San Marino

ESC Songcheck (29): „Spirit Of The Night“ von Valentina Monetta & Jimmie Wilson

Ein kleines Land will Rekorde sammeln. Mit Valentina Monetta schickt San Marino seine erfolgreichste Teilnehmerin zum vierten Mal ins Rennen. 2017 startet sie mit Jimmie Wilson im Duett unter der erfahrenen Regie von Ralph Siegel, der die Eurovision wie kein anderer kennt. Bringt die geballte Erfahrung den Finaleinzug für „Spirit Of The Night“ oder wären aller guten Dinge drei besser gewesen?

Von 2012 bis 2014 nominierte San Marino, das keine öffentlichen Vorentscheidungen kennt, Valentina Monetta, die schon 2008 mit „Se Non Ci Sei Tu“ versucht hatte, für den kleinen Staat im Herzen Italiens zu starten. 2012 blieb sie mit „The Social Network Song (oh oh -uh- oh oh)“ auf Platz 14 im Halbfinale hängen und auch das hochfavorisierte „Crisalide (Vola)“ verpasste mit Platz 11 das Finale. 2014 jedoch erhielt der Titel „Maybe“ genau den einen Punkt, der San Marino ins Finale katapultierte und dort auf Platz 24 enden ließ.

Die Vita von Valentina Monetta wird dominiert durch den Sangescontest. Geboren am 1. März 1975 begann sie ihren musikalischen Weg in diversen Bands und nahm 2001 an der Casting Show „Popstars“ teil. Drei Alben und mehrere Singles konnte die Künstlerin auf den Markt bringen.

An Valentinas Seite wird 2017 Jimmie Wilson stehen, der in Detroit geboren wurde und seine schauspielerische Ausbildung in Hollywood genoss. Er spielte in den USA im Musical „Sisterella“ und nach seinem Umzug nach Deutschland stand er als Barack Obama in „Hope! – Das Obama Musical“ auf der Bühne. Er nahm zudem an einem Castingformat in Polen teil. Mehr über die beiden kann man hier lesen.

 

Der Song

Erst kurz vor Toresschluss wurde der san marinesische Song bekannt gegeben. Unzufriedenheit über die Ergebnisse sowie angebliche gescheiterte Nominierungsversuche liessen den Eurovisionfan warten. Beim Lesen der Titelzeile „Spirit Of The Night“ erwartete man eine balladeske Hymne, aber schon mit den ersten Klängen wird man in die Discozeit zurückversetzt. Ein klassischer Popsong über das Entdecken einer neuen Liebe, die eine frühere Enttäuschung vergessen machen lässt.

You’ve got me feeling right
and I can see the future is bright
I’ll take your blues away
So no more searching high and low and
always looking for the right time

Das typische Format von zweimal Vers und Refrain, sowie die Wiederholung des Refrains am Ende mit einer Brücke dazwischen charakterisiert eigentlich den Discostampfer, aber durch den Wechselgesang, der Verarbeitung verschiedener Musikepochen sowie der unterschiedlichen Tempi erhält das Lied eine erwachsene Note. Man bedient sich schon beim ersten Vers neben den sanften fließenden Discoklängen rhythmischen Stakkato-Tönen, um dem Lied Schnelligkeit einzuhauchen.

Der Refrain macht dann den Song tanzbar und baut das Diskotheken-Ambiente auf. Die zweite Wiederholung des Refrains erlebt gleich einen Key Change. Ihr folgt eine ruhigere Bridge, welche in einen fast A-Capella Refrain mündet. Ein weiterer Key Change Refrain schließt sich an. Im Video kommt eine Pause nach diesem Höhepunkt, um nochmals die diskohafte Grundmelodie erklingen zu lassen. Sollte dieses zur Aufführung kommen wäre eine Klatschfalle vorprogrammiert.

Der modulative Charakter des Liedes lassen Valentina Monetta und Jimmie Wilson die Möglichkeit mit ihren Stimmen zu spielen. Dabei kann die hervorragende Sängerin, die mehr als nur Eurovision kann, was sie eindrucksvoll in Malmö 2013 bewies, ihre Stärken zeigen. Jazzig bluesige Elemente gibt es leider nicht, aber kraftvolle Dynamikwechsel.

