Armenien

ESC Songcheck (2): „Not Alone“ von Aram MP3

aram-mp3

Im zweiten Songcheck darf ich Euch mein Lieblingsland vorstellen: Armenien. In den letzten Jahren wollte ich das nicht immer so laut sagen. Aber der diesjährige Song ist nicht nur gigantisch – sondern mauserte sich rasant zu einem Favoriten…

Der Interpret / Der Vorentscheid

Das armenische Fernsehen nimmt seit 2006 am jährlichen Sing-Sang teil und hatte fast so viele Modi, um einen Interpreten zu finden. Dieses Jahr hatten sie sicher den effektivsten: die Direktnominierung. An Silvester wurde bekanntgegeben, dass Aram MP3 in Kopenhagen Armenien vertreten soll.

Aram Mp3
Das Feedback im Internet war überaus positiv, denn Aram Sargisyan (so heißt er mit bürgerlichem Namen) ist ein überaus charismatisches Multi-Talent, der nicht nur singt, sondern auch komponiert, schauspielert und als Comedian auftritt. Viele meinten, es käme jetzt nur noch auf das Lied an.

Der Song

Dieser Song wurde 14. März vorgestellt – und die Kommentare im Internet übertrumpften sich mit Komplimenten. Hier einige Beispiele:

– All I have to say is one thing… WOW!
This gave me goosebumbs, chills… it even made my eyes teary.
Yerevan 2015? I don’t know, but this song is AMAZING!

– I like it very much. It’s amazing ! I hope he’ll win .

– Greaaaaaaat! bravoooo Aram.! ! ! ! ! Bravooo Armeniaaaa! ! ! !

– ‘Not alone’ ist eine extrem spannungsreich und geschickt aufgebaute, hochdramatische Ballade, die mich in großen Gefühlen baden lässt… Das ist ein Brett (aufrechtgehn.de)

Wer wissen möchte, was in der Präsentationsshow passiert ist und welche großen Stars da aufgeboten wurden – darf das gerne HIER nachlesen.

Aram hat den Song selbst komponiert. Garik Papoyan hat den Text beigesteuert.

YouTube Preview Image Armenien 2014: Aram MP3 – Not Alone

Ich selbst war überwältigt von „Not Alone„. Es ist so gar keine typische ESC-Komposition mit der üblichem Struktur: Strophe, Refrain, Strophe, Brücke, Refrain – oder so ähnlich! „Not Alone“ beginnt ganz leise mit sanften Klaviertönen und geht dann über einen kraftvollen, energiegeladenen Song. Ein unglaublicher Spannungsbogen, der mich wie gebannt vor dem PC sitzen ließ.

Die Songpräsentation

Aram mp3 Tomaten

Es gibt noch keine Aussagen, wie der Song präsentiert werden sollte. Aber einer unserer Leser (HaElmVol11) hat bereits eine klare Vorstellung davon, wie das in Kopenhagen aussehen könnte:

Bühenenbild wäre für mich sehr klar. Erst alleine im dunkeln nur von einem Scheinwerfer angestrahlt (Vielleicht am Klavier). Kein LED-Brimborium. Dann wenn die Bläser einsetzen, diese auch nur in mehr oder weniger diffusem Licht dazunehmen. Dann zu den Bässen, ein paar mal aufflackerndes LED und Licht und so, und zum Ende hin wieder alles dunkel und in einem zweiten Lichtkegel nähert sich eine schöne Armenierin, doch bevor sie ihn erreicht ist das Lied vorbei und alles dunkel. Licht an. Applaus! ;)

Auf jeden Fall sollte hier nicht allzu viel mit Getanze und Rumgehopse passieren. Unbedingt ist auch der Verzicht auf viele bunte Lichter oder Glitzer. Aram sagte in einem kurzen Interview, dass es das auch nicht geben wird. Man solle einfach nur gute Musik erwarten. Das lässt hoffen.

Das PRINZ-Blog-Urteil

Optik: nicht der hübscheste (im klassischen Sinne), aber unglaubliche Ausstrahlung: 5 von 5 Sternen
Stimme: verdammt kraftvolle Männerstimme mit Wiedererkennungswert: 5 von 5 Sternen
Komposition: völlig ESC-untypisch und ergreifend: 5 von 5 Sternen
Instant Appeal: absolut geflasht von der ersten Sekunde: 5 von 5 Sternen

Überall die Höchstwertung… einige denken jetzt vielleicht: Ja klar vergibt Armen so viele Punkte an Armenien. Aber ich sag es noch mal, wer meine Bewertungen von 2011 und 2013 kennt, weiß, dass das keine Selbstverständlichkeit ist. Obwohl ich natürlich eine gewisse Geneigtheit nicht verleugnen kann.

Aram Mp3

Qualifikationschancen

Bei den Wettquoten liegt Aram auf dem ersten Rang – das war meines Wissens noch niemals bei einem armenischen Beitrag der Fall. Auch bei den PrinzBloggern ist Armenien spitze. Mit einer Qualifikationschance von 92,5 Prozent (Durchschnitt über alle Blogger) liegt Aram hier ganz weit vorne – auf Rang 2 nur einen winzigen Hauch hinter dem Song, den wir morgen hier präsentieren. Ich habe natürlich 100 Prozent für Aram vergeben. Ein gegenteiliges Ergebnis käme für mich dem Einfrieren der Hölle gleich!!!

Website, Social Media und Minipop Icon

Natürlich ist Aram MP3 auch in den sozialen Netzwerken zu finden: Facebook, Twitter. Eine Homepage scheint er noch nicht zu haben. Auch sein Minipop Icon ist noch nicht gezeichnet.

Aram MP3 Minipop Icon

Vorschau: Wir bleiben im Kaukasus. Morgen stellt Euch Malte den Song aus Aserbaidschan vor.

Bisher erschienen im ESC Songcheck:

(1) Albanien: „One night’s anger“ von Hersi Matmuja

 

Breaking News 5. April 22 Uhr:

Wie Co-Blogger Peter gerade aus Amsterdam berichtet, wo Eurovision in Concert über die Bühne geht, wurde Aram MP3 in einer dermaßenen Art und Weise ausgebuht, dass sich die Moderatoren gezwungen sahen, ihn zurück auf die Bühne zu rufen, um zu den Vorwürfen gegen ihn, er habe homophobe Statements abgegeben, Stellung beziehen zu können. Selbstverständlich hat Aram gesagt „I am not a homophob“, was aber wohl nur sehr eingeschränkt dazu geführt hat, die negative Stimmung gegen ihn zu drehen.

Wir verfolgen dieses Thema weiter, spätestens in unserem Bericht zum Eurovision in Concert!

