Niederlande

ESC Songcheck (25): „Lights and Shadows“ von OG3NE

Licht und Schatten gab es in der Eurovision aus niederländischer Sicht des Öfteren. In den letzten Jahren konnte man aber durch Anouk, The Common Linnets und Douwe Bob wieder viel Sympathie international gewinnen. Nun ist es an OG3NE diesen Erfolg weiterzuführen. Werden ihre Stimmen und das Lied „Lights And Shadows“ diesem Anspruch gerecht werden und dem Land der Tulpen wieder Freude bereiten?

Die drei Geschwister Vol, die seit der Verkündung das Apostroph in ihrem Bandnamen OG3NE verloren haben, blicken schon auf eine Eurovisionsgeschichte zurück. Schon als junge Meisjes nahmen sie mit eher geringem Erfolg am Junior Eurovision Song Contest teil. Die Zwillinge Amy und Shelley sowie ihre ältere Schwester Lisa bewarben sich dann bei The Voice und gewannen als Trio dieses Casting Event. Seitdem waren sie auch im Gespräch die Niederlande beim Eurovision Song Contest zu vertreten. Für 2017 überzeugten sie nun die AVROTROS, die seit 2013 die niederländischen Künstler auswählt und ihnen die Freiheit bei der Entscheidung für das Lied lässt. Hier kann man nochmals die Bekanntgabe der drei und hier die Liedauswahl nachlesen.

Seitdem die Gruppe als Teilnehmer für die Niederlande feststeht, hat sich auch ihr Leben stark verändert. So sind sie alle drei mittlerweile in festen Händen und haben das Elternhaus verlassen, um auf eigenen Beinen zu stehen. Zudem durften sie Anfang Februar eine eigene Tulpe auf ihren Gruppennamen taufen.

Der Song

OG3NE luden für ihren Song Komponisten ein und in einem Workshop wurden die Lieder dann der Gruppe präsentiert. Nach einer langen Auswahlphase entschied man sich für ein Werk des Vaters, welches er zusammen mit einem der eventuell zukünftigen Schwiegersöhne schrieb.

Ihr Lied stellt eine starke Bindung an die Eltern dar, denn „Lights And Shadows“ haben sie ihrer Mutter gewidmet, die schon länger krank ist. Amy, Shelley und Lisa möchten mit ihrem Beitrag Mut machen.

Cry no more, feeling all alone and insecure
You have been going through these stages
Now it’s time to turn the pages
We’re gonna stand in line
And not give up but walk that road
That everybody goes
Through lights and shadows

Charakteristisch für OG3NE ist der Wechselgesang zwischen den Schwestern. So beginnt das ganze Stück mit einem gemeinsamen Ausruf von „Cry No More“. Den ersten Vers teilen sich dann Shelley und Lisa, welcher aber durch gemeinsame Passagen unterbrochen wird. Den anschließenden Pre-Chorus übernimmt dann Amy, und auch hier sind gemeinsame Zeilen eingebaut. Vers und Pre-Chorus folgt der Refrain, den alle drei singen.

Die Struktur wiederholt sich im zweiten Vers. Eine schnelle Bridge schließt sich dem zweiten Refrain an, der dann am Schluss noch ein drittes Mal zur Aufführung kommt.

„Lights And Shadows“ besteht aus einer kontinuierlichen Steigerung. Zu Beginn wartet ein ruhiger und leiser Gesang auf, der sich im Laufe des Songs immer mehr steigert und erst mit der letzten Zeile wieder zum ursprünglichen sanften Klang zurückfindet. Zwei Key Changes sind eingebaut und mit den gemeinsamen Gesangseinschüben gewinnt das Lied an Schwung.

Die stimmliche Betonung im Lied erlebt durch den wechselhaften Gesang verschiedene Nuancen, so dass nicht so schnell der Eindruck allzugroßer Wiederholung entsteht. Bei dem Lied bedient man sich bei mehreren Genres. „Lights And Shadows“ ist balladesk und auch Uptempo, gewisse Rhythm and Blues-Elemente lassen sich ausmachen.

Der Vater Rick Vol hat den Töchtern das Lied auf den Leib geschrieben. Unterstützt wurde er dabei von Rory de Kievit, der als Gitarrist die Band begleitet und mit der dunkelhaarigen Shelley zusammen ist. Rick Vol hat auch großen Anteil am dritten Album der Drei „We Got This“.

