Moldawien

ESC Songcheck (12): „Hey Mamma!“ von SunStroke Project

Manchmal macht Wiedersehen (mehr) Freude: Das moldawische Sonnenstich-Projekt ist wieder da. Die Musiker sind gealtert, die Instrumente dieselben und die musikalische Masche – im Guten wie im Schlechten – genauso penetrant wie 2010. Aber reicht das, um es auch im Jahr 2017 ins ESC-Finale zu schaffen?

Hat sich eigentlich Frank-Walter Steinmeier schon mit Levina getroffen und mit ihr ihre Promotion-Tour durch Europa und Vorderasien besprochen? Nein? Na gut, er ist noch nicht so lange im Amt und Levina versucht Ihr Glück beim ESC auch erst zum ersten Mal. Anders verhält es sich diesbezüglich nämlich beim Sunstroke Project. Die waren kürzlich bei ihrem Präsidenten Igor Dodon zu Gast und haben genau darüber geredet (Foto unten). So viel zur Schwerpunktsetzung bei der Amtsführung, Herr Steinmeier! Andererseits haben Sunstroke Projekt ja auch nicht Bürger Lars Dietrich…

Zurück nach Moldawien. Sunstroke Project sind in ESC-Kreisen alte Bekannte und haben Dank ihres Saxofonisten, Sergej Stepanov, auch weit darüber hinaus Anhänger: über 25 Mio. Mal wurde bereits das zehn-(in Zahlen 10)-stündige Epic-Sax-Guy-Video auf YouTube angeklickt. Das ist nichts anderes als eine ständige Wiederholung des Saxofon-Solos von Stepanov aus dem ESC-Auftritt der Gruppe 2010 in Oslo. Dabei wurde die Gruppe seinerzeit nur 22.

Gegründet wurde das Sunstroke Project 2008, damals noch mit Pasha Parfeny als Sänger. Beim moldawischen Vorentscheid im Jahr drauf erreichte man den dritten Platz. 2010 ging es mit dem neuen Sänger Sergej Ialovițchii und dem Vorentscheid-Siegertitel „Run Away“ zum ESC nach Oslo. Neben den beiden Sergejs und dem Violinisten Anton Ragoza war seinerzeit auch noch Olia Tira als Sängerin mit dabei.

In diesem Jahr versuchten es die drei Herren erneut. Bereits im Semi waren sie die Favoriten der TV-Zuschauer. Im Finale hatten sie genauso viele Punkte wie Ethno Republic & Surorile Osoianu; dank des ersten Platzes bei den TV-Zuschauern trug die Dance-Pop-Band mit Klassik- und Jazz-Einsprengseln jedoch den Sieg davon.

 

Der Song

Hätten die sieben Jahre seit 2010 keine Spuren in den Gesichtern und bei der Haarfülle hinterlassen, man könnte meinen, die Band hätte sich nicht verändert. Die Geige und das Saxofon tragen noch dieselbe (schäbige) Beleuchtung und die drei machen das, was sie am besten können: Spaß-Musik mit einer einfachen, aber wirkungsvoll choreografierten Performance.

Ganz so identisch sind die Lieder dann aber doch nicht. Bei „Hey Mamma“ tritt die Geige nicht so in den Vordergrund wie seinerzeit im Intro von „Run Away“. Musikalisch wie textlich redundant ist aber auch der diesjährige Beitrag. Das geht schnell ins Ohr, aber bei einigen (wie mir) auch genauso schnell auf die Nerven. Zu verdanken haben wir das Ganze musikalisch den drei Bandmitgliedern sowie Mihail Cebotarenco. Den Text hat Alina Galetcaia zu verantworten.

Bei letzterem funktionieren Reime vorrangig über Wiederholungen. Ansonsten werden Wörter in einer Art aneinandergereit, dass ein Sinn gerade noch zu erkennen ist: ein Mann will die Mutter seiner Freundin überzeugen, dass er der Richtige für sie ist und nur ihr Bestes will.

Hey, hey you
You will never hide what you think of me
I see your clue
Know, you worry, but it don’t meant to be
Hey, hey you
It’s your girl and maybe should sleep at home
But I’ll steal her alone.

