San Marino

Emma Sandström gewinnt die Fanclub Wildcard in San Marino

Während sich San Marino noch mitten in seinem offenen, aber langwierigen Auswahlprozess für die übrigen Teilnehmer der nationalen Vorentscheidung 2018 befindet, haben die internationalen Fanclubs und Fanblogs ihr Urteil schon gesprochen und entschieden, Emma Sandström per Wildcard ins Rennen um das Ticket nach Lissabon zu schicken.

Die finnische Ex-The Voice-Teilnehmerin ist keine Unbekannte, denn in diesem Jahr nahm sie – damals nur unter ihrem Vornamen – an der finnischen Vorentscheidung Uuden Musiikin Kilpailu (UMK) mit dem Song „Circle of Light“ teil und erreichte den 3. Platz. Deshalb wurde sie auch früh als Favoritin auf den Wildcard-Sieg gehandelt. Überzeugen konnte sie mit dem Song „Rise Up“ von Andra Day.

YouTube Preview Image Emma Sandström – Rise Up

Auch die PRINZ-Blog-Leser haben sich am Voting für die Fanclub Wildcard beteiligt, aber Emma weitestgehend ignoriert. In einem ersten Schritt haben wir nach euren Favoriten aus allen eingereichten Vorschlägen gefragt. Emma hatte dabei keiner der Leser auf dem Zettel, was aber daran lag, dass sie ihren Beitrag erst am Tag der Deadline für die Wildcard-Vorschläge eingereicht hat. Deshalb war sie auch nicht in unserer Shortlist vertreten.

Doch auch beim späteren Voting über die Gesamt-Shortlist der Fanclubs und Fanblogs ignorierten die PRINZ-Blog-Leser Emma weitestgehend: Sie erhielt insgesamt nur 15 Punkte und landete weitab der Top10.

PRINZ-Blog-Leser-Favorit Rick „Ryk“ Jurthe erhielt von der ESC-Fan-Presse 12 Punkte und konnte sich damit ganz knapp in den Wildcard-Top10 platzieren. Insgesamt schafften es mit Ryk, Justinas Stanislovaitis, Judah Gavra, Tiago Braga und Sada Vidoo fünf der PRINZ-Blog-Favoriten in die letztendlichen Top10. Das komplette Voting könnt ihr in folgendem Video sehen:

YouTube Preview Image

 

Herzlichen Glückwunsch an Emma und viel Erfolg beim san-marinesischen Vorentscheid! Vielleicht trifft sie ja am Ende in Lissabon auf ihre Landsmännin Saara Aalto, die in diesem Jahr für Finnland ins Rennen geht.

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10 Kommentare Kommentar schreiben

  1. Ruhrpottler

    05.12.2017 | 02:25

    Schade! Ich fand damals schon ,,Circle of Light“ eher schwach und dieses Treppenhaus-Bewerbungsvideo finde ich ganz furchtbar. Mir gefallen beide Songs nicht, sowohl von der Komposition, als auch von Stimme und Gesang her. Das Bewerbungsvideo hatte von mir 0 Punkte bekommen, aber es war vorher schon klar, dass ein bereits bekannter Fan-Favorit das Wildcard-Ticket bekommen wird. Ich würde mir wünschen, dass bei den restlichen 9 Kandidaten wenigstens ein oder zwei von meinen Favoriten dabei sein werden. In diesen hunderten Videos sind echt viele tolle Perlen mit großartigen Eigenkompositionen dabei.

  2. melodifestivalenfan

    05.12.2017 | 06:53

    Ich hatte Emma in meiner Liste auf Platz 4 mit 7 Punkten. Insgesamt hat sie im Prinzblogvoting 21 Punkte. Möglicherweise kam da jemand bei euch nicht die Wertung, wenn ihr nur 15 Punkte angebt. Aber ist auch egal. Immerhin sind 4 Kandidaten aus meiner Liste in den Top Ten.
    70 Songs standen da zur Auswahl. Das hatte schon Glücksspielcharakter. Überall ein paar Pünktchen bei den Fanclubs und schon ist man vorn. Ich wünsche Emma viel Glück, bin aber irgendwie froh, das es Ryk in die Top Ten geschafft hat. „You and I“ kann da nicht so falsch sein, polarisiert eben.

  3. BennyBenny

    05.12.2017 | 07:26

    @melodifestivalenfan: Möglicherweise hast aber auch du den Ergebnis-Beitrag nicht ganz gelesen, da steht nämlich drin, dass drei Wertungen nicht berücksichtigt werden konnten.

  4. melodifestivalenfan

    05.12.2017 | 08:05

    @BennyBenny
    hab ich schon gelesen, nur weiß ich ja nicht , welche 3 Votes nicht gewertet wurden.
    Dafür hat Östereich seinen Teilnehmer bei Ö3 heute morgen bekannt gegeben. Es ist Cesar Sampson, nicht ganz unbekannt, der Mann. Good luck, Austria.

  5. Manboy

    05.12.2017 | 08:32

    Welch ein Zufall: am Wochenende habe ich mir „Circle of Light“ nochmals in der Live-Version angehört und mir gedacht, was Emma doch für eine extrem bescheidene Sängerin ist. Also ich bin kein Fan von ihr.

  6. Thomas Mayer

    05.12.2017 | 09:27

    Ich hoffe doch sehr, dass sich dieser Vorentscheidungsmodus für San Marino auszahlt… ich find die Idee wirklich super und es gibt ja auch Bewerber aus San Marino wie Anita vom ESC 2015

  7. Bandido

    05.12.2017 | 10:28

    Vielleicht war das (ohnehin nicht besonders gute) „Circle of Light“ einfach nicht der passende Titel für sie – aber die gute Emma hat sich letztes Jahr bei UMK schon sehr dürftig und dünn angehört. Ich vermute da werden noch aussichtsreichere Bewerber dazukommen.

  8. Calv

    05.12.2017 | 14:53

    Ich verstehe den ganzen Hype um diese Frau nicht. Sie hat es geschafft mit dem klar besten Song im UMK, mit der hochwertigsten Bühnenshow und der großen Favoritenrolle, alles in den Sand zu setzten und zwar in einer Art und Weise, wie ich sie nur selten erlebt habe. Ich als Autor des Songs hätte mich nach ihrer „Performance“ damals echt verarscht gefühlt. Dazu dieses Treppenhausvideo…na ja ich weiß nicht. aber vielleicht sollte man nicht alles so negativ sehen. Wenn San Marino sie tatsächlich wählen sollte, haben wir wohl einen Konkurrenten weniger ;)

  9. togravus

    05.12.2017 | 19:51

    Ach herrje, das geht ja gut los …

  10. Frederic

    06.12.2017 | 11:10

    Wie heisst es so schön im PR-Deutsch: „Powered by Emotion“ …
    Das grandiose Scheitern macht doch einen nicht unbeträchtlichen Teil des ESC-Reizes aus und in der Hinsicht hat Emma doch herausragend geliefert. Dieses Potential dann unterfüttert mit kulleräugigen Youtube-Ansprachen für sich zu nutzen, ist bei allen berechtigten Zweifeln schon auch eine Kunst (ich bin für sowas jedenfalls durchaus empfänglich).

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