Deutschland

Auf nach Lissabon! (11): Michelle

Viele werden sich wundern, warum wir in dieser Serie mit Michelle auch eine ehemalige deutsche ESC-Teilnehmerin ins Spiel bringen. Schließlich ist ihre ESC Teilnahme schon über 16 Jahre her und seitdem hat sie überwiegend nicht durch ihre Musik, sondern durch Skandale, Selbstmordversuche und vermeintliche Karrierenenden für Schlagzeilen gesorgt. Mittlerweile hat sich Michelle aber gefangen und es gibt zahlreiche Gründe, die für eine Rückkehr der 45-Jährigen auf die ESC-Bühne sprechen.

Die Fakten

Michelle wurde als Tanja Gisela Hewer am 15. Februar 1972 in Villingen-Schwenningen  geboren. Sie hatte eine schwere Kindheit, in der sie und ihre Geschwister regelmäßig vom Vater geschlagen wurden. Da auch ihre Mutter Alkoholikerin war wurde sie im Alter von 9 Jahren einer Pflegefamilie übergeben. Ihre Begeisterung schon im frühesten Kindesalter für den Gesang half ihr diese schwierige Zeiten zu überwinden. Mit 14 begann sie in einer lokalen Band zu singen. Durch den Kontakt zu einem Tontechniker bekam sie 1992 die Chance im Südwestfunk aufzutreten und wurde dort postwendend von der Schlagersängerin Kristina Bach entdeckt. Diese sah ihr Potenzial und beschloss Michelle zu unterstützen. Nach ersten Aufnahmen im Tonstudio veröffentlichte Michelle ihre erste Single „Und heut Nacht will ich tanzen“ , produziert vom Komponisten Jean Frankfurter. Sie wurde ein großer Erfolg und beförderte Michelle an die Spitze zahlreicher Schlagerparaden. So trat sie mit diesem Titel auch 1993 in der ZDF-Hitparade auf:

YouTube Preview Image

 

Danach ging ihre Karriere steil nach oben, vor allem auch durch die Teilnahme an Gesangswettbewerben. 1994 belegte sie mit „Silbermond und Sternenfeuer“ bei den Deutschen Schlager-Festspielen den zweiten Platz. 1997 gewann sie denselben Wettbewerb mit dem Song „Flammen im Wind“. Am 2.März 2001 gewann Michelle die deutsche Vorentscheidung für den ESC in Hannover und damit auch das Ticket nach Kopenhagen. Der achte Platz vor 40000 Zuschauern im Parken Stadion war mit Sicherheit ihr bisheriger Karrierehöhepunkt:

YouTube Preview Image

 

Die Emotionen

Nach Kopenhagen hatte Michelle 2002 mit „Rouge“ und 2005 mit „Leben“ zwei Top 5 Alben in Deutschland. Im Gegensatz zu anderen deutschen Teilnehmern schadete der ESC Auftritt ihr also musikalisch nicht, denn ihr achter Platz wurde allgemein als Erfolg gewertet. Privat dagegen wurde es um Michelle immer turbulenter. Noch 2001 trennte sie sich von Matthias Reim, 2oo7 ging sie mit Josef Shitawey ihre dritte Ehe ein, nachdem sie 1995-1999 bereits mit dem ehemaligen Wind Sänger Albert Oberloher verheiratet war. Seit 2010 ist sie auch von Shitawey getrennt. Insgesamt hat Michelle aus den drei Ehen drei Töchter von drei verschiedenen Vätern.

