Die Semifinalchancen im ESC – nach Papierform

Ilinca ft. Alex Yodel it
Jeder ESC-Fan weiß, die Chancen für eine Finalqualifikation sind nicht gleich verteilt, manche Länder tun sich sehr viel leichter als andere, die Hürde Semifinale zu überspringen. Im 14. Jahr der Semifinals haben wir noch fünf Länder mit makelloser 100-Prozent-Erfolgsbilanz. Entspannte Aussichten also zum Beispiel für die rumänischen Yodeleis? Wir haben die beiden Semifinals mal „nach Papierform“ gerankt.

Hier die Übersicht über beide Semis, die Länder sind sortiert nach ihrer  Erfolgsquote der Vergangenheit (in Prozent) aus der ewigen Semifinalbilanz seit 2004. Bei Gleichstand zählt die höhere absolute Anzahl der Finalqualifikationen.

Wir haben dazu auch den Trend der letzten drei absolvierten Semifinals jeden Landes gelistet (beginnend mit dem jeweils letzten Jahr) und den aktuellen Interpreten 2017 dahinter aufgeführt, damit man gleich erkennt, wie groß die Fußstapfen der Vorgänger waren.

Semifinale 1

DiHaj

1. Aserbaidschan 100% (8/8) – zuletzt ✔✔✔ – DiHaj
2. Australien 100% (1/1) – zuletzt – Isaiah Firebrace
3. Griechenland 90% (9/10) – zuletzt ✔✔ – Demy
4. Armenien 89% (8/9) – zuletzt ✔✔✔ – Artsvik
5. Schweden 88% (7/8) – zuletzt ✔✔✔ – Robin Bengtsson
6. Georgien 78% (7/9) – zuletzt ✔✔ – Tamara Gachechiladze
7. Moldawien 64% (7/11) – zuletzt ✖✖✖ – Sunstroke Project
8. Island 58% (7/12) – zuletzt ✖✖ – Svala
9. Albanien 50% (6/12) – zuletztLindita
9. Finnland 50% (6/12) – zuletzt ✖✖ – Norma John
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11. Zypern 45% (5/11) – zuletzt – Hovig
12. Lettland 42% (5/12) – zuletzt – Triana Park
13. Polen 40% (4/10) – zuletzt Kasia Moś
14. Belgien 33% (4/12) – zuletzt – Blanche
15. Slowenien 31% (4/13) – zuletzt – Omar Naber
16. Portugal 27% (3/11) – zuletzt – Salvador Sobral
17. Montenegro 25% (2/8) – zuletzt – Slavko Kalezić
18. Tschechien 20% (1/5) – zuletzt – Martina Bárta

 

Semifinale 2

Yuliya Samoylova

1. Russland 100% (9/9) – zuletzt ✔✔✔ – Yuliya Samoylova
1. Rumänien 100% (9/9) – zuletzt ✔✔✔ – Ilinca ft. Alex Florea
3. Ungarn 80% (8/10) – zuletzt ✔✔✔ – Joci Pápai
4. Serbien 78% (7/9) – zuletzt ✔✔ –Tijana Bogićević
5. Norwegen 70% (7/10) –zuletzt ✔✔ – JOWST
6. Dänemark 64% (7/11) – zuletzt – Anja
7. Litauen 58% (7/12) – zuletzt ✔✔ – Fusedmarc
8. Malta 55% (6/11) – zuletzt – Claudia Faniello
9. Israel 50% (6/12) – zuletzt ✔✔ – IMRI
10. Kroatien 50% (5/10) – zuletzt – Jaques Houdek
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11. Irland 45% (5/11) – zuletzt  – Brendan Murray
12. Österreich 43% (3/7) – zuletzt ✔✔ – Nathan Trent
13. Estland 38% (5/13) – zuletzt – Koit Toome & Laura
14. Mazedonien 38% (5/13) –zuletzt – Jana Burčeska
15. Niederlande 31% (4/13) – zuletzt – O’G3NE
16. Weißrussland 31% (4/13) – zuletzt – NAVI Band
17. Schweiz 25% (3/12) – zuletzt – Timebelle
18. Bulgarien 20% (2/10) – zuletzt – Kristian Kostov
19. San Marino 14% (1/7) – zuletzt – Valentina Monetta & Jimmy Wilson

Bereits qualifiziert für das Finale als Gastgeber:
Ukraine 100% (10/10) – zuletzt ✔✔✔ – O.Torvald

Bei beiden Semifinals hat das Land mit der zehntbesten Bilanz 50 Prozent Erfolgsquote. Sind die beiden Semifinals also „nach Papierform“ gleich stark? Wenn wir den Durchschnitt berechnen, haben die Länder im ersten Semi 94 Qualifikationen bei 174 Versuchen zu Buche stehen, also insgesamt eine Erfolgsquote von 54,0 Prozent. Die Länder im zweiten Semifinale kommen auf 103 Erfolge bei 202 Versuchen, also eine Erfolgsquote von 51,0 Prozent. Das ist ein Unterschied. Dazu kommt, dass in Semifinale 1 nur 8 Länder ausscheiden werden gegenüber 9 in Semi 2.