 

Rückblick: 2014 Kopenhagen, Serien, Videoclips

88 Kommentare Kommentar schreiben

  1. Christian W

    21.03.2014 | 01:28

    Wenn der mal etwas früher aus’m Quark kommen würde… 1 Minute 45 wird sich da ziemlich einfallslos eins genuschelt, bevor dann mal der Synthesizer angeschmissen wird und man endlich überhaupt nix mehr versteht (That turns all saints into diss – The strong is winning to peace – wat will der Mann?!). Sonderlich telegen ist er auch nicht wirklich (aber: siehe „Das Leben des Brian“ – Gesegnet sind die Rübennasen…) und irgendwie ist das alles drei Minuten recht sinnfreier Aufriß für nix und wieder nix… Kann da die Begeisterung leider nicht nachvollziehen…

  2. BL

    21.03.2014 | 01:55

    LOL! 5/5 in Optik?? Damit verliert das ganze hier irgendwie sämtliche Ernsthaftigkeit, Armen…

  3. Armen

    21.03.2014 | 07:13

    @BL: Na, wieso denn nicht? :-)

  4. nestbeschmutzer

    21.03.2014 | 07:43

    ich weiß, der ESC ist offiziell unpolitisch

    Aber ein armenischer Sieg würde ein paar Leuten in Baku nicht gefallen. Ich fürchte da wird man alle legalen und sonstigen Hebel in Bewegung setzen um das zu verhindern. Da werden auch die verschärften EBU Regeln nichts ausrichten.

  5. Armen

    21.03.2014 | 08:06

    hmmmmmm….daran hatte ich nicht gedacht! Was meinen die anderen, ist das eine realistische Einschätzung?

  6. Kontrapunkt

    21.03.2014 | 08:40

    Ich bin mir noch etwas unschlüssig, was ich von der Nummer halten soll. Ich habe sie für mich persönlich auf Rang 5 gesetzt, was vor allem daran liegt, dass ich sonst kaum noch brauchbare Musik finde.
    Die Nummer ist ungewöhnlich und gut gemacht, die Instrumentalisierung ist hübsch. Ob er das live stemmen kann, ist aber schon mal das erste Problem. Das zweite Problem sehe ich darin, dass das Lied eben keinen klaren Aufbau – da keinen klassischen Refrain – und keine klare Hook hat. Man erinnert sich durch den dröhnenden Teil daran, in dem er so brüllt. Aber es setzt sich nicht so richtig im Gehör fest. Mitsingfaktor? Fehlanzeige.

    So gesehen glaube ich nicht wirklich an einen Sieg, auch wenn es bei Youtube ziemlich gehyped wird (fast 1 Mio. Aufrufe bei einer Quote von ca. 18000 Likes gegen 1500 Dislikes), weil ich mir aus genannten Gründen nur schwer vorstellen kann, dass die Jury das auf Platz 1 setzen wird. Ich halte im schweren 1. Halbfinale nicht mal eine Qualifikation für „bombensicher“, wenngleich aber für ziemlich wahrscheinlich. Angesichts der Ungewöhnlichkeit prognostiziere ich eine Top 10 Platzierung. Gesamtsieg nicht ausgeschlossen, aber aus meiner Sicht nicht wahrscheinlich.

    Außerdem wird da Aserbaidschan sicher auch was dagegen haben. 5 Punkte für Optik halte ich übrigens für ne Lachnummer. Ich finde den Mann weder attraktiv noch sexy. Komposition und Instant Appeal sind aus den genannten Gründen überbewertet. Ohne den kurzen lauten Teil würde sich an die Nummer niemand erinnern können – und ob das reicht, ist die große Frage, die in Kopenhagen über den Erfolg entscheiden wird.

  7. Alki-Bernd

    21.03.2014 | 09:37

    Wie sieht es denn mit der Möglichkeit aus, nächstes Jahr in Erewan als gewöhnlicher Homosexueller ein bisschen Spass zu haben? Ist die Armenisch Apostolische Kirche ein ähnlich harter Bratzen wie es die Kleptokraten-Popen in Mütterchen Russland sind?

    Aber nach jeweils zwei Jahren Erholung (Schweden, Dänemark) darf man ja dann auch immer mal ein Jahr Heidenmission in der Diaspora machen ;-)

  8. Emalaith89

    21.03.2014 | 09:52

    Also, Aram finde ich persönlich schon attraktiv. :D Aber es könnte sein, dass sein Beitrag zu spröde für den Sieg ist (siehe „I Feed You My Love“). Und der ESC 2011 hat ja gezeigt, dass sich in „offenen“ Jahrgängen gerne mal der massenkompatibelste Song durchsetzt. Trotzdem drücke ich die Daumen für Jerevan 2015!! :D

  9. Julia

    21.03.2014 | 09:54

    Also, ich weiß ja, ich bin nicht die Hauptzielgruppe, aaaber: in puncto Optik stimme ich Armen zu. Ich hätte vielleicht nicht 5 sondern 4 Punkte gegeben, aber ich finde doch so eine markante Optik mit Ausstrahlung wesentlich attraktiver als einfach nur geleckt hübsch wie Vaidas aus dem litauischen Vorentscheid oder die beiden Bübchen aus dem Melodifestivalen (Anton und Oscar). Bleibt auch mehr in Erinnerung.
    Aber was noch wichtiger ist: Die Komposition und der Instant Appeal. Mir gefällt die zurückhaltende Instrumentierung im Anfangsteil, ich finde den Steigerungseffekt mit den sich „hochschraubenden“ Geigen und Bläsern sehr geschickt gewählt und finde, dass sich bereits hier die Titelzeile gewissermaßen ins Gehör einbohrt, die geschickterweise zum Schluss auch noch mal wiederholt wird. Insofern fehlt mir kein Refrain für einen Wiedererkennungswert. Für mein Gefühl kommt das Ende zu abrupt, was wohl der 3-Minuten-Grenze geschuldet ist, das muss ich als kleine Einschränkung meiner Begeisterung für die Komposition einwenden. Trotzdem ist „Not alone“ für mich klar der stärkste Song dieses Jahr, er ist modern, er zieht mich in diese Gefühlsachterbahn hinein (Instant Appeal!), achtet aber auch darauf, mich versöhnt wieder herauszulassen. Und ich bin sicher, er müsste sich auch außerhalb des ESC-Kosmos nicht verstecken, auch wenn ich mir da noch eine „Extended Version“ wünschen würde.
    Es gibt auch noch andere Songs dieses Jahr, die ich sehr schön finde, aber dieser ist mein Sieger!

  10. ESCFrank

    21.03.2014 | 10:32

    Armenien wird mit diesem Song, der wirklich sehr gut ist, nicht gewinnen.
    Das Ganze zieht sich zu sehr, d.h. er wird es im Televote schwer haben, den Gipfel zu erklimmen. Beim Juryvote mache ich mir da weniger Sorgen, hier sollte eine Top 5 sicher sein. Das Ganze hängt aber auch seeehr vom Startplatz ab.

    Ich kann mir auch sehr gut Vorstellen, das Aserbaidschinschin alle Register ziehen wird, um eine hohe Platzierung im Televote zu verhindern. Sollte Armenien weiter so hoch favorisiert bleiben, wird dieser Punkt sehr spannend. Hier könnte sich dann auch endlich die EBU mal beweisen.

