Deutschland

Erkenntnisse und Hoffnungen: Zwischenfazit zu Unser Lied für Lissabon

Die sechs Kandidaten für den deutschen Vorentscheid, der am 22. Februar in Berlin entschieden wird, stehen fest. Ein wesentliches Element dafür fehlt natürlich noch: der jeweilige Song. Dennoch ist der Zeitpunkt passend für ein Zwischenfazit des diesjährigen Auswahlverfahrens.

Seit über zehn Jahren zeichnet der NDR-Mann Thomas Schreiber verantwortlich für das deutsche ESC-Engagement. Eins kann man ihm dabei ganz sicher nicht unterstellen: dass er nicht groß denken würde. Immer wieder wurden neue Ansätze probiert, neue Kooperationen eingegangen und bisweilen auch immer mehr Aufwand betrieben. Die Mühe hat sich mal mehr, mal weniger in den Ergebnissen gespiegelt.

In diesem Jahr gibt es zwei wesentliche Neuerungen: noch nie wurde so systematisch und empirisch der deutsche Kandidat gesucht. Und noch nie wurde das ganze Verfahren so transparent durchgeführt. Das sind zwei Seiten einer Medaille: Der NDR will über das empirische Vorgehen eine gute Platzierung in Lissabon erreichen. Da das nicht notwendigerweise mit einem musikalischen Hit im Heimatland einhergehen muss oder kann, werden die Fans umfangreich integriert – nicht zuletzt mit dem Ziel, sie als (positiv eingestellte) Micro-Influencer im Land wirken zu lassen.

Der zweite Teil ist – nimmt man die Kommentare hier auf dem Prinz ESC-Blog als Indikator – bereits vorläufig erreicht. Beim Oberziel, der guten Platzierung in Lissabon, sind wir aktuell ein paar Schritte weiter, aber noch längst nicht auf der Zielgeraden. Was können wir jetzt schon festhalten?

Wir Fans können uns gratulieren

Bei aller Transparenz des NDR wurde die 4.000 potenzielle Kandidaten umfassende Longlist nicht komplett veröffentlicht und zur Diskussion gestellt. Ungeachtet dessen haben wir hier auf dem Blog den ein oder anderen Namen schon frühzeitig platziert. Mit Ryk (Foto unten) hatten wir sogar einen Hype, der vielleicht auch ein Grund ist, warum er nun unter den letzten sechs dabei ist.

Aber auch sobald Kandidaten bekannt wurden, wurden sie von den Blog-Lesern intuitiv richtig fokussiert und intensiv diskutiert. Das gilt sicher nicht für jeden und vermutlich am wenigsten für den Autor dieser Zeilen, aber insgesamt hat sich die Weisheit der Vielen mal wieder bestätigt. Ganz unerwartet kommt das wiederum nicht, denn schließlich rekrutiert sich ein relevanter Anteil des Eurovisions-Panels, das an der Auswahl der Finalisten wesentlich beteiligt war, aus Blog-Lesern und sonstigen ESC-Enthusiasten.

Damit haben wir in diesem Jahr in Bezug auf die Kandidatenauswahl eigentlich…

Eine interne Auswahl durch ESC-Experten/Enthusiasten

Klar, das Eurovision-Panel kam erst zum Einsatz, nachdem eine andere vom NDR koordinierte Expertenjury aus den 4.000 Bewerbern 211 gemacht hatte. Aber spätestens ab dann lag das Schicksal der Kandidaten in erster Linie in unserer Hand. Ob sich das Urteil des Eurovision-Panels wesentlich von dem des internationalen Jury-Panels unterschied, werden wir den NDR noch fragen. Aber die ESC-Enthusiasten machen in der zweiten Runde 100% und in der dritten Runde zumindest die Hälfte des Votings aus.

Voraussichtlich haben diese ESC-Fans auch mindestens ein Viertel, vielleicht gar ein Drittel der Stimmen beim nationalen Vorentscheid. Das ist nach den Erfahrungen, die der NDR z. B. 2013 mit der Jury gesammelt hat, keine Selbstverständlichkeit. Es ist aber wichtig, um die Expertise dieser Fans bis zum Schluss des Auswahlverfahrens wirken zu lassen.

Erstaunlich ist allerdings, das trotz des starken Einbezugs der ESC-Enthusiasten das Startfeld für Berlin sehr ähnlich dem früherer Vorentscheide ist. Aufrechtgehn.de fasst es so zusammen: „Betrachtet man das nun annoncierte Line-up, so drängt sich unweigerlich die Frage auf, für was der NDR das ganze Brimborium veranstaltete: aktuelle und gewesene The-Voice-Finalist/innen sowie hoffnungsfrohe Nachwuchskräfte bekamen die Hamburger in der Vergangenheit auch ohne aufwändiges Auswahlverfahren zusammen.“ Dazu fallen mir ganz viele Gründe ein. Um nur ein Totschlagargument zu bringen: um es einmal ausprobiert zu haben und zu wissen, ob es etwas taugt.

Wiewohl ist es auffällig, dass kein totaler Newcomer entdeckt worden ist wie damals Lena. Alle sechs Kandidaten verfügen bereits über Bühnenerfahrung. Und das muss nichts Schlechtes sein. Das heißt aber auch…

Die Suche nach Lena 2 ist (vorerst) eingestellt und The Voice ist endgültig geadelt

Lange und vor allem im letzten Jahr hatte man den Eindruck, dass der NDR unbedingt den Lena-Erfolg duplizieren wollte – mit bekanntem Ausgang. Das Ende der Lena-2-Suche ist eine gute Nachricht für alle Beteiligten: für Lena (Foto unten) selbst, für den NDR und für die Fans. Schließlich verändert sich der ESC von Jahr zu Jahr und die Siegerformel eines Jahres ist mit höchster Wahrscheinlichkeit nicht die für die nächsten Jahre.

