Aserbaidschan

ESC-Songcheck (2): „X My Heart“ von Aisel

Aserbaidschan hat seit seiner ersten Teilnahme am Eurovision Song Contest kein einziges Mal den Einzug ins Finale verpasst. Damit dieser Erfolg fortgeführt werden kann, hat man auch in diesem Jahr eine begabte, einheimische Künstlerin ausgewählt – und sie vollumfänglich unter die Fittiche eines internationalen, ESC-erfahrenen Teams gestellt. Die Begeisterung in den Fankreisen scheint begrenzt. Wird es trotzdem wieder reichen?

 

Die Interpretin

Wir hatten Aisel als Künstlerin bereits bei ihrer Bekanntgabe als diesjährige Vertreterin Aserbaidschans hier auf dem Blog vorgestellt.

Aisel bedient eine breite musikalische Palette. Von Jazz bis Electro ist so ziemlich alles mit dabei. Den Musikstil, den sie in Lissabon vortragen wird, weicht davon etwas ab – und macht es für Außenstehende unglaubwürdig. Andererseits gehört Aisel laut 1News.az zu den glamourösesten Personen im aserbaidschanischen Showbusiness. Insofern passt moderner, auf Hochglanz polierter Mainstream-Pop doch wieder ganz gut zu ihr.

 

Der Song

Viele Lieder wurden angeblich gesichtethört, bis sich das aserbaidschanische Team für „X My Heart“ entschied. Verantwortlich für diesen Track zeichnen zwei ESC-Granden, die Schwedin Sandra Bjurman („Running Scared“, „Skeletons“) und der Grieche Dimitris Kontopoulos (u.a. „Shady Lady“, „You Are the Only One“). Als Produzent wurde der in London ansässige Tim Bran herangezogen, der im letzten Jahr Blanches „City Lights“ auf musikalischen Hochglanz polierte.

Herausgekommen ist eine energiegeladene, rhythmische Popnummer, die – zumindest in ähnlicher Form – auch eine Katy Perry oder – um im ESC-Umfeld zu bleiben – eine Saara Aalto hätte interpretieren können. Der Song ist zeitgenössisch und der Aufbau klassisch mit zwei Strophen, einem Vor-Refrain und dem eigentlichen Refrain.

Inhaltlich ist es eine optimistische Hymne auf das, was man im Leben erreichen kann, wenn man es nur will. Das soll auch das Kind im offiziellen Video symbolisieren, denn die Phantasie und die Träume der Kinder sind unendlich.

YouTube Preview ImageAserbaidschan 2018: Aisel – X My Heart

 

Die Präsentation

Aisel mag zwar eine Frau des Glamours sein, sie wirkt aber auch sehr wandelbar. Insofern ist sie in vielen Rollen auf der Bühne vorstellbar. Und wie wir die Aseris kennen, werden sie sich auch wieder etwas besonders Visuelles einfallen lassen, um den Beitrag besser erinnerbar zu machen.

Dabei gibt es bei dieser Art Musik natürlich viele Möglichkeiten. Von einer gläsernen Treppe im Bodennebel würde ich abraten. Auch bei den musikalisch durchaus vergleichbaren Titeln im finnischen Vorentscheid würde ich keine Idee als gesetzt ansehen (wobei mich der sich um 360 Grad drehende Domino-Stein von Saara Aalto schon beeindruckt hatte).

Naheliegend wäre die Einbindung eines Kindes wie im Video, aber das geht natürlich schon wegen der Altersgrenze nicht. Was bleibt also? Ein Bühnenbild, das „tailored by the stars“ ist und sie dann „to the to-o-op“ in Form des Mondes schießt. Da könnte man was mit einer Kanone machen, aus der sie dann (am besten ohne Sicherung) quer durch die Arena über die Leute hinweg zu einem Kunstmond am anderen Ende der Halle fliegt. So wie Carola 2000 beim schwedischen Vorentscheid. That’s it!

 

Was PRINZ-Blogger darüber denken

DJ Ohrmeister: Bin mittlerweile echt müde von den ganzen schwedisch-eingekauften, seelenlosen Beiträgen vom Kaukasus, bei denen lediglich der Name der Sängerin an das Absenderland erinnert. Die haben doch genug eigene, faszinierende Kultur, da wird sich doch jemand finden, der daraus einen modernen Beitrag stricken kann. Luna, moon me up? Ja, zum Mond schießen wäre eine Alternative. Braucht niemand.

Douze Points: Moderne und top-professionelle Pop-Produktion mit elektronischen Elementen ohne jeglichen Bezug zum entsendenden Land. Sehr gefällig, aber etwas zu sehr auf Hochglanz poliert. Deshalb weitgehend ohne emotionale Ansprache und Nachhall beim Hörer. 

Matthias: „I cross my heaaaaaart…“ kriegt man so schnell nicht mehr aus dem Kopf. Ich weiß zwar nicht, was „Luna moon me up“ bedeuten soll, aber egal. Die hübsche Aisel singt eine großartige Popnummer, die man sofort mitsingt. Top10-Material!

Peter: „X My Heart“ ist gefällig, top produziert und man kann gut darauf tanzen. Leider ist das Titel im Kern in Bezug auf Musik und Text relativ beliebig, das hat Aserbaidschan mit „externer“ Hilfe schon viel, viel besser hingekriegt. Aisel sieht klasse aus, das hebt den Gesamteindruck.

Jeder ESC-Titel wird im Songcheck von allen PRINZ-Bloggern nach ihrem persönlichen Gusto auf einer 11-stufigen Skala (12-10-8-7-6-5-4-3-2-1-0) bewertet, wobei 12 die höchste Wertung darstellt. Die Wertungen werden addiert. Unser persönliches subjektives Gesamtbild:

Die gelbe Markierung zeigt an, dass dieser Beitrag der Favorit des Bloggers unter allen Beiträgen ist.

Persönliche Anmerkung des Autors: Ich weise an dieser Stelle ausdrücklich darauf hin, dass ich mit der musikalischen Zusammenstellung des diesjährigen ESC-Jahrgangs überaus unzufrieden bin und mir deshalb keine andere Wahl blieb, als mir als Favoriten einen einigermaßen fröhlich-beschwingten, schwedischen Song auszuwählen. 

 

Die Prognose der PRINZ-Blogger

Hier geht es nicht um das persönliche Gefallen, sondern um eine Prognose. Aserbaidschan hat nach Einschätzung aller PRINZ-Blogger eine Qualifikationschance von 73 Prozent und landet damit auf Platz 3 in Semifinale 1. Hier geht es zur Prognose der PRINZ-Blogger für das erste Semifinale.