    Ein eventueller Sieg Armeniens, würde allen vehementen Verfechtern der These „der ESC ist unpolitisch“ wieder mal die Realität vor Augen führen. Zu glauben, jetzt zieht der ESC-Tross einfach mal eben nach Erewan, halte ich für sehr naiv.

  11. Jorge

    21.03.2014 | 10:50

    Schon komisch, dass an keinem Beitrag der drei Kaukasier & Russland das Publikum beteilligt war.
    Bei dem Song gehen mir Mund, Ohren, Herz und Hose gleichzeitig auf!
    In den ersten Sekunden Spieluhrenmelodie denkt man noch, wie öde – jetzt kommt eine Prinzblogger-Ballade (Scherz) ;-). Das löst sich dann mit der Gesangsvariation, den Streichern und den Snare Drums auf.
    Interessant an dem Song finde ich neben dem Spiel mit dem Aufbau, wie das Thema im Wechsel von Klaviersolo, Streichern, dominanten Bläsern oder fetten Dubstep-Samples gespielt wird, ohne dass irgendein Übergang schmerzt. Das ist kein abgehalftertes G:Sonplag!

    Alles, was man im Web von ihm live sah, passte stimmlich und hatte Dynamik. Er hat offenbar einen Riecher für stimmige Inszenierungen – sehe da also keine Probleme. Nebenbei ist auch das Video zum Song schön stimmig umgesetzt: Intimer Moment im Auto, einsetzendes Drama in Musik & Film, Trennung/Gefühlsexplosion, Schlussszene: Versöhnungskuss im Gegenlicht beim letzten „You’re not alone“ – Ende! Aram ist nicht der Posterboy, hat Basedow-Augen und eine dominante Nase, aber besticht mit Ausstrahlung und Charakter. Die Optik wäre nur dann nachteilig, würde er da irgendwas kaschieren wollen.

    Sollte dieser Song gewinnen, finde ich meinen Glauben in die ESC-Götter wieder. Jurys werden garantiert seine eigene, runde Komposition honorieren. Einem Teil der Zuschauer ist das vielleicht zu wenig eingängig, ich bin mir aber sicher, dass Zuschauer mit Sinn für die Dramatik dafür voten werden. PS: Sehr nett auch, dass in seinem Soundcloud-Profil einige Songs zum Download freigegeben sind.

  12. Pascal

    21.03.2014 | 11:15

    Für mich ist es kein Siegersong ! Also es ist schon ein Top 5 Song, aber kein Sieger für mich , obwohl ich es ganz toll finden würde, wenn nächstes Jahr der ESC in Armenien stattfinden würde, denn würde Aserbaidschan vielleicht mal aussetzen. :D Aber die Wahrscheinlichkeit ist sehr gering, da die bestimmt nicht zum 60. Jubiläum aussetzen.

  13. Susanne

    21.03.2014 | 11:18

    Wow, was für eine Nummer! Ich finde eben nicht, dass sie zu spät aus dem Quark kommt. Aram erlaubt sich, vom Erwarteten abzuweichen, und lässt uns warten. (Das ganze erinnert mich ein wenig an Woodkid. ) Und dann explodiert der Song- ich bekomme Gänsehaut, und bin so begeistert, wie seit langem nicht mehr. Das einzige Ärgernis: Ich konnte den Song noch nirgendwo kaufen- gerne würde ich mein Geld dafür ausgeben… Aram hat einen Platz in meiner Playlist sicher!
    10/10 mit Sondersternchen und mein Sieger 2014!

  14. Bastian

    21.03.2014 | 11:48

    Ich habe gemischte Gefühle bei dem Lied. Zum einen ist das – natürlich – definitiv ein sehr guter Song! Eine gute Komposition, sehr clever aufgebaut, dramatisch gesteigert. Ich bin mir auch sicher, dass man eine sehr passende und atmosphärische Bühnenshow darum zimmern wird. Das wird verdient in die Top 10, vielleicht in die Top 5 einziehen.

    ABER: Ich glaube nicht, dass das gewinnen kann und ich wünsche es mir um ehrlich zu sein auch nicht. Mich erinnert das an die Songs von Zeljko Joksimovic. Handwerklich gut, aber einerseits sehr kalkuliert und andererseits auch sehr ESC-haft. Das ist kein Popsong, der nachher im Radio laufen würde. Und das halte ich nicht für gut, will man den ESC gesellschaftlich relevant halten. Dafür hat das Lied zu wenig Pop-Struktur, keinen klar erkennbaren Refrain, keine Hookline außer ein ständig wiederholtes, am Endes gekreischtes „You’re not alone“. Wie gesagt, es ist schön und ich werde es, wenn die CD kommt, nicht skippen. Aber es ist für mich kein Übersong. Und: Ich habe es ESC-interessierten, aber nicht -begeisterten Leuten vorgespielt und bei denen tat sich gar nichts. Die Kommentare waren eher negativ.

    Ich denke die Ballade aus Norwegen ist am Ende gefälliger und auch berührender. Und wenn in der Balladenflut wie üblich ein Uptempo-Song nach vorne gespielt wird, halte ich Dänemark und Ungarn für aussichtsreicher. Auch Elaiza haben mehr „Herz“ als der armenische Song, der am Ende „kalt“ rüberkommen kann.

  15. Manboy

    21.03.2014 | 13:07

    @Kontrapunkt
    Bin ganz deiner Meinung. Finde Armenien sehr überbewertet, den Hype kann ich nicht so recht nachvollziehen. Finale sehe ich aber auch als sicher an. Das Lied ist nicht schlecht, aber die Stimme des Sängers ist nicht meins.

  16. esc_fan_gemanlesmil

    21.03.2014 | 13:47

    Na ja, ganz neutral ist die Bewertung aber nicht…

  17. Derregenmacher

    21.03.2014 | 14:45

    Ein absolut siegeswürdiger Song! Mir gefällt gerade, dass dieses Lied nicht einfach nach Schema F aufgebaut ist, sondern dass auch mal was gewagt wird.

  18. BB

    21.03.2014 | 15:30

    Echt der geilste song dieses Jahr (mit Aserbaidschan zusammen) und dahinter den noch zen,elf andere gute…=)

  19. HaElmVol11

    21.03.2014 | 16:03

    Nett, dass ich hier zitiert wurde. Aber meine Meinung bleibt stabil zu dem Lied. Ich habe immernoch Gändehaut beim hören, und das habe ich sicher schon zwanzig-dreißig mal hinter mir. Also immer noch ein ganz heißes Eisen.

  20. Nousetta

    21.03.2014 | 20:04

    Also ich finde den Song echt bombastisch. Als ich mir ’not alone‘ zum ersten Mal angehört habe, fande ich ihn sogar nach 30 sec sehr toll. Aram MP3 ist mein Winner 2014. Ich hoffe er gewinnt auch den Eurovision Song Contest, klar gibt es viele Argumente, die gegen den Sieg sprechen, war ja aber bei den Gewinnern aus den letzten Jahren auch nicht anders. (z.B. 2012 – Der Tänzer neben Loreen war dunkel – Rassismus / 2013 – „Only teardrops“ – „I surrender“ von K-Otic – Plagiarismus) Selbst Gewinnersongs sind niemals 100% perfekt. Den PRINZ-BLOG-Urteil finde ich überhaupt nicht überbewertet und stimme Armen vollkommen zu!
    GOO ARMENIAAA!!! JEREWAN 2015!!

