Portugal

Alle an Bord! Logo und Slogan für den ESC 2018 in Lissabon vorgestellt

Langsam aber sicher nimmt der Eurovision Song Contest 2018 in Lissabon Gestalt an. Heute wurden das Logo und der Slogan vorgestellt – und außerdem die Liste der (nun doch nur) 42 teilnehmenden Länder veröffentlicht.

„All Aboard“ – so lautet das offizielle Motto für den Contest in Lissabon. Damit tragen die Portugiesen ihrer Geschichte als Seefahrernation Rechnung und gleichzeitig lässt der Slogan aber auch so verstehen, dass alle (teilnehmenden) Länder in einem Boot sitzen und dadurch verbunden sind. „All Aboard“ knüpft damit also auch an die Tradition ehemaliger Slogans wie „We are one“ (Malmö 2013) an.

YouTube Preview Image

Offizielle Video-Präsentation von Slogan und Logo

Das zugehörige Logo zeigt eine Muschel auf hellblauem Hintergrund und greift damit also auch wieder das maritime Thema auf. Zusätzlich gibt es aber auch eine ganze Reihe von Variationen dieses offiziellen Logos. Wie diese letztendlich zum Einsatz kommen, werden wir in den kommenden Monaten sehen.

Wir kennen nun auch die vollständige Liste der Länder, die 2018 am ESC teilnehmen werden. Es sind letztendlich doch nur 42 Länder gemeldet – Mazedonien wird aller Voraussicht nach nun doch nicht in Lissabon dabei sein. Dafür ist aber Russland wieder mit an Bord. Hier ist die vollständige Liste:

Albanien
Armenien
Aserbaidschan
Australien
Belgien
Bulgarien
Dänemark
Deutschland
Estland
Finnland
Frankreich
Georgien
Griechenland
Island
Irland
Israel
Italien
Kroatien
Lettland
Litauen
Malta
Moldawien
Montenegro
Niederlande
Norwegen
Österreich
Polen
Portugal
Rumänien
Russland
San Marino
Schweden
Schweiz
Serbien
Slowenien
Spanien
Tschechien
Ukraine
Ungarn
Vereinigtes Königreich
Weißrussland
Zypern

Was sagt ihr zu Logo und Motto sowie zur abschließenden Teilnehmerliste?

Das Logo des ESC 2018 sowie das Motto "All Aboard"...

Ergebnisse ansehen

Loading ... Loading ...
Aktuell, ESC-News

31 Kommentare Kommentar schreiben

  1. Cal X

    07.11.2017 | 17:55

    Ich finde es bemerkenswert, wie im eigentlichen Ankündigungsvideo von Eurovision.tv bestimmt ein Drittel der Zeit dafür aufgewendet wird, die Rückkehr Russlands anzupreisen.
    .
    Ansonsten sage ich: Drolliger Slogan, einige wirklich schöne Logovariationen dabei – bin umso meer* gespannt, wie das Bühnenbild aussehen wird.
    .
    (* Ich hasse mich auch dafür. ;-))

  2. Jorge

    07.11.2017 | 18:00

    Nette Idee, mit den variierenden Icons. Aber welche Länder wohl die Blaualge und Feuerqualle ziehen werden? ;-)

  3. togravus

    07.11.2017 | 18:15

    Melikes.

  4. Nico

    07.11.2017 | 18:28

    Gefällt mir ganz gut. Die Muschel und das Logo hauen mich jetzt nicht mega um, aber ich finde es schön, dass ein maritimes Thema und Logo ausgewählt worden sind. Außerdem gefallen mir die Variationen des Logos auch gut. Und was mir am allermeisten zusagt, ist die Tatsache, dass endlich mal NICHT alles am Logo in violett-blau gehalten ist wie 2014, 2016 und 2017!

  5. Cal X

    07.11.2017 | 18:33

    Find ich übrigens gut, dass Rümänien dabei ist, aber wo bleibt Dänemärk? *hust*

  6. Manboy

    07.11.2017 | 18:45

    Den Solgan find ich eher mittelmäßig… „alle einsteigen“ … müsste doch eher „fast alle einsteigen“ also „almost all aboard“ heißen. Schließlich müssen FYRM und BIH draußenbleiben. Aber egal.
    Sollte der Deutschland noch mal gewinnen, dann könnte unsere Sendeanstalt den Solgan günstig modifizieren: ALL ABO-ARD.

  7. BennyBenny

    07.11.2017 | 18:47

    @Cal X: Danke, ist korrigiert.