Lena Meyer-Landrut

Copyright: ProSieben / W. Weber

Klar ist aber auch: The Voice of Germany hat sich endgültig als Generator für ernstzunehmende Gesangstalente etabliert. Während Idol, das hierzulande DSDS heißt, andernorts immer noch Stars und Sternchen hervorbringt, hat RTL es geschafft, DSDS ins totale populär-kulturelle Abseits zu manövrieren. Das ist doppelt bedauerlich, denn im Grunde ist Idol viel besser geeignet, einen ganzheitlichen Act (für den ESC) zu finden als nur eine Stimme. Denn während bei DSDS auch kantige Typen mit einer ausreichend guten Stimme eine Chance haben, haben sie es bei The Voice schwerer oder sind von vornherein raus.

Insofern haben auch die jetzt gekürten The Voice-Kandidaten für den Vorentscheid außergewöhnliche Stimmen. Kantige Rampensäue im durchaus positiven Sinne sind sie aber eher nicht (ganz im Gegensatz zu VoXXclub). Da lasse ich mich aber gern eines Besseren belehren. Schließlich ist bei ihnen, wie bei den anderen Kandidaten…

Ein Erfolg ist noch (lange) nicht in trockenen Tüchern

Ja, es ist eine Binsenweisheit: Es kommt auf den Song an. Und da stehen wir erst am Anfang. Klar, bei Ryk und VoXXclub kann man Vermutungen anstellen, mit welchem Lied sie in Berlin antreten werden. Das geplante Songwriter-Camp wird sicher noch einiges bewegen und vielleicht gänzlich Neues schaffen.

Hier wird sich auch zeigen, ob der deutsche oder der Schweizer Vorentscheid-Ansatz erfolgversprechender sind. Denn während wir in Deutschland erst die Künstler ausgewählt haben, haben sich die Schweizer zunächst um die Songs gekümmert. Das passende Gegenstück wird erst im jeweils zweiten Schritt gesucht. Im nationalen Vorentscheid stehen hier wie da dann sechs Beiträge zu Wahl.

In beiden Ländern wird es aber wichtig bleiben, den Einfluss der Popularitätsunterschiede der Künstler bestmöglich auszugleichen. Auch hier auf dem Blog wurde bereits intensiv diskutiert, ob VoXXclub mit 219.000 Facebook-Likes, Ivy Quainoo (Foto oben) mit 44.000 oder Natia Todua mit nur 12.000 Likes, dafür aber dem frischen The-Voice-Rückenwind, am ehesten ihre Fans für sich aktivieren können. Vor diesem Hintergrund ist die internationale Jury als Ausgleich besonders wichtig, auch wenn…

Das Verfahren ist (logischerweise) noch nicht ausgereift

Ein so umfangreiches Auswahlverfahren, wie das in diesem Jahr in Deutschland praktizierte, hat so viele Stellschrauben, die auf ganz unterschiedliche Weise ihren Einfluss ausüben können. Das zeigt sich zum Beispiel am doppelten Einsatz der internationalen Jury: Diese war im letzten Schritt der Künstlerauswahl, also der Reduktion von 17 auf 6 Kandidaten, bereits beteiligt. Am 22. Februar wird die Jury erneut zum Einsatz kommen. Dann müssen sie ein zweites Mal über die Künstler abstimmen, dann allerdings über die fertigen Beiträge aus Künstler, Song und Performance. Das – das internationale Televoting repräsentierende – Eurovision-Panel darf und muss sogar dreimal ran.

In der Marktforschung würde man eigentlich vermeiden, dass dieselben Probanden erst einen Teil eines Produktes bewerten und dann einige Zeit später das gesamte Produkt, da es hier zu Verzerrungen bei der Bewertung kommen kann. Das ist womöglich Korinthenkackerei, bei einem so wissenschaftlich aufgesetzten Konzept jedoch ein Punkt, der bei einer Wiederholung des Verfahrens wenn möglich vermieden werden sollte.

Auch sonst – davon ist auszugehen – wird man während des Umsetzungsprozesses zu der ein oder anderen Erkenntnis gelangt sein, wie manche Dinge optimiert werden können. Diese werden für eine Wiederholung im nächsten Jahr ganz sicher dokumentiert. Nun gilt es aber, den eingeschlagenen Weg einmal zu Ende zu gehen. Frühestens am 14. Mai wird dann eine Bewertung der gesamten Methode stattfinden können.

Aktuell, ESC-News, ESC-Vorentscheid

51 Kommentare Kommentar schreiben

  1. David Z

    30.12.2017 | 13:31

    Das Problem ist: Die The Voice Kandidaten bringen genau das mit was im Vorentscheid benötigt wird: Eine breite Fanbase, die bereit ist für sie anzurufen. Wie belanglos das Lied ist, spielt da fast keine Rolle (siehe Vorentscheid 2016). So würde es mich nicht überraschen wenn wir dieses Mal erneut die aktuelle Voice Siegerin schicken. So hätten wir trotz eines deutlich besserem Konzept das Identische Ergebnis wie bei der Notlösung 2016.

