Albanien

Albaniens „Mall“ ist jetzt auf 3 Minuten gestutzt

Mit „Mall“ läutete Albanien kurz vor Weihnachten die Vorentscheidungssaison 2018 ein – nun liegt der Beitrag von Eugent Bushpepa in der dreiminütigen ESC-Version vor.

Eugent Bushpepa hatte sich am 23. Dezember im Finale des 56. Festivali i Këngës durchgesetzt (hier unser Liveblog), unter anderem gegen FiK-Dauergast Mariza Ikonomi, Mitfavoritin Inis Neziri und Ex-ESC-Teilnehmer Luiz Ejlli.

YouTube Preview ImageMall, Originalversion

Eugents Song war mit über viereinhalb Minuten allerdings viel zu lang für den Eurovision Song Contest – bei den FiK-Songs bekanntlich nicht unüblich, da man für das nationale Festival keine Rücksicht auf die Drei-Minuten-Regel der EBU nimmt.

Es blieb ja nach dem Sieg beim FiK genügend Zeit, „Mall“ zu kürzen und aufzupeppen für Lissabon. Das hat man jetzt vollendet, und das Filmmaterial für das Originalvideo recycelt.

YouTube Preview ImageMall, ESC-Version

Neben der Kürzung (vor allem von Instrumentalstellen) wurden die Streicherpartien verstärkt, rockig ist es geblieben. Mit dieser Version wird Eugent Bushpepa nun also für Albanien starten. Der 33-Jährige trägt sein Lied im ersten Semifinale am 8. Mai vor, in der ersten Hälfte.

ESC-News

47 Kommentare Kommentar schreiben

  1. Jorge

    16.03.2018 | 20:38

    Kaum hat man seinen Kommentar dazu abgeliefert, muss man hier nochmal was schreiben. Tzzz ;-) An der E-Gitarrenlinie wurde gespart und den Schlagzeuger hat man eigentlich auch zum Dekoobjekt degradiert, verliert sich im Streicherteppich. Den Charakter hat der Song zwar behalten, aber ist aber leider etwas harmloser auf ESC gebürstet. UND: Ich hoffe, er erspart uns den weissen Smoking.

  2. Mariposa

    16.03.2018 | 21:00

    Ich finde auch die ESC-Version sehr stark folkrockmäßig, wenngleich etwas runder. Endlich haben es die Shkipetaren geschafft, einen Beitrag nicht zu verhunzen und Englisch ist hier absolut überflüssig. Es wird ein schönes Lagerfeuerflair verbreitet oder von weiten Landschaften….
    Allerdings „exhaltiert“ Eugents Stimme an manchen Stellen ein wenig.

    Auf dem Papier hat es Albanien im ersten Finale mit einigen befreundeten Ländern zu tun – also auch welche mit Diaspora: Belgien, Griechenland, Kroatien, Mazedonien, Österreich, Schweiz. Aber man weiß ja nie……

    Wenn es nach mir geht: Der schwarze Adler fliegt ins Finale !!!! Für mich klarer Kandidat für die Top 10.

  3. JeG

    16.03.2018 | 21:03

    Ich würde Albanien sehr gern im Finale sehen! Das Lied schleicht sich langsam an meine Top 10 heran. Wenn Aserbaidschan sich (wie sonst auch immer)qualifiziert und Albanien nicht, fände ich das unfassbar ungerechtfertigt. Ich bin schon der Meinung, dass Albanien zumindest 100 mal mehr Eindruck hinterlässt als das seichte Liedchen.

  4. Jorge

    16.03.2018 | 21:06

    Es ist egal in welchem Genre schade, wenn man Erwartungen glaubt erfüllen zu müssen.

  5. Mariposa

    16.03.2018 | 21:08

    @ JeG

    Nicht nur Aserbaidschan – wenn ich so mitbekomme, wie dieser Nichtsänger aus Belarus so gepusht wird…….