  21. Inge Periotte

    21.03.2014 | 21:16

    Ich bin ja schon bei der Vorstellung des armenischen Beitrags ausgeflippt vor Begeisterung. Mir persönlich ist es völlig egal, ob ein Song nicht oder zu lahm in die Gänge kommt, ganz im Gegenteil, diese schleppende Düsternis am Anfang, die dann in den absolut packenden zweiten Teil übergeht, ist für mich rundum stimmig. Das ist einer von drei Titeln in diesem Jahr, die von mir aus gerne gewinnen dürfen – und so ganz tendenziell würde ich tatsächlich sagen: Armenien hat das beste Lied im Rennen!
    Für ganz so dermaßen überragend halte ich den vermeintlichen azerbaidschanischen Einfluss übrigens jetzt auch nicht, dass man von dort aus im Zweifelsfalle einen Siegertitel verhindern könnte. Ich würde eher denen zustimmen, die sagen, dass dieser geniale Song aus Armenien eben leider kein Siegertitel ist – zu sperrig und zu wenig gefällig, wie Norwegen im letzten Jahr halt (war damals mein Favorit!).
    Ja, auf jeden Fall ein ganz ganz großartiger Song!

  22. Inge Periotte

    21.03.2014 | 21:17

    10/10 :-))))

  23. Inge Periotte

    21.03.2014 | 21:22

    Außerdem stimme ich denjeningen zu, die auch finden, dass die Jungs nicht immer aussehen müssen wie glattgebügelte Stofftierchen (NOR 2009) oder aufgepimpte Sunnyboys (GRE 2004, 2009). Mann muss nicht immer gleich in „oooch-wie-süß“ oder „hmm-lecker“ Ausrufe verfallen. Wenn man so einen rauhen Song performt, darf man auch eine etwas rauhere Männlichkeit an den Tag legen.

  24. interrobang

    21.03.2014 | 21:41

    Hmm … nun, ich glaube nicht, dass Armenien wirklich gewinnt. Es wird weit kommen, aber nicht nach ganz oben, schätze ich. Dafür ist es ein wenig zu sperrig (wurde hier in den Kommentaren ja schon mit Norwegen 2013 verglichen), hat nicht ganz so sehr „Gänsehaut-Feeling“ wie, sagen wir mal, Albanien 2012, und hat leider keinen Refrain, der im Ohr bleibt (so was haben Siegertitel im Allgemeinen). Die erwähnten Beiträge sind aber jeweils in die Top 5 gekommen, das könnte Armenien dieses Jahr durchaus gelingen.
    Außerdem gibt es eigentlich keine Spaßbeiträge dieses Jahr, gegen die Armenien mit Ernsthaftigkeit punkten könnte (im Zweifel gewinnt ja zumeist der „ernsthaftere“ Beitrag, zum Beispiel 2007 Marija gegen Verka). Aber es wird indes viel vom Auftritt und evtl. vom Startplatz abhängen. Am besten für Armenien wäre wohl, wenn Schweden und Norwegen irgendwo am Anfang auftreten würden, Armenien hingegen am Ende, möglichst flankiert von Oberflächlichkeit (Russland), Fun (La France) oder Dance (Rumänien).
    Dieses Jahr ist meiner Ansicht nach so offen wie schon lange keins mehr. Zuletzt 2011. Und da gewann ausgerechnet Aserbaidschan …
    Wird spannend!
    Armenien ist aber auf jeden Fall ein tolles Lied. Ideal für spätabends mit einem Glas Whiskey oder so …

  25. Jorge

    21.03.2014 | 22:07

    Tja, wäre doch lustig, so ein Duell Armenien – Aserbaidschan, bei dem das letzte entscheidende Voting aufgerufen wird:“Tiflis, may we have your votes please? :-)

  26. Armen

    21.03.2014 | 22:27

    OMG – Jorge, wenn das passiert, krieg ich n Herzinfarkt!!!!

  27. Jorge

    21.03.2014 | 22:31

    Vor oder nach dem Voting von Georgien? *g*

  28. Armen

    21.03.2014 | 22:34

    kurz vor den 12 punkten!!!!! :-)

    und dann: je nach dem – fang ich an zu schreien, lachen, schreien und tanzen

    oder ich sinke trauig und deprimiert in mich zu fallen!!

    Armenien muss nicht gewinnen, aber so knapp Zweiter zu werden, würde mich killen :-)))

  29. Jorge

    21.03.2014 | 22:40

    LOL. Also, dann rufen WIR besser nicht für Armenien an, dann bleibst du uns erhalten, wenn Aram Dritter oder so wird.

  30. Armen

    21.03.2014 | 22:42

    awwwwwwwwwwwwwwwww….

    nein, ich opfere mich gerne: anrufen anrufen anrufen …LOL…

  31. Jorge

    21.03.2014 | 22:46

    Das ist wahre Opferbereitschaft! Abgesehen davon, wird Georgien bei der Stimmabgabe gerne mal ans Ende gesetzt. Ist also nicht sooo unwahrscheinlich, trotz der zu erwartenden Kaukasuskrise.

  32. Armen

    21.03.2014 | 22:49

    Aber ich bezweifle, dass es so eng wird, dass das letzte Land die entscheidende Wertung abgibt, diese Zeiten sind leider vorbei :-(

    Das fehlt mir tatsächlich: nicht das Orchester, nicht die Dirigenten, auch nicht die Sprachregelung – aber die Spannung bis zum Schluss!!!

    Bring back the excitement!!!

  33. Jorge

    21.03.2014 | 22:57

    Naja, in den Siebzigern wurden halt weniger Punkte verteilt. Kein Wunder, dass es damals knapper war. Aber seit den Douze Points war das ohnehin nicht mehr der Normalfall. In diesem Jahr gibt es aber einige Anwärter auf den Sieg, da könnte dieses gleichgerichtete Voting vieler Länder eine geringere Rolle spielen. Armenien ist aber bestimmt auch in der Verlosung! :-)

  34. CC

    21.03.2014 | 23:44

    Die Nummer wäre ja nicht der schlechteste Sieger, aber solche sich lang streckenden Balladen ohne echten Höhepunkt und Ohrwurmqualitäten halte ich beim Grand Prix für weitestgehend chancenlos. Jedenfalls wenn es um Podestplätze geht. Außerdem ist die Komposition nicht so stark order ergreifend, als dass sie das Fehlen dieser dringend gebrauchten Qualitäten wettmachen könnte. Gleiches gilt übrigens auch für die mitfavorisierte Konkurrenz aus Norwegen und Aserbaidschan. Belgien dagegen richtet sich zu sehr an die Ü45-Generation, die bei Televotings erfahrungsgemäß eher schwach vertreten ist, und ist daher m_M:n. ebensowenig ein realistischer Sieganwärter.
    Die meisten Chancen sehe ich zurzeit bei den Balladen aus Schweden und England.

