ESC 2017 Wettquoten (1): Italien ist Topfavorit vor Schweden und Belgien. Deutschland auf Platz 35

francesco-gabbani-occidentalis-karma-

Alle 43 Wettbewerbsbeiträge für den 62. Eurovision Song Contest in Kiew stehen nun fest und daher werfen wir einen ersten Blick auf die ESC-Wettquoten. In der Vergangenheit hatten die Buchmacher bereits öfters von Anfang an den richtigen Riecher:  2012, 2013 und 2015 mit Loreen, Emmelie de Forrest und Måns Zelmerlöw. 2014 und 2016 jedoch waren die Buchmacher mit Aram mp3 und Sergey Lazarev auf dem Holzweg. Wie schaut es 2017 aus und wie sehen die Wettbüros die Siegchancen von Levina, Nathan und Timebelle?

Wer gleich zu den brandaktuellen Wettquoten springen möchte:
Hier geht’s lang zum Wettquoten-Update (4) vom 13.5.2017: Top-Favoriten Portugal und Italien im Duell der Gegensätze. Deutschland auf Platz 17

Ist das nun alles Kaffeesatzleserei? In den vergangenen Jahren verfestigte sich ein Trend: je näher der Finaltag rückte, desto treffsicherer wurden die Wettquoten bei der Wette auf Sieg. 2016 stimmte am Vortag des Grand Final bereits die Prognose des Dreikampfs zwischen Russland, Ukraine und Australien um die Spitze, wenn auch die Reihenfolge später eine andere war. Auch die Vorhersage, dass Jamie-Lee die geringste Siegchance hat war leider ein Volltreffer (siehe auch – ESC 2016 Wettquoten-Update (4): Dreikampf Russland-Ukraine-Australien und Deutschland Letzter). 2015 stimmt am Vortag des Grand Final sogar die spätere Top 4 zu 100% mit der Prognose der Buchmacher überein.

Doch nun drehen wir die Uhr zurück auf Anfang 2017: Deutschland war die Nr. 1

Unglaublich, aber wahr – noch früh im Jahr, bei den „Early Bird“-Wettquoten im Januar und Februar 2017 räumten die Buchmacher überraschend Deutschland die höchste Siegchance ein. Das war sicher dem Umstand zu verdanken, dass es hoffnungsfrohe Erwartungen in das neue Konzept des NDR gab. Schließlich hatte Deutschland 2010 und 2012 mit ähnlichen Formaten Lena und Roman Lob gefunden. Außerdem wurden 2 Titel von international hochkarätigen Komponistenteams avisiert, was die Erwartungen zusätzlich befeuerte. Aber – Platz 1 hielt genau bis zum ersten Probentag von „Unser Song 2017“, als erstmals Videos und Soundschnipsel von „Wildfire“ und „Perfect Life“ auftauchten: danach ging es leider rapide bergab …

Deutschland auf 1: Wettquoten Stand 7.2.2017 Quelle:Eurovisionworld.com

Übliche Verdächtige tummelten sich ebenfalls von Anfang an bei der Wette auf Sieg in den oberen Regionen: Schweden, Russland, aber auch Australien. Und das sogar, obwohl deren Interpreten und Songs noch gar nicht feststanden oder bekannt waren. Mit hohen Siegchancen erwartet wurden auch die Beiträge von Gastgeber Ukraine und Griechenland, die sich das Eurovision Dream Team ins griechische Boot holten.

Jetzt die aktuellen Quoten für den ESC 2017 in Kiew:

Wo landet euer persönlicher Favorit bei den Buchmachern?  Wer ist eurer Meinung nach über- oder unterbewertet? Und wer wird 2017 der tragisch scheiternde Fan-Favorit und beerbt damit ESC Acts wie Mei Feingold, Kati Wolf, Charlotte Perrelli oder Kate Ryan? Antworten und Spekulationen liefert unser erster Wettquoten-Überblick.

Stand 17. März 2017 – 8 Uhr – Quelle: www.eurovisionworld.com
Hier werden die Quoten diverser Wettanbieter zusammengefasst

Legende:
→ Im Finale 26 Länder: 2×10 Halbfinalisten + Big 5 + Gastgeber UKR

Wette auf Sieg: Platz 1 (Italien) bedeutet somit höchste Siegchance aller Teilnehmer. Achtung! Kleiner aber feiner Unterschied: Platz 10 bedeutet daher nicht, dass die Buchmacher dieses Land (Russland) auch automatisch genau auf Platz 10 tippen, sondern dass 9 andere Länder größere Siegchancen haben.

 

DIE ANALYSE DER TOPFAVORITEN (Platz 1 bis 3)

Platz 1: Klare Sache? Die Buchmacher sehen Bella Italia als deutlichen Topfavorit (Quote: 1:3). Nach seinem spektakulären Sieg beim San Remo Festival kletterte Francesco Gabbani direkt auf Platz 1 bei der Siegwette und ließ sich den Platz auch nicht mehr nehmen. Klar polarisiert „Occidentali’s Karma“ mit seinem Gorilla-Tanz, aber nicht wenige lieben den Beitrag abgöttisch, wobei es durchaus auch Kritiker gibt, die den Hype nicht nachvollziehen können. Dass der Song Instant Appeal besitzt und zündet, zeigen nicht zuletzt die Live-Auftritte von Francesco, sondern auch der sofortige kommerzielle Erfolg in Italien. Die Chancen stehen also nicht schlecht, dass es sich hier um einem Start-Ziel-Sieg handeln könnte. Hier nun die brandneue auf 3 Min gekürzte ESC-Version (mit kürzeren Versen und ohne ‚Chanel‘):

YouTube Preview ImageItalien: Francesco Gabbani – Occidentali’s Karma
> zum Liveblog Sanremo Serata Finale

Platz 2: Wer kann Italien denn gefährlich werden? Schweden liegt nahezu gleichauf mit Belgien. Mit Robin Bengtsson und seiner Laufband-Performance wissen wir dank des Melodifestivalen schon sehr genau, was uns in Kiew erwarten wird. Lediglich der Einlauf in die Arena zu Beginn des Songs „I can’t go on“ könnte ein Problem darstellen, aber Christer Björkman wird’s schon richten. (Quote circa 1:7)

YouTube Preview ImageSchweden: Robin Bengtsson – I can’t go on
> zum Liveblog Schweden

Platz 3: Belgien hat mit Blanche so richtig einen rausgehauen: die düster-melancholisch und avantgardistisch anmutende Nummer „City Lights“ geht bei vielen so richtig unter die Haut. Die große Unbekannte ist hier die Live-Inszenierung: wenn Belgien hier die Emotionen und Stimmung des Song gut transportiert, dann kann Blanche in die Fußstapfen von Loic Nottet und Laura Tesoro treten (Quote circa 1:7).

YouTube Preview ImageBelgien: Blanche – City Lights
zur Präsentation Belgien, zur Präsentation Interpretin

 

DIE ANALYSE DER TOP TEN (Platz 4 bis 10)

Hier sticht besonders Platz 4 von Bulgarien hervor: Kristian Kostow ist mit 17 Jahren das ‚Küken‘ des Jahrgangs. Bereits mit 14 hat er in der russischen Version von „The Voice Kids“ mitgemacht und hat in Kiew eine moderne Ballade namens „Beautiful Mess“ (vom  selben Komponistenteam wie „If Love was a Crime“ 2016) am Start. Mit Quoten von 1:9 kratzt er an der Top 3 bei der Siegwette.

YouTube Preview ImageBulgarien: Kristian Kostov – Beautiful Mess
> zur Präsentation Bulgarien

Und noch eine Sensation: Platz 5 bei der Siegwette geht aktuell an Portugal (Quote: 1:12). Das phasenweise wie als ein Vorentscheid aus dem vergangenen Jahrhundert anmutende Festival da Cancao brachte doch tatsächlich ein interessantes Geschwisterpaar hervor. Salvador Sobral performt auf sehr charismatische und außergewöhnliche Weise den Song „Amar pelos dos„(Liebe für zwei), der von seiner Schwester Luisa komponiert wurde. Salvador fasziniert und irritiert dabei zugleich. Derzeit kursieren einige Gerüchte um seinen Gesundheitszustand: seine Managerin gab Entwarnung – es sind keine Herzprobleme , sondern ein Leistenbruch.

YouTube Preview ImagePortugal: Salvador Sobral – Amor pelos dois
> zum Liveblog Portugal

Platz 6: Das bisher beim ESC so erfolgsverwöhnte Australien schickt diesmal X-Factor Gewinner Isaiah Firebrace ins Rennen. Der ebenfalls erst 17-jährige Isaiah bringt mit „Don’t come easy“ eine sauber produzierte Pop-Ballade mit nach Kiew und rangiert aktuell auf Platz 6 mit einer Sieg-Quote von 1:15. Isaiah hat zudem in Nordeuropa bereits erste Achtungserfolge in den Charts feiern können.

YouTube Preview ImageAustralien: Isaiah Firebrace – Don’t Come Easy
> zur Präsentation Australien

In höchsten Quoten-Gefilden tummeln sich auch Armenien (Platz 7), das seinen Beitrag als letztes Land veröffentlicht und Serbien (Platz 8).

Apropos polarisieren … die Buchmacher bescheinigen genau diesen Beiträgen überraschend hohe Siegchancen. Auch Platz 9 für Rumänien gehört in diese Kategorie. Ilinca feat. Alex Florea gehen mit ihrem Gejodel zwar einigen gehörig auf den Zeiger, aber „Yodel it“ vereint ebenso eine heißblütigge Anhänger auf sich, die genau solche ausgefallenen Beiträge lieben … und vermutlich dafür anrufen.

YouTube Preview ImageRumänien: Ilinca ft. Alex Florea – Yodel it!
zum Liveblog Rumänien

Platz 10: Komplettiert wird die Top 10 mit Russland und seiner kontrovers diskutierten Nominierung von Yulia Samoylowa. Sie leidet unter einer geerbten Muskelatrophie und sitzt seit ihrer Kindheit im Rollstuhl . Die X-Factor Finalisten hat einen ‚Heile-Welt-Song‘ names „Flame is burning“ am Start, sofern sie in Kiew auftreten darf. Wegen eines Auftritts auf der Krim wird derzeit geprüft, ob sie in die Ukraine einreisen darf. Gazeta.ru meldet, dass sich Yulia derzeit zur Behandlung und Reha in Finnland aufhält. Die Quote ihrer Siegchance zerbröselt aktuell allerdings zunehmend  (Quote 1:20).