Ist es also tatsächlich per se bei dieser Auslosung signifikant besser, im ersten Semi starten zu dürfen? Darüber kann man debattieren. Unsere Leser mit statistischer Vorbildung sind für weiterführende Ausführungen gefragt. Letztlich sind das natürlich alles nur theoretische Betrachtungen ohne die tatsächlichen Lieder und vor allem die tatsächlichen Auftritte, die wir ja noch gar nicht kennen, mit einzubeziehen.

Man darf sich aber schon fragen, da Griechenland vergangenes Jahr seinen 100-Prozent-Status eingebüßt hat, wird das auch in diesem Jahr einem der „Unangreifbaren“ passieren? Und welchem typischen ESC-geplagten Underdog wird womöglich eine Überraschung gelingen?

Welcher Immerwinner wird 2017 am wahrscheinlichsten im Semi scheitern? (nur ein Kreuz)

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Welche Qualifikations-Underdogs werden sich 2017 am wahrscheinlichsten fürs Finale qualifizieren? (2 Kreuze zulässig)

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Der Vollständigkeit hier auch die Bilanzen der Länder, die derzeit nicht mehr am ESC teilnehmen:
Bosnien-Herzegowina 88% (7/8) – zuletzt ✔✔
Türkei 86% (6/7) – zuletzt
Monaco 0% (0/3) – zuletzt
Slowakei 0% (0/4) – zuletzt
Andorra 0% (0/6) – zuletzt

Keine Semi-Bilanzen gibt es naturgemäß für diejenigen Länder, die sich aufgrund ihrer finanziellen Beteiligung am ESC nicht für das ESC-Finale qualifizieren müssen – die Big Großbritannien, Frankreich, Italien, Spanien und Deutschland. Australien als Gast musste 2015 ebenfalls nicht durch das Semifinale. Einige Jahre lang führte zudem ein gutes Ergebnis im Finale auch zu einer Direktqualifikation des jeweiligen Landes. Das ist ein Grund dafür, dass die oben aufgeführten Länder unterschiedliche Anzahlen bei den Semifinal-Teilnahmen aufweisen, ein anderer sind gelegentliche Abwesenheiten am ESC.

Charts & Rankings, ESC-News

64 Kommentare Kommentar schreiben

  1. Manboy

    16.03.2017 | 07:12

    Könntet ihr bitte noch mal schauen:
    Zypern hat sich 2 Jahre in Folge qualifiziert

  2. Jorge

    16.03.2017 | 07:50

    *Schnipp schnipp*
    Dänemark hat sich 2 Jahre in Folge nicht qualifiziert :-)

  3. Manboy

    16.03.2017 | 08:01

    @Jorge
    Ist wahrscheinlich ein Such-Spiel ;))

  4. biobanane

    16.03.2017 | 08:20

    Es müsste langsam bis zu euch durchgedrungen sein, dass die BIG5 nicht wegen der Zahlungen an die EBU, die sind beispielsweise in Holland nicht viel geringer, sondern wegen der Zuschauer automatisch ins Finale kommen. Würden die Üblichen davon jedes Jahr scheitern, und unter den letzten zehn bedeutet nichts anderes, dann wären es auf einen Schlag über 50 Mio Zuschauer weniger und das will man eben nicht.

  5. kaspar

    16.03.2017 | 08:20

    Zum besseren Lesen hätte ich vielleicht die Farben von Häkchen und Kreuzen vertauscht – bei rot bleibst du im Semi stehen, bei grün wird’s in’s Finale gehen.

  6. OLiver

    16.03.2017 | 08:24

    @Jorge, Manboy: Stimmt, vielen Dank für den Check, Dänemark und Zypern hatten wir richtig in der Semifinalbilanz stehen, aus der die drei Trendzeichen übernommen wotden sind, dabei ist dann wohl etwas verrutscht.
    @Kaspar: Das ist doch so wie beschrieben, rot = Aiusscheiden, grün= weiterkommen;

  7. kaspar

    16.03.2017 | 08:28

    @biobanane: Das stimmt, aber diese Zuschauer generieren ja gerade zusätzliche (Voting-)Einnahmen. Das Geld kommt also schon hauptsächlich aus diesen Ländern, wenn auch nicht hauptsächlich von den dortigen Sendeanstalten. Das hat OLiver hier aber auch nicht behauptet.

  8. kaspar

    16.03.2017 | 08:33

    @OLiver: Hm, dann haben mein Handy und mein Tablet wohl Schwierigkeiten mit den Farben – bei mir ist es umgekehrt :D

  9. benne

    16.03.2017 | 08:58

    Interessante Frage „Ist es also tatsächlich per se bei dieser Auslosung signifikant besser, im ersten Semi starten zu dürfen?“
    .
    Für Länder, die mit vielen Nachbar- und Diasporavotings rechnen können, ist es mMn sogar von Vorteil, im zweiten Semifinale mit 19 Teilnehmern zu starten. (Russland, Rumänien, Serbien profitieren also)
    .
    Für andere, die diesen Grundstamm an Stimmen erst aufholen müssen, ist es natürlich besser, wenn sie weniger Konkurrenz haben.
    Die Schweiz hat sich also mit ihrem Wunsch, im zweiten Semifinale zu starten, keinen Gefallen getan.
    Auch wenn sie bei der Auslosung noch Glück hatten, dass AUT und GER dort abstimmen dürfen. Mehr als 5 Fixpunkte sind da jedoch auch nicht zu erwarten.