YouTube Preview Image Niederlande 2017 – OG3NE: Lights And Shadows

 

Die Präsentation

Aus der Präsentation werden die Niederländer wie schon im vergangenen Jahr ein Geheimnis machen. Seit dem Trijntje-Oosterhuis-Fiasko 2015 legt aber der ausführende Sender Wert darauf, dass der gesamte Auftritt für den internationalen Contest schon feststeht, wenn das Lied der Allgemeinheit vorgestellt wird. Auch OG3NE bedienen sich eines Regisseurs, aber nicht Hans Pannecoucke wird sie betreuen, denn er ist dieses Jahr verantwortlich für den spanischen Song. Die Macht der Regie liegt beim Gestalter des offiziellen Videos Rolf Meter.

Das Ambiente im Video soll für die Bühne weiter ausgearbeitet werden. Die drei Sängerinnen möchten die mystische Stimmung auch in Kiew auf die Bretter, die die Welt bedeuten, bringen.

In der Ukraine sollten sich meiner Ansicht nach die Kameras in den Versen und dem Pre-Chorus auf die drei Vol-Schwestern konzentrieren und im Refrain die Weite des Raumes ergreifen. Der Hintergrund würde sich gut durch einen Wechsel von hell und dunkel präsentieren. Die Lichteinschübe wie im Video dürfen nicht fehlen, so dass der Schatten- und Lichteffekt gewahrt bleibt.


Amy, Shelley und Lisa sollten auf der Bühne zumeist auf einem Platz verharren. Höchstens in der Bridge wäre ein gemeinsamer Lauf übers Podium passend. Ob nun die Geschichte durch eine Tanzeinlage Dritter ausstaffiert werden sollte, bleibt zu überlegen. Besser fände ich einen guten Chor, der im Refrain und in der Bridge den Gesang der drei Interpretinnen stützt.

 

Was PRINZ-Blogger darüber denken

DJ Ohrmeister: Was waren wir happy, dass die Niederländer diese drei Ausnahme-Stimmen nominiert haben. Nur schade, dass der Beitrag drei Minuten lang nicht richtig aus dem Quark kommt. Man hatte schließlich auch lang genug Zeit dafür. Sie werden wohl sang- und klangvoll im Semi ausscheiden, befürchte ich…

Jan: Back to the Nineties! Dieser Harmoniegesang gefällt mir ziemlich gut. Klingt zwar ein bisschen altmodisch, hat aber den besten Key-Change des Jahrgangs. Mit dem Finale wird es aber knapp werden, denke ich.

Matthias: Ich bin gespannt, ob die Stimmen live genauso gut harmonieren wie in der Studioaufnahme. Das ist allerdings auch das einzig Spannende – das Lied selbst hat so viel Pepp wie eine Suppe, bei der der Koch die Gewürze vergessen hat. Drei langweilige Minuten, die an meinem Ohr vorbeiziehen. Mein Ohr muss ein Gähnen unterdrücken.

OLiver: Ich hatte bei diesem Sound sofort einen positiven Wilson-Philips-Gedenkmoment. Sehr schade, dass das stimmliche Potenzial nicht optimal genutzt wurde und in einem vor sich hin mäandernden und zu spät auf mäßige Touren kommenden Beitrag versandet.

Tjabe: Nicht so stark wie die Lieder von Anouk, The Common Linnets und Douwe Bob, aber die drei sind stimmlich eine Wucht. Die Niederlande müssen einfach auch dieses Jahr ins Finale.

Jeder ESC-Titel wird im Songcheck von allen PRINZ-Bloggern nach ihrem persönlichen Gusto auf einer 11-stufigen Skala (12-10-8-7-6-5-4-3-2-1-0) bewertet, wobei 12 die höchste Wertung darstellt. Die Wertungen werden addiert. Unser persönliches subjektives Gesamtbild:

Die Sonne zeigt an, dass dieser Song der Favorit des Bloggers über alle Beiträge dieses Jahres ist.

 

Die Prognose der PRINZ-Blogger

Hier geht es nicht um das persönliche Gefallen, sondern um eine Prognose. Die Niederlande haben nach Einschätzung aller PRINZ-Blogger eine Qualifikationschance von 62 Prozent und landet damit auf Platz 7 in Semifinale 2. Hier geht es zur Prognose der PRINZ-Blogger für das zweite Semifinale.