  35. Little Imp

    22.03.2014 | 00:44

    @ Armen

    Spannung bis zum Schluss hätten wir 2011 gehabt, wenn es keine Jurys gegeben hätte. Das ärgert mich an dem Jahrgang am meisten.

  36. CC

    22.03.2014 | 01:52

    @ Little Imp

    Und 2012 auch!

  37. Jorge

    22.03.2014 | 02:55

    Jetzt, wo ihr es sagt: Grundsätzlich hat man so etwas im Schnitt etwa alle 5 Jahre (thrilling ’98/’03). Das Bsp. 2011 von Little Imp war deshalb ärgerlich, weil beim Voting gähnende Langeweile aufkam und sich keiner mehr mit dem Sieger freuen konnte. Keine Ahnung, ob Jurys grundsätzlich „the trend is your friend“ voten (und die Abstände vergrößern), aber wie andere auch schon erwähnten, sind wir mit dem Line-Up 2014 mal wieder für ein knappes Ergebnis gut. …

  38. Armen

    22.03.2014 | 08:17

    ja – das auch 1988 und 1991, 1993 und dann wieder 1998 – 1991 war wohl n ausreißer! :-)

    ich hoffe, auf ein knappes ergebnis, aber dann ist ARM bitte Sieger oder deutlich drunter, das ist besser für meine Gesundheit :-)

  39. Armen

    22.03.2014 | 08:19

    @Little Imp: DAS ärgert dich am meisten an 2011. Nicht die Tatsache, das der kleinste gemeinsame Nenner gewonnen hat??!! :-) außerdem wäre dabei Schweden auch Zweiter geworden!!

  40. Armen

    22.03.2014 | 08:21

    @ Jorge: Danke für deinen Zuspruch :-)

    wahrscheinlich kommt eh alles anders als wir es hier erwarten und am Ende gewinnt Portugal :-)

  41. Little Imp

    22.03.2014 | 12:18

    @ CC

    Stimmt. Da war der Abstand im Televoting auch nur 11 Punkte. Hatte ich gar nicht mehr auf dem Schirm. Ich hab Loreen irgendwie als klare Gewinnerin à la Rybak im Gedächtnis abgespeichert. Die 2 Punkte Unterschied in 2011 haben sich da irgendwie eindringlicher bei mir eingebrannt. Und wie knapp es 2013 gewesen wäre, wissen wir ja auch nicht. Da hat die EBU ja keine Punkte, sondern nur nichtssagende Durchschnittsrankings veröffentlicht. Wenn sie dieses Jahr doch so für Transparenz sind, warum legen sie nicht wenigstens das für letztes Jahr noch offen? Als würden sie da durch die unterlassene Umrechnung in Punkte irgendetwas verschleiern wollen. :-(

  42. CC

    22.03.2014 | 15:40

    @ Little Imp

    Ja, warum wohl? Weil dann manches auffälliges Votingverhalten, das man für heuer unterbinden möchte, öffentlich gemacht würde.

    Wenn man die Juryvotes ganz abzieht, also auch aus Ländern, die kein Televoting hatten (San Marino und evtl. Albanien), hat Schweden auch 2011 beim Publikum das Finale gewonnen. Wäre die Türkei dabei gewesen, wahrscheinlich umso deutlicher.
    Deswegen und ob der offensichtlichen Stimmkäufe weigere ich mich bis zum heutigen Tage, „Running scared“ als Sieger anzuerkennen. Denn ganz ehrlich, es klingt auch kein Stück nach „Siegertitel“.

  43. Little Imp

    22.03.2014 | 16:03

    „Ja, warum wohl? Weil dann manches auffälliges Votingverhalten, das man für heuer unterbinden möchte, öffentlich gemacht würde.“
    .
    Ja und? Ist das in diesem Jahr dann auf einmal nicht mehr der Fall? Außerdem sorgt ein Endergebnis jeweils nach Jury- und nach Televotingpunkten so wie wir es all die Jahre davor bekommen haben, gar nichts über das Votingverhalten aus. Ich verlange ja auch gar nicht, jede einzelne Länder- und Jurywertung aus 2013 haarklein vor Augen geführt zu bekommen, sondern nur das, was uns – ich wiederhole – all die Jahre zuvor auch schon zugänglich gemacht wurde: Das jeweilige Gesamtendergebnis nach dem Punkteschema. Dieser Rückschritt schmeckt mir einfach nicht.

  44. Peter von der Saale

    22.03.2014 | 18:15

    Wenn so ein Song schon zu Freudentränen bei den ESC-Freaks führt, dann steht es wirklich ziemlich schlecht um den ESC. Grottig schlecht, nach Schema-F produziert. Stimmlich einfach nur langweilig und die Komposition ist völlig einfallslos. Liegt weit hinter Albanien oder dem deutschen Beitrag.

    Ranking (bis jetzt)

    1. Albanien
    2, Armenien

    ————————–
    Schaut euch mal das gemeinsame Projekt von Valentina und Max vom Clubkonzert an:
    https://www.youtube.com/watch?v=Vp01R2xVFCY&list=UU_HPJtUX_AmW3JphJFeAxqw

  45. Little Imp

    22.03.2014 | 21:00

    @ Peter von der Saale

    Einfallslos? Aber wenn zwei Clubkonzertteilnehmer irgendetwas covern ist das so innovativ, dass man sie in mehreren Blogeinträgen bewerben muss, oder wie? ;-)

  46. Tobi

    23.03.2014 | 10:01

    Warum gibt es zu diesem Songcheck kein Ländericon wie bei den anderen?

  47. Ospero

    23.03.2014 | 10:27

    Mal dumm in die Runde gefragt: wie genau soll Aserbaidschan denn die Chancen Armeniens sabotieren? Indem man sich massenweise Stimmen der anderen Favoriten kauft (wer auch immer genau das sein sollte)? Nur zur Erinnerung: man kann beim ESC nicht GEGEN einen Song anrufen (wenn das ginge, hätten manche hoch bewerteten Lieder der letzten Jahre vermutlich eine viel schlechtere Platzierung eingefahren).

  48. OLiver

    23.03.2014 | 10:40

    @Tobi: Zurzeit hat Ben Morris, der Schöpfer der Minipop Ions, erst 23 der 37 Icons dieses Jahrgangs veröffentlicht. Armenien ist noch nicht dabei.
    Hier kann man bei Facebook alle ansehen: https://www.facebook.com/minipopicons/photos_stream

  49. ossi1967

    23.03.2014 | 12:48

    Ich weiß nicht, ich weiß nicht

    Ich finds faszinierend, daß ausgerechnet Armenien so gehyped wird dieses Jahr. OK, es ist ein schwacher Jahrgang, aber trotzdem ist doch der eine oder andere Ohrwurm dabei… und „Not Alone“ hab ich schon wieder vergessen, bevors noch ganz aus ist. Da bleibt absolut nichts hängen. Ich würd mich, ganz ehrlich, ein bißchen ärgern, wenn sowas wirklich gewinnt.

