Weißrussland

ESC-Songcheck (10): „Forever“ von Alekseev

Viele Köche verderben meistens den Brei und Verschlimmbessern hat selten geholfen. Letzteres haben die Weißrussen in diesem Jahr bis zur Ekstase exerziert. Das Ergebnis ist ein Teller bunte Knete, wo nichts so recht zusammengehören will. Alekseevs Qualifikation fürs Finale ist für die Prinz-ESC-Blogger daher auch nicht sicher. Jetzt können ihn nur noch eine ordentliche Bühnenshow, sein Aussehen und der späte Startplatz retten.

 

Der Interpret

Alekseev wurde 1993 in der Ukraine geboren und wuchs bei seiner Mutter auf. Als Zehnjähriger begann er, sich mit Musik zu beschäftigen und gründete seine erste Schulband. Nach der Schule startete er mit einem Marketing-Studium, setzte parallel aber weiter auf die Musik und bewarb sich als 18-Jähriger bei der ukrainischen Ausgabe von The Voice, wo er nicht weiterkam.

Bei einem erneuten Versuch 2014 holte ihn dann aber Ani Lorak in sein Team. Obwohl das Aus für ihn schon in der ersten Live-Runde kam, wurde er später zum beliebtesten Teilnehmer der Staffel. Das lag vor allem an seiner Interpretation eines Irina-Bilyk-Titels bei einer Sendung nach der eigentlichen Staffel, bei der die verschiedenen Teilnehmer noch einmal auftraten.

Alekseevs 2015 veröffentlichte Single „Пьяное солнце“ wurde ein Hit in vielen Ländern der ehemaligen Sowjetunion und das Video erreichte bis heute über 30 Mio. Abrufe. Seine späteren Veröffentlichungen waren deutlich weniger erfolgreich.

Wen statt der floralen Muster und der interessanten farblichen Kombi von Alekseev (Hauptperson) viel mehr interessiert, wer Dmitri Schepelev ist (unten links), den setzen wir hiermit gern ins Bild: Er ist eine weißrussisch-ukrainisch-russische TV- und Radiopersönlichkeit, die auch schauspielert und DJ:t – und hier auf Instagram zu finden ist (#dilf). Und ja, mit der Loboda und Mika Newton sind gleich zwei weitere ESC-Exe auf dem Cover des Magazins. 

Nachdem Alekseev sich zunächst für den ukrainischen Vorentscheid beworben hatte, setzte er dann doch auf die weißrussische Ausgabe. Der dortige Vorentscheid war keine wirkliche Hürde für ihn. Mit einer imposanten Lichtshow und der Höchstpunktzahl gewann der den Wettbewerb mit seinem „Forever“, das seither mehrfach überarbeitet wurde. Später bekam Alekseev auch noch einmal den Segen des weißrussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko für seine ESC-Teilnahme für das Land als Ukrainer.

 

Der Song

Bereits im Vorfeld des weißrussischen Vorentscheids gab es Diskussionen, ob es sich bei „Forever“ um ein Plagiat handelt. Sechs Mitbewerber hatten sogar mit einem Boykott gedroht, wenn Alekseev mit dem Lied teilnehmen würde. Letztlich zog nur eine Finalistin ihren Beitrag zurück.

Alekseev hatte am 23. Mai 2017 in Stavropol das Lied „Навсегда“ vorgetragen, das allergrößte Ähnlichkeiten zu „Forever“ hat. Für den Vorentscheid wurde die Sprache auf Englisch geändert und der Titel auf 3 Minuten gekürzt. Wie auch schon bei Jamalas „1944“ wurde die Verletzung der Veröffentlichungsdeadline 1. September als nicht wettbewerbsverzerrend eingeschätzt.

Nach dem Vorentscheid gab es verschiedene neue Fassungen des Titels, womöglich auch, weil die Resonanz bei den internationalen Fans bisher sehr zurückhaltend war.

YouTube Preview ImageWeißrussland 2018: Alekseev – Forever (erste offizielle Fassung)

YouTube Preview ImageWeißrussland 2018: Alekseev – Forever (letzte (?) offizielle Fassung)

In der letzten Version ist „Forever“ eine dunkle Ballade, in der der Sänger seine Liebe der Person erklärt, die sein Leben perfekt macht. Diese Fassung ist musikalisch minimalistischer und am Anfang weniger elektronisch. Gleichzeitig steht Alekseevs Stimme stellenweise stärker im Fokus als zuvor.

