher noch nie auf der Krim aufgetreten ist, mit einem Song nachzunominieren.

  12. Bandido

    23.03.2017 | 21:55

    @ESCFrank
    Japp, es ist in den anderen beiden Artikeln auf über 400 Kommentaren jetzt auch wirklich alles zum dem Thema gesagt, dank manchem User auch drei- oder fünfmal. Bin auch ziemlich erstaunt, wie lange einige hier auf diesem diskursiven Hamsterrad durchhalten. Ich würd ja bekloppt werden. Gönnt euch jetzt noch was Schönes und tut eurem Blutdruck was Gutes. :)

  13. Ding-A-Dong

    23.03.2017 | 21:59

    Gibt’s nicht die Regel bei den olympischen Spielen, dass zwei Länder, die dich im gegenseitigen Krieg befinden, nicht teilnehmen dürfen? Das müsste für den ESC unbedingt auch gelten! Ich hab von Russland an diesem Wettbewerb eh die Nase voll, die schicken auch nur selten gute Lieder (letztes Mal 2012, die Kultomis), und Russlands Sieg ist neben Azerbaijan der grottigste. Von den humanitären Missständen in Putins Reich fange ich jetzt hier gar nicht an.
    Bye bye Russland, ich werde dich sicher nicht vermissen!

  14. roxy

    23.03.2017 | 22:00

    Also den Act auszutauschen, kommt doch wohl aus russischer Sicht gar nicht in Frage.
    Eindeutig ist hier die EBU, die alles falsch gemacht hat. Mit dem Vorschlag an die Öffentlichkeit zu gehen, ohne dies mit den Beteiligten abzusprechen….. unprofessioneller geht’s doch wohl kaum.
    In dieser Saison funktioniert einfach gar nichts, vom Sieg eines Liedes, das in der Öffentlichkeit so gut wie gar nicht wahrgenommen wurde, bis zum organisatorischen Unvermögen des Gastgeberlandes…… und jetzt verhält sich die EBU auch noch völlig daneben….

  15. ESCFrank

    23.03.2017 | 22:04

    @Bandido & @alle: genau, jetzt bitte wieder den Focus auf die Teilnehmer 2017. Den politischen Blick auf den ESC haben wir hier alle begriffen.
    Änderungen für die Zukunft kann nur die EBU herbeiführen, ob uns das gefällt oder nicht.

  16. interrobang

    23.03.2017 | 22:09

    Was sagt eigentlich Lynda Woodruff, immerhin Spokesperson of the EBU? ;-)

  17. varad

    23.03.2017 | 22:11

    @ESCFrank Wenn hier Leute ein Problem haben, dann diejenigen die es nicht vertragen können, dass es unterschiedliche Meinungen gibt. Das nenne ich in der Tat krankhaft, denn wenn man so wenig Respekt vor anderen hat, dass man meint sie mit Beleidigungen zu attackieren, dann sollte man aufhören hier zu diskutieren. Ich finde es im Übrigen schlimm und erschreckend mit was für einem Hass gegenüber einem Land wie Russland diskutiert wird. Dies scheint offensichtlich niemand der Verantwortlichen die solche Posts durchgehen können zu stören.

  18. miramax09

    23.03.2017 | 22:23

    Topmodel Pause :)

    @varad: Du weißt, ich bin tolerant was Meinungen betrifft, aber wundern dich die Rekationen auf deine Postings in einem ESC-Fan-Blog wirklich? Wie stellst du dir das vor? Die meisten hier lieben den ESC (so wie ich), und du hast (wenn auch Meinungs- und Gedankenfreiheit vollkommen legitim ist) eine Anti-ESC-Meinung . Meinst du, dass hier dieser Platz dann der richtige für dich ist?

    Du hast deine Gedankengänge in den letzen 2 Tagen mehrmals komplett gewandelt, (ist alles nachvollziehbar indem man einfach alle Postings von dir gelesen hat) abhängig von der Reaktion der russischen Delegation und Channel One.

    Wir wollen einfach den ESC zelebrieren, ohne irgendeine polititsche Scheiße. Und den schwarzen Peter hat Channel One einfach vollkommen perfide und demonstrativ an sich genommen. Spätestens nach der Absage des Live-Stream Angebots ist das wohl jedem klar.

    Ich möchte einfach nur, dass alle europäischen Länder in Frieden zusammen kommen und ein bisschen Musik machen. Fertig. Die derzeitige Situation vermiest mir das gehörig und ich denke, dass es vielen auch so geht. Daher wundere dich nicht über die Reaktionen hier.

  19. interrobang

    23.03.2017 | 22:32

    @miramax: Da stimm ich zu. — Ich höre jetzt einfach den Rest des Abends ein paar der diesjährigen ESC-Lieder. Wir haben dieses Jahr nämlich eine schön bunte Mischung. Zum Glück auch mit ein paar Beiträgen, die Spaß machen. Und manchen, die so richtig schön schräg sind, was wir doch an diesem Wettbewerb so mögen.

  20. Matthias

    23.03.2017 | 22:34

    Die EBU sollte jetzt den Mumm haben, Russland zu sagen: dann eben nicht, dann findet der ESC 2017 ohne euch statt. Ich fürchte aber, dass die EBU erneut zu Kreuze kriecht und womöglich einen Interpretentausch zulässt. Die EBU buckelt hier total. Ein jämmerliches Schauspiel.