Die beiden Strophen und zweimal der Refrain sind nach 1:30 Minuten durch. Dann kommt eine Brücke, bei der deutlich die Mitklatschinstrumentierung gespielt wird. Danach gibt’s nochmal den Refrain und die letzten 30 Sekunden folgen dann unambitionierte „Hey Mammas“. Irgendwie mussten sie wohl die drei Minuten vollkriegen.

YouTube Preview ImageMoldawien 2017 – Sunstroke Projekt: Hey Mamma (nationaler Vorentscheid)

YouTube Preview ImageMoldawien 2017 – Sunstroke Projekt: Hey Mamma (offizielles Video)

 

Die Präsentation

In Kiew wird uns vermutlich ein ähnlicher Auftritt erwarten wie beim Vorentscheid in Chisinau: Die drei Bandmitglieder im Anzug, die drei Background-Sängerinnen im bodenlangen weißen Kleid mit hohem Schlitz, so dass genügend Beinfreiheit für die niedliche Choreografie bleibt.

Das ist nicht sonderlich originell, funktioniert aber ganz gut und trägt über drei Minuten. Womöglich wird in Kiew der Hochzeitsaspekt noch stärker gespielt. Ich bräuchte das aber nicht.

 

Was PRINZ-Blogger darüber denken

BennyBenny: Der Song ist viel schwächer als „Run Away“. Wenn Moldawien weiterkommt, dann nur wegen des Saxophons.

Douze Points: Herrlich, Moldawien bedient genau die Geschmacksvorurteile, die man bezüglich Ländern der ehemaligen Sowjetunion hat. Und trotzdem muss man mitwippen.

Jan: Ich fordere Saxophon-Verbot ab 2018 für Moldawien. Der Song verfügt über einen extrem hohen Nervfaktor und gehört schleunigst zurück zur Mutti nach Chisinau!

Peter: Klasse! Viel besser als der frühere ESC Beitrag von Sunstroke Project. Die Inszenierung ist zwar ein bissel tacky (Saxophon mit Wayfarer – come on) aber super anzusehen, das könnte die Jungs (mit den Mädels im Chor) unbedingt nach Kiew importieren. Einer der Songs mit dem stärksten Instant Appeal im ersten Semi.

Tjabe: Eigentlich ganz abwechslungsreich im balladenreichen 2017. Aber die Originalität geht dem Lied abhanden durch die vielen Wiederholungen und es wird langweilig. Da hilft auch ein Saxophon nicht.

Jeder ESC-Titel wird im Songcheck von allen PRINZ-Bloggern nach ihrem persönlichen Gusto auf einer 11-stufigen Skala (12-10-8-7-6-5-4-3-2-1-0) bewertet, wobei 12 die höchste Wertung darstellt. Die Wertungen werden addiert. Unser persönliches subjektives Gesamtbild:

Die Prognose der PRINZ-Blogger

Hier geht es nicht um das persönliche Gefallen, sondern um eine Prognose. Moldawien hat nach Einschätzung aller PRINZ-Blogger eine Qualifikationschance von 43 Prozent und landet damit auf Platz 11 in Semifinale 1. Hier geht es zur Prognose der PRINZ-Blogger für das erste Semifinale.

 

Was PrinzBlog-Leser darüber denken

Little Imp: Ich finde es auf Dauer etwas ermüdend. Hat musikalisch eine ähnliche Eintönigkeit wie Spanien. Und im Direktvergleich ziehe ich dann doch Manel vor.

Feli: Richtig cooles Lied

escfan05: Wie, keine Ballade? Echt jetzt? Also das mir ja nicht einreißt? Sonst heißt es noch der ESC wäre eine reine Spaßveranstaltung. Aber mal im Ernst, mir gefällt der Song und die Performance. Das Lied wird im 1. Semifinale auffallen und wird die Zuschauer nach all den Schnarchballaden wieder zum Leben erwecken. Ich habe jetzt schon einen Ohrwurm.

sunny42: Einzig der Saxophone Beat ist gelungen das Lied selber ist mässig, könnte aber am Ende dank Televoting das Finale erreichen nach soviel Balladen Müll dieses Jahr

FB: Damit wird Moldawien mal wieder die top 10 erreichen! Sicher! Der Song funktioniert bei genügend Leuten, um einiges an Stimmen zu kassieren.