  50. nestbeschmutzer

    23.03.2014 | 13:21

    @ospero

    Beiträge herunter werten können die Jurys viel effektiver. Wenn ich mich richtig erinnere ist das letztes Jahr dem singenden Dracula passiert. War glaube ich sogar in einem großen Land (Italien) wo dank unterirdischer Jurywertung von einem eindeutigen Sieg im Televoting dann in der Gesamtwertung des Landes nur ein einziger Punkt übrig blieb. In dem Fall war es wohl einfach nur eine starke Meinungsverschiedenheit zwischen Jury und Publikum. Wenn das Feld dicht beieinander ist entscheidet ja vielleicht schon die Wertung eines Landes über den Sieg. Letztendlich ist es schwieriger mit solchen Tricks selbst zu gewinnen als nur jemand anderem ein paar entscheidende Punkte zu klauen.

  51. Little Imp

    23.03.2014 | 13:30

    @ Ospero

    Anrufen nicht, aber es gibt ja noch Jurys.

  52. CC

    23.03.2014 | 16:04

    @ Little Imp

    Dass die EBU nicht mehr die Splitergebnisse im 12-Punkte-Modus publizieren muss ohne dafür in Erklärungsnöte zu geraten, war sicherlich einer der gewünschten Nebeneffekte des neuen Systems. Denn wenn die „Jury“ den Publikumssieger dann mal wirklich eindeutig verhindert, sind Shitstorms (und damit gemeint sind in erster Linie nicht die der Fangemeinschaft) logischerweise vorprogrammiert. Womöglich wird dieser „Vorteil“ dank der Transparenzbestimmungen halt vorerst jetzt obsolet. Auch wenn ich Zweifel hege, dass es am Ende nicht doch noch irgendwie heißt: Ätschebätsche.
    Die genaue Veröffentlichung hilft aber schon Gemauschel vorzubeugen. Wer des Betrugs oder extremer Parteilichkeit, also auch „normales“ nachbarschaftliches und politisches Votingverhalten miteinbegriffen, überführt ist, steht am Pranger.

  53. Little Imp

    23.03.2014 | 20:01

    Ich mache es kurz und langweilig: Ich schließe mich der enthuasmierten Mehrheit an. Momentan mein Platz 2 hinter Ungarn, das ich noch einen Ticken zugänglicher finde.

  54. Little Imp

    23.03.2014 | 20:05

    @ Armen

    Da ich „Runnung scared“ schön finde und außerdem schon weit vorher prognostiziert habe, dass in dem Jahr ein Duo gewinnt, stört mich das überhaupt nicht. Auch wenn durchaus in Zusammenhang mit den vermuteten Punktekäufen Schweden ebenfalls mein Sieger des Herzens in dem Jahr ist.

  55. Rene

    23.03.2014 | 21:06

    Der Song ist ok aber Gewinnen wird Armenien damit nicht die Songs aus
    Irland,Slowenien,Moldawien,Israel, Polen sind meiner meinung nach besser.

  56. Armen

    23.03.2014 | 22:36

    von denen gefallen mir nur Israel und Moldawien wirklich gut – der Rest ist ok, mehr nicht :-)

  57. Stefan

    24.03.2014 | 00:38

    ich finde aram total sexy….gerade weil er kein klassischer schönling ist. hab mir alles reingezogen bei youtube was ich von ihm finden konnte und muss sagen, das was er anpackt, hat hand und fuß.
    er ist auf jeden fall der vielseitigste künstler unter den teilnehmern und mit der hammerstimme und dem song kann eigentlich nix mehr schiefgehen..
    jerewan 2015 wäre doch wunderbar zum 60. jubiläum :)

  58. Christian W.

    24.03.2014 | 01:38

    Damit hat sich das Thema dann hoffentlich erledigt.

    http://gayarmenia.blogspot.com.au/2014/03/fail-armenia-representative-in.html?spref=fb

  59. Jan

    24.03.2014 | 07:18

    Ja, hoffentlich! Das geht ja GAR nicht!!!
    Ich freue mich schon auf´s Zurückrudern in Kopenhagen…..:-)

  60. kabyR

    24.03.2014 | 09:34

    na klar, kaum erkennt man einen großen Favoriten dann entsteht anderswo Neid und dann werden solche Geschichten gestrickt. Ich erinnere mich noch sehr gut an 2009 als man versuchte Rybak zu beschädigen mit diesen Zirkus-Tierqualerei-Berichten. Manchmal finde ich den ESC mit seinen verbissenen Auswüchsen echt ekelhaft.

  61. enJ0Yable

    24.03.2014 | 10:51

    Bei mir im Ranking nur auf Platz 24, da der Song die ersten knapp anderthalb Minuten nur so vor sich hindümpelt und erst spät zündet. Die Allgemeinheit sieht es mal wieder völlig anders…

  62. Frank

    24.03.2014 | 11:33

    Arams Äußerungen (sofern in http://gayarmenia.blogspot.com.au/2014/03/fail-armenia-representative-in.html?spref=fb korrekt wiedergegeben) sind ja wirklich dämlich.

    Aber auch ohne solche Statements wird Armenien m.E. nicht gewinnen können. Ich finde den Song zwar sehr gut aber nicht catchy genug, um das Televoting gewinnen zu können. Welchen Liedauschnitt soll man für den Schnelldurchlauf nehmen, so dass er positive Erinnerungen an das Lied / den Auftritt weckt oder spät zugeschaltete Zuschauer überzeugt? Das Gitarrensolo…? ;-)

  63. kabyR

    24.03.2014 | 11:48

    welchen Liedausschnitt Frank ?
    z.B. 1:45 vor dem 2. „You’re not alone“ und dann den Auftakt des Dubstep mitnehmen. Ich könnte wetten, dass das die Stelle wird!

  64. Frank

    24.03.2014 | 12:04

    @kabyR: und mit Dubstep 2/3 aller Zuschauer vergraulen? Zumal Dubstep ja nun alles andere als modern/neu ist, sondern schon ziemlich in die Jahre gekommen.
    Ich finde ja solche Dubstep Einwürfe immer noch super, aber bin ich repräsentativ…?

    Insgesamt glaube ich, dass die Wichtigkeit des Schnelldurchlauf-Schnipsel insgesamt viel zu wenig thematisiert und diskutiert wird.

  65. kabyR

    24.03.2014 | 12:13

    @Frank
    tja, was ist schon modern beim ESC?
    Ich habe mich auch gefragt ob Dubstep nicht schon längst wieder out ist. Aber 2012 hat Euphoria auch gwonnen, mit nicht ganz so frischem sound.

  66. Little Imp

    24.03.2014 | 13:32

    @ Frank

    Der ESC hängt dem aktuellen Musikgeschehen doch meistens ein paar Jährchen hinterher. Gab es da nicht mal eine Faustregel?^^

  67. Christian W.

    24.03.2014 | 17:31

    Wieso sollte Gay Armenia neidisch sein, wenn der armenische Beitrag gut ankommt?! *am Kopf kratz*

  68. Nousetta

    24.03.2014 | 18:48

    @Christian W: Ich bin zwar nicht der Ansicht und finde seine Meinung gerade auch nicht pralle…
    Aber hey… Haben die anderen Teilnehmer etwa keine Sünden und Leichen im Keller?