  21. Matthias

    23.03.2017 | 22:36

    Zugleich sollte die EBU jetzt schon erklären, dass Ukraine und Russland beide vom Eurovision Song Contest 2018 ausgeschlossen werden.

  22. ESCFrank

    23.03.2017 | 22:43

    @varad: Ich wünsche künftig keinerlei Antworten von deiner Seite auf meine Kommentare, sofern ich dich nicht direkt anspreche.
    Danke!

  23. varad

    23.03.2017 | 22:44

    @miramax09 Das ganze ist doch mehr schein als sein. Wenn euch die derzeitige Situation alles vermiest (mir gehts ähnlicht) dann beschwert euch beim Gastgeber aus der Ukraine mit derem absurden und diskriminierenden Gesetz. Die konnten von ihrer paranoiden Anti Russland Einstellung nicht abweichen. Channel One Russia hat richtig gehandelt und gar nichts angenommen, man hat gesagt man macht bei dieser bekloppten Idee der EBU mit der Live Schalte nicht mit, perfide sehe ich dies nicht sondern konsequent. Alleine aus Respekt vor Samoylova hat man diesen Kram nicht mitgemacht.

  24. Bandido

    23.03.2017 | 22:59

    @varad
    Nö, werd mich nicht beschweren. Bei niemandem. Ich geh jetzt ins Bett mit dem guten Wissen, dass sich morgen die Welt weiterdrehen wird, egal welches Land jetzt beim ESC teilnehmen wird oder nicht. Solltest du im Übrigen auch machen, den kompletten Tag vorm PC verbringen ist schlecht für den Kreislauf und die Augen. Gute Nacht! :)

  25. biobanane

    23.03.2017 | 22:59

    So schlimm ist eine ESC ohne Russland auch nicht. Und Armenien wurde auch nur leicht bestraft, weil es den ESC in Aziland boykottierte.Also einfach mal stecken lassen die ganzen Forderungen an die EBU. Wahrscheinlich hätte die Ukraine bei einem ESC in Moskau nicht anders reagiert. Man muss einfach feststellen, dass der ESC die Konflikte nicht einfach negieren kann.

  26. JaNL

    23.03.2017 | 23:03

    @varad

    Varad, wir kennen deine Meinung mittlerweile und werden Sie auch nicht anfangen zu tolerieren oder gar zu teilen, nur weil du sie uns alle 10 Minuten unter die Augen bindest. Tu uns den gefallen : Es sitzen ein ESC Blog und kein Krawall Talk im Privaten.

  27. JaNL

    23.03.2017 | 23:03

    *Es ist ein ESC Blog

  28. Puffalump

    23.03.2017 | 23:05

    Im Prinzip kann die Ukraine doch froh sein, wenn Rußland der Live-Zuschaltung eine Absage erteilt, und liber gar nicht teilnimmt.
    Man stelle sich die Demütigung vor, würde die Russin vor jubelnden Massen auf der Krim auftreten, mit einer direkt auf den Auftritt zugeschnittenen Bühne mit Spezialeffekten vom feinsten.

  29. Lorena

    23.03.2017 | 23:05

    Warum kommentiert man so viel auf einem ESC-Blog, wenn man den ESC scheinbar nicht mal mag oder gucken will?

  30. varad

    23.03.2017 | 23:14

    @JaNL Bei den Beleidigungen die man hier in meine Richtung losgelassen hat bei mir von Krawall Talk zu reden ist mehr als dreist. Ich könnte auch richtig mit Kraftausdrücken gegen einige Experten mich wehren, dies ist jedoch definitiv nicht meine Art und nicht mein Niveau.

  31. Bonello

    23.03.2017 | 23:15

    Zudem sind die Kommentare zunehmend politischer geworden und haben nichts mehr mit dem ESC und dem Blog zu tun

  32. Frank D.

    23.03.2017 | 23:26

    Wie wäre es denn, wenn alle zuhause bleiben und es eine Rundumschalte in die Länder gäbe ? Dagegen kann Russland dann doch nichts mehr haben. Und wäre ja auch viel billiger.

  33. KerJoe

    23.03.2017 | 23:39

    Am Ende des Tages könnte es evtl. folgendermaßen ausgehen:
    – 2017 gibt es einen ESC mit 42 Nationen
    – ab 2018 gibt es die Big6

  34. togravus

    23.03.2017 | 23:44

    Ich kann’s nicht mehr hören. Ich beschäftige mich mit dem ESC, weil es mir um Musik geht, aber leider scheinen einige Länder Nationalismus und Politik höher zu priorisieren. Wenn die EBU hier nicht versucht, mit ihren limitierten Mitteln gegenzusteuern, werden sie den ESC mittelfristig kaputt machen.

  35. Frederic

    23.03.2017 | 23:46

    Eine lange Diskussion mit Höhen und Tiefen.
    Ich bin jedenfalls gespannt, ob die Russen ihr Versprechen, Yuliya Samoylova auch nächstes Jahr noch zum Contest zu schicken, wirklich wahr machen.

  36. Matty

    24.03.2017 | 00:04

    @interrobang

    Die ist in Mutterschaftsurlaub!