Ralph Siegel hat, dieses Mal zusammen mit Jutta Staudenmayer und Steven Barnacle, sich wieder etwas einfallen lassen, um seine Künstlerin glänzen zu lassen. Schon 2013 hat er mit „Crisalide“ für Valentina einen Song gezaubert, der sie in die Herzen der Eurovisionfans katapultiert hat. Leider scheiterte das grandiose Lied, das viele gerne im Finale gesehen hätten, wohl an der frühen Startposition. Ein Interview mit Ralph Siegel, das Bloggerkollege Matthias mit ihm geführt hat, ist hier nachzulesen

YouTube Preview ImageSan Marino: Valentina Monetta & Jimmie Wilson – Spirit Of The Night

 

Die Präsentation

Es wird eine schwierige Aufgabe werden, um für die beiden Protagonisten ein passendes Szenario zu schaffen, das sie glaubwürdig rüber bringt. Mit Disco verbindet man zumeist junge ausgeflippt tanzende Mädels und Jungs und beim Betrachten des Videos fühlt man sich eher in einen Club versetzt. Aber der Song braucht Discocharakter.

Mein Vorschlag: Man sollte die beiden auf die Mitte der Bühne stellen. Sie sollten sich zumeist zugewandt ansingen und nur im Refrainteil nach vorne drehen. In der Bridge könnten sie sich einmal umrunden. Aber nicht zu ausgeflippte Bewegungen.

Ein Chor und keine Tänzer sollte die beiden verstärken. Hinter ihren Mikros dürfen sie dem Groove des Liedes folgen, aber auch hier nicht zu ausgiebig. Die Schnelligkeitswechsel im Lied müsste der Hintergrund durch Farbwechsel aufzeigen. Hier braucht es auch nicht nur weiß und schwarz geben, auch wenn von der Nacht gesungen wird, aber die blauen und roten Elemente dürften einen dunkleren Charakter haben.

Outfittechnisch sollten Valentina und Jimmie nicht in T-Shirt und Lederhose darstehen, sondern Jackett und ein schickes kurzes Abendkleid dürfen es sein. Bei so einem Lied kann man auch zuviel einsetzen, wodurch die Darbietung an Glaubwürdigkeit verlieren würde.

 

Was PRINZ-Blogger darüber denken

Douze Points: Wenn man weiß, von wem das Lied stammt, ist das durchaus eine runde Nummer. Ohne das Wissen wirkt es etwas aus der Zeit gefallen. Aber aus der guten.

Marc: Kein ESC ohne Ralph Siegel und mit „Spirit of the Night“ hat er uns eine schöne Euroclub-Nummer geschenkt. Valentinas Rückkehr verzückt viele Fans und mit Jimmie hat sie einen sympathischen Duett-Partner an ihrer Seite. 

Matthias: Ralph Siegel hat seinem Computer den gleichen Beat entlockt, der schon bei „Just get out of my life“ Jahre zu spät kam. Wenn das Retro sein soll, dann ist es schlechter Retro. Zum Vergleich: gut gemachter Retrosound ist „Space“ aus Montenegro.

Salman: Valentina is back! Und diesmal hat sie sich mit Jimmy Verstärkung mitgebracht! Ralph Siegel hat schon bessere Songs geschrieben aber auch schon schlechtere. Mir gefällt der Retrostyle eigentlich ganz gut. Ich würde es sowohl Valentina als auch Ralph gönnen ins Finale zu kommen.

Tjabe: Gute Stimmen und ein klassischer Popsong. Aber es wird wie immer schwer für das kleine Land.

Jeder ESC-Titel wird im Songcheck von allen PRINZ-Bloggern nach ihrem persönlichen Gusto auf einer 11-stufigen Skala (12-10-8-7-6-5-4-3-2-1-0) bewertet, wobei 12 die höchste Wertung darstellt. Die Wertungen werden addiert. Unser persönliches subjektives Gesamtbild:

 

Die Prognose der PRINZ-Blogger

Hier geht es nicht um das persönliche Gefallen, sondern um eine Prognose. San Marino hat nach Einschätzung aller PRINZ-Blogger eine Qualifikationschance von 33 Prozent und landet damit auf Platz 17 in Semifinale 2. Hier geht es zur Prognose der PRINZ-Blogger für das zweite Semifinale.