Der Aufbau ist klassisch mit einer ruhigen, langen ersten Strophe, dem Refrain, einer kurzen zweiten Strophe, erneut dem Refrain, einer energiegeladenen instrumentalen Brücke und dem Finale. Das Ganze wird höchstpathetisch vorgetragen und über weite Strecken mit der Kopfstimme gesungen. Muss man mögen.

 

Die Präsentation

Ähnlich viele Wandlungen wie der Song scheint auch Alekseev selbst genommen zu haben. Trat er beim Vorentscheid noch als Technik-Freak mit imposanter Lichtershow auf, so hat er sich im ersten offiziellen Video mittlerweile zu einem Pseudo-Hipster gewandelt. Allerdings greift er dabei so daneben, wie es ein ukrainischer Weißrusse nur machen kann (oder ich bin mittlerweile von sämtlichen Hipstertrends so weit weg, wie man als alternder ESC-Blogger nur kommen kann). Das Ergebnis: Es passt aktuell gar nichts mehr zueinander: Die modernen Elemente des Songs nicht zum 70er Outfit und der Wischmop auf dem Kopf nicht zur Tragik bzw. dem Optimismus des Liedes.

Ende Dezember stand Alekseev mal wieder auf der The-Voice-Bühne. Ganz in schwarz. Ginge für den ESC auch. 

Fest steht, dass bei der jetzt getragenen Version der Liedes der Lichtanzug eingemottet werden kann. Ansonsten, ja, ansonsten… muss Alekseev sich selbst wirken lassen. Und das geht nur, wenn der Beitrag aus einem schlüssigen Guss ist. Und dabei ist Alekseev zwar der Verletzliche, aber eben doch eher der hübsche Millenial als der nachdenkliche Hipster.

Viel bewegen kann er sich zu der Nummer auch nicht. Bleiben also Tänzer (verrückte Idee: ein Ballet-Pärchen aus Frau und Mann, die die Handlung nachtanzen) und irgendwelche Props. Ich hoffe, dass er uns dabei mit der Idee aus dem Promo-Video verschont, sich auf offener Bühne eine Schreibfeder in die Handfläche zu rammen, als beginge er Handharakiri. Der Rest ist ihm freigestellt.

 

Was PRINZ-Blogger darüber denken

BennyBenny: Ohne eine Armee von Background-Sängern wird Alekseev stimmlich untergehen. Ansonsten ein durchschnittlicher Popsong von einem durchschnittlichen Typen gesungen – das wird knapp.

Douze Points: Wie man einem Künstler mit solchem (auch visuellen) Potenzial so eine Schrottnummer verpassen kann, ist mir rein Rätsel. Da wäre so viel mehr möglich gewesen. So muss Alekseev um seinen Einzug ins Finale bangen.

Jan: Irgendwie mag ich das. Singen kann der gute Mann ja gar nicht, aber er ist dabei recht niedlich, das ist doch schon mal was. Aber auch er wird seine Schwierigkeiten in einem starken Umfeld bekommen…

Tjabe: Schwach, schwächer, Weißrussland. Alekseev hat es schon nötig, dass ihm sein Präsident Lukaschenko Rückendeckung gibt. Ein lahmer, langweiliger Song, der nur davon lebt, dass der Künstler erleuchtet wird. Nach dem schönen Lied 2017 kehrt das Land zu alter Tristesse zurück. 

Jeder ESC-Titel wird im Songcheck von allen PRINZ-Bloggern nach ihrem persönlichen Gusto auf einer 11-stufigen Skala (12-10-8-7-6-5-4-3-2-1-0) bewertet, wobei 12 die höchste Wertung darstellt. Die Wertungen werden addiert. Unser persönliches subjektives Gesamtbild:

 

Die Prognose der PRINZ-Blogger

Hier geht es nicht um das persönliche Gefallen, sondern um eine Prognose. Weißrussland hat nach Einschätzung aller PRINZ-Blogger eine Qualifikationschance von 44 Prozent und landet damit auf Platz 12 in Semifinale 1Hier geht es zur Prognose der PRINZ-Blogger für das erste Semifinale.

 

 

Social Media

Alekseev zeigt sich gern auf den sozialen Kanälen. Im ehemals sowjetischen Einflussbereich ist das natürlich Vkontakte. Aber auch bei Facebook und Instagram gewährt er seinen Followern einige Einblicke.

 

ESC Songcheck Weißrussland: Alekseev...