  37. Cal

    24.03.2017 | 00:26

    @Matty @interrobang Alles nur ’ne Ausrede! Lynda sucht noch immer verzweifelt „Russier“ und „Uker… Uk…atrina. And the Waves“ auf der Karte.

  38. Tamara

    24.03.2017 | 00:27

    Was für ein trauriges, unwürdiges Schauspiel, da haben alle Beteiligten verloren, egal, wie es ausgeht. Und dass die EBU mit mehrerlei Maß misst, je nachdem, wieviel Geld im Spiel ist, ist auch nix Neues (Aline Lahoud, anyone?). Aber jetzt im Moment sind der EBU tatsächlich die Hände gebunden, egal, was sie machen, es wird auf jeden Fall falsch sein.
    .
    Aus meiner Sicht wäre es spätestens nach dem ESC dringend geboten, dass sich die EBU-Oberen endlich mal zusammensetzen und sich einen Wertekanon geben, an den sich alle zu halten haben. Und wer sich nicht dran hält (da fallen mir auf Anhieb vier Länder als heiße Kandidaten ein, deren Namen ich aus Gründen des Taktes hier nicht nenne), der darf halt nicht mitmachen.
    .
    Jedenfalls hoffe ich sehr, dass sich die aktuelle Situation noch irgendwie ohne noch mehr Glasbruch lösen lässt…

  39. Ansgar

    24.03.2017 | 08:01

    Mal was anderes: einen Tag vorm ESC Finale veröffentlicht JÜBLOF ihr neues Album.

  40. Douze Points

    24.03.2017 | 08:13

    Danke, Ansgar, endlich mal ein konstruktiver Beitrag in dieser verfahrenen Situation!

  41. Rainer1

    24.03.2017 | 08:14

    Und was ist, wenn jetzt ein anderes land(z.bsp.weissrussland oder aserbaidschan) der meinung ist, die sicherheitslage in der ukraine lasse einen auftritt in kiev nicht zu?
    Kriegen die dann auch eine satelliten-schalte nach minsk oder eriwan?

  42. Mona

    24.03.2017 | 09:16

    Ich finde es total lächerlich von der EBU!!! Haben die nicht ein Land disqualifiziert, weil es mit Zahlungen im Rückstand war?? ( glaub Rumänien) und jetzt wollten sie ne live schalte machen und verstoßen gegen eigenes Gesetz, das besagt das der Teilnehmer physisch auf der Bühne des Gastgeber Landes zu stehen hat?? Eurovision 2017 Regelkatalog Seite 4, 1.2.2. . Die Russen wissen das deshalb die Absage und der Seitenhieb. Das war alles geplant und stinkt zum Himmel! Ich bin froh das die russen dieses Jahr Pause haben.

  43. Matty

    24.03.2017 | 09:24

    @Ansgar

    Neues Album von Helene Fischer: was hat das mit dem Thema zu tun???

  44. Peter

    24.03.2017 | 09:31

    Hat nicht (fast) alles im Leben ein bissel mit Helene Fischer zu tun?

  45. roxy

    24.03.2017 | 09:31

    Vielleicht keine schlechte Idee mit Helene Fischer vom Thema abzulenken ;-)

  46. Frederic

    24.03.2017 | 10:05

    Lächerlich bleibt die Tatsache, dass die EBU sehenden Auges in eine Situation geschlittert ist, in der ein Gastgeberland einen absolut unwillkommenen Gast haben würde. Das war schon 2012 ein Problem, weshalb man es eigentlich besser hätte wissen müssen.

  47. Frederic

    24.03.2017 | 10:09

    Hups, Sorry.
    Елена Fischer ist als Russlanddeutsche ja gar nicht so weit weg vom Thema.

  48. Frederic

    24.03.2017 | 10:11

    Also die wäre auch ein prima Ersatz für Yuliya Samoylova, passt auch zum Song wie Arschaufeimer und obendrein dürfte ihr Englisch auch etwas besser sein.

  49. biobanane

    24.03.2017 | 10:15

    @Mona lächerlich? Die EBU hat Rumänien ausgeschlossen, weil es bzw. die Nichtprivate Sendeanstalt die Beiträge nicht gezahlt hat, aus der EBU und nicht nur aus den ESC. Die EBU erlässt keine Gesetzte, das ist eine Vereinigung von Fernsehsendern und kein Staat. Die EBU hat Regeln für den ESC aufgestellt, die aber jedes Jahr, so es Christer will, geändert werden. Also kein Problem auch dieses Jahr eine Änderung zu machen, dass in Ausnahmefällen auch eine Schalte erlaubt ist.

  50. biobanane

    24.03.2017 | 10:19

    @Frederic lächerlich? Als EBU geht man erst mal davon aus, dass alle Sender am ESC mitmachen wollen. Dass Russland das scheinbar dieses Jahr nicht will, kam ja auch für uns überraschen, wie auch der miese Titel. Die EBU hat trotzdem versucht einen Kompromiss hinzubekommen, aber wenn Russland auch diesen ablehnt ist klar, dass das alles so geplant war.

