ESC 2017 in Deutschland verliert 1,5 Millionen Zuschauer

Der NDR hat die Zuschauerzahlen für das ESC-Finale bekanntgegeben. Im Schnitt schalteten 7,76 Millionen Zuschauer den ESC im Ersten ein. Der Marktanteil für die knapp vierstündige Sendung lag bei 31,5 Prozent. Das ist ein deutlicher Rückschritt im Vergleich zum Vorjahr.

Bei den 14- bis 49-Jährigen lag in diesem Jahr die Quote bei 39,8 Prozent (3,65 Millionen). Von den 14- bis 29-Jährigen verfolgten 840.000 die Eurovisions-Show aus Kiew (Marktanteil: 39 Prozent). In der Spitze waren 9,30 Millionen Zuschauer dabei.

Zum Vergleich: In 2016 sahen noch 9,33 Millionen das ESC-Finale aus Stockholm im Durchschnitt, das war ein  Marktanteil von 36,8 Prozent. Der ESC in Deutschland hat also im Vergleich zum Vorjahr 1,57 Millionen Zuschauer verloren. Dank Jamie-Lee waren auch die Zahlen beim jüngeren Publikum in 2016 deutlich besser: 4,59 Millionen Menschen zwischen 14 und 49 Jahren sorgten damals in der besonders werberelevanten Zielgruppe für einen Marktanteil von 46 Prozent.

Auch der ESC in Wien 2015 hatte mehr Zuschauer als in diesem Jahr: 8,11 Millionen. Die höchste Sehbeteiligung der letzten Jahre hatte der Heim-ESCs in Düsseldorf 2011, den mehr als 13 Millionen Menschen am TV-Schirm beiwohnten.

ARD-Unterhaltungskoordinator Thomas Schreiber wird in einer Pressemeldung des NDR wie folgt zitiert:
„Glückwunsch an Salvador Sobral und den portugiesischen Sender RTP – bei Salvadors Gesang gingen die Herzen auf. Danke an das Team, das den ESC auf die Beine gestellt hat, und Danke an die Menschen in Kiew, die herzliche Gastgeber waren. Das Ergebnis ist für Levina und unser Team eine herbe Enttäuschung. Levina ist eine wunderbare junge Frau, die uns alle mit ihrer Herzlichkeit und ihrer Professionalität verzaubert hat; sie hat eine herausragende Stimme und ihre Performance war strahlend. Der Song ‚Perfect Life‘ hatte beim Deutschen Vorentscheid zwei Drittel der Fernsehzuschauer überzeugt, in Europa hat das Lied die Herzen der Menschen nicht erreicht. Das hatten wir nicht erwartet. Wir stellen uns dem Ergebnis und werden es analysieren.“

Die direkt vor dem ESC augestrahlte Sendung „Countdown für Kiew“ mit Barbara Schöneberger um 20.15 Uhr im Ersten live von der Reeperbahn in Hamburg schalteten 3,94 Millionen Zuschauer (Marktanteil: 14,5 Prozent) ein. Die „Grand Prix Party“ im Anschluss an das ESC-Finale sahen 2,56 MillionenZuschauer (Marktanteil: 27,6 Prozent).

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29 Kommentare Kommentar schreiben

  1. cars10

    14.05.2017 | 12:12

    Die Analyse des Quasi-Triples kann man sich eigentlich sparen bzw. was will man da eigentlich analysieren: Von zwei belanglosen Liedern wurde das ausgewählt, welches am belanglosesten gewesen ist.
    _
    Abgelegte B-Ware von sog. internationalen Songschreibern, die selbst auf regulären Alben vor Jahren keine Verwendung gefunden haben. Dazu noch ein mittklatschfähiger „Beat“ mit Seite-Tepp-Schritt-Seite-Rhythmus, und fertig ist ein fader Song, der dann auch noch fade inszeniert wurde. Grau ist das neue Silber, so, so!
    _
    Auch Herr Urban hat in seiner Abmoderation gestern Abend die Mär von „65% der deutschen Televoter“ ebenfalls bemüht und sich allen Ernstes gefragt, was man denn hätte besser machen können.

