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Alles über Christoph Pellander, neuer Head of Delegation Germany

Was haben Kevelaer, Pferdezucht, Les Mis und der „Werwolf vom Düsterwald“ miteinander zu tun? Nun, sie alle spielen im Leben von Christoph Pellander, der als neuer deutscher Head of Delegation beim NDR die Nachfolge von Carola Conze angetreten ist, eine Rolle. Wir wollten den Mann, der in der kommenden Saison die ESC Geschicke Deutschlands lenkt, näher kennenlernen und haben ihm 44 (!) Fragen gestellt.

Was fragt man den neuen Head of Delegation Germany in seinen ersten Interview für den PRINZ Blog? Die naheliegenden Frage hat er bereits bei Eurovision.de beantwortet, die müssen wir kein weiteres Mal stellen. Und alles, was es zum deutschen VE 2018 bislang zu sagen gibt, haben Thomas Schreiber und Christoph Pellander auf der Roadshow für Fans berichtet. Daher haben wir uns zum Start für einen „Human Touch“-Fragebogen, irgendwo zwischen Marcel Proust und BRAVO-Steckbrief, entschieden, damit Ihr den neuen HoD besser kennenlernen könnt.

Der 44-teilige PRINZ ESC Blog Fragebogen für Christoph Pellander

1. Geburtstag?

9. November 1978

2. Wo?

In Kevelaer am Niederrhein, etwa 70 km entfernt von Düsseldorf. Was jedoch nicht den Eindruck erwecken soll, ich sei ein Stadtkind. Acht Häuser, vier Nachnamen und 200 Kühe um einen herum – das dürfte als Beschreibung reichen.

3. Was reizt Dich an der neuen HoD Aufgabe?

Ich bin Fernsehmacher wie Sportler, am Ende verbindet uns eines: wir wollen erfolgreich sein. Unser Ziel, unsere Aufgabe ist es, den Vorentscheid spannend und unterhaltsam zu gestalten und vor allem stark zu besetzen. Ist diese Etappe erfolgreich gemeistert, blicken wir alle – Fans wie Verantwortliche – umso zuversichtlicher Richtung Lissabon. Das Image des ESC ist leider angekratzt. Das hat weder der Wettbewerb noch haben es die vielen fleißigen Kollegen verdient, die in den letzten Jahren unermüdlich Arbeit, Zeit und Energie in den Contest investiert haben. Um die Frage in der Sprache des Rennsports zu beantworten: Außenseiter haben mich schon immer im Rennen deutlich mehr gereizt als Favoriten.

4. Wem hast Du zuerst davon erzählt, dass Du den begehrtesten ESC Job Deutschlands übernimmst?

(lacht) Ob dies tatsächlich der begehrteste ESC-Job in Deutschland ist, kann ich möglicherweise erst in einem Jahr beurteilen, was aber nichts daran ändert, dass ich mit riesiger Vorfreude auf die kommenden Monate blicke. Die Frage ist dennoch sehr leicht zu beantworten: meinem Chef in der Abteilung Film, Familie und Serie im NDR Christian Granderath, mit dem ich seit zwei Jahren eng zusammenarbeite und dessen Einverständnis ich mir abholen wollte, bevor ich ARD-Unterhaltungschef Thomas Schreiber zusage. Danach erst habe ich meine Freunde und Familie informiert, ich bin schon immer etwas abergläubisch gewesen. Erst als final entschieden war, dass ich die Stelle antrete, habe ich es auch offiziell gemacht.

5. Was war Dein erstes „Projekt“ in der ersten Stunde am ersten Tag, nachdem Du die neue Aufgabe angetreten hast?

Es war vielmehr ein Prozess, ein sanfter Übergang und kein harter Wechsel in ein neues Büro, weshalb die Frage nicht eindeutig zu beantworten ist. Ich bin ja auch weiterhin im NDR für fiktionale Stoffe wie Fernsehfilme, Tatorte oder Serien im Dritten zuständig. Zu den ersten Tätigkeiten gehörte aber u.a. natürlich die Kontaktaufnahme mit der EBU.