  51. Frederic

    24.03.2017 | 11:34

    @biobanane
    Darüber, ob Russland in Wirklichkeit will oder nicht, lässt sich weiterhin spekulieren. Auf der anderen Seite bin ich mir inzwischen auch nicht mehr sicher, ob die Ukraine nicht auch jeden anderen russischen Kandidaten für illegal erklärt hätte – in gewisserweise sogar nachvollziehbar.
    Und ich für meinen Teil finde den Song bei weitem nicht so schlimm, wie er hier gemacht wird.
    Wie dem auch sei. Es wäre nicht der erste zurückgezogene bzw. abgewiesene Act beim ESC und wahrscheinlich auch nicht der letzte. Dieses mal halt mit mehr Brimborium.

  52. varad

    24.03.2017 | 11:42

    @biobanane Es ist schlichtweg nicht wahr, wenn du behauptest weil die russische Seite nicht auf die Live Schalte angeht sei deswegen klar sie sei nicht interessiert gewesen und alles sei von Russland Seite aus geplant. Erkläre mir einen vernünftigen Grund warum Russland auf so einen Unsinn mit der Liveschalte eingehen sollte. Entweder man akzeptiert Russland und Yulyia Samoylova ganz beim ESC und dies bedeutet mit Auftritt in Kiew oder man lässt es sein. Channel One Russia hat vollkommen richtig gehandelt, denn alleine auch gegenüber der Sängerin wäre es eine pure Frechheit wenn sie nicht wie alle anderen auf der Bühne singt. Die EBU wollte es nach außen hin als Kompromiss verkaufen, es war jedoch nie ein Kompromiss und wird auch nie einer sein, weil es gegenüber Samoylova unfair ist und schlichtweg auch eine Beleidigung gegenüber ihr ist. Man sollte aufhören zu versuchen die Schuld in die Richtung eines Landes zu schieben, welches einem nicht in den Kram passt. Die Schuld daran, dass Samoylova nicht auftreteten kann liegt in Kiew, welches sich auf eine beleidigende, diskriminierende und menschenverachtende Liste beruft und ein Gesetz welches niemals den Zweck erfüllen wird. Die EBU wusste von der Liste und sie wusste von diesem unmöglichen Gesetz welches sich gegen jeden akzeptablen Umgang mit Künstlern wendet. Man hätte den Wettbewerb niemals in diesem Land austragen dürfen.

  53. Bandido

    24.03.2017 | 11:53

    Helene Fischer ist doch schon mal für Russland beim ESC angetreten – unter dem Tarnnamen „Polina Gagarina“ – um aufgebrachte Fanscharen in Deutschland zu vermeiden. ;)

  54. varad

    24.03.2017 | 12:05

    @Frederic So wie die Stimmung in der Ukraine ist, wäre es vermutlich völlig egal gewesen wen Russland dorthin schickt, da stimme ich deiner Vermutung zu. Russland hätte auch die von dir erwähnte russischstämmige Helene Fischer hinschicken können und dann hätte die Ukraine auch was dagegen auszusetzen gehabt, wobei man ganz genau weis, dass die bestimmt nicht die Krim von Russland aus besucht haben wird. Man sollte neben dem Blick auf dieses Gesetz (welches völlig daneben ist und einen Konflikt nur noch schlimmer macht als er ohnehin schon ist und welches auch klar propagandistische Zwecke hat) auch mal auf die Stimmung in der Ukraine sehen. Unabhängig davon gibt es auch in Russland ähnliche völlig sinnfreien Gesetze. Für diese Stimmung in der Ukraine sind die derzeitigen Politiker dort mit verantwortlich die bewusst eine Stimmung erzeugen wollen bei der Bevölkerung, dies geht genauso in Richtung Propaganda wie auf der russischen Seite. Die EBU war und ist daher vernünftig wenn sie sich ganz eindeutig von dieser Stimmung abgrenzt und sich nicht vor dieser leiten lässt. Es ist richtig, dass man unpolitisch sein will und konstruktiv das Gespräch mit Kiew sucht um eine Lösung zu finden damit jeder auftreten kann beim ESC. Bis jetzt hat die EBU dies getan ohne die Position der Ukraine einzunehmen oder zu unterstützen und dies war auch der richtige Vorgang. Eine Einmischung seitens der EBU in den Konflikt wäre dumm.

  55. miramax09

    24.03.2017 | 12:08

    @varad, mit Verlaub, aber das ist so nicht ganz richtig.

    1.) Channel One HAT die russische Sängerin nomiert mit vollem Bewusstsein, dass die Künstlerin gegen das Gesetz der Ukraine verstoßen hat und Einreiseschwierigkeiten bekommen könnte. Ob dieses Gesetz nun moralisch oder ethisch vertretbar ist, steht außer Frage, denn Jura richtet sich niemals nach Moral oder Ethik. Außerdem hat Russland selbst einige Gesetze, die ethisch und moralisch nicht vertretbar sind. Noch ein Indiz spricht dafür: Jahre lang hat die russische ESC-Delegation die Künstler einige Zeit VOR der EBU-Deadline genannt. Ausgerechnet in dieser Situation lässt sie sich aber Zeit? Das kann kein Zufall sein!

    2.) Channel One HAT darauf spekuliert, dass die Krankheit bzw. Behinderung der Sängerin „fördernd“ ist, um möglichst hohe Aufmerksamkeit zu bekommen, gerade in diesem rechtlichen Fall. Populistisch gesehen ist es moralisch und ethisch nicht zu vertreten, dass die Ukraine eine kranke und behinderte Sängerin nicht einreisen lässt. Dass die Künstlerin das ukrainische Gesetz gebrochen hat, und dahe rnicht einreisen kann, gerät damit in den Hintergrund und die „Menschen“ sehen hier eher den moralischen Akspekt. Der Sachverhalt erzeugt hierdurch Weltpresse-Echo.

