Armenien

Artsvik lädt zum Fliegen ein


Endlich ist das ESC-Starterfeld 2017 komplett. Als Letztes der 43 Länder präsentierte Armenien seinen Beitrag. Die 32-jährige Artsvik singt „Fly with me“ aus der Feder eines erfolgreichen armenischen ESC-Komponistenteams.

Artsvik Harutyunyan ging an Weihnachten siegreich aus der langwierigen Castingshow „Depi Evratesil“ hervor, in der ehemalige ESC-Teilnehmer wie Essaï Altounian, Inga Arshakyan und Iveta Mukuchyan als Juroren mithalfen, den neuen ESC-Star des Kaukasusstaates zu finden. Hier hatten wir Artsvik bereits vorgestellt.

„Fly with me“ wurde heute der Öffentlichkeit präsentiert. Der Song ist ein modernes Stück Ethno-Pop, wobei die ethnische Herkunft nicht eindeutig zuzuordnen ist. Inhaltlich geht es um die Geschichte einer jungen Frau und das Symbol der Liebe. „Sie vereinnahmt die Farben, die Geschichten und die Stimmen, die uns alle ausmachen. Mit dem Song möchte ich jeden dazu ermutigen, mit mir auf die Reise dieses Mädchens zu gehen, das die mannigfaltige und wunderbare menschliche Natur feiert“, beschreibt Artsvik salbungsvoll die Intention von „Fly with me“. Es sei gerade heutzutage wichtig, auf Traditionen und Werte zu achten.

Komponisten sind erneut Lilith und Levon Navasardyan, ein Musikproduzenten-Ehepaar, das bereits im vergangenen Jahr Ivetas äußert progressive Nummer „LoveWave“ kreiert hatte und auch bei Aram MP3s erfolgreichem ESC-Song „I’m not alone“ verantwortlich zeichnete. „Fly with me“ wurde aus 300 eingereichten Songs ausgewählt und passt gut zum ESC-Motto „Celebrate Diversity“.

YouTube Preview ImageArmenien: Artsvik – Fly With Me

Zufällig wurde der Song gerade mitten während unserer jährlichen Bloggerkonferenz präsentiert. Daher können wir hier mit den Instant Reactions der anwesenden Blogger im Short-Snippet-Stil dienen:

DJ Ohrmeister: Kaukasische Soundmatsche.
Douze Points: Langweilig und gewollt modern.
Jan: Auf Anhieb pseudio-innovativ.
Matthias: Fängt gut an, aber dann passiert zu wenig.
OLiver: Ich höre Dalida und ich sehe Farah Diba.
Peter: Großartig, könnte mein Favorit werden. I love ethno.
Salman: Ganz ok, aber nicht in meinen TopTen.
Tjabe: Ein guter Ethno-Song!
WM: Hält nicht, was es verspricht.

Was meinen unsere Leserinnen und Leser? Hat sich das lange Warten auf Armenien gelohnt?

Der armenische ESC-Beitrag "Fly With Me"

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47 Kommentare Kommentar schreiben

  1. Lorena

    18.03.2017 | 18:48

    Ich habe ehrlich gesagt mehr erwartet. Ich denke aber, dass das live mit der passenden Performance richtig gut wirken kann.

  2. Cursha

    18.03.2017 | 18:54

    So ganz überzeugt bin ich noch nicht. Das Lied hat was und ist nicht so 08/15. Aber das Video ist echt sche…. Wirkt eher wie Flash Gordon aus Armenien

  3. Nico

    18.03.2017 | 18:56

    Ich hatte aus Armenien noch mehr erwartet, aber schlecht ist es auch nicht. Gehört definitiv zu den besseren Songs dieses Jahr und sollte wohl ins Finale einziehen können.

  4. interrobang

    18.03.2017 | 18:57

    Es ist wirklich so was Ähnliches wie LoveWave geworden, sogar mit dem Heulton, und doch ist es was anderes. Das kann eine große Show werden. Finale klappt wohl. (Auch wenn es Armenien ja schwerer haben wird als die Konkurrenz, weil es aus Aserbaidschan garantiert keine Punkte geben wird und daher die nötigen Punkte von den übrigen Ländern kommen müssen. Aber das packt Artsvik auch so, schätze ich.)

  5. interrobang

    18.03.2017 | 18:59

    Wo ist eigentlich Armen? Ist der nicht sonst für armenische Beiträge zuständig?

  6. togravus

    18.03.2017 | 19:00

    Das gesellt sich zu Aserbaidschan, Belgien, Italien und Portugal ganz oben auf meiner List.