6. Hast Du schon mit Jon Ola Sand sprechen können?

Wir haben uns in Kiew bereits kennengelernt.

7. Hast Du auch Christer Björkman schon kennengelernt?

Bedauerlicherweise nein. Ich hoffe aber, dass sich dies ändert.

8. Was war Deine erste CD/Single/Album (Vinyl oder CD)?

Eine meiner ersten selbst gekauften Platten war von Roxette „It must have been love“. Was die erste CD betrifft, dürfte ich ein Opfer der Bravo Hits gewesen sein.

9. Was war Dein letzter Musikerwerb (Format egal – von Vinyl bis Spotify)?

Das Album der Band „Gloria“ von Klaas Heufer-Umlauf. Um zu schauen, ob Klaas auch „richtig“ singen kann, denn in der von mir betreuten NDR-Serie „Jennifer – Sehnsucht nach was Besseres“, neben dem ESC ein echtes Herzens-Projekt, spielt Klaas den abgehalfterten Ex-Container-Star Ingo, der als singender DJ eine zweifelhafte wie kurzweilige Karriere einschlägt. Ab dem 2. Januar im NDR Fernsehen zu sehen, aber das nur am Rande.

10. Welche Songs laufen gerade in heavy rotation auf Deiner Jogging Playlist?

Das entscheidet der Zufall. 100 Songs aus den letzten 10 Jahren – aber gewiss sind auch zahlreiche ESC-Songs dabei.

11. Welche Zeitungen und Zeitschriften hast Du abonniert?

Ich bin überhaupt kein Fan von Abos. In Köln habe ich mir meine Zeitungen und Magazine beim „Stamm-Büdchen“ um die Ecke am Rudolfplatz geholt, in Hamburg darf der Blick ins Abendblatt genauso wenig fehlen wie die Lektüre der üblichen Politik-Magazine, schon allein um mich in meiner Aufgabe als Spielfilm-Redakteur von Geschichten und Geschehnissen inspirieren zu lassen, aber auch natürlich um informiert zu bleiben. Da fällt mir ein: eine Zeitung habe ich doch abonniert – die „TrabAktuell“. Die Fachzeitung im deutschen Trabrennsport.

12. Schaust Du Netflix und/oder amazon Prime? Wenn ja was?

Sowohl als auch und auch Sky. Aktuell sollte man sich dort „Babylon Berlin“ nicht entgehen lassen. Sicher ein Highlight der deutschen Fernsehgeschichte.

13. Was sind Deine Hobbys?

In erster Linie der Trabrennsport, als aktiver Fahrer, Besitzer und auch Züchter von Pferden. Ich bin mit Pferden groß geworden und kaum sitzt meine Familie zusammen, reden wir auch fast nur noch über Pferde. Für Außenstehende vielleicht etwas merkwürdig. Darüber hinaus laufe ich gern, habe das Tauchen für mich entdeckt und im Winter zieht es mich zum Skilaufen in die Berge. Ab und zu kann ich auch dem Ruf des Klaviers nicht widerstehen, ich spiele seit dem sechsten Lebensjahr.

14. Wie bist Du zum Pferdesport bekommen?

In meiner gesamten Familie spielen seit jeher Pferde eine große Rolle, sei es im Reitsport oder Rennsport. Mein Vater war Reiter, mein Onkel international erfolgreicher Military-Profi und mein Großvater bereits Besitzer und Trainer von Rennpferden. Meine Kindheit habe ich am Wochenende auf Turnieren verbracht, seit meinem Studium in Ludwigsburg an der Filmakademie fahre ich Trabrennen. Neben dem ESC-Virus bin ich fraglos auch mit dem Pferdevirus „infiziert“.