  2. Festivalknüller

    30.12.2017 | 13:41

    Das Ergebnis bei der Kandidatenauswahl durch das Panel mag zwar ähnlich gelagert sein wie zuvor ohne das Panel, aber ein positiver Effekt ist erreicht: die in der Auswahl eingebundenen Fans fühlen sich mehr berücksichtigt als in den früheren Jahren und die Aufschreie und Proteste von ihnen fallen bisher weitaus geringer aus.
    Das trägt gegenwärtig zu einem weitaus besseren Vorentscheidungsklima bei, das dem späterem Beitrag für Lissabon durchaus nützlich sein kann.

  3. ES

    30.12.2017 | 14:12

    Ich möchte eines mal loswerden.. Ja, das Panel hat gewählt.. aber es wurden ja nicht strikt die 20 Besten bzw. 6 Besten auserwählt, sondern wie öffentlich bekannt, diejenigen, die auch polarisieren. Und in dieser Hinsicht hat der NDR nie verraten wie das Auswahlverfahren genau abläuft. Und aus diesem Grund denke ich, dass bei der finalen Auswahl der Kandidaten der NDR letztendlich doch noch einen entscheidenden Einfluss hatte. Z.B. hätte man die Gewichtung des Verhältnisses der Polarisation so beeinflussen können bis die Wunschkandidaten des NDR seinen Wünschen entspricht. Was ich damit sagen will ist, dass ich denke, dass die Medienwelt es sicher versteht die Öffentlichkeit zufrieden zu stellen oder es zumindest versucht, indem man mehr Transparenz zeigt, aber letztendlich doch die Fäden in der Hand hält und schon vieles vorher schon feststeht. Nur mal so ein Gedanke.

  4. Bandido

    30.12.2017 | 14:25

    Jetzt Songs abwarten und bis dahin Tee trinken. In den Kommentarspalten liest man schon wieder so viel pessimistische Besserwisserei – bleibt zu hoffen, dass die deutschen Fans dem NDR da keinen Bärendienst erweisen.
    .
    Ich stehe der Auswahl mal offen gegenüber. Natürlich wären es schön gewesen, mehr Intepreten mit eigenem Material und noch mehr künstlerischer Eigenständigkeit gehabt zu haben, aber Thomas Schreiber musste wohl aus dem schöpfen, was ihm zu Verfügung stand. Ist ja jetzt nicht so, dass die ganze deutsche Musikszene wild drauf ist, am ESC teilzunehmen.
    .
    Das einige The Voice-Kandidaten dabei sind, finde ich jetzt auch nicht schlimm. Mans Zelmerlöw, Loreen oder Robin Bengtson waren vor ihrer ESC-Teilnahme auch alle Castingsterchen ohne nennenswerte Diskographie, geschweigedem Hits. Christer Björkman war aber clever genug, das Potential zu erkennen, passende Songs maßzuschneidern und Bühnenshows mit Wiedererkennungswert choreographieren zu lassen. Kamen ja dann zwei Siege und eine Top5-Platzierung dabei raus. Wenn Schreiber und NDR das richtige Gespür besitzen, weiter sich den Rat von den Fans einholen und sich auch mal trauen auf Risiko zu spielen, dann könnte das durchaus was werden.
    .
    Auch die Nominierung dieser volkstümlichen Boyband ist daher nur folgerichtig. Ich persönlich bin da Meinungstechnisch schizophren drauf: einerseits finde die Musik absolut gruseligst (!), die stark polarisiernden Meinungen hier auf dem Blog verheißen allerdings Gutes. „Meister Guildo“ und Stefan Raab haben auch polarisiert, Jamala und Salvador Sobral ebenfalls und jeder Ausbruch aus dem grauen Mittelmaß würden dem deutschen Beitrag gut zu Gesicht stehen.

  5. Ruhrpottler

    30.12.2017 | 14:29

    Im Falle einer Wiederholung des The-Voice-Jamie-Lee-Dramas von 2016 ist dann der NDR aus der Sache diesmal frei raus, so dass dann das Panel und/oder die internationale Jury beschuldigt wird. Eigentlich eine gute Idee vom NDR. Damit könnten sie auch immerhin beweisen, dass nicht der Sender oder TS das Problem ist.
    Danach wird es eine riesige Diskussion geben, dass Panel und Jury wieder abgeschafft werden sollen und für 2019 bekommen wir ein neues Konzept vorgestellt. Das wäre natürlich das Horror-Szenario. Aber wenn man zumindest die Top20 knackt, dann werden alle glücklich sein und das Konzept wird im nächsten Jahr mit kleinen Optimierungen wiederholt.
    —-
    Ich könnte mir vorstellen, dass es beim VE auch passieren kann, dass nicht der Jury-, Panel-, oder Televoting-Sieger nach Lissabon fährt – wie bei Jamalas Sieg. Das könnte auch eine heftige Diskussion auslösen.

