Spanien

ESC-Drama in Spanien erreicht den Kongress und beschäftigt die Justiz

Spain 2017 Jury 3 Manel

Vor wenigen Tagen löste Manel Navarro mit seinem Gute-Laune-Sommer-Hit “Do it for your Lover” das Ticket nach Kiew. In einer skandalträchtigen Show erhitzten sich die Gemüter und inzwischen erreichte die Diskussion sogar das spanische Parlament sowie die Justiz, denn der spanische Fanclub OGAE Spain reichte Klage ein.

Was war beim ESC Drama in Spanien geschehen? Vor der Show kündigte der ausrichtende Sender RTVE  eine Regeländerung an – bei einer Patt-Situation entscheidet nun die Jury und nicht das Televoting. Die Show “Objetivo Eurovision” fand dann in den VAV Studios in Leganes/Madrid statt. Bereits in der Show deutete sich ein Zweikampf an:

- Mirela mit ihrem Song “Contigo” stammt aus Aranjuiz (circa 40 km von Madrid und Toledo entfernt) hatte quasi ein Heimspiel und somit das Studiopublikum und viele ESC Fans auf ihrer Seite
- Manel Navarro mit seinem Song “Do it for your Lover” ist Katalane und stammt aus Sabadell (circa 20 km nördlich von Barcelona). Er ist bei Sony unter Vertrag. Sein Song entwickelte sich wenige Tage vor dem Finale zu einem Radio-Hit in Spanien. Er hatte u.a. Juror Xavi Martinez, ebenfalls Katalane (Radio Direktor/Los 40) auf seiner Seite

Die Jury von Objetivo Eurovision 2017: mit Xavi Martinez (links)

Die Jury von Objetivo Eurovision 2017: mit Xavi Martinez (links)

Brisant: bereits im Januar war im Netz offensichtlich, dass es zwischen Juror Xavi Martinez und Manel eine Verbindung gibt. Auf Twitter (Screenshot: wiwibloggs) bezeichnet Manel den Juror als seinen Bruder und hofft, der sein Talisman sein wird. Xavi Martinez bekräftigt seine Unterstützung mit “Wir machen ‘Do it for your Lover’ zu einer Hymne für Europa. Auch posierte der Juror stolz im Vorfeld mit Manel.

Zudem sammelte die Jury bereits im Vorfeld weitere Minuspunkte bei einigen heißblütigen spanischen Fans, als bekannt wurde, dass die Jury den Beitrag von Brequette in der Vorrunde aussortiert hatte.

Spain 2017 manel-xavi-Twitter-Communication

Diese Konstellation und die Patt-Situation führte schließlich zur Eskalation in der Live Show. Der überwiegende Teil des Publikum buhte laut als die Jury Manel zum Sieger erklärte. Manel ließ sich dadurch provozieren und zeigte eine Stinkefinger-ähnliche Bewegung in Richtung Publikum. Nach der Show kam es dann zu unschönen Handgreiflichkeiten gegenüber Juror Xavi Martinez.

Manel (Mitte) mit Juror Xavi Martinez (Rechts)

Manel (Mitte) mit Juror Xavi Martinez (Rechts)

Inzwischen gibt es bereits alle möglichen weiteren Verschwörungstheorien: so soll die Tochter der spanischen Entertainment Direktorin Toni Prieto (sie ist bei RTVE für Objetivo Eurovision zuständig) bei Sony Music für die Teilnahme von Manel bei Objetivo Eurovision mitverantwortlich sein.

Manel Navarro zeigte indes Größe und hat sich bei der Pressekonferenz am Montag nach der Show für seine Stinkefinger-Provokation entschuldigt. Er erklärte, dass diese Geste nicht gegen Spanien oder die spanischen Eurofans im Allgemeinen gerichtet sei, sondern die Zuschauer treffen sollte, die ihm mit Buh-Rufen und Spott begegneten. “Das wünsche ich wirklich niemandem”, sagte er.

Auch noch Tage nach ”Objetivo Eurovision” wird das Thema in den spanischen Medien noch heiß diskutiert. Mehrere Prominente haben sich ebenfalls geäußert. Erfreulich ist, dass die Gewalt gegenüber Xavi Martinez abgelehnt wird. Kontrovers diskutiert wird allerdings die Auswahl der Juroren, die Unabhängigkeit von Juror Xavi Martinez zu Manel sowie die neue Regel, dass die Jury bei Patt entscheidet. Als Argument wird hier angeführt, dass beim Televoting für die Stimmabgabe Gebühren anfallen und dann die Wertung von 3 Juroren das Televoting überstimmt.