  10. biobanane

    16.03.2017 | 09:11

    Ich vermute mal, dass die 25%, die Russland scheitern sehen, eher ihren Wunsch ausgedrückt haben. Klar das Lied ist recht belanglos, aber Russland hat numal die meisten sicheren Stimmen von allen Ländern. Ähnlich ist es wohl mit der Schweiz, ob das Lied reicht um auch ohne sichere Stimmen (deutsche wird es ja ob des Sendplatzes kaum geben) wirklich durchzukommen.

  11. ESCNOW

    16.03.2017 | 09:24

    @kaspar
    Die Kreuze sind rot und die Häkchen grün, ganz klar! Ist es bei Dir farblich wirklich umgekehrt? Vielleicht hast Du ja eine Rot-Grün-Schwäche und weißt es nur nicht…

  12. Manboy

    16.03.2017 | 09:32

    @ESCNOW
    Bei mir auf dem Tablet sind die Häckchen und Kreuzchen beide schwarz. Aber die Farben sind auch nicht so wichtig, man weiß ja was gemeint ist.

  13. Ansgar

    16.03.2017 | 10:03

    @OLiver

    „Wir haben dazu auch den Trend der letzten drei absolvierten Semifinals jeden Landes gelistet (beginnend mit dem jeweils letzten Jahr) und den aktuellen Interpreten 2017 dahinter aufgeführt“
    Man liest ja von links nach rechts, also ist es fürs Auge wesentlich entspannter, wenn man mit dem ersten Jahr und nicht mit dem letzten beginnt. So springe ich z.B. bei Griechenland gedanklich von 2016 zu 2015 zu 2014 zu 2017. Verwirrend.

  14. Inger Johanne

    16.03.2017 | 10:39

    Bei mir sind die Häkchen und Kreuze auch alle schwarz, deswegen hab ich die Kommentare zu den Farben erst mal gar nicht verstanden. :-D Und dass es mit 2016 anfängt hat mein Gehirm zwar gelesen, aber spontan nicht umsetzen können – meine innere Logik hat vorgeschrieben, die drei Häkchen/Kreuze als 14/15/16 zu lesen und sich teilweise zu wundern, dass mein Gedächtnis so schlecht sei (Georgien war doch letztes Jahr im Finale?!). Die vorgegebene Reihenfolge finde ich auch ziemlich verwirrend, auch wenn es in der Erklärung so steht. ;-)

    Grundsätzlich scheint mir, dass es bei der Beurteilung der heutigen Chancen, wenn man die Songs und Auftritte schon völlig außen vor lässt, nicht unbedingt sinnvoll ist, den kompletten Zeitraum mit Semis zu betrachten. Polen z. B. hat ja keine gute Quote, ist aber jetzt drei Jahre in Folge ins Finale gekommen, bei Moldawien ist es umgekehrt.

  15. GEF

    16.03.2017 | 10:54

    Dabke für den von euch betriebenen statisitischen Aufwand.

    Was man zusätzlich noch berücksichtigen sollte, ist, dass z.B. bei Australien ja erst ein einziges Mal durch die Quali musste. Die Datengrundlage ist also noch recht klein. Ich glaube aber dennoch, dass sie es auch dieses Mal wieder schaffen. Auch sollte man berücksichtigen, dass ja seit geraumer Zeit, die Jurys ein Wort mitreden, was die fast 100%igen Qualichancen der typischen Diasporaländer etwas abgesenkt hat.

    Das mit der automatischen Qualifikation der Big5 empfinde ich übrigens weiterhin als Unding. Man stelle sich vor, die 5 wirtschaftsstärksten Nationen wäre automatisch bei einer Fußball-EM qualifiziert. Und wenn es um Zuschauerzahlen geht: Warum muss sich dann Russland, Polen oder die Türkei qualifizieren? Werbeeinnahmen gibt es in Deutschland zudem auch nicht, da es im Öffentlicherechtlichen Fernsehen läuft….
    Mir wäre es zudem lieber, Deutschland müsste durch die Quali. Dann würden die Verantwortlichen sich endlich mal wieder Mühe geben, vernünftige Künstler und Songs zum ESC zu schicken. Und das gilt ja auch mehr oder weniger für die anderen Big 4 mit Ausnahme von Italien.