  6. JeG

    16.03.2018 | 21:10

    @Mariposa den schrecklichen Sänger aus Belarus würde ich tatsächlich gern im Finale sehen. Keine Ahnung was ich an diesem Song überhaupt gut finden soll, aber irgendwie ist es passiert. Zumindest in der Studioversion, die Liveversion ist hart grenzwertig und wenn er den Song in Lissabon genauso oder noch schlechter singt, hätte er (egal wie gut mir das Lied gefällt)das Finale wohl nicht verdient.

  7. Matty

    16.03.2018 | 21:11

    Das ist erneut der Beweis dafür, daß Albanien in diesem Jahr ein sicherer Finalkandidat ist! Der Song gefällt mir viel besser als der des letzten und des vorletzten Jahres!

  8. Realest

    16.03.2018 | 21:30

    Albanien wird die üblichen TV-Punkte aus Bulgarien, Mazedonien, Schweiz und Österreich kriegen und keinen weiteren darüber hinaus.

  9. Festivalknüller

    16.03.2018 | 21:32

    Ansprechende ESC-Version, die für den Einzug ins Finale reicht.

  10. Christian Harbich

    16.03.2018 | 21:42

    Mir gefällt zwar die ungekürzte Fassung schon noch um einiges besser, aber die geht halt nun mal leider nicht für den ESC. Am meisten freue ich mich jetzt darüber, dass man nicht auf das Allerwelts-Englisch setzt sondern der eigenen Sprache treu bleibt. Wenn Eugent das in LIssabon auch stimmlich gut hinbekommt, könnt das einer der besten Plätze werden, die Albanien bisher errungen hat. Einzige Gefahr ist, dass die Portugiesen im Saal alle Tinnitus bekommen – die sind ja wohl eher die leiseren Töne gewohnt, hihi. Ich drücke Albanien dies Jahr alle vorhandenen Daumen, richtig coole Nummer!!

  11. 4porcelli

    16.03.2018 | 21:51

    Erträglicher als sonst aus Albanien; der putzige (Künstler)-Nachname Bushpepa hilft natürlich ebenso wie der für ESC-Verhältnisse markante und ungebotoxte Look.
    Zu Belarus – da ist ein Sänger? Nichtsdestotrotz 12 points from Russia to our brothers, 12 points from Poland to our neighbours, 10 points from Ukraine to our friends, etc etc.

  12. Rainer1

    16.03.2018 | 21:51

    Soso, albaniens revamp bekommt einen eigen beitrag. Das neue video der schweiz wird mit keinem wort erwähnt. Soviel zu DA.CH.
    Albanien kann weg

  13. Usain

    16.03.2018 | 22:09

    Mmh, schade, dass man so viel ooomph rausgenommen hat, aber trotzdem bleibt das einer der besseren Titel dieses Jahr. Mehr als finalwürdig!

  14. Matthias

    16.03.2018 | 22:23

    Rainer1: Weil „Stones“ von Anfang an 3 Minuten lang war.

  15. togravus

    16.03.2018 | 22:38

    Ich mag’s gerne.

  16. 4porcelli

    16.03.2018 | 23:14

    @togravus – so eine Kommentar ist leider nicht akzeptabel. Du musst entweder sagen, es sei der beste Song aller Zeiten oder dass er ganz furchtbar ist und die Apokalypse auslösen wird.

  17. togravus

    16.03.2018 | 23:54

    @ 4porcelli, ROFL Natürlich ist es der beste Song aller Zeiten, der die Apokalypse auslösen wird. Besser?

  18. 4porcelli

    17.03.2018 | 00:20

    @togravus – 12 points!

  19. flo

    17.03.2018 | 00:59

    Grottig bearbeitet. Da hätte man so viel draus machen können. Das hymnische ist nun komplett weg… Auch ein heißer Kandidat für den letzten Platz nun, wenn der nicht schon an die Schweiz ginge…

  20. Rainer1

    17.03.2018 | 08:48

    Hehehe. Letzter wird albanien bestimmt nicht. Alleine die diaspora-punkte reichen, um viele länder hinter sich zu lassen. Die rechnung ist doch einfach. Je schlechter es einem land geht, je mehr leute aus dem land abhauen, je besser die chancen beim esc.
    Darum ist ein letzter platz für die schweiz ziemlich realistisch D

  21. as

    17.03.2018 | 09:03

    Mall hat den Einzug ins Finale verdient. Nach den letzten Jahren endlich mal wieder was Gutes aus Albanien. Klingt ehrlich, herzlich und leidenschaftlich.