  6. Ruhrpottler

    30.12.2017 | 14:39

    Passend zum Kommentar von Bandido (vierter Abschnitt) möchte ich meinen Beitrag aus dem anderen Artikel erneut reinkopieren, weil ich das sehr wichtig finde:
    ……….
    Ich möchte einmal zum Thema des Polarisierens die Lieder je nach Art (Jahrgang 2017) nennen nach Platzierung.
    _________
    1.Portugal – außergewöhnlich
    2.Bulgarien – Mainstream
    3.Moldawien – spaßig
    4.Belgien – außergewöhnlich
    5.Schweden – spaßig
    6.Italien – Spaß-Song
    7.Rumänien – spaßig
    8.Ungarn – außergewöhnlich
    9.Australien – Mainstream
    […]
    19.Griechenland – Mainstream
    20.Dänemark – Mainstream
    21.Zypern – Mainstream
    22.Polen – Mainstream
    23.Israel – Mainstream
    24.Ukraine – Mainstream
    25.Deutschland – Mainstream
    26.Spanien – Quatsch
    ________
    Wie man sieht, kommt man mit Mainstream-Ware nur auf die letzten Plätze oder mit einem Totalausfall auf den allerletzten Platz. Außergewöhnliche oder spaßige Beiträge erreichen die Top10! Nur Bulgarien hat es mit Mainstream sehr weit nach vorne geschafft. Australien hat zwar mit Mainstream-Ware dem neunten, aber beim Televoting den vorletzten (!) Platz erreicht. Hinzu würde noch Kroatien mit einem außergewöhnlichen Titel in die Top10 kommen, wenn es nur nach dem Televoting ginge.
    ________
    LIEBES DEUTSCHLAND,
    LIEBE PANEL-MITGLIEDER,
    wählt am 22. Februar 2018 entweder einen außergewöhnlichen oder einen spaßigen Beitrag. Bitte bitte keinen Mainstream. Beim ESC muss man auffallen und mit Mainstream-Songs wird das nichts.

  7. alkibernd

    30.12.2017 | 14:57

    @ Ruhrppottler

    Mir ist aufgefallen, dass alle Länder, die 2017 vorne im Klassement liegen auf -n enden, außer Portugal, aber -l liegt ja sogar noch direkt vor -n !!

    Die hinteren Länder im Klassement, ganz besonders Deutschland enden fast alle auf einem anderen Buchstaben, außer Spanien, aber das ist ja ein Quatschland, das gerade auseinanderfällt.

    Bitte NDR sorge dafür, dass wir beim ESC als BayerN (VoxxClub !) oder als BerliN (Ivy) antreten !

  8. Phon

    30.12.2017 | 15:15

    Ich weiß nicht, was bei der Reihenfolge „Erst Künstler, dann Song“ so ein Problem sein soll. Letztes Jahr standen doch auch zuerst die Songs fest, bei dem man dann im Versuch, ihn auf die Newcomer anzupassen, gescheitert ist. Viele hätten sich letztes Jahr einen eigenen, speziellen Song für Levina gewünscht.

    Insofern finde ich die diesjährige Reihenfolge viel besser. Wurde nicht auch genau danach verlangt, nach dem Debakel von Kiew? Einen authentischen Künstler zu schicken? Ich finde, die haben wir jetzt. Wir haben keinen absoluten Newcomer.

    Und es ist NICHT so, dass unseren Kandidaten jetzt ein Song aufgepresst wird. Lest nochmal die Stellungnahme von Christoph Pellander – die Kandidaten haben durchaus schon viel Eigenes mitgebracht beim Workshop, mit dem auch im Song-Writing Camp gearbeitet wird. Trotzdem wird man natürlich auch offen sein, ein bisschen mit anderen Songs zu experimentieren.

    Ansonsten stimme ich diesem Beitrag zu. Das Prozedere dieses Jahr ist ein erster Versuch, etwas Neues auszuprobieren, meiner Meinung nach auch ein Versuch in die richtige Richtung, insbesondere im Hinblick auf Transparenz (schade, dass die Roadshow des NDR im Beitrag unerwähnt geblieben ist). Das Konzept wird sicherlich in den nächsten Jahren noch ausgereift.

    Also: Nicht den Tag vor dem Abend verteufeln.

  9. MoinMaik

    30.12.2017 | 15:27

    Ich stimme dem Zwischenfazits von DouzePoints und aufrechtgehen.de voll zu: Faneinbindung ist super – aber trotz empirischem Herangehen sind sechs mainstreamige Artists rausgekommen, die wir auch sonst in einer VE haben konnten. In den 211 Songs waren mehr außergewöhnliche Sachen, aber die haben es leider wieder nicht in die Top6 geschafft.

    Jetzt bin ich gespannt und hoffe auf sechs „kantige“ Songs und Performances.

  10. Maximilian

    30.12.2017 | 15:30

    Mal eine ganz andere Frage: Weiß man eigentlich schon, wann dieses dreitägige Song Writing camp stattfindet?

  11. Cedric (T0mb0)

    30.12.2017 | 15:32

    @Ruhrpottler

    Polen und vor allem Ukraine waren 2017 alles andere als Mainstream.

  12. togravus

    30.12.2017 | 15:49

    Ich habe meinem Unmut gerade im vorangegangenen Artikel Luft gemacht und will mich weder wiederholen noch zum Jahresendemiesepeter gekürt werden. Deshalb nur dies: Viel Glück!

  13. JeG

    30.12.2017 | 16:00

    @Ruhrpotter Im Grunde liegst du da sehr richtig. In den meisten Fällen würde für einen sehr sehr auffälligen Song (wenn auch für unsere Ohren schlechten ) mehr angerufen werden als für das gute alte Prinzip “Joa….Netter Song….“. Aber man sollte nicht alles darauf setzen um jeden Preis anders zu sein. Wenn es zu albern und “künstlerisch frei“ wird, kann das schnell in die Hose gehen…Ich erinnere kurz an Montenegro 2016 mit ihrem sehr “interessanten“ “Rock“-Song oder an Finnland 2015.Solange noch Niveau dabei ist, fährt man mit außergewöhnlich wohl oft richtig… Bestimmt auch mit Volksmusikern in Lederhosen, auch wenn ich die Musik eher schlecht als recht finde.