YouTube Preview ImageRussland: Julia Samoylova –Flame is burning
> zur Präsentation Russland

Anmerkung/Update: Russland hat seine ESC Teilnahme 2017 inzwischen zurückgezogen. Hintergründe und mehr Informationen zum Rückzug gibt es hier.

 

DIE ANALYSE DER MITTELFELDPLÄTZE 11-26
(→insgesamt 26 Länder werden im ESC Finale 2017 in Kiew vertreten sein)

Mit Aserbaidschan (Platz 11), Frankreich (Platz 12) und Griechenland (Platz 13) klopfen gleich 3 Länder an die Tür zur Top 10 bei der Sieg-Wette.

Auf Platz 14 gibt es dann ein Wiedersehen mit ‚alten ‚ESC Bekannten : Für Estland reist erneut Laura nach Kiew (2005 gehörte sie zur Band ‚Suntribe‘) gemeinsam mit Koit Toome, der ebenfalls ESC Erfahrung besitzt und für Estland bereits im Guido-Jahr 1998 antrat. Sein Onkel Indrek Toome ist übrigens der ehemalige Ministerpräsident der Estnischen Sowjetrepublik. Laura und Koit singen in Kiew ihren von Romeo & Julia inspirierten Song „Verona“ – eine Nummer mit einer ordentliche Brise „80ies Vibes“ und Ohrwurm-Charakter.

YouTube Preview ImageEstland: Koit Toome & Laura – Verona
zum Liveblog Estland

Im Mittelfeld tummeln sich UK (Platz 17) und Irland (Platz 21). Die Wettbegeisterten Briten und Iren lieben es u.a. auf den eigenen Beitrag zu setzen. Dies hievt beide Länder in der Regel im Quotenranking nach oben – aber nur äußerst selten wird dies später auch durch eine gute ESC Platzierung bestätigt.

Und wo befindet sich der Gastgeber des ESC 2017? Der Ukraine läuft nicht nur die Zeit davon, sondern auch die Quote (Platz 26). Immerhin wurde O.Torvald mit „Time“ beim Head Of Delegation Meeting in dieser Woche der exzellente Startplatz 22 zugelost (von dem Lena 2010 aus gewonnen hat).

YouTube Preview ImageUkraine: O.Torvald – Time
> zum Liveblog Ukraine

 

DIE ANALYSE DER HINTEREN PLÄTZE 27 bis 43

Hier finden sich nun einträchtig beeinander die sogenannten D-A-CH Länder (Deutschland, Österreich, Schweiz), die auch alle gemeinsam im Semifinal 2 abstimmen dürfen:

Österreich schickt heuer per Direktnominierung Nathan Trent ins Rennen. Er liegt mit seinem selbstkomponierten Song „Running on Air“ auf Platz 31 bei der Wette auf Sieg. Ebenso wie Deutschland möchte er seinen Auftritt in Kiew von Marvin Dietmann gestalten lassen, der auch schon Conchita mit „Rise like a Phoenix“ Glück brachte. Schöne Idee: Nathan möchte in Akkustik-Sessions ESC Songs covern und ruft seine Fans zur Abstimmung auf.

YouTube Preview ImageÖsterreich: Nathan Trent – Running on air
zur Präsentation Österreich, zur Bekanntgabe Interpret, zum Interview

Die Schweiz liegt mit fast identischen Quoten knapp dahinter auf Platz 32. In ihrem zweiten Anlauf  bei der ‚Großen Entscheidungsshow‘ triumphierte die Band Timebelle, deren Name sich von der Berner Zytglogge ableitet. Zu „Apollo“ ließen sie Rosen regnen und gewannen das ersehnte Ticket nach Kiew. Im Vorfeld gab es Diskussionen, da das Lied bereits in Aserbaidschan in einer Vorauswahl war. Da es niemals kommerziell veröffentlicht wurde stellt dies aber kein Problem dar.

YouTube Preview ImageSchweiz: Timebelle – Apollo
> zum Liveblog Schweiz, zum Songcheck aus dem Vorentscheid

Interessant: Ein Wettanbieter (Betfair Exchange) hat bereits die ‚To Qualify‘-Wette im Portfolio. Im Semifinal 2 gibt es insgesamt 19 Bewerber für die 10 heißbegehrten Finaltickets. Österreich hat aktuell die 9-höchste Qualifikations-Quote, während die Schweiz „nur“ auf Rang 17 liegt. Vorsicht: dies taugt nur als ein erster Trend, da es sich ja nur um einen einzigen Anbieter handelt.

Perfect Life = perfekter Platz beim ESC? Deutschland lag wie Eingangs beschrieben zunächst auf Platz 1 bei der Sieg-Wette. Levina schaffte es mit ihrer positiven Art viele Sympathien auf sich zu ziehen. Nach dem fulminaten Sieg bei „Unser Song 2017“ begann für Levina eine Achterbahnfahrt, denn sie wurde von den Buchmachern durchgereicht bis auf den allerletzten Platz mit der geringsten Siegchance. In der Zwischenzeit geht’s auf niedrigem Niveau aufwärts: Promo Termine in London und Amsterdam wurden angekündigt, ebenso wie eine neue ‚verdichtete‘ ESC-Version von „Perfect Life“ – und einige Länder wählten zwischenzeitlich Beiträge mit noch geringeren Siegchancen. Daher kletterte Levina nun wieder etwas nach oben (aktuell Platz 35).  Ist das nun gut oder schlecht?

Hier unser Wettquoten-Vergleich, wie die deutschen Beiträge in den  Vorjahren platziert waren (jeweils Mitte März):
2010 Platz 5  Lena – Satellite
2011 Platz 5  Lena – Taken by a Stranger
2012 Platz 8  Roman Lob – Standing Still
2013 Platz 8  Cascada – Glorious
2014 Platz 12  Elaiza – Is it right
2015 Platz 23  Ann Sophie – Black Smoke
2016 Platz 14  Jamie Lee – Ghost
2017 Platz 35 Levina – Perfect Life

YouTube Preview ImageDeutschland: Levina – Perfect Life
> zum Liveblog Deutschland, zum Interview mit Levina (vor dem Vorentscheid), zum Probenblog, zur Pressekonferenz nach dem Vorentscheid

Es fällt schon auf, dass über viele Jahre kein deutscher Beitrag mehr eine so geringe Siegwahrscheinlichkeit hatte. Der Absturz in den Prognosen setzte auch genau dann ein, als sowohl „Wildfire“ als auch „Perfect Life“ erstmals zu hören waren. Das alleine ist noch kein Grund zur Panik – zumal Einige die Wettquoten eh als Spinnerei abtun. Zieht man aber noch die schwache Charts-Performance hinzu (nur 1 Woche auf Platz 28 der Single-Charts) und erkennt, dass der Song im deutschsprachigen Raum auch (noch) kein Radio-Airplay generiert … dann sind das lauter kleine Mosaik-Steinchen, die einzeln kein Drama sind, aber in ihrer Summe darauf hindeuten, dass die Schwachstelle im Deutschen ESC Gesamtpaket wohl der Song ist.

Wer hat den nun die rote Laterne inne und nach Meinung der Buchmacher keine Chance die ESC Sieg-Trophäe in Händen zu halten?

Die geringste Siegchance (wenn die Wettanbieter zusammengefasst werden) sehen die Buchmacher bei San Marino. Fanliebling Valentina Monetta wagt einen vierten Anlauf, diesmal im Duett mit Jimmie Wilson. Ihr Song „Spirit of the Night“ stammt wieder aus der Feder von Ralph Siegel. Mit insgesamt 4 Teilnahmen zieht Valentina nun mit Norwegens Elisabeth Andreasson, den Schweizern Peter, Sue & Marc und dem Belgier Fud Leclerc gleich.

YouTube Preview ImageSan Marino: Valentina Monetta & Jimmie Wilson – Spirit Of The Night
> zur Präsentation San Marino

Vielleicht ein kleiner Trost: in der jüngeren Vergangenheit belegte der Beitrag mit den niedrigsten Siegchance niemals später auch den letzten Platz im Halbfinale:
2016 San Marino: Serhat – I didn’t know (späterer Platz: Halbfinale Platz 11)
2015 San Marino: Anita Simoncini  & Michele Perniola – Chains of Light (Halbfinale Vorletzer)
2014 Portugal: Suzy – Quiero ser tua (Halbfinale 11)
2013 Belgien: Roberto Bellarosa – Love kills (Finale Platz 12)
2012 Malta: Kurt Calleja – This is the Night (Finale Platz 21)

Die schlechteste Einzelquote 2017 bei der Wette auf Sieg mit 1 : 1000 (neuer Negativ-Rekord) teilen sich Litauen, Slowenien und wieder mal San Marino beim Anbieter BetfairExchange. Wer hier 100 Euro setzt, der darf sich über einen Brutto-Gewinn von 100.000 Euro freuen, wenn Fusedmarc, Omar Naber oder Valentina & Jimmie die Sensation schaffen und den ESC Sieg holen.

 

FAZIT WETTQUOTEN 2017

Der Trend geht zur Ballade – Wie schon 2015 häuft sich auch 2017 wieder ein ordentlicher Balladenberg an, was dazu führen wird, dass sich einige ruhige Nummern wohl gegenseitig die Punkte rauben werden. Wer hier in der Balladen-Lotterie unten durchfällt und wer das große Los zieht, werden die nächsten Wochen zeigen.

Der zweite zu beobachtende Trend ist, dass die Jurys (ob national oder international) in immer mehr Ländern den Televoting-Sieger überstimmen, sodass entweder der Jury-Sieger gewinnt oder es einen lachenden Dritten gibt. Quasi ähnlich wie beim Grand-Final 2016, als Jamala die Nutznießerin von diesem Effekt war.

