Deutschland

Auf nach Lissabon! (8): Laing

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute oft so nah liegt? Oder übertragen auf unsere Serie „Auf nach Lissabon“: Wieso nicht einen Künstler nominieren, der durch die Teilnahme an einem Vorentscheid bereits Interesse am ESC bekundet hat? In diesem Sinne habe ich mich mit den vergangenen Vorentscheidungen beschäftigt und bin über diese Band gestolpert, von der ich immer noch überzeugt bin, dass sie sich ganz hervorragend beim ESC machen würde: Laing.

 

Die Fakten

Bereits 2013 habe ich – damals noch als Gastblogger – Laing nach ihrem Überraschungserfolg beim Bundesvision Song Contest in unserer Serie „Unser Star für Kopenhagen“ vorgestellt. Und tatsächlich: Eineinhalb Jahre und ein Album später nahmen die Mädels wirklich an „Unser Song für Österreich“ teil und kamen dort mit „Zeig deine Muskeln“ in die Runde der letzten Vier.

YouTube Preview Image Laing – Zeig deine Muskeln (Live bei „Unser Song für Österreich“)

Auch dort lieferten sie zu „Wechselt die Beleuchtung“ eine Laing-typisch beeindruckende Performance ab, schieden aber gegen Andreas Kümmert und Ann Sophie aus. Der Song gewann anschließend aber immerhin unseren PRINZ ESC Second Chance Contest 2015.

YouTube Preview Image Laing – Wechselt die Beleuchtung (Live bei „Unser Song für Österreich“)

Im Moment haben sich Laing von der Bildfläche zurückgezogen – vielleicht arbeiten sie ja an ihrem ESC-Comeback?

 

Die Emotionen

Laing haben einen modernen elektronischen und eingängigen Sound. Das ist beim manchmal balladen- und schlagerlastigen ESC immer noch ein Alleinstellungsmerkmal. Die Songs gehen ins Ohr und können zusammen mit der oft ausgefallenen Choreographie auch das internationale Publikum überraschen.

Dass das klappen kann, haben die Mädels bereits beim Bundesvision Song Contest und bei „Unser Song für Österreich“ gezeigt. Sie haben den berühmten Instant Appeal, was der bis dato unbekannten Gruppe beim BuViSoCo einen überraschenden zweiten Platz bescherte. Auch ich war damals restlos begeistert und schrieb kurz darauf hier auf dem Blog:

„Die ausgefallenen, perfekt arrangierten Gesangsharmonien bilden einen spannenden Kontrast zur minimalistischen elektronischen Musik. Dieser Hörgenuss wird ergänzt durch ausgefallene Choreographien, die von lautmalerischen Geräuschen unterstrichen werden und Gimmicks wie Trickkleidern oder die bereits vom Bundesvision Song Contest bekannten Lampen an den Mikrofonen. Von dieser Mischung waren neben den Zuschauern auch etliche Prinz-Blogger spontan angetan.“

YouTube Preview Image Laing – Morgens immer müde (ZDF Bauhaus Version)

Wieso sollte das nicht auch international funktionieren? Außerdem mehren sich auch Stimmen, die gerne wieder einen deutschen Song zum ESC schicken würden – Laing wären dafür die richtige Besetzung.

Dazu kommt, dass Laing gestandene Persönlichkeiten sind. Sie würden sich sicherlich auch im ESC-Zirkus bestens präsentieren: Pressekonferenzen, Interviews, Umgang mit Fans – das alles dürfte für die Band kein Problem sein. Gleichzeitig sind die Songs tanzbar, so dass auch die Fans im Euroclub auf ihre Kosten kommen.

 

Das Argument

Alles in allem bestechen Laing vor allem durch ihre Choreographie, die die oft lautmalerischen Texte gut unterstreicht – und damit die deutschen Texte auch für die internationalen Zuschauer verständlich machen würde. Dazu kommt die moderne elektronische Musik, die schon bei Blanche, Loic Nottet und Aminata funktioniert hat. Laing wären die perfekten deutschen ESC-Vertreter.

Laing sind auf Facebook und YouTube zu finden.