Gerade in der Zeit nach der Trennung von Matthias Reim litt Michelle unter Depressionen und unternahm ,nach eigenen Angaben, mindestens einen Selbstmordversuch. Auch kam Tanja mit ihrer Rolle als „Michelle“ immer weniger klar. 2006 startete sie mit mäßigem Erfolg ein neues Projekt als „Tanja Thomas“, im dem sie Coverversionen von Disco-Hits der 70-ger Jahre aufnahm. Schnell kehrte sie zu „Michelle“ zurück. Nach einem Schwächeanfall im Januar 2007 vor einem Konzert in Erfurt sagte sie dann aber ihre komplette Tour ab. Wenige Wochen später erklärte sie das Projekt „Michelle“ für beendet. Stattdessen sorgte sie mit Nacktaufnahmen im Männermagazin Maxim und ihrer Privatinsolvenz für Schlagzeilen.

2009 kam sie plötzlich doch wieder als „Michelle“ zurück, erstmal nur um sich mit dem Album „Goodbye Michelle“ von ihren Fans zu verabschieden. Musikalisch war das Album großartig und sehr vielseitig, so dass es mich persönlich auch sehr traurig stimmte, dass nun endgültig Schluss sein sollte. Ihr „letzter“ Auftritt war mit soviel Emotionen geladen, dass es auch ohne weiteres ein toller deutscher ESC Beitrag hätte sein können:

YouTube Preview Image

 

Wie kaum eine andere deutsche Sängerin schafft es Michelle diese Emotionen auf die Bühne zu bringen. Mit ihrer Mimik und Gestik hat sie auf der Bühne eine tolle Ausstrahlung und ihre Texte sind stets voller Bedeutung. Deshalb wäre es sehr schade gewesen, wenn sie tatsächlich aufgehört hätte, denn dann wären uns tolle Songs wie die mutmachende Ballade „Gib nicht auf!“ aber auch die Disconummer „Paris“ vorenthalten geblieben, die auf keiner Schlagerparty fehlen darf und in Bars wie dem Ex-Corner in Köln oder der Hafenbar in Berlin hoch- und runterläuft.

YouTube Preview Image YouTube Preview Image

 

Man kann die piepsige Stimme von Michelle mögen oder nicht, aber sie trifft auf ihre Art und Weise jeden Ton. Und das vollkommen egal, ob es sich um eine Ballade oder einen Gute-Laune-Schlager handelt. Die 1,56m kleine Sängerin ist ein wahres Energiebündel.

 

Das Argument

Spätestens seitdem Michelle ab 2016 in der Jury von „Deutschland sucht den Superstar“ sitzt, hat sie wieder nationale Bekanntheit erlangt und sich privat wieder gefangen. Auch scheint sie sich wieder voll und ganz mit ihrer Rolle zu identifizieren: Sie ist in zahlreichen TV-Auftritten zu sehen und aktuell auf Tour.

Natürlich hat sie eine sehr spezielle Stimme und polarisiert mit ihrer bewegten Vergangenheit. Aber ist es nicht genau das, was in den letzten Jahren bei unseren Kandidatinnen gefehlt hat, die allesamt austauschbar waren und daher bei den Zuschauern im entscheidenden Voting Moment in Vergessenheit gerieten. Wie eingangs erwähnt werten viele den achten Platz in Kopenhagen als großen Erfolg.

Meiner Meinung nach hätte einiges noch besser laufen können: i.) war das große Stadion alles andere als ideal für die doch sehr kleine Sängerin ii.) gab es mit Natascha St-Piers Ballade „Je n’ai que mon ame“ einen sehr ähnlichen Song im Wettbewerb, der Michelle bestimmt einige Punkte gekostet hat und iii.) wurde mit der Bridge der schönste Teil von „Wer Liebe lebt“ aus Zeitgründen weggelassen.

Ich bin mir sicher, dass Michelle mit dem richtigen Song im richtigen Set-Up ihren damaligen Erfolg noch übertrumpfen könnte. Seit 2007 hatten wir keinen deutschsprachigen Song mehr am Start. Michelles Texte sind so schön geschrieben, dass es ein tolles Comeback der deutschen Sprache beim ESC wäre.