Spain 2017 Manel Mirela Drama Patt

Am Montag erreichte das spanische Euro-Drama nun auch den Kongress: José Miguel Camacho, ein Abgeordneter der Sozialistischen Arbeiterpartei (PSOE) aus Toledo, überreichte einen brisanten Fragenkatalog an den spanischen Sender RTVE. Ziel ist es die Vorgänge rund um “Objetivo Eurovision” zu klären und die Unabhängigkeit und die Glaubwürdigkeit des staatlichen Senders zu überprüfen.

Sechs zentrale Fragen wurden an RTVE gestellt:
- Wer hat das Auswahlverfahren genehmigt?
- Wer war für die Auswahl der Jurymitglieder zuständig?
- Wie bewertet der verantwortliche Direktor von RTVE die Geschehnisse im nationalen Finale?
- Wer war für die interne Auswahl der Teilnehmer zuständig?
- Anhand welcher Kriterien wurden für die internen Teilnehmer ausgewählt?
- Hat RTVE erwogen die Ergebnisse von Objetivo Eurovision zu widerrufen?

Doch damit nicht genug, inzwischen wurde auch OGAE Spanien aktiv und hat eine Klage gegen RTVE bei der Staatsanwaltschaft eingereicht. Ziel ist es für Transparenz bei der Auswahl von Song und Interpreten zu sorgen, die Unabhängigkeit der Jury zu gewährleisten und die Chancengleichheit für alle Teilnehmer zu gewähren. Neben der Rolle von Xavi Martinez soll auch die Verwicklung der Programmdirektorin und ihrer Tochter untersucht werden.

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Allerdings hat selbst die Klage von OGAE Spain ein kleines “Gschmäckle”: der spanische OGAE Präsident Jose Juan Santana ist nämlich der Songwriter von Maika, die ebenfalls bei Objetivo Eurovision 2017 teilgenommen hat – passenderweise mit dem Titel “Momento critico“.

Wer den umstrittenen Gewinnersong “Do it for your Lover” noch einmal live erleben möchte, hat am kommenden Wochenende die Gelegenheit. Das ukrainische Fernsehen hat Manel Navarro als Interval Act für die dritte Vorrunde seines Vorentscheids eingeladen.

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Aktuell, ESC-News, ESC-Vorentscheid

33 Kommentare Kommentar schreiben

  1. Meckie

    17.02.2017 | 09:38

    Mein Gott sind die alle Panne…

  2. flo

    17.02.2017 | 09:39

    Wie lächerlich…. ESC-Schwuppen reagieren über, weil ihr antiquierter Guri-Schanke-like-Mitklatsch-Schlager nicht gewonnen hat (Platz 25 wäre mit Mirela schon das höchstmögliche Ergebnis in Kiew gewesen) und irgendwelche Parlaments-Hinterbänkler führen sich nun bemüßigt, da einzugreifen… Die Regeln waren im Vorfeld bekannt, die Jury auch. Hätte man sich halt nicht drauf eingelassen… Einmal mehr ein Zeichen von wachsender absoluter Verblendung des ganzen OGAE-Volks…

  3. Lorena

    17.02.2017 | 09:44

    Hat Spaniens Politik sonst keine Probleme? Ich finde die Entscheidung zwar auch fragwürdig und bin der Meinung, dass Mirela bessere Chancen in Europa hätte, aber im Prinzip geht es doch nur um einen unwichtigen Musikwettbewerb und welches Lied Spanien schickt hat null Einfluss auf die wirklich wichtigen Dinge, die auf dieser Welt passieren. Man sollte Spaniens Politiker nicht mit so irrelevanten Dingen beschäftigen.

  4. Hercc

    17.02.2017 | 09:47

    Brequeeeeeeeeeeeeeeeette!!!!! Sollen sie doch einfach Brequette schicken, das einzige zeitgemäße Lied, des ganzen Feldes…

  5. Stephan Backert

    17.02.2017 | 09:52

    Karohemden aller Welt, vereinigt euch! Steht auf gegen das Unrecht!

