Rumänien

ESC Songcheck (24): „Yodel it!“ von Ilinca ft. Alex Florea

Wer geglaubt hat, dass Jodeln nur im Alpenraum stattfindet, hat sich schwer geschnitten. Auch auf dem Balkan gibt es Gebirge, durch die sich seit Jahrhunderten die Menschen zujodeln. Nun auch erstmals beim ESC – zumindest aus diesem Landstrich. Dies ist unser Songcheck.

Die 18-jährige Abiturientin Ilinca sowie der 25-jährige Alex könnten musikstilistisch fast nicht weiter voneinander entfernt sein. Und doch eint sie, dass sie ihre Karrieren in rumänischen Castingshows begonnen haben. In unterschiedlichen Jahren waren sie bei „X-Faktor“ und bei „The Voice“ dabei. Zum Sieg hat es für keinen der beiden gereicht – aber für den Karriereverlauf ist sowas ja heutzutage auch nicht mehr entscheidend.

Ilinca schafft hoffentlich in diesem Jahr noch ihren Schulabschluss und Alex wird versuchen, sein Theaterstudium an der Universität der Schönen Künste in Constanta fortzusetzen. Vorher werden sie aber noch versuchen, beim ESC in Kiew eine gute Figur zu machen. Und mit gemischten Doppeln (2002, 2008, 2010, 2014) hatte Rumänien ja eigentlich immer ordentliche bis sehr gute Platzierungen!

Die Vorentscheidung Anfang März gewannen sie deutlich. HIER könnt ihr dazu noch einmal unseren Live-Blog nachlesen, der ganz anders endete, als ursprünglich geplant und deshalb heute schon zu den absoluten Klassikern auf diesem Blog gezählt werden kann.

 

Der Song

„Yodel it!“ handelt von der alten Weisheit, nichts auf die lange Bank zu schieben, seine Träume zu leben und keinen Tag ungenutzt verstreichen zu lassen. Der Songtitel könnte also passenderweise als zeitgemäßes „Carpe Diem!“ aufgefasst werden:

Now what’s the use of being so confused.
Of doing all this work you really don’t want to be doing
But you’ll be fine, it’s time to feel alive
Don’t stop from reaching for the stars and keep on moving

So bring it on, bring it on, I’m a dreamer
If you don’t believe it, come and see me, I will teach ya
If you never try, you’ll never be alive
You are gonna miss out on this ride!

Musikalisch haben wir es hier eigentlich mit einem Genre zu tun, dass beim ESC bisher eher weniger mit Erfolg gesegnet ist. Alex rappt sich im wesentlichen durch den Song, während Ilinca den melodischen Part übernimmt und um ihr Leben jodelt. Ein Gegensatz, den man gern für einen albernen Gimmick halten könnte, aber dennoch bekommt der Song genau dadurch den für einen ESC-Song so wichtigen Instant Appeal!

Die Idee zu diesem Song hatten Mihai Alexandru und Alexa Niculae. Mihai schreibt schon seit vielen Jahren Songs für die rumänische ESC-Vorauswahl, einmal gelang ihm auch schon ein Sieg. 2003 in Riga sang Nicola das von ihm verfasste „Don’t break my heart„. Texterin Alexa nahm 2009 selbst an der Vorentscheidung teil mit „A Girl like me„, kam allerdings über das Semifinale nicht hinaus.

Der Song beginnt mit einem Trommelwirbel, an den sich ein Rap im Marsch-Rhythmus und ein wenig Gejodel anschließt – gleichsam einer Mini-Ouvertüre zu dem, was dann kommt. Es folgt eine zweimalige Abfolge von Rap-Strophe und Jodel-Refrain, an die sich dann ein Bridge anschließt. Und die hat es in sich und entwickelt innerhalb von 35 Sekunden ein ziemlich dynamisches Eigenleben, bevor Ilinca dann zum ultimativen Zungenbrecher-Jodler ansetzt. Ob sie ihr Abitur bestehen wird, steht noch in den Sternen, das Jodeldiplom kann man ihr getrost mit Sternchen verleihen!