    Mein Vorschlag: Das Lied, bzw. eine Auswahl von mehreren Liedern, die auf die Künstler maßgeschneidert werden.
    Leider kann ich dem Gesagten im Interview nur entnehmen, dass die grundsätzliche Herausforderung (= ein interessantes Lied) bei den NDR-Verantwortlichen weder verstanden noch entsprechend angegangen wird. Und klar, Levina singt gut, aber doch bitte nicht solchen Quark. Der Amerikaner würde sagen: Shit in, shit out. So einfach.
    Hoffen wir mal, dass uns ein wahnsinnig tiefgründiges, deutschsprachiges, von einem sog. Songpoeten an seiner Gitarre vorgetragenes Einerlei in 2018 erspart bleibt. Denn dann hätte auch Jan Böhmermann mal wieder schon in diesem Jahr die Finger sehr tief in die Wunde gelegt: Menschen – Leben – Tanzen – Welt!

  2. Winter

    14.05.2017 | 12:20

    Eigentlich hst Deutschland alles falsch gemacht. Einen schwachen Song gesendet – Ergebnis vorletzter Platz. Und jemanden gesenfet, den keiner kennt und der nicht begeistert bzw keinen Hype auslöst – Ergebnis schwächere Quote.

  3. Sven

    14.05.2017 | 12:29

    Hachja, wenn das so weitergeht gucken irgendwann nur noch 4 Mio. Zuschauer zu. Die ARD wird es noch in diesem Jahrzehnt schaffen, den ESC vollständig an die Wand zu fahren.
    Auch dieses ganze Gelaber “damit haben wir überhaupt nicht gerechnet“ ist dich alles gelogen, so blind kann man nicht sein, um nicht zu merken, wie schlecht unsere Beiträge in den letzten Jahren waren. Entweder suchen die Verantwortlichen immer rein nach ihrem persönlichen Geschmack aus, ohne objektiv Chancen zu betrachten oder bei ARD ist Meinungsvielfalt unerwünscht. Ich hätte mir gewünscht, dass Peter Urban gestern einfach mal gesagt hätte, das Lied ist einfach nicht konkurrenzfähig.
    Aber vermutlich wird nächstes Jahr wieder irgendein Konzept vorgestellt, das wieder nicht funktioniert. Dieses Jahr war zwar schon ein Schritt in die richtige Richtung, aber ich befürchte die ARD hat nicht die Eier in der Hose, um es zu verbessern. Wer glaubt mit zwei Songs, die den Künstlern aufgezwungen werden, findet man die richtige Combo, der malt sich die Welt schöner als sie ist.
    Ich entschuldige mich für meine Ausdrucksweise, aber mir geht das grad sehr nah, weil ich echt Angst habe, dass das alles kaputt geht und auch ich keine Lust mehr habe den ESC zu gucken. Zurzeit wäre mir lieber, dass Deutschland aussetzt, als nochmal ein Blamage zu erleben.
    P.S.: Levina, du bist super, bitte tritt nochmal für uns an, aber mit einem besseren Song

  4. Rainer1

    14.05.2017 | 12:41

    Was haben den andere shows am samstagabend für einschaltquoten?
    Und ist die produktion einer ard-samstagshow wirklich billiger als die teilnahme am esc?

  5. togravus

    14.05.2017 | 13:01

    Natürlich ist Levina eine „eine wunderbare junge Frau“, aber der ESC ist eben kein Persönlichkeitswettbewerb, sondern ein Liederwettstreit. Und wenn man solch Durchschnittsware wie „Perfect Life“ schickt, kommt eben ein 25 Platz dabei heraus, aber nur, wenn man das Glück hat, dass ein anderes Land einen Totalaussetzer hat, wie Spanien dieses Jahr.
    Claudia F. hat viel besser gesungen als Levina und ist mit ihrem gleichfalls schwachen Titel nicht ins Finale gekommen … So ist das eben bei einem Wettbewerb.
    Außerdem war die deutsche Bühnenschow ein Desaster. Graue Maus mit langen Beinen … Wie soll das denn bitteschön zünden?
    Bitte lieber NDR, erlöse uns von Deiner ewigen Drögnis und übergebe an einen anderen Sender.

  6. Paul

    14.05.2017 | 13:04

    Das Ganze wäre nur halb so schlimm, wenn man nach solchen Events immer auf versch. Nachrichtenseiten der verheulten Levina sieht. Das tut einem ganz doll weh!