Als dritter Trend zeichnet sich ab, dass gemäß der Buchmacher das Halbfinale 1 stärker besetzt scheint. Unter den 7 führenden Ländern mit den größten Siegchancen befinden sich gleich 5 Länder aus Semifinal 1 sowie Italien (Big5) und nur 1 Land (Bulgarien) aus Semifinal 2.

ESC 2016 Jamala Ukraine Gewinnerin

 

Wer gewinnt denn nun? Es deutet zum jetzigen Zeitpunkt alles auf Italien hin – aber hält der Hype um Francesco Gabbani unvermindert an? Schaffen es die engsten Verfolger wie Schweden und Belgien aufzuschließen? Können Länder mit einem starken Momentum (z.B. Bulgarien und Portugal) ihren derzeitigen Höhenflug über die Zeit retten oder handelt es sich um Blasen?

Die Aussagekraft ist der Quoten ist derzeit sicher noch eingeschränkt. Viele Fragen sind noch offen: Wie gut singen die Künstler live? Wem flattern die Nerven? Was für eine Bühnenshow wird in Kiew präsentiert? Welche Auswirkungen werden die vom ausrichtenden Sender UA:PBC zugeteilten Startplätze haben? Wer bekommt etwa Todesslot 2?  Wir dürfen gespannt sein auf die kommenden Wochen bis zum großen Finale am Samstag 13.Mai 2017 in Kiew.

Wie geht es weiter? Als nächstes stehen die sich inflationär vermehrenden ESC-Pre-Events in Riga, London, Tel Aviv, Amsterdam, Moskau und Madrid auf dem Programm. Wir sind gespannt auf deren Auswirkungen und veröffentlichen daher Mitte April ein Wettquoten-Update. Außerdem startet ab 27. März unser täglicher PrinzBlog-Songcheck bei dem wir euch alle 43 Songs ausführlich vorstellen. Es wird also viel los sein auf dem PrinzBlog.
Namasté Alé – Ommmm!

Empfehlungen für ESC Wettquoten-Übersichten:
www.eurovisionworld.com
www.esctracker.com/odds
www.nicerodds.de/eurovision
www.oddschecker.com/tv/eurovision/winner

Aktuell, Charts & Rankings, ESC-News, Serien, Videoclips

115 Kommentare Kommentar schreiben

  1. Schnüdel

    17.03.2017 | 21:40

    Belgien ist im Markt überbewertet.

    Italien 1 Man-Show
    Portugal 1 Man-Show
    Australien 1 Man-Show
    Bulgarien 1 Man-Show

    Schweden 5 Man-Party

    Einer der genannten wird es machen, der Rest nur um die Plätze in den Top 10 kämpfen.

    Darf ein Künstler beim ESC aus den Katakomben in die Arena einlaufen? Der Part ist für Schweden essentiel.

  2. biobanane

    17.03.2017 | 21:45

    Ich denke Jan Feddersen hat Recht, wer er behauptet, dass es wohl Italien wird und es doch noch schöner wäre wenn es Portugal ganz nach vorne schaffen würde. Ansonsten werden wahrscheinlich die Plätze interessanter als der Sieger. Und da lagen die Quoten schon oft weit daneben.

  3. David Z

    17.03.2017 | 22:02

    Wenn man die Top 5 anschaut und Schweden streicht stehen dort 4 Länder denen ich den Sieg gönnen würde. Für Bulgarien und Portugal wäre es der erste Sieg überhaupt und bei den anderen beiden liegt der letzte Triumph schon mehr als 3 Jahrzehnte zurück

  4. David Z

    17.03.2017 | 22:04

    Muss mich korrigieren: Bei Italien sind es nicht ganz drei Jahrzehnte aber 27 Jahre sind doch schon sehr lange. Allerdings hat man sich auch eine relativ lange Pause gegönnt

  5. Max

    17.03.2017 | 22:13

    Ich schau für die Quoten lieber bei Oddchecker. Aber das ist ja Geschmackssache. Sonst habt ihr schon recht, der Song zündet einfach nicht richtig. Außerdem kann Levina ihre starke Stimme bei dem Song nicht wirklich zeigen. Kein Wunder dass Niemand an eine gute Platzierung glaubt.

  6. Usain

    17.03.2017 | 22:32

    Sieht alles gut und logisch aus, die gekürzte 3 Minuten Fassung von Italien ist übrigens super, genau auf den Punkt gebracht. Sehe vieles ähnlich wie die Quoten, nur die hohe Platzierung von Bulgarien verstehe ich nicht. Estonia empfinde ich zu weit unten. Gewinnen darf von mir aus gerne Italien, Schweden oder Portugal.

  7. Cali

    17.03.2017 | 22:52

    Ach Du Scheiße…was sind DAS für Quoten?!

  8. Bango

    17.03.2017 | 23:12

    Mein Gefühl sagt mir, dass Italien nicht gewinnen wird.
    Im letzten Jahr hatte ich exakt das selbe Gefühl als Russland bei den Wettanbietern auf #1 lag. (RU16 und IT17 sind natürlich von der Songqualität nicht im entferntesten zu vergleichen)

  9. Butterblume

    17.03.2017 | 23:18

    Also ein italienischer, belgischer oder portugiesicher Sieg wäre mal etwas Neues. Allen dreien würde ich es gönnen, auch wenn sie nicht meine Favoriten sind. An den Erfolg des bulgarischen Beitrags mag ich nicht recht glauben, da stammt die Quote wohl noch von dem guten Abschneiden im Vorjahr. Wie so oft ist Schweden der langweilige gemeinsame Nenner und wohl der einzige Vertreter der top10, bei dem ich explizit hoffe, dass er nicht gewinnt. Nicht noch einmal Schweden, sonst nähern wir uns der irischen Erfolgserie der 90er, die bekanntermaßen wenig Positives mit sich brachte.
    Mein Favorit wäre eigentlich Frankreich, wäre da nicht diese grausige Überarbeitung. So wird es wohl Ungarn.
    Interessant noch zu bemerken, dass viele Länder in der top10 schon vor Veröffentlichung des Beitrags dort lagen, nur Belgien und Portugal nicht.

  10. Tortelini

    17.03.2017 | 23:42

    Mit der neuen Version haben die Italiener die beste Version gefunden die möglich gewesen wäre. Auch wenn es für mich leider ein bisschen abgehackt klingt.

  11. Patrick Schneider

    17.03.2017 | 23:46

    Ich finde es erschreckend, wie weit unten Albanien liegt.

  12. sitzkissen

    17.03.2017 | 23:49

    Wir könnten mal so einen Vorentscheid der zweiten Chance veranstalten. Gracia, die No Angels, Ann Sophie, Jamie Lee und Levina. Diesmal mit anständigen Songs.
    #Mitternachtsgedanken

  13. Paul

    17.03.2017 | 23:54

    Todesnot 2? Darf der Begriff seit letztem Jahr überhaupt noch erwähnt werden? ;)

  14. Cali

    17.03.2017 | 23:57

    @sitzkissen
    Nein, bessere Idee! Ralph Siegel komponiert einen Discostampfer für die Gruppe „Zeroes of the Time“ – mit Gracia, Ann Sophie, Jamie Lee, Levina, Lucy und Stefan Raab (als Ente verkleideter Tänzer mit Twerkeinlagen und einem Solo-Tanzpart) und dann geht’s ab! :D

  15. melodifestivalenfan

    17.03.2017 | 23:58

    Die Wettquoten-Top5 werden auch um den Sieg des ESC 2017 streiten.
    Mein vorläufiger Tip fürs Finale:
    1. Belgien
    2. Portugal
    3. Italien
    4. Schweden
    5. Bulgarien
    .
    .
    26. Deutschland
    Die einzigen Unsicherheiten sind für mich die Liveauftritte von Blanche und Kristian (kennen wir ja nach den Halbfinals). Sollten beide top sein, hat sie das Glasmikro und Kristian den 5.Platz.
    Endgültig geben wir den Tip dafür hier im Blog aber erst kurz vor dem Finale ab.

  16. Inge Periotte

    18.03.2017 | 00:23

    Schweden???????? :-//////////
    Langsam isses mal gut mit dem Schweden-Hype!

  17. Inger Johanne

    18.03.2017 | 00:42

    Ich versteh das mit Italien immer noch nicht. :D Aber ich versteh auch das mit Schweden, Bulgarien und Australien nicht. Grundsätzlich liegen meine persönlichen Favoriten eh selten vorn in diesen ominösen Wettquoten, wobei ich dieses Jahr noch nicht über ein- bis zweimaliges Hören der Lieder hinausgekommen bin. Italien ist ja kein schlechter Song, aber dieser Hype ist schon wahnsinnig. Wenn das mal nicht am Ende der FFF wird …

  18. Nico

    18.03.2017 | 01:00

    @Marc: Ich glaub ihr habt ausversehen bei den Wettquoten der früheren Jahre für 2010 und 2011 den gleichen Artikel (nömlich für 2011) verlinkt ;)

  19. Marc

    18.03.2017 | 01:11

    @ Nico: Vielen Dank für den Hinweis.
    Hab’s eben nochmal gecheckt. Müsste jetzt wieder korrekt funktionieren.

  20. varad

    18.03.2017 | 02:29

    @Inger Johanne Ich kann diesen Hype um den Italien Song auch 0 verstehen und ich sehe es ähnlich wie Bango. Ich denke es gibt ne Überraschung und Italien schafft den Sieg nicht. Mein Tipp ist Belgien und die sind für mich nachdem ich noch mal alle Songs angehört habe Favorit. Sehr weit vorne auch wenn der Song einigen auf den Wecker geht wird auch Rumänien landen. Polarisierende Sachen sind immer gut und zünden beim ESC zudem hebt er sich bei dem ganzen 0815 Kram heraus.

  21. sunny42

    18.03.2017 | 03:12

    Ich glaube dieses mal ist alles offen und wir müssen warten was die Kiew Wochen bringen für mich stehen zum Teil Länder oben die es möglicherweise schwer haben werden in das Finale zu kommen

  22. Jojo

    18.03.2017 | 04:05

    Ich hoffe nicht das Italien gewinnt,das Lied gefällt mir persönlich gar nicht… Europe vote for Romania and Hungary!!!