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Vorschau: Heute Nachmittag checkt BennyBenny, ob es der Armenier Sevak mit seiner getragenen Nummer besser macht als Alekseev. 

 

Bereits erschienen:

Semifinale 1
(1) Albanien: „Mall“ von Eugent Bushpepa
(2) Aserbaidschan: „X My Heart“ von Aisel
(3) Belgien: „A Matter Of Time“ von Sennek
(4) Bulgarien: „Bones“ von Equinox
(5) Estland: „La Forza“ von Elina Nechayeva
(6) Island: „Our Choice“ von Ari Ólafsson
(7) Israel: „Toy“ von Netta Barzilai
(8) Litauen: „When we’re old“ von Ieva Zasimauskaitė
(9) Tschechien: „Lie to Me“ von Mikolas Josef

Aktuell, Serien, Videoclips

61 Kommentare Kommentar schreiben

  1. Meckie

    05.04.2018 | 09:10

    Sein Aussehen? Ist doch voll der Lackaffe. Weder sexy noch sonst was.
    Song natürlich total Scheiße.

  2. Matty

    05.04.2018 | 09:11

    Für Weißrußland könnte es die zweite Finalteilnahme in Folge werden, so die Präsentation stimmt und der Interpret noch fleißig Gesangsunterricht nimmt.

  3. Gerald

    05.04.2018 | 09:24

    Zumindest die Licht Effekte waren gut

  4. Festivalknüller

    05.04.2018 | 09:47

    Eher uninteressanter Beitrag.

  5. Usain

    05.04.2018 | 09:52

    Das Lied gibt mir so rein gar nix, allein schon die Melodieführung beim Refrain ist irgendwie total ungelenk…

  6. Manboy

    05.04.2018 | 09:56

    Kein Platz in meiner Komplett-Top 10. Finalwahrscheinlichkeit 40 %
    Ach ja…was soll man da sagen…nichts besonderes. Alleine der LED-Anzug sorgt für einen Hingucker. Stimmlich eine Katastrophe (wobei die weißrussische Technik nicht die beste ist). Finale kann ich mir nicht vorstellen.

  7. Lorena

    05.04.2018 | 09:57

    Es gibt unzählige Versionen von diesem Lied und ich kann nicht mal sagen, welche ich am schlimmsten finde. Er wird in Lissabon nun also eine Balladenversion singen, Klar, das mach natürlich Sinn. Wenn man einen Interpreten hat, der überhaupt nicht singen kann, lässt man ihn eine Ballade singen, bei der es wichtig ist, dass man die Töne trifft, statt einer Uptempo-Nummer, bei der es nicht ganz so schlimm ist, wenn mal ein paar Töne danebengehen.
    Beim Vorentscheid war die Lichtshow noch das spannendste am Auftritt. Beim ESC wird die wohl nicht mehr dabei sein, weil sowas meiner Meinung nach zu einer Ballade weniger passt und er direkt nach Estland startet, die ebenfalls mit Projektionen arbeiten. Was übrig bleibt ist also ein eher mittelgut-aussehender Mann, der ein lahmes Lied singt und keinen Ton trifft.
    Während Weißrussland im letzten Jahr noch einen meiner Lieblingsbeiträge geschickt hat, sind sie dieses Jahr ganz unten in meinem Ranking. Finalqualifikation ausgeschlossen.

  8. Frédéric

    05.04.2018 | 10:05

    Alekseev und sein altbackener Song (noch dazu in altbackenem Englisch) scheint schon ein bisschen zu polarisieren. Wer sich drauf einlassen kann, findet offenbar einen wunderschönen, modern produzierten Retro-Song. Da mir das aber bisher nicht gelungen ist und Alekseev zwischen „Toy“ und „La Forza“ den wahren Todesslot erwischt hat, sehe ich für ihn pechschwarz.
    Trotzdem viel Glück (weil meine Kinder es mögen;)!

  9. Bandido

    05.04.2018 | 10:11

    Was für ein Geraffel dieser Beitrag!
    Hoffentlich trägt Alekseev wenigstens auf der Bühne keins von diesen Paisley- und Blümchen-Ungetümen. Bitte präventiv alle Flohmärkte in und um Lissabon dichtmachen!