15. Hast Du ein Lieblingsreiseziel?

Gleich mehrere. Im Winter zieht es mich in die Ramsau nach Österreich, wo ein Freund ein kleines, idyllisches Familienhotel führt. Im Vorjahr habe ich mir den langersehnten Traum eines Malediven-Urlaubs erfüllt und bin mir sicher, dass ich nicht zum letzten Mal dort war. Ansonsten zieht es mich nach Südafrika und wer weiß, was mich nach 2018 mit Portugal verbindet. Vielleicht wird Lissabon zu einem Lieblingsreiseziel.

16. Hast Du einen Lieblingsort in Hamburg?

Ich mag das Cafe Entenwerder, das schwimmende Cafe auf einem Ponton mitten in der Nordelbe. Am Samstagmorgen der duftende Markt in Winterhude mit Freunden, am Sonntagnachmittag die Trabrennbahn in Bahrenfeld, an lauen Sommerabenden mein Balkon, der mir einen wunderschönen Blick über Hamburg liefert. So lang man mit den richtigen Leuten unterwegs ist, ist mir jeder Ort recht.

17. Hast Du ein Lieblingsrestaurant in HH?

Ich liebe das „Sweet Sushi“ in Köln. Kein Besuch in meiner alten Heimat ohne ein Abendessen dort. Einen adäquaten Nachfolger in Hamburg habe ich leider noch nicht gefunden.

18. Hast Du eine Lieblingskneipe/-bar in HH? Und was ist Deine liebste Bar auf der ganzen Welt?

Da ich kaum Alkohol trinke, bin ich auch nicht der typische Bargänger. Ich bin auch lieber draußen unterwegs, z.B. im Barca in St. Georg oder in der Strandperle. Eine Lieblingsbar weltweit habe ich nicht, aber in Hamburg empfehle ich jedem einen Besuch im „Clouds“ in den „Tanzenden Türmen“ und darüber hinaus in der Strandbar „54° Nord“ in Sankt Peter Ording.

19. Was hast Du zuletzt im Kino gesehen?

Wenn ich ehrlich bin: den letzten Furtwängler-Tatort bei seiner Premiere in Hamburg. Wenn wir von kommerziellen Filmen sprechen: „Es“.

Bill Skarsgard ist „Es“!

20. Was sind Deine Lieblingsfilme ever ever ever?

Ich habe keinen klassischen Lieblingsfilm, aber es gab in meiner Kindheit und meiner Jugend einige Filme, die mich geprägt und dafür gesorgt haben, dass ich zum Fernsehen möchte. Das waren sehr unterschiedliche Werke wie „Blade Runner“, „Einer flog über das Kuckucknest“ oder auch „Das Schweigen der Lämmer“, handwerklich in meinen Augen nah am perfekten Film. Ich bin aber auch großer Fan von Komödien („Ziemlich beste Freunde“, „Hangover“) und allen Werken von Loriot.

21. Was sind Deine Lieblingsbücher?

Schwer zu sagen, vielleicht „Die Wand“ von Marlen Haushofer. Aktuell lese ich von Robert Menasse „Die Hauptstadt“ und „Töchter einer neuen Zeit“ von Carmen Korn.

22. Was war das beste Konzert Deines Lebens?

Eines davon sicher in diesem Sommer das Global Citizen Konzert zum G20 Gipfel, das nicht nur musikalisch mir besonders in Erinnerung bleiben wird. Ich durfte an dem Abend „hinter die Kulissen“ blicken und hatte das Glück, die Musiker teilweise persönlich kennen zu lernen. An dieses Event werde ich noch lange begeistert denken.

23. Was war – bislang – das beste Musik-Album Deines Lebens?

Vor ein paar Jahren hätte ich gesagt „Nevermind“ von Nirwana oder auch „Thriller“ von Michael Jackson. Aus den letzten Jahren „Lemonade“ von Beyoncé und natürlich „21“ von Adele.

24. Was war Dein schönstes Musicalerlebnis?

Seit meinem ersten Musicalbesuch bin ich Fan der Musik von „Les Miserables“, das ich etwa ein Dutzend mal gesehen habe. „On My own“ gehört seit 20 Jahren zu meinen Lieblingsliedern.