 

Was PrinzBlog-Leser darüber denken

argan: Das ist leider ein schlechteres „Magic“. Das Harmonisieren ist natürlich ihr Markenzeichen und muss auch im Vordergrund stehen, trotzdem fehlt mir ein Refrain oder wenigstens eine Hook, die man mitsingen kann und auch gleich will. Ihr Vater hat das bei „Magic“ gut gemacht, bei „Lights and Shadows“ ging es wohl eher um Können zeigen und Inszenierung.

Thomas: Drei sehr sympathische Damen, was man so bei Youtube sieht.Und live eine Klasse für sich. Da wird sich der Auftritt mit Sicherheit vom Brei der Masse abheben. Holland fällt erneut positiv auf!

manuel d.: Hmm… Na ja… An Wilson Phillips muss ich in jeder Sekunde des Liedes denken, leider genauso weichgespült: Friede, Freude, Eierkuchen…
Stört nicht und vielleicht wird’s eine vernünftige Inszenierung. Zum anrufen wird’s mir aber natürlich bei weitem nicht reichen.

karla kolumna: Will niemand gewinnen? Das schreit ja auch nur danach, dass es gerne ganz knapp ins Finale kommen will und dann ist alles egal, Hauptsache kein Sieg… Glaub aber, dass das eher ziemlich abschmiert, weil es so glatt und überhaupt nicht zeitgemäß ist. Kommt 25 Jahre zu spät… Könnte für Oranje ne bitterböse Stunde werden im Mai…

biobanane: So etwas kommt ja ein Bangles Feeling auf, aber warum kommen die erst nach zwei Minuten so richtig in Fahrt? Die drei Stimmen sind auch hamonisch sehr ungewöhnlich kombiniert, mich hat das eher ermüdet, weil es das Hören nicht leichter macht. Insgesamt ein weiteres Lied für die überquellende „gut bis ganz nett“ Kiste, aber noch keins für die „ausgzeichnet“ Wertung.

Social Media

OG3NE haben schon eine eigene Homepage und sind auch auf Facebook präsent. Sie kennen Instagram und Twitter und besitzen einen eigenen YouTube Kanal

 

ESC Songcheck Niederlande: OG3NE...

  • sind schwer einzuschätzen (34%, 87 Stimmen)
  • kommen vermutlich ins Finale (24%, 63 Stimmen)
  • scheiden im Semifinale aus (22%, 57 Stimmen)
  • kommen bombensicher ins Finale (20%, 51 Stimmen)

Wähler gesamt: 258

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Vorschau: Als Nächstes wartet Ungarn auf die Leser. Salman wird uns mit „Origo“ von Joci Pápai einen der vier nicht englischsprachigen Songs des Wettbewerbs vorstellen.

 

Bereits erschienen:

Semifinal 1:
(1) Albanien: „World“ von Lindita
(2) Aserbaidschan: „Skeletons“ von DiHaj
(3) Australien: „Don’t come easy“ von Isaiah
(4) Belgien: „City Lights“ von Blanche
(5) Finnland: „Blackbird“ von Norma John
(6) Georgien: „Keep the faith“ von Tamara Gachechiladze
(7) Montenegro: „Space“ von Slavko Kalezić
(8) Portugal: „Amar pelos dois“ von Salvador Sobral
(9) Schweden: „I can’t go on“ von Robin Bengtsson
(10) Griechenland: „This is love“ von Demy
(11) Polen: „Flashlight“ von Kasia Moś
(12) Moldawien: „Hey Mamma!“ von SunStroke Project
(13) Island: „Paper“ von Svala
(14) Tschechien: „My turn“ von Martina Bárta
(15) Zypern: „Gravity“ von Hovig
(16) Armenien: „Fly with me“ von Artsvik
(17) Slowenien: „On my way“ von Omar Naber
(18) Lettland: „Line“ von Triana Park

Semifinal 2:
(19) Serbien: „In too deep“ von Tijana Bogićević
(20) Österreich: „Running on air“ von Nathan Trent
(21) Russland: „Flame is burning“ von Yulia Samoylova
(22) Mazedonien: „Dance alone“ von Jana Burčeska
(23) Malta: „Breathlessly“ von Claudia Faniello
(24) Rumänien: „Yodel It!“ von Ilinca ft. Alex Florea

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43 Kommentare Kommentar schreiben

  1. kaspar

    17.04.2017 | 14:14

    Eine mittelmäßige Nummer aus den Niederlanden, die ins Finale kommen darf, aber nicht muss. Erinnert mich ein bisschen an den letztjährigen JESC-Beitrag der Niederlande „Kisses And Dances“ mit weniger Pep. Aber wenn die Performance stimmt, ist der knappe Finaleinzug möglich.