  8. Manboy

    07.11.2017 | 18:52

    Das Logo hingegen finde ich richtig gut gelungen. Farblich und grafisch spricht mich da sehr an. Daumen hoch.
    Den Sinn der Variationen erschließt sich mir noch nicht. Vielleicht kann man das maritime Thema auch beim Bühnenbild umsehen.

  9. Little Imp

    07.11.2017 | 19:20

    Hop on to my ship, baby I’ll make you fly … fällt mir dazu spontan ein.

  10. Philip

    07.11.2017 | 19:43

    Warum schicken wir nicht einfach Santiano? Würde passen find ich :p

  11. Matty

    07.11.2017 | 20:09

    Das Logo finde ich gut, das Motto weniger.

  12. Yasi

    07.11.2017 | 20:35

    Katastrophal… Schlimmer Slogan, schlimmes Logo, das zudem aussieht wie das unsagbar hässliche Logo von 2000.

  13. 4porcelli

    07.11.2017 | 21:04

    @Manboy – es kann, wie in der U-Bahn oder im Flieger, halt nur einsteigen, wer für ein Ticket zahlt ;-)

  14. roxy

    07.11.2017 | 21:08

    die Idee gefällt mir, die Umsetzung etwas weniger.

  15. Bandido

    07.11.2017 | 21:32

    Das Logo mit der Qualle („Portugiesische Galeere“) finde ich drollig – das hätte man doch gleich als Hauptlogo nehmen können. ;)

  16. Simon

    07.11.2017 | 21:36

    Bei dem Logo fühle ich mich leicht in die 90er-Jahre zurückversetzt. Ist schon ein krasser Wechsel von den letzten Jahren betrachtet. Ich muss ich noch dran gewöhnen. Die Idee mit den zwölf Varianten finde ich hingegen sehr charmant.

  17. Kjetil

    07.11.2017 | 21:51

    Als ich das Logo auf Twitter zum ersten Mal gesehen habe war ich etwas überwältigt, da es sich aufgrund der hellen Farben wirklich stark von den vorherigen Logos unterscheidet, aber genau das gefällt mir. Portugal ist ein sonniges Land und da wäre ein dunkles Violett wirklich nicht passend. An sich erinnert die Muschel (oder was auch immer das blau-gelbe Symbol darstellen soll) schon eher an die frühen 2000er, aber im Großen und Ganzen wirkt das Logo überraschend frisch. Auch der Slogan hat mich überrascht, denn bei „All aboard“ denke ich eher an Piraten. Doch je mehr ich darüber nachdachte, desto mehr gefiel er mir. Im Prinzip ist dieses Motto dasselbe wie 2014 („Join Us“), nur metaphorisch kreativ umgesetzt. Natürlich wirkt es ziemlich klischeehaft und kitschig, dass der ESC oft Slogans auswählt, die Zusammenhalt, Einigkeit etc. repräsentieren, aber darum geht es beim ESC und das ist auch einer der tausenden Gründe, weshalb ich (und viele andere) ihn liebe. Die Portugiesen haben bisher einen wirklich guten Job gemacht und ich hoffe, dass sich das nicht ändern wird!

    Zu Mazedonien: Sehr schade, aber vielleicht gibt es ja doch noch ein Wunder. Und wenn nicht hoffe ich, dass Mazedonien 2019 stärker als jemals zuvor zurückkehrt und uns alle positiv überrascht :D

  18. Trakol

    07.11.2017 | 22:01

    Jetzt fehlt nur noch Can Bonomo mit seinem Lied „Love me Back“ :D

  19. ESCFrank

    07.11.2017 | 22:27

    Mmhhhh dann doch schade um FYROM aka Mazedonien.
    Leider dafür Russland wieder an Bord, hätte ich nicht gebraucht.

  20. David Z

    07.11.2017 | 22:28

    Meine erste Assoziation mit dem Logo in der zweiten Reihe ganz links: Kasachstan. Fehlt nur noch dass die auch noch mitmischen

  21. Frederic

    07.11.2017 | 23:11

    Mag sein, dass ich das zu politisch sehe, aber in Hinblick auf Salvadors „SOS Refugees“ Pulli (und der anschließenden Untersagung seitens der EBU) erscheint mir „All Aboard“ nicht besonders elegant, fast schon ein bisschen zynisch. Aber immer noch besser als „The Boat Is Full“.

    Zu Mazedonien fällt mir entsprechend auch nur Ralph „Wir sitzen alle im selben Boot“ Siegel ein – wenn der mal nicht für ein paar Stunden die rettende Lösung war, bis irgendein Funktionär die Notbremse gezogen hat…
    (sorry, konnte ich mir einfach nicht verkneifen)

  22. BlueKO

    07.11.2017 | 23:47

    Wo kommt denn Israel nach dem großartig verkündeten Abschied so plötzlich wieder her?

