Russland

Endlich darf sie ran: Julia Samoylova singt für Russland in Lissabon

Das russische Fernsehen hält Wort. Nachdem Julia Samoylova die Teilnahme am Eurovision Song Contest 2017 in Kiew verwehrt blieb, weil sie zuvor ohne Einreise über die Ukraine auf der (von Russland besetzten) Krim aufgetreten war, hatte man ihr den Einsatz für 2018 in Aussicht gestellt. Heute wurde dies nun vom russischen TV-Sender Erster Kanal offiziell bestätigt. Aussagen über das Lied, das sie vortragen wird, blieb man aber schuldig.

In den letzten Tagen hatten sich bereits die Anzeichen verdichtet, dass Julia Samoylova für Russland beim ESC 2018 an den Start gehen könnte. Sie selbst hatte etwa berichtet, dass sie zwei neue Song haben würde, die für den Wettbewerb in Lissabon geeignet seien: bei einem soll es sich um das Thema Weltall drehen, beim anderen steht eine Art Märchen im Fokus. Ob Julia nun mit einem dieser Lieder in Portugal auf der Bühne stehen wird, ließ das russische Fernsehen in seiner heutigen Verlautbarungen offen.

Vielmehr wurde ein Video auf der Seite des Senders gepostet, in dem sich die 28-Jährige vorstellt. Dort präsentiert sie übrigens auch ihren Ehemann Alexej Taran, den sie liebevoll Lescha nennt. Er ist ebenfalls Musiker und soll für die beiden Songs, die also in der engeren Auswahl sein sollen, verantwortlich sein.

YouTube Preview ImageKurz nach Bekanntgabe ihrer ESC-Teilnahme 2017 war Julia Samoylova bei Andrej Malachov zu Gast. Dabei wurden auch Bilder aus ihrer Kindheit gezeigt. (Das ist nicht das neue Video des russischen Fernsehens. Dieses findet sich hier)

Nach langem Hin und Her hatte das russische Fernsehen am 13. April 2017 von einer Teilnahme Julia Samoylovas mit dem Titel „Flame is Burning“ am ESC in Kiew Abstand genommen, nachdem es nach der Bekanntgabe einen guten Monat zuvor zu erheblichen Diskussionen gekommen war (siehe Einleitungstext). Alle Lösungsvorschläge, wie Samoylova trotz des Einreiseverbots der Ukraine am Wettbewerb hätte teilnehmen können, wurden abgelehnt. Der ESC fand dann ohne Russland in Kiew statt. Angeblich musste die Ukraine 200.000 Euro Strafe an die EBU für ihre Starsinnigkeit bezahlen.

YouTube Preview ImageJulia Samoylova – Flame is Burning

Seit Julia den Auftritt von Alsou beim ESC 2000 gesehen hatte, war es ihr Traum, auch einmal bei diesem Wettbewerb aufzutreten. Der Weg dahin war für die bereits in Kindertagen an einer spinalen Muskelatrophie erkrankte Sängerin lang. Sie trat bei diversen Musikwettbewerben und Festivals auf und gewann einige von ihnen. In der Castingshow Faktor A (eine Art von X-Factor) kam sie ins Finale. Sie gewann den Alla-Pugachova-Preis „Goldener Stern von Alla“ und sang bei der Eröffnung der Paralympischen Winterspiele 2014 in Sotschi.

Der Song „Flame is Burning“ war seiner Zeit von den Lesern des Prinz ESC-Blogs nicht übermäßig goutiert worden. Über die Hälfte der Teilnehmer an der Umfrage (57%) bewerteten ihn überwiegend negativ.

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54 Kommentare Kommentar schreiben

  1. JeG

    29.01.2018 | 19:44

    Na super. Ich weiß nicht was ich davon halten soll…Fand schon den Beitrag von 2017 wahnsinnig aufgesetzt und lahm. Aber Russland qualifiziert sich ja sowieso mit jedem Schwachsinn, die hättens wahrscheinlich auch mit “Perfect Life“ ins Finale geschafft. ;D

  2. Yasi

    29.01.2018 | 19:50

    Nach Aussage des Managements wurde ein anderes Lied als die zwei vorgeschlagen ausgesucht.