  69. Frank

    24.03.2014 | 18:53

    laut eurovision.tv will Aram ohne Backing Vocals antreten. Wenn das man nicht ein Fehler ist und der Gesang im TV dann sehr dünn wirkt…

  70. xxxlukihoxxx

    24.03.2014 | 19:41

    Es fällt mir schwer, diese durchweg positive Einschätzung nachvollziehen: Der armenische Beitrag ist-wie so viele andere- ausgesprochen langweilig, unauffällig und trieft vor Schmalz.

  71. deutscheland

    25.03.2014 | 15:28

    Ich finde das Lied ganz OK, aber auf der anderen Seite ist das extrem überbewertet und eine Reprise mit Aram MP3 kann ich mir nicht so recht vorstellen.
    Und warum ausgerechnet er den ESC eröffnen muss, ist mir unbegreiflich.

  72. BL

    26.03.2014 | 12:47

    Kann @deutscheland nur zustimmen. Der Song ist ok und dieses Jahr auf meinem 20. Platz, ganz knapp vor Deutschland aber auf der anderen Seite wirklich so dermaßen überbewertet.
    Wenn ich schon sehe, dass viele Wettanbieter vor Armenien kapitulieren oder wie Bwin eine Quote von 20/19 ausloben frage ich mich doch was da so mancher genommen hat?!
    Ich verfolgen den ESC jetzt seit 2005 und hatte seitdem die Sieger 2007, 2008, 2009, 2012 und 2013 richtig vorhergesagt. Und auf meinem Wertungszettel am Abend selber noch Lordi 2006 und Aserbaidschan 2011.
    Armenien kann mir dieses Jahr aber einfach nicht vorstellen, tut mir leid!

  73. Emalaith89

    26.03.2014 | 13:57

    @BL: Und welchen Sieger prophezeist du uns dieses Jahr? :D

  74. BL

    26.03.2014 | 14:07

    @ Emalaith89
    Schweden oder Großbritannien. Wenn es nur nach mir ginge käme Israel noch dazu. Aber frage mich nach dem Halbfinale nochmal ;-)

  75. Emalaith89

    26.03.2014 | 15:55

    @BL: Das werd‘ ich machen!! ;) Auf UK würde ich dieses Jahr übrigens auch tippen, ein sehr gefälliges „Gesamtpaket“. :D

  76. Kiki

    26.03.2014 | 22:48

    Meines Erachtens ist der armenische Titel der diesjährige Fanfavorit, der ins Bodenlose knallen wird. Ein dermaßen langweiliges Lied. Wenn der gute Aram auf der Bühne nichts Wesentliches auffährt (und damit ist kaum zu rechnen, denn er ließ ja schon verkünden, dass er allein auf der Bühne stehen wird) dann ahne ich nichts Gutes für ihn.
    Hinzu kommt das Publikum, das ihn aufgrund seiner schwulenfeindlichen Äußerungen ähnlich wie Silvia Night ausbuhen könnte. Ist nicht so stark wie bei der Isländerin 2006 anzunehmen, aber dennoch im Bereich des Möglichen.
    Meinen Segen hat das Publikum allerdings. ;-)

  77. Oliver

    27.03.2014 | 10:17

    Ich denke auch, dass der Titel total über bewertet wird. Glaube auch nicht, dass die internationalen Juries soviel damit anfangen können.
    Was die schwulenfeindlichen Aussagen des Sängers betrifft, bin ich eher skeptisch, ob er das wirklich so gesagt hat – oder ob das nicht ein geschickter, aserbaidschanischer Schachzug ist um den armenischen Sieg zu verhindern. Die müssen doch mit Schrecken auf die Wettquoten reagieren! Denn eins ist doch wohl klar: gewinnt Armenien, so wird Aserb. im nächsten Jahr mit 100%iger Sicherheit pausieren!

  78. DerJoe

    04.04.2014 | 01:38

    Favorit??

    Mmmhh, mein erster Tipp (nach 1-2maligem Hören) der Top 3 letztes Jahr war richtig (die genaue Reihenfolge zugegebenermaßen nicht). Ich habe meine Tipps danach noch ein paar Mal geändert, mit mäßigem Erfolg, da war dann wohl einfach schon zu viel Sympathie zu Titeln gewachsen. Außerdem sieht der typische ESC-Zuschauer den Titel auch nicht öfter.

    Also hab ich mir dieses Jahr nach dem ersten Durchhören gleich eine Liste gemacht, wo ich zumindest meine Top 10 eingeordnet habe.

    Als ich von den Wettquoten gehört habe, war ich baff, ich hatte absolut keine Erinnerung mehr an den armenischen Titel. Schweden und Norwegen, ok, die hatte ich auch unter den Top 10, aber diese trägen, wenn auch später etwas lauteren 3 Minuten vertaner Lebenszeit??? Sorry an alle denen es gefällt, aber ich kann damit wirklich so gar nichts anfangen.

    Es wird aber ja auch mal wieder Zeit, dass die Buchmacher daneben liegen. Für Elaiza im deutschen Vorentscheid hätte man auch 50:1 bekommen :-)

  79. OLiver

    05.04.2014 | 22:32

    Aram Mp 3 ausgebuht

    Beim Eurovision in Concert in Amsterdam ist Aram Mp3 nach seinem Auftritt GNADENLOS ausgebuht worden, melden die PrinzBlogger vor Ort gerade… der Moderator holte ihn zurück auf die Bühne, damit Aram klarstellen konnte „I’m not a homophob“, hat aber nicht viel geholfen… Er sagte auch, er habe Conchita getroffen, mit ihr gesprochen und sie seien ok miteinander. Er sei eben Komiker und sein Scherz sei missverstanden worden. Er wirkte dabei sehr verkrampft. Offenbar ist ihm erst jetzt das Ausmaß seines Image-Einbruchs bei den klassischen ESC-Fans klar geworden. Seine unbedachten von der armenischen Delegationsleiterin Gohar Gasparyan in einer TV-Show provozierten Äußerungen über Conchita (die er gemacht hat, ohne zu wissen, wer sie ist) werden ihn wohl bis Kopenhagen verfolgen….

  80. Peter

    05.04.2014 | 22:48

    Gebuht wurde nicht erst nach seinem Auftritt, die Buhrufe setzen bereits ein, als Armenia angekündigt wurde, bereits da sah sich der niederländische Moderator zu einem deeskalierenden Statement veranlasst. Hat aber nur kurz geholfen.