 

Social Media

Die offizielle Website der Band scheint nicht so gut gepflegt zu sein, wie die Social-Media-Repräsentanzen auf Facebook, Instagram und Twitter.

 

ESC Songcheck Moldawien: SunStroke Project...

  • sind schwer einzuschätzen (34%, 79 Stimmen)
  • kommen vermutlich ins Finale (29%, 67 Stimmen)
  • scheiden im Semifinale aus (23%, 54 Stimmen)
  • kommen bombensicher ins Finale (14%, 34 Stimmen)

Wähler gesamt: 234

Loading ... Loading ...

Vorschau: Morgen nimmt Marc den isländischen Beitrag „Paper“ unter die Lupe und schaut, ob wir es dabei mit Pergament oder Bütten zu tun haben. 

 

Bereits erschienen:

(1) Albanien: „World“ von Lindita
(2) Aserbaidschan: „Skeletons“ von DiHaj
(3) Australien: „Don’t come easy“ von Isaiah
(4) Belgien: „City Lights“ von Blanche
(5) Finnland: „Blackbird“ von Norma John
(6) Georgien: „Keep the faith“ von Tamara Gachechiladze
(7) Montenegro: „Space“ von Slavko Kalezić
(8) Portugal: „Amar pelos dois“ von Salvador Sobral
(9) Schweden: „I can’t go on“ von Robin Bengtsson
(10) Griechenland: „This Is Love“ von Demy
(11) Polen: „Flashlight“ von Kasia Moś

Aktuell, Charts & Rankings

25 Kommentare Kommentar schreiben

  1. Matty

    08.04.2017 | 15:09

    Ich finde den Titel klasse, tanzbar und er macht gute Laune. Moldawien wird damit auf jeden Fall das Finale erreichen.

  2. Philipp1996

    08.04.2017 | 15:18

    Ich weiss nicht.
    Wird knapp im SF.
    Ich finde der Vorentscheid wirkt ein bisschen „billig“

  3. togravus

    08.04.2017 | 15:40

    Ich mag die Idee, die hinter diesem Beitrag steckt, aber leider ist die Komposition dann doch etwas nervtötend geraten. Und über das Englisch breiten wir besser mal den Mantel des Schweigens. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es fürs Finale reicht, auch wenn die vielen Rumänen in Italien, Portugal und Spanien sich die Finger wundwählen werden.

  4. benne

    08.04.2017 | 15:47

    Hat definitiv Instant Appeal und lässt einem schnell mitwippen.
    Die wichtigste Frage wird sein, ob die Darbietung in Kiew die Gratwanderung zwischen lächerlich und seriös meistern wird.
    Da hat die Geschichte ja gezeigt, dass Moldawien im Zweifelsfall übers Ziel hinaus schießt..
    Ich fand das 2010 schon übertrieben, 2015 von Eduard Romanyuta und 2016 von Lidia Isac war das schon zum Fremdschämen.
    Nur 2011 mit den Zwergenhüten und 2012 von Pasha Parfeny war das selbstironisch und somit passend.
    Eigentlich war aber nur die Ballade von Aliona Moon super umgesetzt.
    .
    Insofern erwarte ich mir eine Umsetzung, die nicht bei der großen Masse ankommt.
    Jene aus dem Vorentscheid etwa, plus massig Blinklichter, viel Kameraschnitte und Hochzeitsklischees.
    .
    Der Finaleinzug wird am Ende vermutlich wegen den Jurys scheitern

  5. Inger Johanne

    08.04.2017 | 15:56

    Am Anfang witzig und ziemlich catchy, dann aber sehr schnell nur noch nervig. Und ich meine nicht mehrfaches Hören, sondern den Song an sich. Persönlich habe ich auch keinerlei Vertrag mit dem Saxophon als Instrument, und eine zehnstündige Dauerschleife von vor gefühlt 15 Jahren interessiert mich da auch nicht mehr. Von mir aus kann das gern im Semi steckenbleiben, da gibt es locker zehn Beiträge, die das Weiterkommen mehr verdienen. Aber es gibt ja immer wieder Leute, die etwas spuer finden, nur weil’s keine Ballade ist, von daher …

  6. Manboy

    08.04.2017 | 16:06

    Kein Platz in meiner Komplett-Top 10. Finalwahrscheinlichkeit 35 %
    Meine Begeisterung hielt sich schon 2010 in Grenzen, aber 2017 ist noch um einiges schwächer. Mit einfachen Mitteln komponiert, wenig kreatives. Die Backgroundsängerinnen sind ganz furchtbar. Da hilft auch der Epig Sax Guy nichts mehr. Ich sehe auch Moldawien im 3. Jahr im Folge klar nicht im Finale. Ist in meiner persönlichen Flop 5.