YouTube Preview Image„On my own“ von Samantha Banks in der Filmadaption von Les Mis

25. Was ist Deine allererste ESC Erinnerung?

Bewusst erinnern kann ich mich an Nicoles weiße Gitarre und an die Freude meiner Großeltern über den Sieg. Ich verbinde meine ersten Erinnerungen an den ESC komplett mit Fernsehabenden mit meinen Großeltern, weil wir den Contest immer gemeinsam geschaut haben. Sie waren große Fans und ich glaube, sie wären glücklich über meine neue Funktion.

26. Was ist Dein liebster deutscher ESC Song der 50er/60er?

Da muss ich grübeln… vielleicht „Ein Hoch der Liebe“ von Wencke Myhre.

27. Was ist Dein liebster deutscher ESC Song der 70er/80er?

Neben Nicole höre ich noch immer gern „Aufrecht gehn“ von Mary Roos.

28. Was ist Dein liebster deutscher ESC Song der 90er bis heute?

Natürlich „Satellite“.

29. Was ist Dein liebster internationalern ESC Song der 50er/60er?

„Merci Cherie“ von Udo Jürgens und auch France Gall „Poupée de Cire“.

30. Was ist Dein liebster internationaler ESC Song der 70er/80er?

„Hold me now“ von Johnny Logan.

31. Was ist Dein liebster internationaler ESC Song der 90er bis heute?

„Euphoria“ von Loreen.

32. Bist Du schon einmal live beim ESC gewesen? Wenn ja wo und warum?

Ja, und ich kann auch nachempfinden, was es bedeutet, am Tag des offiziellen Ticketverkaufs am Computer zu sitzen und darauf zu hoffen, im richtigen Moment hellwach zu sein. Unvergessen ist natürlich der ESC in Düsseldorf, wir waren mit fast 30 Freunden in der Halle. An den Gänsehautmoment der Eröffnung denke ich noch heute. In diesem Jahr war ich in Kiew, zum ersten Mal als Teil der Delegation. Spannend, aufregend und emotional zugleich.

33. Bist Du schon einmal live bei einer internationalen VE gewesen? Wenn ja wo?

Leider nein, das wird sich aber bald ändern. Gerne würde ich mal in Schweden beim „Melodifestivalen“ mit dabei sein.

34. Wie stehst Du zur Diskussion darüber, dass die Startreihenfolge beim ESC nicht mehr ausgelost wird?

Natürlich fällt es manchmal schwer, Gewohnheiten aufzugeben. Andererseits muss sich auch der ESC immer wieder neu erfinden, um für die Zuschauer attraktiv zu bleiben. Beim Losverfahren in zurückliegenden Jahren kam es häufiger zu der unglücklichen Situation, dass wir drei oder mehr sehr ähnliche Songs hintereinander auf der Bühne gesehen haben. Um dies zu ändern, wurde die Idee geboren, die Beiträge zu setzen, so dass jeder Song besser für sich wirken kann, weil er in einem unterschiedlichen Umfeld platziert wird. Ich halte das für einen richtigen Schritt, denn der ESC soll ja nicht nur uns gefallen, die ihn sowieso sehen würden. Die Dramaturgie muss auch ein extrem breites Publikum in Europa und anderen Ländern ohne große ESC-Vorkenntnisse über drei Stunden fesseln und faszinieren.

35. Was hältst Du von der jährlich wiederkehrenden Forderung nach der Abschaffung der Jurys?

Offen gesagt nicht so viel. Ich erinnere mich noch gut an den Frust, den gerade die ESC-Fans in Deutschland geschoben haben, als unter den Top-10 im Finale kaum noch traditionell mit dem ESC verwurzelte Länder auftauchten und auch eine leichte Tendenz zum reinen „Augenzirkus“ zu erkennen war. Seit Einführung des Jury-Votings 2009 und dem inzwischen sehr transparenten Umgang mit den Ergebnissen einzelner Juroren hat sich die Situation merklich entspannt. Mal gewinnen “Traditionsländer“, mal sind es Länder, die noch nicht solange dabei sind. Und Klamauk alleine reicht nun definitiv auch nicht mehr für vordere Plätze.