  3. Alex

    29.01.2018 | 19:56

    Na hoffentlich mit einem besseren Lied dieses Jahr :)

  4. Trakol

    29.01.2018 | 19:57

    Mikolas Josef ist nun auch offiziell :)

  5. Realest

    29.01.2018 | 20:05

    „Endlich“??

  6. Cedric (T0mb0)

    29.01.2018 | 20:10

    Ihr Beitrag für letztes Jahr war einfach nur grausam. Ich hoffe wirklich, dass sie dieses Jahr ein gutes Lied bekommt.

  7. Tobiz

    29.01.2018 | 20:17

    Ich mochte ihr Lied letztes Jahr und habe die Hoffnung, dass sie etwas Qualität in den Contest bringen wird, wenn ich mir die bisherige Auswahl so ansehe.

  8. Candy

    29.01.2018 | 20:21

    Wenn sie auf Russisch singt und ein gutes Lied bekommt, bin ich zufrieden. Ansonsten… nein, danke.

  9. Manboy

    29.01.2018 | 20:35

    Das Lied war letztes Jahr gar nicht so schlecht, aber dafür vorallem ihre Aussprache. Ich bin über ihre Teilnahme nicht begeistert.

  10. Cursha

    29.01.2018 | 20:45

    Freut mich für sie, wenngleich ich finde, dass der Song aus dem letzten Jahr echt sche… war. Hoffe das wird dieses Jahr besser. Aber wie zuvor schon gesagt Russland schafft es mit allem ins Finale. Man nehme nur 2010. Da bekommt ich Ausschlag an empfindlichen Körperstellen, wenn ich das Lied höre. Auch 2011 war unverdient.

  11. Stefano

    29.01.2018 | 20:47

    Bitte ein Titel auf Russisch, mal schauen, ob die 100% Qualifikation Russlands wackelt..

  12. Douze Points

    29.01.2018 | 20:49

    @Realest: „Endlich“ war vielleicht nicht optimal. Besser wäre gewesen: „Sie darf tatsächlich ran“ :-)

  13. patrick m

    29.01.2018 | 20:50

    Mit Julia kommen sie ins Finale .

    Finde ich sehr gut da sie endlich dabei ist . Ihre stimme ist aussergewöhnlich und ich denke das Finale ist sowiso sicher . Nach der schock nachricht das Lie to me in Lissabon dabei ist . Ist mit Julia wieder für mich etwas positives .

  14. Matty

    29.01.2018 | 20:52

    Die beiden vorgechlagenen Songs stammten aus Yulias Feder und einer der beiden wird nun doch nicht in Lissabon zu hören sein. Mal gespannt, ob es wieder eine Schnarchnummer wie letztes Jahr wird.

  15. interrobang

    29.01.2018 | 20:53

    Ich gönne es Julia, dass sie dieses Jahr teilnehmen kann. Mal gespannt, was für ein Liedchen man ihr schreibt. Ich rechne mit etwas im Stil von „A million voices“, dem Lied mit dem „We are the worst people“.

  16. interrobang

    29.01.2018 | 20:55

    … und sie sollte Russisch singen. Das wäre natürlicher als dieses Englisch bei der brennenden Flamme.

  17. patrick m

    29.01.2018 | 20:58

    Nur weil Julia im Rollstuhl sitzt heißt es nicht das sie schlecht ist . Man hat ja Polen 2015 gesehen , die sängerin war auch im Rollstuhl und kamm ins Finale . Fazit des Tages : Negativ ist Lie to me ist in Lissabon dabei . Positiv Julia ist in Lissabon dabei und weiteres Positves mit der Ausslosung bin ich sehr zufrieden .