Von ihrem letzten Song „Träume haben Flügel“ liebe ich jedes einzelne Wort. Es wurde in meiner Playlist häufiger gehört, als mein ESC Favorit 2016 Sergej Lazarev und meine ESC Favoritin 2017 Blanche. Und das hat was zu sagen!

YouTube Preview Image

 

Bisher in der Serie „Auf nach Lissabon!“ erschienen:

(1) Feuerherz (Matthias)
(2) Alvaro Soler (Marc)
(3) Wincent Weiss (Douze Points)
(4) Sarah Connor (OLiver)
(5) Franziska Wiese (DJ Ohrmeister)
(6) Claire (manuel d.)
(7) Maria Voskania (Ansgar)
(8) Laing (BennyBenny)
(9) Alle Farben (Marc)
(10) Toksï (Jorge)

Aktuell, ESC-Vorentscheid, Serien

24 Kommentare Kommentar schreiben

  1. Sandro

    09.10.2017 | 11:01

    Ich bin kein Schlagerfan aber Michelle ist so einzigartig und vielseitig, dass ich sie super gern höre. Sie noch einmal beim Esc zu hören, wäre nur wunderbar!!

  2. Matty

    09.10.2017 | 11:10

    Das halte ich für einen schlechten Vorschlag, dann lieber doch die schöne HELENE FISCHER!!!

  3. Max

    09.10.2017 | 11:45

    Es kamen ja schon viele schlimme Vorschläge ...

    … aber der ist noch mal eine ganze Ecke schlimmer. Eine abgehalfterte Schlagersängerin? Dann lieber gar nicht mehr teilnehmen.

  4. melodifestivalenfan

    09.10.2017 | 12:22

    Den Traum von @Salman, dass die Schlagerabteilung nochmal Siege oder 8. Plätze beim internationalen Songcontest ESC abräumt, kann man getrost vergessen. Nostalgie hat ja was, nur keinen Sinn. Wir leben im Jahre 2017. Alles hat seine Zeit, auch wenn jeder gern mal zurückhört.
    Ja, ja, der deutsche Schlager ist wandelbar, hat aber wenig Innovatives in letzter Zeit zu bieten, ausser vielleicht Maite Kelly. Das erfolgreiche Schlagerphänomen ist mitnichten auch auf internationaler Bühne erfolgreich, höchstens als Parodie.

  5. Cal X

    09.10.2017 | 12:57

    Die Formulierung „sie trifft auf ihre Art und Weise jeden Ton“ finde ich großartig! Ich treffe auch auf meine Art und Weise jeden Ton….. ;-)

  6. Rainer1

    09.10.2017 | 13:39

    Schlager gefällt vielen. Auch ausserhalb deutschlands.
    Ich bin mir sicher dass michelle mit einem guten song erfolg haben könnte.
    Allen schlager-hassern hier zum trotz……
    Auf alle fälle eher als die jungen, deutschen sänger die alle etwa gleich tönen und den gleichen sound machen. Sowas gefällt wirklich nur in deutschland.
    Mit michelle wird man garantiert nicht letzter

  7. Jorge

    09.10.2017 | 14:19

    Achja … unser aller Miss Helium. Und Terry Wogan lebt auch noch … ganz sicher … glaubt es mir!

    Hinweis:
    Fanbedarf wie Helium-Einweg-Kartuschen kosten um €25 im Online-Handel.

  8. manuel d.

    09.10.2017 | 14:27

    Wie sicher zu erwarten, halte ich persönlich nichts davon, an Michelle oder ähnliche Konsorten zu denken, mag Sie auch eine ungewöhnliche Stimmfarbe haben mit der Sie irgendwie immer den richtigen Ton trifft.
    Ich bin mir zudem sicher, dass Michelle damals hauptsächlich ein paar Punkte wegen ihres Ausschnittes bekam, aber das ist ein ganz anderes Thema…
    .
    Ich kann mir sogar vorstellen, dass der Schlagerpop sogar für einige Punkte gut wäre, hoffe aber mal auf etwas innovativeres denken. Gefälliges haben wir nun lang genug gezeigt – jetzt heißt es endlich mal wieder zu zeigen, wie vielfältig die deutsche Musikszene ist!

