Dänemark

ESC Songcheck (27) „Where I Am“ von Anja

Dänemark hat nun zweimal in Folge den Einzug ins ESC-Finale verpasst. Das soll 2017 unbedingt anders werden und richten soll es die in Australien geborene und aufgewachsene Anja Nissen. Wir haben ihren Song „Where I Am“ genauer unter die Lupe genommen.

Anja Nissen, die offiziell nun nur noch unter dem Namen Anja beim ESC firmiert, hat bereits im vergangenen Jahr versucht, mit ihrem Song „Never Alone“ nach Stockholm zu fahren, scheiterte aber knapp an den Jungs von Lighthouse X. Zuvor hatte Anja die Castingshow The Voice gewonnen – allerdings nicht in Dänemark, sondern in Australien, wohin ihre Eltern ausgewandert sind und wo Anja geboren wurde.

Nun hat es im zweiten Anlauf geklappt: Mit „Where I Am“ nahm die 21-jährige in diesem Jahr wieder an der dänischen Vorentscheidung teil und konnte unsere Nachbarn im Norden diesmal gänzlich überzeugen. Den Liveblog des Melodi Grand Prix 2017 gibt es hier zum Nachlesen, Kollege OLiver hat alle Songs dieser Vorentscheidung hier vorgestellt.

 

Der Song

„Where I Am“ beginnt mit einem echten Highlight: Ein imposanter (Stammes-)Chor singt zweimal die Zeile „Laying down my armour“, die sich später dann auch im Refrain wiederfindet. Schade nur, dass sich dieses wirklich interessante Element weder in der Inszenierung noch im weiteren Verlauf des songs wiederfindet – dazu aber später mehr.

Daran anschließend setzt Anja mit der ersten Strophe ein, die zwar sehr balladesk gesungen wird, allerdings mit einem modernen, r’n’b-artigen Beat unterlegt wurde. Das erinnert etwas an Safura.

You’re lost in my game
But your love is repeating
Always around, you’re never holding me down

I know who you are
True colours are showing
Though my heart’s bare Always show you car

Die nun folgende Bridge hat zwar eine andere Melodie als die Strophe, hört sich aber stilistisch relativ ähnlich an. Auch hätte ich mir etwas mehr Steigerung gewünscht, denn auch bei Anjas Auftritt während des Vorentscheids hatte ich das Gefühl, dass sie durch dramatische Gesten versucht etwas mehr Power in den Song zu bringen als dieser musikalisch hergibt. Der richtige Aufbruch kommt aber dann erst bei der allerletzten Zeile „Let’s do this right“, die gleichzeitig auch zeigt, wie gut Anjas Stimme ist und welche Höhen sie singen kann.

Putting up my walls so that I last better
Don’t know why I do it because we’re together
Always holding back from you its on my mind

Tonight I’m gonna try for you real harder
Show you all the love I’ve held inside
Show you all the love I’ve held inside
Let’s do it right

Es folgt nun der erste Refrain, der zwar ins Ohr geht, aber leider doch nur sehr durchschnittlich ist und über die Qualität des gängigen Radio-Songs nicht hinaus kommt. Das ändert sich leider auch im weiteren Verlauf des Songs nicht mehr. Wie oben bereits angedeutet, ist mir unbegreiflich, warum der Chor aus dem Intro kein einziges Mal mehr auftaucht – entweder um Anja beim Refrain zu unterstützen oder um sozusagen nach dem eigentlichen Refrain ein Echo zu bilden. Ich wage zu behaupten, „Where I Am“ hätte ähnliche Qualitäten entwickeln können wie seinerzeit „Only Teardrops“, aber so bleibt das Lied leider im Mittelmaß hängen.

Tonight I’m gonna show you
Show you what you’ve done
I’m laying down my armour
Laying down my gun

Tonight I’m gonna hold you
Closer than before
So you know where I am
So you know where I am

Anja gibt im weiteren Verlauf des Songs zwar alles und stimmlich ist das teilweise wirklich beeindruckend – das musikalische Material, mit dem sie arbeiten kann, bleibt aber eben einfach Durchschnittsware. Obwohl ich zugeben muss, dass der Song sich mittlerweile doch ziemlich in meinem Ohr festgesetzt hat und ich deshalb heute vermutlich etwas mehr als die untenstehenden 2 Punkte vergeben würde.