 YouTube Preview ImageRumänien 2017 – Ilinca feat. Alex Florea: Yodel it!

 

Die Präsentation

Auch, wenn die Jodelei in unseren Breitengraden gern mal für betulich, rückständig und zu traditionell gehalten wird: Das ist nicht überall so und das demonstriert Ilinca insbesondere durch ihr sexy Outfit eindrücklich. Deshalb erteile ich ihr für Kiew auch absolutes Dirndl-Verbot und auch ansonsten gibt es was auf die Finger, wenn ich sie auch nur in der Nähe einer Tracht sehe. Rein optisch machen die beiden jungen Leute das instinktiv schon richtig und ich denke, dass man sie von der Delegationsleitung her auch ihr Ding machen lässt. Kommt ja auch nicht immer und überall vor…

Bei der Vorentscheidung standen keine LED-Schirme zur Verfügung, dort hat man mit einer heftigen Lichtshow den Song in seiner Dynamik unterstützt. Vielleicht reicht das auch in Kiew – meinetwegen muss es nicht immer eine Bilderorgie aus dem Hintergrund geben – vor allem, wenn man vom Song gar nicht abzulenken braucht, wie in diesem Fall. Deshalb würde ich eine einfarbige Hintergrundbeleuchtung deutlich bevorzugen. Aber egal, wofür man sich entscheidet – solange keine Bergpanoramen an uns vorüberziehen, ist alles gut!

Und bis Kiew werden die Zwei ihren Auftritt auch dermaßen oft absolviert und durchgespielt haben, dass Ilinca nicht – wie beim Vorentscheidungsauftritt – immer mal wieder hin- und her tippelt, bis sie den richtigen Abstand zu Alex und ihre Position für den jeweils anstehenden Dance-Move gefunden hat.

 

Was PRINZ-Blogger darüber denken

DJ Ohrmeister: Ungewöhnliche Kombi, gut performt, aber ein bisschen mehr Pfeffer hätte man der Komposition ja doch gewünscht. Kommt oft vor beim ESC – coole Idee, nur leider eher mittel umgesetzt.

Jan: Wenn irgendetwas Instant Appeal hat, dann das Jodeldiplom aus Bukarest! Wie Ilinca zum Schluss des Songs das zweite Futur bei Sonnenaufgang interpretiert, ist schon beeindruckend! Allerdings setzt bereits ab dem zweiten Zuhören ein gewisser Nervfaktor ein. 

Marc: Ich bin zwar kein Yodel-Fan, aber dieser Beitrag macht den ESC bunt und gehört ins Finale. Der Beitrag polarisiert vermutlich stark, aber diejenigen die es lieben, werden auch dafür anrufen.

OLiver: Tolles Konzept mit höchst geeigneter Ausführung. Die Chemie von Ilinca und Alex stimmt, ein Song, der auf Anhieb Freude macht und wegen seines Alleinstellungsmerkmals in Erinnerung bleibt. Eines der wenigen ESC-Lieder, in dem mich der Rap-Part überhaupt nicht stört.

Peter: Witzig, charmant, originell – I like, like, like. Illinca und Alex sind schlicht klasse und der Song hat exakt den instant appeal und das Augenzwinkern, den bzw. das es für den ESC braucht. Yodel it! wird weit kommen und das ist verdient. Wir haben lernen dürfen, dass Jodeln auch in Rumänien Bestandteil der Musikkultur ist, also unerwartet auch ein Kulturgut jenseits der DACH-Länder ist. Ich habe grundsätzlich einen weak spot für Songs, die traditionelle musikalische „Rituale“ des Absenderlandes zitieren und/oder in Landessprache gesungen werden. Und Rumänien ist ein so schönes, vielfach unentdecktes Land, auch das verdient, in ein superpositives Fazit einbezogen zu werden.