  16. Chupacabra

    16.03.2017 | 12:08

    Ginge es nach diesen Statistiken, hätte Conchita nie und nimmer gewinnen können, da die ESC-Bilanz Österreichs der letzten 30 Jahre unterirdisch ist. Es gibt Länder, die müssen einfach besser als der Mainstream sein, um nicht unter die Räder zu kommen. Da ergibt das kombinierte Jury-Publikums-Voting durchaus Sinn. Nadine Beiler hatte 2011 einen durchaus mittelmäßigen Song, die Aufmachung war auch nicht das Gelbe vom Ei, aber stimmlich und das, was sie rübergebracht hat, war tadellos, ging dennoch unter den miesen Nanana-Nummern unter. Danke Deutschland für die erstmaligen douze Points damals. Ohne Televote, hätte Zoe es nicht geschafft, die Jury hätte Anne Sophie und die Makemakes mit ein paar Pünktchen bedacht, wobei die damals eh qualifiziert waren. Jedenfalls müssen die Underdogs bei den Auftritten echt was reißen, damit den anderen nichts anderes übrigbleibt, als wirklich für sie zu stimmen. Siehe ESC 2014, Nummern wie Kedvesen aus Ungarn, Belgien und Bulgarien 2016,….. Für all diese Länder gibt es keine Solidaritätspunkte, weder Sympathie-noch Diaspora- noch Neighbourvoting.

  17. OLiver

    16.03.2017 | 12:36

    Rot-Grün-Sehschwäche

    Liebe Leser, die eigentlich eingestellten Einfärbungen sind heute Vormittag wohl einem IT-Update unseres Blogsystems zum Opfer gefallen. Ihr seht also schon richtig, wenn bei Euch alle Häkchen und Kreuze dunkelgrau/schwarz angezeigt werden.

  18. Jorge

    16.03.2017 | 12:43

    Also bei mir sind (und waren) die Kreuze rot und die Häkchen grün, ich habe keine halluzinogenen Substanzen konsumiert. Muss ich mir trotzdem Sorgen machen? ;-)

  19. varad

    16.03.2017 | 12:50

    Ja es gibt Länder die haben eine extrem starke Diaspora und daher packen die es auch in der Regel ins Finale. Russland ist so ein Land, Rumänien (allerdings hat Rumänien auch einen Song der nicht nur von Diaspora Leute gewählt werden wird. Der landet auch im Finale vorne), Polen (hier zwar komischerweise etwas unten aber die werden unter Garantie den Finaleinzug schaffen. Aserbaidschan wird auch dabei sein, Armenien, Georgien (packt es dank Diaspora auch oft). Die Belgier haben so ein starkes Lied, dass sie es wohl auch ins Finale schaffen werden, trotz eher kleiner Diaspora. Eng wird es für die Schweiz, Island, die Baltikum Länder, Finnland und wohl trotz guter Wettquoten auch für Portugal (hat nicht so eine Diaspora wie die osteuropäischen Länder). Vielleicht wird es auch für Norwegen eng mit dem Finaleinzug und selbst bei Schweden würde ich nicht keine Garantie dafür geben.

  20. varad

    16.03.2017 | 12:55

    @biobanane
    Das mit den Zuschauern leuchtet ein.
    Allerdings gerade für Deutschland und UK wäre es gut mal über ein Semifinal sich qualifizieren zu müssen, vielleicht strengt man sich dann auch einmal etwas mehr an. Ich finde es bedauerlich was Deutschland seit mehreren Jahren bietet beim ESC (Lena war ein Überraschungsausreißer).

  21. Yasi

    16.03.2017 | 13:00

    @benne: @biobanane: So viele „Freunde“ hat Russland gar nicht in diesem Semi, deshalb wäre ich mir da nicht so sicher, ob ihnen die meisten Stimmen sicher sind.

  22. varad

    16.03.2017 | 13:37

    @Yasi Serbien, Belarus, Bulgarien sind sichere Bänke für Russland und auch von Ungarn, Estland, Kroatien und Rumänien wird man Punkte bekommen. Zudem stimmt auch Deutschland in dem Semifinal ab und die Deutschrussen sind ein Grund warum das Land regelmäßig im deutschen Televoting sehr weit vorne landet. Zudem darf auch die Ukraine abstimmen und dass es dort russischstämmige Menschen gibt die abstimmen, dürfte klar sein. Bei allem Verständnis dass der Wunsch das Land im Semifinal scheitern zu sehen groß ist, dies ist extrem unwahrscheinlich

  23. simon

    16.03.2017 | 13:49

    Es wäre für mich das Schönste mit Riesenabstand wenn Russland rausfliegen würde…Da würde ich sogar ein Kerzchen in der Kirche anzünden….

  24. Nico

    16.03.2017 | 13:57

    Ich stimme erstmal Ansgar zu. Ich war auch erst verwirrt, warum erst 2016, dann 2015 und dann 2014 und dann der Name des Interpreten von 2017 steht. Ich hätte es auch andersrum gelesen.
    .
    Zu dem Satz mit den Chancen: Ich bin eher der Meinung, dass die Chance sich zu qualifizieren nciht aus der Mittlelquote abgelesen werden kann, sondern eher betrachtet werden musss, wie viele besonders starke Qualifikanten es gibt. Denn je weniger es sind, desto mehr Chancen haben ja die Underdogs mal ins Finale zu kommen. Ich würde momentan sagen, dass die „schwachen“ Länder eher in Semi 2 die bessere Chance haben, sich auch mal zu qualifizieren, weil der Durchschnitt geringer ist und weil ich insgesamt die Konkurrenz für nicht ganz so stark halte, auch wenn es ein Land mehr dort ist.