  22. benne

    17.03.2018 | 10:20

    Ich finde die gekürzte Version zwar besser als das Original, aber ich sehe keinen Finaleinzug für Albanien.
    Der Song hat für mich zu wenig Instant Appeal und könnte sich im Schnelldurchlauf verlieren.
    Vor allem, da die Konkurrenz in der 1. Hälfte des 1. Semifinals schon sehr viel eingängiger ist. (CZE, ISR, EST, BEL, und sogar BLR sehe ich vom Spannungsaufbau im Chorus im Vorteil, da haperts nur an der Stimme)
    .
    Heute gibts übrigens einen Auftritt von Cesar Sampson zu sehen.
    In „Heimlich, die große Schlager Überraschung“
    (natürlich auch mit Helene)

  23. roxy

    17.03.2018 | 11:07

    wenn cesar sampson dort auftritt, ist wohl michael schulte auch dabei….. hoffentlich spart man sich die abstimmung über die songs diesmal….

  24. Usain

    17.03.2018 | 11:27

    Ja, heute Abend ist die Show von Flori gewissermaßen der Trost dafür, dass es nun keine Super Saturdays mehr in diesem Jahr gibt. Und das Line Up bei dem Flori ist natürlich wieder sehr eindrucksvoll: u.a. Michelle & Beatrice Egli. Und all die tollen verrückten Überraschungen, die Flori für heute Abend versprochen hat. Ich dreh jetzt schon durch!!!

  25. flo

    17.03.2018 | 12:43

    Wann starten die Songchecks hier? ;)

  26. alkibernd

    17.03.2018 | 13:18

    „Stones“ war von Anfang am drei Minuten ZU lang.

  27. manuel d.

    17.03.2018 | 14:35

    Hmmm… da hatte ich mehr erhofft, wirkt doch jetzt arg glattgebügelt und ich bin mir nicht mehr sicher was einen Finaleinzug angeht. Irgendwie fehlt jetzt komplett die Steigerung im lied.

  28. Mariposa

    17.03.2018 | 14:58

    Bitte erspart mir Silbereisen & Fischer !

  29. JeG

    17.03.2018 | 15:18

    @Mariposa +1

  30. Usain

    17.03.2018 | 15:44

    @Mariposa & JeG
    Kulturbanausen
    :)))

  31. Christian Harbich

    17.03.2018 | 17:47

    @Manuel, ja es stimmt leider – die gekürzte Fassung hat schon enorm verloren – der Song packt einen ohnehin nicht sofort und dann isser mit 3 Minuten leider zu kurz. Ich hoffe dennoch inständig auf einen Finaleinzug, wo es unbedingt hingehört. Wird allerdings im starken Semi 1 verdammt schwer. Gottlob ist das Genre in Semi 1 nicht öfter vertreten (ich glaub ein Vergleich mit der Schweiz verbietet sich hier) – könnte durchaus nützlich sein. Aber wie gesagt, die 3-Minuten-Fassung ist bei weitem nicht so stark, wie das Original, leider.

  32. Mariposa

    17.03.2018 | 19:16

    @ Usain

    Sorry, das kann ich Dir nicht ersparen – aber was hat dieses Pärchen mit „Kultur“ zu tun……

  33. Mariposa

    17.03.2018 | 19:17

    @Rainer

    Letzter im ersten Semi wird Island.

  34. roxy

    17.03.2018 | 19:18

    @Mariposa
    Usain hat das nicht ernst gemeint

  35. Mariposa

    17.03.2018 | 19:45

    @ roxy

    Das dachte ich mir schon (grins)…. Wenn heute wenigstens Ina Müller käme, dann gerne – aber diese Schunkelmitklatschshows brauche ich so gar nicht.