  23. Stefano

    18.03.2017 | 07:17

    Die Top 3 der Wettquoten stimmt mit meiner eigenen überein. Vorallem bin ich auf die Lifeperformance von Blanche gespannt. Da Schweden nicht alle zwei oder drei Jahre gewinnen muss, drücke ich zurzeit Italien und alternativ Belgien die Daumen.

    Überrascht bin ich über die Plätze 4-6, die ich nicht als Sieger seh. Obwohl es Zeit für Portugal wird, aber da gab es für mich bessere portugiesische Titel.

  24. escfan05

    18.03.2017 | 07:35

    Warum darf eigentlich jedes Land belanglose Instantscheiße schicken und liegt dann bei Wetten vorne, aber Deutschland liegt seit Jahren immer hinten. Was bitte ist an dieser langweiligen Scheiße wie Belgien oder Bulgarien denn so toll? Die olle von Belgien klingt wie ein Kerl oder zumindest als sei sie im dauerbekifften Zustand. Australien und Bulgarien schicken zwei Justin Bieber-Klone, die aussehen, als sei man mit ihnen noch nicht fertig geworden. Absolut langweilige 08/15-Songs. Der Deutsche Beitrag ist wenigstens flott. Ich gebe auf diese Quoten gar nix. Ich selbst erwarte keinen deutschen Sieg, aber aufgrund des deutlich besseren Song als die letzten beiden Jahre, erwarte ich zumindest das Europa das erkennt, und das Deutschland mindestens unter die Top 15 kommt. Ansonsten sollte die ARD ernsthaft überlegen, ob die Teilnahme noch Sinn macht.

  25. biobanane

    18.03.2017 | 07:51

    Man soll sich doch nicht vormachen. es gibt Jahre, da haben die Buchmacher den Sieger vorausgesagt, aber das haben wir in diesen genauso, Emely Loreen etc. waren einfach sichere Sachen. Dann gibt es Jahre da liegen sie Welten daneben, Conchita oder auch letztes. Noch schlimmer sieht es mit dem zweiten Platz aus. Nein die Wetten haben zu Ende hin eine gewisse Aussagekraft, wenn es wirklich viele sind, die mitmachen. Ansonsten werden eben immer die gleichen nach vorne und hinten geschoben und man wartet ab, ob die Fans auf ein Lied abfahren wie dieses Jahr Belgien und Portugal. Ich habe ja schon sehr oft gesagt, dass ich diesen Fetischismus um die Buchhalter als Unsinn ansehen, aber scheinbar gibt es immer noch viele, die täglich die Unterschiede feiern, wie man es beispielsweise bei Russland gesehen hat, die eben abrutschen, weil die Buchmacher sehen, dass es dieses Jahr nicht die übliche Qualität ist. Noch schlimmer sind die Beiträge, die sich über die Quoten beschweren, also nicht wirklich blicken, wie diese zustande kommen. Interessant war der Beitrag einer anderen ESC-Fans Seite, sie meinten ausrechnen zu können, dass die Buchhalter jedes Jahr besser werden, ich habe es nicht nachgerechnet, aber man müsste mal schauen, ob die Voraussagen hier im Blog nicht eine ähnliche Trefferquote haben,

  26. DerJoe

    18.03.2017 | 07:52

    Ich hatte schonmal geschrieben, dass sich Italien imho nur noch selbst schlagen kann. Da man von großartigen Überarbeitungen abgesehen hat und die Kürzung halbwegs klargeht und vor allem nichts verenglischt wurde, dürfte der Sieg sicher sein. Ich mochte den Song auch vom ersten Hören an und mag ihn immer noch!
     
    Klarer Platz 2 Belgien, aber eben Platz 2!

    Mich persönlich flasht noch Kroatien, aber OK, habe schon gemerkt, dass ich damit ziemlich allein dastehe ;-)
     
    Ab Platz 3 würde ich momentan keine Vorhersagen machen. Ich finde alles sehr austauschbar dieses Jahr. Wenige Songs sind mir überhaupt in Erinnerung geblieben, am ehesten noch Timebelle. Die meisten habe ich aber auch erst 1-2mal gehört. Für einen Song mit klaren Platzierungschancen (ohne die Bühnenperformance dazuzunehmen) muss das aber normalerweise reichen…

  27. Little Imp

    18.03.2017 | 08:06

    Ich sehe es schon kommen: 2015 hätte ich lieber Italien als Sieger gehabt und Schweden gewinnt, 2017 hätte ich lieber Schweden als Sieger und Italien wird gewinnen. Belgien wäre mir ebenfalls lieber, aber das Lied läuft doch etwas zu gleichförmig, da sehe ich beim italienischen Beitrag durchaus mehr Massenattraktivität. Portugal kommt mir ein wenig so vor wie der Hype um Amaury Vassili 2011. Da wird höchstens ein Achtungserfolg herausspringen. Dass Bulgarien so hoch gehandelt wird, finde ich verständlich. Todsicher wird auch eine der diesjährigen Pop-Balladen vorne mitspielen und in die Fußstapfen von Dami Im, Polina Gagarina und Sanna Nielsen treten. Offenbar wird „Beautiful mess“ da im Moment am stärksten eingeschätzt. Durchaus nicht unverständlich, wird allerdings auch von der Live-Performance abhängen, wer da letztendlich die Nase vorn hat. Der Australier ist dem Bulgaren quotentechnisch ja schon auf den Fersen.

  28. patrick m

    18.03.2017 | 08:36

    Ich hoffe das Italien nicht gewinnt . Mein favorit auf den sieg ist Aserbaidschan , an dem lied passt alles .Belgien würde ich den sieg auch können . Mich wundert das Mazedonien nicht als favorit gehandelt wird , da wird noch dicke überaschung geben .

  29. patrick m

    18.03.2017 | 08:38

    Die Wettquoten sollen doch Italien als favoriten sehen , am ende kommt es noch so das abstütrtzt .Aserbaidschan oder Belgien soll gewinnen .

  30. Manboy

    18.03.2017 | 09:11

    Hoffe mal ganz sehr, dass in den nächsten Wochen noch mächtig Bewegung in denn Wettquoten kommt.
    1. Italien (gut, aber irgendwie habe ich Bedenken bzgl. einem ESC in Italien)
    2. Schweden (Robin war mein Favorit im Mello und ich bin auch überzeugter Schwedenfan, aber sehe keinen Schwedensieg 2017, Top 5 sollte aber möglich sein)
    3. Belgien (ein Loic-Ergebnis könnte ich mir vorstellen, ein Sieg ist für mich aber ausgeschlossen, glaube auch nicht an ihre Live-Fähigkeiten…wenn das in Kiew nicht nach hinten losgeht)
    4. und 5. mit Portugal und Bulgarien gefällt mir nicht so sehr…bräuchte ich beide nicht unbedingt im Finale.
    Mazedonien und Aserbaidschan könnten die Überraschungen des Jahrganges werden…aber ein Sieg? Muss man erst mal die Proben abwarten. Schweiz und Island wird unterschätzt.

  31. simon

    18.03.2017 | 09:13

    Wenn man die Wettquoten fast zur gleichen Zeit vom Vorjahr anschaut dann sind Länder unter den ersten Zehn die dann später keinen guten Platz gemacht haben…siehe Kroatien auf 3 oder Malta Aserbeidschan
    Serbien oder Lettland…also die Wettquoten zu so früher Zeit kannst du vergessen
    Bei Italien,Belgien,Schweden diese Länder werden sicher einen guten Platz machen aber ob es der Sieg wird weiß ich nicht…
    Es wird sicher die eine oder andere Überraschung geben

  32. Cursha

    18.03.2017 | 09:14

    Meine Favoriten liegen auch mal wieder unter fernen liefen. Finnland muss um den Finaleinzug bangen, dabei sind sie meine Favoriten. Oder auch Norwegen, Ungarn oder die Ukraine…

  33. benne

    18.03.2017 | 09:15

    Ich verstehe den Hype um Occidentalis Karma nicht so ganz.
    Wie wurde ihr seine Chancen im letzten Jahr sehen?
    Mmn wäre er da mit Amir zu vergleichen, radiotaugliches fröhliches Lied, von dem man noch nicht weiß, wie es live auf einer effektvollen Bühne umgesetzt wird. (Ein bisschen mit dem Gorilla tanzen wird da nicht reichen)
    Deswegen ergaben sich bei Amir im Vorhinein noch vorsichtige Quoten.
    Auf diesem Niveau würde ich Francesco Gabbani eben auch sehen, vor allem da von vielen Konkurrenten keine Bühnenshow bekannt ist, und diese mMn sehr viel verschieben kann.
    .
    Eine weitere Sache bei Francesco: Wieso war er im Sanremo Finale nicht Favorit auf den Sieg? Und beim ESC soll er dann plötzlich mit 40% Siegchance vorne sein?

  34. as

    18.03.2017 | 09:37

    Beautiful Mess liegt in den Wetten vermutlich so weit oben, weil diese Art von Musik momentan musiktechnisch einfach voll im Trend liegt – vor allem bei U 20. Ich selbst finde das Lied langweilig.
    Soeben bei „Eurovisionworld“ geschaut. Belgien war soeben wieder auf dem 2. Platz, wo es auch schon die Wochen zuvor lag. Richtig so! Schweden ist denke ich momentan überbewertet. Naja, ist halt Schweden; die werden sicher vorne landen. Aber soweit oben kann ich mir sie nicht vorstellen. Italien Platz 1 in den Quoten: Der Song lässt mich immer noch kalt, ich kann mir aber vorstellen, dass er am massentauglichsten ist.
    Deutlich überbewertet in den Top Ten sehe ich Serbien (meiner Meinung nach haut das in die gleiche Kerbe wie Aserbaidschan oder Island und diese beiden finde ich deutlich stärker als Serbien). Für unterbewertet halte ich tatsächlich die Schweiz. Ich glaube, dieses Jahr schaffen sie mal wieder den Finaleinzug. FFF dieses Jahr ist noch schwer auszumachen: Evtl. Estland? Von Anfang an gefiel mir dieser Song, wenn ich ihn aber jetzt im Gesamtfeld sehe, wirkt er einfach sehr altbacken.