 

Social Media

Aisel kann man auf Facebook und Instagram folgen, wobei die Instagram-Fotos auch im Facebook-Account landen.

 

ESC Songcheck Aserbaidschan: Aisel...

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Vorschau: Es ist keine Frage der Zeit, bis Tjabe den belgischen Beitrag „A Matter of Time“ unter die Lupe nimmt. Konkret ist es morgen bereits soweit. 

 

Bereits erschienen:

Semifinale 1
(1) Albanien: „Mall“ von Eugent Bushpepa

Aktuell, Serien, Videoclips

110 Kommentare Kommentar schreiben

  1. Phil

    30.03.2018 | 09:30

    Aserbaidschan: Aserbaidschan schickt in diesem Jahr all das, was ich von Ihnen erwartet habe, eine solide Popnummer. Mir gefältt besonders ihre etwas tiefere Stimme und hoffe, dass sie im Mai live nicht versagt. Mich cateched der Beitrag total und von Pre-Chorus mit seinen modernen Beats bin ich extrem begeistert.
    Natürlich ist der Text und das Gesamtpakt nichts außergewöhnliches. Dennoch brauche ich nicht 43 Beiträge auf Landessprache, bei welchen man z.T. einschläft. Daher freue ich mich das Aserbaidschan seiner Linie treu bleibt und einen sehr eingängigen Song schickt, bei welchem im Mai mitgesungen wird!
    Eine Finalqualifikation sehe ich als sehr wahrscheinlich, aber nicht 100%ig, weil doch im ersten Semi sehr viel Qualität ist.

    Mein Ranking Semifinale 1 (Gesamt):

    6. Aserbaidschan (7)
    7. Albanien (9)

  2. as

    30.03.2018 | 09:33

    Mir ist das zu flach und beliebig. Stimmt schon, man hört die gute Produktion raus. Es mag aber so gar nichts hängen bleiben. Zu gefällig, zu sehr gewollt. Schade um Aisel. Ist bei mir im 1. Semi nicht in den Top Ten. Wäre mir ganz recht, wenn Aserbaidschan mal ausscheidet.

  3. Butterblume

    30.03.2018 | 09:40

    Der flachste der flachen generischen Popbeiträge. Nicht so schlimm wie Miracle, aber auch nicht viel besser. Findet sein Publikum, kommt ins Finale, landet irgendwo um Platz 20 herum. Aserbaidschan bleibt für mich eines der schwächsten ESC-Länder aller Zeiten. Da kann auch der letztjährige Lichtblick nicht viel daran ändern.

    Platz 34/43 bei mir. Finalchancen hoch

  4. JeG

    30.03.2018 | 09:43

    Es tut mir wahrlich Leid, aber Aserbaidschan ist in diesem semi mein allerletzter Platz, noch hinter Island (!). Man hatte im Vorfeld so viel versprochen und dann drückt man einer tollen, talentierten Jazzsängerin mit besonderer Stimme eine glattgebügelte Hymne an die Belanglosigkeit frisch vom Reißbrett auf. Beliebiger kann ein Song nicht sein… Aber ich denke, dass Aserbaidschan sich (wie sonst auch immer) fürs Finale qualifiziert, würde es dennoch begrüßen, wenn das nicht passieren würde. Gerade weil wir so viele stärkere Lieder haben in semi 1.

  5. Tortelini

    30.03.2018 | 09:47

    Der Song ist für mich absolutes Mittelmaß. Aber Aserbaidschan wird sich damit wohl fürs Finale qualifizieren, auch wenn ich den Song dort nicht bräuchte. Schade das möglicherweise durch die mittelmäßigen Songs der Immerqualifikanten z.B. Albanien oder Litauen im Semi hängen bleiben.

  6. JeG

    30.03.2018 | 09:47

    Außerdem: Sicher, dass die gelben 12 Punkte bei Douze Points so richtig sind? Nach der negativen Kritik passt das nicht ganz zusammen.

  7. Lorena

    30.03.2018 | 09:48

    Aisel wurde uns als Jazz-Sängerin angekündigt und hat auch bereits einige interessante Lieder veröffentlicht. Insofern waren meine Hoffnungen auf einen guten Beitrag hoch, aber es wurde doch nur ein belangloser, seelenloser Popsong. Tut beim Hören nicht weh, aber hat die Welt auch nicht wirklich gebraucht. Wenn es einen Preis für den schlechtesten Text geben würde, würde X My Heart (warum eigentlich X? Warum schreibt man das nicht aus?) den vermutlich dieses Jahr bekommen. „Luna Moon me up“. Was soll das? Ich denke, nicht, das dieses Lied es verdient hätte, sich fürs Finale zu qualifizieren, aber es fällt mir schwer daran zu glauben. Azerbaijan ist einfach Azerbaijan und hat es bisher immer geschafft.

  8. Butterblume

    30.03.2018 | 09:52

    Übrigens verstehe ich beim Hören immer „I’m stronger than cannibals“ und das ist sehr irritierend….

  9. alkibernd

    30.03.2018 | 10:06

    @Butterblume

    Ich möchte nur darauf hinweisen, dass es auch die berühmten „Fine Young Cannibals (FYC)“ gab, mit anderen Worten: Nicht jedes Klischee über Kannibalen stimmt auch. Man kann sich mit vielen sehr gepflegt unterhalten, auch wenn man das besser nicht bei einer feierlichen Einladung zum Abendessen tun sollte.

  10. simon

    30.03.2018 | 10:12

    Ein absolut billiges einfallsloses Liedchen…12Punkte für diesen Song? lächerlich schlechter Geschmack

  11. JeG

    30.03.2018 | 10:15

    @simon ich stimme dir vollkommen zu, aber Leuten mit anderer Meinung einen schlechten Geschmack zu unterstellen geht dann doch etwas weit.

  12. Inger Johanne

    30.03.2018 | 10:19

    Natürlich ist der Song keine Offenbarung, aber eigentlich mag ich ihn ganz gern. Ist mir auch relativ egal, dass es nicht nach Aderbaidschan klingt (ehrlich gesagt habe ich keine Ahnung, welche Art von Musik dort gern gehört wird), auch wenn ich es grundsätzlich begrüße, wenn ein Komponist nicht halb Europa bedient. Ich mag mich auch nicht an „was wäre wenn“ (sie Jazz singen würde etc.) aufhängen – das hier ist der aserische Beitrag, fertig, aus, und der ist für mich echt okay. Natürlich hinterlässt er über diesen Jahrgang hinaus keinen bleibenden Eindruck, der Text ist auch kein poetisches Meisterwerk, aber meine Güte, das Ding macht halbwegs gute Laune und tut beim Zuhören kein bisschen weh. Hab ich in meiner Playlist noch nie übersprungen, wird sich bei erwartbar guter Präsentation locker qualifizieren und im Finale dann keine Bäume ausreißen. Und das geht dann so auch in Ordnung.