  6. Bandido

    17.02.2017 | 10:04

    @flo
    Vorsicht, Freundchen! Mäßige deine Worte – sonst reagiere ich über! Und dann macht’s aaaaaaahhhhhven a bailar conmigo! Come dance with me tonight! *flo über’s Let’s Dance-Parkett schleif* :D

  7. Ray

    17.02.2017 | 10:15

    Wenn OGAEler an Rinderwahn erkranken. Besonders gefährdet sind die Monate Februar bis Mai, das Gehirn wird durch die Preselections schwammartig durchlöchert und damit in seinen Funktionen gestört.
    Die betroffenen Fans werden zu Diven und zeigen aggressive Verhaltensweisen und Bewegungsstörungen in Form eines doppelten Montells oder gar einer Guri Schanke Tanzeinlage.

  8. Matty

    17.02.2017 | 10:18

    Spanien tut alles, um sich den letzten Platz in diesem Jahr zu sichern und diese Posse wäre hier in Deutschland eine Steilvorlagen für Karnevalisten und würde im diesjährigen Rosenmontagsumzug ganz ordentlich durch den Kakao gezogen werden!
    -
    Spanien sollte nächstes Jahr Brequette intern auswählen und sechs Titel für sie auswählen und nur die Zuschauer entscheiden lassen, mit welchem sie ihr Land beim ESC vertritt! Solltes jedoch wieder einen Vorentscheid wie diesen geben, dann sollte entweder die Jury abgeschafft oder eine Regeländerung vorgenommen werden, wonach bei einem Patt das Zuschauervoting den Ausschlag gibt, wer das Land beim ESC vertritt.

  9. flo

    17.02.2017 | 10:24

    Na ja, RTVE hat DIESE Jury schon mit Kalkül so besetzt und auch mit dem Final-Votum bedacht… Man wollte nämlich m.E. genau die Nummern verhindern, mit dereen Stil man international eher baden gegangen ist in den letzten Jahren… Die Jury hat auch in der Show gesagt, dass man mit Bailando-artigen Nummern nix reißt… Man kann sich natürlich fragen, warum RTVE dann z.B. Manel nicht einfach intern ausgewählt hat… Das hätte weniger Tumult im Fanvolk ausgelöst als das nun…

  10. eurohawk

    17.02.2017 | 10:42

    @flo
    Ich dachte die “ESC-Schwuppe” bist du?! ;)

    Aber mal “Spaß” beiseite. Es ist schon erschreckend wie “schnell” und “aus welchen Gründen” Korruption den Schulterschlag erhält und durchgewunken wird. Aber wenns halt Grad zum eigenen Vorteil, bzw. Gefallen passt…. Prima.
    Respekt an die Spanier die sich wehren und Haltung zeigen. Noch offensichtlicher konnte der “Spanische Vorentscheids-Wähler” wirklich nicht verarscht werden.

  11. Bandido

    17.02.2017 | 10:47

    Bailando, Schmailando – was da genau zum ESC fährt ist TVE doch völlig wurscht gewesen. Im Grunde ging’s mal wieder um’s Geld: TVE konnte sich nämlich sicher sein, dass im Falle eines Sieges von Manel dessen Plattenfirma Sony einen Großteil der Kosten für Kiew übernehmen würde. DAS war der Grund.

  12. Calv

    17.02.2017 | 10:57

    @Bandido interessanter Gedanke. Glaube auch, dass die Brisanz durch Spanien gegen Katalanien auch noch etwas zunimmt. Ich persönlich kann mit dem Song besser leben, was aber nichts daran ändert, dass das alles ein Geschmäckle hat. Manche Fans nehmen Deutschland als Beispiel: wir haben Reichsbürger Naidoo Dank eines Shitstorms abwehren können und die Spanier hoffen auf ähnliches. Als Außenstehender ist es auf jeden Fall belustigend, Zeuge dieser nationalen Demontage zu sein.

  13. Usain

    17.02.2017 | 11:48

    Me encanta! Was für eine Operette… Ich finde ja, König Juan Carlos sollte sich einschalten

  14. flo

    17.02.2017 | 12:19

    Juan Carlos hat schon lange abgedankt. ^^

  15. Little Imp

    17.02.2017 | 13:43

    Ich stelle mir gerade vor wie hier nach Cascadas Sieg eine bayerische Trachtengruppe beim Bundesgerichtshof die ARD verklagt und Angela Merkel schlichtend eingreifen muss, nachdem Mary Roos nach den Anfeindungen in Schutzhaft genommen werden musste…

  16. Ben

    17.02.2017 | 14:01

    Besteht denn dann eine Chance, dass Manel doch nicht nach Kiew fährt?