  9. Jorge

    09.10.2017 | 14:51

    Auch wenn immer stillschweigend davon ausgegangen wird, bezweifle ich, dass ihr Management oder sie selbst das Umfeld des ESC noch aktiv anstreben. Begründet in ihrer persönlichen Situation, froh darüber zu sein, wieder im Business Fuß gefasst zu haben und das mühsam neu erschaffene Image des Stehauffrauchens nicht auf’s Spiel setzen zu wollen.

  10. escfan05

    09.10.2017 | 15:08

    Ich finde es ja schon extrem mutig, das eine Sängerin mit so einer Piepsstimme wie Michelle, es wagt als Jurorin in eine Castingshow zu gehen. Naja, Bohlen singt auch scheiße und darf schon seit Jahren Juror sein. Aber naja, 2001 hat mir gelangt. Ich brauche sie kein zweites Mal. Und außerdem hat sie 2001 doch nur die VE gewonnen, weil alles andere einfach nur peinlich, scheiße und nicht vorzeigbar war.

  11. escfan05

    09.10.2017 | 15:10

    Noch eines zu Michelle: Selbst im Schlagerbereich gibt es Künstlerinnen die tausend mal besser singen können, als dieser wandelnde Piepston.

  12. Salman

    09.10.2017 | 17:57

    @ melodifestivalenfan: Natürlich ist auch viel Träumerei dabei. Aber gerade Michelles neue Titel sind nicht reine Schlager, sondern eher Powerballaden. Mit einer gut inszenierten und ausdrucksstarken Powerballade kann man auch heute noch vorne landen, wie „A million voices“ gezeigt hat. Leider ist es sehr schwierig für deutsche Künstler imagemässig aus der „Schlagerecke“ wieder rauszukommen, wenn sie einmal drin waren. Da können die Texte und das Arrrangement noch so gut sein.. Auch wenn nicht ganz vorne würde ich mit Michelle zumindest einen besseren Platz als in den letzten 3 Jahren erwarten.

    @Matty: Wenn Helene Fischer mit 45 auch noch so gut aussieht dann Respekt!

  13. Jorge

    09.10.2017 | 18:55

    @Salman: Jetzt mal (wirklich) ganz ohne Häme, ganz von der Person Michelle, dem aufgebauten Image etc. abgesehen: Nenne doch mal ein Beispiel, welche Bestandteile inhaltlich ihre Songs aus der Schlagerecke heben würden. Ein geändertes Arrangement? Hat sich da soviel getan?

    Der Rhythmus ist bei 80% immer noch ein leicht aufgepeppter Disco-Fox. Instrumental wird hier und da mal ein Verzerrer oder wenn’s glücklich läuft eine Midi-Synth-Line eingebaut. Ehrlich gesagt, hilft es auch nicht, dass Ali Zuckowski für sie auch schon geliefert hat. Aber kann man ja mögen, wenn man möchte. Man will vielleicht etwas tanzbarer erscheinen, sich publikumsmäßig verjüngen. Da wurden vielleicht die Beats leicht komprimiert. Die klassische Schlagerklaviatur wird aber trotzdem gespielt: Man bewegt sich in dem üblichen Frequenzspektrum, verzichtet auf dissonante Elemente, der Klangteppich dominiert, Einzelinstrumente werden nur angedeutet. Wie gesagt – wer’s so mag, bitte …

    Solange sich die Texte des üblichen Reimschemas (unbekannt – Diamant, Leben lang – atmen kann), sich der immergleichen Bildsprache bedienen (steckt bei deinem erwähnten „Träume haben Flügel“ schon in der Liedzeile) und darüber hinaus die Thematik schwerpunktmäßig ein Konvolut aus Sehnsüchten, Melancholie, Träumen, usw. ist, dann will man doch gar nicht aus der Schlagerecke heraus. Die Adressierung ist doch eindeutig, da finde ich es ziemlich übertrieben, sich über ein vermeintlich ungewollt anhaftendes Klischee zu beschweren. Oder einen Gegensatz neuer Schlager – alter Schlager aufzubauen.