  25. Yasi

    16.03.2017 | 14:12

    @simon: Frechheit! Für mich gehört von allen „Immer-Winnern“ Rumänien als aller erstes raus (was dieses Jahr leider unwahrscheinlich ist)

  26. biobanane

    16.03.2017 | 14:20

    Soso IT-Update. Da waren einfach die Ergebnisse für Russland zu schlecht und schon hat der KGB zugeschlagen.

    @Yasi Mütterchen Russland hat viele Kinder. Bei Weißrussland sollten 12 gesetzt sein. Litauen und Estland sollte auch einiges bringen, und aus dem restlichen „Ostblock“ Ungarn, Rumänien, Serbien wird Rusland auch nicht leer ausgehen. Nicht zu vergessen Israel, von wo auch öfters die 12er kommen.

  27. simon

    16.03.2017 | 14:56

    @yasi da hast du Recht die können auch gleich mitfliegen….Finde den Song sowieso grottenschlecht und billig

  28. simon

    16.03.2017 | 15:04

    im zweiten Semi dürfen für mich gerne weiterkommen……Dänemark,Österreich,Schweiz,Niederlande,Israel,
    Estland,Bulgarien,Norwegen,Ungarn und Mazedonien

  29. togravus

    16.03.2017 | 15:15

    Ich habe Rumänien auf dem allerletzten Platz, bin mir aber trotzdem ziemlich sicher, dass die Jodelnummer über das Televoting ins Finale kommt. Aserbaidschan sehe ich sicher im Finale und Australien wohl auch. Und Russland ist halt Russland, obwohl es bei Herrn Vorobyov 2011 tatsächlich auch einmal knapp geworden ist. Von den Underdogs sehe ich die besten Qualichancen für Bularien und Portugal. Vielleicht kann ja auch der schwache schweizer Titel im schwachen zweiten Halbfinale gerade noch so und quasi auf dem Zahnfleisch (auf dem Dekolleté???) durchrutschen. Die übrigen 3 können m. E. bereits jetzt alle Hoffnung fahren lassen.

  30. Manboy

    16.03.2017 | 15:30

    Jorge hat also nicht nur manchmal Probleme mit den Ohren sondern jetzt auch erwiesenermaßen was mit den Augen ;))

  31. Cursha

    16.03.2017 | 15:35

    Also für mich sieht es aktuell so aus:
    Im ersten Semi dürfen weiter: 01. Finnland 02. Belgien 03. Schweden 04. Portugal 05. Lettland 06. Aserbaidschan 07. Island 08. Australien 09. Polen und wahrscheinlich auch Armenien (ich liebe die meiste Beiträge Armeniens).
    Im zweiten Semi:
    01. Norwegen 02. Ungarn 03. Bulgarien 04. Österreich 05. Dänemark 06. Weißrussland 07. Estland 08. Schweiz 09. Rumänien 10. Serbien oder Mazedonien

    Aber ich finde im allgemeinen den Jahrgang eher schwach. Im ersten sind mir nur die ersten vier wichtig und eventuell noch Armenien und im zweiten ebenfalls die ersten vier.

  32. varad

    16.03.2017 | 16:15

    @biobanane Israel habe ich auch ganz vergessen, die haben ne große Russland Diaspora. Wie gesagt es voten ja auch noch Ukraine und Deutschland mit. Was Televoting angeht wird es aus der Ukraine trotz Konflikt viele Stimmen geben und auch aus Deutschland (gibt nen Grund warum man im Televoting regelmäßig ganz oben ist) wird es einige Stimmen geben. Dazu gibt es auch in der Schweiz und in der Niederlande Exilrussen.
    Bei Portugal denke ich, dass es knapp wird trotz hoch eingeschätztem Song. Wenn es gegen die Diaspora Balkan Osteuropa Connection geht wirds eng.
    10 von 18 Konkurrenten Portugals sind Osteuropa bezw Balkan und dazu dann auch noch Australien und Griechenland und Schweden. Da kann man sich ausmalen, dass es eng wird.

  33. Geri

    16.03.2017 | 17:25

    Alles wurscht!
    Es gibt kein schlechter und besser. Dadurch, daß gewisse
    Länder automatisch (trotz Schrott) qualifiziert sind ist alles
    sowieso verzerrt. Auch die Politik spielt eine große Rolle
    Der ehemalige Ostblock hilft sich gegenseitig, der Norden
    sowieso, nur D,CH und A schaffen das nicht.