  7. Usain

    08.04.2017 | 16:19

    Stört nicht weiter, muss aber auch nicht wirklich sein.

  8. biobanane

    08.04.2017 | 16:25

    Als ich den Titel im Vorentscheid hörte dachte ich zuerst, dass wäre ein mittelmäßiges Pausenprogramm. Als echten ESC-Song kann ich ihn immer noch nicht ernst nehmen. Viel Entwicklung hat die Gruppe nicht durchgemacht, wenn’s das letzte Mal so geklappt hat. dann vielleicht dieses Jahr wieder. Ich könnte darauf verzichten.

  9. Mona

    08.04.2017 | 17:08

    Der Song ist richtig catchy, ich mag es !! Bin mir ziemlich sicher das er ins Finale kommt.

  10. Kjetil

    08.04.2017 | 18:04

    Ich mag den Song und hoffe, dass Moldawien endlich mal wieder das Finale erreicht! Ich befürchte aber, dass die Juries dem Song schaden könnten. Im Televoting wird es vermutlich schon wegen der Menge an Balladen und der Popularität des Epic Sax Guys einige Punkte geben.

  11. dus2011

    08.04.2017 | 19:08

    Weiß zufällig jemand ob EiC irgendwo live im Internet zu sehen ist?

  12. as

    08.04.2017 | 20:41

    Hochgradig nervend ob der vielen Wiederholungen und billig produziert. Auch ganz üble Performance voll unfreiwilliger Komik. Schade. Run away mochte ich damals sehr.
    Hilfe! Wo kommen die massig Punkte im Leser-Voting her?

  13. Inge Periotte

    08.04.2017 | 21:00

    Ich mag’s gar nicht – mochte schon den Beitrag 2010 nicht, aber den hier noch weniger – kann ich im Finale sehr gerne drauf verzichten.

  14. Patrik Sanremo

    08.04.2017 | 21:06

    Keine gute Idee, lieber Blogger, dass sich Frank-Walter Steinmeier mit Levina treffen sollte! Andere Länder, andere Sitten. Hier haben wir eben wieder so ein schlechtes Beispiel von einer Politisierung des Contests, etwas, das es früher nicht gab. Aber die Republik Moldau ist leider kein Einzelfall…

  15. ESC17

    08.04.2017 | 21:35

    Ich sehe das Lied genauso wie Blogger Jan… hoher nervfaktor oder anders gesagt: es ist schlecht. Mehr fällt mir nicht zu ein

  16. Calv

    09.04.2017 | 08:17

    Ohh ich liebe diesen Beitrag!

    Seitdem die Titel aus dem Vorentscheid Moldau’s veröffentlicht wurden, lässt mich der Beitrag nicht los, trotz regelmäßigen Hörens. Für mich der Befreiungsschlag, den Moldau bitter nötig hatte. Die Inszenierung mit dem Hochzeitsthema finde ich jedoch schwach, da müssen sie noch Mal ran. Aber ich fande bisher jedes Staging von Moldau kreativ und passend (2009 und 2013 besonders) . Ich gehe doch von einem Einzug ins Finale ein, wegen der Zugänglichkeit. Einmal hören und man kann mitsummen, die ganzen schweren Balladen, hochkomplexe Popmanifeste muss man mehrfach hören. Mit Litauen 2015 zu vergleichen. Billig? will ich!

  17. Lorena

    09.04.2017 | 09:30

    Schön, dass Sunstroke Project und der Epic Sax Guy wieder dabei sind! Das Lied macht gute Laune, aber 2010 war ihr Beitrag natürlich stärker.

  18. Mariposa

    09.04.2017 | 12:16

    Nervige Nummer – ich werte mit 1 von 10 Punkten. Könnte es aber knapp ins Finale schaffen.