  35. simon

    18.03.2017 | 10:06

    Länder die unterbewertet sind dieses Jahr und überraschen werden sind
    Finnland,Schweiz,Österreich…..

  36. Matty

    18.03.2017 | 10:36

    Auf der Seite „ESCtraker“ liegt Deutschland bei den Wettquoten derzeit auf dem 23. Platz und man kann nur hoffe, daß sich die Wettanbieter in Sachen Belgien, Bulgarien und Australien auf die Nase fliegen, denn diese drei Länder finde ich völlig überbewertet.

  37. Jorge

    18.03.2017 | 10:51

    Den FFF (FanFavouriteFail) kann man erst aufspüren, wenn man die OGAE und Blog-Votings kennt. Da hätte ich anfangs auf Estland oder laut einigen Kommentaren auf Kroatien getippt.

    Unter den Tops der aktuellen Wettquoten sind sicher noch nicht alle Kandidaten, da fehlen gerade diejenigen, welche über die Live-Show kommen. Dass die auf Finnland gesetzten Beträge niedriger sind (mirt entsprechenden Quoten), wundert mich nicht, allerdings wäre das auch so ein Beitrag, der damit gepusht werden könnte. Serbiens Song hätte ich nicht so weit oben in der Wetterpräferenz vermutet, im Vergleich dazu ist Mazedonien doch eigentlich zugänglicher. Die UK-Quoten sind – wie jedes Jahr – zu positiv, wie einige andere Länder, haben sie dort eben eine ausgeprägte Wettaffinität. Auch Dänemark zähle ich dazu, bin mir nicht so sicher, ob die überhaupt heil durch das Semi kommen.

  38. alkibernd

    18.03.2017 | 11:06

    Wir werden erleben, wie Deutschland aufgrund der überaus nicht vorhandenden Ausstrahlung der Interpretin, der im Video schon erkennbaren inszenatorischen Ajnungslosigkeit und der schwachen Bühnenshow während de Probewochen wieder auf den aufgrund des brauchbaren Liedes eigentlich unverdienten 43. Platz zurückfallen wird und wie die Wiwiblogger-Jungens sich wieder einen in den Bart lachen werden über die deutschen Pechmarien ;-))

    Der NDR wird es dann zuletzt merken.

  39. Rainer1

    18.03.2017 | 11:07

    Nachwievor kann ich den hype um belgien und portugal nicht ganz nachvollziehen. Ich find zwar salvadore sobral auch ganz sweet, irgendwie. Aber eher auf die skurile art und weise. Er scheint aber gut vernetzt zu sein und die ganze geschichte mit krank und herztransplantation gibt sicher auch ein paar extrapunkte.
    Ich würde fast jede wette eingehen, das belgien vollkommen überbewertet wird. Der song wirkt einfach nicht auf anhieb.
    Top5 würd ich eher auf ungarn tippen. Nicht wegen dem song an sich, aber die geschichte vom armen roma im bösenbösen orban-reich zieht bestimmt.
    Yodeln ist immer gut)))))))))aber wer hats erfunden?
    Bulgarien top5???lachhaft……..
    Klarer sieger kann nur italien sein. Mit abstand der beste song ,und,wer mag italien als land nicht? Ich würde sagen, er gewinnt beide votings.
    Zur schweiz. Mir gefällt die neue version ganz gut. Wäre locker top 20.
    Aber einen 100meter-lauf mit 50meter rückstand zu laufen, ist fast schon sinnlos. Eine final-quali. wäre überraschend

  40. escfan05

    18.03.2017 | 11:21

    @alkibernd: Wenn du über ne schlechte Platzierung deines eigenen Landes lachen kannst, dann ist das einfach erbärmlich. Die Welt geht zwar nicht unter dadurch, klar, aber zum lachen ist das aber auch nicht.

  41. alkibernd

    18.03.2017 | 11:25

    @escfan05

    Wohl wieder einen Griesgram zum Frühstück verspeist?

  42. alkibernd

    18.03.2017 | 11:32

    Aber um mal bei den erfreulich hohen Quoten für Portugal und Italien zu bleiben.

    Die Botschaft lautet doch: Sie einfach du selbst, Mach DEINE Musik. Und versuche nicht, die Zauberformel fürs Gewinnen zu finden, insbesondere, wenn du dazu nicht die intellektuellen, ästhetischen oder monetären Ressourcen hast.

  43. Mariposa

    18.03.2017 | 11:39

    Ich finde den schwedischen Song ganz OK, aber als Sieger ???
    Meiner Meinung nach sollte es mal ein Land aus West- oder Südeuropa machen, Herr Gabbani wäre schon eine perfekte Wahl. Dann hätte Italien immer etwa in einem Abstand von einem Vierteljahrhundert die Trophäe geholt. Und vor allem: Mal ein Gewinner nicht in englischer Sprache wäre absolut vonnöten !!!! Top 5 für Portugal wäre zudem ein Traum, ich kann aber da den Wetten nicht so ganz trauen.
    Bei Belgien muß man die Liveperformance abwarten, der Song als solches ist natürlich Spitze und für den ESC fast schon zu gut.

  44. Mariposa

    18.03.2017 | 11:41

    Am 13.5. ist Hattrick´s Day. Darüber freuen kann ich mich aber nicht, es wäre nur erneut ein verlorenes Jahr für eine große Musiknation. Vielleicht wacht dann der NDR mal auf, daß es so mit dürftigen Liedchen nicht weitergehen kann…….

  45. Mariposa

    18.03.2017 | 11:43

    @ as

    In der Tat, Serbien ist strunzöde und total kalkuliert. Von dort will ich definitiv keinen Schwedenpop hören.

  46. roxy

    18.03.2017 | 11:58

    Italien ist meiner Meinung nach der Sieg nicht zu nehmen, so schlecht kann sein Auftritt gar nicht sein.

  47. markosinus

    18.03.2017 | 11:59

    Jedes Jahr das gleiche hier: Schweden soll nicht gewinnen, Russland darf nicht gewinnen, und sobald ein Song bei den Buchmachern vorn ist und beim breiten Publikum gut ankommt, versteht er /sie den Hype um das Lied nicht, AHHHH. Einige User hier sind nervend. Voriges Jahr war das gleiche Gemaunze um Sergey ( weil Russland) und dann um Dami ( fader Song, hats kaputt gemacht mit dem Refrain usw.), aber international kamen diese beiden gut an. Und liebe Nörgler: Italien und Belgien werden um den Sieg kämpfen, so schauts aus!!!

  48. Manboy

    18.03.2017 | 12:00

    Über einen letzten Platz für Deutschland wäre auch ich nicht traurig, zwar schade für die Fans aber vielleicht steigt ja dann der Druck auf die Verantwortlichen beim NDR oder die ARD greift mal endlich durch.

  49. Yasi

    18.03.2017 | 12:05

    @Cali: Habe ich auch gedacht!
    .
    Überbewertet: Portugal ganz klar!
    Unterbewertet: Viele

  50. interrobang

    18.03.2017 | 12:13

    Nun, ich kann den „Hype“ um Italien tatsächlich nachvollziehen. Es ist nicht mein liebstes Lied im Felde, aber es hat Gewinner-Elemente, nicht zuletzt den Gorilla. Die Peter Urbans aller Länder werden es im Vorspielfilmchen (weiß man dazu eigentlich schon was?) nicht versäumen, den Zuschauern zu erklären, was der Gorilla soll. Der Text, den viele zwar nicht verstehen werden, trifft auch irgendwie den Nerv der Zeit. Und das Werk funktioniert auf der Bühne. (Das wissen wir von Belgien, Bulgarien oder Aserbaidschan noch nicht.)
    Wenn es keine Überraschung gibt (vielleicht ja heute noch aus Armenien?!), dann gewinnt Italien die Chose. Ich sehe schon die Jurypunkte-Ansager mit Gorillakostümen „twelve points to Italy“ ankündigen …
    .
    Die Wettquoten sind so als Kristallkugel- oder Kaffeesatz-Ersatz ganz gut. Wir werden ja dann sehen, wie treffsicher sie diesmal sind …

  51. Jorge

    18.03.2017 | 12:30

    @interrobang: „hat Gewinner-Elemente“ … „Ich sehe schon die Jurypunkte-Ansager mit Gorillakostümen „twelve points to Italy“ ankündigen“ …

    Die Gorillamasken, „twelve bananas go to Italy“ oder „Ooomms“ sehe ich auch. Aber es ist noch nicht sicher, ob der Gorillatänzer dabei sein wird.

  52. beluga

    18.03.2017 | 12:41

    Das bisschen, das man vom armenischen Song gehört hat, ist ziemlich vielversprechend, finde ich.

  53. benne

    18.03.2017 | 12:45

    @interrobang
    Du scheinst Italien ja zu favorisieren.
    Wie würdest du Francescos Chancen im letzten Jahr gegen Jamala, Sergej, Dami Im, Poli, Amir und Frans einschätzen?
    Ich hätte ihn da keinen Top3 Platz eingeräumt, deswegen verstehe ich diese krasse Favoritenrolle nicht.
    Bei Loreen, Alex Rybak oder Emmeli de Forrest konnte ich die niedrigen Quoten nachvollziehen, aber dieses Jahr nicht.
    Ich hätte nur eine Siegquote von ca. 5 gegeben.

  54. melodifestivalenfan

    18.03.2017 | 12:46

    @beluga
    Wo hast du was gehört?

  55. Manboy

    18.03.2017 | 12:51

    Armenien

    Es gibt einen Auschnitt bei Facebook
    https://www.facebook.com/ArmeniaInEurovision/videos/1277055795735217/
    Ich finds eher nichtssagenden und eher langweilig. Na mal schauen, wie der Rest klingt

  56. cars10

    18.03.2017 | 13:16

    Klar wird Italien gewinnen.