Geschrieben wurde „Where I Am“ übrigens von Anja selbst zusammen mit Michael D’Arcy und Angel Tupai. Alle drei sind bislang im Zusammenhang mit dem ESC aufgefallen, Angel ist in Australien aber ebenfalls durch ihre Teilnahme bei The Voice bekannt.

YouTube Preview Image Dänemark 2017 – Anja: Where I Am

 

Die Präsentation

Auch die Performance beim Vorentscheid war mir zu dröge und altbacken. „Frau im roten Kleid singt Liebeslied und der Hintergrund wechselt von rot zu blau und wieder zurück“ haben wir bei Anja nun wirklich nicht zum ersten Mal gesehen. Hier muss eindeutig mehr passieren und die dänischen Verantwortlichen sollten sich etwas wirklich Gutes einfallen lassen. Ich würde ja den oben genannten (dann natürlich abgespeckten Mini-)Chor auf die Bühne stellen, aber wenn dieser dann nur einmal zum Einsatz kommt, dürfte das wohl auch etwas lächerlich werden.

Aber warum nicht trotzdem mal etwas wagen? Weg von dem Wohlfühlimage und tatsächlich auch die martialische Bildsprache auf die Bühne bringen? Es muss ja nicht gleich so extrem und düster sein wie bei Nina Sublattis „Warrior“ 2015, aber Anja etwas mehr als Kämpferin und weniger als Castingsternchen, das könnte schon funktionieren. Hoffnung in diese Richtung habe ich allerdings wenig.

 

Was PRINZ-Blogger darüber denken

BennyBenny: Dänemark kann es einfach nicht mehr. Ich hoffe, dass das erneute Semi-Aus bei den Verantwortlichen zu einem Umdenken führt und der Vorentscheid kommendes Jahr endlich umgekrempelt wird.

Douze Points: Egal, egaler, Dänemark. Tut nicht weh, begeistert aber auch nicht. „Where am I“? Wohl eher nicht im Finale.

Marc: Anja ist eine klasse Sängerin und dürfte auch ein paar extra Punkte aus Australien einheimsen. Allerdings hätte ich mir einen noch stärkeren Song für sie gewünscht. 

Peter: Anja ist stimmlich sympathisch und stark und mir gefällt, dass sie viel von einem Vollweib hat (was ich mit Respekt und Zuneigung schreibe), aber der Titel ist boring, boring, boring. Außerdem kriege ich nicht aus dem Kopf, dass es beim Dansk Melodi Grand Prix deutlich fetzigere und chanchenreichere Stücke gegeben hat. Auch deshalb bleibt Anja bei mir im unteren Drittel stecken.

Salman: Als ich den Song das erste Mal gehört habe fand ich ihn recht langweilig. Mittlerweile gefällt er mir aber ganz gut und ist bei mir im oberen Drittel. Ich mag Anja’s gewaltige Stimme im Refrain. Viele werden es aber auch als nerviges Geschrei empfinden, deshalb sehe ich den Song nicht sicher im Finale.

Jeder ESC-Titel wird im Songcheck von allen PRINZ-Bloggern nach ihrem persönlichen Gusto auf einer 11-stufigen Skala (12-10-8-7-6-5-4-3-2-1-0) bewertet, wobei 12 die höchste Wertung darstellt. Die Wertungen werden addiert. Unser persönliches subjektives Gesamtbild:

 

Die Prognose der PRINZ-Blogger

Hier geht es nicht um das persönliche Gefallen, sondern um eine Prognose. Dänemark hat  nach Einschätzung aller PRINZ-Blogger eine Qualifikationschance von 41 Prozent und landet damit auf Platz 14 in Semifinale 2. Hier geht es zur Prognose der PRINZ-Blogger für das zweite Semifinale.

 

Was PrinzBlog-Leser darüber denken

Jorge: Na, da hat sich die Einbindung von ESC-Fans ja gelohnt. *hust*
Finde aber, sie hat mit dem Auftritt auch viel aus dem Song herausgeholt. Song stört nicht, begeistert nicht – mir egal wo er landet. Kann man sich bis zum ESC schön und schlecht hören.