  19. Jorge

    09.04.2017 | 12:41

    Achja, der Pseudo-Reggae-80er-Küchenretro-Dance-Pop aus Chisinau.
    Mein Tipp an Sunstroke Project: Neuen Schneider suchen, Resthaupthaar kürzen (nicht quer kämmen), weniger Augsburger Puppenkiste gucken. Auf bestem Weg, ihren Kult zu zerstören – aber der VE gab auch wenig her.

  20. Phil

    09.04.2017 | 13:14

    Moldawien sticht dieses Jahr mit einem unbeschwerten Liedchen aus dem Teilnehmerfeld heraus. Das Beat vom Saxophon knüpft zwar nicht an den von 2010 an und das Lied genauso wenig. Dennoch macht es Spaß. Ich bin mir unsicher ob der Song nicht ein paar Jahre zu spät kommt und zu sehr an 2010 erinnert. Ein Halbfinalaus scheint für mich genauso möglich wie ein Finaleinzug. Ich habe mich ein wenig überhört an „Hey Mamma“ und momentan sinkt das Lied in meiner Gunst.

    Meine Wertung im ESC-System sind 5 Punkte

  21. GEF

    10.04.2017 | 11:22

    Also ich finde es ganz OK. Es sorgt für Abwechslung, aber der Song wirkt auf mich auch ein wenig unfertig. So als hätte man einige Demoschnipsel zusammengeworfen. Auch der Sound wirkt auf mich etwas zu reduziert. Würde es im Finale weder vermissen noch mich über einen Einzug ärgern. Wenigsten bringt es etwas Spaß in den Contest, ohne direkt total zu nerven:

    01. Belgien 9 / 10
    02. Finnland 9 / 10
    03. Aserbaidschan 8,5 / 10
    04. Australien 8 / 10
    05. Portugal 7,5 / 10
    06. Montenegro 7 / 10
    07. Schweden 6,5 / 10
    08. Moldavien: 6,5 / 10
    09. Polen 6,5 / 10
    10. Georgien 6 / 10
    11. Albanien 5 / 10
    12. Griechenland 2 / 10

  22. deutscheland

    10.04.2017 | 16:50

    Schön, dass sie wieder da sind! Die Jahre haben offensichtlich wirklich Spuren bei ihnen hinterlassen, aber sie haben einen stärkeren Beitrag als 2010. Ich würde ja gerne wissen, was den Hype um den „Epic Sax Guy“ ausgelöst hat (seine Bewegungen?), aber das Saxofon passt hier perfekt. Überhaupt ist das wieder ein toller moldawischer Beitrag so wie schon „I want your love“ vor zwei Jahren.
    Dreimal hintereinander zu scheitern ist für moldawische Verhältnisse schwierig. Zwar gibt es ein Hauen und ein Stechen, aber es gibt gute Gründe, Moldawien erstmals seit 2013 ins Finale zu lassen.

  23. Kontrapunkt

    10.04.2017 | 23:01

    Also mir persönlich gefällt das, wobei mein Urteilsvermögen vielleicht auch etwas getrübt ist, weil es eben um den Epic Sax Guy geht, der bei mir jedes Mal halt doch wieder ein Schmunzeln auslöst und somit gute Laune verbreitet. Das Musikvideo finde ich auch drollig, das geht auf ne ähnliche Sex-Schiene wie Polen 2014, das ich auch schon klasse fand, weil es so herrlich trashig war.
    Trotzdem glaube ich, dass das knapp werden wird. Das ist sicherlich kein Titel für die Jurys. Wenn es mit dem Finale klappt, dann nur über die Anrufer. Daher ist der Beitrag für mich schwer einzuschätzen. Wird im 1. Halbfinale auf jeden Fall knapp.

  24. Matty

    10.04.2017 | 23:08

    Was habt Ihr denn ständig mit Eurem „Epic Sax Guy“? Langsam nervts!

  25. Anmey

    10.04.2017 | 23:27

    @Matty
    Wenn du den Artikel gelesen hättest, wüsstest du, worum es geht.
    https://www.youtube.com/watch?v=kxopViU98Xo&pbjreload=10

Kommentar schreiben