  17. Usain

    17.02.2017 | 14:26

    So ziemlich das einzige was mir an Manel gefällt ist seine frappierende Ähnlichkeit mit einem Gay Adult Entertainment Star aus den 70ern: Kip Noll.
    So dann bitte jetzt alle mal googlen…

  18. Matty

    17.02.2017 | 15:17

    Du kommst auf Sachen, Usain!

  19. Jorge

    17.02.2017 | 15:41

    Thx @Marc.
    Das ist eben wahre Bruderliebe zwischen Xavi & Manel. Echte Bro’s halt. :-)
    Das Ganze ist so herrlich schräg. Der Songtext macht in diesem Kontext auch total viel Sinn. Aber dass in Spanien beim ESC eigentlich fast alle irgendwie ineinander verstrickt sind, inklusive (oder besonders) die organisierten Fans des OGAE, ist symptomatisch.
    @Little Imp: Schöne Analogie, mehr davon bitte! :-)

  20. Jorge

    17.02.2017 | 17:07

    @Bandido 10:47
    Stimmt. Die Kostenübernahme von Sony war in der Vergangenheit schon Thema. Der Fall gibt noch soviel mehr her: Denn wie es in Medienberufen so ist, wo jeder mit jedem networked …arbeitet die Tochter von Toñi Prieto (Direx Unterhaltungsprogramme TVE) bei .. na rate mal .. Sony und ist eng verbunden mit den Leuten, die .. rate nochmal .. Manel als Beitrag eingereicht haben. Munition für Verschwörungstheorien.
    -
    Auf der anderen Seite (wie jedes Jahr) stehen die Gralshüter der spanischen Sprache (Real Academia de la Lengua Española), die eigentlich jedes Jahr bei der Diskussion in der Verlosung sind und denen Manels Mix Englisch/Spanisch schon zu fremdartig ist.
    -
    Jetzt hat auch noch ein Katalane (Xavi) der vorher schon Sympathien geäussert hat (wenigstens war das transparent ;-) ), für einen Katalanen votiert, was allein schon ein Anheizer der Extragüte darstellt. Mirela hatte sich zuvor über Xavi Martinez beklagt, blitzte aber mit dem Hinweis ab, wenn es ihr nicht passen würde, sei sie eben raus. Wer braucht schon Serien wie “House of Cards”, wenn es doch den spanischen Vorentscheid gibt! :-)

  21. Frank

    17.02.2017 | 18:20

    Schon vor der VE hätte diese fragwürdige Jury überprüft gehört und zumindest dieser eine Xavi Martinez wegen Befangenheit gar nicht zugelassen werden dürfen. Es ist sehr bitter und ungerecht, dass bei so einer Patt-Situation dann 3 Juroren mehr Entscheidungsmacht als Tausende von Televotern haben (hätte auch vorab schon kritisiert werden sollen). Dass Xavi für Manel stimmt, war ja vorhersehbar. Und diese beiden 5-Punkte-Wertungen für Mirela sind eindeutig ein Verhindern von ihr gewesen. Sie wäre jetzt beim ESC-Finale sicherlich nicht weit vorne gelandet, weil dieser Stil nichts Neues ist, aber immerhin wäre es der Mehrheits-Wunsch gewesen. Mit Manel haben sich die Spanier meiner Meinung nach keine Freude gemacht, er wird garantiert beim Televoting abstürzen und einen der letzten Plätze dort belegen, ähnlich wie Barei letztes Jahr. Manel selber kann für diese Miß-Stimmungen nicht verantwortlich gemacht werden, es wäre aber ein fairer Zug von ihm gewesen, wenn er unter diesen Umständen seine Teilnahme zurückgezogen hätte.

  22. Mariposa

    17.02.2017 | 19:57

    Warum immer dieses Geschrei wegen Brequette ???? Da gibt es in Spanien nun weitaus interessantere Künstler, die man direkt nominieren könnte (ich kenne die Musikszene ein wenig und spreche auch die Sprache etwa auf B1-Niveau – sagt zumindest mein Dozent>
    Unter anderem hat Alvaro Soler (den kennt man auch in Deutschland> durchblicken lassen, er könnte sich mal eine ESC-Teilnahme vorstellen. Auch die Rockband Mago de Oz haben sich durchaus positiv geäußert. Klar, ist natürlich keine ESC-Schwuppenmusik und da haben schon ein weiteres Problem, daß es so auch in Deutschland gibt.
    Zudem möchte ich nie mehr einen englischsprachigen Beitrag für Spanien, war letztes Jahr echt die Qual für mich. Bei Manel spielt es keine Rolle, das Liedchen ist unterirdisch, erinnert mich an 0-Punkte-Piero aus der Schweiz von 2004.