Cursha: Mensch, nach den letzten Jahren dachte ich eigentlich Dänemark macht es jetzt besser. Aber das ist ja mega enttäuschend. Die Entwickeln sich aber in die vollkommen falsche Richtung. Das Angebot war aber auch sehr unspektakulär und nicht sonderlich abwechslungsreich.

tomudu: Bin wohl einer der wenigen, denen der Song eigentlich ganz gut gefällt :D
Die Finalqualifikation halte ich durchaus für möglich, vor allem die Juroren werden Anjas starke Stimme wertschätzen.

Merlin: der song ist völlig belanglos, die interpretin schreit statt zu singen. unfassbar, dass das gewonnen hat!

Festivalknüller: Mir gefällt der Song gut. Wird von Anja auch ansprechend präsentiert. Kommt sicher ins Finale und landet dort auf einem guten Mittelplatz.

 

Social Media

Hier geht es zur Webseite von Anja. Sie ist außerdem auf Facebook, Twitter und Instagram.

ESC Songcheck Dänemark: Anja:..

  • scheidet im Semifinale aus (28%, 70 Stimmen)
  • kommt vermutlich ins Finale (28%, 69 Stimmen)
  • ist schwer einzuschätzen (24%, 59 Stimmen)
  • kommt bombensicher ins Finale (20%, 51 Stimmen)

Wähler gesamt: 249

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Vorschau: Morgen stellt Matthias an dieser Stelle den irischen Beitrag vor.

 

Bereits erschienen:

Semifinal 1:
(1) Albanien: „World“ von Lindita
(2) Aserbaidschan: „Skeletons“ von DiHaj
(3) Australien: „Don’t come easy“ von Isaiah
(4) Belgien: „City Lights“ von Blanche
(5) Finnland: „Blackbird“ von Norma John
(6) Georgien: „Keep the faith“ von Tamara Gachechiladze
(7) Montenegro: „Space“ von Slavko Kalezić
(8) Portugal: „Amar pelos dois“ von Salvador Sobral
(9) Schweden: „I can’t go on“ von Robin Bengtsson
(10) Griechenland: „This is love“ von Demy
(11) Polen: „Flashlight“ von Kasia Moś
(12) Moldawien: „Hey Mamma!“ von SunStroke Project
(13) Island: „Paper“ von Svala
(14) Tschechien: „My turn“ von Martina Bárta
(15) Zypern: „Gravity“ von Hovig
(16) Armenien: „Fly with me“ von Artsvik
(17) Slowenien: „On my way“ von Omar Naber
(18) Lettland: „Line“ von Triana Park

Semifinal 2:
(19) Serbien: „In too deep“ von Tijana Bogićević
(20) Österreich: „Running on air“ von Nathan Trent
(21) Russland: „Flame is burning“ von Yulia Samoylova
(22) Mazedonien: „Dance alone“ von Jana Burčeska
(23) Malta: „Breathlessly“ von Claudia Faniello
(24) Rumänien: „Yodel It!“ von Ilinca ft. Alex Florea
(25) Niederlande: „Lights and Shadows“ von OG3NE
(26) Ungarn: „Origo“ von Joci Pápai

 

 

Aktuell, Charts & Rankings

46 Kommentare Kommentar schreiben

  1. Cedric (T0mb0)

    18.04.2017 | 19:04

    Der Artikel ist wohl noch nicht ganz fertig :D

  2. Manboy

    18.04.2017 | 19:12

    Kein Platz in meiner Komplett-Top 10. Finalwahrscheinlichkeit 55 %
    Eine gute Nummer, aber nichts herausragendes. Hört man sich gerne mal so nebenbei an. Dänemark hat das Problem, dass es die letzten 4 Jahre sich immer für die schwächsten Titel im Superfinale entscheiden hat.

  3. BennyBenny

    18.04.2017 | 19:14

    @Cedric: Huch, das liest wirklich jemand? ;) Jetzt aber!

  4. Philipp1996

    18.04.2017 | 19:16

    Ihr könnt den Song echt nicht leiden :D
    Aber in den Wettquoten ist sie fröhlich in den Top10 vertreten.
    Ich denke der Finaleinzug ist realistisch und dann im Finale gibts neben den skandinavischen Ländern auch noch Punkte aus Australien.
    Damit wäre ein gutes Mittelfeld auf jeden Fall erreichbar.