  7. sunny42

    14.05.2017 | 13:19

    der Sängerin kann man nichts vorwerfen, Jamie Lee ging es nicht anders die hat auch sehr danach gelitten ebenso Ann Sophie die das anderes verarbeitet hat. Die Einschaltquoten gehen wirklich stark runter, langsam geht einen die Luft aus.

  8. Jorge

    14.05.2017 | 13:49

    Natürlich kann sich der NDR die Analyse dieses ESC-Jahres schenken, weil im nächsten Jahr das ESC-Ergebnis unter anderen Voraussetzungen ermittelt wird. Und die wunden Punkte sind einfach zu offensichtlich: TV–Durchschnittsvoter präferieren „nette“ junge Damen. Und wer sich Salvador als Rollenvorbild aussucht, wird bei einem „Ich mache die wahre Musik“ Kümmert landen.

    Die Quoten sind nunmal davon abhängig, ob das eigene Land hinter dem Act steht und ihn (meist ja „sie“) spannend findet. Levina „Perfect Life“ hatte ja auch nur den Bodensatz der TV-Voter und ESC-Fans im VE hinter sich: Gerade Mal 79000 Stimmen. Der ESC ist sehr wohl auch eine Persönlichkeitscontest. Die muss man als verantwortlicher Sende aber auch haben und suchen wollen!

  9. Jorge

    14.05.2017 | 13:52

    Mist, Type-O. Korrektur:
    Der ESC ist sehr wohl auch ein Persönlichkeitscontest. Eine solche muss man als verantwortlicher Sender aber auch haben und suchen wollen!

  10. Bango

    14.05.2017 | 14:45

    Dann sind wir jetzt also tatsächlich wieder auf Stand der pre-Lena Jahre … traurig.

  11. Rob

    14.05.2017 | 14:55

    Es gibt nur eine Lösung :
    Thomas Schreiber sofort feuern und ein neues Team bilden.
    Es wäre auch mal ratsam zu pausieren , dass könnte Deutschland ganz gut tun

  12. Bonello

    14.05.2017 | 16:03

    Sehe ich auch so. Schreiber & Co müssen gegen ein neues Team ersetzt werden! In Frankreich hat es ja auch geklappt und auch NL, Belgien oder Bulgarien haben die Wende zum Erfolg geschafft

  13. biobanane

    14.05.2017 | 16:11

    Also wir fanden den Abend gut, wahrscheinlich weil wir den deutschen Betrag als einen von 24 anderen ansahen und mit unseren jeweiligen Favoriten gefiebert haben und nicht automatisch mit dem vom NDR. Das wie wie beim Fußball, wenn es schlecht läuft dann weiß jeder wie es besser werden kann oder man fordert einfach den Trainer zu feuern. Aber gerade der diesjährige Sieger hat gezeigt, dass es letztlich darauf ankommt, dass man Künstler findet, die Arbeit in das Projekt ESC stecken und nicht nur die neuste CD promoten wollen.Deutschland ist hiervon wie viele andere Länder weit entfernt. Und da reicht es eben nicht einen zweiten Raab zu suchen auch bei der Auswahl des Songs dieses Jahres war nicht nur der NDR sondern eben die Leute beteiligt, die Lena entdeckt haben.

  14. Marius

    14.05.2017 | 16:14

    Schreiber darf jetzt (endlich) mal merken, wie unnötig er ist. Hauptsache im Postkarten-Video in erster Reihe rumgrinsen. Wenn ihm der ESC so wichtig ist, soll er halt mal selbst antreten. Dann würde er auch mal merken, was für ein Bullshit das ist, was er und sein Team da machen. Also Bitte, wie kann man denn da im Nachhinein noch die Frechheit haben und sagen „Dieses Ergebnis kam unerwartet. Damit konnte keiner rechnen.“??? Die paar Fans, die trotz NDR-Volldesaster jedes Jahr aufs neue Treue gegenüber dem ESC beweisen, verliert der NDR auch bald. Meine Meinung: Schreiber weg und/oder NDR gibt an eine Rundfunkanstalt ab, die mehr auf dem Kasten hat. Der WDR z.B. ist Europas größte. Warum machen die das nicht? Ach ja, ich vergaß, kack Bürokratie. Als ob Schreiber oder NDR das jemals abgeben würden. Die furzen sich auch in 10 Jahren noch einen in den Sessel, wenn Deutschland dann durchgehend Platz 26 bis vlt maximal mal Platz 20 kassiert und in Deutschland jede Hitler-Doku auf N24 bessere Einschaltquoten hat. -> Ich bin echt sauer.