  10. Mariposa

    05.04.2018 | 10:18

    In der jetzt vorliegenden Version mit dem Klavierintro ist „Forever“ bei mir um einige Plätze gestiegen. Die Aussprache finde ich nicht gar so schlimm wie etwa bei der Ukraine und Russland. In Landessprache würde es mir klar besser gefallen. Finalteilnahme nicht ganz ausgeschlossen, aber Alekseev`s angebliche Popularität wird in den meisten Ländern keine Rolle spielen, zudem tritt er genau zwischen zwei der Favoritinnen an.
    Meine Bewertung 4 von 10 Punkten

  11. Mariposa

    05.04.2018 | 10:20

    @ Meckie

    Ich finde ihn auch absolut unsexy wie die meisten Bübchen, die uns hier oben ohne begrüßen…… „Lackaffe“ trifft es ganz gut.

  12. Mariposa

    05.04.2018 | 10:23

    Belgien 9/10
    Israel 8/10
    Tschechien 7/10
    Albanien 7/10
    Estland 6/10
    Litauen 6/10
    Bulgarien 3/10
    Aserbaidschan 2/10
    Island 0/10

  13. Mariposa

    05.04.2018 | 10:25

    ….. Weißrussland 4/10

  14. Inger Johanne

    05.04.2018 | 10:33

    Sooo, was soll ich sagen … ich liebe dieses Lied. :-D Kann ich auch nicht richtig erklären, ist einfach so – manchmal ist man eben machtlos. ;-) Allerdings trifft das eher auf die alte Version zu, mit der neuen fremdel ich noch ein bisschen, aber vielleicht ist die für den Contest tatsächlich besser geeignet.Alekseev gibt mir dabei als Typ gar nichts und den Text finde ich mindestens seltsam, und ich verstehe auch total, wieso der Beitrag hier insgesamt nicht gut wegkommt. Ich glaube aber nicht, dass er das Lied auch in Lissabon so zersägen wird wie beim Vorentscheid – er wäre nicht der erste, der das hinkriegt. Der beste Sänger des Feldes ist er natürlich nicht, aber so schlecht, wie er da ausgesehen hat, ist er im Normalfall sicher auch nicht. Der Startplatz ist natürlich eine echte Herausforderung, weswegen ich mir auch keine großen Hoffnungen auf einen Finaleinzug mache. Bleibt aber dabei, ich liebe dieses Lied.

  15. Trakol

    05.04.2018 | 10:38

    Mir gefällt der Beitrag. Ich bin froh, dass wenigstens Peter von den Prinzen es so sieht wie ich. Mir gefällt der Song und wie er gesungen wird. Kann aber nachvollziehen warum das anderen nicht gefällt. Ich bin gespannt, wie er sich im Favoriten-Semi schlagen wird.

  16. J.D.L

    05.04.2018 | 10:38

    Optisch erinnert mich Alekseev ein wenig an den jüngeren Bruder von alexander Rybak.
    Beide Personen sind Weißrussen & haben ähnlich klingende Vornamen… 😱

  17. Heartbeat

    05.04.2018 | 10:43

    @J.D.L Alekseev ist Ukrainer.

    Ja, was soll ich sagen? Kompletter Schrott, letzter Platz in meiner Top43 und wird mehr als zurecht wahrscheinlich im Halbfinale ausscheiden. Das brauche ich nun wirklich nicht :D

  18. benne

    05.04.2018 | 10:44

    Der Auftritt beim Vorentscheid war noch das Beste, das man aus diesem Lied machen kann.
    Das etwas höhere Tempo und der LED- Anzug haben von den gesanglichen Makeln abgelenkt.
    .
    Wenn man nun aber diese zwei Elemente streicht, kann das niemals fürs Finale reichen.
    Für die reduzierte Balladenform sieht erstens die technische Spielerei blöd aus, und zweitens werden seine Fehler gnadenlos zu hören sein. (noch dazu, weil Elina ihr „La Forza“ direkt im Anschluss vorträgt)
    Da nützt es auch nichts, wenn er bis Mai an der englischen Aussprache feilt.
    .
    Schade irgendwie, die russische Originalversion wäre eine Bereicherung fürs Finale, aber in der aktuellen Liveversion wirds ganz schwer mit der Qualifikation.

  19. Butterblume

    05.04.2018 | 10:55

    Gibt mir nichts, stört mich nicht. Wäre nett, wenn er singen könnte. Habe mir die neue Version jetzt aber noch nicht angehört.

    Platz 21/43

    Finalchancen wackelig

  20. Butterblume

    05.04.2018 | 10:57

    Ergänzung: Mit dieser balladesken Version rutscht der Gute ein ordentliches Stück weiter nach hinten. Was soll das denn?