  5. Usain

    18.04.2017 | 19:23

    Hab mir die pressende Anja mittlerweile richtig schöngehört und damit ist sie immerhin in meinen Top 15

  6. Tortelini

    18.04.2017 | 19:25

    Der dänische Beitrag ist auf jeden Fall besser als die gescheiterterten Boyband-Versuche in Wien und Stockholm. Sollte sich fürs Finale qualifizieren und in den Top 15 landen.

  7. Little Imp

    18.04.2017 | 19:30

    Den Song finde ich an sich gar nicht mal so schlecht. Nur Anjas Form des Singens ist mir zu aggressiv. Ich habe bei den kraftvollen Passagen ständig das Gefühl, die will mich in die Flucht schreien.

  8. Rainer1

    18.04.2017 | 19:31

    Die dänische heulboje. Da waren mir die boybands fast noch lieber.

  9. Klaus

    18.04.2017 | 19:32

    Der Song ist für mich zu viel gebrüllt und gepresst

  10. Klaus

    18.04.2017 | 19:36

    Aber Sirenengesang hatte schon immer eine hohe Anziehungskraft

  11. Johannes

    18.04.2017 | 19:41

    Wird sich garantiert für das Finale qualifizieren!

  12. Jorge

    18.04.2017 | 20:00

    Schönhören hat bei mir bisher nicht ganz geklappt. Die R’n’B Elemente im Gesang finden sich im Instrumental kaum wieder, ist dort zu glatt gebügelt. Eigentlich weiss man auch nach dem ersten Durchlauf, wo der Song endet, überraschende Twists bleiben aus und der Gesang ist schon etwas schrill. Da die Frau voll im Östrogenzyklus steckt, dem skandinavischen Idealtypus entspricht, könnte das vielleicht doch diverse Punkte ziehen. Ich persönlich möchte aber keinen Tinnitus riskieren und regel lieber etwas runter.

  13. Mona

    18.04.2017 | 20:07

    Sie hat echt eine tolle Stimme. Nach mehrmaligem hören gefällt mir der Song. Hätte ich ihn im Semifinale zum ersten mal gehört, hätte ich ihn sofort wieder vergessen. Das könnte vielleicht ein Problem sein für sie am Semifinalabend.

  14. cars10

    18.04.2017 | 20:09

    Hab’s in Amsterdam live ertragen dürfen: Belanglos, langweilig und schon wieder vergessen. Dagegen war ja Levina die reine Stimmungskanone.

  15. Inger Johanne

    18.04.2017 | 20:16

    Beim ersten Hören ist der Song auch total an mir vorbeigegangen, was natürlich nicht gerade ein gutes Zeichen ist. Inzwischen ist er in der „Joa, was soll’s, muss es auch geben, warum nicht“-Kategorie gelandet, was immer noch nicht wirklich „Kopenhagen 2018“ schreit. Stimme hat sie, auch wenn ihre Art, diese einzusetzen, nicht jedermanns Sache ist, von daher halte ich eine Finalqualifikation keinesfalls für ausgeschlossen. Aber ich persönlich käme ganz prima ohne Dänemark aus.

  16. Yasi

    18.04.2017 | 20:39

    „Sie wird sicher Extra-Punkte aus Australien einheimsen“ Nur blöd, dass sie nicht in diesem Semifinale stimmberechtigt sind ;)
    Das Lied nervt mittlerweile nur noch.

  17. David Z

    18.04.2017 | 20:56

    Bester dänischer Beitrag seit Emmelie de Forest, was aber auch nicht schwer war.

  18. Lorena

    18.04.2017 | 20:57

    Schön, dass Dänemark noch was anderes als Boybands kann. Anja hat eine tolle Stimme, aber schade, dass sie kein besseres Lied bekommen hat.

  19. kaspar

    18.04.2017 | 21:11

    Aufgrund der schwachen Konkurrenz in diesem Jahrgang hat es Dänemark tatsächlich in meine Top Ten geschafft. Anja sieht gut aus und verkauft sich symphathisch (ich tippe mal, sie hätte sich gut mit Lisa Ajax verstanden); ich gönne ihr den Finaleinzug von Herzen. Schwierig und knapp wird es, aber ausschließen möchte ich nichts. Schafft es Anja ins Finale, glaube ich aber nicht an die obere Tabellenhälfte.