  14. Ruhrpottler

    30.12.2017 | 16:23

    @alkibernd – HAHAHAHA :-) Das hast du gut erkannt. Und aus verschwörungstechnischer Sicht ist es mehr als auffällig, also alles was du sagst stimmt! Inklusive die Sache mit Spanien und dass alle Gutplatzierten auf ,n‘ enden. Vielleicht bringt ja dann wirklich BayerN oder BerliN Glück?

    @Cedric – Polen hatte eine 1000x da gewesene und schlecht produzierte Mainstream-Ballade. Ukraine war für mich angepasste Mainstream-Rock-Ware. Deren anderen Songs klangen anders. Offensichtlich ist die Band für den ESC auf den Mainstream-Zug aufgesprungen, was ich schade finde.
    ——–
    Vielleicht auch interessant, wenn man die deutschen Beiträge sich nach Jahren anschaut und die Lied-Arten kategorisiert (nicht das Erscheibungsbild):
    2008 – Mainstream (Platz 23)
    2009 – Quatsch (Platz 20 war das?)
    2010 – spaßig (Platz 1)
    2011 – außergewöhnlich (Platz 10)
    2012 – Mainstream (Platz 8)
    2013 – Mainstream (Platz 21)
    2014 – außergewöhnlich (Platz 18)
    2015 – Mainstream (Platz 27)
    2016 – Mainstream (Platz 26)
    2017 – Mainstream (Platz 25)
    —-
    Fazit:
    Nur Roman Lob war mit Mainstream erfolgreich. Alle anderen sieben Mainstream- und Quatsch-Songs haben die Platzierungen 21 bis 27 erreicht. Der zweite Beitrag von Lena und Elaiza waren die einzigen außergewöhnlichen Songs und haben beide gute Platzierungen von 10 bis 18 geknackt. Der einzige spaßige Beitrag (Lena/Satellite) wurde mit dem Sieg gelohnt.
    —-
    Ich halte es für wahrscheinlich, dass VoXXclub einen spaßigen Song singen werden und somit vielleicht dann auch den ESC-Zuschauern Spaß machen, so dass Deutschland gute Chancen hat?

  15. Realest

    30.12.2017 | 16:48

    Hoffentlich Voxxclub. Die anderen sind alle so middle of the Road.

  16. togravus

    30.12.2017 | 16:57

    @ Realest, besser Middle of the Road als im Graben landen … :-)

  17. Christian Harbich

    30.12.2017 | 16:58

    @Ruhrpottler – Lena`s Satellite war spassig? Äh – das hab ich so noch nicht gesehen – ich würds schon auch eher mainstreamig nennen – aber Lena war halt echt besonders und hat mit ihrer Art noch viel aus dem Song rausgeholt.

    Man kann es allerdings drehen und wenden wir man möchte – von den 6 Kandidaten dürfte nur 1 Kandidat wirklich dafür stehen, dass er keine gewöhnliche Konfektionsware abliefern wird – und das sind VoXXClub. Und mit denen kann man endlich auch mal wieder darauf hoffen, dass Deutschland einen Beitrag in deutscher Sprache schickt. Es ist üüüüüberfällig!!

  18. Trakol

    30.12.2017 | 17:06

    Levina ist übrigens Platz 16 der 50 meistgeschauten clips beim esc youtube channel 2017 ;-)

  19. Little Imp

    30.12.2017 | 17:35

    @ togravus

    Lieber mal im Graben landen als stur in der Mitte zu fahren und damit regelmäßig die Ausfahrt zum Erfolg zu verpassen. ;-)

  20. biobanane (210)

    30.12.2017 | 17:43

    Schon irgendwie alles wahr, aber ich gehöre auch nicht zu denen, die die Schuld am Abschneiden in den letzten Jahren im Auswahlverfahren sahen. Es ist etwas schwierig, dass dann doch die diesjährige Voice-Gewinnerin dabei ist, aber nachdem ich ihrer Lieder und Stimme gehört habe, ist da eher weniger die Gefahr, dass sie durch eine zu große Teeny-Fansbase durchgedrückt wird. Da es immer noch keine Single von ihr gibt besteht auch die Hoffnung, dass man sich hier – im Gegensatz wie bei Jamie-Lee – wirklich Mühe geben könnte.

  21. Winter

    30.12.2017 | 17:50

    Ich war ja in München bei der Roadshow. Dort wurde immer wieder betont, welche Acts außergewöhnlich und erfolgreich waren. Hatte echt mal auf was außergewöhnliches gehofft. Jetzt wieder The Voice-Frauen, die wahrscheinlich 0815-Pop singen werden, den Vorentscheid gewinnen und dann abschmieren. Und dann fragt man dich wieder, wie das passieren konnte. Einen Zuschauerhype wird das Lineup auch nicht verursachen. Also wohl schon jetzt wieder alles falsch gemacht. Wenn Voxxclub die Exoten sind, dann frag ich mich, wo Rock, Hip-Hop, Indie etc vertreten sind. Hatte eigentlich auf einen Vorentscheid ohne Poptitel gehofft.