    Schon allein, weil im neuen Video mit den englischen Untertiteln dem Gorilla eine jetzt für alle offensichtlich wichtige Rolle zu teil wird: Es geht um den Affen in uns allen. Wenn das mal keine Punkte, äh Bananen oder Oms regnen wird!
    .
    Was mich immer wieder fasziniert, sind die Vergleiche über die Jahre hinweg. Man kann eben nicht die Wettquoten oder Lieder der einzelnen Jahre miteinander vergleichen, da der Wettbewerb und die Dynamik desselben in jedem Jahr anders sind. Simple Statistikerweisheit. So viel dazu.
    .
    Ansonsten ist es natürlich großartig, dass Länder wie Italien, Belgien oder auch Portugal vorne liegen, haben sie doch alle einen großen Vorteil gegenüber den üblichen Verdächtigen. Italien = macht viel Spaß, Portugal = gibt viele Emotionen, Belgien = so was von einer Menge Zeitgeist, wohingegen die üblichen Verdächtigen (d.h. Russland, Australien, Aserbaidschan, Schweden und auch Griechenland) alle zu konstruiert sind, zu kühl, zu kalkuliert, zu unecht wirken neben den drei vormals Genannten.
    .
    Mein heißer Tipp: Italien vor Belgien vor Portugal. Und jetzt dürft Ihr alle auch mich einhauen.

  57. cars10

    18.03.2017 | 13:18

    Armenien macht ja heute Abend dann das Fass auf. Wenn’s nur halb so fantastisch wie AramMP3 wird, dann bin ich schon zufrieden.

  58. melodifestivalenfan

    18.03.2017 | 13:36

    @manboy
    Danke. Der Schnipsel gibt mir auch nichts, macht noch nicht mal neugierig.

  59. kaspar

    18.03.2017 | 13:51

    Wenn der Sieger nicht aus dem Quintett Italien, Schweden, Belgien, Griechenland, Frankreich kommt, wäre ich doch sehr überrascht. Rumänien könnte noch oben mitspielen, aber an den Sieg glaube ich nicht.
    Groß-Britanniens Chancen werden leider stark überschätzt. Ich mag den Song total (mein erster Platz dieses Jahr), aber der Beitrag wird im Geflecht der auffälliger inszenierten Konkurrenz untergehen. Platz 20 wäre schon ein Erfolg. Auch für die Portugiesen kann die große Ernüchterung kommen – ich würde Stand jetzt nicht auf eine klare Finalqualifikation tippen. Erinnert mich irgendwie an Finnland 2015 – wenn Finale, dann mit einer überraschend hohen Platzierung; aber das Finale ist nunmal nicht sicher.
    Überrascht war ich vor allem von drei Platzierungen: Slowenien und vor allem Malta traue ich zu, deutlich besser abzuschneiden, als es die aktuellen Wettquoten den Anschein machen lassen. Auch die Ukraine wird wohl (leider) die Top 10 erklimmen.

  60. interrobang

    18.03.2017 | 14:18

    @Benne: Ja, gute Frage, wie das letztes Jahr gelaufen wäre mit dem Gorilla. Hätte sich vielleicht mit Sergej und Amir ein Duell um den Favoriten-Platz geliefert. Letztes Jahr gab es mehr Beiträge, die zum Gewinner taugten. Dieses Jahr kommt mir das mit dem Spitzenplatz deutlich klarer vor — denn die Konkurrenz ist zwar gut, aber nicht übermächtig gut. Es sei denn, es passiert in puncto Bühne und Auftritt noch was. 2014 hatte ja auch kein Schwein die Niederlande auf dem Zettel, und dann machen die diesen schon sehr stimmigen Auftritt. Oder im Jahr davor der aserbaidschanische Glaskasten. Bin mal gespannt, wer das „Dark Horse“ wird in diesem Jahr — da gibt es bestimmt eins. Könnte mir sogar vorstellen, dass sich das russische Schmalzwerk höher platziert, als hier viele glauben (oder sich wünschen). Das kann man sehr hübsch inszenieren, und diese Sparte bedient sonst dieses Jahr keiner.
    .
    Und: Belgien gewinnt nicht. Denn mein Jahrgangsfavorit hat noch nie gewonnen. Eigentlich dürfte diese Serie auch mal reißen. Aber irgendwie schreit das belgische Lied nicht nach „Ich muss unbedingt gewinnen“. Bin aber echt auf die Bühnenumsetzung gespannt.

  61. benne

    18.03.2017 | 14:38

    @interrobang
    Danke für deine Einschätzung, in der du auch deine persönlichen Präferenzen außen vor gelassen hast.
    Kommt leider zu selten vor.
    .
    Ich bin auch der Meinung, letztes Jahr gab es mehr Siegermaterial, dieses Jahr viele aus der Kategorie „Top10- Song, aber kein Sieg“.
    Aber eben nur als Momentaufnahme.
    Nach den ersten Rehearsals wird wieder mal alles neu geordnet.
    Und ich habe auch das Gefühl, dass es heuer einfacher ist, mit einer guten Inszenierung plötzlich in die Favoritenrolle zu kommen.
    Wenn man nur wüsste, wer dieses Potential ausschöpft.

  62. biobanane

    18.03.2017 | 15:22

    – ich finde den Schnipsel aus Armenien toll
    – ich dachte der Gorilla wäre gesprichen

  63. biobanane

    18.03.2017 | 15:23

    gestrichen natürlich

  64. Jorge

    18.03.2017 | 15:28

    Also Griechenland als Topplatzierer zu tippen, finde ich extrem … mutig.
    Und Rumänien wird für Schmunzeln sorgen und sicher Televotingpunkte sammeln, aber niemals groß bei den Jurys punkten.

  65. Bandido

    18.03.2017 | 15:32

    Ich frag mich, wer überhaupt Monate vor dem ESC schon Wetten auf den Ausgang von Selbigem platziert. Wahrscheinlich eh nur die Fans, oder?
    Von daher seh ich die Wettquoten mal als grobes Fanranking, aber solang die Proben in Kiew nicht angelaufen sind ist das alles eigentlich viel Gegacker um noch ungelegte Eier.

  66. interrobang

    18.03.2017 | 15:36

    @biobanane: Woher weißt Du, dass der Gorilla gestrichen ist? Weil keine Tiere auf die Bühne dürfen? ;-) Der Gorilla ist essentiell, den kann der Gabbani doch nicht streichen! Falls der Gorilla fehlen sollte, wäre das Feld plötzlich wieder offen …
    Und Armenien … mal gespannt. Mir schwant, es wird so was wie LoveWave — das letztes Jahr erst im Finale auf mich wirkte.

  67. DerJoe

    18.03.2017 | 15:37

    @interrobang: Ich könnte mir ein „Dark Houdek“ vorstellen.
    Ich kann mir gut vorstellen, dass man aus dem Ein-Mann-Vokaltrio mit geeigneten Effekten ordentlich was rausholen kann.
    Wobei ich mir nicht so sicher bin, ob das stimmlich Live überhaupt 1:1 so funktioniert. DIe Wahrscheinlichkeit, dass es einfach nur albern wirkt, ist auch nicht zu vernachlässigen…

  68. biobanane

    18.03.2017 | 15:37

    Bei den Bewertungen hier fällt schon auf, dass es zwei große Gruppen gibt. Die einen glauben dass 2017 fünf Männer auf dem Laufband einen Sieg erziehen könnten, die andere wünscht sich dagegen ganz tolle Belgien oder Portugal. Was aber beide Gruppen übereinstimmend sagen ist, dass man sich auch Italien vorstellen könnte und das zeigt wie sicher der Sieg sein wird. Die ganz großen Fans sind zwar nicht so zahlreich, aber jeder findet es dann doch irgendwie gut.
    Leider muss man wieder sagen, dass Jorge natürlich recht hat, man hat sich nun die Studiofassungen schön gehört und muss dann erst mal wieder sehen, wie das auf der Bühne aussieht und da sehe ich beispielsweise für den kleinen Fan-Favorit-Finnland eher schwarz, nicht nur wegen des Vogels. Ich selbst habe mir die letzten Tage Albanien sich richtig schön gehört, weiß aber auch, dass mich das Live nicht wirklich beeindruckt hat. Aber das dürfte lt.Buchmacher sowieso nicht ins Finale kommen, mal sehen.

  69. Jorge

    18.03.2017 | 15:40

    @interrobang: Das wurde vor einigen Wochen mal erwähnt. Muss ja nicht endgültig sein und kann auch bedeuten, dass dieses Gorillathema auf der LED-Wand verwendet wird.

  70. interrobang

    18.03.2017 | 15:51

    @Benne: Danke schön! :-)
    .
    Mal gespannt, wer sich mit einer guten Inszenierung nach vorne arbeitet. Aserbaidschan wäre ein Kandidat, die stellen nie einfach nur den Sänger/die Sängerin auf die Bühne (wobei die sich zuletzt auch nicht mehr die allertollsten Dinge überlegt hatten). Vielleicht schafft es Mazedonien, die Stimmung aus dem Vorschauvideo irgendwie auf die Bühne zu bekommen. (Wie @Jorge verstehe ich auch nicht so ganz, warum Griechenland oder Serbien höher als Mazedonien gehandelt werden, wenn man auf die Wettquoten schaut — vielleicht, weil man Griechenland immer hohe Televoting-Ergebnisse zutraut, und weil Serbien ein aufwendiges Video inkl. schönem Kerl mit freiem Oberkörper hat? Wäre das womöglich ein Rezept für Levina?)
    .
    Ansonsten spielt in puncto Bühnenshow natürlich Schweden vorne mit. Könnte höchstens auf manche etwas ZU perfekt und gewollt wirken (vgl. Lazarev). Andererseits ist es schon beeindruckend, gerade wenn man es zum ersten Mal sieht. Wäre eigentlich eine gute Eröffnungsnummer fürs Finale …

  71. interrobang

    18.03.2017 | 16:01

    @biobanane: An dem Argument „alle können irgendwie mit Italien als Sieger leben“ ist definitiv etwas dran. Zum Gewinnen braucht man vor allem Punkte von möglichst vielen, es müssen nicht immer die zwölf sein. (Deswegen ist das Diaspora- und Nachbarschafts-Voting auch nicht spielentscheidend.)
    Und das mit der Diskrepanz Studiofassung vs. Auftritt ist definitiv richtig (oft: leider). Bei Finnland sehe ich auch das zusätzliche Problem, dass das Lied im Februar super zur jahreszeitlichen Stimmung passt, aber im Mai nicht mehr unbedingt. (Das war damals bei den mazedonischen Herbstblättern, die im Herbst ausgesucht wurden, noch schlimmer — wobei da halt auch der Auftritt nichts war.) Der „Wonnemonat-Mai-Effekt“ könnte beispielsweise für Australien hilfreich sein.