 

Was PrinzBlog-Leser darüber denken

Martin: Ich find das genial:D:D Endlich ist Valentina wieder da!!!! Klingt zwar sehr altbacken und passt musikalisch zu Fame und co, aber das könnte ins FInale kommen. Bei Maybe hat das auch niemand erwartet und das war deutlich uneingängiger als dieses hier

Dina: Flashback zurück in die 80er…jede x-beliebige Klassenfahrt mit dem obligatorischen Disko-Abend. Die Luft knistert vor Spannung, die Hormone sind am Toben – und nichts passiert. Da kommt Nostalgie auf. Jimmie hat eine gute Stimme – der musste nach dem Anruf bestimmt erst bei Wikipedia nach diesem Mr. Ralph Siegel suchen. P.S. Täusche ich mich oder ist es ihnen beim Videodreh gelungen alle Einwohner San Marinos in den Club zu kriegen? :)

Bandido: San Trollino hat es wieder getan! Scheint so eine Art Erpressungstaktik des Winzstaats gegenüber der EBU zu sein. So nach dem Motto: so lange ihr die Votingregeln nicht ändert schicken wir immer wieder und wieder und wieder das Gleiche! ;) Das ist natürlich ein klassischer Siegel. Nett, dass er wieder mit dabei ist aber wer ernsthaft mit einem Finaleinzug rechnet sollte vielleicht mal kurz aus dem Fenster schauen ob die ersten Schweine schon fliegen können …

Niki: Ich liebe diesen Song!! ♥ Ein billiger Popsong – genau das, was ich mag^^ Mit dem Finalenzug wird’s wohl leider nichts…

Ruhrpottler: FINALE OHOHOOO FINALE OHOHOOO Viele Fans freuen sich auf unsere Queen und ich bin schon seit dem Facebook-Song ein großer Fan von Monetta! Ralph Siegel hatte die letzten drei Jahren immer die besseren Songs als wir. Chain Of Lights war besser als Black Smoke. Under the Sun war besser als Ghost und nun ist dieser Song definitv besser als Perfect Life. Ich würde mich nicht wundern, dass Monetta ins Finale kommt und besser abschneidet als Levina.

Social Media

Als zusammengesetztes Doppel fehlen Valentina Monetta und Jimmie Wilson natürlich eine gemeinsame Homepage und andere Social Media Attribute, aber auf Valentinas Facebook-Seite dreht sich nun alles um die beiden. Und auch auf ihrer Instagram-Seite kann man viele Momente der letzten Wochen wiederfinden. Insbesondere Jimmie trägt erheblich dazu bei. Er hat eine Website und ist bei Facebook und Instagram.

 

ESC Songcheck San Marino: Valentina Monetta & Jimmie Wilson...

  • scheiden im Semifinale aus (64%, 163 Stimmen)
  • sind schwer einzuschätzen (23%, 58 Stimmen)
  • kommen vermutlich ins Finale (7%, 19 Stimmen)
  • kommen bombensicher ins Finale (6%, 14 Stimmen)

Wähler gesamt: 254

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Vorschau: Als nächstes nimmt sich „My“ Blogger „Friend“ BennyBenny heute Abend des kroatischen Beitrags von Jacques Houdek an.

Bereits erschienen:

Semifinal 1:
(1) Albanien: „World“ von Lindita
(2) Aserbaidschan: „Skeletons“ von DiHaj
(3) Australien: „Don’t come easy“ von Isaiah
(4) Belgien: „City Lights“ von Blanche
(5) Finnland: „Blackbird“ von Norma John
(6) Georgien: „Keep the faith“ von Tamara Gachechiladze
(7) Montenegro: „Space“ von Slavko Kalezić
(8) Portugal: „Amar pelos dois“ von Salvador Sobral
(9) Schweden: „I can’t go on“ von Robin Bengtsson
(10) Griechenland: „This is love“ von Demy
(11) Polen: „Flashlight“ von Kasia Moś
(12) Moldawien: „Hey Mamma!“ von SunStroke Project
(13) Island: „Paper“ von Svala
(14) Tschechien: „My turn“ von Martina Bárta
(15) Zypern: „Gravity“ von Hovig
(16) Armenien: „Fly with me“ von Artsvik
(17) Slowenien: „On my way“ von Omar Naber
(18) Lettland: „Line“ von Triana Park