 

Bisher in der Serie „Auf nach Lissabon!“ erschienen:

(1) Feuerherz (Matthias)
(2) Alvaro Soler (Marc)
(3) Wincent Weiss (Douze Points)
(4) Sarah Connor (OLiver)
(5) Franziska Wiese (DJ Ohrmeister)
(6) Claire (manuel d.)
(7) Maria Voskania (Ansgar)

Aktuell, ESC-Vorentscheid, Serien

33 Kommentare Kommentar schreiben

  1. escfan05

    02.10.2017 | 09:37

    Da würde ich mich richtig freuen, wenn es Laing wieder versuchen würde. Mir hat Wechselt die Beleuchtung sogar noch besser damals gefallen als Zeig deine Muskeln. Habe auch nicht verstanden, was an den Songs von Dürmeier und dem Drückeberger soviel besser gewesen sein soll. Aber ich fürchte sie haben sich wohl getrennt, weil man schon lange nix mehr neues von ihnen gehört hat.

  2. BB

    02.10.2017 | 10:22

    Also mein letzter Stand ist, dass sie sich ins Studio verkrochen haben. Das ist aber auch schon ein bisschen her. Aber: Gut Ding muss Weile haben :)

    Ich fänds mega.
    Trotzdem ist mein Traum Teilnehmer Ryk mit „You and I“ https://youtu.be/R7d2OZ3H_pM ich kann es mir einfach perfekt vorstellen!

  3. Cal X

    02.10.2017 | 10:30

    Ja, ja, ja! Inzwischen gefällt mir diese Reihe ganz gut. ;-) Laing kann man meinetwegen vom Fleck weg intern nominieren.
    .
    Und so ’n paar Hanseln jetzt so: „Das ist undemokratisch!!!!!!!1“ Ist mir egal. Laing liefern Qualität mit einem gehörigen Schuss Humor, einem erfrischenden Spritzer Schlager (ich weiß!) und Performancekompetenz galore. Wer die ziehen lässt, hat den Schuss nicht gehört. Kein Wunder also, dass Deutschland den Bach runtergeht. ;-) Laing or die!

  4. Jorge

    02.10.2017 | 10:35

    Unterstütze ich. Mein Eindruck war, dass die vom Feedback in der Halle damals sehr angetan waren. Zumal ich glaube, dass Laing international (auch dank Jurys) bessere Chancen als im nationalen Televoting hätte. Meine Rückmeldung vom nicht affinen Publikum war damals „ach, die auf dem Fahrrad – die waren komisch“. Ich fürchte, sowas klappt nur mit Direktnominierung, was natürlich kein Grund ist, es nicht zu versuchen.

  5. Cal X

    02.10.2017 | 10:43

    @Jorge: Gemessen am Wahlverhalten des vergangenen ESC wäre ich sogar fast geneigt zu sagen, dass das internationale Publikum Laing eher goutieren würde als die Juries, und zwar in überraschendem Verhältnis. Ich weiß nicht, ob es ein Ausrutscher war, doch man könnte den Eindruck gewinnen, dass das Publikum nicht mehr so leicht zu beeindrucken ist und eigenwilligen, doch eingängigen Pop honoriert. Schön wäre es, wenn es sich bewahrheiten würde.
    .
    Der NDR hätte mit dieser Wahl nichts zu verlieren und würde zumindest Indie-Elektro-Schnösel wie mich zu den kompromisslosen Unterstützern zählen können, so wie damals (fast) ganz Deutschland hinter Texas Lightning stand. Tja, ob man das will…? ;-)

  6. Jorge

    02.10.2017 | 11:22

    Cal X: Die These kam nach dem ESC auf, teile ich aber nur bedingt, weil sie sich an bestimmten Songs aufhängt und von den subjektiven Präferenzen lebt. Ich bin was eingängigen Pop betrifft auch wesentlich entspannter (offtopic). Aber Deutschland ist ganz ohne Jury, daher mein Hinweis. Ich denke, dass Laing unabhängig vom Televotingergebnis bestimmtes Juryfutter abliefert: Klischeefrei & nicht anbiedernd, ein stimmiges Gesamtkonzept, sowie eine erzählte, glaubwürdige Geschichte im Song, Professionalität…

    Medial, kommerziell und live in der Halle hat Laing trotz widriger Umstände die Teilnahme am VE15 wirklich nicht geschadet. Vielleicht wären die offen.