  18. JeG

    29.01.2018 | 21:02

    @patrick m : Also Polen kannst du da als Beispiel schlecht heranziehen. Die bekommen ja sowieso schon Televotingpunkte wie verrückt und dann noch Eine im Rollstuhl? Da lag es am grottigen Song, dass sie nicht sonderlich erfolgreich waren im Finale. Und “Lie to me“ ist ne wunderbare Nachricht, weil Tschechien es mal wieder ins Finale schaffen wird und ich denke mit diesem catchy gute Laune Song können sie es weit schaffen. Check mal die Wetten, da ist Tschechien gerade sensationell 8 und das ist für so ein Verliererland fast schon unfassbar ^^

  19. interrobang

    29.01.2018 | 21:08

    Das tschechische Machwerk ist gar nicht meins, es wird aber gut ankommen. Finale ist da absolut drin.
    Für die Samojlova auch. Ich habe schon so den leisen Verdacht, dass mir ihr Lied nicht so gefallen wird, aber es wird schon seine Freunde finden.

  20. togravus

    29.01.2018 | 21:11

    Wenn ich an „Flame Is Burning“ denke, sind meine Erwartungen sehr niedrig. Zudem sollte sie keinesfalls Getragenes auf Englisch singen, weil ich bei ihrer Aussprache immer schmunzeln muss. Lieber was auf Russisch. Nun ist noch eine Frage offen: Wie bekommt man die Ukraine dazu, den russischen Beitrag auszustrahlen?

  21. patrick m

    29.01.2018 | 21:14

    Mein bisheriges Esc ranking 2018 : 1 Elini Fereoura , 2 Sennek , 3 Saara Aalto , 4 Aysel , 5 Tamar ( Posion Ari Ari ) , 5 Xandra oder Jodebox feat Bella Santiago ( kommt drauf an welcher der beiden es wird ) , 6 Greta Zazza ( Broken Shadows ) , 7 Isabel Ortribus ( Delirium ) , 8 Rebecca ( Who we are ) , 9 Doredos oder Felicia dunf ( kommt drauf an was Moldawien wählt ) , 10 Eg o pu ( Falls Island es wählt ) , 11 Raya ( Crazy ) , 12 Madame Mersur ( Mercy ) und 13 Julia für Russland .Leider gefallen mir die Lieder von Albanien und Tschechien überhaupt nicht . Und ich hoffe ganz stark das eine Frau wieder gewinnt .

  22. patrick m

    29.01.2018 | 21:25

    JeG du Unterschätzt die sängerinnen dieses Jahres . Gegen Tschechien hab ich überhaupt nichts . Ganz im Gegenteil , die Tschechieschen Lieder von 2008 , 2015 , 2016 und 2017 wahren wirklich toll . Wie gesagt Ich halte nichts von Lie to me , ist halt geschmacksache . Und zu Julia noch , es muss ja nicht eine Ballade werden . Vieleicht wird es auch ein Uptempo Lied .

  23. Esc Fan

    29.01.2018 | 21:28

    Russland wird gewinnen!

    Ich freue mich nächstes Jahr dann nach Moskau zu fahren! Ich wollte schon immer mal dort hin! Julia ist eine fantastische Sängerin und ich wünsche ihr alles gute! Sie wird gewinnen! #moscow2019

  24. patrick m

    29.01.2018 | 21:28

    Bitte das dieses jahr ein Uptempo lied gewinnt .

    Leider hat ja letzes jahr eine Ballade gewonnen , da war garnicht begeistert . Ein Uptempo Lied als Gewinner zu sehen , das würde sehr freuen . Ja da habe schon einige in ausicht .

  25. patrick m

    29.01.2018 | 21:38

    Terana oder Prag 2019 wird es nicht .