  81. DerMoment1608

    06.04.2014 | 04:19

    Ein Tweet von ihm mit einem Foto, das ihn und Conchita zeigt:
    Respect for others IS my guiding principle. We live in one world and we are not alone! @ConchitaWurst @ESCinConcert pic.twitter.com/OZKB0slo1c
    https://twitter.com/Aram_Mp3/status/452572539056058368

    Was mich an der ganzen Sache am meisten stört, ist, dass viele (und vor allem die Buh-Rufer) nach diesem Artikel ihr Urteil gefällt zu haben scheinen ohne Aram selbst noch einmal zu Wort kommen lassen zu haben. Mal abgesehen davon, dass ich immer etwas skeptisch bin, wenn Interviewaussagen aus dem Kontext gerissen werden – sowohl aus dem Kontext des Interviews selbst als auch in diesem Fall aus dem gesamten kulturellen Hintergrund – und auch noch Übersetzungen sind, sollte man sich doch wenigstens anhören, was Aram selbst über seine Aussagen zu sagen hat, nicht nur, wie der Schreiberling sie auffasst.

    Und selbst wenn alles von Aram so gemeint war wie in dem Artikel dargestellt, was verlangen wir dann von ihm? Dass er seine Vorurteile überwindet und seine Meinung über Schwule ändert. Und ob es nun ernst gemeint war oder nur Imagerestauration, von ihm habe ich gesehen, dass er sich offen zeigt. Im Gegensatz zu den Buh-Rufern, die alles andere als ein tolles Beispiel dafür gegeben haben keine Vor-Urteile zu fällen. Ich hoffe wirklich, dass es in Kopenhagen nicht noch einmal solche Szenen geben wird.

  82. DerMoment1608

    06.04.2014 | 05:03

    Hier übrigens noch ein neuer Artikel von dem Blog, der den ersten gepostet hat:

    Armenia Eurovision representative Aram MP3: “I reject homophobia”
    http://gayarmenia.blogspot.co.uk/2014/04/armenia-eurovision-representative-aram.html

  83. Emalaith89

    06.04.2014 | 11:18

    Wow, wenn die Fans schon Aram ausbuhen, was wird dann erst mit den „homophoben“ und „imperialistischen“ Tomalchevy-Twins in Kopenhagen passieren? :/

  84. Little Imp

    06.04.2014 | 12:59

    Nichts gegen freie Meinungsäußerung, aber manchmal ist bei den Hardcore-Fans wirklich fremdschämen angesetzt. Ich bin da ganz der Meinung von DerMoment1608. Man sollte sich erst einmal differenzierter damit beschäftigen anstatt gleich fanatisch die Buh-Chöre zu starten. Dass erste Halbfinale mit Armenien und Russland könnte wirklich keine Sternstunde für den ESC werden. Andererseits wären sie auch nicht die ersten, 2006 hat es ja zum Beispiel Island getroffen. Ich bin mal gespannt, ob Armeniens Wettquoten nach diesem Auftritt jetzt wegbrechen.

  85. kabyR

    06.04.2014 | 16:47

    Ich schließe mich Little Imp und Der Moment an. So eine Reaktion habe ich aber befürchtet. Für mich ist die Saison deshalb schon seit einigen Tagen gelaufen. Muss ich mir nicht geben.

  86. Nousetta

    06.04.2014 | 16:52

    Die BUUH-Rufe sind ziemlich niveaulos und lächerlich und die Hater sollten sich mal wirklich schämen!!! Aram ist ein toller Kerl und hat nach dem „Witze“ Machen alles Richtige gemacht, was man nur machen kann: sich richtig äußern, seine Nicht-lustigen Scherze bereuen, sich bei Cochita entschuldigen. Die beiden verstehen sich sogar gut. Ehrlichgesagt tut mir Aram irgendwie Leid.
    ABER die ganzen Klatsch & Tratsch’s hat gar nichts mit den Songs zu tun und das beste ist nun mal ’not alone‘. Punkt.

  87. Castro

    06.04.2014 | 20:14

    Aram hat sich abfällig geäussert, was nicht bestritten wurde. Und jetzt wirft man dem Publikum vor, Stellung bezogen zu haben oder sich mit den beschwichtigenden Erklärungen nicht zufrieden gegeben zu haben? Man darf also nur dann Mißfallen ausdrücken, wenn man die armenische Sprache beherrscht und das entlastende Material nach Wunsch des Verursachers interpretiert?
    Entschuldigung, hier werden Täter und Opfer vertauscht! Aram hat sich auf Facebook geäussert und dort seine abwertende Haltung dort bekräftigt. Sollte das nicht in der Form verfasst worden sein, hätte es sich doch spielend mit alternativer Übersetzung entkräftigen lassen! Wo war vor dem EIC das Dementi zu dem Punkt, es sei für ihn unter keinen Umständen eine akzeptable Lebensweise!?
    Wie wäre es, nicht nur den kulturellen Hintergrund zu seinen Gunsten auszulegen, sondern sein Bildungsniveau, sein Alter (er ist nicht 17, sondern 30 Jahre alt) oder seine finanzielle Unabhängigkeit zu seinen Lasten? Aram hat schliesslich mehr Möglichkeiten als der Durchschnittsarmene. Wie toll finden es wohl Schwule in Armenien, daß man hier Arams Witze auf deren Kosten mit kulturellem Hintergrund entschuldigt? In Westeuropa ist Kritik an seinen Äusserungen gesellschaftlich akzeptiert, aber wieviel Verständnis bringt wohl die armenische Gesellschaft für schwule Belange und wieviel für Arams Meinung auf? Die Kritik ist eine Folge aus dem, was er gesagt hat, er selbst

    Wenn man kritisiert, das Publikum habe angeblich aus Dummheit oder Ignoranz gebuht, dann bitte nicht seine Dummheit und Ignoranz unterschlagen – völlig egal, wie er es gemeint hat. Dieser Abschnitt fehlt kurioserweise aber in den Kommentaren! Man sollte sich anhören, was Aram dazu sagt, schön und gut. Und trotzdem hat man die Freiheit, es so nicht zu glauben oder es mit Pfiffen und Buhrufen zu kommentieren. Im Gegenteil! Endlich hat das Publikum mal nicht für einen Star blind applaudiert. Das sollte ein Comedian eigentlich wegstecken können. Die russischen Zwillinge vertreten zwar ein Land, von abfälligen Äusserungen ist aber nichts bekannt, sie auszubuhen wäre ungerecht. Aram bekommt Mißfallen für eigenes Handeln, was für einen Charakter er hat, spielt beim Grand Prix natürlich doch eine Rolle. Und bitte mal bei den Tatsachen bleiben! Sie haben gebuht, es wurde niemand hingerichtet oder ins Gefängnis gesteckt.

  88. Bandido

    06.04.2014 | 23:02

    Das ist doch einfach nur peinlich – für die Fans. Und ich find’s auch auf ne Weise scheinheilig: der Armenier versucht die Dinge gerade zu biegen, trifft sich sogar mit Conchita Wurst und wird dafür ausgebuht – und eine Carola, die schon weitaus schrägere Beiträge zu dem Thema abgeliefert und dabei lange nicht so schnell eingelenkt hat, wird von den Fans abgöttisch gefeiert. Wo ist da bitte die Verhältnismäßigkeit?

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