  7. Usain

    18.03.2017 | 19:00

    Erinnert ein wenig an die tollen Jan Jan Schwestern, aber eben nur ein wenig. Die letzte Minute des Songs ist gut, da passiert endlich was. Ein bisschen Ethno schadet ja nie, also eine hübsche Nummer für die Deko, mehr leider nicht

  8. Pablo

    18.03.2017 | 19:00

    OMG, spontan in meinen TOP3. Da hat sich doch das warten gelohnt!

    Jetzt hab ich Kaukasus-Konflikt in meinen Ohren und der wird vom diesjährigen Gastgeber unterstrichen..

  9. dus2011

    18.03.2017 | 19:04

    Den Anfang (besonders die Preview) fand ich fesselnd … Aber der gesamte Song ist langweilig und enttäuscht mich.

  10. Cedric (T0mb0)

    18.03.2017 | 19:07

    Schon wieder ein „Ganz Ausgezeichnet“ von mir. Der ESC dieses Jahr ist doch besser als zuerst befürchtet.

  11. Mariposa

    18.03.2017 | 19:24

    Durchaus nicht uninteressant und halbwegs innovativ, aber ich weiß noch nicht so recht, wohin damit. Hübsche Performance und orientalische Einflüsse, zum Schluß ist es mit der Stimme ein bißchen too much. Könnte sich aber durchaus noch knapp in meinen Top 10 platzieren.

  12. Little Imp

    18.03.2017 | 19:27

    @ togravus

    Als ich die Short-Snippets der Blogger dazu gelesen habe, habe ich zuerst an meinem Gehör gezweifelt, aber dein Urteil bringt meine Sinneseindrücke wieder in Ordnung. :-)

  13. Jorge

    18.03.2017 | 19:29

    Ein Highflyer mit ganz tollem Instrumental, das nach 22 Sek. einsetzt, bei dem der Gesang für mich persönlich total zur Nebensache gerät.

  14. Jorge

    18.03.2017 | 19:31

    @Little Imp: Möglicherweise Mellonachwirkungen?

  15. togravus

    18.03.2017 | 19:35

    @ Little Imp, ich mache mich gerne nützlich. :-)

  16. togravus

    18.03.2017 | 19:37

    @ Jorge, mir geht es genauso. Es ist eine fantastische Elektro ’n‘ Ethno-Instrumentierung.

  17. melodifestivalenfan

    18.03.2017 | 19:38

    Der Song verspricht am Anfang mehr als er dann halten kann. Selbst zum Ende hin bleibt es doch blass, weil es fast ausschließlich auf ihre Stimme und Lärm setzt. Da hätte ein richtiger Chor unterstützend eingreifen müssen. Diese Art Musik habe ich schon besser inszeniert gehört. Es wirkt auf mich trotz massiven Tänzer- und Ethnomodeeinsatz nicht authentisch. Artsvik wird vermutlich ins Finale kommen, aber nicht unter die Top10. Meinen Geschmack trifft das nicht. Ich habe auf „gefällt mir weniger“ getipt.

  18. Phil

    18.03.2017 | 19:46

    Ich finde den Song einfach nur langweilig und kann die Begeisterung vieler nicht nachvollziehen… Warte die gesamten 3 Minuten vergeblich auf einen Höhepunkt! Gehört für mich sogar zu den schlechtesten Lieder dieses Jahr!

  19. beluga

    18.03.2017 | 19:59

    Das Snippet hat mir mehr versprochen als ich jetzt bekommen habe….. ziemlich langweilig

  20. roxy

    18.03.2017 | 20:09

    Der Ethnoeinschlag gefällt mir ganz gut und ihre Stimme auch. Aber irgendwie wirkt der Song doch recht emotionslos, er kommt nicht richtig in Schwung. Der Favoritenkreis wird jedenfalls nicht größer. Ich fürchte, das wird ein ESC mit wenigen Höhepunkten und einem nicht sehr aufregenden Voting.

  21. alkibernd

    18.03.2017 | 20:13

    Höhepunkte soll man sich nicht bei der Musik verschaffen, sondern in anderen Situationen !

    Ich finde es bärenstark und damit haben wir ein richtig großartiges 1. Semi

  22. Lady Madonna

    18.03.2017 | 20:17

    Ich find’s gut. Nicht überwältigend, aber gut. Da wir dieses Jahr bisher nur wenige bis gar keine Ethno-Songs am Start haben, gegrüße ich den armenischen Beitrag sehr.