  22. togravus

    30.12.2017 | 17:55

    @ Little Imp, die Straßenmetaphern könnten wir locker bis Mai weiterspinnen. Ich hoffe nur, dass wir nicht bei Car Crash enden …

  23. Righthandedless

    30.12.2017 | 18:15

    @winter rock ist durch Xavier Darcy vertreten. Man kann jetzt auch nicht sagen dass jeder von den Kandidaten den gleichen Mainstream macht. Jeder der Kandidaten hat schon seinen ganz eigenen Stil. Von wegen the voice frauen, die “wahrscheinlich wieder 0815 pop singen und dann abschmieren“. Vor allem das wort “wahrscheinlich“ find ich immer besonders lustig, weil es jetzt noch viel zu wenig infos gibt um den esc und die platzierungen vorherzusagen.
    Natia wird ihren mesungenen liedern nach zu urteilen wohl eher in die Richting Soul oder Jazz gehen, was jetzt auch kein Mainstream ist. Ich hoffe sehr auf eine jazzige nummer, da das ja auch immer sehr gut bei den juries ankommt.

  24. Pasi

    30.12.2017 | 18:38

    Schweden ist spaßig? Also Schweden ist Mainstream so wie Angela Merkel, Angela heißt. Zudem kommt man mit Mainstream immer auf die letzten Plätze, weshalb ist dann Bulgarien und Schweden in den Top 5?

    Australien in der Top Ten und Platz 10 mit Norwegen lässt man den Mainstream ebenfalls weg, worauf ich auf eine Summe von 4 komme in der Top 10, was 40% ergibt.. Also so viel daran, dass man mit Mainstream nur die hinteren Plätze belegt.

    Man belegt die schlechten Plätze mit schlechten Mainstream Songs, aber gute können genauso super Platzierungen erzielen und gewinnen, wie das Mainstreamland des öfteren schon gezeigt hat. Zuletzt 2015. ;)

    Das lustige ist aber du sagst Schweden wäre „spaßig“ aber Israel, das genau den gleichen Style gehabt hat, wäre „Mainstreamig“. Glaubst du dir eigentlich selbst noch, ruhrpottler?

    Ich hätte hier ja echt gerne eine Ignofunktion… :)

  25. Ruhrpottler

    30.12.2017 | 18:50

    @Pasi – Meine Differenzierung zwischen Mainstream und spaßig/außergewöhnlich bezieht sich in diesem Zusammenhang eher auf andere Kriterien. Dazu und zu Schweden hatte ich was in dem anderen Beitrag was geschrieben (siehe dort)

    @Christian – Ich schrieb spaßig, nicht spassig. Spaßig in dem Sinne, dass er ein fröhlicher Song ist, der Spaß macht.

  26. Inger Johanne

    30.12.2017 | 19:28

    Der einzige Unterschied zwischen ’spaßig‘ und ’spassig‘ ist doch, dass ’spassig‘ nur in der Schweiz der gültigen Rechtschreibung entspricht. ;-) Und nur weil etwas gute Laune macht, ist es noch lange nicht kein Mainstream.

  27. biobanane (210)

    30.12.2017 | 19:34

    @Winter Dein Klagen kann ich nachempfinden, aber dass der NDR gemerkt hat, dass man das Außergewöhnliche braucht, heißt ja noch lange nicht, dass da was bei den Bewerbern dabei war. Wenn aber wirklich LaBrassBanda durch die Penelittos gekippt wurden, dann wäre das eher ein Hinweis, dass das System doch nichts taugt.

  28. Pasi

    30.12.2017 | 19:41

    „spaßig“ und „spassig“ ist doch genau das gleiche, oder irre ich mich da?

    Kann Inger nur zustimmen. Montenegro 2017 war auch „spassig“ und wo ist es gelandet? ;) Zudem ist spassig nicht gleich außergewöhnlich sondern kann einfach mainstream sein.

  29. Wasanderes

    30.12.2017 | 20:35

    Ich kann mir schon vorstellen was passieren wird

    Also am liebsten wäre mir, wenn Ivy Quainoo antritt, weil sie einfach einen musikalischen Stil mitbringt, der beim ESC gut ankommen könnte. Ich bin mir aber fast sicher das Voxxclub gewinnen wird und für uns nach Lissabon fährt. Die Deutschen Zuschauer sind da ganz einfach gestrickt – sobald man Schunkeln kann und was mit Schlager dabei ist, dann wird das auch ganz unkompliziert und ohne Experimentierfreude gewählt.
    Michael Schulte hat zwar eine angenehme Stimme, aber den Stil den er singt wird Tag für Tag 1000x im Radio runtergespielt und hat einfach an Kraft und Bedeutung verloren – es erinnert zu sehr an die Songs von Ed Sheeran.

    Sollte Ivy Quainoo mit einem guten eingängen Soul-Song für uns antreten, dann ist ein Platz in den Top 10 drin. Mit Voxxclub werden wir im Mittelfeld landen und mit allen anderen weit unten. Die haben zwar auch gute Stimmen aber keinen Starappeal.

  30. ESCFrank

    30.12.2017 | 21:28

    Was auch immer da noch kommt, ich bin vor allem auf die Songs gespannt… der deutsche Televoter an sich, wird uns schon wieder mit Sicherheit, einen gepflegten vorletzten Platz reintelefonieren.