Semifinal 2:
(19) Serbien: „In too deep“ von Tijana Bogićević
(20) Österreich: „Running on air“ von Nathan Trent
(21) Russland: „Flame is burning“ von Yulia Samoylova
(22) Mazedonien: „Dance alone“ von Jana Burčeska
(23) Malta: „Breathlessly“ von Claudia Faniello
(24) Rumänien: „Yodel It!“ von Ilinca ft. Alex Florea
(25) Niederlande: „Lights and Shadows“ von OG3NE
(26) Ungarn: „Origo“ von Joci Pápai
(27) Dänemark: „Where I am“ von Anja
(28) Irland: „Dying To Try“ von Brendan Murray

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60 Kommentare Kommentar schreiben

  1. Harald

    20.04.2017 | 09:12

    In die Mottenkiste und doppelt verSIEGELn damit die beiden nicht mehr rauskommen :-)
    Ein echter Anwärter auf den allerletzten Platz beider Semifinalen zusammengefasst.
    Hier fehlt es an allen Ecken und Kanten aber hauptsächlich an Höhepunkten. Da bleibt NICHTS hängen und der Sound ist aus der hinterletzten Schublade zusammengekratzt worden.
    Fürchte dass man hier nicht mal mit einer bombastischen Show den Hauch einer geringen Chance auf das Finale haben kann. Never, never!

  2. togravus

    20.04.2017 | 09:21

    Totaler Schrott. Und mehr Zeit möchte ich hierauf nicht verschwenden.

  3. Mona

    20.04.2017 | 09:26

    Mich würde echt interessieren ob Herr Siegel davon überzeugt ist, das seine Songs gut sind? Finde seine Lieder grauenhaft. Aber schön die Dame wiederzusehen;-)

  4. kaspar

    20.04.2017 | 09:29

    Als ich gehört habe, dass Valli zurückkehrt, habe ich mich zuerst gefreut. Aber das Lied schafft es, zeitgleich zu nerven und zu langweilen. Für mich hat San Marino dementsprechend und wegen der deutlich geringeren Diaspora gegenüber den anderen Lieferanten schwacher Songs wie Litauen die geringsten Finalchancen im zweiten Semi. Auch wenn ich Valentinas musikalische Bandbreite bewundernswert finde – bitte kein sanmarinesischer Spirit in der Finalnacht.

  5. kaspar

    20.04.2017 | 09:30

    Nachtrag: Aber zumindest habe ich die Hoffnung, mal mit Kathrin übereinzustimmen :D

  6. Ansgar

    20.04.2017 | 09:35

    „Valentina Monetta, die schon 2008 mit „Se Non Ci Sei Tu“ versucht hatte, für den kleinen Staat im Herzen Italiens zu starten“
    .
    Das war mir neu. Danke für die Info. Direkt mal den Song suchen :-)

  7. Jonathan

    20.04.2017 | 10:16

    Für San Marino einer der besseren Titel. Wird aber (hoffentlich) trotzdem nicht ins Finale kommen.

  8. Matty

    20.04.2017 | 10:35

    Ich frage mich, wie die das Duett sich gefunden hat? Trotzdem wird dieses kleine Land auch in diesem Jahr das Finale deutlich verpassen. Allgemein gesprochen würde ich San Marino beim ESC auch nicht vermissen; lieber eine Rückkehr von Luxemburg noch in diesem Jahrzehnt!

  9. BennyBenny

    20.04.2017 | 11:05

    „Als nächstes nimmt sich „My“ Blogger „Friend“ BennyBenny heute Abend des kroatischen Beitrags von Jacques Houdek an.“ <3

  10. Mariposa

    20.04.2017 | 11:07

    Heute liege ich auch wieder unterhalb des Durchschnitts der Wertungen. Valentina her, Nostalgie her – sorry, für mich klingt es sehr nach Altherrendisco und Füllmaterial. 2 von 10 Punkten. Aber ich lasse Siegel gerne seine Ambitionen, immer wieder Songs zum ESC beizusteuern……..

