Deutschland

Backstage bei der PRINZ Bloggerkonferenz

Ausgerechnet am Tag der Veröffentlichung des 43. von 43 ESC Beiträgen trafen sich die PRINZ-Blogger zu ihrer diesjährigen High Season Bloggerkonferenz, um das Programm für die Wochen vor und in Kiew zu besprechen. Daher wird das Live Streaming des armenischen Beitrags (siehe Photo) und Rezensieren von „Fly with me“ gleich ein Bestandteil der Tagesordnung. Was wir sonst getan und geplant haben, könnt ihr in dieser „sneak preview“ auf die PRINZ Blog Hochsaison nachlesen.


Langsam wird es spannend, die „Kyiv Experience“ (so das Wording der offiziellen Fremdenverkehrswerbung der Ukraine) kommt näher. Um auch in diesem Jahr ein abwechslungsreiches Blogprogramm mit vielen neuen Akzenten zu veröffentlichen, trafen sich die allermeisten PRINZ-Blogger am vergangenen Wochenende in Hamburg-Winterhude zur Bloggerkonferenz.


Nur BennyBenny und Marc konnten aus Termingründen leider nicht teilnehmen (werden aber beide auch aus Kiew berichten). Dafür waren aber beim anschließenden Bloggerdinner Armen und WM dabei, die aus persönlichen, beruflichen Gründen derzeit beim Bloggen pausieren. Mit vereinzelten Blog-Highlights werden sie aber auch in der diesjährigen Hauptsaison dabei sein.


Bevor es losging, gab es für jeden Blogger als Welcome Present die neueste Hardcover-Buchedition „Album“ von PRINZ-Blog-Fotograf Volli (der in Kiew wieder für uns fotografieren wird, während der Bloggerkonferenz jedoch auf der Baselworld arbeitete). Wer mehr über diese großartige Kunstbuch-Neuerscheinung wissen möchte, findet hier und hier weitere Informationen.


Bevor wir in die Themenplanung einstiegen, berichtete Matthias aus Berlin von seinem ITB-Besuch. Die Ukraine setzt(e) auf der weltweit größten Tourismusmesse mit höchster Priorität auf den ESC (siehe Foto). Kontrovers wurde im Bloggerkreis die „Chernobyl Tour“ diskutiert, ein etwas morbides, aber überaus erfolgreiches touristisches Angebot.


Es gibt im Bloggerkreis experimentierfreudige Reisende, die die Tour in ihr persönliches Pflichtprogramm aufgenommen haben, Ihr werdet also hier auch davon lesen. DJ Ohrmeister und Janni besuchen vor der Zeit in Kiew außerdem Odessa, wir werden also wie schon in früheren Jahren auch wieder Land und Leute des Austragungslandes/-ortes für Euch entdecken.


Von Iryna (Team-Assistentin mit Wurzeln in der Ukraine) erfuhren wir, dass bestickte Blusen (genannt „Vyshyvanka“) in der Ukraine eine ganz große kulturelle Sache sind und die zugehörige Parade ist das auch (siehe erstes Foto oben). Wir sind gespannt, genauso wie auf das kulinarische Angebot (siehe zweites Foto oben) und für die ganz Praktischen haben wir hier schon einmal den übersichtlichen Metroplan von Kiew herausgesucht.


Und dieses Postkartenmotiv soll die Aussicht und Lage der diesjährigen Blogger-WG sein. Höchstens in Baku waren wir (an)gespannter, wie unser angemietetes Apartment wohl so sein wird, bisher kennen wir nur die Airbnb-typischen aussagearmen Bildansichten unser beiden Appartments für acht Blogger:


Unser (nach Korrespondenzform) sehr freundlicher und hilfsbereiter Vermieter berichtet, dass (bislang) etwa 90 Prozent aller männlichen Ukraine-Touristen mit Brautschau-Absichten anreisen (von Iryna confirmed). Nun, diese Quote dürfte in den ESC-Wochen drastisch einbrechen.


Wir haben uns für die nächsten Wochen einiges vorgenommen. Neben den etablierten Angeboten wie den ESC-Songchecks und den Voting- und Prognosetools möchten wir auch neue Formate ausprobieren und auch mehr Features über die DACH-Acts (inkl. San Marino) machen, wie zum Beispiel die heutige Perfect Life“ Airplay-Analyse von DJ Douze Points.