  21. Jorge

    05.04.2018 | 11:00

    Karrierevorschläge für Alekseev (kann erweitert werden):
    a) Model für Adidas-Linie „Minsker Soccerboy“, wie in Bewerbungsvideo
    b) Vertonung von Filmmusik, der weißrussischen Version von „La Boum – die (weißrusische) Fete“
    c) Adoptivsohn von Karel Gott

  22. Meckie

    05.04.2018 | 11:09

    e) bei LIDL Weißrussland an der Kasse… ;-)

  23. ESC-Banause

    05.04.2018 | 11:17

    Dieser Song aus Belarus ist nicht mein Ding, kommt aber dennoch ins Finale, aufgrund hoher Fanbase, die er inzwischen im Osten hat. 3/12 P.

    @Jorge
    Dann eher Adoptivsohn von Dieter Bohlen :-)

  24. ESC-Banause

    05.04.2018 | 11:19

    Alekseev passt wunderbar ins DSDS-Schema!

  25. Jorge

    05.04.2018 | 11:21

    Habe selbst tatsächlich noch keine Meinung zu dem Song, weil es harmonisch im Schlagerbereich wildert, ohne Schlager zu sein (deswegen La Boum-Analogie). Weil der Junge irgendwie süß und unverbraucht, aber Live nicht so frisch ist. Weil ich nicht einmal eine Idee habe, ob sich das zufällig nicht doch qualifizieren kann. Keine Ahnung, ob das in die Herzen von Osteuropas Mädels trifft. Hat keinen so hohen Nervfaktor, da ich es mir ein paar Mal durchgehört habe, während ich bei anderen im Autoreflex skippe.

  26. Jorge

    05.04.2018 | 11:23

    @ESC-Banause: Möglich, jedenfalls was die Gesangstechnik angeht, aber mit diesen laaaanggezogenen Tönen ….

  27. Meckie

    05.04.2018 | 11:26

    Oh… ich habe gerade zum ersten mal die hier erwähnte Balladen-ESC-Version gehört.
    Weia… da passt nun ja gar nix mehr. Aus nem relativ flotten Song machen wir ne „Ballade“… was kommt als nächstes? Ne Techno-Version? Wobei die sicher erträglicher wäre.
    Ja, also mit dieser ESC-Version. Das wird natürlich gar nix… aber das wird so herrlich lustig, wenn er einen Ton nach den anderen versemmelt.

  28. Jorge

    05.04.2018 | 11:34

    Ich vermute das Coverfoto mit Alekseev entstand bei Bekanntgabe seiner Rolle als neuer schwuler Freund im Remake der Siebziger-Serie „Drei Engel für Charlie“. Eine exzellente Wahl der Blogger, so humorvoll. Wo es doch soviele Beschwerden über zuviel männliche Nacktheit gibt. ^^

  29. Douze Points

    05.04.2018 | 11:41

    @Jorge: Vielen Dank für die Anerkennung meiner unermüdlichen Arbeit für die optimale visuelle Darstellung der Stars

  30. 4porcelli

    05.04.2018 | 11:51

    Schmerzhaft – wirkt so, als ob man alle möglichen Zutaten in einen Mixer getan hat und das kam dabei raus; leider mit vielen Tönen, die der Sänger nicht trifft. Hier muß ich wirklich sagen, dass ich nicht weiß, was das sein soll?! Im Todesslot und ohne die verlässlichen Punktelieferanten aus RUS, UKR, POL glücklicherweise garantiert raus.
    @ Douze Points – lach und danke für BU-Hinweis auf Dimitri #dilf – Highlight des ganzen!

  31. Calv

    05.04.2018 | 11:53

    Um Mal positiv anzufangen: er hat sehr schöne Zähne. Der Rest ist leider nicht so meins. Die Performance als einer von Gaitanas Trompetenspielenden-Led-Figuren, war für das Lied einfach sowas von over the top. Gesanglich war das mit das Schlimmste, was ich in diesem Jahr gehört habe. Das Lied an sich wurde mir aber über die Monate doch erschreckend symphatisch, da es mich irgendwie doch packte und mitnehmen könnte. Mit dieser neuen Version ging das nun völlig verloren, mit Ausnahme des Instrumental Breaks, das ist die beste Stelle. Ich kann mir schon vorstellen wie das in einem Tonstudio in Minsk ablief:“okay wir brauchen noch ein bisschen mehr Bewegung im Song, lass und einfach als Ballade starten und dann immer weiter steigern, das wird der Hit! Und dann setzen wir am Schluss noch einen Chor ein! Das ist es!“ Langsam lichtet sich das Bild also in Semi 1, da ich forever nun nicht mehr im Finale brauche und sein Startplatz spielt mir da natürlich auch in die Karten. Ich bin Mal gespannt, wie Belarus dieses Jahr auf der Bühne übertreiben wird.

