Schweiz

ESC-Voting 2017: Die Votingergebnisse der Schweiz

Mit 97 Punkten landete die Schweiz im zweiten Halbfinale auf dem zwölften Platz. Damit scheiterte sie nur knapp, denn der Zehnplatzierte Dänemark hatte nur 4 Punkte mehr. In diesem Artikel haben wir uns die Votingergebnisse der Schweiz näher angeschaut.

49 der 97 Punkte stammten vom Televoting:

10 Punkte aus Rumänien (Mirunas ursprüngliche Heimat)

5 Punkte aus Malta, Mazedonien und San Marino

4 Punkte aus Bulgarien, Frankreich und Serbien

2 Punkte aus Israel, Österreich, Ukraine und Weissrussland

1 Punkt aus Dänemark, Kroatien, Litauen und Ungarn

Die restlichen 48 Punkte wurden von folgenden Jurys an die Schweiz vergeben:

8 Punkte aus Irland

7 Punkte aus Litauen

6 Punkte aus Rumänien

5 Punkte aus Norwegen

4 Punkte aus Dänemark, Niederlande und Österreich

3 Punkte aus Estland und Bulgarien

2 Punkte aus Deutschland

1 Punkt aus Mazedonien und Israel

Im zweiten Semifinale stimmte die Schweiz wie folgt:

Die schweizer Jury bestand aus Michael von der Heide (A), Pele Loriano (B), Daniela Simons (C), Anna Känzig (D) und Jean-Marie Fontana (E).

Die Televoter sahen Serbien und Kroatien vorne, während bei der Jury Bulgarien und Norwegen gewannen. Rumänien erhielt von der Jury keine Punkte.

Im Finale stimmte die Schweiz wie folgt ab:

Somit lag Portugal in der Schweiz sowohl bei der Jury als auch beim Televoting vorne und Levina erhielt 3 Punkte vom schweizer Televoting, wodurch uns ein erneuter letzter Platz erspart blieb. Für Nathan gab es aus der Schweiz sowohl von der Jury als auch vom Televoting keine Punkte.

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17 Kommentare Kommentar schreiben

  1. biobanane (210)

    14.05.2017 | 23:01

    Schön auch hier die Ergebnisse für Schweden, wie auch in Deutschland wollte das keiner hören. Scheinbar haben die Juroren noch nicht mitbekommen, dass aalglattes Getanze kein Anzeichen für eine künstlerisch wertvolle Produktion ist, Und auch die Schwedenklone in Europa hatten kein gutes Jahr, vielleicht ein gutes Zeichen. Ansonsten ist es wie immer, die Schweizer geben Deutschland Punkte und werden von uns ignoriert, Dafür geben wir Österreich Punkte ohne von dort was zu bekommen. Schweiz und Osterreich geben sich immer etwas.

  2. Matty

    14.05.2017 | 23:18

    Schon merkwürdig, daß die Schweiz Rumänien keine Punkte gab, denn Jodeln ist in beiden Staaten sehr populär und da hätte ich zumindest von der Schweiz einen Punkt an Rumänien erwartet.

  3. BennyBenny

    15.05.2017 | 08:28

    @Matty: Rumänien hat doch Punkte bekommen. Im Halbfinale 7 aus dem Televoting, im Finale immerhin noch 4.

  4. Matty

    15.05.2017 | 09:22

    @BennyBenny

    Ich meinte damit die Schweizer Jury, die an Rumänien im Halbfinale keine Punkte vergab.