  13. togravus

    30.03.2018 | 10:28

    Mit einem Durchschnittswert von 7,80/12 liegt Aserbaidschan auf dem Bronzeplatz meiner ESC-Länderliste, aber mit dem Beitrag dieses Jahr werden sie auf jeden Fall einen Platz verlieren. Warum gibt man einer tollen Sängerin wie Aisel nur solch ein belangloses, aber glänzend aufpoliertes Liedchen? Schade.

  14. Realest

    30.03.2018 | 10:42

    Ich seh keine Chance für Aserbaidschan aufs Finale. Griechenland, Zypern, Bulgarien und Armenien voten sich gegenseitig hoch + bekommen Diasporapunkte aus zahlreichen Anderen Ländern (und haben bessere Songs). Belgien, Tschechien, Estland und Israel sind die Top4 der Buchmacher. Österreich ist safe. Und um den letzten Platz streiten sich Litauen, Finnland, Kroatien, Schweiz und Belarus. Wir sollten die Televotings kleiner Länder (Mazedonien, Albanien, Zypern) ganz genau im Auge behalten.

  15. simon

    30.03.2018 | 10:47

    @jeg da magst Du Recht haben, aber bei manchen schlechten Songs kann ich nicht verstehen das Leute den gut finden….

  16. JeG

    30.03.2018 | 10:55

    @simon Ich auch nicht, aber so ist es nunmal…. Ebenso verstehe ich Israels Hype nicht, aber da kann man nix machen!

  17. simon

    30.03.2018 | 11:07

    @jeg da hast du auch Recht….ist zwar lustig aber trotzdem kein Winner

  18. 4porcelli

    30.03.2018 | 11:13

    Mein absoluter Horrorbeitrag und größte Enttäuchung in diesem Jahr. Ich mag die Azeri Beiträge eigentlich fast immer gerne. Wie im letzten Jahr hat man anscheinend wieder eine Top-Künstlerin ausgewählt, aber da enden die Gemeinsamkeiten auch schon. Dieses Jahr hat Azerbeijan leider nicht im Stockhomer Luxuskaufhaus Nordiska Kompaniet eingekauft, sondern sich Krams auf dem Grabbeltisch geschnappt und gehofft, dass der Kompositionsroboter etwas gutes produziert – Ziel verfehlt. Ich erwarte bei so einer Nummer keine tollen Texte, aber dieser („X my heart, luna moon me up etc. etc.“) wirkt selbst für Leute, die kaum Englisch sprechen können wie eine Parodie. Man hätte das an Russland verscheuern sollen; da man dann den Text auf Grund ihrer Ausssprache nicht hätte verstehen können. Schade, dass man stattdessen eine talentiertem Sängerin wie Aisel für die Resteverwertung benutzt.

  19. Matty

    30.03.2018 | 11:14

    Der Song von Aserbaidschan ist gefälliger Radiopop und austauschbar. Im Halbfinale wird es der Song schwer haben und es wäre zu wünschen, wenn sich Aserbaidschan erstmals nicht fürs Finale qualifiziert.

  20. Andi

    30.03.2018 | 11:16

    Man kann einen ESC-Song so machen. Muss man aber nicht. Potential in Aserbaidschan tatsächlich mal wieder verschenkt. Gut hörbar, dieses musikalische Produkt, aber irgendwie auch so seelenlos.
    Kommt aber sicher weiter.

  21. DerSchalker

    30.03.2018 | 11:19

    Ein guter Pop-Song, der das Finale eher nicht verdient (SF1).

  22. Festivalknüller

    30.03.2018 | 11:20

    Meine Güte, einfach nur überflüssig.

  23. DerSchalker

    30.03.2018 | 11:21

    @Butterblume Übrigens verstehe ich beim Hören immer „I’m stronger than cannibals“ und das ist sehr irritierend….
    cannon balls

  24. Lorena

    30.03.2018 | 11:27

    wobei „I’m stronger than cannon balls“ auch nicht besonders intelligent klingt

  25. Harald

    30.03.2018 | 11:56

    Soviel wir auch diskutieren mögen über Qualität und gerecht oder nicht… Aserbaidschan ist sowas von sicher im Finale!
    Weiss auch nicht warum das nicht so kommen sollte. Es ist ein Machwerk auf was sich gut feiern lässt ( sofern ihre Stimme mitmacht ) und das sind Garanten für einen Mittelfeldplatz.
    Es ist nichts innovatives aber das muss es ja auch nicht sein.
    Anrufen würde ich nicht für Aserbaidschan aber ich würde eine Qualifikation begrüßen und auch 100% verstehen.
    Wird im Ranking deutlich vor Finnland liegen!

  26. CHUPACABRA

    30.03.2018 | 12:18

    Nach politischer Wetterlage wird es Solidarpunkte nur aus Zypern und Weißrussland, evtl Mazedonien und Albanien geben. Für Westeuropa zu belanglos. Hat Albanien mehr Chancen.

  27. togravus

    30.03.2018 | 12:40

    @ Harald, hoffentlich. Finnland ist mein letzter Platz im HF 1.

  28. Yasi

    30.03.2018 | 12:45

    Luna bedeutet Mond in verschiedenen Sprachen, also quasi „Moon moon me up“.
    Aserbaidschan versucht, mit portugiesischen Background-Sängern Stimmen aus dem Gastgeber-Land zu generieren. Ich würde mir aber wünschen, dass sie im Semifinale ausscheiden, einfach weil es andere Länder mehr verdient hätten, ins Finale einzuziehen.

  29. Gerald

    30.03.2018 | 13:35

    Könnte mir vorstellen, dass Russlands Sängerin
    Aufgrund ihrer Behinderung auch Probleme bei
    Der Artikulation hat
    Man sollte deshalb nicht spotten

  30. Mariposa

    30.03.2018 | 13:42

    Heute bin ich absolut konträr zur Meinung der Blogger hier….

    Nicht wenige Länder schicken nach Lissabon einen besseren Song als nach Kiew – das „Land des Feuers“ gehört leider nicht dazu. „X my heart“ vom groß angekündigten „Starkomponisten“ Kontopoulos ist Belang- und Einfallslosigkeit par excellence. Dabei wäre Aisel eine interessante Interpretin, denn sie kommt eigentlich vom Jazz. Es wäre zu wünschen, daß Aserbaidschan dieses Jahr mal im Finale zuschauen muß. Es wird aber nicht dazu kommen.
    Da mir noch einige Beiträge mehr verhaßt sind, werte ich 1/10.