  72. biobanane

    18.03.2017 | 16:02

    Ich habe nun mal die Aufrufe auf dem ESC-Kanal mit den Wettergebnissen verglichen.
    Die Spitze ist klar, Italien, Belgien und Schweden mit über 1 Mio (D. lassen wir mal weg, Levina liegt ja immer noch auf Platz 2). Dann kommt auch übereinstimmend Bulgarien und Serbien (die knapp vor der Mio sind) sowie Mazedonien, das bei den Buchmachern viel schlechter bewertet wird. Danach Australien und die Niederlande, auch hier mit Platz 22 viel schlechtere Quoten. Dagegen kommt Portugal in der ESC-Blase schlechter weg, ich denke darauf könnten aber schon viel gewettet worden sein, weil es dann doch naheliegend ist, dass auch so ein Lied mal gewinnen könnte und da gab es bestimmt letzte Woche noch richtig gute Quoten.

  73. benne

    18.03.2017 | 16:31

    @biobanane
    Mazedonien ist in der Tat (noch) unterbewertet.
    Auch bei den Top42- Videos kommt es sehr gut an. (gefühlt Top5)
    Sobald die Qualifikationsquoten raus sind, werde ich jedenfalls auf Jana Burceska wetten. (falls bis dahin nicht schon korrigiert wurde)

  74. interrobang

    18.03.2017 | 16:52

    Levina auf Platz 2 bei den Videoaufrufen? Was ist denn an dem Video so geil?!

  75. Manboy

    18.03.2017 | 17:12

    Mal zu Erinnerung

    Die Vorhersage der Wettanbieter:
    -Es wird keinen Brexit geben
    -Clinton gewinnt die US Wahl
    -am Beginn des Vorentscheids: Loreen gewinnt das Mello
    -Loreen wird sich haushoch in den AC für das Finale qualifizieren
    -am Finaltag: Wiktoria gewinnt das Mello
    -Elin & The Woods gewinnt die norwegische Vorentscheidung
    Und das Ergebnis: Alles falsch

  76. Geri

    18.03.2017 | 17:14

    Sehr, sehr schwacher Jahrgang, auch kein einziger
    Star.
    Zur Freakshow mit Kroatien und Rumänien zähle ich
    auch Italien (der Affe ist absoluter Kitsch)
    Belgien, Bulgarien sind sowas von überbewertet
    Für mich hat der Song Verona und auch die Schweiz
    Hitqualität. Österreich kann nur eine gute Performance
    retten. Deutschland schafft mit etwas Glück
    was um den Rang 20

  77. benne

    18.03.2017 | 17:40

    @Manboy
    ich erweitere die Liste der Fehleinschätzungen bei den Wettanbietern
    – Fiorella Mannoia gewinnt das Sanremo Festival
    – Kerli gewinnt das Eesti Laul

  78. Manboy

    18.03.2017 | 17:47

    @benne
    Ida sollte eigentlich auch den dänischen Melodi Grand Prix gewinnen

  79. melodifestivalenfan

    18.03.2017 | 17:59

    @Manboy
    Das sicherste Fehlorakel ist von allen aber die Voraussage von Herrn Feddersen. Ergo, Italien gewinnt nicht den ESC 2017. ;o)

  80. Manboy

    18.03.2017 | 18:01

    @melodifestivalenfan
    Oder patrick hier als Kontraindikator

  81. melodifestivalenfan

    18.03.2017 | 18:30

    @Manboy
    Aber patrick sagt ja kaum noch was, auch kein Verlass mehr drauf. :o(

  82. Nico

    18.03.2017 | 18:35

    Übrigens ist Armenien jetzt gerade bereits veröffentlicht worden:
    https://www.youtube.com/watch?v=Yw6LdDo7HxA

  83. melodifestivalenfan

    18.03.2017 | 18:51

    @Nico
    Danke für den Tipp.
    Nach dem ersten Anschauen fällt mir ein Urteil schwer. Interessante Inzenierung. Aber wieso erinnert mich das so sehr an Jamala? Nur eben jetzt mit Tänzern. Da will wohl eine auf einer alten Welle mitschwimmen?
    Ich mag mich ja irren.

  84. Little Imp

    18.03.2017 | 19:05

    @ melodifestivalenfan

    Das war auch mein erster spontaner Gedanke.

  85. melodifestivalenfan

    18.03.2017 | 20:05

    @Little Imp
    Dann bin ich wenigstens nicht alleine mit meinen Gedanken.

  86. Mariposa

    18.03.2017 | 20:19

    @ cars30

    Ich werde keineswegs auf Dich einhauen, sondern mir wäre dieses Ergebnis durchaus recht…….

  87. ESCFrank

    18.03.2017 | 21:28

    Checke grad alle Promovideos. Finde Italien eigentlich auch ganz cool, aber sorry Leute, der wird in eurem geliebten Televoting sowas von abkacken. No Chance auf Sieg für Italy, denke ich mal.

  88. DerJoe

    18.03.2017 | 22:17

    @LittleImp+melo: dito.
    Mischung aus Jamala und Iveta finde ich, und kein Sieganwärter. Aber evtl. Top10-Kandidat

  89. DerJoe

    18.03.2017 | 22:19

    @ESCFrank: Ich bin mir da eher nicht so sicher wie die Jurys Francesco bewerten. Beim Televoting würde ich nen klaren Sieg prognostizieren

  90. Matty

    18.03.2017 | 22:35

    Armenien ist der krönende Abschluß und wird auf jeden Fall dieses Jahr wieder Top Ten!

  91. ESCFrank

    18.03.2017 | 23:31

    @Der Joe: Beim Televote wird es klar Richtung Armenien, wieder Russland oder Polen gehen, schätze ich mal.

  92. ESCFrank

    18.03.2017 | 23:38

    PS: korrigiere mich, überraschender Televote-Abräumer wird Estland.

  93. patrick m

    19.03.2017 | 02:35

    Armenien hat mit dem lied im finale nichts zu suchen . Das wird im semifinale rausfliegen .

  94. patrick m

    19.03.2017 | 02:38

    Hoffe das Belgien gewinnt , Italien hat den sieg nicht verdient . Belgien solls machen .

  95. Little Imp

    19.03.2017 | 08:15

    Also kommt Armenien ins Finale und Belgien gewinnt nicht. Das sind todsichere Wetten, Leute! ;-)

  96. roxy

    19.03.2017 | 10:42

    Italien wird sicher gewinnen und neben Belgien und Schweden auch ganz gute Chartplatzierungen in Europa erhalten. Sonst ist alles etwas schwieriger einzuschätzen, es wird wohl die eine oder andere Überraschung geben.
    Ich bin mir recht sicher, dass die Big5 abseits Italiens auf den hinteren Rängen landen werden (Frankreich wird derzeit überschätzt). Die Schweiz wird derzeit auch überschätzt, wird es nicht ins Finale schaffen. Nathan Trent könnte die männliche Zoe werden, mit Sympathie und einem harmlosen Feel-Good-Song ins Finale kommen und dann von den Jurys vielleicht etwas besser und im Televoting etwas schlechter als im Vorjahr abschneiden.
    Spannend werden die Trash-Songs von Kroatien und Rumänien. Könnten beim Publikum gut ankommen, bei den Jurys wohl eher nicht. Umgekehrt könnte es bei Portugal sein.

  97. Bonello

    19.03.2017 | 12:21

    Ach, würden doch die damaligen Prognosen die tatsächlichen deutschen Platzierungen widerspiegeln. Von solchen Platzierungen können wir momentan nur noch träumen…

  98. Little Imp

    19.03.2017 | 13:30

    Bei Roman Lob hat die Position mit der letztendlichen Platzierung immerhin gepasst. :-)

  99. varad

    19.03.2017 | 14:43

    Bei allem Respekt ich hoffe doch sehr, dass es Italien nicht am Ende wird. Ich würde einen Sieg an sich Italien gönnen und es ist ein schönes Land (dies sollte hier jedoch alles keine Rolle spielen), aber zu einem ESC Sieg gehört ein wenig mehr dazu als einen tanzenden Gorilla zu zeigen, was auch immer man damit bewirken will. Der Text kommt bei mir 0 an und Francescos Stimme sowie diese Musikrichtung an sich ist überhaupt nicht meine Sache. Ich bezweifel auch, dass er für eine Masse wenn es um einen ESC Sieg geht erfolgreich ist. Klickzahlen bei Youtube (Italien ist ein Land mit vielen Einwohnern), sollte man auch genauso vorsichtig beurteilen wie Wettquoten. Das Italien in den Top 3 landet glaube ich, aber beim Sieg habe ich die Hoffnung, dass es am Ende jemand anderes wird. Gerne einen ESC in Italien aber nicht durch sowas.

  100. Yasi

    19.03.2017 | 21:44

    @roxy: Niemand überschätzt hier die Schweiz!

  101. interrobang

    19.03.2017 | 22:47

    (@Varad) Klar bedeuten Klickzahlen bei YouTube nicht viel, aber gewisse Hinweise geben sie doch — so kam zum Beispiel letztes Jahr der Szpak ganz weit (für viele überraschend weit), aber das hatte sich schon in den Klicks ein wenig abgezeichnet. So was liegt natürlich auch immer ein wenig an der Güte des Videos (so habe ich letztes Jahr x-mal das Lazarev-Video geschaut, einfach, weil ich es auch als Video wirklich richtig gut fand). Aber Klickraten können unter Umständen eben auch einen Hinweis auf die Güte von Lied und Auftritt geben.
    In diesem Zusammenhang ist mir schleierhaft, warum Levina so viele Klicks bekommt.