  2. Jorge

    17.04.2017 | 14:16

    Musikalisch halt nur ein Aufguss vom Teebeutel des Vortages, da haben Produzenten die alten Sets ausgegraben, kann daher nicht wirklich neu „neu“ klingen. Der Stimmendreiklang ist sicher ein Risikofaktor (Infos kann man sich bei den No Angels einholen) und für meinen persönlichen Geschmack klingt das zwei Oktaven zu hoch. Der Sexappeal-Faktor ist auch grenzwertig: Wird auf viele zu glatt, amerikanisch durchgestylt wirken.
    Ich bin mal auf deren Abschneiden gespannt und habe null Idee, wo das landen wird – geschweige denn, wer dafür Votes spendieren wird. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass es in Ost- und Südeuropa irgendetwas reissen wird.

  3. Vladimilan and Daan

    17.04.2017 | 14:20

    Ich mag den Song irgendwie und die Girls sind mir sympathisch geworden. Nach dem Gejodle wird es vielleicht ein wenig überhört, weil sich viele noch fragen werden wieso man in Rumänien jodelt, aber ich hoffe, dass die Menschen vor den Fernsehgeräten schnell genug aufhören über Ilinca und Alex zu diskutieren bzw zu lachen und den niederländischen Beitrag mit seinen, für mein Gehör nahezu perfekten Harmonien genießen. Ich rufe für die Hübschen an.

  4. Mona

    17.04.2017 | 14:22

    Super schöne stimmen, aber nur live, die Studiobersion ist mir zu geleckt und erinnert mich ein wenig an die chipmunks;-) würde mich mittlerweile nicht stören, wenn sie es ins Finale schaffen.

  5. togravus

    17.04.2017 | 14:33

    3 tolle Stimmen und 3 sehr sympathische junge Damen. Schade nur, dass das Lied eher abgestanden geraten ist. Dies ist der Beitrag des Jahrgangs, bei dem ich keine Ahnung habe, wie er abschneiden wird. Von unterer Top 10 bis zum kläglichem Ausscheiden im Halbfinale kann ich mir alles vorstellen.

  6. Little Imp

    17.04.2017 | 14:38

    Alles schön, alles wunderbar harmonisch, einfach nur nett. Nett ist allerdings die kleine Schwester von … . Ich habe lieber Beiträge mit Ecken und Kanten. Vielleicht nächstes Jahr wieder.

  7. Klaus

    17.04.2017 | 14:51

    Bin von diesen Beitrag ein wenig enttäuscht schade
    Kommt mir auch zu glatt rüber
    Aber die mädls sind zwar hübsch mal schauen was passiert

  8. argan

    17.04.2017 | 15:03

    Meinen Kommentar aus dem Beitrag kann ich nur wieder unterstützen.
    Es wäre so viel mehr drinne gewesen mit diesen Stimmen, gut das gilt ja in diesem Jahrgang generell.
    Etwas im Stile von „Take that money and run“ hätte viel mehr Potenzial.
    Ich denke, sie werden nur sehr knapp ins Finale kommen… Leider.

  9. Matty

    17.04.2017 | 15:08

    Ich sehe die Niederlande in diesem Jahr nicht im Finale. Der Song hätte einige Jahre früher gut funktioniert, ist dieses Jahr aber altbacken.

  10. Usain

    17.04.2017 | 15:22

    Der Song ist ein einziges Durcheinander, schade um die schönen Stimmen und Damen…

  11. Johannes

    17.04.2017 | 15:25

    Ich bin nicht der Meinung dass diese veraltete 80er Jahre Nummer auch nur den Hauch einer Chance haben kann…
    Wer hört so etwas noch?
    Deswegen habe ich für das Semifinal-Aus gevotet.

  12. Cedric (T0mb0)

    17.04.2017 | 15:27

    Die Studioversion ist ganz okay, aber live kann das Lied einiges. Ich denke, dass es fürs Finale und Platz 10-15 reichen kann.

  13. ESCFrank

    17.04.2017 | 15:52

    Die große Wohltat nach dem Rumänischen Nervenzerrer.
    Könnte fürs Finale reichen, der ganz große Wurf dürfte es aber nicht werden.