  7. Jonathan

    02.10.2017 | 11:22

    Das ist genau das was Deutschland jetzt braucht. Ihre Koreographien sind eindrucksvoll und ihre Songs was besonderes. Und mittlerweile sind die außergewöhnlichen Sachen ja immer die wo weit vorne landen.

  8. Matty

    02.10.2017 | 11:54

    Laing wären auf jeden Fall eine gute Wahl für den ESC in Wien gewesen, dann wäre ein Nullpunkteergebnis nicht zustande gekommen! Neben Claire und Alvaro Soler sind Laing der dritte vernünftige Vorschlag als Teilnehmer für den ESC in Lissabon.

  9. Realest

    02.10.2017 | 12:45

    Ich verstehe bis heute nicht, wer ernsthaft Geld ausgegeben hatte, für Andreas Kümmert anzurufen.. Laing wäre auf jeden Fall die beste Wahl 2015 gewesen.

  10. Cédric Merino

    02.10.2017 | 13:20

    JA!

    Laing sind spitze! Ich fände das top!

  11. Ansgar

    02.10.2017 | 16:54

    Heute wie damals sage ich, dass Laing der richtige Act mit dem falschen Lied waren (siehe auch Vicky Leandros, Monrose, Ella Endlich, Cascada). Sowohl „Zeig deine Muskeln“ als auch „Wechsel die Beleuchtung“ waren doch eher sperrige Lieder und ungeeignet für einen internationalen 3-Minuten Auftritt. Vor allem den Fahrrad Auftritt empfand ich auch optisch eher als „komisch“ und im Vergleich zum sonstigen Laing Repertoire doch als viel zu schwach. Bis heute ärgere ich mich, dass sie nicht mit dem international verständlichen, visuell gut umsetzbaren und vor allem eingängigen „Safari“ antraten, was leider knapp vor der VÖ-Deadline veröffentlicht wurde.

  12. Cal X

    02.10.2017 | 18:38

    Sowohl „Zeig deine Muskeln“ als auch „Wechsel die Beleuchtung“ waren doch eher sperrige Lieder und ungeeignet für einen internationalen 3-Minuten Auftritt.
    .
    Ich hätte es darauf ankommen lassen. Die deutsche Delegation hätte, rückblickend betrachtet, NICHTS zu verlieren gehabt, zumal ich die Inszenierungen der beiden Laing-Songs durchweg exquisit fand („Zeig deine Muskeln“ war mitreißend, „Wechselt die Beleuchtung“ empfand ich sogar als ergreifender).
    .
    Man darf keine Angst davor haben, zu polarisieren. Gerade der NDR sollte sich das zu Herzen nehmen.

  13. Cal X

    02.10.2017 | 18:41

    …wobei: Der Vorwurf gilt eher dem deutschen Klatschvieh. Der NDR ist auch nicht für jeden Makel zu verantworten, immerhin hat man Jamie-Lee in modischer Hinsicht ihr Ding durchziehen lassen. Das verdient Respekt.

  14. Tobiz

    02.10.2017 | 18:52

    Beim Bundesvision Song Contest war ich von ihnen begeistert (was aber eher daher kam, dass die anderen Lieder typisch Deutsch-ESC = langweilig und irrelevant waren und sie dagegen viel interessanter wirkten).

    Beim Vorentscheid 2015 war ich von ihnen total enttäuscht.
    „Zeig mir deine Muskeln“ war an Lächerlichkeit nicht zu überbieten. Sowohl der Text als auch die nervigen Elektrotöne. An „Wechselt die Beleuchtung“ erinnere mich nicht einmal mehr. Kein gutes Zeichen.

    Würden sie mit so einem Lied antreten, hätte ich nach 1 Minute gar keine Lust mehr hinzuhören, weil sich an den Instrumenten, der Melodie, dem Gesang einfach alles nichts ändert und alles gleich bleibt.
    Und dann wäre das auch ein letzter Platz und im nächsten Jahr haben wir wieder was zu verlieren!
    Dennoch: Wenn das Lied gut ist (kann ja sein), dann gerne. Aber nicht sowas wie beim Vorentscheid.
    Nein, lieber nicht Laing.

  15. Ansgar

    02.10.2017 | 20:05

    @Cal X
    hätte man Jamie Lee ihr Ding durchziehen lassen, dann wäre sie mit monströser Perücke aufgetreten, siehe Probenbilder zu ULFS.