    Wenn man ein Haus streicht, wirkt es optisch von aussen frischer, aber die Substanz bleibt die gleiche. Das Abschneiden eines solchen Songs wäre mir persönlich völlig egal, zu der prognostizierten Punkteausbeute schreibe ich mal nichts, denke aber, dass, obwohl immer über Juroren gemeckert wird, das Schema für die leicht zu durchschauen ist. – Peace –

  14. Salman

    09.10.2017 | 20:07

    @ Jorge:

    Naja Helene Fischer wird ja allgemein als „moderner Schlager“ betrachtet. Aber wenn man sich die Arrangements von Songs wie z.B. „Mit keinem anderen“ oder „Te quiero“ anschaut, haben sie weitaus mehr schlagertypische ja sogar volkstümliche Elemente als die oben von Michelle beschriebenen Beispiele.

    Und mit der deutschen Sprache ist es so eine Sache…wäre der Text von „Träume haben Flügel“ auf englisch würden ihn auch viele toll finden…und ein „A Million Voices“ als „Eine Million Stimmen“ oder ein „Fly on the wings of love“ als „Fliege auf den Flügeln der Liebe“ hört sich auch nicht mehr so sexy an…

  15. melodifestivalenfan

    09.10.2017 | 20:15

    @Salman
    Natürlich darf man träumen. Nur Powerballaden funktionieren bei Michelle wirklich nur auf deutsch. Mit ihrer „speziellen“ Stimme geht das in englisch gar nicht. Sie sollte im Falle des Falles in ihrer Muttersprache bleiben.
    Höre hier ihren ESC – Titel auf englisch. Bilde dir dein eigenes Urteil.
    https://youtu.be/DLa0x-Aaqf8
    Einen direkten Vergleich mit Polina Gagarina hält sie nicht wirklich stand.
    https://youtu.be/GVJW9ImpiWc
    Abgesehen davon, dass „A Million voices“ schwer zu singen ist im Vergleich zu „Wer Liebe lebt“. Es sind trotzdem beides schöne Balladen.
    Nur geht so was heute noch ? Ich sage auch: Ja ! Aber nur mit einer wirklich tollen Stimme, die Gänsehaut produziert.
    Der deutsche Schlager kann gerne in einem echten Vorentscheid seinen Beitrag leisten, bitte nicht falsch verstehen, @Salman.
    Auch modernisierte Schlager von damals haben ihre Chance gerade auch zur Zeit in Skandinavien, wie die unglaubliche schöne Nummer von Kikki Danielsson und Ove Ivars aus dem Jahre 1999: “ Jag trodde änglarna fanns“.
    In der Version von Kamferdrops hat das in diesem die Charts gestürmt.
    ALT: https://youtu.be/vzqRKmZiGI0
    NEU: https://youtu.be/H9L1w3hwLOU
    Das soll nur ein Beispiel sein für die Schlager-Chance.
    Schöne Melodien haben immer eine Chance, cool verpackt passen sie auch in die Welt von 2017.

  16. melodifestivalenfan

    09.10.2017 | 20:28

    …. in diesem Jahr die Charts…..
    Ich war da wieder im Wortunterschlagungsmodus. Sorry. 😁

  17. Salman

    09.10.2017 | 22:20

    @melodifestivalenfan: Falls Michelle dann definitiv auf deutsch…englisch geht bei ihr wirklich gar nicht! Gebe Dir da zu 100% recht!