36. Wie gefällt Dir die neue Punktvergabe-Dramaturgie der EBU (erst Jury 12er, dann Televoting kumuliert)?

Wir haben ESC-Finals erlebt, bei denen sich die Spokespersonen der verbleibenden Länder redlich abmühten, die Punktevergabe irgendwie noch spannend und dramatisch zu gestalten, obwohl schon seit einer gefühlten Ewigkeit feststand, wer den ESC gewonnen hat. Ein wesentlicher Vorteil des neuen Verfahrens ist, dass es meist bis zum Schluss spannend bleibt und es auch immer wieder zu Positionsveränderungen auf dem Scoreboard kommt.

37. Drei Dinge für die einsame Insel?

Ich brauche Gesellschaft, ein einsamer Urlaub wäre für mich eine Horrorvorstellung. Um aber kein Spielverderber zu sein: Taucherbrille und Schnorchel, mein Ipod und meine Hausapotheke – sollten meine Freunde dies lesen, werden sie lachen. Ich gebe zu, dass mein Vorrat an Medikamenten nicht gerade gering ist. Nein, ich bin kein Hypochonder! J

38. Hast Du schon auf ESC Musik getanzt? Auf welchen Song am liebsten und auf welchen Song am häufigsten?

Wir haben Lenas Auftritt mit vielen Freunden in Nippes (Stadtteil von Köln) geschaut und nach dem Sieg hat das ganze Haus gebebt, denn uns hielt es nicht mehr auf den Stühlen und Sesseln. Ich glaube, wir haben bis in den Morgen getanzt, erst daheim, dann in den Kneipen.

39. Wie stehst Du zu Helene Fischer?

Ich finde, sie kann ganz gut küssen. Nein im Ernst, sie ist fraglos eine grandiose Sängerin, die es versteht, ihre zahlreichen Talente neben dem Gesang in ein Gesamtpaket zu packen, das in Deutschland kaum zu überbieten ist. Das ist härteste Arbeit. Ich hatte die Chance, sie vor dem Hamburger Konzert im September zu treffen und man sah ihr körperlich an, dass die artistischen Einlagen in der Luft sehr anstrengend sind. In der Show aber war davon nichts zu spüren und diese Disziplin, immer 100 % für die Fans zu geben, beeindruckt mich. Ihre Vielseitigkeit hat sie bei uns im NDR-Tatort „Der große Schmerz“ an der Seite von Til Schweiger unter Beweis gestellt. Und der Erfolg gibt ihr Recht. Falls die Frage aber darauf abzielt, was ich von der Idee halte, Helene Fischer beim ESC für Deutschland ins Rennen zu schicken – gar nichts! Ihre Konzerte besuche ich aber dennoch mit Begeisterung.

40. Welche Show würdest Du Dir am liebsten in Las Vegas ansehen?

Ich war vor gefühlt 20 Jahren auf der Abschiedstour von Cher. Irgendetwas sagt mir, dass ich in 10 Jahren Cher dort wiedersehen könnte!

41. Dein Lieblingsgesellschaftsspiel?

Spannend, komisch und gefährlich zugleich, denn dabei können Freundschaften stark belastet werden: „Werwolf vom Düsterwald“. Ich liebe dieses Spiel, für das man aber leider acht Personen benötigt. Und unglücklicherweise teilen meine Freunde diese Leidenschaft nicht einmal.

42. Kannst Du ein Gedicht auswendig? Wenn ja welches?

„Wir wären nie gewaschen und meistens nicht gekämmt, die Strümpfe hätten Löcher und schmutzig wär das Hemd…“ – die ersten Zeilen eines Gedichts, das wir zum Muttertag in der Schule auswendig lernen mussten. Scheinbar hat es sich eingeprägt. Später wurde ich mit dem „Erlkönig“ gequält. Und auch wenn dort ein Vater mit seinem Kind reitet, ich habe ihn verflucht.

43. Dein Lebensmotto?

It’s not how you start, it’s how you finish!