Jeder ESC-Titel wird im Songcheck von allen PRINZ-Bloggern nach ihrem persönlichen Gusto auf einer 11-stufigen Skala (12-10-8-7-6-5-4-3-2-1-0) bewertet, wobei 12 die höchste Wertung darstellt. Die Wertungen werden addiert. Unser persönliches subjektives Gesamtbild:

 

Die Prognose der PRINZ-Blogger

Hier geht es nicht um das persönliche Gefallen, sondern um eine Prognose. Rumänien hat  nach Einschätzung aller PRINZ-Blogger eine Qualifikationschance von 90 Prozent und landet damit auf Platz 1 in Semifinale 2. Hier geht es zur Prognose der PRINZ-Blogger für das zweite Semifinale.

 

Was PrinzBlog-Leser darüber denken

Little Imp: Ich find die Nummer spaßig. Kann aber auch an dem Wein liegen, den ich mittlerweile intus habe. ;-)

Inge Periotte: Ich bin nicht gerade ein Jodel-Fan und ich hasse Rap, aber das da, das ist sowas von genial! Die nutzen nicht mal die vollen drei Minuten aus, und trotzdem passiert in diesem Song mehr als in jedem anderen Song dieses Jahrgangs (Italien vielleicht mal ausgenommen). Super Komposition, tolles Arrangement und vor allem geniales Crossover. Und vor allem schön: Man merkt der Audio-Version schon an, dass der ganze Act nicht so bierernst nimmt (Gegenbeispiel zu Kroatien). Sowas macht einfach nur Spaß und spielt hoffentlich ganz vorne mit!

Frederic: Ein Song mit hohem Wiedererkennungswert, über den schon seit Wochen geredet wird und der (zumindest in Rumänien) auch bei Juroren ankommt. Nicht mein Favorit, aber sicher obere Hälfte und ich wüsste nicht, wie er im Semi scheitern sollte.

Kathrin: Ich komme mir mal wieder vor wie ein Alien. 67x ausgezeichnet und 61x gut für die Jodelnummer, ich glaub es nicht. Für mich ist das ein Lied zum Fremdschämen, sorry, und mit großem Abstand auf dem letzten Platz bei mir. Keine Ahnung, wie einem sowas gefallen kann, aber mein Musikgeschmack ist ja bekanntlich eh nicht mehrheitsfähig hier :-)).

Manboy: Das Lied hat großen Wiedererkennungswert. Hab das Lied schon die ganze Zeit im Kopf und es will nicht wieder raus. Er macht seine Sache ganz gut (auch vom Styling viel besser als der vorherige Auftritt). Sie ist für mich der Problemfall. Sie singt so hoch, dass es teilweise richtig nervig wird. Dabei auch etwas zu viel Gejodele. Das schlimmste wäre, wenn sie jetzt so eine Karpaden-Dirndel-Nummer draus machen würden. Es sollte aus meiner Sicht lieber modern rüberkommen. Insgesamt ein guter/unterhaltsamer Beitrag.

 

Social Media

Sowohl Ilinca als auch Alex haben eigene Accounts, eine längerfristige Zusammenarbeit der beiden scheint – jedenfalls momentan – noch nicht vorgesehen zu sein:

Facebook Ilinca, Facebook Alex
Instagram Ilinca, Instagram Alex
Twitter Alex (Ilinca hat auch einen Account, der ist aber leer…)

 

ESC-Songcheck Rumänien: Ilinca und Alex Florea...

  • kommen bombensicher ins Finale (62%, 161 Stimmen)
  • kommen vermutlich ins Finale (22%, 58 Stimmen)
  • scheiden im Semifinale aus (9%, 22 Stimmen)
  • sind schwer einzuschätzen (7%, 17 Stimmen)

Wähler gesamt: 258

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Vorschau: Morgen geht es hier weiter mit den hübschen Schwestern aus den Niederlanden, die sich Tjabe (wer sonst?) mal näher vorknöpft.