  34. Cali

    16.03.2017 | 17:57

    Also bei mir sind alle Kreuze und Haken schwarz, so wie es ja jetzt richtig sein soll. War erst total erschüttert, als ich das mit den Farben gelesen habe. :D Ich habe Rot-Grün-Schwäche, hätte mich aber auch stark gewundert, wenn jetzt alles schwarz wäre! ;D Wobei ich dunkles Rot schwer erkennen kann..
    .
    Von den Immerqualifizierten würde es mich am meisten freuen, Australien dieses Jahr draußen zu sehen. Der Song ist nichts, genauso wie die beiden anderen Beiträge bislang auch schon waren. Danach käme natürlich Mutter Russland – unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich. 2011 musste man schon bangen; damals wurde Russland nur Neunter (!!); zehn Punkte Abstand zum Elften. Soviel zum Thema sicherer Qualifier…da haben die Ostländer natürlich Russland gerettet, allerdings haben fast alle nur 3-5 Punkte gegeben.
    .
    Von den Underdogs möchte ich NICHT Bulgarien im Finale sehen. Der Song ist einfach zu mittelmäßig dafür. Da sind sie schon mit Besserem wie 2013 oder 2009 abgekackt. Und dass Kaffee 2005 nicht weiterkam…pff. Da möchte ich lieber San Marino oder Schweiz im Finale sehen.
    .
    Was mich ja überrascht hat, ist die Tatsache, dass Litauen die höchste Qualifikationsrate von allen drei Baikalländern hat! :D Dabei ist das für mich das schwächste Land von denen…

  35. Yasi

    16.03.2017 | 18:09

    @Cali: 2011 war aber Russland im Semifinale 4. im Televoting. So viel dazu, die Ostländer hätten ihn gerettet.
    .
    Ich würde Australien nicht als Immer-Qualifikanten bezeichnen, das eine Mal waren sie fix im Finale, und durchs Semifinale mussten sie einmal. Das zählt nicht.

  36. Cali

    16.03.2017 | 18:18

    Doch, weil sie sich bislang immer qualifiziert haben! :P
    Aber Du hast recht, bislang war es nur das eine Mal.
    .
    Was sagt mir das mit Russland nü? Anscheinend hat die Jury das runtergevotet, und das war in diesem Falle ja verdient…

  37. togravus

    16.03.2017 | 18:19

    @ Cali, Baikalländer??? ;-)

  38. varad

    16.03.2017 | 18:38

    @tongravus Wollte ich auch grad sagen. Seit wann ist der Baikalsee in Litauen. Cali meinte sicher baltische Länder

  39. Cali

    16.03.2017 | 19:48

    Ja, fällt mir auch gerade auf! ;D

  40. Yasi

    16.03.2017 | 20:33

    @Cali: Und du kennst doch meine Einstellung gegenüber Russland ;)
    .
    Ich hab Balkan statt Baikal gelesen :D

  41. Cali

    16.03.2017 | 20:44

    Ich habe auch zuerst Balkan geschrieben, bis mir der Fehler aufgefallen ist…und ihn verschlimmbessert habe! ;D

  42. ESC-Banause

    16.03.2017 | 20:45

    Warum nicht?

    Bulgarien und Rumänien wünsche ich die Finalteilnahme. Dort gehören sie hin. Und dann hoffentlich eine Top-10-Platzierung.

    Gerade Rumänien hat sich etwas einfallen lassen um dem Einheitsbrei zu entkommen. Sie riskieren wenigstens etwas. Das kann man von anderen Ländern nicht behaupten.

    Österreich ist so langweilig wie ein trockenes Stück Brot. Bei Norwegen ist es nicht anders.

    Deutschland wird mit UK um den letzten Platz kämpfen. Das sind Songs zum abgewöhnen. Wüsste auch nicht, bei welcher Gelegenheit ich mir diese Beiträge anhören würde.

  43. kaspar

    16.03.2017 | 22:02

    Sinnvoller wäre es doch, die durchschnittliche Halbfinalplatzierung zu berechnen. Ein Land, welches trotz oft schwacher Beiträge immer einen gewissen Grundstock an Punkten aufweisen konnte (Weißrussland wurde in den vergangenen vier Jahren immer mindestens 12., qualifizierte sich aber nur zweimal und nie wirklich souverän), kann durch einen qualitativ hochwertigen Beitrag ja deutlich unmittelbarer profitieren als eines wie Belgien (nehmen wir 2011 einmal raus), das zwar innerhalb der letzten vier Jahre drei Finalqualifikationen einheimsen konnte, allerdings 2014 (wie auch 2009 oder 2012) sehr deutlich scheiterte.

  44. kaspar

    16.03.2017 | 22:03

    PS: Bei mir sind die Häkchen und Kreuzchen inzwischen grau, aber deutlich geschrumpft :D

  45. Geri

    17.03.2017 | 04:32

    Rumänien ist das größte Stück Schei……….. seit es den
    Contest gibt, noch ärger als voriges Jahr das Mangadingsbums

  46. Ruhrpottler

    17.03.2017 | 08:59

    Apropos Nachbarvoting-Hilfen: Ich finde es immer sehr traurig, wenn beim Voting unsere Nachbarländer dran kommen und Peter Urban erstmal sagt, dass jetzt Punkte kommen könnten – dann aber doch nur 0 Punkte kommen. Den Satz ,,Keinen Punkt für Deutschland“ muss der Arme immer wiederholen :-(

  47. Matty

    17.03.2017 | 09:24

    @Ruhrpottler

    Ja, das finde ich auch traurig, wenn man von seinen Nachbländern keine Punkte bekommt. Letztes Jahr war Georgien der Fels in der Brandung und hat Deutschland mit einem Jurypunkt belohnt.