  23. Cal X

    07.11.2017 | 23:58

    @BlueKO: Verabschiedet hat sich der Sender, der den israelischen Beitrag gestellt hatte. Mit der Nachfolgeanstalt hat die EBU aber zügig eine Lösung gefunden, um zumindest die Teilnahme am ESC 2018 zu ermöglichen.

  24. BlueKO

    08.11.2017 | 00:08

    Danke, @Cal X für den Erklärungsversuch.
    Ein wenig seltsam ist das aber schon. In der aktuellen Mitgliederliste der EBU ist der Sender KAN mit der Fußnote „Application pending“ versehen. Richtiges Mitglied sind sie also noch nicht.

    Dann natürlich andererseits wieder: SBS aus Australien ist gar kein Mitglied.

    Lasse mal machen…

  25. Ruhrpottler

    08.11.2017 | 05:19

    Optisch und vom Design her super! Aber das Motto ,,ALL ABOARD“ ist wie ein Zungenbrecher… ich spreche das immer als ,,All about“ aus. Außerdem hätte ich mir ein Motto gewünscht, dass wieder mehr mit Musik zu tun hat. We are one, JoinUs, Building Bridges, Come Together und All Aboard – streuen zwar Zusammengehörigkeitsgefühle aus, aber auf Dauer ist das nervig und für mich zu politisch.
    Celebrate Diversity war absolut klasse, weil man das (je nach Interpretation) auch auf die verschiedene Musik übertragen konnte.

  26. Jorge

    08.11.2017 | 07:30

    Und wenn wir schon beim Kaffeesatz sind: Das „All Aboard“ Logokonvolut berücksichtigt zwar Veganer (Seetang, Algen) und Geniesser von Meeresfrüchten, Fleischesser sind aber nicht aboard. Wenigstens Geflügel (Seeschwalbe & Co) hätte man einbeziehen können! Ich spekuliere also auf Käpt’n Iglo als Sponsor oder Maskottchen, alternativ die portugiesische Fischereiindustrie oder Aida, Costa & Co. ;-)
    Unter Marketingaspekten auch recht praktisch: Für die spendable Community wird sicher die Sammleredition, ein 12fach Komplettpaket von T-Shirts mit allen Logos, für roundabout läppische 299€ aufgelegt. ;-) Inkl. passgenauer Perforationen zur optionalen Entblößung des gymgestählten Bodys vor TV-Kameras …

    Und sollte eine solche Wette angeboten werden: Ich setze darauf, dass Songschreiber sich (neben Seenotrettung) zu Themen wie Überfischung der Meere oder den klimabedingten Anstieg des Meeresspiegels animiert fühlen.

  27. BennyBenny

    08.11.2017 | 07:46

    @Jorge: Wobei Songs über Seenotrettung vollkommen okay sind, entsprechende Schriftzüge auf Kleidungsstücken jedoch keinesfalls geduldet werden.

    Und ja, @Frederic, ich habe auch gleich daran gedacht.

  28. Der Knebelini

    08.11.2017 | 14:08

    Wo kann man denn die 12 Variationen anschauen?
    Würde mich interessieren :)
    Zum Logo und zum Slogan:
    Ich finde das Logo frisch und sehr gut getroffen, gefällt mir super :)
    An den Slogan werde ich mich noch gewöhnen müssen, aber je länger ich darüber nachdenke desto mehr gefällt er mir :)
    Freue mich schon auf die ganzen Eindrücke live vor Ort :)

  29. Der Knebelini

    08.11.2017 | 14:10

    Vergesst meine Frage, die Seite hatte nicht vollständig geladen :D

  30. Marco

    09.11.2017 | 08:47

    Mir gefällt das eigentliche „Hauptlogo“ nicht sonderlich, wirkt auf mich „laienhaft“ – einzelne Variationen finde ich hingegen ganz ansehnlich.
    Das Motto gefällt mir gut.

  31. Ben70

    10.11.2017 | 14:09

    Ich verstehe den Sinn der Varianten nicht, wie sie eingesetzt werden sollen – wenn dann brauchte man doch 42 – für jedes Teilnehmerland eins!

    Außerdem passt die seegrün-türkise Grundfarbgebung nicht zur rot-grünen Portugalflagge im Euro“V“isions-Herzchen.

    Ich fände es ja mal gut, wenn der ESC die Jahr für Jahr ewig gleichen Formate und Abläufe überdenkt…

Kommentar schreiben