  16. Branko

    03.10.2017 | 00:15

    Hatte Jamie Lee nicht in einem Interview vor ihrem Auftritt gesagt (irgendwo im Dritten Programm, weiß nicht mehr wo, welche Sendung genau), man habe ihr vom Sender „nahegelegt“, ihren Kopfschmuck noch einmal zu überdenken und sie habe sich daher, für etwas „Dezenteres“ entschieden (um niemanden zu verschrecken)?

  17. HHStephan

    03.10.2017 | 02:28

    Laing wären der Hammer, egal, wie sie abschneiden, aber ich fand sie 2014 schon den Knaller – und mit ihrem Elektro-Sound waren sie damals schon ganz weit vorn. I would love to see them – und dann noch auf Deutsch, das wäre ja auch mal wieder was *kiss Laing* – es kann nicht schlechter werden für Deutschland – traut euch, ihr hattet damals so Hammer Songs, gerne nochmal

  18. HHStephan

    03.10.2017 | 03:31

    Oh Mann, nachdem ich noch einmal die Auftritte gesehen habe – LAING TRETET noch einmal an – und ich verzichte so gern auf eine Vorentscheidung mit unfähigen deutschen Wählern, wenn ihr nochmal so ein Stück raushaut wie damals – NDR, nominiert bitte direkt, die Zuschauer kriegen es eh nicht hin, wie wir die letzten Jahre gesehen haben

  19. escfan05

    03.10.2017 | 13:29

    Vor allen Dingen wird es langsam mal Zeit, das die ARD/NDR mal mit der Sprache rausrücken, was sie sich für 2018 ausgedacht haben. Wenn sie sich überhaupt was ausgedacht haben. Nimmt man das Konzept vom letzten Jahr oder doch wieder was neues? Aber die schlafen mal wieder.

  20. Max

    03.10.2017 | 13:59

    Im Prinzip ja, aber

    die brauchen auch einen guten Song. Und daran waren sie ja schon damals beim Vorentscheid gescheitert.

  21. manuel d.

    03.10.2017 | 16:45

    Na aber sicher doch!
    .
    Laing besitzen vielleicht nicht die besten Songs bisher, aber der meist monotone Elektrosound würde definitiv bei jury und Televotingpublikum seine Fans finden. Dazu die kreativen Auftritte und das Spiel mit den Stehlampen (das man zumindest international so wohl noch nicht gesehen hat). Ich persönlich fand „Wechelt die Beleuchtung“ auch viel besser als das eigentlich etwas catchigere „Zeig deine Muskeln“: Das Lied war geheimnisvoll und besaß eine eigene Stimmung die förmlich zur Rotphase zu explodieren schien. Wäre in Österreich sicher ganz gut gekommen und gerade auf der damaligen Bühne perfekt zu inszenieren gewesen.
    Und selbst wenn nicht: Lieber mit etwas letzter werden mit dem man etwas gewagt hat, als mit etwas abgenudelten, emotionslosem – selbst wenn das von guten Interpreten in schickem Design dargebracht wird.
    .
    Fazit: Bitte eine erneute Chance. Und dazu dann bitte gleich noch Blitzkids mvt., Mia., Ben Ivory, Fahrenhaidt und LaBrassBanda einladen. Das wäre doch schopn ein feines Line-Up! ;-)

  22. Aufrechtgehn

    03.10.2017 | 20:39

    Ah, das ist mal ein Vorschlag, der bei mir auf ungeteilte Begeisterung trifft. Ja, sehr gerne! Übrigens teile ich nicht Ansgars Meinung, dass Laing der richtige Act mit dem falschen Lied waren. Ich fand beide VE-Beiträge fantastisch und gerade ‚Zeig mir Deine Muskeln‘ völlig unsperrig. Ich glaube her, dass genau das das Problem war: beide Songs waren sehr, sehr gut, man wusste gar nicht, für welchen der beiden man lieber anrufen wollte. Und vermutlich haben sich deswegen die Stimmen gleichmäßig auf beide Titel verteilt, anders als z.B. bei Elaiza. Sie waren also Opfer des bescheuerten Votingsystems.

  23. Matty

    03.10.2017 | 20:52

    Ich hätte auch noch einen Vorschlag für den ESC-Vorentscheid:

    https://www.youtube.com/watch?v=YtI22FqPD1M

    Das aktuelle Album heißt „Blick nach vorn“.