    Danke für den Kamferdrops Link…kannte ich bisher gar nicht :-)

  18. Christo

    10.10.2017 | 00:20

    @melodifestivalenfan

    „Schöne Melodien haben immer eine Chance, cool verpackt passen sie auch in die Welt von 2017“
    Du sagst es – erst recht in der Welt des ESC. Und es geht nichts über eine originelle und gleichzeitig stimmige Verpackung, so nicht zufällig ein Salvador Sobral oder eine Lena bei der Auslese übrigbleibt.
    Sonst eigentlich immer ein Must-have – sowohl die eingängige Melodie als auch die bestrickende Verpackung.

  19. Christian Harbich

    10.10.2017 | 01:25

    Ich mag ihre Pieps-Stimme nicht und finde sie auch in ihrer ganzen Art unsymphatisch. Allein aus diesen Gründen möcht ich sie auch nicht (nochmal) beim ESC sehen. Ihr habt aber schon einige tolle Vorschläge hier gebracht – Potential ist also mit Sicherheit vorhanden. Aber WER bitte soll sich denn nach den katastrophalen letzten 3 Jahren noch zum ESC trauen? Das haben NDR und ARD ordentlich in den Sand gesetzt und der neuliche Kommentar vom ARD-Intendanten, man habe keinen grossen Ehrgeiz für den ESC spricht ja auch Bände. Ich kann mir im Augenblick beim besten Willen keinen halbwegs prominenten/etablierten Act beim ESC vorstellen – und sollte sich einer finden, müsste man ihm bei der Gurkentruppe von NDR/ARD auch eher abraten.

  20. Michael

    10.10.2017 | 16:19

    Auf geht's nach lissabon

    Michelle wird das Ding rocken
    Michelle du bist die beste

  21. Philipp1996

    10.10.2017 | 18:49

    Ne. Das wird nix.

    Warum eigentlich nicht Mandy (Grace) Capristo?
    Hat nichts zu verlieren, kann singen und tanzen, sieht gut aus und gibt auf jeden Fall schonmal Punkte aus Italien.

  22. Frederic

    10.10.2017 | 23:19

    Ist ja fast alles schon gesagt, aber hier noch eine Stimme für Michelles speziellen, aber in meinen Ohren absolut fähigen Gesang. Das sog. „piepsige“ hebt ihn ja gerade aus der Masse der ach so verteufelten Beliebigkeit empor.
    Trotzdem: nein, danke (dürfte auf Gegenseitigkeit beruhen).

  23. Ansgar

    13.10.2017 | 14:16

    Komme erst jetzt dazu, diesen Artikel zu lesen und zu kommentieren. Und wie nicht anders zu erwarten, sage ich JA zu Michelle.
    1. Ihre markante Stimme hört man aus Tausenden heraus. Bleibt im Kopf.
    2. Sie sieht immer noch super aus, hat Ausstrahlung etc.
    3. Warum nicht mal jemandem beim ESC eine zweite Chance geben, wie es andere Länder auch tun?
    4. Ihr letztes Album war meiner Meinung nach das best produzierte Schlager-Album 2016. Sounds am Puls der Zeit, besonders die schnellen Nummern.
    5. Sie ist mittlerweile (wieder) eine echte Größe im Geschäft und hat dementsprechend Zugriff auf erstklassige Songs. (Selbst Thomas G:son schrieb schon für sie!)
    .
    Ein bisschen Off-Topic: In diesem Zusammenhang möchte ich allen mal den Michelle-Song „Puls“ ans Herz legen, der verdächtig nach Xavier Naidoo klingt. Ich vermute, er hat es unter Pseudonym geschrieben. Über die angegebenen Urheber Manuela Reiniger und Patrizio Finito lässt sich im Netz nämlich keine einzige Info finden und es macht mich immer stutzig, wenn Komponisten nur ein einziges Lied verfasst haben sollen… Vielleicht weiß ja jemand hier mehr.

  24. Peter Philipp

    14.10.2017 | 20:22

    Bitte NICHT!!! Die Stimme ertrage ich nicht.

Kommentar schreiben