    Mein verdacht ist das wir den esc 2019 in Talin oder Riga sehen werden . Madera und La forza werden ja so gelobt , ob woll sie ihre Vorentscheide noch nicht gewonnen haben . Gehe davon aber aus das beide in Lissabon dabei seiden werden . Begeistert wäre ich bei den beiden Liedern nicht . Mal sehen was Serbien , Montenegro und Mzedonien zb wällen . Hoffe das mir ein Talin oder ein Riga 2019 erspart bleibt .

  26. 4porcelli

    29.01.2018 | 21:42

    @patrick m – im Umkehrschluß kann man aber auch nicht sagen, dass Julia gut ist, nur weil sie im Rollstuhl sitzt. Was ich letztes Jahr gehört habe war jedenfalls nicht sonderlich überzeugend und – unabhängig davon, dass ich ihre politische Einstellung furchtbar finde – zweifellos einer der qualitativ schlechtesten russischen Beiträge seit langem.

  27. alkibernd

    29.01.2018 | 21:43

    Also wird es ne Ballade und wir reisen 2019 entweder nach Prag, Riga Tallinn oder nach Teherani zu den Mullahs ;-)

  28. Esc Fan

    29.01.2018 | 21:45

    Serbien und Montenegro werden fantastisch

    @patrick m. Bin aus Serbien und kenne teilweise schon paar Lieder. Sie bereiten echt tolle Beiträge vor. Es gibt bestimmt eine Handvoll Lieder, die locker an die Spitze kommen können, ich freue mich auf den 20.02.
    Auch in Montenegro ist eine der bekanntesten Pop Komponistinnen Serbiens dabei – da kann nichts schiefgehen! Zur Zeit sieht Montenegro niemand als Favoriten, aber merkt euch meine Worte: DIESES JAHR MACHEN SIE IHR BESTES RESULTAT EVER!

  29. Cursha

    29.01.2018 | 22:34

    @Esc Fan
    Sehr cool. Schön dass der Block so Vielfältig ist. Ich hoffe ja wirklich dass du Recht behältst. Ich mochte Serbien lange Zeit. Aber seit 2013 find ich alle Songs grausig. Auch Montenegro mochte ich 2013 bis 2016. Heißt einer der Komponisten zufällig Joksimovic ? ;)

  30. Cursha

    29.01.2018 | 22:38

    @patrick m
    Also Polen war 2015 echt schlecht um noch zurückhaltend zu sein. Das Lied war schlecht und der Gesang war auch eher dürftig. Ich denke es hatte andere Gründe warum der Song ins Finale gekommen ist. Aber naja… ist leider so gekommen.

  31. Esc Fan

    30.01.2018 | 06:50

    Zeljko nicht, aber

    @Cursha Unter anderem auch der Molitva Komponist Graja sowie Rambo Amadeus „Euro Neuro“. Außerdem in Montenegro Aleksandra Milutinovic – Komponistin vom bosnischen Beitrag 2007 „Rijeka bez imena“

  32. 'Trakol

    30.01.2018 | 09:45

    Ich hoffe sie singt auf Russisch, ihr Akzent hat mich bei Flame is Burning doch sehr gestört

  33. manuel d.

    30.01.2018 | 10:19

    Positiv:
    Russland hat Wort gehalten und die Ankündigung aus dem letzten Jahr durchgezogen (wahrscheinlich hat sich aber auch nichts besseres angeboten).
    .
    Negativ:
    Ohne das Lied zu kennen, hat Sie bei vielen aufgrund der politischen Abgründe des letzten Jahres, von vornherein so viele Sympathiepunkte, dass es nun den Song Contest an sich in eine fast unfaire Schräglage bringt. Und Mitleid hat meiner Meinung nach beim ESC nichts zu suchen.
    Zudem habe ich gelesen, dass die geplante „Performance“ aus dem letzten Jahr für dieses Jahr übernommen werden soll, deshalb gehe ich auch dieses mal von einer schmachtender und triefend kitschiger Ballade aus.