 

Bereits erschienen:

Semifinal 1:
(1) Albanien: „World“ von Lindita
(2) Aserbaidschan: „Skeletons“ von DiHaj
(3) Australien: „Don’t come easy“ von Isaiah
(4) Belgien: „City Lights“ von Blanche
(5) Finnland: „Blackbird“ von Norma John
(6) Georgien: „Keep the faith“ von Tamara Gachechiladze
(7) Montenegro: „Space“ von Slavko Kalezić
(8) Portugal: „Amar pelos dois“ von Salvador Sobral
(9) Schweden: „I can’t go on“ von Robin Bengtsson
(10) Griechenland: „This is love“ von Demy
(11) Polen: „Flashlight“ von Kasia Moś
(12) Moldawien: „Hey Mamma!“ von SunStroke Project
(13) Island: „Paper“ von Svala
(14) Tschechien: „My turn“ von Martina Bárta
(15) Zypern: „Gravity“ von Hovig
(16) Armenien: „Fly with me“ von Artsvik
(17) Slowenien: „On my way“ von Omar Naber
(18) Lettland: „Line“ von Triana Park

Semifinal 2:
(19) Serbien: „In too deep“ von Tijana Bogićević
(20) Österreich: „Running on air“ von Nathan Trent
(21) Russland: „Flame is burning“ von Yulia Samoylova
(22) Mazedonien: „Dance alone“ von Jana Burčeska
(23) Malta: „Breathlessly“ von Claudia Faniello

Aktuell, Charts & Rankings

45 Kommentare Kommentar schreiben

  1. Mona

    16.04.2017 | 19:17

    So gar nicht mein Fall, aber ein ESC ohne spassnummer ist auch nix. Muss ehrlich sagen, das die Stimme von diesem Herrn extrem nervt. Rap mag ich persönlich nicht. Wäre bei Ungarn nicht der Rap Part, wäre Ungarn mein diesjähriger Favorit.

  2. Inger Johanne

    16.04.2017 | 19:40

    Ich finde ja eher ihre als seine Stimme nervig – wenn sie nicht jodelt, sondern singt, geht mir das durch Mark und Bein. Richtig fuchtbar. Ansonsten ist das überhaupt nicht mein Ding, aber ich verstehe schon, warum es vielen gefällt, und es stört mich auch nicht, dass Rumänien damit locker ins Finale einziehen wird. Immerhin haben die beiden Spaß auf der Bühne und bringen das auch rüber.

  3. biobanane

    16.04.2017 | 19:40

    Rumänien scheint ja schon in den Tiefen des schlechten musikalischen Geschmacks zu wühlen, und zieht dann doch immer wieder etwas erfrischend Trashiges heraus. Andererseits ist das ein Lied, das ich mir seit dem Vorentscheid nicht mehr angehört habe und so wird es wohl auch in den nächsten Wochen sein. Also locker Finale aber nichts was wirklich nachhaltig wäre.

  4. Usain

    16.04.2017 | 19:48

    Supernummer, kommt ganz sicher nicht in meine Playlist, aber für 3 Minuten am 13. Mai ist das Ding ideal. Macht Spaß, erstaunt und tut nicht weh. Außerdem haben die beiden eine 1a Chemistry miteinander auf der Bühne

  5. BB

    16.04.2017 | 20:19

    Ämm… nope

  6. Bernd

    16.04.2017 | 20:24

    Ganz, ganz schrecklich, für mich der wirklich allerletzte Platz in diesem Jahr. Alles was auch nur ansatzweise mit Volksmusik daher kommt erzeugt bei mir einen Brechreiz – da mir dieses gejödele auch sicher im Finale nicht erspart bleibt, werde ich wohl schon mal die Tüte bereithalten;-)

  7. simon

    16.04.2017 | 20:28

    Ich kann leider nichts machen,auch wenn die Beiden nicht unsympathisch sind,es ist meine absolute Hass Nummer.Es ist ein ganz schlimmes Lied und ich bete zu Gott es scheidet sang und klanglos aus……