  31. Mariposa

    30.03.2018 | 13:49

    @ JeG

    Danke – Du sprichst mir aus dem Herzen !
    „Seelenlos“ ist genau die richtige Bezeichnung für dieses Machwerk. Außerhalb des ESC würde es niemals produziert werden. Warum nicht mal eine landestypische Nummer aus Aserbaidschan ?

  32. Mariposa

    30.03.2018 | 13:53

    @ Chupacabra

    Espero que tengas razon…..

  33. Mariposa

    30.03.2018 | 13:56

    @ Douze Points

    Ich bin dem Songangebot dieses Jahr sehr zufrieden….

  34. Jorge

    30.03.2018 | 14:06

    Für Fans von: Jennifer Aniston & Til Schweiger Filmen
    Kreiert für : Mitsingende Warmduscher oder pendelnde Versicherungsfachangestelte mit Häuschen im Grünen.
    Gespielt auf: ESC-Partys für extrovertierte Prosecco-Liebhaber.

  35. togravus

    30.03.2018 | 14:08

    @ Mariposa, ich stimme zu, dass das Songangebot dieses Jahr ganz ordentlich ist, aber mir fehlen die Ausreißer nach oben: Da habe ich eigentlich nur Israel, Italien und Ungarn.

  36. Lorena

    30.03.2018 | 14:08

    Ist Azerbaijan eigentlich inzwischen das einzige Land, das noch nie in Landessprache gesungen hat?

  37. Jorge

    30.03.2018 | 14:08

    Bin persönlich nicht ganz so überkritisch mit dem Teil: Wirklich nicht meins und mir persönlich zu anbiedernd an quartalsfeiernde Couchpotatoes, aber gaukelt einem wenigstens keinen Anspruch vor und die Hook funktioniert.

  38. Mariposa

    30.03.2018 | 14:11

    @ Lorena

    Allerdings – auf der anderen Seite haben Portugal und Italien noch niemals komplett in Englisch gesungen….

    OK, ich erhöhe auf 2 Punkte für Aserbaidschan.

  39. Mariposa

    30.03.2018 | 14:13

    Nun gut, morgen komme ich wieder auf meine Kosten.

  40. Mariposa

    30.03.2018 | 14:15

    @ Phil

    Sorry, für mich ist die Nummer nix anderes als ein Schlager und mir sind viele Songs in Landessprache wesentlich lieber.

  41. Jorge

    30.03.2018 | 14:18

    Ach Gott, eine Landessprachendiskussion – wie „neu“. Sie haben nunmal diese Art Songs gewählt und dazu passt keine Landessprache. Bei der Türkei hat sich auch nie jemand über englischsprachige Songs beschwert. Als wäre das ein Qualitätsmerkmal – wie öde …

  42. Mariposa

    30.03.2018 | 14:31

    @ Jorge

    Solange nicht solche Songs in der Mehrheit sind wie noch vor ein paar Jahren, soll es mir recht sein und ich kann mich dieses Jahr nicht über zu wenige landessprachliche Beiträge beschweren. Aber es fällt nur negativ auf, wenn ein Land so gar nichts bringt, was der jeweiligen Musikszene entspricht (gut, da gehört Deutschland leider auch dazu)

  43. togravus

    30.03.2018 | 14:34

    Sabina Babayeva hat 2012 auch eine sehr hübsche aserbaidschanische Version von ‚When the Music Dies‘ vorgelegt, die auch anders instrumentiert war. Mir gefällt allerdings die englische ESC-Version besser.

    https://www.youtube.com/watch?v=WPMNctOZlo0

  44. Jorge

    30.03.2018 | 14:42

    @Mariposa: Du beschwerst dich doch bei jeder Gelegenheit darüber. Ich werde die Diskussion, warum englischsprachige Songs oder internationaler Musikstil bevorzugt werden, hier nicht verlängern. Das ist einfach nur symptomatisch für die Abgrenzungsmanie der ESC-Community und hat Selbsthilfegruppencharakter. Es gibt Lieder, die in Landessprache besser klingen mögen, warum nicht? Aber wenn ich (nicht nur von dir) Kommentare lese, die einem Song einen Bonus nur für die Landessprache geben, kommt es bei mir regelmäßig zu Kopf-Tastatur-Kollisionen.

  45. Mariposa

    30.03.2018 | 14:45

    @ Jorge

    Du wirst Dich morgen wundern, wie ich den Beitrag aus Belgien bewerte… Ich mag lediglich das Genre „generic pop songs“ und die speziell für den ESC kreierten Werke nicht sonderlich.

  46. Mariposa

    30.03.2018 | 14:52

    Ich weiß zwar nicht, was eine „Abgrenzungsmanie“ sein soll, aber es interessiert mich auch nicht sonderlich.

  47. benne

    30.03.2018 | 14:52

    Jetzt mal abseits der ESC- Bubble beobachtet:
    Der Song macht (einigermaßen) gute Laune, bleibt hängen und hat für den Schnelldurchlauf einen gewissen Widererkennungswert.
    Die hier bekritelten Punkte ala gekaufter englischsprachiger Pop ohne typischen Bezug zum Land zählen am 8.Mai einfach nicht.
    Und zusammen mit einer bestimmt außergewöhnlichen Bühnenshow (da haben wir ja doch noch was klassisch aserbaidschanisches) wird das locker fürs Finale reichen.

  48. Lorena

    30.03.2018 | 14:56

    @Jorge es geht doch gar nicht um die englische Sprache an sich, sondern um einen gewissen damit verbundenen Musikstil, der dabei kritisiert wird. Es geht um solche belanglosen Lieder wie X My Heart und man hätte lieber landestypische Musik.
    Andererseits gibt es auch Lieder, die im Original in Landessprache waren und dann für den ESC übersetzt werden, weil die Sänger unbedingt verstanden werden wollen und deren Lieder angeblich eine total wichtige Message haben, weswegen sie in Englisch sein müssen, obwohl beim ESC sowieso kein normaler Zuschauer auf den Text achtet. Oft sind diese Lieder aber in Landessprache deutlich besser, Island 2016 fällt mir gerade als Beispiel ein.

  49. Douze Points

    30.03.2018 | 14:59

    @JeG: Ja, ist richtig so. Unter den Blinden ist der Einäugige nun mal König. Und für mich ist dieses Jahr nicht viel dabei (siehe Text unter der Punkteübersicht). Ich sehe Songs durchaus auf zwei Ebenen: Qualität und Gefallen. Das hat für mich nicht zwangsläufig etwas miteinander zu tun.