  32. ESCFrank

    05.04.2018 | 12:11

    Laaangweilig!

  33. Yasi

    05.04.2018 | 12:20

    Off Topic: Dimitri Shepelev war 2015 die Spokesperson für Russland. „12 points from Russia go to to Russia“ ;)
    .
    Weißrussland ist immer extrem mit Revamps. 2015 haben die auch zwei Mal revampt.

  34. CHUPACABRA

    05.04.2018 | 12:29

    Wenn so mies wie bei Vorentscheid: Tschüs, wenn selbe billiger Lichterdreck, baba, wenn auf russisch geschmachtet würde, come back. Ich sage Njet, die Solidarpunkte aus Estland, Litauen und Azerbaijan werden kaum reichen.

  35. Gaby

    05.04.2018 | 12:46

    So schlecht finde ich den Song nicht. Aber, könnte man nicht bitte den „Sänger“ tauschen? Der geht ja mal gar nicht.

  36. Douze Points

    05.04.2018 | 13:10

    @Yasi: Ach, daher kam er mir so bekannt vor :-) Dass mir das durchgerutscht ist. Danke für den Hinweis!

  37. DerSchalker

    05.04.2018 | 13:10

    Brillantes und inspirierendes Meisterwerk, 10/10, Siegkandidat.

  38. sunny42

    05.04.2018 | 13:32

    Er hätte es lieber auf russisch singen sollen mit der englischen Version hat er es zerstört , englisch ist ihn fremd seine Aussprache schlecht und ein guter live Sänger ist er auch nicht aber das Mittelmaß der anderen Beiträge läßt noch eine kleine Türe offen. Mir werden viele Beiträge zu hoch gelobt dieses Jahr also abwarten

  39. JeG

    05.04.2018 | 13:59

    Ich habe die Kommentare nicht gelesen und auch die Bewertung noch nicht angeguckt, weil ich mir sicher bin, dass Belarus hier von allen zerrissen wurde :D Ist ja in Ordnung, ich kann es verstehen. Unpopular opinion: Ich liebe den Song. Da schwebt so eine dunkle, melancholische Stimmung mit, die mir sehr gefällt und auch Alekseevs Stimme an sich ist sehr besonders… Wenn er nun wüsste, wie man außerhalb des Studios singt, wäre es aber auch ganz schön. ^^ Das Staging ist meiner Meinung nach kompletter Bullsh*t. Alekseev versucht hier einen auf Sergey Lazarev zu machen.. Leider passt sein Lied so überhaupt nicht dazu. Man braucht entweder nen sehr schnellen Powersong oder nen sehr langsamen Powersong im Zweifel. Alekseevs Lied hat leider nicht viel Power und ist eher ein atmosphärischer Song… Junge, du kannst doch bei so einem Lied nicht den Space Ranger spielen! Noch dümmer wirkt das Ganze, wenn man merkt, dass der für volle drei Minuten auf der Stelle steht und nix tut. Als hätte man vom Lied ablenken wollen und alle Special effects und Blitze zusammen geschustert, die es gibt… Jetzt wollen se uns das als Staging verkaufen. Außer den Live Vocals und dem Staging stimmt noch was nicht: Die Sprache. Man merkt, dass Alekseev sich mit englisch total unwohl fühlt und in Russisch hört es sich so viel besser an.. Warum kann man das in Gottes Namen nicht so lassen? Naja, trotz der negativen Kritik: Ich liebe den Song trotzdem… er hat sich knapp in meine Top 10 gemogelt. Und entgegen allen anderen Meinungen gebe ich jetzt 10/12 Punkten. SO :D

  40. Mariposa

    05.04.2018 | 14:51

    @ JeG

    Ich habe es gar nicht so sehr zerrissen……

  41. Christo

    05.04.2018 | 14:52

    ...12P für den 'Teller bunte Knete'

    Tja, was soll man sagen, Potential will genutzt sein. Den Weg nach unten schlägt’s sich immer schnell ein. Dazu ein Fragezeichen bei den basics, hier die Intonation. Die Harmonien des Songs bleiben ohrumschmeichelnd, die Melodielinien gelungen.
    Aber das ist nunmal nur eine von vielen Knetstangen.