    1. Ungarn 8/10
    2. Österreich 7/10
    3. Niederlande 5/10
    4. Mazedonien 4/10
    5. Rumänien 3/10
    6. Malta 3/10
    7. San Marino 2/10
    8. Irland 2/10
    9. Serbien 2/10
    10. Dänemark 0/10

  11. Mariposa

    20.04.2017 | 11:16

    Ergänzung: ……. solange sie zeitgemäß sind (die Songs vom Maestro)

  12. 4porcelli

    20.04.2017 | 11:34

    Ralph Siegels Leidenschaft für den ESC/GP ist bewundernswert, aber er wird leider zunehmend zu einer tragischen Figur im Stile von Norma Desmond in Sunset Boulevard. Der Song ist leider so modern und von ähnlicher Qualität wie Normas „Salome“ Stummfilm-Drehbuch.

  13. ESCFrank

    20.04.2017 | 11:39

    Ach Valentina, wenn sie es noch mal für San Marino ins Finale schaffe würde, würd ich ausflippen vor Freude. Mit diesem Song sehe ich dafür allerdings eher schwarz.

  14. Usain

    20.04.2017 | 11:41

    Das ist leider einfach kein gutes Lied, bei aller Liebe zu Herrn Siegel und Valentina. Mir gefällt übrigens auch Valentinas neue Haarfarbe überhaupt nicht, die ist genauso verunglückt wie Spirit of the night. Wie nennt man diesen Farbton, Pink Grapefruit?

  15. deutscheland

    20.04.2017 | 11:41

    Heute geht’s richtig ab! San Monettino und dann noch mon copain Jacques!
    San Marino hat es wieder geschafft! Richtig geil, dass Valentina so schnell wieder da ist und diesmal auch in Begleitung! Eigentlich ist das ja ein Siegel-Beitrag á la „Wir geben ’ne Party“: Ein Stück, auf das man zwar gerne tanzt, das man aber trotzdem belächelt. Aber es ist San Marino und dass Valentina Monetta jetzt schon zum vierten Mal dabei ist, wird auch dem Einen oder Anderen außerhalb der ESC-Bubble nicht verborgen bleiben.
    Ich würde ja gerne wissen, wie San Marino RTV auf so Leute wie Jimmie Wilson kommt. Er kommt ja schließlich aus der Musical-Sparte und wird wohl nur Musical-Kennern ein Begriff gewesen sein. Schon 2011 wurde aus dieser Riege jemand zum ESC geschickt. Dennoch aber eine gute Wahl.
    Ich habe aus Spaß 5 Euro darauf gesetzt, dass San Marino ins Finale kommt. Zwar glaube ich nicht, dass Europa uns diesen Gefallen tun wird, aber den Finaleinzug von „Maybe“ habe ich auch nicht erwartet. Wobei ich aber andererseits so ein Gefühl habe, dass es auch „Spirit of the night“ schaffen könnte. Aber vielleicht liegt es daran, dass Valentina Monetta DIE san-marinesische ESC-Lichtgestalt ist, auch wenn das außerhalb der ESC-Bubble nur von geringer Bedeutung ist. Dennoch liebe ich San Marino, denn dieses Land hat mich mal wieder umgehauen, so wie 2012 mit „Facebook, uh, oh, uh, oh, oh“ und 2016 mit der verschlafenen Version von „I didn’t know“.

  16. merlin

    20.04.2017 | 11:46

    für mich ein schöner disco-titel, der gut ins ohr und in die beine geht. wenn das gut präsentiert wird, kann ich mir eine finalqualifikation vorstellen.

  17. biobanane

    20.04.2017 | 11:50

    Also ich finde es nicht wirklich lustig, wie uns hier jedes Jahr vorgemacht wird als würde es in diesem „Land“ ein existierender Fernsehsender geben, der sich den ESC leisten kann. Aber scheinbar hat da jemand zuviel Geld um sich seine Altherrenträume zu leisten. Das war ja mal lustig, aber nun nervt es nur noch.