    3.) Channel One HAT damit gerechnet, dass die Ukraine ihr Recht durchsetzen wird UND die EBU eine Möglichkeit suchen wird, allen Parteien gerecht zu werden. Das erkennt man an der extremen Schnelligkeit der Absage auf das Angebot. Welchen Sinn soll das haben? Ganz einfach: Russland wird diesen ESC nicht ausstrahlen. Man stelle sich vor, die Ausstrahlung eines ukranischen Events, der dann in russische Wohnzimmer ausgestrahlt wird: ein UNDING!

    Somit hat Channel One mehrere Fliegen mit einer Klappe geschlagen:

    -Weltecho, weil die arme kranke russische Sängerin einen Traum zerstört bekommen hat.
    -„Ukrainische Propagana“ wird nicht in Russland ausgestrahlt.
    -Die Ukraine steht wegen der Durchsetzung des Einreiseverbots massiv unter Kritik, auch in der ESC-Fanbase.
    -Die EBU wird gedemütigt dafür, dass sie ihre eigenen Regeln bricht und / bzw. nicht in der Lage ist, einen Wettbewerb auf die Beine zu stellen, der von Politik frei gehalten wird.

    Der einzige Gewinner in diesem ganzen perfiden Spiel ist nur eine Partei: Russland/Channel One/die russische Sängerin.

    Alle anderen, also die Ukraine, die EBU, die anderen Kandidaten und die gesamte ESC-Fanbase wird hier mit Füßen getreten aufgrund einer politischen Intrige in einem Gesangswettbewerb. Shame on you, позор тебе, pozor tebe.

    Ich habe fertig und das ist auch mein letzter Kommentar zu diesem Thema, denn ich bin es leid und lasse mir den ESC nicht vermiesen. Party for everybody!

  56. varad

    24.03.2017 | 12:12

    @Bandido Was willst du mit dem Unsinn eigentlich bezwecken. Hast du noch was anderes zu tun als eine Sängerin ins Lächerliche zu ziehen die aus einem Land kommt, welches dir offensichtlich nicht genehm ist? Polina Gagarina hat sich vorbildlich verhalten sowohl bei Interviews als auch sonst beim ESC. Sie hat 3 super Auftritte hingelegt, ist verdient sehr weit vorne gelandet mit ihrem Lied und hatte den einzigen Nachteil, dass sie einen Mans Zelmerlow als Konkurrenz hatte.

  57. Bandido

    24.03.2017 | 12:18

    @varad
    Was springst du mich jetzt wie so ein biestiger Bürokrat an? Meine Bemerkung war rein ironischer Natur.

  58. Benji

    24.03.2017 | 12:27

    Natürlich werden die Russen auf Yuliya als ihre Vertreterin bestehen, warum würden sie sie übrigens austauschen? Würde sich auch irgend welches andere Land die Demütigung erlauben, dass ihm das Gastgeberland bestimmt, von welchem Sänger es vertreten werden darf?

  59. varad

    24.03.2017 | 12:36

    @miramax09 Das was du da schreibst sind zu 90% Spekulationen.
    Du siehst das Ganze aus einer Sichtweise und dies ist schon ein Kardinalfehler den man nie begehen sollte. Ich finde es unmöglich wie du und andere User meinen weil Russland nicht auf diesen Blödsinn mit der LiveSchalte eingegangen ist, die Schuld wieder einseitig in eine Richtung zu schieben. Die Schnelligkeit der Reaktion aus Moskau ist kein Indiz, es ist völlig logisch dass man darauf schnell reagiert und deutlich macht, dass man bei so einem Unfug wie einer Liveschalte nicht mitmacht
    Die Ukraine steht zurecht in der Kritik bei der Fanbase weil dieses Gesetz diskriminierend, feindlich gegenüber Künstlern und menschenverachtend ist. Komischerweise wird es aber von ganz vielen hier völlig unkritisch gesehen und so getan als wäre es normal. Nein dieses Gesetz ist nicht normal und es sollte Hauptgegenstand der Diskussion der EBU sein. Solange die Ukraine solche Gesetze hat kann und darf ein Contest dort nicht stattfinden. Darüber sollte es überhaupt keine Diskussion geben. Das was du im 3. Punkt für Argumente rausfischst um die Schuld in eine Richtung zu bringen ist abenteuerlich und dann schreibst du woanders, dass du tolerant seist.
    Der ESC wird dennoch übertragen in Russland schlichtweg deswegen, weil man davon ausgeht, dass der Contest nächstes Jahr nicht wieder in der Ukraine stattfindet und man sich so offen hält dabei zu sein. Im Übrigen warten wir doch einfach mal ab, mich würde es nicht wundern, wenn Samoylova trotz allem Tamtam am Ende per Ausnahmeregelung in Kiew auftritt. Die EBU hat durchgehend gesagt, dass das Ziel ist, dass Yuliya Samoylova in Kiew auftreten kann.