  14. deutscheland

    17.04.2017 | 15:55

    Genau mein Humor: erst einen öffentlichen Aufruf mit Workshop starten und dann sich doch lieber im Familienkreis von Amy, Lisa und Shelley bedienen. Aber man hätte ein schlechteres Lied auswählen können. Talentfrei sind die drei Mädels, die mir von Anfang an sympathisch waren, ganz und gar nicht. „Lights and shadows“ ist in Ordnung, auch wenn es wie ein Popsong von vor fünfzehn Jahren klingt und bei mir Assoziationen zu „Unbroken“ von Maria Olafs, also dem isländischen Beitrag von vor zwei Jahren, weckt. Ob der Weg tatsächlich ins Finale führt, ist ungewiss, aber der A-capella-Beginn mit den Modulationen gefällt mir gut. Überhaupt ist das ein Lied, das ganz und gar nicht wehtut. Eine Eigenschaft, die aber auch ein KO-Kriterium sein könnte und ich sehe schon, dass die Fangemeinde des diesjährigen niederländischen Beitrages begrenzt ist. Holland ist also offensichtlich ein Wackelkandidat.

  15. Yasi

    17.04.2017 | 16:27

    Die wollen scheinbar Bilder ihrer kranken Mutter im Hintergrund zeigen. Betteln um Mitleidsanrufe um jeden Preis.

  16. cars10

    17.04.2017 | 17:21

    Live war’s gut. Und die drei Wuchtbrummen-Meijsjes aus den Niederlanden klingen nicht nur wie Wilson Philipps, nein, sie sehen auch so aus :-)
    Kann nicht schaden, so etwas im Finale zu haben neben all den dünnen Skeletten aus den anderen Ländern.
    Aber mal ehrlich, „Hold On“ hört sich wirklich exakt genau so was von gleich an…

  17. Inger Johanne

    17.04.2017 | 17:34

    Langweilig … viel mehr fällt mir dazu eigentlich nicht ein. Ich kann nicht einschätzen, ob die Jurys vom Harmoniegesang beeindruckt oder von der Trutschigkeit des Liedes abgestoßen sein werden – und wie das Publikum reagieren wird, weiß ich erst recht nicht. Es gibt sicher Leute, denen diese Familiensaga gefällt, aber ob es genug sind? Bleibt abzuwarten, wie das Ganze auf der Bühne rüberkommt, vielleicht entsteht da ja noch was Großes. So richtig dran glauben kann ich allerdings nicht.

  18. Mariposa

    17.04.2017 | 18:05

    Der mehrstimmige Gesang klingt ja recht hübsch, musikalisch ist es aber leider nix Besonderes. Könnte glatt von einem Wilson-Philipps-Album stammen….. Ganz scgwer einzuschätzen. Ich werte mal 5 von 10 Punkten.

    1. Österreich 7/10
    2. Niederlande 5/10
    3. Mazedonien 4/10
    4. Rumänien 3/10
    5. Malta 3/10
    6. Serbien 2/10

  19. Thomas

    17.04.2017 | 18:18

    Ich gebe allen recht, dass die Studioaufnahme und auch das Video nicht viel mehr als Durchschnittsware erwarten lässt. Doch ich kann mir gut vorstellen, dass die Holländerinnen live sehr gut rüberkommen und Eindruck machen werden. Zudem wirken sie sehr sympathisch.

    Sie gehören zu den unterschätzten Teilnehmern in diesem Jahr!

  20. Mariposa

    17.04.2017 | 18:21

    Der Finaleinzug ginge ja auch in Ordnung. Wenn man sieht, wieviel Ödnis und Gülle uns sonst noch im zweiten Semi „beglückt“. Die schlimmsten Songs stehen ja noch aus hier im Check……

  21. Inge Periotte

    17.04.2017 | 18:25

    Ich mag das total gerne! Das hat jetzt natürlich keinen Knalleffekt am Schluss, aber ich finde das braucht es auch nicht, und so eine dezente Steigerung hat’s trotzdem. Die werden es dennoch wahrscheinlich schwer haben, ins Finale zu kommen – mal wieder zu unaufdringlich – und falls doch, werden sie’s dort schwer haben. Schade!

  22. Johannes

    17.04.2017 | 18:48

    @Mariposa:
    Wen meinst Du genau mit Ödnis und Gülle?
    Es kommen noch einige interessante Acts die das Finale verdient haben wie:
    Irland, Kroatien, Norwegen und natürlich Bulgarien als Italien-Schreck.