  34. Frédéric

    30.01.2018 | 10:54

    Schön, dass die russische Delegation zu ihrem Wort steht. Es gibt hier ja offenbar starke Vorbehalte gegen seichte Balladen (und natürlich auch gegen stramm konservative Russen), aber verglichen mit dem frisch gewählten spanischen Beitrag ist „Flame Is Burning“ für mich pures Gold. Ich allerdings auch eine russische Version bevorzugen (sieht allerdings nicht so aus, als ob die noch kommt) …

  35. escfan05

    30.01.2018 | 13:30

    Von mir aus kann sie gleich nach dem Halbfinale gen Russland zurückrollen. Ihr Geplärre braucht keiner.

  36. escfan05

    30.01.2018 | 13:38

    Noch als Ergänzung: Ich sehe sie so wie andere Künstler auch, ob sie im Rollstuhl sitzt oder nicht, ist mir egal. Sie ist einfach eine schlechte Sängerin. Und durch ihr Verhalten ist die ganze Sache letztes Jahr erst ausgelöst worden.

  37. escfan05

    30.01.2018 | 16:50

    Und nochwas: Stellt die Frau nicht als Opfer dar, sie hat bestimmt von den Einreisegesetze der Ukraine gewusst und hat sie wissentlich gebrochen. Sie war selbst schuld im letzten Jahr.

  38. Kjetil

    30.01.2018 | 18:00

    Ich freue mich sehr für sie und hoffe, dass die den Jahrgang mit einem besseren Song als Flame Is Burning bereichern wird. Ich befürchte nur, dass es mit der Ukraine schon wieder einen Konflikt geben könnte, denn die dürfen geblacklistete (was für ein Wort) Menschen nicht im Fernsehen zeigen. Es bleibt spannend…

  39. Kjetil

    30.01.2018 | 18:03

    Ich hoffe übrigens auch, dass sie auf Russisch singt (oder ihre Aussprache im Englischen verbessert hat). Momentan sind 75% der Songs nicht auf Englisch, es kann gerne so weiter gehen!

  40. Realest

    30.01.2018 | 20:33

    @Kjetil Das ist dann allerdings Ukraines Problem. Ich hab das vollkommen gutgeheißen, dass Julia nicht einreisen darf, aber wenn die Ukraine ihren Auftritt nicht ausstrahlen kann, ist das Ukraines Problem und nicht Russlands.

  41. Matty

    30.01.2018 | 20:47

    In den Wettquoten ist Rußland auf den vierten Platz abgerutscht und wir liegen auf dem 23. Platz. Frankreich verbesserte sich auf den 16. Platz.

  42. Realest

    30.01.2018 | 21:07

    Einige Spanier überschätzen ihren Beitrag und haben bereits Geld gesetzt wahrscheinlich. Die Quoten haben keine Aussage solange Spanien und Tschechien in den Top10 sind, aber Rumänien, Moldawien und Zypern so weit unten. Letztes Jahr war Malta zwischenzeitlich 5. während Portugal Vorletzer war.

  43. Yasi

    30.01.2018 | 21:33

    @patrick: Pass bloß auf, was du sagst! Wehe, du versaust es Russland. Das ist nämlich ein Land, das mir besonders am Herzen liegt.
    Ich hatte wirklich gehofft, sie würden jemand anderes schicken und halte es nicht wirklich für eine gute Idee. Jetzt hoffe ich, dass das Lied gut genug wird, um sich aus diesem Semifinale durchzusetzen. Bei Russland liegen die Erwartungen hoch. Und nur, weil sie das Bühnenbild von letztem Jahr übernehmen will, heißt es ja nicht, dass es eine Ballade wird. Sie kann ja nichts großartiges machen außer zu sitzen, egal ob langsames oder schnelleres Lied. Bei Faktor A hat sie im Casting eine russische Version von „Molitva“ gesungen und ich nehme mal an, dass sie auch sonst Balladen gesungen hat. Sie hat gesagt, dass sie sich von ihrem Image aus der Castingshow abwenden möchte, also muss es nicht zwingend eine Ballade sein.