  18. Ruhrpottler

    20.04.2017 | 12:18

    Danke, liebe Blogger, dass ihr meinen Kommentar in den Blog eingefügt habt. Ich bin zwar immer noch der gleichen Meinung, aber auf eine Qualifikation würde ich jetzt nicht mehr setzen, weil der Song auf Dauer bei mir nicht überzeugt hat. Wenn Siegel den Song vom letzten Jahr nicht Laura Pinski gegeben hätte und statt dessen der Monetta in diesem Jahr (ohne Duett), dann wäre das jetzt wahrscheinlich mein Top-Favorit. Dennoch mag ich Spirit mehr als Perfect.

  19. Inger Johanne

    20.04.2017 | 12:38

    Ach, ja … nee. Viermal anzutreten hat ja auch schon ein bisschen was von Verzweiflung, dabei kann die Dame doch eigentlich was – hat sie das nötig, immer wieder mit Siegel-Gedöns im Halbfinale zu scheitern? Hätte sie nicht aufhören können, als es am schönsten war (also als sie endlich ins Finale gekommen ist)? Weder die Jurys noch die Zuschauer werden hier in Begeisterungsstürme ausbrechen, wie soll das funktionieren? Irgendwann muss auch mal gut sein.

  20. as

    20.04.2017 | 12:38

    Ich verstehe nun wirklich nicht, warum hier so auf Spirit of the night herumgehackt wird. Ja, das Lied ist nur Durchschnitt – aber San Marino ist ESC-Kult; und für sammarinesische und Ralph-Siegel-Verhältnisse ist der diesjährige Beitrag ja geradezu eine Disco-Hymne und meiner Meinung nach der beste Beitrag aus San Marino des Jahrzehnts. Wie gesagt – dieses Jahr ist San Marino ganz ok, ein wenig billig und retro, aber Finale in der Realität? Wohl eher nicht.

  21. Manboy

    20.04.2017 | 12:53

    Kein Platz in meiner Komplett-Top 10. Finalwahrscheinlichkeit 30 %
    Musikalisch leider ganz flach, da fehlt Tempo und knallige Beats. Da hätte Ralph Siegel mal die Bremse am Pult rausnehmen sollen und sich an seinen deutschen Beitrag 1994 erinnern sollen.
    Valentina ist natürlich eine unheimliche Sympathieträgerin. Stimmlich kann man bei ihr auch wenig aussetzen. Er hat auch eine richtig interessante und warme Stimme. Da wäre wirklich mehr drin gewesen. Schade…aber ich drücke die Daumen und vielleicht auch die Handytasten (wenn der Auftritt mich überzeugt). Ich zweifle an den Finaleinzug. Vielleicht hätte man neben Valentina doch einen türkischen Sänger wieder nehmen sollen ;))

  22. Jorge

    20.04.2017 | 13:04

    Ist halt nicht „Studio 54“ mit Koks, Alkohol und Geschlechtskrankheiten, sondern „Schuppen 4711“ mit sauren Drops, Klosterfrau und Arthrose.
    Slavko erzählt uns eine Geschichte zu seinem 70er Disco-Stampfer, wo soll hier die besondere Geschichte sein?

    Es gibt in Semi2 ja ca. 3 offene Final-Spots, SMA ist nicht in der Verlosung. Alternativ drücke ich aber Jimmie & Valentina die Daumen, dass es bis Mai noch mit ’nem Achseln-Busch klappt. ^^

    @4porcelli: Norma Desmond? Ich habe hier schon das zweite Mal dieses Jahr eine Bela Lugosi-Assoziation.

  23. Cal

    20.04.2017 | 13:42

    Schlagt mich nicht, aber „I Didn’t Know“ fand ich viel besser und gnadenlos unterschätzt.
    .
    Ansonsten gehör ich auch zu denen, die bei der Ankündigung, dass Valentina Monetta zurückkehrt, ein Lächeln auf dem Gesicht bekamen. Der Rest ist doch fast egal. Bei allen anderen Beiträgen geht es um die Musik, hier geht’s ums Prinzip. Schön, die Truppe wieder in der ESC-Familie zu wissen.