  50. Mariposa

    30.03.2018 | 15:04

    @ Douze Points

    Tja, mir ging es dagegen 2016, 2017 und vor allem 2014 so wie Dir dieses Jahr…….
    Für mich ist 2018 neben 2012 und 2013 der beste Jahrgang in diesem Jahrzehnt.

  51. Mariposa

    30.03.2018 | 15:05

    @ Lorena

    Du sprichst mir wieder mal aus dem Herzen, vielen Dank !

  52. togravus

    30.03.2018 | 15:08

    Mich stört an englischsprachigen ESC-Beiträgen häufig das Floskelhafte, aber wenn ein Lied solch einen fantastischen Text wie ‚Calm after the Storm‘ hat, ist mir die englische Sprache lieber, weil ich den Text dann verstehen und genießen kann.

  53. Jorge

    30.03.2018 | 15:09

    @Mariposa: Regelmäßige Leser wissen schon, wie du Belgien findest, aus vorherigen Artikeln. Aber vielleicht sind ja doch Bond-artige Produktionen ebenso „generisch“ ESC-lastig?!

  54. Jorge

    30.03.2018 | 15:10

    @Lorena: Nein, das liest sich eben nur gelegentlich als Kritik am Musikstil. Und zur Frage, ob der ESC ein Ethnofestival sein sollte, kommt es meist gar nicht. Ich bin zu faul die vielen Zitate heraus zu suchen, in denen User, deren Kommentare ich ansonsten schätze, auf die Floskel „Landessprachenbonus“ zurückgreifen. Und auch wenn mir persönlich der Text oftmals relativ egal ist, bekomme ich grundsäztzlich gerne mit, worum es in dem Song eigentlich geht, ohne dass es mir der Kommentator vorher ankündigt. Aber wie gesagt: Nischenthema für das ESC-Ghetto. Der Normalzuschauer wählt das was gefällt. Und da müssen einfach Sprache & Song harmonieren und nicht zu billig rüberkommen.

  55. Jorge

    30.03.2018 | 15:17

    @DP: Auch wenn ich hierfür nicht halb so brenne wie du, kann ich deine Argumentation das Gesamtteilnehmerfeld betrachtend, total nachvollziehen. Aus irgendwelchen Gründen, ist die Moll-Tonart sehr dominant geworden – jedenfalls was die Spitzenplätze beim ESC betrifft. Uptempo-Musikstile, die woanders funktionieren – wie EDM – glänzen durch Abwesenheit.

  56. Lorena

    30.03.2018 | 15:25

    @Jorge und was wäre schlimm daran, wenn es manchen einfach nur um die Sprache geht? Ist doch schön, wenn wir nicht über 40 Beiträge in Englisch haben. Celebrate Diversity.

  57. Jorge

    30.03.2018 | 15:38

    @Lorena: a) Ich habe nichts davon geschrieben, dass 40 Songs auf englisch sein müssten. b) Habe ich keine Denkverbote ausgesprochen, aber eine Meinung z der Argumentation. c) Das „Celebrate Diversity“ wird aber auf der Ebene nur als Dogma formuliert. Die Sprachwahl hat verschiedene Motive: Adressaten (In/Ausländer, Televoter/Jurys), Genre, Songthema, Klang etc. – das gefällt mir von Fall zu Fall unterschiedlich, ist aber kein Wert an sich.

  58. Mariposa

    30.03.2018 | 16:17

    @ Jorge

    Sorry, aber ich empfinde das Motto „Diversity“ bei dargebotenem Einheitsbrei wie letztes Jahr in der Tat fast wie Satire… Zum Glück wurde es noch ein grandioser Abend…. Es ist schlichtweg uninteressant, welche Motive wichtig sind, wenn es beim Publilum eben nicht als „Diversity“ wahrgenommen wird.

  59. Mariposa

    30.03.2018 | 16:20

    Du meine Güte, da fühlt sich jemand echt auf den Schlips getreten…..

    @ togravus

    Auch Dir kann ich natürlich zustimmen.

  60. Bandido

    30.03.2018 | 16:23

    Ob Aisel auf der Bühne Mooning machen wird?
    Oder ob sie das einem Backgroundtänzer überlassen wird? Im Mai wissen wir mehr!

  61. Mariposa

    30.03.2018 | 16:26

    Ich finde es übrigens interessanter, wenn der Kommentator vorher erzählt, worum es in dem Song geht (wenn es relevant sein sollte). Warum auch nicht ?

  62. GEF

    30.03.2018 | 16:31

    Mir gefällt es nicht und ich hoffe, dass es rausfliegt. Es ist wirklich eine total öde Popnummer und ihre Stimme passt da auch nicht so gut zu. Dabei hatte AZ doch immer Qualität eingekauft.

    Albanien 9/10
    Aserbaidschan 3/10

  63. Mariposa

    30.03.2018 | 16:32

    @ Jorge

    Liegt vielleicht auch daran, daß die Leute von Uptempo (umgangssprachlich auch Gehopse genannt) mittlerweile echt genervt sind. Ausnahme letztes Jahr Moldau, das gefiel auch mir.
    Ich kann mich jedenfalls dieses Jahr nicht beschweren über zu viel „Moll“ dieses Jahr. Bestes Gegenbeispiel ist ja wohl definitiv Ungarn – wenn schon, dann richtig!

  64. GEF

    30.03.2018 | 16:41

    Am wenigsten stört mich an AZ, dass es nicht in Landesdprache oder follroistisch ist. Gerade wir Deutschen, die ja jedes Jahr die gleichen unscheinbaren Songs schicken, sollten da nicht andere Länder drängen, einen auf Tradition zu machen. Komischerweise kommt das Argument auch immer nur bei südlichen oder südosteuropäischen Songs. Niemand würde Finnland, Österreich oder Belgien kritisieren, wenn die englische Songs ins Rennen schicken. Warum sollte aber z.B. Serbien oder Aserbaidschan heutzutage irgendeine antiquierte Folklore zum ESC schicken?

  65. ESCFrank

    30.03.2018 | 16:48

    Laangweilig

  66. Mariposa

    30.03.2018 | 16:50

    Wir können uns gerne darüber unterhalten, ob der ESC ein „Ethnofestival“ sein sollte – ja und nein. Er ist es genauso wenig wie ein „Popfestival“ oder „Schlagerfestival“, sondern sollte für alle Musikrichtungen offen sein. Allerdings sollte meines Erachtens auch die Kultur und die Musikszene des jeweiligen Landes repräsentiert werden und das geht irgendwie verloren, wenn fast alle nur noch in Englisch singen und nicht wenige Songs im Ausland „eingekauft“ werden. Zum Glück hat es sich ein wenig geändert….. Sorry, darüber wird man ja noch diskutieren dürfen.