  60. varad

    24.03.2017 | 12:53

    Unabhängig davon sollte Samoylova die Einreise verboten werden und die armenische ESC Teilnehmerin die mit Samoylova aufgetreten ist auf der Krim einreisen dürfen sollte jedem klar sein was hier vor sich geht. Übrigens ist es schon mehr als komisch, dass man in der Ukraine 10 Tage braucht um ein Einreiseverbot auszusprechen, wo man nach 1. Minute ganz genau wusste, dass Samoylova auf der Krim aufgetreten ist, sie hat daraus nie ein Geheimnis gemacht und ehrlich gesagt sehe ich auch kein Verbrechen daran, dass sie dort auftritt. Die Tatsache, dass ein Staat mehreren Künstlern vorschriften machen will wo sie auftreten und wo nicht ist ein Unding. Dies ist auch der Punkt der eine Mehrheit der ESC Fanbase stört. Die Kunstrfreiheit ist eine der wichtigsten Errungenschaften in Europa und die sollte auch bei der Veranstaltung eines ESC niemals eingeschränkt werden.

  61. 4porcelli

    24.03.2017 | 13:18

    Ohgott es find so gut an mit den neuen Kommentaren (selbst die Helene Fischer Anmerkungen waren auf einmal kaum nervend), aber dann kam varads handler mit seiner/ihrer täglichen Dosis Crystal Meth vorbei, um ihn/sie die nächsten 12 Stunden hyperaktiv zu halten. Junge/Mädl, das Thema ist jetzt hoffentlich durch – Marine le Pen ist bei Putin, sicher gibts irgendwo einen Livestream darüber, den Du jetzt stattdessen bejubeln kannst wegen Meinungsfreiheit und so. Vielleicht auf einem eigenen Blog? Wir besuchen Dich dann da alle, echt.

  62. GEF

    24.03.2017 | 14:01

    @varad,

    es bringt doch nichts. Es gibt hier einfach zwei unterschiedliche Sichtweisen.

    1. Sichtweise (deine): das Gesetz der Ukraine, das es verbietet, dass Ausländer einreisen, sofern sie zuvor ohne ukrainische Einreiseerlaubnis auf die Krim gefahren sind, ist unmoralisch und darf von der Regierung nicht durchgesetzt werden. Ergo an der jetzigen Situation ist die Ukraine alleine Schuld.

    2. Sichtweise (die der meisten anderen hier): das Gesetz der Ukraine, das es verbietet, dass Ausländer einreisen, sofern sie zuvor ohne ukrainische Einreiseerlaubnis auf die Krim gefahren sind, ist nachvollziehbar und muss von der Regierung auch durchgesetzt werden. Ergo an der jetzigen Situation hat vor allem Russland Schuld, denn sie hatten Kenntnis von dem Gesetz und haben dennoch Yulia geschickt, die bekanntermaßen gegen das Gesetz verstoßen hat.

    Ich denke, jetzt hat jeder seine Sichtweise dargestellt und damit sollte es auch gut sein.

  63. escfan05

    24.03.2017 | 14:15

    Was mich bei der EBU aufregt ist diese scheinheilige Doppelmoral. Letztes Jahr hat man Rumänien einfach vom ESC ausgeschlossen weil der Sender im Rückstand war. Da hat man auch nicht auf den Traum des Künstler Rücksicht genommen. Das hätte man auch nach dem ESC 2016 noch Regeln können. In diesem Fall setzt man sich plötzlich bis zum geht nicht mehr für dat Julchen ein, nur weil sie aus Russland kommt. Scheinheiliger geht’s nicht mehr.

  64. varad

    24.03.2017 | 14:26

    @GEF Wenn du meine Sichtweise erwähnst, dann bitte korrekt und nicht falsch. Ich habe nirgendswo geschrieben, dass das Gesetz von der Ukraine nicht durchgesetzt werden darf. Mein Standpunkt ist, dass die Ukraine niemals einen ESC hätte austragen dürfen solange es dieses Gesetz gibt und zwar unhabhängig von Samoylova. Die EBU hätte es niemals zulassen dürfen, dass in einem Land wo ein solches Gesetz herrscht welches den Grundüberzeugungen der EBU und des ESC zuwider läuft ein Contest ausgetragen wird.

  65. varad

    24.03.2017 | 14:33

    @escfan05 Wenn die EBU scheinheilig gehandelt hat dann indem sie es überhaupt zugelassen hat dass der ESC in einem Land stattfindet, welches solch ein Gesetz (ein klar diskriminierendes, menschenverachtendes) hat.Die EBU hatte die Freiheit zu sagen: „Liebe Ukraine, ändert dieses Gesetz und dann kann der Contest stattfinden. Passiert dies nicht, findet er woanders statt“
    Die beiden Dinge sind nicht vergleichbar. Rumänien hat seine Schulden nicht gezahlt, davon kann in diesem Fall überhaupt keine Rede sein. Du vergleichst Äpfel mit Birnen.

  66. Benji

    24.03.2017 | 14:35

    Der Standpunkt der Ukraine wäre mir noch nachvollziehbar, wenn es sich um ein Land handeln würde, wo die Gesetze immer und überall befolgt würden. Ich habe jedoch den Eindruck, dass es sich eher um ein Land handelt, wo es ziemlich willkürlich entschieden wird, ob man an einem Gesetz strikt festhalten wird.