  24. Cal

    20.04.2017 | 13:52

    Nachtrag: Jetzt, wo ich ein altes Interview mit ihr gelesen hab (http://blog.prinz.de/grand-prix/valentina-monetta-im-prinz-blog-exklusivinterview-crisalide-erzahlt-meine-geschichte/), wünsche ich ihr einfach nur viel Spaß und für die Zukunft ein adäquateres Jazzstück.

  25. Jorge

    20.04.2017 | 14:05

    Diese Vernarrtheit in Valentina (wie auch in Zoe) speziell dieser Community war mir schon immer ein Rätsel. Mein Bedarf dieses zu ergründen, ist auch nur begrenzt vorhanden.

  26. GEF

    20.04.2017 | 14:32

    Ich kann diesen Hype um Valentina auch gar nicht verstehen. Ich finde es eher traurig, wenn manche den Absprung nicht schaffen und meinen immer wieder antreten zu müssen. Valentina ist sicher eine kompetente Sängerin, aber wo bleibt eigentlich ihr Stolz? Könnte sie nicht einfach mal einen besseren Song einfordern? Ich behaupte jetzt einfach mal, dass selbst ich einen besseren Song schreiben könnte. Außerdem passt der Song bzw. die Message so 0,0 zu zwei Mitvierzigern. Das klingt doch total gewollt und unnatürlich.. Für einen trashigen Beitrag a la „I didn’t know“ ist es hingegen nicht witzig genug, sondern einfach nur peinlich :-)

    01. Mazedonien 9 / 10
    02. Ungarn 8,5 / 10
    03. Österreich 7 /1 0
    04. Niederlande 6,5 / 10
    05. Serbien 6 / 10
    06. Malta 5,5 / 10
    07. Irland 5 / 10
    08. Dänemark 3,5 / 10
    09. Rumänien 3 / 10
    10. San Marino 2/ 10

  27. Harald H.

    20.04.2017 | 14:36

    @Jorge: Völlig Deiner Meinung.
    Vielleicht dürfte es für einige erfreulich sein wenn nächstes Jahr die Gruppe „Wind“ oder Katja Ebstein das vierte Mal für Deutschland antritt… :-)
    Eine E-Mail an den NDR wärs doch wert, oder?

  28. Bandido

    20.04.2017 | 14:41

    @Jorge
    Vielleicht einfach eine Affinität für patente rothaarige Faghags (Katja Ebstein, Niamh Kavanagh, Hera Björk, Zoe, Valentina Monetta)? ;)

  29. patrick m

    20.04.2017 | 15:23

    Sie kommen ins finale

    Ihr werdet euch am 11 mai noch wundern , den San marino kommt ins finale. Ich werde alles dran setzen das sie ins finale kommen .

  30. escfan05

    20.04.2017 | 15:27

    Auch wenn ich kein großer Siegelfan mehr bin, dieses Lied ist deutlich besser als das vom letzten Jahr. Es ist flott, es ist eingängig und macht Spass. Etwas was so vielen Liedern in diesem Jahr vollkommen abgeht. Bei entsprechender Inszenierung wird das Lied ins Finale kommen.

  31. patrick m

    20.04.2017 | 15:27

    Mit meiner unterstützung kommen sie ins finale

    San marino finale ! Oh das lied kommt ins finale , ich sag nur da werdet euch sehr wundern . Denkt an meine worte .

  32. patrick m

    20.04.2017 | 15:31

    Das lied wird im 2 semifinale sehr überaschen .

    Beide kommen ins finale , und das zurecht ich bin ein dicker fan dieses liedes und werde kräftig für das lied anrufen .

  33. patrick m

    20.04.2017 | 15:34

    das lied kommt ins finale .

    San marino kommt ins finale und mit meiner hilfe und ihrer fans schaft sie es auch .

  34. patrick m

    20.04.2017 | 15:36

    Danke escfan05 über dein text freue ich mich , spiright of the night hat den finaleinzug verdient .

  35. Jorge

    20.04.2017 | 15:36

    @Bandido: :-)
    Interessante These. Die rothaarige Gemeinsamkeit war mir total entgangen.

  36. patrick m

    20.04.2017 | 15:38

    das lied ist geil !

    Das lied ist geil ! finale oh oh !