  15. Little Imp

    14.05.2017 | 16:19

    Immer schön bei der Wahrheit bleiben, Herr Schreiber: „Den Song ‚Perfect Life‘ hatte beim Deutschen Vorentscheid zwei Drittel der Fernsehzuschauer als das kleinere von zwei Übeln angesehen, (…)“
    .
    Immerhin ist jetzt der Beweis erbracht, dass ausgedehnte Promo-Touren auch nichts helfen, wenn der Song nicht trägt. Das Geld, das dort eingespart wird, wird hoffentlich im nächsten Jahr in einen auffälligen und/oder mitreißenden Beitrag gesteckt.

  16. Manboy

    14.05.2017 | 16:41

    Das ist doch auch nicht keine Überraschung, wenn man den ESC so mittelmäßig vermarktet.

  17. Jorge

    14.05.2017 | 17:00

    @biobanane: „Aber gerade der diesjährige Sieger hat gezeigt, dass es letztlich darauf ankommt, dass man Künstler findet, die Arbeit in das Projekt ESC stecken und nicht nur die neuste CD promoten wollen.Deutschland ist hiervon wie viele andere Länder weit entfernt.“

    a) Der Künstler schert sich gar nicht um den ESC, hat sicher auch nicht dafür am FdC teilgenommen, die Teilnahme & der Sieg fallen ihm quasi ungewollt zu.
    b) Den Gegenbeweis schreibst du auch gleich in deine These, um die neueste CD-Promo eines Künstlers ging es bei Levina (und Promotour durch Europa) gerade nicht.

  18. Jorge

    14.05.2017 | 17:05

    .. und Levina wurde Vorletzte trotz für den ESC gecasteten Song/Künstler.

  19. biobanane

    14.05.2017 | 18:41

    @Jorge Dieses Jahr war es die Schwester, die das Angebot des Senders annahm, dass sich Autoren um die Teilname bewerben können. SIe hat deutlich gesagt, dass sie nur deswegen ihren Bruder überzeugt hat, weil sie glaubte, der Sender meine es ernst mit guter Musik. Das schafft der NDR zur Zeit eben nicht, Top-Autoren zu überzeugen für den ESC zu produzieren. Und ich glaube kaum, dass es an Schreiber liegt,

  20. Matty

    14.05.2017 | 23:27

    Das trostlose Abschneiden Deutschlands sorgt dafür, daß die Zuschauer von Jahr zu Jahr in Scharen davonlaufen!

    Wenn man Deutschlands und Schwedens ESC-Vorentscheid vergleicht, so hat letzterer deutlich höhere Einschaltquoten, obwohl Schweden weniger Einwohner als Deutschland hat. NDR und Herr Schreiber sollten sich mal von den Machern des Melodifestivalen oder A Dal in Ungarn sehr dringend Nachhilfe in Sachen Songauswahl holen!

  21. Mareike Kaa

    15.05.2017 | 10:12

    Zitat Schreiber: „Levina ist eine wunderbare junge Frau, die uns alle mit ihrer Herzlichkeit und ihrer Professionalität verzaubert hat.“

    Wen verzaubert man denn bitte mit Professionalität?

  22. Lady Madonna

    15.05.2017 | 10:48

    „Der Song ‚Perfect Life‘ hatte beim Deutschen Vorentscheid zwei Drittel der Fernsehzuschauer überzeugt…“ Lieber Herr Schreiber, die zwei (!) angebotenen Songs haben mich – als ESC-Fan – so extrem wenig angesprochen, dass ich in diesem Jahr das erste Mal seit Jahren überhaupt nicht mit abgestimmt habe. So wie mir scheint es vielen gegangen zu sein. Wenn mich als ESC-Fan die Songauswahl komplett kalt lässt, wie sollen sich dann bitte schön die dem ESC nicht so enthusiastisch verbundenen TV-Zuschauer dafür erwärmen?!