  23. Philipp1996

    17.02.2017 | 23:02

    Keiner der beiden Song würde etwas beim ESC erreichen.
    Und keiner der beiden Songs wird ein Hit in Spanien.

    Wünsche mir, dass Spanien irgendwann ein Lied sendet, welches auch den Geschmack der Leute repräsentiert und aktuell ein Hit in den Charts werden könnte (Siehe “Despacito” oder “Chantaje”/”Bicicleta”.

    Allgemein ist der ESC in Spanien nicht wirklich angesagt und das ändert auch eine kleine fanatische Fangruppe nicht.
    Und die Politiker sollten sich um wichtigere Dinge kümmern wie die 50% Arbeitslosigkeit bei Jugendlichen….

    Anmerkung: Wenn dann muss das Katalonien heißen und nicht “Katalanien” ;)

  24. Mariposa

    18.02.2017 | 11:30

    @ Philipp1996

    Muchas gracias por esta informacion.

    In der Tat, solche genannten Songs würden mir für Spanien auch hervorragend gefallen. Man kann sich ja gerne auch Verstärkung aus der anderen spanischsprachigen Welt holen….

  25. Matty

    18.02.2017 | 11:41

    @Mariposa
    -
    Stimmt, und zwar aus Lateinamerika. Allerdings dürften Jennifer Lopez und Shakira mit Sicherheit keine Lust auf eine ESC-Teilnahme haben.

  26. Mariposa

    18.02.2017 | 11:57

    @ Matty

    Das gäbe es bestimmt ganz andere Namen von der iberischen Halbinsel. Aber derzeit wohl eher Wunschtraum. Auf keinen Fall Brequette – außerhalb der Fanszene ist sie übrigens weitgehend unbekannt und nur noch durch das “harte Duell” mit Ruth Lorenzo von 2014 ein Begriff. Mir gehen auch sämtliche Interpreten auf den Zeiger, die in “Wartestellung” für den ESC sind und darauf lauern , daß ja kein allzu populärer Name sich dafür “hergibt”.

  27. Matty

    18.02.2017 | 12:18

    @Mariposa
    -
    Mir fallen da in erster Linie zwei Namen ein: Alvaro Soler und Juanes! Ich denke, Julio Iglesias könnte mit Sicherheit reaktiviert werden, immerhin wäre es nach 48 Jahren seine zweite ESC-Teilnahme. Das dürfte allerdings ein Wunschtraum bleiben.

  28. Philipp1996

    18.02.2017 | 17:14

    Alvaro Soler wäre nice.

    Aber auch Richtung Dance/Reggaeton hat Spanien was.

    Dasoul (kanarische Inseln) – Vuela Corazón
    https://www.youtube.com/watch?v=VLca8adDwVM

    Wäre zum Beispiel ein aktueller Künstler, der den Geschmack repräsentiert.

  29. Philipp1996

    18.02.2017 | 17:15

    @Matty

    Juanes ist auch Kolumbien und zu “groß” für den Esc.
    Ähnlich wie Shakira und Co.

  30. Mariposa

    18.02.2017 | 18:33

    @ Philipp1996

    Reggaeton es uno de los estilos musicales del mundo hispanohablante que a mi me gusta bastante y seria tambien muy atractivo und insolito para Eurovision.

    Reggaeton ist einer der Musikstile der spanischsprachigen Welt, der mir ziemlich gut gefällt und sehr attraktiv und ungewöhnlich für den ESC wäre.

  31. Mariposa

    18.02.2017 | 18:41

    “Vuela corazon” ist super – ich kenne den Song aber schon etwas länger. Interessant sind auch die karibischen Einflüsse. An der Aussprache kann man übrigens hören, daß es sich um keinen Festlandsspanier handelt. Die Kanaren liegen phonetisch tatsächlich näher an Lateinamerika.

  32. Matty

    19.02.2017 | 01:01

    @Philipp1996
    -
    Gab es doch schon beim ESC 1987 in Brüssel, und zwar “Laß die Sonne in dein Herz” von Wind!

  33. Philipp19965

    19.02.2017 | 09:42

    @mariposa

    Yo sé.(Se nota en la pronunciación de la z/c) Me encanta Dasoul.
    También me gustaría mandar Bachata o algo así.
    Pero me parece importante que manden algo “más inteligente” y no sólo “fiesta, playa, ole olé”
    Me da vergüenza escuchar canciones así y llenas de estereotipos

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