  20. J.D.L.

    18.04.2017 | 21:18

    Einige Blogger werden bestimmt dann mit offenem Mund da sitzen, wenn es ins Finale kommt. Klar, nicht der absolute Beitrag, aber ich mag’s trotzdem inzwischen.

  21. Mariposa

    18.04.2017 | 21:56

    Absolut unmelodisches Gejaule eines Möchtegernpopstars. Gehört zum Bodensatz dieses Jahr. 0 von 10 Punkten, rechne aber mit einem Finaleinzug.

  22. Mariposa

    18.04.2017 | 21:57

    1. Ungarn 8/10
    2. Österreich 7/10
    3. Niederlande 5/10
    4. Mazedonien 4/10
    5. Malta 3/10
    6. Rumänien 3/10
    7. Serbien 2/10
    8. Dänemark 0/10

  23. Matty

    18.04.2017 | 22:00

    Dänemark hat wie im vergangenen Jahr den falschen Interpreten zum ESC geschickt. Anja Nissen hätte letztes Jahr in Stockholm das Finale erreicht, aber dieses Jahr wird das leider nichts. Wären jedoch Ina oder Johanna in Kiew für Dänemark angetreten, hätte es Dänemark auf jeden Fall ins Finale geschafft.

  24. ESC17

    18.04.2017 | 22:33

    @Mariposa: du bist ja ganz schön kritisch bei vielen Songs^^ ich finde das hier auch nur durchschnittlich nicht großes aber auch nicht schlechtes. aber unmelodisches gejaule ist doch was anderes oder? Aber deine Meinung ist genauso zu respektieren wie alle anderen auch
    von mir gibt’s 5/10

  25. Kontrapunkt

    18.04.2017 | 23:23

    Das ist für mich so ein typischer Fan-Fail. Total belanglos. Auch einer von diesen Beiträgen, die ich von Anfang an so uninteressant fand, dass ich ihn mir nur deswegen zu Ende gehört habe, um mir ein vollständiges Bild von dem Lied machen zu können. Ich kann mir nicht vorstellen, wie das gut abschneiden soll. Ich halte selbst einen Finaleinzug nicht für sonderlich realistisch. Ausschließen würde ich ihn nicht, aber da finde ich auch im schwachen 2. Halbfinale locker 2 Beiträge, die besser sind.

  26. togravus

    18.04.2017 | 23:27

    Gähnemark …

  27. CHUPACABRA

    18.04.2017 | 23:56

    Sympathisch, handwerklich solide, aber ich kann mich weder an Stimme noch an Song erinnern. Somit bei mir 4/10.

  28. Frederic

    19.04.2017 | 01:29

    Für mich einer der schwächeren Songs in einem der schwächeren Vorentscheide. Das sagt eigentlich schon alles, da hilft auch kein annähernd fehlerfreier Power-Gesang von einer nahezu makellos aussehenden Blondine.

  29. benne

    19.04.2017 | 08:10

    „Where i am“ geht total an mir vorbei.
    Selbst nach mehrmaligem Hören kann ich mich kaum an die Strophen erinnern.
    Als einziger Pluspunkt bleibt ihre doch sehr kräftige Stimme in Erinnerung.
    Aber insgesamt wird das ereignislose Lied eine gute Show benötigen, um aufzufallen.
    .
    Wieso das in vielen Umfragen und Wettquoten allerdings so deutlich im Finale sein soll, muss mir mal einer erklären.

  30. merlin

    19.04.2017 | 08:27

    ich finde ja, dass die interpretin eigentlich nur schreit. insofern kann ich damit nichts anfangen, obwohl die komposition noch ganz okay ist.

  31. Rainer1

    19.04.2017 | 08:30

    Hehe))))ja, eine kräftige stimme hat sie.
    Von meiner mama weiss ich, dass ich als baby auch nächtelang eine kräftige stimme hatte.