  36. DerJoe

    17.03.2018 | 19:53

    Habe mich nicht tief genug reingehört, um den Revamp überhaupt großartig zu bemerken, der Song kriegt mich weiterhin sofort, ein Halbfinalaus wäre echt schade
    Muttersprache FTW :-)

  37. Usain

    17.03.2018 | 19:54

    @Mariposa
    Ich finde die Shows mit dem Flori genauso herrlich gruselig unterhaltsam wie ein weißrussischer oder moldawischer Vorentscheid

  38. 4porcelli

    17.03.2018 | 20:00

    Weiß jemand, ob es einen Flori-Hellfish Live Blog gibt?

  39. DerJoe

    17.03.2018 | 20:03

    @Usain: Ich wünscht angenehme Unterhaltung :-D Ein gewisser Masochismus ist vermutlich eh auch Grundvoraussetzung als ESC-Fan ;-)

  40. biobanane (210)

    17.03.2018 | 20:27

    Ist ok, aber natürlich sind das große Schnitte, Der Song baut langsam auf um dann in dem hymnischen Ende zu enden (das tun Ende nun mal). Nun wurde er in ein Standard-Popmuster gepresst Srophe Refrain Strophe Refrain Brigde und die leider nicht mehr als hymnischer Ausklang sonder nur als kurzert Steg.

  41. Jorge

    17.03.2018 | 21:19

    @4porcelli 20:00, pssst. Ist doch Heimlich! Sowas bleibt aus Vorsichtsgründen in der VIP-Whatsapp-Gruppe der Blogger. Damit die Server nicht zusammenbrechen.

  42. Der Anders

    17.03.2018 | 22:47

    Ich finde diese Version ganz gut. Während die letzten drei bis vier Beitrage (abgesehen von der 2015 Song, der ersetzt wurde) mehr oder weniger zerstört worden, ist die originale Stimmung und die Ehrlichkeit der erste Version hier erhalten. Außerdem ist der Vokal hier etwas zurückhaltend, und das passt gut zum Song. Die Frage ist nun, ob er die Zurückhaltung live reproduzieren kann. Es ist anspruchsvoll in dieser hohen Tonlage zu singen.

  43. Christian Harbich

    18.03.2018 | 00:56

    @Der Anders – das ist es allerdings; aber Eugent Bushpepa macht das auch nicht erst seit gestern und ist wohl auch live mehr als erprobt. Die Frage ist allerdings, ob es mit Mucke vom Band dann genauso authentisch und ehrlich rüber kommt. Er sollte zumindest mit Band auftreten, auch wenn die nicht live spielen dürfen. Für grossartige Perfo ist da ohnehin kein Raum und sollte man auch unterlassen.

  44. Der Anders

    18.03.2018 | 01:51

    @ Christian Harbich – Authentizität (oder: „relative Authentizität“) erfordert, daß man die Inszenierung nicht überproduziert – wie z.b. mit dem 2013 Beitrag – aber ich denke nicht dass das passieren wird. Ob es eine Band auf der Bühne gibt oder nicht, spielt für mich keine große Rolle, solange die Musik nicht live ist.

    Ich glaube, daß er überperformte die hohen Töne ein bißchen im FiK.

  45. Jorge

    18.03.2018 | 03:58

    Ich finde, dass Eugent eigentlich sehr souverän live abliefert und man ihm vor allem den Song auch abnimmt. Im Video ist aber ein (Bass)Gitarrist stoned, der andere hyperaktiv, bei der ESC-Performance dürfen deren Bewegungen gerne besser IN-tune sein. :-)

  46. Mariposa

    18.03.2018 | 20:11

    Der „ersetzte“ Song von 2015 war wiederum das Grauen pur, vorgetragen von einer sich selbst überschätzenden Jaultussi……

  47. Cali

    18.03.2018 | 20:38

    Stimmt! Deswegen war die Jaultussi auch glatt meine Favoritin im Finale. ^^

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