  8. deutscheland

    16.04.2017 | 20:36

    „Yodel it“ ist für mich einer der Highlights in diesem Jahr und ein weiterer Beweis dafür, wie gut der Südosten unseres Kontinents ist. Das ist zwar ziemlich schräg, macht aber viel Laune. Insbesondere Alex kann gute Stimmung machen. Ich hoffe, dass sich Europa vom Jodeln anstecken lässt, auch wenn der rumänische Beitrag schon polarisierend ist und ich persönlich das Jodeln eher mit Österreich verbinde als mit Rumänien. Natürlich ist „Yodel it“ irgendwie ein Grenzfall, zumal man ja gerne dem Jodeln von oben herab begegnet. Aber man muss auch hierzu eine Stimme haben und die hat Ilinca auch, deswegen hat sie das Jodeldiplom und darüber hinaus auch das Finale zusammen mit Alex verdient. Außerdem bin ich immer froh, wenn es auch mal einen Spaßbeitrag gibt und das ist „Yodel it“ auf jeden Fall. Schon im letzten Jahr hatte Rumänien einen Top-Beitrag, der aber leider wegen der Finanzpolitik von TVR disqualifiziert wurde, was ich immer noch als Verlust empfinde. Dafür aber kommen die Rumänen in diesem Jahr so wie sonst auch immer seit 2004 ins Finale und werden beim Publikum sicher viiiiiieeeellll mehr holen als bei der Jury.

  9. Kontrapunkt

    16.04.2017 | 20:39

    Kathrins Kommentar bringt es für mich auf den Punkt. Dazu kann man noch die Aussage von „Dr. Eurovision“ ergänzen, dass es sich bei dem Beitrag um eine „psychische Belastungsprobe“ handle. Absolut furchtbar, da der Beitrag gleich 2 „Musik“formen kombiniert, die ich gar nicht ausstehen kann: Rap und jodeln. Und wäre es nicht Rumänien, würde das floppen. So wird es aber leider einem besseren Titel einen wertvollen Finalplatz wegnehmen.

  10. Nick

    16.04.2017 | 20:42

    Wundert mich das es bisher nur negative Kommentare zu Yodel It gibt. Also genau der richtige Moment für das erste positive Kommentar: Ich bin nämlich ein Fan des Lieds!
    Das kommt beim ESC sicher weit nach vorne. Das ist Top 10 Material. Im Televoting werden sie sicher viele Punkte bekommen, aber die „Experten“ aus der Jury werden das eventuell runtervoten. Am Ende wirds dann mindestens eine Platzierung in der linken Tabellenhälfte.

  11. ESCFrank

    16.04.2017 | 20:54

    Nur ein Wort… nervtötend!!!!!!

  12. Ruhrpottler

    16.04.2017 | 21:10

    Ganz großes Kino! WOW! Ich liebe den Song und es ist einfach großartig. Dass viele den Song nicht mögen, kann ich verstehen, aber meinen Geschmack trifft dieser Song voll. Die Kombination Rap und Gejodel ist sehr schön geworden, obwohl ich kein Fan von beidem bin. Der Song macht einfach Spaß. Höre ich sehr gerne. Den Bridge-Part finde ich am allerbesten, weil da die Dynamik richtig heraus kommt und diese beiden schwierigeren Jodeln von Ilinca hat dem Song nochmal Kraft gegeben, weil ein drittes mal der gleiche Refrain wäre zu langweilig. TOP LEISTUNG. 12 points to Romania.

  13. ESC17

    16.04.2017 | 21:27

    Sehr nerviges Lied. Klar ist sowas mal spannend für den ESC weil es ja absolut nicht alltägliche Musik ist… aber für mich ist es-da gehe ich mit Frank-nervtötend. Halte von sowas nichts aber der Finaleinzug wird nur Formsache sein schätze ich mal.