44. Welchen Platz macht Deutschland beim ESC Finale in 2018?

Die Frage darf man mir gern noch mal stellen, wenn wir unseren Kandidaten für Lissabon gefunden haben.

Alles Glück der Erde…

Christoph hat den Fragebogen schriftlich beantwortet.

Aktuell, ESC-News, Interviews

10 Kommentare Kommentar schreiben

  1. Matty

    17.11.2017 | 23:45

    Herrn Pellander nachträglich herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag und ein tolles Interview.

  2. escfan05

    18.11.2017 | 06:12

    Natürlich durfte die obligatorische Helene Fischer-Frage nicht fehlen. Das er von der Idee nix hält, Frau Fischer zum ESC zu schicken, hat ihm bestimmt jetzt sehr viele Minuspunkte bei vielen Prinzbloggern eingebracht.

  3. BennyBenny

    18.11.2017 | 06:38

    Natürlich durfte der obligatorische Kommentar zur obligatorischen Helene Fischer Frage nicht fehlen.

  4. Kjetil

    18.11.2017 | 08:36

    Er hat am selben Tag wie ich Geburtstag, das muss etwas bedeuten! :D

  5. eurohawk

    18.11.2017 | 10:02

    @escfan05
    … macht ihn wohl eher sypathischer! ;)

  6. biobanane (210)

    18.11.2017 | 17:36

    Viele eigene Gedanken zum ESC sind da noch nicht zu erkennen, aber er fängt ja erst an und da bei uns der Chef eh alles selbst macht, wohl auch nicht so wichtig. Falsch finde ich seine Aussage zu der Punktevergabe. natürlich gab es Jahre, wo recht schnell klar war wer siegt, aber das hatte auch was Schönes, man konnte mit den Gewinnern mitfeiern und entspannt auf das Ende warten. Auch letztes Jahr war das schnell klar, trotzdem wurde da eine künstliche Spannung aufrechterhalten, was nachträglich eher frustrierend war.

  7. Ruhrpottler

    18.11.2017 | 17:57

    Bis zur Frage 39 hatte ich mich schon gewundert, warum noch nichts über HF kam und dann kam es doch noch. Ich finde das sogar sehr lustig, denn das ist quasi so ein Running Gag hier im Prinz Blog geworden :-) Ich mag HF zwar sehr gerne, aber meiner Meinung nach ist sie nicht ESC-geeignet und wird niemals dort antreten wollen.

  8. Branko

    18.11.2017 | 22:42

    Er hätte ja wenigstens begründen können, warum er Helene Fischer nicht zum ESC schicken würde. Vielleicht ist er ja zu sehr Realist zu wissen, dass sie einfach zu erfolgreich und bekannt für einen Auftritt beim ESC ist. Wenn die nicht gewinnen würde, würde die Presse sie bestimmt irgendwie fertigmachen und die Karriere hätte einen bösen Knicks, gerade jetzt, da sie ja auch in Deutschland polarisiert.

  9. Cal X

    19.11.2017 | 10:32

    Er hätte ja wenigstens begründen können, warum er Helene Fischer nicht zum ESC schicken würde.
    Ich finde es gerade charmant, dass er die Begründung auslässt.

  10. escfan05

    19.11.2017 | 10:54

    @Branko: Diese Polarisierung zeigt schon merkwürdige Dinge. Wenn ich letztens an einen Artikel in der Bild Zeitung denke. Die ja einen unglaublichen Skandal entdeckt hat. Angeblich sei das Glass Weißbier, das die Fischer auf Ex austrinkt, nur ein Trickglass gewesen. Unfassbar, kann man denn niemand mehr trauen? Kann man jetzt seine Kinder ohne Bedenken in ein Helene Fischer-Konzert lassen? Sollte man sie jetzt nicht aus den Tatort, in dem sie mitgespielt hat entfernen? Sollte das ZDF sie nicht entlassen. Nur gut das die Bild solche skandalösen Zustände aufdeckt.:)

    P.S.: Wer die Ironie findet, kann sie behalten.

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