  23. Johannes

    17.04.2017 | 18:49

    Ach ja, Dänemark und Estland bitte auch weiterkommen lassen!!!!!!

  24. Mariposa

    17.04.2017 | 18:53

    @ Johannes

    Ja genau, Kroatien und Norwegen gehören da dazu. Und auch Bulgarien muß Signore Gabbani nicht fürchten.

  25. Mariposa

    17.04.2017 | 18:53

    Wenigstens bei Estland kann ich Dir zustimmen…….

  26. Johannes

    17.04.2017 | 18:57

    Norwegen ist ein Titel welcher heutzutage in den Charts sehr häufig zu finden ist, total trendy. Das kommt sicherlich an.
    Kroatien ist ein Act welcher Farbe und Abwechslung in das Programm bringt. Warum auch nicht? So anders war Italien 2015 auch nicht und die wurden 3. Davon ist zwar hier gar keine Rede aber das „spielen“ mit seiner Stimme wird doch einige überrascht zum Hörer greifen lassen.
    Warum glaubst Du nicht an das Bulgarien-Wunder?
    Es ist der gemeinsame Ostblock-Nenner auf dem sich dieses Jahr alle vereinen. Und eine Überraschung täte dem ESC dieses Jahr doch gut weil jeder schon von Italy 2018 redet.
    Das Ding wird erst am frühen Morgen des 14. Mai entschieden!

  27. ESC17

    17.04.2017 | 19:42

    Mir gefällt der Song, die drei Mädels harmonieren prächtig zusammen. Das Lied fällt für mich komplett positiv auf, jedoch dürfte es vielen zu glatt und zu langweilig wirken. Ich bin mal gespannt wie und ob sie in Kiew genau so harmonieren zusammen. Hoffe auf den finaleinzug und dort auf eine zufriedenstellende Platzierung für unseren Nachbarn (die brauchen ja schließlich mal wieder ein Erfolgserlebnis wenn es z.b mit dem Fußball aktuell,Nunja, eher bescheiden klappt^^)

  28. ESC17

    17.04.2017 | 19:44

    Bislang meine Wertung fürs zweite Semifinale:
    Mazedonien 8/10
    Niederlande 7/10
    Österreich 7/10
    Serbien 7/10
    Rumänien 3/10
    Malta 1/10

  29. ESC17

    17.04.2017 | 19:48

    @Johannes: ich stimme dir vollstens zu, Norwegen ist auch super (Vorallem und das zählt ja live,kann uns noch alle überraschen) Estland gefällt Ebenfalls (Finale eigentlich ein muss) und eben Bulgarien (in meinen top 5 über deren genaue Ordnung ich noch entscheiden muss^^).

  30. Manboy

    17.04.2017 | 19:57

    Kein Platz in meiner Komplett-Top 10. Finalwahrscheinlichkeit 50%
    Durchschnittlicher als dieses Lied kann ein Durchschnittslied gar nicht sein. Ich finde es belanglos, unauffällig, langweilig und eintönig. Hübsch sind die 3, aber das wars dann auch. Erinnert mich bissl an die Twins von 2011. Einmal hören langt mir. Könnte aber auf der Bühne mit einer guten Darbietung aus dem Schatten heraustreten.

  31. Ruhrpottler

    17.04.2017 | 20:06

    An die Prinz-Blogger: Wäre es keine gute Idee, dass ihr eure ganzen Interviews, News und Songchecks in einem Videoformat erstellt? Also so richtig mit Studio, Mikrofon und Moderation und alles drun und dran? Also ich finde euch schon so sehr professionell und als Video würdet ihr nochmal besonders gut dar stehen :-)

  32. Mr. Tea

    17.04.2017 | 23:11

    ….also mich hat dieses Lied, besonders diese Stimmen total überzeugt. Wenn die Inszenierung auf der großen ESC Bühne auch noch toll ist, dann glaube ich an einen Sieg. :-)
    Für mich ist es dieses Jahr der beste Beitrag und ich werde ganz doll die Daumen drücken. ^^

  33. ESC17

    18.04.2017 | 00:24

    @Mr. tea: naja ein Sieg wird es wohl eher nicht geben aber ich finds super das du den Song so magst;)