    @biobanane: „Also wir fanden den Abend gut, wahrscheinlich weil wir den deutschen Betrag als einen von 24 anderen ansahen und mit unseren jeweiligen Favoriten gefiebert haben und nicht automatisch mit dem vom NDR.“ Ich fand den diesjährigen ESC musikalisch (nicht von der ukrainischen Show her) auch super! So viele Songs, die mir gefallen haben, hatte ich glaube ich noch nie bei einem ESC. Der deutsche Beitrag war mir in diesem Jahr komplett egal, aber natürlich bedaure ich, dass er so schlecht abgeschnitten hat, obwohl ich es im Tippspiel genauso erwartet habe… Mal gucken, was nächstes Jahr kommt. Nach dem ESC ist vor dem ESC! :-)

  23. Faxe

    15.05.2017 | 14:04

    @Mareike
    Mit Professionalität verzaubern, oh mann der Schreiber lebt echt in seiner eigenen Welt. Nächstes Jahr wird dann die 6 Millionen Marke geknackt, vielleicht holt ihn das zurück in die Realität.

  24. 4porcelli

    16.05.2017 | 03:54

    Hauptfaktor was sicher, dass Song und Interpretin unbekannt waren bzw. wenn bekannt dann nicht populär waren (Charts, Airplay). Manche mögen auch an letztes Jahr gedacht haben und hatten nur noch „ukrainisches Klagelied, russische Zirkusnummer, Manga-Girlie im Wald“ in Erinnerung, was Nicht-Fans eher dazu motivieren würde, etwas anderes zu gucken. Hoffe, dass dieser Effekt durch den Salvador-Sieg nicht weiter verstärkt wird.

  25. escfan05

    16.05.2017 | 06:13

    Ach ich habe einfach keine Lust mehr, irgendwelche Lösungen für die deutsche ESC-Krise zu schreiben. Es passiert ja eh nix. Schon in den Jahren 2005 bis 2009 hat man jedes Jahr nach den Deutschen Pleiten sich die Köpfe heiß diskutiert, was man besser machen könnte. Dann kam mit Raab eine kurze Zeit der deutlichen Besserung. Und jetzt seit 2013 das Gleiche in Grün. Ich finde es reichlich oberflächlich von Schreiber, nur auf die Quoten zu gucken, die man ja angeblich so super günstig beim ESC erzielen kann. Bei dieser Einstellung sind die schlechten Ergebnisse seit 2013 bis 2017 durchaus erklärbar. Wer so wenig Ehrgeiz besitzt

  26. Mariposa

    18.05.2017 | 12:03

    @ Marius

    Schreiber lebt nunmal in seinem „Paralleluniversum“ und merkt es nicht…… Null Begeisterung, null Innovation, keinerlei Gespür für aktuelle Trends – nichtmal ein zeitloser Song wie „Amar pelos dois“ würde seine Gnade finde. Wie soll das denn bitte funktioneren???

  27. Solier

    19.05.2017 | 19:03

    Na dann wiederhole ich mich mal wieder,,,

    1. Nehmen uns einige Europäische Länder, das nette Lied, vor ein paar Jahren, von Barbara Schöne… Krumm…
    Ich erinnere,: „Ein bisschen Frieden“ von 2014 das sie Putin gewidmet hat.
    Seitdem steht Deutschland immer schlecht da.

    —Barbara Schöne…. hat den ESC, politisch gemacht—-

    2. Die Jurybewertung
    Ist für mich auch der Grund letztendlich gewesen, dieses Jahr den Müll nicht mehr zu schauen.

    3. Zu den Künstlern und Interpreten sage ich nicht viel, nur kurz:
    nicht jeder Interpret/ Titel ist schlecht gewesen (seit dem Barbara Skandal)) Jamie-Lee empfand ich, 2016 sogar als Favoriten, natürlich neben Russland!!!!

    4. aber nicht mehr relavant für mich gewesen, der ausschied eines Landes aus dem ESC, wegen einem politischem Hintergrund. Hatte iich eigentlich den schönen Titel der Ukraine erwähnt der 2016 gewann???? Jetzt sagt mir bitte, der ESC ist nicht politisch….