    Man stelle sich mal vor, Rußland würde aus Estland, Lettland und Litauen sowie aus Weißrußland, Ukraine, Moldawien, Georgien, Armenien und Aserbaidschan keine Punkte bekommen, dann wären solche Platzierungen wie in den vergangenen Jahren gar nicht möglich gewesen.

  48. biobanane

    17.03.2017 | 09:38

    @Ruhrpottler Die Frage ist dann eben auch, ob die Deutschen für ihr eigenes Lied gestimmt hätten, wenn es beispieslweise aus Österreich gekommen wäre. Und das war in den letzten zwei Jahren nicht so, und ein reines Sympathievotum gibt es in den D A CH Ländern eben nicht, weil man sich nicht wirklich so sympathisch ist.

  49. Inger Johanne

    17.03.2017 | 11:02

    Man kann aber auch nicht einerseits darüber jammern, dass einige Länder immer von ihren Nachbarn Punkte bekommen, egal was für einen Schrott sie abliefern, und dann andererseits darüber jammern, dass sich die DACH-Länder nicht genauso verhalten. Entweder oder, beides geht nicht.

  50. Jorge

    17.03.2017 | 11:28

    @Inger Johanne: Sehe ich auch so. Und davon abgesehen hat Deutschland insgesamt 8 ESC-Nachbarn plus die Communitys von Russen, Polen & Griechen. Die könnten ja auch alle „Ansprüche“ an das deutsche Voting stellen. Natürlich würde es helfen, Künstler/innen zu nominieren, die im jeweiligen Nachbarland beliebt sind … hat aber keiner. …

  51. benne

    17.03.2017 | 11:34

    @Matty
    Russland HAT aus Litauen 2015 0 Punkte und 2016 8 Punkte (0 Jury, 8 Zuschauer) bekommen.
    Auch aus Estland, Georgien und Ukraine kamen keine Jurypunkte an Sergej, von Armenien auch nur 2.
    .
    Besonders das Baltikum ist lange nicht mehr so Russland- gewandt wie häufig angenommen.

  52. Frederic

    17.03.2017 | 11:47

    Man sollte das nicht zu verbissen sehen.
    Es gibt eben Länder, die sich eher mal gegenseitig „helfen“, was z.T. mit politischen, kulturellen aber vielleicht auch indirekt wirtschaftlichen Faktoren zusammenhängt. War schon immer so, wird wohl auch immer so bleiben. Die Jurys dämpfen da vorrangig den Diaspora-Effekt, allerdings nur solange auch sicher gestellt wird, dass keine Emigranten berufen werden (was ziemlich kontrovers wäre, könnte man vielleicht auch mal genauer untersuchen).

  53. Jorge

    17.03.2017 | 11:50

    @benne: Die nichtrussische Bevölkerung natürlich nicht, aber das Televoting wird durch die russischen Minderheiten trotzdem „stabil“ bleiben. Und Jamala war ein idealer Blitzableiter für die Jurys.

  54. benne

    17.03.2017 | 12:14

    @Jorge
    Stimmt wohl, diese Minderheiten bringen stets sichere Punkte.
    Am besten sieht man das in den Jahren mit schlechter Platzierung.
    Da sind vom Baltikum immerhin bis zu 6 Punkte gekommen, nur von Belarus und Armenien kam noch stärkerer Rückhalt.

  55. Ruhrpottler

    17.03.2017 | 12:30

    Ich habe eine Idee: Wenn wir schon nicht mit Österreich und der Schweiz gut genug befreundet sind, um uns gegenseitig nach oben zu pushen, dann spalten wir nur für den ESC unsere Bundesrepublik in 16 unanhängige Staaten so, dass einer dieser sechzehn immer 12 Punkte bekommt vom Televoting – zum Beispiel Hessen. Das sind schon 180 Punkte. Dazu nochmal ca. 180 Punkte durch diese Jury, die Hessen immer 12 Punkte gibt sechszehn mal. Dann fehlen nur noch ca. 120 Punkte aus den anderen Staaten und schon gewinnt jedes Jahr ein Bundesland von uns :-) Das wäre geil!

  56. Ruhrpottler

    17.03.2017 | 12:35

    Immerhin ist das tatsächlich ja in Jugoslawien passiert. Aufspaltung eines einzigen Landes zu Slowenien, Kroatien, Bosnien-Herzegowina, Montenegro, Serbien und Mazedonien. Trotz vieler Kriege in der Vergangenheit mögen die sich trotzdem und helfen sich gegenseitig durchs Semi und beim Finale retten die sich gegenseitig auf wenigstens einen Platz in der Top 20. Zwar treten sie genau in zwei verschiedenen Semis auf – aber im Finale sind sie ja wieder alle stimmberechtigt.