  34. Chupacabra

    18.04.2017 | 01:07

    Bislang für mich :
    1)Österreich 7,5/10
    2) Rumänien 7/10
    3) Niederlande 6,5/10
    4) Mazedonien 6/10
    5) Serbien 5,5/10
    6) Malta 3/10

  35. OLiver

    18.04.2017 | 01:37

    @Ruhrpottler: Die Frage wird von Zeit zu Zeit an uns herangetragen. Wir haben diese rein schriftliche Form des Blogs (inkl. Social Media) gewählt, weil uns das (schriftliche) Bloggen Spaß macht und wir lieber in die Breite und auch in die Hintergründe einsteigen. Videoblogs folgen ganz anderen Gesetzmäßigkeiten und benötigen auch Investitionen in entsprechendes Equipment. Wir machen das ja alles als (ehrenamtliches) Hobby. Eine Umstellung oder Erweiterung auf Videoformate war daher bisher kein Thema.
    Meine persönliche Ansicht ist, dass wir unseren Stil und unsere Mischung gefunden haben. Videos und die Technik dazu würden sehr viel Zeit und Ressourcen kosten, die dann nicht mehr für andere Themen & Blogs zur Verfügung stünde, die wir gerne machen (und die woanders eben nicht zu lesen sind). Da wir ein deutschsprachiger Blog sind, müsste man die meisten Interviews aufwändig untertiteln!
    Vermutlich haben wir auch einfach kein Bedürfnis, persönlich stärker in den Vordergrund zu treten, was bei Videos zwangsläufig der Fall wäre und was ja auch bei den Angeboten dieser Art zu beobachten ist (wiwibloggs, esckaz, etc.).

  36. Calv

    18.04.2017 | 01:44

    Mein klarer Sieger dieses Jahr. Diese Harmonien​ lassen mich einfach nicht los und live haben sie ja auch schon gezeigt, dass sie es drauf haben. Hoffe sehr auf den Finaleinzug und je nach dem, wer sich mit der live stimme raushaut, kann das Top10 werden. Natürlich muss auch das Staging passen, aber ich hoffe, man hat aus Trijntje gelernt. Lustig, eigentlich waren die holländischen Beiträge immer sehr weit unten bei mir, aber das hat mich doch umgehauen.

  37. Mariposa

    18.04.2017 | 10:51

    @ Johannes

    Sorry, Charts und ESC-Bühne sind normalerweise zwei total unterschiedliche Sachen…..

  38. Harald H.

    18.04.2017 | 11:50

    @Mariposa: Charts hin oder her es stimmt schon; Norwegen hat das gewisse Etwas was das Erreichen des Finales greifbar realistisch macht. Und im Ohr bleibt das Ding auch kleben im Gegensatz zu dem Song aus den Niederlanden. Das ist einfach nur klebrig in anderer Art und Weise :-)

  39. Sandra

    18.04.2017 | 12:22

    Wenn ich mir bei Youtube ihre Live-Auftritte anschaue, dann ist das schon perfekter Harmoniegesang. Viel besser geht es nicht. Wenn sie auch auf der ESC-Bühne gut rüberkommen, kann es einer der besonderen Momente werden. Holland gehört ins Finale!

  40. Mariposa

    18.04.2017 | 17:10

    @ Harald

    Ich finde Norwegen todlangweilig und unsympathisch……

  41. Mr. Tea

    18.04.2017 | 21:18

    @ESC17: Abwarten…ich habe das im Urin. :-D. Aber stimmt schon …wird mit Sicherheit sehr schwer. Für mich hat das Lied eh schon gewonnen. :-)

  42. Lorena

    18.04.2017 | 21:19

    Wenn man bedenkt, wie persönlich der Text für die drei eigentlich ist, hört sich das doch ziemlich belanglos an. Generell finde ich dieses Mitleids-Gehabe um die todkranke Mutter erbärmlich.
    Ich könnte gut ohne die Niederlande im Finale leben.

  43. as

    22.04.2017 | 21:15

    Naja, Bombaststimmen und tolle zum Teil auch ungewohnte Harmonien… Das war es auch schon. Dabei erinnert mich das alles an 90er-Jahre-Soul-Momente. Vielleicht reissen es ja noch sexy Outfits heraus. So ein Lied, wo alles passt, was man sympathisch findet und mögen will. Aber wenn man ehrlich ist, stellt man dann fest, dass man doch lieber für etwas anderes anruft. Von daher wird es wohl sehr schwer mit dem Finale dieses Jahr.

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