Einige (nicht alle) Blogger sind auch der Meinung, dass wir unsere überschaubare Melodifestivalen-Berichterstattung unbedingt deutlich ausbauen müssen. Wir haben noch gar nichts vom grandiosen DJ Douze Points Set auf der Melodifestivalenklubben After Show Party berichtet (siehe Foto mit Exzerpt der Playlist) und warum gibt es bis heute noch keinen Beitrag zum musikgeschichtlich bedeutenden Jubiläum „10 Jahre Cara Mia„?


Von vier der sechs ESC-Promo-Events werden wir persönlich berichten (Riga, London, Amsterdam, Tel Aviv), lediglich Madrid und Moskau bekommt kein Blogger mehr in seinen Kalender gequetscht. Sollte aber einer von Euch vor Ort sein und Lust haben, seine persönlichen Eindrücke zu schildern, so veröffentlichen wir das gerne als Gastblogger-Beitrag.

In diesem Jahr wollen wir von den Promo-Events neben starken Fotos stärker individuellere Akzente setzen und lieber ein paar weniger Interviews mitbringen, diese aber inhaltlich mit etwas mehr Substanz aufladen jenseits der typischen Fanboy-Fragen, auf die man oft ohnehin gestanzte Antworten bekommt. Mal schauen, ob uns das gelingt, wir haben mit Euch ja ein exzellentes „Soundingboard“. Anregungen sind herzlich willkommen.


Mitten in die Bloggerkonferenz platzte die Videopremiere des armenischen Beitrags „Fly with me„, wir sind für das erste Dutzend youtube-Clicks verantwortlich. Und wenn es schon keinen Kuchen gab (einige Leser spekulierten darüber, dass wir bei unseren Treffen Torte mit JÜBLOF-Konterfei verspeisen), so waren doch zumindest Obstbrandpralinen im Angebot (siehe Foto).


Über die Resultate unserer in die Konferenz integrierten Spontanbewertung des armenischen Beitrags hat OLiver fünf Minuten nach dessen Veröffentlichung bei Eurovision.tv auf dem Blog berichtet, und zwar hier.


Ein weiteres Konferenz-Highlight war der kreative Auftakt unserer beliebten „Wir spielen Christer„-Reihe, in der wir die Startreihenfolge der Semis simulieren. Den umstrittenen Verzicht auf die Auslosung der Startreihenfolge hat bekanntlich der schwedische ESC-Chef Christer Björkman erstmals in Malmö durchgesetzt.

Unerwarteterweise brauchen wir in diesem Jahr diese Blogserie nicht einmal neu benennen, auch in Kiew dient Christer Björkman einmal mehr als ESC-Allzweck-Guru. Das Ergebnis für die erste Hälfte vom ersten Semi hat Matthias hier bereits veröffentlicht.


Auch beim Bloggerdinner haben wir uns mit gewichtigen ESC-Fragen beschäftigt. Üblicherweise gehen die Hamburger Blogger eine Woche vor dem ESC in ein Restaurant mit der Küche des Gastgeberlandes (hier unser IKEA Restaurant-Besuch vom letzten Jahr). Ein Restaurant mit ukrainischer Küche gibt es in Hamburg jedoch nicht, das Restaurantangebot, das dem noch am nächsten kommt, ist eine rustikale Kneipe namens „Baku“ (!), die ist von uns jedoch logischerweise bereits 2012 aufgesucht worden.


Deshalb haben wir spontan auf die Küche des nächsten ESC-Siegerlandes umgeschwenkt und sind in den bekannten Hamburger „Italiener“ namens „Gallo Nero“ eingekehrt.


Dort sind dann auch Armen und WM zu uns gestoßen (WM hatte zuvor auch schon an „Wir spielen Christer“ mitgewirkt), und auch nach dem Locationwechsel haben wir uns um hochrelevanten Content für den Blog gekümmert und sind zur „Mrs. ESC“ und „Mr. ESC„-Wahl des Jahrgangs 2017 geschritten.


Die Ergebnisse unseres „Best Looking Female“ und „Best Looking Male“ Eye Candy Votings – von Janni ausgewertet – wird DJ Douze Points in Kürze hier auf dem Blog vorstellen.


youtube lieferte dankenswerterweise reichlich Support bei der Auswahl der 8-10-12-Punkte Eye Candy Favoriten, die selbstverständlich auch (in geheimer Wahl) BennyBenny und Marc mitgewählt haben.