  44. interrobang

    30.01.2018 | 22:44

    Die macht vielleicht so was wie Georgien vorletztes Jahr. Das gibt dann zwölf Punkte aus dem Royaume-Uni.

  45. Nicole

    30.01.2018 | 23:29

    Ich fände es angesichts des starken Akzents auch eher vorteilhaft, wenn Hallejulia in Russisch singen würde, glaub aber irgendwie nicht dran, dass es so sein wird. 2009 „Mamo“ in Russisch (und Ukrainisch), von einer Ukrainerin gesungen, das fand ich super, ist mir heut noch im Gedächtnis wie sie da am Ende des Liedes ins Mikrofon ihre Seele rausschrie. Es hatte was viel Authentischeres als zb. der Hampelmann 2011 oder die Friedenstaube 2013 oder das doppelte Lottchen 2014. Oh mir fällt grad ein, die russischen Omis 2012 sangen teilweise in Landessprache, na gut, die haben Renterschutz.

  46. 4porcelli

    31.01.2018 | 02:00

    @Yasi – ich hoffe, dass Dir Rusdland nicht auf GRund Deiner politischen Einstellung besonders am Herzen liegt.

  47. escfan05

    31.01.2018 | 05:49

    Ich traue den Russen alles zu. Mit Sicherheit werden sie wie beim Sport auch beim ESC einen Weg finden zu betrügen. Sollte Julchen ins Finale kommen, werde ich wohl ihrem Auftritt mal kurz aufs Klo müssen. Das wird wohl ne längere Sitzung.

  48. 4porcelli

    31.01.2018 | 16:17

    @escfan05 – gottseidank darf das zu erwartende Gekrächze – vermutlich mit fliegenden Engeln inszeniert – ja nur 3 Minuten dauern.

  49. escfan05

    31.01.2018 | 21:58

    @4porcelli: Auch 3 Minuten können sehr lang werden. Muss ich halt ne ausgedehnte Pinkelpause machen.

  50. Yasi

    01.02.2018 | 19:08

    @4porcelli: Nein, aus familiären Gründen. Letztes Jahr gab es schon ein riesiges Drama bei mir Zuhause, als sie disqualifiziert wurden, ich will mir nicht vorstellen, was dann erst passiert, falls der unsagbare Fall eintrifft.

  51. alkibernd

    01.02.2018 | 21:30

    @escfan05

    Schau aber, dass die Urin- Flasche versiegelbar ist, sonst wird noch die Probe von der Pinkelpause vertauscht wie bei Olympia ;-)

  52. 4porcelli

    01.02.2018 | 23:34

    @Yasi – mein Beileid, klingt stressig – wobei ich das ESC-Interesse Deiner Family ansonsten ausdrücklich begrüsse ;-). Vielleicht sollte Russland einfach wieder den charmant-feschen Sergej Lazarov schicken…

  53. Nicole

    09.02.2018 | 14:10

    Julia Samoilova will perform mid-tempo song in English according to her radio interview. The singer noted that she is currently working hard with teachers, especially focusing on English pronunciation. When asked if new song better than last year, the artist replied: „For me it’s better, it’s closer to what I’d like to make myself.“ The singer only confirmed that her production was directed by producer Alexei Golubev, noting that she was scoffed because she posted this information in the social network before getting permission from the broadcaster. The singer noted that taking into account the song and the staging, she counts on the competition for a place no lower than the fifth. The premiere of the contest song will be held in March, at the time of heads of delegations meeting. Speaking about Eurovision 2017, Samoilova noted that she liked performance of Salvador Sobral. As for the nearest future, Julia also has plans to release an autobiography book about her life before ESC begins.

  54. Little Imp

    09.02.2018 | 16:49

    Schade. Ich würde gerne mal wieder russisch beim ESC hören.

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