  32. GEF

    19.04.2017 | 09:45

    Dänemarkt bringt nach dem letzten Jahr wieder nichts vernünftiges zum ESC. Das Lied scheint aber doch recht populär zu sein. Ich finde ihn hingegen einfach nur belanglos und es gibt mal wieder zu viel Geschreie:

    1. Mazedonien 9 / 10
    2. Ungarn 8,5 / 10
    3. Österreich 7 /1 0
    4. Niederlande 6,5 / 10
    5. Serbien 6 / 10
    6. Malta 5,5 / 10
    7. Dänemark 3,5 / 10
    8. Rumänien 3 / 10

  33. Harald

    19.04.2017 | 10:09

    Ich glaube die Songchecks werden nur allzu gerne nach dem EIGENEN Geschmack geklickt. Ich verstehe man soll einen Tipp durch sein Kreuz abgeben was man meint dass wirklich dabei herauskommt – unabhängig nach seinem Geschmack…
    Deswegen verstehe ich auch überhaupt nicht dass „sie scheidet im Halbfinale aus“ die meisten Klicks bekommen hat!
    Es ist ein sicherer Final-Kandidat!!

  34. benne

    19.04.2017 | 10:48

    @Harald
    Na klar ist immer eine Spur eigener Geschmack dabei.
    Wenn man mit einem Lied nichts anfangen kann, wie soll man abschätzen, ob Millionen Menschen am Balkan oder in Skandinavien das mögen?
    .
    Ich selbst habe auf „schwer einzuschätzen“ geklickt, weil ich finde, das Lied alleine würde kaum einen interessieren, wenn es so im Radio läuft.
    Und die Bühnenshow im Vorentscheid war jetzt auch nicht so gut, als dass es wirklich viele Leute berührt.
    Da rechne ich den vergleichbaren Balladen von Timebelle (eingängiger) und Lucie Jones (gefühlvoller) schon deutlich mehr Potential zu.
    .
    Wieso ist es für dich ein Final- Kandidat?

  35. Harald

    19.04.2017 | 11:22

    @benne:
    Meiner Meinung wurde bei diesem Song vieles richtig gemacht.
    Es baut sich über die Strophen und die Bridge ein schöner Spannungsbogen auf der im Refrain kraftvoll „entladen“ wird!
    Für mich eine echte Hymne die auch zu 100% ESC kompartibel ist.
    Ich höre immer der Auftritt auf irgendwelchen ESC Fan Festivals sei schlecht gewesen usw… Na und?
    Ist dies der Messgrad nach welchem die Acts am 13. Mai bewertet werden? Nein!
    Auch den Vorwurf sie würde nur schreien kann ich wirklich nicht nachvollziehen. Sie singt es mit vollster Überzeugung und trifft die Töne.
    Ich finde den Song vollkommen ok und verstehe dass die Zuschauer / Jury diesen Song im Semifinale auf Platz 2-4 werten werden.
    Das ist meine neutrale Einschätzung.

  36. Harald

    19.04.2017 | 11:27

    @benne:
    Die Schweiz wird es trotz aller Begeisterung extrem schwer haben sich überhaupt zu qualifizieren. Tippe hier auf Platz 9-12.
    GB mit Lucie Jones finde ich persönlich in der ursprünglichen Version fast besser da dort ihre Stimme noch besser zur Geltung kam.

  37. Mariposa

    19.04.2017 | 11:53

    @ ESC 17

    Ja, ich bin kritisch und dieses Jahr erst recht und dazu bekenne ich mich ausdrücklich. Viele Beiträge sind für mich dieses Jahr eben nicht ESC-würdig.

  38. biobanane

    19.04.2017 | 11:56

    Ich sagte ja schon, das wird ein ganz schweres Jahr für den Norden und die Baltischen Staaten. Schweden wird da ganz einsam in Finale stehen, aber diesen Titel aus Dänemark werde ich nicht vermissen.

  39. Harald

    19.04.2017 | 12:00

    @biobanane:
    Warum einsam?
    Qualifikanten für das Finale außer Schweden:
    Norwegen, Finnland, Dänemark, Estland und Lettland.
    Der Norden war schonmal schwächer vertreten! :-)

  40. Ruhrpottler

    19.04.2017 | 12:36

    Gaaaanz furchtbar. Nein danke, Dänemark.