  31. JeG

    30.12.2017 | 22:09

    @Ruhrpottler Also wenn ich mal meine Einschätzung zu den Songs geben dürfte:

    1.Portugal (außergewöhnlich)
    2.Bulgarien (Mainstream)
    3.Moldova (spaßig UND außergewöhnlich, das schließt sich nicht aus.)
    4. Belgien (Mainstream, finde ich..)
    5.Schweden (Mainstream)
    6.Italien (spaßig)
    8. Rumänien (spaßig und außergewöhnlich)
    9.Australien (Mainstream)
    10. Norwegen (Mainstream)
    _

    11.Niederlande (schwer zu sagen… Eher außergewöhnlich als Mainstream)
    12.Frankreich (Mainstream und spaßig)
    13.Kroatien (außergewöhnlich)
    14.Aserbaidschan (außergewöhnlich/mainstream)
    15.UK (Sehr außergewöhnlicher Mainstream ;))
    16.Österreich (spaßig)
    17.Weißrussland (spaßig und außergewöhnlich)
    18. Armenien (außergewöhnlich)
    19.Griechenland (Mainstream)
    _

    20.Dänemark (Mainstream)
    21.Zypern (Mainstream)
    22. Polen (außergewöhnlicher Mainstream)
    23.Israel (Mainstream & spaßig)
    24.Ukraine (außergewöhnlich
    25.Deutschland (Mainstream)
    26. Spanien (Quatsch)

    Fazit: Es ist egal, was du machst… Hauptsache keinen Quatsch oder was Langweiliges. ;D

  32. alkibernd

    30.12.2017 | 22:14

    Den außergemeindlichen Wohnstrom nicht außer Avht lassen !

  33. roxy

    30.12.2017 | 23:30

    Mein Wunsch fürs neue Jahr:
    Bitte keine Listen mehr, in welchen die Wörter „spaßig“, „Mainstream“, „außergewöhnlich“ und „Quatsch“ vorkommen.
    ;-)

  34. JeG

    30.12.2017 | 23:35

    @roxy Hab ich nur gemacht um Ruhrpottler zu zeigen wie komplett egal es ist, welches Wort auf den Song zutrifft. :D

  35. Joey

    31.12.2017 | 00:12

    Ich finde es sehr SPAßIG wieviel QUATSCH man mit so einem MAINSTREAM gelaber von sich geben kann!

  36. Eduard XVII.

    31.12.2017 | 00:19

    Hauptsache alle sind sich einig, dass Spanien Quatsch war. :D

  37. togravus

    31.12.2017 | 01:00

    Ich wünschte, dass das Ruhrpottler-Bashing ein Ende nähme. Er hat tatsäclich ein valides Argument. Gosh! warum kann man sich in der ESC-Welt so selten vernünftig unterhalten …

  38. escfan05

    31.12.2017 | 09:02

    Ich kann die Nörgelei an dem Künstler Line-up überhaupt nicht nachvollziehen. Unter den Bedingungen hier in Deutschland ist dies mit das Beste, was hier passieren konnte. Ihr wisst doch alle, das die Künstler aus der absoluten A-Liga nicht bereit sind für Deutschland beim ESC anzutreten. Und wenn ich die Künstler für 2018 mit den Künstler von 2017 vergleiche, dann ist das schon mal ein großer Fortschritt. Alle Acts haben Bühnenerfahrung und können was. Das haben sie bewiesen. Jetzt kommt es natürlich auf die Songs an. Ich frage mich schon ob 3 Tage ausreichend sind, um gute Songs zu entwickeln. Ich hoffe dabei, das die Acts ihrem individuellen Stil beibehalten können und sich für den ESC nicht verbiegen müssen. Zu der elenden The Voice-Diskussion ist zu sagen, das der Internationalen Jury und dem Eurovisions-Panel es vollkommen egal war ob die betreffenden Künstler mal an einer Castingshow teilgenommen haben, sie haben nach Gesangsleistung bewertet. Einem internationalen Juror war bestimmt Ivy Quainoo oder Natia Todua total unbekannt. Und vielleicht sollte man das jetzt mal tun, bewertet die Künstler nach dem, was sie am 22. Februar leisten, vollkommen unabhängig ob sie The Voice-Kandidaten waren oder nicht.

  39. Klaus

    31.12.2017 | 09:33

    Ich gebe escfan05 vollkommen recht die Acts sollten vom hier und jetzt bewertet werden
    Und ich glaube auch egal ob Deutschland Österreich oder Schweiz der Song muss von Herzen kommen und identisch mit dem Künstler dein
    Der Zuschauer merkt auch ob der Künstler unbedingt zum Esc will oder nicht war bei Zoe Nathan und Conchita aus Österreichischer Sicht auch so.

    Und diese ganzen aufgeblasenen Show Acts bringen sich meiner Meinung nach nichts!!!
    Sieht man ja auch bei den Siegern der letzten Jahre

  40. Klaus

    31.12.2017 | 10:14

    Zur Info
    Österreich hätte heuer auch fast einen The Voice Kandidaten genommen “ Robin Resch „