  5. Thomas

    15.05.2017 | 10:39

    Jurys mal wieder, im Televote waren die Schweizer auf Platz zehn noch auf einem Finalplatz…den sie auch mehr als Österreich verdient hätten die auf einen gerechten 14 Platz gelandet wären!
    -Sag ich als Österreicher-der Nathan supersymphatisch findet und der ein toller Performer ist!
    Finnland hat im ersten Semi übrigens das gleiche Schicksal erlitten wie die Schweitz.
    Generell haben die Jurys im Contest wieder einmal auf voller Linie ihre Unfähigkeit bewiesen, gut das der Televote noch korrigierend eingreifen kann um oft das allerschlimmste noch zu verhindern…

  6. Rainer1

    15.05.2017 | 11:38

    Eigentlich wurde die jury mal eingeführt, um die blockvotings auszugleichen. Jetzt ist es so, das die jury genau dieses blockvoting praktiziert. Die pfiffe gegen einzelne jurys wie griechenlan, zypern etc. sind gerechtfertig.
    Das ist für mich sowieso das erfreulichste am esc17…….zuschauer-blockvoting ist mehr oder weniger passeee…….(scheisse, worüber soll ich auch nächstes jahr jammern?)
    Diasporavoting lässt sich nicht verhindern, damit kann ich leben.
    Kein grund mehr für die jury, also kann sie weg

  7. biobanane (210)

    15.05.2017 | 11:55

    @Thomas Wenn ich mich recht erinnere ist Salvador im Vorentscheid nur ob der Jury gewählt worden. Die Portugiesen wollten eine recht billige Pop-Nummer schicken. Das mal als Statement, dass die Zuschauer nie Fehler machen und Juroren grundsätzlich dumm sind,

  8. Bandido

    15.05.2017 | 12:30

    Oha, scheinbar haben die Schweizer Juroren das Rumänische Gejodel als Schmähung eidgenössischer Kultur aufgefasst – gleich dreimal 26. (Letzter) und einmal 25. (Vorletzter). Oder war es einfach der Ärger, dass dem Schweizer Fernsehen nicht selber so was Unterhaltsames eingefallen ist?

  9. Rainer1

    15.05.2017 | 12:57

    @bandido, das gejodel muss man ja nicht a priori gut finden, wril man schweizer ist. Zudem, die rumänin hat ja gar kein jodeldiplom. Und ohne diplom gibts bei uns keine punkte😊

  10. Little Imp

    15.05.2017 | 13:06

    Es heißt, der rumänische Song sei zunächst Timebelle angeboten worden…

  11. Mariposa

    15.05.2017 | 13:35

    @ biobanane

    „Schwedenklone“: Genau aus diesem Grund bin ich froh, daß Bulgarien nicht gewonnen hat (obwohl ich den Song ganz gerne mag) und vor allem, weil ich Salvador-Fan bin….

  12. Mariposa

    15.05.2017 | 13:38

    @ nochmal Biobanane

    Nein, die einzige englischsprachige Nummer in Portugal hatte bei der VE (zum Glück) keine Chance. Die Zuschauer wollten vielmehr ein ganz schreckliches Popoperastück, noch schlimmer als Kroatien….

  13. Mariposa

    15.05.2017 | 13:41

    Serbien 12 Punkte im schweizerischen Televoting, wer hat denn da angerufen ???? Das war einer der schlechtesten Auftritte dieses Jahr, das „Kleid“ zudem ein Fall für den Barbara-Dex-Award.

  14. GEF

    15.05.2017 | 14:03

    @Mariposa,

    wie letztes Jahr auch: Die in der Schweiz lebenden Serben :-)

  15. GEF

    15.05.2017 | 14:04

    Damals gab es sogar 12 Points im Finale für Serbien aus der Schweiz…

  16. Patrik Sanremo

    15.05.2017 | 14:31

    In der Schweiz beträgt der Anteil der Migranten circa 23 Prozent an der Gesamtbevölkerungszahl. Die meisten Menschen stammen aus Kosovo, Albanien, Serbien, Portugal, Spanien, Deutschland, Kroatien und Bosnien. Im Televoting überstimmen die eifrigen Albaner, Serben und Portugiesen seit Jahren häufig die übrigen Anrufer. Deshalb braucht es eine Jury als Ausgleich.

  17. Mariposa

    16.05.2017 | 13:07

    @ Patrick

    Wobei dieses Jahr die extrem hohen Anrufe für Portugal nicht weitzer auffielen…..

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