  24. Little Imp

    04.10.2017 | 08:25

    @ Aufrechtgehn

    Laing und Elaiza waren aber verschiedene Jahrgänge. War das einfach nur unsauber formuliert oder wirst du alt? ;-)
    .
    Aber ja, Laing mit dem passenden Song wären toll. Gerade „Wechselt die Beleuchtung“ fand ich dazu noch super inszeniert.

  25. Cal X

    04.10.2017 | 12:39

    @Little Imp: Ich sehe gar nicht, wo Oliver bezüglich Elaiza unsauber formuliert hat. 2014 und 2015 gab es ein vergleichbares Verfahren mit zwei Songs pro Künstler. Bei Elaiza war „Is It Right?“ eben populärer als… *durch zig akten wusel* Ah, „Fight Against Myself“ hieß das Ding.
    .
    Oder anders formuliert: Kunden, die „Zeig deine Muskeln“ endgeil fanden, fanden auch „Wechselt die Beleuchtung“ ganz großes Tennis. Das war damals absurderweise von Nachteil.

  26. Little Imp

    04.10.2017 | 13:04

    @ Cal X

    Unsauber, weil es sich beim querlesen so anhört, als seien sie direkte Konkurrenz gewesen.

  27. RogerCGN

    04.10.2017 | 13:42

    Laing wäre tatsächlich ein Act bei dem ich wieder mal mitfiebern könnte.
    Die letzten Jahre hat sich das ehr auf die Beiträge anderer Länder konzentriert. Und da sie sich ja, wie hier zu lesen ist, gerade im Studio befinden um neue Stücke aufzunehmen böte sich das ja an.
    Im übrigen finde ich diese Reihe hier super, leider befürchte ich nur das es wieder mal vergebene Liebesmühe ist. Auf eurovision.de stehts seit gestern das das Konzept für den Vorentscheid 2018 noch nicht steht…
    Da befürchte ich mal wieder nichts Gutes……

  28. nala2408

    04.10.2017 | 15:27

    Nicole Cross

    Ich habe noch einen Vorschlag für diese Reihe:

    Nicole Cross.
    .
    Sie ist eine 23-jährige deutsche “YouTuberin“, die seit einigen Jahren regelmäßig Covers auf YouTube hochlädt. Sie hat zwei eigene Songs (“Awesome“ und “Darkness“) veröffentlicht und bringt demnächst ihr erstes Album mit ihren eigenen Songs heraus. Ihr Musikstil geht in die Richtung Elektro-Pop.
    .
    “Darkness“: https://www.youtube.com/watch?v=Qnu76s9_f8w

  29. Jorge

    04.10.2017 | 15:52

    Youtuber? Das geht auch zwei Follower-Nummern größer mit LINA (für die Teeniemädels in Deutschland), aber so richtig rocken könnte man mit CHARLIE PUTH (Charles Otto Puth Junior), dessen Vater aus Deutschland stammt, bzw. der mit Wiz Khalifa und dem Soundtrack zum Fast&Furious 7 Nummer 1 war und über 3 Milliarden(!) Youtube-Klicks eingesammelt hat. Seine anderen Videos machen es nicht unter 400 Mio Klicks. ;-)

  30. Jorge

    04.10.2017 | 15:54

    Ach .. und …Man könnte natürlich auch mit Deena Herr das afro-europäische Publikum ansprechen, die in Uganda in der lokalen Sprache Luganda große Hits wie Mumulete oder Kankuleke hatte. :-)
    OK, OK, finde es einfach spannend zu sehen, was Exildeustche (oder mit welche mit Deutschlandbezug) im Ausland so machen.

  31. Jorge

    04.10.2017 | 15:55

    Schreibfehler zu verschenken …

  32. HHStephan

    05.10.2017 | 22:22

    @BennyBenny: Vielen lieben Dank für diesen Vorschlag, Laing wären damals die absolut beste Wahl gewesen. Und ich hoffe inständig, dass sich Deutschland einmal für solch einen Act erwärmen könnte.

  33. Jojo

    07.10.2017 | 20:54

    Laing wäre voll krass beim ESC wenn die so ne Performance hinlegen wie beim Bundesvision Song Contest damals …würde mich sehr freuen 👍

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