  57. Cobi

    17.03.2017 | 13:02

    Zum Thema Nachbarschaftsvoting zugunsten Deutschlands: letztes Jahr kamen unsere einzigen Televoting-Punkte aus Österreich (2) und der Schweiz (8), und auch in den Jahren in denen es gut lief, kamen gute Punkte aus den beiden Ländern (z.B. 2000 jeweils 12 Punkte, 2004 jeweils 10 Punkte). Allerdings muss man dabei mit in Betracht ziehen, dass die Künstler dann immer aus Pro7-Produktionen stammten (Raab oder The Voice), die auch in Österreich und der Schweiz geschaut werden. Was es eben nicht gibt, ist ein „blindes“ Wählen des deutschen Beitrags durch unsere Nachbarn, nur weil es Deutschland oder auf deutsch gesungen ist. Das nimmt man ja bei Griechenland/Zypern, Weißrussland/Russland oder dem Balkan gemeinhin an.
    .
    Zu der im Artikel geführten Statistik: man hätte die letzten drei Jahrgänge ggf. stärker gewichten sollen, da der Trend bei Ländern wie Polen oder Lettland ja stark nach oben zeigt, sie aber in der Gesamtstatistik durch ihre zurückliegenden Durststrecken noch relativ schlecht dastehen.

  58. togravus

    17.03.2017 | 13:20

    Also ich finde ja, dass die Punktevergabe in den frühen Jahren des ESC viel skandalöser war als heute. Zuerst haben fast immer Frankreich und Luxemburg gewonnen, ab und zu auch die Niederlande und später waren dann auch das UK und Schweden dabei. In den 90ern konnte Irland jeden sentimentalen Schrott senden und war oben mit dabei. Südeuropäische Länder hatten so gut wie gar keine Chance. Italien hatte viele sehr starke Beiträge, die fast immer unterbewertet waren, und Griechenland, Portugal, die Türkei und Zypern haben überhaupt keinen Fuß auf den Boden bekommen, auch nicht mit den allerbesten Beiträgen.

  59. Nico

    17.03.2017 | 14:00

    Ich sehe das ähnlich wie togravus: Es ist einfach immer ein bisschen im Fluss, was gerade gut ankommt. In den 2000er Jahren haben viele osteuropäische Staaten den ESC dominiert, aber die letzten paar Jahre ist es in dem Übermaß eigentlich nciht mehr der Fall… Viele eher erfolglose Länder sind häufiger im Finale und dafür scheiden die Balkanländer häufiger aus, die hier ja gern so dargestellt werden, als ob sie sich gegenseitig immer ins Finale bringen. Letztes Jahr haben es z.B. nur Serbien und Kroatien geschafft, beide relativ knapp, obwohl beide keine schlechten Songs hatten. Und im Split Voting des Finales kann man auch sehen, dass zwar die Televoting Punkte oft relativ hoch waren, aber das ist nunmal so, wenn dort Minderheiten wohnen, bei der Jury jedoch die Nachbarn nicht immer Punkte bekommen haben und schon gar nicht die Höchstpunktzahl. Würden die Länder nicht ein par Punkte ihrer Nachbarn bekommen, ständen sie wohl regelmäßig auf den letzten Plätzen. Denn auch Kaliopi (ich glaube von Crno i belo gibt es hier viele Fans) hätte ohne die Punkte ihrer Nachbarn 2012 gar nicht erst das Finale erreicht und Eva Boto oder Nina Badric (die auch tolle Songs hatten), kamen gar nicht erst ins Finale. Man kann das ganze also auch mal andersherum sehen.
    Und wie ja auch schon erwähnt wurde, hat Deutschland letztes Jahr z.B, die einzigen Televoting Punkte aus AT und CH erhalten. Ich denke da sollte man sich nciht beschweren. Ich denke man erkennt schon einen Trend, wenn ein Song grottenschlecht ist, bekommt er auch aus den Nachbarn, die sonst sehr viele Punkte geben, nur wenige oder sogar keine…

  60. ESC-Banause

    17.03.2017 | 14:01

    @Geri

    Rumänien wird sich schon an Italien vorbeimogeln,… sorry, jodeln!

  61. benne

    17.03.2017 | 14:59

    @Nico
    Kaliopi ist ein sehr gutes Beispiel, was hinter dem Nachbarschaftsvoting steckt.
    Es werden nicht blind Punkte vergeben, sondern an bekanntes/ Verbindendes.
    Kaliopi war ja schon vor dem ESC in allen Balkanländern bekannt.
    Deswegen war es nicht überraschend dass sie owohl bei Crno i Belo aber besonders bei Dona ihre Punkte fast ausschließlich vom Balkan bekam.
    Bei Jana Burceska erwarte ich bei weitem nicht so starke Punkte Konzentration, 1. weil sie in den anderen Ländern noch weitgehend unbekannt ist und 2. weil sie Englisch singt.

  62. Rainer1

    17.03.2017 | 17:00

    Es wäre ja mal zeit, das deutschland der schweiz auch mal wieder punkte gibt.

  63. das ESCHuhn

    17.03.2017 | 20:07

    Australien überlebt das Halbfinale nicht. Dafür ist der Titel zu schwach. Die Show könnte was reißen, aber daran glaube ich nicht. Australien bleibt Hängen. Russland und Aserbaidschan sind dieses Jahr eh ziemlich stark und Schweden ist auch okay. Aber Australien ist raus.

  64. Yasi

    18.03.2017 | 14:13

    @Rainer: Da wäre ich auch für ;)

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