  67. Mariposa

    30.03.2018 | 16:52

    @ GEF

    Die deutschen Beiträge (den diesjährigen vielleicht weniger) kritisiere ich aus diesem ganz besonders. Ich mache da keinen Unterschied, ganz im Gegenteil.

  68. Mariposa

    30.03.2018 | 16:53

    … kritisiere ich aus diesem GRUND natürlich

  69. Jorge

    30.03.2018 | 16:56

    @16:17h: Als Betroffener hast den Widerspruch Dogma/Diversity natürlich nicht verstanden. So what?! Überflüssig, das eigene Hardcore-Fandenken auf das Gesamtpublikum zu übertragen.
    @16:26h: Soll der Kommentator doch auch. Aber wenn wir sogar noch diskutieren müssen, dass Englisch leichter verständlich ist und eben nicht erst vorgekaut werden muss … ^^
    @16:32h: Logisch, hängt das an zuviel zugeschnittener Ware, die nur in der Bubble aufgesaugt wird (mein Lieblingsthema). Der Punkt – vermutlich auch DP’s – war aber, dass moderner, mainstreamiger Uptempo Mangelware ist .

  70. Mariposa

    30.03.2018 | 16:58

    @ Jorge

    Tja, ich nehme es halt so wahr, wenn ich mal mit nicht Hardcorefans über den ESC spreche, wie kürzlich mit einem Arbeitskollegen. Er meinte, ihm ist es zu viel Gehopse, zu viel Show und wenig gute Musik.

  71. Mariposa

    30.03.2018 | 17:07

    Komisch, für mich gab es früher viel mehr „zugeschnittene Ware“, die ich als öden und austauschbaren Mainstream empfinde….

  72. Trakol

    30.03.2018 | 17:21

    Autsch.
    ich finde auch, dass der Jahrgang ziemlich schlecht ist. Und von Aserbaidschan hab ich mir echt mehr erhofft.

  73. Cali

    30.03.2018 | 17:37

    Generic Pop Song ist wohl mittlerweile die ultimative Herabwürdigung eines Beitrages – nur gehört Pop ebenso zum ESC wie traditionelle Songs. Und wenn er gut gemacht ist, kann ich nichts dagegen einwenden – und der Beitrag aus Aserbaidschan ist gut gemacht. Klar, lyrisch ist es kein Meisterwerk, aber es ist eingängig und durchaus unterhaltsam, besonders mit einer guten Performance. Es wäre eine Bereicherung für das Finale, was sie auch wohl schaffen werden (80%). Mir zumindest gefällt es! ^^
    Platz 13 von 43
    -> Halbfinale 7 von 19

  74. Pasi

    30.03.2018 | 17:46

    Für mich ein grower. Anfangs fand ich es ganz okay, aber dieses „Luna move me up to the top“ bleibt einfach mega im Kopf. Deswegen liebe ich es mittlerweile!

    9/10

  75. Mariposa

    30.03.2018 | 18:55

    Für mich fällt Aserbaidschan definitiv unter die Kategorie „Schlager“. Ich stelle mir es gerade mit deutschem Text gesungen von Beatrice Egli vor, ist irgendwie kein Unterschied. Ich finde es schade, daß eine gute Sängerin verheizt wird.

  76. Ruhrpottler

    30.03.2018 | 19:45

    Luna, moon me up!

    Der Name der Sängerin bedeutet ,,wie der Mond“ – und Luna bedeutet auf portugiesisch ,,Mond“. Also hat dieser Song einen Mond-Bezug (viel besser als Joco mit ,,Full moon“ VE 2016) und ist sehr gelungen. Das ist nach Polen mein Platz 2, also Polen GOLD und Aserbaidschan SILBER. Und dass sie den Titel ,,X my heart“ genannt haben, finde ich super. Es ist eine gute Idee statt ,,Cross“ den Buchstaben X repräsentativ zu nehmen.

  77. alkibernd

    30.03.2018 | 20:01

    @Ruhrpottler

    Gähn. Diese „Ideen“ haben einen noch längeren Bart als der serbische Interpret.

  78. Blueshirt

    30.03.2018 | 20:28

    Ohrwurm wider Willen

    Aisel: „Luna, moon me up!“
    Mond: „Och du, das ist mir jetzt echt zu stressig. Sing doch in Lissabon, ja? Nacht!“

  79. Gaby

    30.03.2018 | 21:33

    Käme der Song z. B. aus San Marino oder Malta würde ich sagen, er hätte es schwer ins Finale zu kommen. Aber da es um Aserbaidschan geht … nun ja, ist er wahrscheinlich schon durch, noch bevor sie einen Ton in Lissabon gesungen hat.
    Meins ist der Song nicht, er ist nicht wirklich schlecht, aber irgendwie will er nicht zünden. Zu gleichförmig, irgendwie.

  80. Calv

    30.03.2018 | 21:55

    Von Aisel bin ich etwas enttäuscht, da ich mir doch einige Besonderheiten erhofft hatte, aber am Ende dieser völlig glattgebügelte Beitrag rauskam. Tut nicht weh, hat man sich schnell schöngehört,aber für ganz vorne ist es doch ein bisschen zu wenig. Finale müsste klappen, ist eben Aserbaidschan.

  81. JeG

    30.03.2018 | 22:08

    Grüße aus dem Pariser Reisebus Richtung Hamburg im Stau! :D Meine Laune sinkt, aber ich habe mich entschieden jetzt auch jeden Song mit 0, 1,2,3,4,5,6,7,8,10 oder 12 zu bewerten. Geben wir mal ne 2/10

  82. JeG

    30.03.2018 | 22:08

    *2/12 selbstverständlich

  83. ESC-Banause

    30.03.2018 | 22:13

    „X My Heart“ ist ein Song, denn man gut bei Singstar zum üben verwenden könnte. Wer Lust hat an einer Spielkonsole nach zu singen, darf es mit diesem Song gerne versuchen. Vorausgesetzt, er ist irgendwann mal bei auf einer Playstation erhältlich!

  84. Little Imp

    30.03.2018 | 22:14

    Von Kontopolous (alleine ohne Kirkorov) fand ich bisher nur einen Song rundheraus überzeugend, nämlich „Hold me“ (Aserbaidschan 2013). Von daher habe ich auch nicht besonders viel erwartet. „X my heart“ (das ist ein Ix, kein Kreuz, verdammt!) mäandert bei mir momentan im Bereich zwischen generischer Massenware und solider Handwerkskunst umher. Es hat ja durchaus ein paar catchy Momente. Trotzdem alles sehr schade, da mich Aserbaidschan von seiner Premiere in 2008 bis 2013 immer vollends überzeugen konnte (mit 2012 und 2013 als meine Favoriten). Jetzt dachte ich, sie hätten 2017 mit „Skeletons“ wieder in die Spur zurückgefunden. Leider ist dem nicht so. Ich bräuchte Aserbaidschan dieses Jahr nicht unbedingt im Finale, prognostiziere aber ein ähnliches Ergebnis wie „Miracle“ in 2016.