  67. Frank

    24.03.2017 | 15:20

    Ob Helene wohl auch morgen im TV wieder englisch singen wird? Bin schon ganz aufgeregt…

  68. GEF

    24.03.2017 | 16:10

    @varad,

    Ok, dann jetzt abgeändert

    1. Sichtweise (deine): die EBU hätte der Ukraine trotz deren Vorjahresiegs den Contest nicht austragen lassen dürfen, weil das Gesetz der Ukraine, das es verbietet, dass Ausländer einreisen, sofern sie zuvor ohne ukrainische Einreiseerlaubnis auf die Krim gefahren sind, gegen den EBU-Geis verstößt. Ergo an der jetzigen Situation hat primär die EBU Schuld.

    2. Sichtweise (die der meisten anderen hier): Die Ukraine hat das Recht, den ESC als Vorjahressieger auszurichten. Das Gesetz der Ukraine, das es verbietet, dass Ausländer einreisen, sofern sie zuvor ohne ukrainische Einreiseerlaubnis auf die Krim gefahren sind, ist nachvollziehbar und muss von der Regierung auch durchgesetzt werden. Ergo an der jetzigen Situation hat vor allem Channel 1 Schuld, denn sie hatten Kenntnis von dem Gesetz und haben dennoch Yulia geschickt, die bekanntermaßen gegen das Gesetz verstoßen hat.

    So ich glaube, nun müsste es passen.

  69. cars10

    24.03.2017 | 16:13

    Trolle muss man ignorieren, besonders wenn sie eh nicht zuhören wollen und alles, aber auch alles verdrehen. Schmeißt Russland raus, dann haben wir hier Ruhe.

  70. Festivalknüller

    24.03.2017 | 16:39

    @varad Die Vorstellung die EBU wäre politisch aktiv geworden und hätte im Vorfeld Forderungen an die Ukraine in Sachen Gesetzgebung gestellt, ist geradezu absurd.
    Di wärst die erste gewesen, die der EBU Einmischung in innere Angelegenheiten eines Landes vorgeworfen hätte.

  71. Alki-Bernd

    24.03.2017 | 16:39

    https://de.wikipedia.org/wiki/Trollh%C3%A4ttan

  72. escfan05

    24.03.2017 | 17:15

    @varad: Ach und Russland ist ein Rechtsstaat? Wobei ich nix menschenverachtendes an dem Reisegesetz der Ukraine sehen kann. Eher verständlich nach dem unsäglichen was Russland der Ukraine angetan hat und antut. In Russland gibt es einen ganzen Haufen menschenverachtender Gesetze und das ist dann okay für dich?

  73. Jorge

    24.03.2017 | 17:16

    @GEF: Der Versuch integrativer Rücksichtnahme ist ein untaugliches Mittel und ein Ziel von Trollen, mit denen du indirekt deren reverse Logik anerkennst und ungewollt eine neue Basis schaffst, auf welche diese dann extremere Forderungen aufsetzen oder die Diskussion mit neuen Schlagwörtern besetzen können. Solange dieses Thema heiss ist, werden die 50 Kommentare täglich (Arbeitsvorgabe) ohnehin produziert werden

  74. Bandido

    24.03.2017 | 17:26

    @Jorge @GEF
    So ist es leider. Aber was nun? Sich einfach jeder weiteren Diskussion entziehen ist auch irgendwie unbefriedigend. Da kommt dann wieder die Strategie „meine Meinung wird ignoriert, weil die Anderen mit der Wahrheit nicht umgehen können“….
    Leider spielen zu viele Kommentatoren hier das Spiel auch immer wieder auf’s Neue mit und lassen sich stunden- bis tagelang mit den ewig gleichen Schmähreden vor sich hertreiben. So ist natürlich immer genügend neues Futter da, mit dem man wieder die nächsten 12 Stunden verdödeln und sich im Kreis drehen kann.

  75. GEF

    24.03.2017 | 17:44

    @Jorge @Bandido,

    also irgendwann ist doch eine solche Diskussion nur noch ein emotionaler Selbstzweck. An einem (frühen) Punkt sind die Argumente ausgetauscht und dann kann man nichts mehr sinnvolles beitragen. Denn ob der andere bereit ist, sich überhaupt die Mühe zu machen, über die andere Position nachzudenken, kann man ja in einem freien Land gottseidank nicht erzwingen.

    Gerade wo doch viele hier eben auch sagen, dass es ein unpolitischer Wettbewerb sein sollte, sollten auch wir hier die Politik weitestgehend raushalten.

  76. Jorge

    24.03.2017 | 17:55

    @Bandido: Bis zu einem gewissen Grade diskutiere ich ja auch mit und gehe auf Positionen ein. Bei jemandem, der seine Position nicht auf 5, 10 oder 20 Kommentare begrenzen kann (will/wird), habe ich für mich selbst dann eine Strategie, aber ich kann ja schlecht allgemeingültige Regeln für andere aufstellen. Es ist müßig das von anderen zu fordern. Ignorieren hilft bei normalen Diskussionen – weniger bei Personen, deren Aufgabe es ist, Kommentare zu produzieren, weil deren System ja auf Penetranz, Wiederholung (Durchsickereffekt) und „Labels setzen“ basiert. Motto: Vokabular bestimmt die Diskussionsrichtung. Und jeder unwidersprochenen Behauptung aus Sicht des Agitierenden ja der Duft der Wahrhaftigkeit innewohnt … deshalb gehe ich gerne auf die Methodik ein, um den Fokus zu drehen, hattest du selbst auch schon sinnvoll eingesetzt.