  14. Jorge

    16.04.2017 | 21:31

    Also ich habe beim Lesen der (entnervten) Kommentare viel Spass .. und das tolle ist, ich werde sie alle nach Semi & Finale im Mai wieder lesen!
    Genauso zaubert mir Yodel it immer wieder ein Lächeln ins Gesicht. Nach dem maltesischen Tranquilizer genau der richtige Stimmungsaufheller. Klar, habe ich auch „Kopfschüttel“-Reaktionen in der Vergleichsgruppe zu hören bekommen, na und?
    Meine 10 Cents: Yodel It ist mal ein anderer Crossover, eben nicht diese hochalpine Klischeepampe, wird in einem rotzigen Vorstadtslang vorgetragen. Es ist kaum mit irgendwelchen tiefgründigen Aspekten gesegnet und lebt nicht von tollen Soundeffekten, sondern ist einfach eine entspannte feelgood-Nummer von einem spannenden Pärchen. Muss ich das 10x am Stück hören? Nein. Aber zwischendurch hebt es die Stimmung.
    So, jetzt lass ich euch mit eurer Trauerstimmung wieder alleine.

  15. Cal

    16.04.2017 | 22:03

    Für mich fiel die Nummer auch unter „geht gar nicht“… Bis, ja, bis Eurovision.tv die Teilnehmer in Israel u.a. beim Baumpflanzen begleitet hat. Als der Reporter Ilinca fragte, ob sie ihr Bäumchen nicht anjodeln will, auf dass es wächst und gedeiht, hat sie ein herrliches doof-liebenswürdiges Gesicht gemacht. Seitdem find ich die nur noch sympathisch.
    https://youtu.be/rO3JmEMxGaA?t=4m51s

    Und genau das ist mein Problem dieses Jahr: Diese ganzen Behind-the-Scenes-Videos sorgen dafür, dass ich Künstlern die Daumen drücke, denen ich das eigentlich gar nicht wünsche! Aaaaah, Luxusproblem!

  16. togravus

    16.04.2017 | 22:10

    Ganz fürchterlich und zusammen mit Valentina und Gefolge ganz unten auf meiner Liste. Die Televotingunterstützung wird aber wohl für eine Finalteilnahme reichen.

  17. Matty

    16.04.2017 | 22:50

    Da nimmt Rumänien nach einem Jahr Pause wieder am ESC teil und dann schickt das Land auch noch eine Gaganummer nach Kiew! Der Song ist nervig und da Rap es in der Geschichte des Wettbewerbs immer schwer hat denke ich, daß es in diesem Jahr auch nicht ins Finale kommen wird.

  18. Kathrin

    16.04.2017 | 22:55

    Huch, starke Diskrepanzen zwischen @Jorges Ansicht zur Jodelnummer und meiner, oh Nein ;-).
    Zur Sache: meine Meinung hat sich nicht geändert, letzter Platz in meinem persönlichen Ranking. Ich finde alles an dieser Nummer einfach nur schrecklich, absoluter Hassbeitrag für mich, der aber wohl leider ins Finale einziehen wird. Warum auch immer…

  19. simon

    16.04.2017 | 22:59

    Ich finde es echt lustig wie manche versuchen mit fadenscheinigen Argumenten sich das Lied schön zu reden…Hilft nichts..Das Lied ist besser aufgehoben bei irgendwelchen Zeltfesten wo dann die Suffköpfe mitgröhlen können…Das ist nähmlich das Klientel für diesen Song…

  20. Jorge

    16.04.2017 | 23:12

    @Kathrin:
    Bei der Ukraine sollte es aber wieder mit uns klappen! Hoffe ich … ;-)

  21. OLLI D.

    16.04.2017 | 23:16

    Schauderhafter Beitrag!

  22. togravus

    16.04.2017 | 23:17

    @ Kathrin, Danke, dass es Dich gibt. ROU17 ist DJ Ötzi-Niveau …

  23. kaspar

    16.04.2017 | 23:22

    Endlich Rumänien! Ein Song, der mir mal richtig gefällt. Liegt in meinen persönlichen Top Five des Jahrgangs und dürfte sich am Ende auf der linken Seite des Scoreboards befinden. Und mal ganz vom witzigen Lied abgesehen – Ilinca ist ja wohl der Hingucker des Jahres; sie hat eine fantastische Figur. Good luck, Romania!

  24. Inge Periotte

    16.04.2017 | 23:42

    Ich liebe es immer noch :-)))) Meine Nummer drei!!!