  41. Ruhrpottler

    31.12.2017 | 10:52

    @Joey @roxy – Offensichtlich habt ihr meine Liste nicht verstanden. Und bei solchen Aussagen kann ich euch weder ernst nehmen, noch mit euch konstruktiv diskutieren. Macht euch am besten zu Silvester eure Lieblingssongs Black Smoke, Ghost und Perfect Life auf und tanzt dazu. Ich kann mir sogar vorstellen, dass ihr in Clubs zum DJ immer geht und euch diese Lieder wünscht ;-) Einen guten Rutsch!
    —–
    Zum Thema Voice:
    Ich denke, dass diese aktuelle Voice-Kandidaten-Verabscheuung eher aufgrund der negativen Erfahrungen aus den letzten Jahren (100% Gewinnquote der Voice-Kandidaten bei den VEs, Kümmert sagt ab, Jamie-Lee erreicht letzten Platz, gewinnen den VE sowieso, keine Spannung bei der Show) entsteht.
    Und diese Verabscheuung wird dadurch verstärkt, dass man einen echten Neuanfang und keine Wiederholung erwartet und gewünscht hat und dass es diesmal sogar DREI und sogar 50% aller Teilnehmer sind. Ich kann mir sogar vorstellen, dass zuvor 3 der 5 Finalisten Voice-Kandidaten waren und Thomas Schreiber die Teilnehmerzahl extra auf 6 erhöht hat, damit der Ärger durch Fans sich reduziert. (Zumindest nach BILD) müsste Nicht-Voice-Kandidat Xavier Darcy Platz 7 erreicht haben, der dann dank einer Absage von ,Steal A Taxi‘ auf Platz 6 nachrücken konnte (reine Spekulation!). Dadurch wissen wir, dass Xavier (reine Spekulation!) als Nicht-Voice-Kandidat die Nummer 6 ist.

  42. escfan05

    31.12.2017 | 11:56

    @Ruhrpottler: Für das was Jamie Lee und der Kümmert fabriziert haben, können die anderen Künstler ja nix. Außerdem bin ich mir absolut sicher, das keiner von denen, sollten sie gewinnen, zurückziehen werden. Außerdem die Situation mit Jamie Lee war doch ne ganz andere als die jetzt mit Natalie Todua. 2016 musste der NDR schnell ne VE zusammenbasteln, weil das mit Xavier Naidoo fatal in die Hose ging. Jamie Lees Song Ghost war schon lange in den Charts. Frau Todua hat bis jetzt keinen Song in den Charts und bis Februar ist ja noch lang, in der heutigen schnelllebigen Zeit wird man dann schon fast wieder vergessen haben, das sie die aktuelle The Voice-Siegerin war. Für mich ist das Rennen aber sowas von offen, und falls die Todua oder ein anderer The Voice-Act tatsächlich gewinnen sollte, dann haben die halt gewonnen, denn haben sie die Internationalen Juroren, das Eurovisionspanel und die Zuschauer überzeugt und dann fahren die halt verdient nach Lissabon. Und dann verdienen es halt von den deutschen Zuschauern unterstützt zu werden. Auch wenn ich persönlich einen anderen Favoriten haben sollte, dem Gewinner der deutschen VE drücke ich die Daumen.

  43. roxy

    31.12.2017 | 13:09

    @ Ruhrpottler
    Die Aussage war auch nicht ernst gemeint, deshalb war ja auch ein Zwinkersmiley druntergesetzt ;-)
    Ich würde sagen, Joeys Post war auch nicht ernst gemeint.
    Und in welchem Club würde denn ein DJ freiwillig Black Smoke, Ghost oder Perfect Life auflegen? ;-))))

  44. beluga

    31.12.2017 | 13:28

    Ich sehe beim diesjährigen Auswahlverfahren vor allem Marketinggedanken dahinter. Man hat sich offenbar überlegt, wie man die Unzufriedenheit der Fans etwas eindämmen kann. Thomas Schreiber macht das mit seiner offensiven Kommunikationsstrategie sehr gut. Das Konzept selbst kommt mir aber viel zu verkopft vor. Warum sollte da etwas besseres rauskommen als in den Vorjahren? Ob bei diesem Camp auch tatsächlich wie angekündigt kontroversielle Songs rauskommen, bezweifle ich. Lass mich aber gerne überraschen. Ich glaube ja, dass die Art des Auswahlverfahrens relativ egal ist. Die Grundvoraussetzungen müssen passen – d.h. begeisterte und talentierte Interpreten und Songschreiber müssen motiviert sein, sich überhaupt zu bewerben. Und das ist in Deutschland wohl momentan eher nicht der Fall. Für mich sieht es so aus, als ob auch dieses Jahr Österreich wieder das beste Händchen beweisen wird.

  45. Blue

    31.12.2017 | 15:20

    Ich wünsche euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr! :* Ich wünsche mir für 2018, dass wir mind. in die Top 15 einsteigen und „Unser Song“ erfolgreich wird/bleibt und ausgebaut wird. Hoffentlich werden unter unseren Songs auch Uptempo Songs sein und nicht nur Balladen oder Midtempo Songs. Einen Uptempo Song können wir wohl nur von Voxxclub und vielleicht Ivy erwarten.

  46. Matty

    31.12.2017 | 16:41

    Ich wünsche allen Bloggern einen guten Rutsch ins Jahr 2018 und bleibt alle gesund!

  47. Tobiz

    31.12.2017 | 20:36

    Im ersten ist gerade voxxclub und wenn ich mich nicht verhört habe auch die restlichen Teilnehmer.

  48. Righthandedless

    31.12.2017 | 22:08

    @tobiz Also im tv programm vom ersten steht nur was von voxxclub…

  49. Tobiz

    31.12.2017 | 22:41

    Dann ist es nur voxxclub. Das Eurovision-Medley am anfang und die schrift „Eurovision“ hat mich wohl etwas verwirrt.

  50. sunny42

    31.12.2017 | 23:25

    Allen ein guten Rutsch ins neue Jahr und auf ein erfolgreiches deutsches Esc 2018

  51. Nicole

    01.01.2018 | 09:19

    Neues Jahr, neues ESC-Glück :-)

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