  23. Johannes

    18.03.2017 | 20:29

    Ein grossartiges Stück Musik.
    Keine Frage nach einer fest gebuchten Top 5 Platzierung.
    Langsam wirds spannend. Herr Gabbani darf sich langsam warm anziehen – wie sein affiger Affe :)

  24. biobanane

    18.03.2017 | 20:29

    Ich sagte doch schon heute Mittag, dass das was Interessantes werden könnte. Zuerst ist man ja ob der Tänzer verunsichert bis dann der Bass fast explodiert, wirklich mutig Sound eingesetzt. Das Video ist irgendwie eine Mischung als Metropolis und Chinesischer Oper, wirklich gut gemacht. Sehr gut gefallen mit die orientalischen Klänge und auch ihre Stimme. Was leider fehlt ist mal wieder der Haken, eben die Melodie die einem sofort und bis zur Stimmabgabe im Ohr bleibt. Im internen Rennen mit Aziland hat Armenien dieses Jahr klar das bessere Lied, aber wahrscheinlich weniger Siegeschancen.

  25. avis28

    18.03.2017 | 21:10

    Es wirkt so, als ob dieses Lied extra nur für den grossen Bühnenauftritt geschrieben wurde. Ohne Show wirkt das nicht.

  26. interrobang

    18.03.2017 | 21:37

    Na ja, ich habe den Eindruck, Armenien setzt das fort, was letztes Jahr mit LoveWave so gut angekommen ist — ein ziemlich modern geschnitztes Show-Stück. Diesmal etwas mehr Ethno, was ja oft ganz gut funktioniert. Doch, das hat was. Auch wenn es kein Ohrwurm ist (zumindest für mich nicht).

  27. Frederic

    18.03.2017 | 21:40

    Habe mir das Video intuitiv erstmal blind, nur auf Kopfhörer reingezogen und fühle mich belohnt! Fantastisches Sounddesign, rein technisch für mich die gleiche Klasse wie Belgien, Australien und Azerbaidschan, wobei „Fly With Me“ auf Song ebene doch relativ subtil daher kommt, was von mir zwar als Kompliment gilt, aber die Sache im ersten, erwartungsgemäß besser besetzten Semi eventuell doch spannend macht, aber ich bin mal optimistisch.

  28. Festivalknüller

    18.03.2017 | 22:03

    Artsvik – „Fly with me“ , was da im deutschen Sprachraum noch unterschwellig mitschwingt, dazu sage ich jetzt mal nichts.
    Der Song klingt aber auch sehr interessant und wird sicherlich viele Punkte einsammeln.

  29. Kjetil

    18.03.2017 | 22:25

    Ich bin begeistert! Erwartet habe ich eine langweilige Ballade, bekommen habe ich ein modernes und trotzdem traditionelles Lied das bei mir auf Anhieb die Top 10 erreicht. „Ganz ausgezeichnet“ von mir :D

  30. Matty

    18.03.2017 | 22:33

    Ich stimme mit den Bloggern Peter und Tjabe überein: der Song ist etwas ganz Besonderes! Er gefällt mir sehr gut, eine Mischung aus sphärischem und Ethnopop, was zu Armenien sehr gut paßt. Das einzige Land, das mit Armenien in diese Schiene paßt, ist die Ukraine.

    Das Warten hat sich auf jeden Fall gelohnt und kommt deshalb zurecht in meine Spitzengruppe! Die tänzerische Performance ist ausgezeichnet und ich bin mal gespannt, wie das in Kiew präsentiert werden wird!

  31. manuel d.

    18.03.2017 | 23:08

    Gefällt mir auf Anhieb sehr gut, läd gleich ein mich zu bewegen und fesselt irgendwie. Tolle Instrumentaliesierung, Gesang in Ordnung.
    Ist natürlich nicht der große Massengeschmack, aber mich überzeugt der Song erstmal.

  32. DerMoment1608

    18.03.2017 | 23:32

    Das ist ein Paukenschlag am Ende der Saison. Ich habe überhaupt nichts von Armenien erwartet, anhand des Portfolios der Castingshow war ich mir sicher, dass das eine langweilige Schreiballade wird. Und jetzt das. Wow! Was für ein Sounddesign! Sphärisch. Ethno. Electro. Diese Haupt-Synth-Spur, die ab 0:22 beginnt! Und da passiert so viel, da gibt es so viele Teile im Song. Aber das ganze immer wunderbar zurückgenommen, nie überfrachtet, keine Zehnmillionen Trommeln o.ä. um den Song aufzublasen, was leider viel zu oft passiert. Und doch oder genau deswegen fängt mich der Song so sehr ein. Das Anhören löst einen richtig tranceartigen Zustand aus. Das schießt direkt auf meinen Platz 2.