  25. togravus

    16.04.2017 | 23:45

    Et tu Inge P.? LOL

  26. Yasi

    17.04.2017 | 00:01

    Ich könnte gerade einfach nur noch heulen. Der ESC dieses Jahr ist höchstwahrscheinlich für mich gelaufen, weil meine Mitgucker abgesprungen sind :(
    Nun ja, wenn es in diesem schwierigen zweiten Semifinale einen sicheren Finalqualifikant gibt, dann ist es Rumänien. Der Rest ist für mich offen.

  27. Samuel

    17.04.2017 | 02:12

    Ich liebe dieses Lied, am Anfang habe ich es etwas skurril empfunden aber jetzt liebe ich es. Und ihr werdet sehen das sie ins Finale kommen und sogar unter die Top 10 sein werden weil sie sicher gut abschneiden werden und bei Televoting werden sie sehr viele Punkte sammeln!!

  28. biobanane

    17.04.2017 | 09:48

    Komisch dass dieses Lied so polarisiert. Habe ja schon gesagt, dass ich es mir kaum sonstwo anhören würde, aber als Show ist das doch nett anzusehen. Schöner Kontrast zwischen dem böse stampfenden Mann und der lieblich jodelnden Frau. Scheinbar nimmt die das Jodeln sogar ernst, siehe Video auf der deutschen Seite, wo sie deutsche Jodelklassiker singt, aber ich denke nicht, dass damit das Jodeln in die Rockmusik Einzug nehmen wird. Auch kann ich nicht so ganz verstehen, was ein Hassbeitrag ist, mir gefallen diesen Jahr wohl 90% der Lieder nicht, aber trotzdem wird des ESC wieder unterhaltsam werden, eben weil gejodelt wird, oder weil unsympathische Männer in Maßanzügen auf dem Laufband laufen. Solange das nicht gewinnt, ist es doch toll.

  29. Mariposa

    17.04.2017 | 10:17

    Trashbeitrag der tatsächlich noch besseren Sorte…. Der Typ ist zumindest heiß und das Mädel kann tatsächlich singen, zum Schluß hin wird das Liedchen leider ziemlich nervig. Ich prognostiziere hervorragendes Abschneiden beim Televoting und eine Mißachtung von Seiten der Juries, könnte für einen Finaleinzug knapp reichen. Ich werte mal mit 3 von 10 Punkten, da gibt es wahrlich schlimmere Beiträge dieses Jahr. Der ESC in dieser Form ist eh nicht mehr ernst zu nehmen, da ertrage ich auch gerne so etwas.

    1. Österreich 7/10
    2. Mazedonien 4/10
    3. Rumänien 3/10
    4. Malta 3/10
    5. Serbien 2/10
    3. Malta 3/10

  30. Kathrin

    17.04.2017 | 11:49

    @Jorge
    Ich bin guter Dinge, dass es da wieder eine Übereinstimmung gibt :-).

  31. Kathrin

    17.04.2017 | 11:52

    Ach, wieder zu schnell abgeschickt:
    @togravus
    Dankeschön! Ich freue mich immer, wenn wir einer Meinung sind :-)).

  32. Manboy

    17.04.2017 | 12:24

    Kein Platz in meiner Komplett-Top 10. Finalwahrscheinlichkeit 70 %
    Danke fürs zitieren. Meine Meinung hat sich nicht geändert. Macht Stimmung.

  33. togravus

    17.04.2017 | 12:29

    @ Manboy, stimme Deinem letzten Satz zu. Macht Stimmung … allerdings schlechte … zumindest bei mir.

  34. Petra

    17.04.2017 | 12:39

    @Matty
    …..Und was ist gegen Gaga-Nummern zu sagen?
    Ich sage da nur: “ Sieben sieben ay lu lu sieben sieben eins zwei“ oder auch „Wadde Hadde du denn da“ und zu guter letzt “ Jedes Haserl hat a Naserl“.

    Und wir alle wissen wie die abgeschnitten haben.