Zwischendurch kam die Diskussion auf, ob wir bei den männlichen Künstlern nicht auch noch Marvin Dietmann (der den Auftritt von Levina in Kiew pimpen wird) mit in das Portfolio den wählbaren Kandidaten für Mr. ESC 2017 aufnehmen sollten. Wir haben die Frage zurückgestellt, der Autor dieser Zeilen wagt aber die Prognose, dass Marvin bei Aufnahme in den Kandidatenkreis in jedem Fall eine Top-Ten-Platzierung erreichen würde.


Beim Thema Eye Candy schwenkte – bei uns nicht unüblich in solchen Fällen – das Thema schnell auf Johannes Nymark nebst Gatten Silas Holst. Es gab ja laufend Family-News aus Dänemark. Der (zugehörige) PRINZ-Blogger-Tischaufsteller mit Lighthouse X aus Stockholm gehört inzwischen zu einem Highlight unserer Memorabilia-Ecke. Fazit: Ein 17. Platz im Semi muss nicht zwingend dazu führen, in Vergessenheit zu raten.


Mit zunehmendem Chianti-Classico-Konsum stellten wir am fortgeschrittenen Abend fest, dass am Nebentisch Sanna Nielsen Pasta verzehrte. Sanna ließ es sich selbstverständlich nicht nehmen, bei unserem obligatorischen Abschlussgruppenbild dabei zu sein (ganz rechts in rot).


Nachdem Sanna persönlich für uns auch noch mal ein PRINZ-Blog-Gruppenbild geknipst hatte, war Schluss im „Gallo Nero“ und der harte Kern zog (auch das ist schon Tradition) weiter in die „Kult-Kneipe“ Daniel’s.


Wenn ein Laden die Bezeichnung „Kult-Kneipe“ als Selbstauskunft draußen dranschreibt, dann ist eine gewisse Vorsicht geboten. Unser letzter Besuch im „Daniel’s“ war wochentags irgendwann nach Mitternacht und wir waren – abgesehen von einer Damenrunde aus Paderborn – so gut wie alleine mit dem Barkeeper, der die Playlist auf unser eindringliches Bitten hin sehr eurovisionslastig anlegte (inkl. „That sounds good to me“ und „A million voices„).


In dieser Samstagnacht fanden wir beim DJ ohne Namen im „Cockpit“ (siehe Foto) vom vollgedrängelt prall gefüllten „Daniel’s“ jedoch kein Gehör. Zero Eurovision, stattdessen gab es am frühen Sonntagmorgen um 2:02 Uhr Songs wie diesen hier:


Well, so blieb uns als alternativer Zeitvertreib nur eine Runde „Fancy Fruits„, um damit einen sehr fruchtbaren Bloggerkonferenztag zu beschließen.

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6 Kommentare Kommentar schreiben

  1. Tamara

    21.03.2017 | 10:59

    Hallo Ihr Lieben, echt cool, auch mal was von Eurer Backstage-Arbeit zu erfahren. Und irgendwie könnt Ihr ja dem Thema gar nicht entkommen -hab mich sehr amüsiert zu lesen, dass Sanna neben Euch gespiesen hat! Vielen Dank für den Bericht.
    .
    Ich hatte aber auch einen ordentlichen Huch?!-Moment. Nein, nicht Sanna. OLiver, läufst Du grad echt mit Man Bun rum, oder hab ich mal wieder einen Knick in der Optik?

  2. Matty

    21.03.2017 | 11:27

    Eine gesellige Runde!

  3. OLiver

    21.03.2017 | 13:44

    @Tamara: Ja, ich habe mich da wohl unterbewusst von „Origo“ inspirieren lassen ;-)

  4. melodifestivalenfan

    21.03.2017 | 16:47

    @OLiver
    Und das , obwohl es „Origo“ Punkte kosten wird? Ich mag deine fundierten, witzigen Beiträge sehr gern, aber dieses Ding am Hinterkopf geht für mich gar nicht. ;o)))

  5. Manboy

    21.03.2017 | 16:51

    @melodifestivalenfan
    Da sind wir wieder einer Meinung ;))
    @Peter
    Danke für die interessanten Einblicke

  6. Tamara

    21.03.2017 | 21:35

    OLiver: Wie heißt es so schön? Einen schönen Menschen entstellt nix :-) Und was Origo angeht: Da könnte man doch ne Wette machen diesbezüglich. Knackt das die Top Ten, bleibt das Ding dran. Oder so :-)
    .
    (Und wer ist eigentlich Schuld an dieser Mode? War das der Ibrahimovic?!)

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