  41. Jorge

    19.04.2017 | 13:27

    @Harald: „Es baut sich über die Strophen und die Bridge ein schöner Spannungsbogen auf der im Refrain kraftvoll „entladen“ wird!“
    Eben diesen „schönen Spannungsbogen“ gibt es hier nicht. Es gibt einen sich wiederholenden laut/leise Kontrast bei Strophen/Refrain, ja, das war’s dann. Rhythmisch, melodisch oder instrumental kommt nach 1:08 nichts Neues. Dass der Backie-Chorus einen Teil des Refrains übernimmt, ändert daran nichts. Aus so einer R’n’B-Ballade hätte man mehr machen können. Finale – vielleicht. Ein Teil des Publikums steht komischerweise immer auf Schalldruck und Optik.

  42. Inge Periotte

    19.04.2017 | 19:10

    Mh, also, ich musste es auch erst nochmal hören, weil ich das Lied überhaupt nicht parat habe. Jetzt weiß ich wieder wie es klingt, musste es auch nicht ausmachen zwischendurch, aber ich glaube, ich hab’s morgen schon wieder vergessen. Aber vielleicht findet es ja der gemeine Radiohörer ganz toll, keine Ahnung.
    Begeisterung ist irgendwie was anderes…

  43. deutscheland

    19.04.2017 | 19:29

    Anja Nissen ist für mich der Grower des Jahres, musikalisch wie optisch. „Where I Am“ ging mir lange nicht in den Kopf herein, aber als ich dann kurz nach der Veröffentlichung des letzten Beitrages alle 43 ESC-Beiträge (inkl. Russland) am Stück angehört und angeschaut habe, begann mir der dänische Beitrag sympathisch zu werden. Dazu drängt sich auch Anja selbst auf. Als ich das erste Mal auf den dänischen Beitrag stieß, hätte ich es nicht für möglich gehalten, sie schon ein paar Wochen später ziemlich hübsch zu finden.
    Dennoch bin ich mir in puncto Finale sehr, sehr unsicher. Das Lied könnte schon vor etlichen Jahren (vielleicht gar in den Neunzigern?) produziert worden sein und die Backings passen irgendwie nicht hundertprozentig. Die tiefen Stimmen würden für mich eher zu einem Stück einer afroamerikanischen Sängerin passen und lassen Anja ziemlich farblos erscheinen. Dazu wird der dänische Beitrag nach dem Folklore-Festival aus Ungarn und vor der Klischee-Powerballade aus Irland aufgeführt. Dänemark ist für mich ein starker Wackelkandidat. Einerseits habe ich mich in Anja verguckt und würde ihr alleine deswegen den Finaleinzug wünschen, andererseits wäre ein Aus im Halbfinale nicht überraschend und auch musikalisch nur bedingt ein schwerer Verlust. Auch wenn es damit die endgültige ESC-Krise für Dänemark bedeuten würde. Was für ein Absturz: 2014 Gastgeber und dann in den beide Folgejahren nicht im Finale. Und noch gravierender ist, dass man wohl nicht dagegensteuern will.

  44. Frederic

    20.04.2017 | 01:06

    Anja Nissen fand ich trotz ihrer deutlichen Qualitäten (siehe oben) bisher eher uninspiriert und mit dieser mäßig spannenden Melodie, die offenbar nicht nur ich erst nach diversen Durchläufen drin hatte, sehe ich das Finale für sie keineswegs als Selbstläufer, zumal die Konkurenz überwiegend mit mehr Eingängigkeit (SRB, MKD, CH, EST), Originalität (HUN, NOR) oder Charme (AUT, SMR) aufwartet, bei ROM gar alles zusammen. Und selbst wenn sie ein paar davon hinter sich lassen sollte, gibt’s ja noch ISR, NLD, BLR und nicht zu vergessen BLG, die ich auch allesamt stärker sehe. Aber ich lasse mich gerne überraschen (wäre ja sonst auch langweilig).

  45. miramax09

    20.04.2017 | 17:59

    Also meiner Meinung nach wird das Lied hier kolossal unterschätzt…

  46. as

    23.04.2017 | 08:08

    ein fades und dröges Stück Musikgeschichte – befürchte bei dem guten Ausser-Bubble-Abschneiden aber, dass Anja ihre Konkurrenz doch noch aus dem Finale hinausschreit, wo sie dann allen lauthals zeigen wird, wer am besten singen kann.

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