  42. JeG

    05.04.2018 | 14:56

    @Mariposa Na und wenn, es stört mich ja nicht. Ich bin mir bewusst, dass der Song mäßig ankommt und das kann ic auch komplett nachvollziehen. Liebe ist manchmal unergründlich ;)

  43. 4porcelli

    05.04.2018 | 15:11

    @Mariposa – ich vermute mal, Du lässt noch Luft nach unten für SMA und MLT ;-).

  44. Mariposa

    05.04.2018 | 15:40

    @ 4porcelli

    Da gibt es noch Schlimmere……..

  45. Keshet

    05.04.2018 | 15:41

    Letztes Jahr hatten sie den mit Abstand besten Beitrag seit der Erstteilnahme 2004.
    Nun fall ich wieder in die gewohnte Gleichgültigkeit zurück, in die mich die
    weißrussischen Songs sonst versetzen. Kann weiter, muss aber nicht.

  46. Jorge

    05.04.2018 | 15:42

    Natürlich klingt der Song geheimnisvoll – hat man sich hier doch bei der Kompositionslehre der ganz Großen bedient, und zwar Mozarts „Anleitung so viel Walzer oder Schleifer mit zwei Würfeln zu componiren so viel man will ohne musikalisch zu seyn noch etwas von der Composition zu verstehen“. Da schwenkt die Melodie mal schnell hoch oder es springt der Refrain mal unvermittelt um eine Oktave. Wirklich mystisch und eigentlich auch passabel! …

  47. 4porcelli

    05.04.2018 | 15:59

    @Mariposa – noch schlimmer? Russland, Azerbeijan, England, Spanien und Rumänien?
    @ Jorge – geheimnisvoll und mystisch? Entweder ist Deine Ironie gerade extrem ausgeprägt oder Du hast einen Emo-Twink (oder was immer der Look sein soll) Fetisch ;-)

  48. Simon

    05.04.2018 | 16:10

    Ich hab nichts gegen seine Person, sein Song lässt mich kalt, sein Gesang ist unterirdisch, ich brauche sowas bitte nicht im Finale….

  49. Jorge

    05.04.2018 | 16:12

    @4porcelli: Wenn’s dann nicht so offensichtlich ist, schmeisse ich noch einen Ironiesmilie hinterher. ;-)

  50. deutscheland

    05.04.2018 | 16:59

    Ach Alekseev… trotz seiner sehr limitierten Stimme hat „Forever“ zu meinen persönlichen Favoriten gehört und war doch ein recht guter Song. Aber der Revamp, oder was man darunter verstehen soll, war das Todesurteil für den diesjährigen weißrussischen Beitrag. Ein chaotischer Mischmasch aus verschiedenen Stilen und dazu eine alles andere als notwendige Hervorhebung des Schwachpunktes, nämlich der Stimme. So hat Alekseev im Finale nichts verloren und die Ukraine kann ihm leider nicht helfen, weil „Under the Ladder“ bekanntlich im anderen Halbfinale ist. Und nebenbei bemerkt sehne ich mich hier wirklich nach der Zeit zurück, als Genosse Lukaschenko die ESC-Beiträge austauschen ließ. Was ist nur aus ihm geworden?

  51. interrobang

    05.04.2018 | 18:45

    Danke zinächst an die Prinzen für die Bebilderung des Artikels. Dass Ihr auch immer solches Material ausbuddelt. Das macht für mich diesen Blog immer wieder zum besten ESC-Medium wo gibt in Welt.
    .
    Zum: So herrlich schief gesungen, dass man sich in frühere Jahrzehnte zurückversetzt fühlt, als die Machwerke noch nicht so auf Perfektion gebürstet waren. So eine Art Guilty Pleasure, dieses Foräffa.

  52. Little Imp

    05.04.2018 | 19:57

    Weißrussland steht in meinen Buch gar nicht so schlecht dar. Für die relativ kurze Zeit der Teilnahmen gibt es doch recht viel, dass mir gefällt (guilty pleasures included), meine Favoriten sind bisher 2007 und 2015. In der russischen Ursprungsversion wäre auch Aleeksevs Beitrag einer gewesen. Mit jeder neuen Version wird es allerdings schlimmer. An der „finalen“ Version finde ich so gut wie gar nichts mehr verträumt oder geheimnisvoll. Im zwanghaften Versuch, eine gefühlvolle Variante aufzubieten, wird es eigentlich nur noch steriler. Sehr, sehr schade. So wird das leider nichts.