    Fazit:
    Hätte es 2016 keine Jury Bewertung gegeben, wäre Russland Gewinner gewesen.
    Wenn man sich die Kritik der anderen Länder über Deutschland 2014 und Barbara Schöneberger anschaut, nicht nur im Ostsektor sondern auch in den Westlichen Ländern, dann weiss man, das es auch in den nächsten Jahren nichts für Deutschland zu holen gibt, auch wenn man den Papst aufstellt.
    Wiederhole ich aber seit 2015 immer wieder, das es Deutschland mal so richtig versemmelt hat und sich auch niemals dafür entschuldigt hat.

    Trotz Hilfe der Jury, die seit 2016 50% Stimmrecht auf das Ergebnis hat, das Deutschland unbedingt wollte, weil sie sonst keine Punkte mehr für sich gesehen haben, ging der Schuß auch nach hinten los. Da muß ich aber eines mal los werden: Ich selber habe wirklich gedacht, das der Plan aufgeht, das Deutschland immer Stimmen aus den anderen Ländern bekommt (also von der Jury), das es nicht so kam, ist mehr als nur hart …
    Ich fand damals die Begründung als eine dreiste Lüge: den ESC Spannender zu machen!!!!!

    2016 war mein „leider“ letztes Jahr. Bis 2014 verlief der ESC weitgehend unpolitisch und mit Spannung und einfach nur Fantastisch.
    2014 dann der Skandal mit Barbara. (den ich bis heute als untragbar bezeichne) trotzdem weiter gesehen habe.
    2015 ein Ergebnis für Deutschland zum Mäuse melken…
    2016 mit einführung der 50% Stimmberechtigung der Jury, habe ich trotzdem mehrmals angerufen, für meinen Favoriten, der Russland damals war. (Sagt mal warum rufe ich überhaupt an, wenn es sowieso nichts bringt)??? Noch heute verstehe ich ncihtt, was ihr den Zuschauern damit sagen wolltet…
    2015 habe ich auch für Russland angerufen, noch heute höre ich Polina Gagarina sehr gerne.
    Aber der Schwede war damals auch sehr gut. Auch seine Bühnenshow war sehr gut gemacht.
    Dennoch 2016 die Bühnenshow von dem Russen, war genauso Klasse, aber genau dafür wurde er bestraft. Schon vor dem Voting in den Medien, wie auch während dessen!!!!! Das es das einzige wäre, was an dem Lied so toll ist????
    Schaue den ESC seit über 25 Jahren, aber 2014 und 2016 haben mir ganz klar bewiesen, das Millionen Deutsche zu blöd sind für Musik, aber ein paar Juroren mehr Ahnung haben, also genauso viele Stimmen?!?!
    Bis heute nehme ich dies dem ESC so übel, das ich auch weiterhin diesen Müll keinem mehr empfehle, da treffen wir uns lieber in einer Kneipe oder im Garten, als uns das Trauerspiel noch weiter anzutun.

    Bevor es heisst ich vote nur für Russland, die Jahre davor habe ich es nicht getan, da davor war es The Common Linnets aus Holland und die waren definitiv besser als die Haarige Wurscht…

    Zu Russland erinnere ich an die Omas ein paar Jahre zuvor, die fast wirklich zu einem Skandal für den ESC geworden wären, das aber dann zum Glück nicht passiert war.

  28. escfan05

    23.05.2017 | 21:20

    Ach ein Russlandliebhaber oder Putin Propagandist. Ich habe mich für die Ukraine gefreut, besonders weil sie den Russen einen ausgewischt haben. Der Russische Song war auch ziemlich öde. Der Auftritt war typisch für eine Diktatur. Unglaublich Protzig, angeberisch, herz und seelenlos.

  29. escfan05

    23.05.2017 | 21:26

    Die seltendämlichen Hackfressen der Russen, als ihnen klar war, das sie nicht gewonnen haben, sondern die Ukraine, haben zudem fast aufgewogen, das Deutschland nur letzter geworden ist. Auch schön war es 2015 als die jaulende Putinmieze nicht gewonnen hat. Sah sich schon als Sieger und am Ende war es doch der Schwede. Gottseidank. Denn kein Schwein will nach Russland.

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