  102. varad

    20.03.2017 | 00:10

    @roxy Warum soll die Jury Rumänien schlecht bewerten? Wenn es um den Gesang geht, gibt es keine Sängerin die sauberer singt und mit einem krasseren Stimmumfang als Ilinca Bacila (die Sängerin die Yodel it singt). Man kann über den Song denken wie man will, stimmlich ist es Top.

  103. varad

    20.03.2017 | 00:22

    @iterrobang 2014 gabs da so einen Song. My Slowianie. Beitrag von Polen. Das ganze erinnerte eher an einen Porno als an einen Auftritt und es hatte mit über 60 Millionen Klicks die meisten aller ESC Teilnehmer damals. Der Song schaffte es nur (gottseidank) auf Platz 14 und Sieger wurde Conchita Wurst die nicht einmal die Hälfte der Klicks der Polen hatte. Es gibt auch noch einige andere Beispiele.

  104. Jorge

    20.03.2017 | 01:42

    Interessant, dass die paar Andeutungen in den Lyrics und die vollen (aber bedeckten) Brüste bei My Slowianie 2014 offensichtlich „nicht traditionelle russischer Lebensweise“ entspricht, dass es im Reich des Moskauer Patriarchen als Porno gilt. Und welch Zufall, wurde es doch – völlig unpolitisch – massiv von Jurys mittels damals möglichem Vollranking runtergevotet (5. im Televoting), obwohl es gar nicht aus Russland kam. ^^

    Ich finde Yodel It ja selbst lustig, Finale sollte ohnehin sicher sein, aber dass Jurys ihn hochwerten würden, halte ich sehr optimistisch: Selbst das Panel beim rumänischen Vorentscheid hatte Bedenken (Argumente z.B.: einfach gestrickter Beitrag, Probleme bei der englischen Aussprache) angemeldet. Ich finde ja schon interessant wie Ilianca die Tonhöhe variieren kann, aber „sauberer“ Gesang … ich weiss nicht …

  105. varad

    20.03.2017 | 02:49

    @Jorge Ich habe den Song so beschrieben und nicht irgendeine Jury aus Russland oder sonst was. Habe Russland weder erwähnt und weis auch nicht was dies jetzt überhaupt mit meiner Aussage zu tun hatte. Ich habe meine Meinung zu dem Song der Polen in 2014 und die ändere ich auch nicht. Man stelle sich einmal vor Polen hätte noch mit sowas gewonnen nur weil es über 60 Millionen Klicks bei You Tube hat. Das wäre der größte Witz gewesen. Daher kann ich nur davor warnen zu viel in Klickzahlen zu interpretieren. Man kann sich heutzutage auch Klickzahlen kaufen.

    Zu Ilinca: Ich höre mir mehr als nur einen Song an wenn ich die Stimmen von Künstlern beurteile. Daher habe ich nicht nur Yodel it mir angehört sondern auch was sie bei verschiedensten Shows und sonst wo gesungen hat. Sie hat einen Country Song von Lee An Rimes zb gecovert und ihn besser gesungen als das Original. Wenn es ein Problem bei dem Song von Rumänien gibt, dann höchstens die stimmliche Qualität von Ilincas Duettpartner und ganz sicher nicht ihre Stimme.

  106. interrobang

    20.03.2017 | 07:29

    „Yodel it“ gehört dieses Jahr zu den Beiträgen, die sozusagen das Salz in der Suppe beim ESC sind — ein wenig schräg und speziell und ziemlich witzig. Solche Dinge machen den Wettbewerb doch so besonders, und so was gehört zu den Gründen, warum ich den ESC so mag. Natürlich gewinnt das rumänische Jodelwerk nicht (ich will fast sagen: hoffentlich nicht), aber es gehört ins Finale. Ähnliches empfand ich 2014 mit Polen.

  107. interrobang

    20.03.2017 | 07:35

    … und ich muss auch sagen, dass ich diesen Jahrgang gar nicht so schlecht finde. Es gibt eine gute Mischung, es dürfte sozusagen für jeden was dabei sein, und es ist nicht alles nach dem Perfektionsmuster glattgeschliffen, um möglichst nicht anzuecken. Es gibt Party und Tragik, diverse Stilrichtungen und manches Auffälliges in verschiedener Hinsicht. Man kann auch auf die Auftritte gespannt sein! Keiner der Beiträge wird es in die Liste meiner All-Time-Favourites schaffen, aber … das wird wohl ein gutes Jahr.

  108. varad

    20.03.2017 | 13:16

    @interrobang Stimme dir zu obwohl man sagen muss, dass Yodel it schon noch ein bisschen mehr Gesang inne hat als My My Slowianie. Bei My Slowianie wurde ja eigentlich fast nur gerappt und bei Yodel it ist schon was mehr Gesangspart dabei. Gewinnen wird es nicht, das denke ich auch nicht, aber die Top 5 könnte ich mir durchaus vorstellen, weil es eben nicht 0815 ist.
    Mit der Qualität des Jahrgangs, weis ich nicht so recht. Es gab auch schon stärkere Jahrgänge. Es ist ein ausgeglichener Jahrgang meiner Ansicht nach. Kein Song sticht für mich so raus, dass er so viel besser ist als der Rest. Daher kann ich auch nur schwer nachvollziehen, dass man teilweise schreibt Italien hätte den ESC Sieg so gut wie in der Tasche. Sorry aber so gut ist das Lied einfach nicht.

  109. Shamso

    31.03.2017 | 13:27

    Ich weiß nicht warum, aber Italien kann mich dieses Jahr so gar nicht begeistern und der schwedische Beitrag ist mir viel zu künstlich. Das Lied selbst hat für mich keinerlei Charme und die Choreographie ist einfach zu viel.
    Ich hoffe, dass Belgien und Portugal am Ende ganz vorne liegen werden und auch Rumänien räume ich eine Chance ein. Mein persönlicher Favorit ist aber immer noch Finnland.

  110. Dietmar

    03.05.2017 | 15:58

    ESC 2017

    Meine Favoriten
    1 Schweden
    2 Belgien
    3 Estand
    4 Italien
    5 Malta

  111. Alexander

    04.05.2017 | 03:29

    Habt ihr keine Ohren? Kein Herz? Eure Gefühle schon über Bord geworfen?
    Was ihr auch immer auf den ersten 5 Plätzen seht, ist Synthi Pop, mehr nicht…
    Kroatien ist mein Favorit dieses Jahr! Mehr Herz geht nicht!

    Aber wer weiß, vielleicht sind die Herzen alle schon aus Eis…

  112. Jorge

    04.05.2017 | 06:39

    Kroatien? Herz? Nö, da meldet sich höchstens die Gallenblase!

  113. Gerd

    08.05.2017 | 17:55

    Ich finde bei der Auswahl der deutschen Beiräge sollte man endlich mal verstehen, dass es hauptsächlich um eine Wahl der Personality in Europa geht, es geht zweitrangig um die Stimme und es geht zweitrangig um den Song. Lena hätte auch das Telefonbuch singen können und trotzdem gewonnen.

  114. maurice

    09.05.2017 | 20:40

    italy gewinnt

    Der Song ist spitze

  115. Waltraud

    12.05.2017 | 20:10

    ESC Frust? Dank der anderen Länder nicht.

    Naja, Levina kann ja ganz gut singen. Aber das können viele. Sie klingt wie Adele und die kann man irgendwie langsam nicht mehr hören. Davon abgesehen, und da muss ich tatsächlich eine Lanze für Levina brechen, ist der Song wieder mal so lasch, kümmerlich und unmutig. Nur nicht auffallen ist wieder mal unsere Devise, so scheint es. Meine Freundin aus Finnland stellte fest: „Naja, ihre Stimme ist super, aber warum so ein langweiliges Lied?“ Dabei sollten die Verantwortlichen hier spätestens seit Rab realisiert haben, dass unser Beitrag zum ESC ruhig verrückt, tollkühn und knallig sein darf. Mut wird belohnt. Und warum laufend Frauen (bis auf Kümmert), einzelne Favoriten oder allenfalls eine Damen-Dreier-Combo hinschicken? Ihr Lieben, der Graf beispielsweise wäre damals die richtige Entscheidung gewesen. Charisma, Verrücktheit und ein Lied mit deutschem Text. Oder warum nicht mal ne richtig gute Mittelalter-, Rock-, Metalband; also ein Casting mit Bands? Das wär doch mal was anderes! Schaut Euch Lordi an. Also solange wir nicht etwas mehr Schneid beweisen, haben wir die letzten Plätze verdient. Und noch was zur Jury in punkto Axel Maximilian Feige: Wir hatten die Diskussion bereits bei Max Mutzkes Auftritt, der dabei still auf einem Hocker verweilte, seine Augen schloss und seinem Lied dabei unfassbar viel Leben einhauchte. Da brauchts keine Möchtegern-Kenner (damals Nicole) aus der Musikszene, die jedes Jahr unfassbar mit ihrer Entscheidung daneben liegen und von solch fantastischen Sängern (die weit Besseres stimmlich auf die Bühne bringen wie die ganze Jury zusammen) verlangen, sie mögen auf der Bühne zu einem langweiligen Lied herum hopsen. Das ist nicht mehr authentisch, das ist würdelos und peinlich! Einer wie Herr Feige braucht keine Show zu machen, seine Stimme ist Show genug. Der Erfolg von Max Mutzke belegt das ganz klar. Mann + tolle Stimme + auf Barhocker sitzen = super 8. Platz beim ESC. Ich möchte einfach nicht mehr durch solch ein danebenliegendes, unfähiges Expertenteam vertreten werden. Wir sollten wieder direkt wählen dürfen und/oder eine Casting Show a la Rab machen (mit komplett neuer Jury-Besetzung!). Dann stehen wir wenigstens hinter unseren Kandidaten und ich hab ein klein wenig das Gefühl, mit entschieden zu haben. So und jetzt genug des Frustes. Denn es gibt ja glücklicherweise andere Länder mit weit lebendigeren, abwechslungsreicheren, kühnen Interpreten (Kroatien, Rumänien beispielsweise) und deshalb genieße ich den ESC 2017 trotzdem. Darauf freu ich mich und tippe auf Bulgarien.

Kommentar schreiben