  53. melodifestivalenfan

    05.04.2018 | 20:03

    @Jorge
    So macht das Spaß. Aber die Anlehnung an Mozart’s Würfelmethode wäre doch etwas zu hoch gegriffen für „Foräffa“. Denn ein Walzer ist es nun nicht wirklich, oder an welcher Stelle entdeckst du den 3/4 Takt? 😉

  54. as

    05.04.2018 | 22:20

    Naja!!! Was soll das eigentlich? Überflüssig wie ein Kopf, vor allem die momentan aktuelle Version. Klar keine Totalkatastrophe, aber da kommt so gar nichts rüber. Wird nix mit dem Finale, was mir nur recht ist.
    Vielleicht finde ich ja die nächste Version plötzlich ganz super.

  55. togravus

    05.04.2018 | 23:00

    Das Lied hat einen nostalgischen Postsowietcharme, aber leider hat mich Alekseev bisher als Livesänger überhaupt nicht überzeugt. Viel Glück!

  56. Erna

    05.04.2018 | 23:22

    Ich finde den Song gar nicht mal so schlecht, aber er ist viel zu altbacken. Irgendwie hat mich das beim Hören an Take That erinnert, warum, weiß ich auch nicht. Meiner Meinung nach schlecht einzuschätzen, ob er ins Finale kommt.

  57. Jorge

    06.04.2018 | 00:45

    @melodifestivalenfan: Man orientiert sich immer an den ganz Großen. ;-) Musikalische Würfelspiele gab’s auch für Polonoisen, Menuetten und sogar schottische Tänze, wenn auch nicht von Mozart.

  58. Cali

    06.04.2018 | 02:54

    Man merkt, dass man den falschen Kommentator an Belarus gesetzt hat. Gelinde gesagt, hat man schnell bemerkt, dass der Autor den Song nicht mag. Da überraschen mich die 5 Punkte aber stark…
    Hm, der Song lässt mich etwas ratlos zurück. Der Refrain ist verdammt gut, aber die Strophen eher weniger. Der Beitrag muss schon eine gute Performance haben. Alekseev sollte möglichst im Vordergrund stehen, sein Gesang allerdings eher im Hintergrund, sonst wirds kritisch. Finalchance sehe ich momentan bei nur 40%….da muss aber vieles stimmen.
    Ich finde es lustig, dass wenige den Song hier mögen. In einigen ESC-Kreisen kommt das ziemlich gut an. Wen wunderts… ;)
    Mit Punkten würde ich mal impulsiv mit 6 werten. Oder doch 5? Hach, das mag ich an den Punkten halt nicht. Im Ranking siehts so aus:
    Platz 21 von 43
    -> 9 von 19 (das überrascht mich gerade selbst)

  59. Tom-Paul

    08.04.2018 | 11:23

    Weißrussland

    Sorry, ich mag den Song und finde ihn auch super, aber er ist zu unbeliebt und fürs Finale reicht es höchst wahrscheinlich nicht!

  60. Thomas Mayer

    11.04.2018 | 18:39

    Weißrussland: 8/10

    Der Song:
    Gerade die neue Version mit dem ruhigen Part am Anfang finde ich hervorragend und unterstreicht seine doch recht besondere Stimme.Gefällt mir insgesamt sehr gut und durch die neue Version immer besser.

    Live:
    Das im Vorentscheid war schlecht, keine Frage, aber erst vor paar Tagen hat er im estnischen TV gezeigt, dass das wohl eher auf die miese Soundqualität zurückzuführen war. Auch gestern in Tel Aviv hat er abgeliefert. Den LED Anzug finde ich zwar cool, aber ich hoffe auf was anderes in Lissabon.

    Prediction:
    Denke er wird sich qualifizieren. Im Finale allerdings wirds leider nichts mit den Top 15.

  61. fan819

    20.04.2018 | 19:12

    Belarus: 3/12 Punkte

    Typisch weißrussischer Beitrag irgendwie. Finde ich nach dem zweiten Hören ziemlich langweilig ehrlich gesagt. Glaube nicht dass er weiterkommt.

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