  85. Little Imp

    30.03.2018 | 22:22

    @ JeG

    Hatte ich auch erst. Mittlerweile bin ich aber auf „Kategorien“ 1 bis 5 umgestiegen, quasi wie bei den Prinz-Blog-Umfragen. Ist einfacher und reicht auch.

  86. ESC-Banause

    30.03.2018 | 22:43

    @JeG

    Ich bin einmal in meinem Leben zu Ostern in den Urlaub gefahren. Von Kiel in den Harz. Diese kurze Strecke dauerte aufgrund des Staus über 10 Stunden. Nie wieder fahre ich über Ostern in den Urlaub. Stau vorprogrammiert!

  87. JeG

    30.03.2018 | 22:45

    @ESC-Banause Nu stell dir mal die Strecke von Paris nach Hamburg vor…. 14 Stunden sind es eigentlich. Und dann noch 2 Stunden von da aus in mein kleines Kaff in MV. Halleluja, gut dass ich mir genug Sandwiches geschmiert habe…

  88. Jorge

    30.03.2018 | 22:48

    @JeG: Umweg über London gemacht? ;-) Hätten es nicht Croques statt Sandwiches sein müssen? ^^

  89. Jorge

    30.03.2018 | 22:49

    @Bandido: Du alter Femen-Aktivist. Schade, dass der schöne Gag so untergegangen ist.

  90. JeG

    30.03.2018 | 22:54

    @Jorge Wahrscheinlich macht der Busfahrer gleich nen Umweg über Italien, schadet ja auch keinem! Aber durch die 2h 30min anstehen in Versailles bin ich gegen ALLES abgehärtet. Und dieses Wort “croques“ habe ich mir in dieser Woche schon so oft von meinen Mitreisenden anhören müssen, da weigere ich mich, mein Sandwich so zu nennen! ^^

  91. ESC-Banause

    30.03.2018 | 22:56

    @JeG
    Stelle ich mir auf jeden Fall sehr stressig vor!
    Ist der Reisebus den wenigstens bequem? Möchte nicht wissen, wie viele Pausen notwendig sein werden, bis ihr in Hamburg angekommen seid.

  92. Jorge

    30.03.2018 | 22:58

    Ich mag die verruchten „Sandwiches“ von den Detroit Grand Pubahs. Wer mal bei einem Konzert von ihnen war, wird den schrägen alten Knacker mit dem Revolvergürtel voller Schnapsflaschen nicht vergessen.

  93. JeG

    30.03.2018 | 22:59

    @ESC-Banause Na toll! Gerade in diesem Moment hat der Busfahrer in brüchigem Englisch eine Pause angekündigt. Und der Bus wäre bequem, wenn mein Sitz nicht der Einzige hier wäre, bei dem die Funktion kaputt ist, bei der man ihn tiefer stellt. Toll.

  94. ESC-Banause

    30.03.2018 | 23:05

    @JeG
    Dann trinkst Du jetzt bestimmt noch einen Kaffee zu wach bleiben?!

  95. JeG

    30.03.2018 | 23:07

    @ESC-Banause Darauf bin ich mit meiner Thermoskanne auch vorbereitet! Melde mich Morgen früh noch mal, vielleicht sind bis dahin aus den 14 Stunden 20 geworden…. :D

  96. Cali

    31.03.2018 | 00:57

    Du Armer! Viel Glück auf Deinem Rückweg noch, vielleicht geht es ja jetzt schneller. ^^
    Vor 2 1/2 Jahren sind wir nach England mit dem Reisebus gefahren (Klassenfahrt). Fast 20 Stunden lang – es war unbequem, laut (vorletzte Reihe…), ohne Essen, keine Klopause (eisern durchgehalten) und, das war das Schönste, ich befand mich gerade auf dem Höhepunkt einer Erkältung! :D Die Nase lief ohne Ende und ich hatte furchtbare Kopfschmerzen…

  97. JeG

    31.03.2018 | 08:25

    @Cali das hört sich wahrlich nach keinem tollen Erlebnis an! Kurze Grüße aus dem Reisebus: Sind in Bremen, müssten dann wohl recht bald da sein.
    .
    Offtopic: Vor mir im Bus hat sich glaube ich die Lovestory des Jahrtausends entwickelt. Vorhin im Bus getroffen, jetzt kuscheln sie miteinander. Ich erlebe hier die spektakulärsten Dinge xD

  98. DerKai

    31.03.2018 | 08:45

    Nach Dihaj im letzten Jahr finde ich x my heart einfach nur ziemlich langweilig. Ich würde ein Finale ohne diesen Song absolut überstehen. Wenn Sie dabei ist, wäre es auch kein Unglück. Man braucht ja auch mal eine Pause…
    Off Topic: Die gekürzte Version von Meta/Moro ist raus. Ich finde es gelungen und bleibe überzeugt, dass Italien einen Top5-Kantidaten hat. Und auf meinem Haussender NDR2 läuft Michael Schulte jetzt täglich. Auch hier bleibe ich optimistisch. Das ich nichts für das Ende des Tableaus.

  99. Little Imp

    31.03.2018 | 11:17

    @ JeG

    Und als Soundtrack dazu dann bitte auch stilecht Spanien 2018 verwenden!

  100. Mariposa

    31.03.2018 | 12:50

    Und dazu noch ein bißchen Turrón… Das ist das klebrig-süßliche Zeug, daß es bei meinen spanischen Freunden zu Weihnachten gibt.

  101. Patrick Schneider

    31.03.2018 | 16:04

    @JeG: wieso bist du nicht mit dem Billigflieger ab Rostock-Laage geflogen?

  102. deutscheland

    31.03.2018 | 21:20

    Mir geht es ein wenig wie DJ Ohrmeister. Immer und immer wieder diese schwedischen Fabrikate für Aserbaidschan. Dabei stand doch in Aussicht, dass der diesjährige Beitrag teilweise in aserbaidschanisch sein könnte? Aber wieder nix mit Landessprache, wieder nix mit Orientfeeling so wie 2009. Aserbaidschaner und Türken sind doch voll die Bros, könnte man nicht wenigstens in Istanbul jemanden finden, der mal was machen kann, was nach Aserbaidschan klingt. Das könnte Aserbaidschan durchaus zurück in die Top 10 führen.
    So aber kreuzt sie ihr Herz (kreuzt man nicht eigentlich die Finger?) mit einem Lied, das mich kalt lässt. Eigentlich müsste das erste Finale ohne Aserbaidschan seit 2007 in diesem Jahr kommen, aber das Lied hat einen recht starken Refrain. Somit könnten sich die Aseris wieder ins Finale mogeln auf Kosten eines Landes, das es eher verdient hätte (Albanien z.B.).