  33. Matty

    18.03.2017 | 23:52

    @DerMoment1608

    In meiner Gesamtliste ebenfalls! Schade, daß Deutschland nicht auf diese Idee gekommen ist, dann wäre eine bessere Platzierung definitv drin!

  34. Bernd

    18.03.2017 | 23:55

    Für mich hat es DJ Ohrmeister auf den Kopf getroffen;
    kaukasische Soundmatsche – berührt mich überhaupt nicht,
    wie die meisten armenischen Beiträge der letzten Jahre, mit
    Ausnahme von Aram Mp3. Das Ding ist langweilig ohne Ende.

  35. togravus

    19.03.2017 | 00:15

    Zumindest als Videoclip hat ARM17 gute Chancen, mein ESC-Beitrag Nr. 1 aller Zeiten zu werden. Ich hoffe und bete, dass das auch live klappt.

  36. Jabo72

    19.03.2017 | 01:01

    Wow! Ich bin erneut von Armenien begeistert. Die Kombinationen der einzelnen Soundspuren kreieren da ein sehr spannendes Lied. Man hört die Autoren von LoveWave heraus, aber das ist absolut positiv und dennoch ist Fly With Me ein ganz anderer Song, der auf andere Elemente setzt als der Vorgänger. Teilt sich mit Belgien meinen ersten Platz in diesem Jahrgang.

  37. patrick m

    19.03.2017 | 02:41

    Das lied wird im semifinale rausfliegen .

  38. Bandido

    19.03.2017 | 05:03

    Man merkt: die Nummer wurde wie „LoveWave“ ganz auf den Bühnenauftritt in Kiew hinproduziert. Für sich ganz allein als Song stehend ist der Titel zwar interessant aufgebaut und arrangiert, aber nicht wirklich zwingend oder packend, finde ich. Aber letztlich zählt ja das Gesamtpaket.

  39. Cupcake

    19.03.2017 | 07:56

    Ich mag’s! :>

  40. Inge Periotte

    19.03.2017 | 09:07

    Ich finde das sehr geil! Ich brauche auch keine Halbtonrückung und Wunder wer weiß wie viele Bridges, damit mich ein Song packt. Wenn Frankreich seinen Song nich so verhunzt hätte, wären die grade meine Nummer vier – jetzt wird’s wohl Armenien :-) Finale ist auf jeden Fall gebucht mit dem Song.

  41. Mariposa

    19.03.2017 | 13:09

    Mittlerweile klar in meinen Top 10. Zumindest ist mir so ein progressiv-landestypischer Beitrag um Längen lieber als Schwedenpop für Serbien…. Die Darbietung ist auch sehr schön mit leichtem Weltmusikflair. 7 von 10 Punkten.

  42. Pablo

    19.03.2017 | 15:52

    Es kommt wirklich an das herausragende Visionary Dream von Sopho ran (und das ist schon 10 Jahre her!) und reiht sich in einen (sehr kleinen) Kreis von Mindblow-Songs aus dem ESC-versum ein.
    Mittlerweile meine Nr. 1 wahrscheinlich aus diesem Jahrzehnt.

  43. Kjetil

    19.03.2017 | 18:50

    @Pablo
    An Visionary Dream (einen meiner Lieblingssongs des ESC) musste ich auch sofort denken! Fly With Me ist ein wenig ruhiger aber von der Instrumentalisierung und vom Prinzip ziemlich ähnlich

  44. Pablo

    20.03.2017 | 00:00

    @Kjetil: witzig :-) Visionary Dream zu erreichen ist halt nicht einfach, hier sind wir aber dicht dran. Genau wie du sagst, Instrumentalisierung und Prinzip sind ähnlich. Beide wie ein experimenteller-ethno-mit pop-anleihen-und kaleidoskopisch-(un)greifbaren Klängen. Vamos, sie klingen beide als kämen sie aus einer anderen Welt.. mir fällt keine gescheite Umschreibung ein, deshalb schreib ich so Schmarrn. ;)

  45. Mariposa

    20.03.2017 | 08:29

    Eine wirklich sehr bunte Reise, interessante sphärische Klänge. Asche über mein Haupt, daß ich die Klasse des Topbeitrages erst spät erkannt habe…..

  46. Mariposa

    20.03.2017 | 15:16

    @ Pablo

    Si, es como un canto de otro universo….. Suena perfectamente !!!!

  47. Dina

    21.03.2017 | 00:24

    Das Lied ist gar nicht mal schlecht. Sie sieht aus wie die Trump-Tochter Ivanka gestylt auf Lady Gaga, nein?

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