EBU meldet: Mazedonien nun doch beim ESC dabei, Ticketverkauf startet

Das Gezerre um die säumigen Mazedonier hat ein Ende. Der Balkanstaat darf nun doch am ESC in Lissabon teilnehmen. Die EBU gab zudem heute bekannt, dass es noch im November mit dem Ticketverkauf losgeht.

Nun haben wir also doch 43 Teilnehmer und den Teilnahmerekord von Belgrad und Düsseldorf eingestellt. Offenbar hat sich die EBU mit dem mazedonischen Rundfunk geeinigt, denn seit heute steht die Flagge mit den Sonnenstrahlen wieder in der Liste der Teilnehmer für den ESC in Lissabon (Ankliken vergrößert Darstellung).

„Die EBU und MRT haben gemeinsam daran gearbeitet, eine Lösung in diesem Fall zu finden, die es MRT ermöglicht, wieder am Eurovision Song Contest teilzunehmen. Wir freuen uns, dass uns dies gelungen ist und wir die Teilnahme nun bekanntgeben können“, sagte Jan Ola Sand, Executive Supervisor der Eurovision für den ESC. Ob MRT tatsächlich alle Ausstände beglichen hat oder irgendeine Zwischenlösung gefunden wurde, wurde indes nicht bekanntgegeben. Für den kommenden Junior Eurovision Song Contest (26. Noveber in Tiflis) war Mazedonien zu keinem Zeitpunkt ausgeschlossen gewesen.

Zeitgleich teilte die EBU mit, dass die erste Tranche der Tickets bereits am 30. November 2017 um 11 Uhr unserer Zeit in den Verkauf geht. Diese erste Tranche umfasst bereits Tickets für das Finale am 12. Mai und die beiden öffentlichen Finalproben am 11. und 12. Mai. Die Preise liegen zwischen 35 und 299 Euro.

Zu beziehen sind die Tickets über den Anbieter blueticket.pt. Tickets für die beiden Semifinals samt zugehöriger Proben werden in späteren Tranchen ab Januar 2018 zum Verkauf freigegeben. Carla Bugalho, Deputy Executive Producer des ESC in Lissabon, sagte: „RTP freut sich, den Beginn des Ticketverkaufs bekanntzugeben. Wir werden drei außergewöhnliche und markante Shows haben. Jeder, der beim Verkaufsstart der Tickets leer ausgeht, wird später weitere Gelegenheiten erhalten.“

Die Altice Arena (ehemals MEO Arena) in Lissabon – Austragungsort des ESC 2018

Die EBU gab zudem bekannt, dass die internationalen Fanclubs der OGAE in diesem Jahr  1,700 Tickets (über alle Shows und Proben insgesamt) erhalten werden, um wie üblich Ticketpakete für ihre Mitglieder zu schnüren. Details dazu sollen in Kürze von den Fanclubs bekanntgegeben werden. Wir werden dazu natürlich weiter berichten und auch selbst beim Verkaufsstart unser Glück versuchen. Stay tuned.

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9 Kommentare Kommentar schreiben

  1. Böörti01

    17.11.2017 | 13:16

    Dass man den Finalticketverkauf mit so viel Zeit von dem Halbfinalticketverkauf trennt (und der auch noch später ist), finde ich doof.

  2. Ruhrpottler

    17.11.2017 | 14:00

    @Börtii01 – Ich glaube, die Begründung liegt darin, dass noch nicht fest steht, welches Land im welchem Semi-Finale teilnimmt. Es wäre ja ärgerlich z.B. für einen Serben, der ein Ticket für das 2.Halbfinale kauft und dann später verkündet wird, dass Serbien im ersten Halbfinale dabei ist. Und beim Finale kann man nur ein Ticket auf gut Glück kaufen, weil man vorher nicht weiß, ob das Land im Finale dabei ist oder nicht.

  3. Ruhrpottler

    17.11.2017 | 14:02

    Aber sehr gut, dass ,,Former Yugoslav Republic of Macedonia“ doch noch dabei ist. They will not dance alone.

  4. Kjetil

    17.11.2017 | 14:10

    Ich hab’s ja gesagt: Ein bisschen Optimismus ist nie falsch! Zwischendurch habe aber sogar ich an der Teilnahme Mazedoniens 2018 gezweifelt, weshalb ich mich über diese Meldung umso mehr freue :D

  5. Jorge

    17.11.2017 | 16:17

    Da wird sicher kein großer, sondern viele kleine Schecks aus Mazedonien eintrudeln. Gestreckt bis zur WM 2018.

    Mir sind ja schon exorbitante Hotelpreissteigerungen in Lissabon für Mai zu Ohren gekommen. Ein gebuchtes Zimmer wurde nachträglich noch um mehrere 100% angehoben. Die Spanier haben auch schon viele Locations gebucht. Das lässt auf zusammenbrechende Server und einen überlaufenen ESC schliessen …

  6. Calv

    17.11.2017 | 17:14

    Das mit Mazedonien finde ich super! aber ich verstehe immer noch nicht ganz, warum 44 Marker gesetzt wurden, also auch einer in Bosnien Herzegowina. Kann das irgendwas bedeuten oder ist das ein Fehler der EBU?

  7. kaspar

    17.11.2017 | 18:43

    @Calv: Das ist eine gute Beobachtung! Vielleicht hält man Bosnien ja noch ein Hintertürchen offen und es bestehen doch noch Chancen? Oder wurde Bosnien gewählt, weil Kasachstan nicht mehr auf die Karte passte? We’ll see…

  8. Matty

    17.11.2017 | 21:36

    Raus aus den Kartoffeln – rein in die Kartoffeln! Hoffentlich bleibt es jetzt dabei!

  9. Kjetil

    18.11.2017 | 08:35

    Ich muss euch leider enttäuschen, auf Twitter wurde die Karte gestern schon korrigiert und der Marker bei Bosnien & Herzegowina entfernt :(

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