  77. Bandido

    24.03.2017 | 18:03

    @GEF
    Das hast du richtig erkannt, und das macht Diskussionen in Online-Spalten für mich teilweise so schwer erträglich. Die Standpunkte sind immer relativ schnell dargelegt und ausgetauscht, in den restlichen 90 Prozent der Zeit erlebt man dann nur noch eine Mischung aus Machtgehabe (die gefühlte Erlangung der diskursiven Deutungshoheit) und einem emotionalen Abarbeiten am Anderen durch Provokationen und Nebenschauplätzen, weil man irgendwie den Kick und den inneren Erregungszustand braucht. Quasi entgegengesetztes Mood Management. Scheint ja dann auch zu funktionieren, wie man an mir sieht: ich kommentiere immer noch, obwohl das Ganze in meinen Augen eigentlich schon längst pure Energieverschwendung ist.
    .
    Zum Thema „unpolitischer Wettbewerb“ – auch wenn ich der Meinung bin, dass der ESC definitiv eine politische Dimension besitzt (da möchte ich dir also etwas widersprechen), gebe ich dir dahingehend Recht, dass die politische Komponente in Fanforen wie diesen nicht dominieren sollte. Letztlich sind wir ja Fans und wollen unser Fantum auch hier genießen und ausleben. Für mich bedeutet der ESC ein Stück weit Eskapismus, soll heißen, ich bin auch ein Fan, weil ich mich in der Bubble eben nicht ständig mit Weltpolitik und irgendwelchen politischen Agitatoren wie auf anderen Plattformen auseinandersetzen muss. Da heißt nicht, dass ich mich für Politik nicht auseinandersetze.

  78. biobanane

    24.03.2017 | 19:28

    Ja ist ein schwieriges Thema. Ich schrieb schon recht früh „Ansonsten ist für mich hiermit die Grundlage einer weiteren Diskussion mit dir nicht mehr gegeben.“ und habe mich auch weitgehend daran gehalten einfach keine Beiträge von mutmaßlichen Trollen mehr zu lesen, selbst wenn sie an mich adressiert waren. In diesem Blog war das recht unbedenklich, da ich kaum glaube, dass es einen gibt, der nicht seine Probleme mit der russischen (Innen-)Politik hat. Schade aber dass dadurch eine wirkliche Diskussion über das Thema kaum möglich war.

  79. varad

    24.03.2017 | 19:36

    @cars10 Es sagt schon alles über dich als Diskussionsteilnehmer aus, wenn du behauptest nur weil ich meine Meinung darlege würde ich alles verdrehen. Nach deinem Empfinden und deiner Überzeugung verdrehe ich Dinge, weil du und da bist du leider nicht alleine nicht in der Lage bist zu begreifen, dass es verschiedene Meinungen gibt und dass man diese respektieren muss. Auch wenn ich in dieser Diskussion rund um die Ukraine, Samoylova und Russland den Fehler vor allem bei der Ukraine sehe respektiere ich die Meinung derjenigen die es anders sehen. Dies unterscheidet mich schon mal von dir, wenn du mich beleidigen musst weil dir meine Meinung nicht passt. Es wäre schön wenn eine Diskussion auf normaler Grundlage möglich wäre, aber dies funktioniert nicht wenn ein Teil der Diskussionsteilnehmer nicht in der Lage ist zu verstehen, dass die Ukraine in diesem Konflikt und dieser ganzen Zofferei nicht völlig unschuldig ist und eine entscheidende Mitschuld besitzt. Komischerweise habe ich zu anderen Themen rund um die Ukraine mit Freunden von mir (Ukrainern) Diskussionen geführt und dies war deutlich einfacher als hier. Vielleicht ist es auch der Punkt, dass mich als jemandem der wie Ukrainer oder Russen in einem osteuropäischen Land geboren ist mehr verbindet und ich näher an der Materie bin und die Mentalitäten in beiden Ländern besser verstehen kann. Schade drum, denn es gibt hier viele die vernünftige Ansätze bringen und kluge Sachen schreiben.

  80. biobanane

    24.03.2017 | 19:42

    Ich sehe gerade, dass die Russen auch alle youtube Beiträge vollspamen. Glauben die wirklich, das käme gut?

  81. varad

    24.03.2017 | 19:42

    @cars10 auf diese Bezeichnung als Troll bin ich bis jetzt nicht eingegangen, weil sie schlichtweg lächerlich ist. Es ist schon ein Armutszeugnis wenn man jemanden als sowas bezeichnet weil er eine andere Meinung hat. Ich könnte auch einige von euch so bezeichnen oder mit andere Kraftausdrücken die man brachte, dies habe ich jedoch nicht nötig und dies ist auch nicht meine Art und wird es nie sein. Eine Sache wird hier leider deutlich. Mit gewissen Diskussionsteilnehmer kann man über die Thematik Russland Samoylova Ukraine nicht schreiben, da sie schlicht voreingenommen sind. Ziemlich bedauerlich aber die Wahrheit.

  82. ESCFrank

    24.03.2017 | 21:03

    Wird ja scheinbar ordentlich gespamt, auf diversen ESC Plattformen wie auch hier.
    Leute, geht einfach nicht mehr drauf ein.

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