  103. Manboy

    01.04.2018 | 21:57

    Kein Platz in meiner Komplett-Top 10. Finalwahrscheinlichkeit 60 %
    Eine eingängige Nummer, Aserbaidschan hat mich nicht enttäuscht. Ein Lied mit Ohrwurmgarantie. Finale ja und dann die typische Platzierung Aserbaidschans der letzten Jahre. Der Live-Gesang ist noch eine Unbekannte. Von der Performence erwarte ich viel. Hoffe auf was Kreatives und Neues (vielleicht irgendwas mit Farben). Freue mich auf den Auftritt. Aisel ist auch eine hübsche Frau, was will man(n) mehr!?

  104. Daan

    01.04.2018 | 22:22

    Ich hab eben auf Twitter ein Foto von dem Flügel, der bei ihrem Auftritt genutzt wird gesehen. Er ist mit vielen bunten Stickern und Schriftzügen wie ‚Aisel‘ ‚Eurovision‘ und natürlich ‚X my heart‘ geschmückt. Dazwischen sind noch Mickey Mäuse mit drei Augen, aber ohne Ohren sowie einer Regenbogenflagge. Aber das Piano rettet den Song weniger als die Juries :)

  105. fan819

    03.04.2018 | 14:23

    Aserbaidschan: 3/12 Punkten

    Was mich so sehr stört an der Nummer ist, dass Aisel sonst ganz andere Musik macht und sich hier total verbiegt für den ESC. Martina Bartra lässt grüßen. Das Lied kann man locker weghören ist halt solide gemacht. Denke das wird AZE erster NQ.

  106. Tom-Paul

    08.04.2018 | 11:42

    Aserbaidschan

    Sie ist wohl mit Abstand der größte Wackelkandidat und könnte vielleicht sogar das schlechteste Ergebnis für Aserbaidschan einfahren, wenn sie den Finaleinzug verpasst. Jedoch ist es Aserbaidschan und somit wird sie es wahrscheinlich ganz knapp ins Finale schaffen. Ich gönn es ihr aber nicht, weil ich es Schade finde das sie von ihrem eigentlichen Stil abweicht! Da gibt es andere Länder die es mehr verdienen und es vielleicht nicht schaffen!

  107. Thomas Mayer

    11.04.2018 | 17:41

    Aserbaidschan

    Der Song:
    0815-Elektropop Song wie schon der von Demy letztes Jahr, verschwendetes Talent für eine solch großartige Künstlerin wie Aisel (eigentlich ganz ähnlich zu Levina). Der Song passt überhaupt nicht zu ihr und das merkt man auch.

    Live:
    Also das in Moskau und insbesondere gestern in Tel Aviv war ja erschreckend schlecht. Man merkt schon sehr stark, dass sie sich nicht wohl fühlt mit dem Song und das drückt sich in ihren Live-Auftritten wieder. Da ist noch SEHR viel zu tun bis Lissabon….

    Prediction:
    Die werden für die Performance in Lissabon sicherlich noch etwas aus dem Hut zaubern, aber ich glaube sehr stark, dass es dieses Jahr so weit ist und Aserbaidschan im Semi hängen bleibt

  108. Wer eigentlich ist beim ESC auf die Idee gekommen, den Mond anzuheulen.? Eine völlig unübliche Metaphorik in der Pop-Branche. Natürlich die Rumänien bzw die Bonsai-Rumänen mit ihrem unsäglichen psychedelichen Gewimmere 2000 respektive 2013 (die hieß ja schon so) entweder mit grausigem Trickkleid oder noch grausigerer Trickflöte?

    Now I feel when the moon is playing on and on and on with my heart
    Simply ‚cause your love is real
    Ohhohohohohohoooohohohohohohoh.. Wäh !.

    Dabei ist der Mond eher ein freundlicher spielerischer Geselle wie nicht nur Lady Macbeth und Boticcellis Venus wussten, sonder auch Eddy Friels bester irischer Beitrag aller Zeiten:

    You can sail on any ocean
    Dream an easy melody
    Moonlight magic shines so gently
    Moonlight magic harmony

    Dieser fröhliche aserische Beitrag ist doch verglichen mit den überproduzierten leeren Anstrengungen aus Zypern und Australien das reinste bukolische Satyrspiel und man kann mit der Sängerin des zweitbesten irischen Beitrags ever nur laut rufen :

    For so many hearts are broken by one little lie
    Cross your heart and hope to die

    Im Finale wird Vollmond sein !

    5/10

  109. Alkibernd

    14.04.2018 | 21:51

    LA LE LU

    Wer eigentlich ist beim ESC auf die Idee gekommen, den Mond anzuheulen.? Eine völlig unübliche Metaphorik in der Pop-Branche. Natürlich die Rumänien bzw die Bonsai-Rumänen mit ihrem unsäglichen psychedelichen Gewimmere 2000 respektive 2013 (die hieß ja schon so) entweder mit grausigem Trickkleid oder noch grausigerer Trickflöte?

    Now I feel when the moon is playing on and on and on with my heart
    Simply ‚cause your love is real
    Ohhohohohohohoooohohohohohohoh.. Wäh !.

    Dabei ist der Mond eher ein freundlicher spielerischer Geselle wie nicht nur Lady Macbeth und Boticcellis Venus wussten, sonder auch Eddy Friels bester irischer Beitrag aller Zeiten:

    You can sail on any ocean
    Dream an easy melody
    Moonlight magic shines so gently
    Moonlight magic harmony

    Dieser fröhliche aserische Beitrag ist doch verglichen mit den überproduzierten leeren Anstrengungen aus Zypern und Australien das reinste bukolische Satyrspiel und man kann mit der Sängerin des zweitbesten irischen Beitrags ever nur laut rufen :

    For so many hearts are broken by one little lie
    Cross your heart and hope to die

    Im Finale wird Vollmond sein !

    5/10

  110. Mariposa

    14.04.2018 | 22:10

    Ich bin so gar nicht scharf auf eine Qualifikation von AZ. Da gibt es nun wirklich eine Reihe besserer Songs im ersten Semi, sogar das von einigen geschmähte „Fuego“. In der Tat, da wird eine interessante Sängerin in ein ESC-Korsett gezwängt. Warum hat man nicht mehr Mut bewiesen ?

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