    Deshalb lasse ich mich beim zweiten Semi gerne von den beiden be“jodeln“. Und das nach der maltesischen Schlaftablette……
    Meine Stimme haben die zwei!

  35. Kathrin

    17.04.2017 | 13:21

    Ich bin eben gerade nicht der Meinung, dass das eine Gaga-Nummer im Stile von z.B. Verka (die ich nach wie vor große Klasse finde) ist, bzw. sein soll. Ich fürchte, dass die beiden das eher ganz ernst meinen, das ist ja (u.a.) das Schlimme.

  36. roxy

    17.04.2017 | 13:27

    Für mich einer der schlechtesten Songs, aber hoher (unfreiwilliger?) Unterhaltungswert…… ich fürchte, das kann recht weit kommen….

  37. Jorge

    17.04.2017 | 14:00

    Ob sie damit ein „höheres“ Ziel verfolgen, mag man ja bezweifeln. Hier ist aber nicht der Kitsch die „Kunst“ (wie beim Kroaten). Die Idee, Rap mit Jodeln zu verbinden wird sicher nicht in einem intellektuellen Diskurs oder am Reißbrett entstanden sein, sondern nach dem Motto – lass es ausprobieren und sehen was herauskommt. Auch deren Bühnenshow ist doch ein Spiel mit den Klischees (Ghettomacker/Unschuldslamm). Würde das Prinzip der Nummer eher mit den Babushkas vegleichen. Also ja: Da ist Ironiefaktor enthalten. Gerade der Gegensatz der beiden Genres und von Mihai/Ilianca macht den Spaß aus.

  38. Kathrin

    17.04.2017 | 18:07

    @Jorge
    Die Babushki fand ich auch schrecklich, von daher passt für mich dieser Vergleich sehr gut ;-).

  39. FrankS

    17.04.2017 | 21:33

    Einfach nur schrecklich

  40. biobanane

    17.04.2017 | 22:05

    @Mariposa Wir wissen wir nicht erst seit Tim Bendzko, dass Juroren nicht unbedingt nach musikalischem Fachwissen entscheiden. Daher sehe ich da keine Probleme. Andererseits bei Zoé und dem Polen letztes Jahr haben sie es dann doch mal gemacht, die waren aber auch beide extrem merkwürdig, weil keinerlei Ironie fühlbar war.

  41. varad

    18.04.2017 | 03:49

    Das der Song polarisiert bei vielen hier, konnte man ja bei der Übertragungen der finalen Entscheidung aus Bukarest sehen. Ich finde Yodel It ist ein nettgemachter Song der raussticht. Ilinca ist was die internationale Jodel Szene angeht keine Unbekannte, talentiert, hat mehrere internationale Jodel Wettbewerbe gewonnen und gehört zu den besten in diesem Metier in Europa und die besten Jodler kommen vom europäischen Kontinent. Alex macht den Rap Part ok, Finalteilname ist drin (auch wenn es einige sicher nicht gerne hören) und auch im Finale ist einiges damit drin (Mein Tip: Top 10). Es sticht in einer sehr eintönige Anreihung von Songs einfach heraus.

  42. Matty

    18.04.2017 | 10:16

    @Petra

    Dagegen kann aber der rumänische ESC-Beitrag nicht anstinken! Verka und Raab waren ganz großes Kino!

  43. Lorena

    18.04.2017 | 21:29

    Das ist mal was anderes als das, was man sonst beim ESC hört. Inzwischen nervt es mich allerdings ziemlich.

  44. as

    21.04.2017 | 13:03

    Megagrütze!!! Nervt einfach nur.

  45. escfan05

    21.04.2017 | 19:11

    Als ich das erstemal von diesem Song hörte, dachte ich, das wird so ein Volksmusikkram. Ich war positiv überrascht wie modern der Song dann doch produziert worden ist. Komischerweise wird in dem Lied relativ wenig gejodelt. Rumänien wird damit ins Finale kommen. ‚Top 10 ist möglich, aber für ganz weit vorne wird es nicht reichen.

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