  37. Cal

    20.04.2017 | 15:38

    @patrick m: Ist gut jetzt.

  38. patrick m

    20.04.2017 | 15:43

    Cal , ich bin nun mal ein dicker fan von dem lied und werde kräftig dafür anrufen .

  39. patrick m

    20.04.2017 | 15:44

    San marino finale oh oh !!

    Finale oh oh !

  40. Manboy

    20.04.2017 | 16:01

    Wenn patrick m den Finaleinzug vorhersagt, dann wird das auch so kommen. Nun macht euch nicht schon wieder alle verrückt ;)

  41. Cal

    20.04.2017 | 16:25

    @patrick m: Ob übergewichtig oder nicht, du spammst alles zu.

  42. OLiver

    20.04.2017 | 17:15

    Das Blogorakel hat gesprochen. Aber auch für Orakel (Du bist gemeint, patrick m) gilt: Nicht spammen, statt 8 Posts reichen auch 2. Wir drücken hier mal ein Auge zu, aber künftig werden überflüssige Dopplungen wieder gelöscht.

  43. Musti

    20.04.2017 | 17:20

    Fand serhat besser 😜 Aber im Ernst, gefällt mir wirklich nicht

  44. deutscheland

    20.04.2017 | 17:20

    "Ich werde alles dransetzen, dass sie ins Finale kommen"

    Und wie stellst du dir das vor, lieber patrick? Wirst du wie Aserbaidschan Agenten nach Europa schicken, die dann die Leute dazu animieren, für San Marino zu stimmen? Litauen und Weißrussland sind ja im gleichen Halbfinale, da kann man ja gut weißrussische Studenten an die litauische Grenze schicken, damit sie sich dann erst hüben und dann drüben einen Wolf für Valentina & Jimmie voten dürfen. Die Aseris haben so etwas in dieser Richtung glaub ich mal gemacht.
    Okay, ich hab zwar wie gesagt einen Fünfer darauf verwettet, dass San Marino ins Finale kommt, aber natürlich wird es wohl kaum klappen und jetzt, wo du, mein lieber patrick, in den virtuellen Raum hinauskreischst, dass San Marino das Finale erreicht, wird das eh nicht passieren, weil nicht selten das Gegenteil von dem eintritt, was du prognostizierst. Schönen Tag noch!

  45. biobanane

    20.04.2017 | 17:30

    Ach Patrick ist doch schon richtig erwachsen geworden, er spammt nur noch hier und nicht mehr in den anderen Diskussionen, dass „sein“ Titel viel besser wäre.

  46. Usain

    20.04.2017 | 17:39

    Wo bleibt eigentlich die Auswertung der Blogger wie oft das Blogorakel mit seinen Progosen richtig lag? :)

  47. ESC17

    20.04.2017 | 18:06

    Ach Gott einer der langweiligsten Beiträge des Jahres. Da kann man echt bei einschlafen. Von den Bloggern hat Salman wieder mal zu gut bewertetet, der Rest ordentlich das halbwegs richtig ein. Vor 20 Jahren das Lied ja, jetzt neiiiin bitte nicht… 1/10 (0 Punkte vergebe ich nicht obwohl das die 0 verdient hat)

  48. ESC17

    20.04.2017 | 18:08

    Patrick m geh andere Menschen nerven mit deinem wirren getexte…

  49. Tamara

    20.04.2017 | 18:26

    Irgendwie muss man das mögen, auch wenn man das nicht mag. Was wäre ein ESC ohne Siegel? Für mich hat das Ding GIGANTISCHES Guilty-Pleasure-Potenzial (oh ja, das wär guilty hoch zehn, da wär Schlumpfieneke nix dagegen!)

    Sonst noch wer dabei beim Guilty Pleasure?

  50. Tamara

    20.04.2017 | 18:30

    Ach ja: Welcome back, caro Orakel! Damit ist wohl klar, dass San Marino auf keinen Fall ins Finale kommt.

  51. Inge Periotte

    20.04.2017 | 18:33

    Blogger Matthias hat schon alles gesagt bzw. geschrieben – dem kann ich nix mehr hinzufügen.
    Und kann jemand mal dieses hyperaktive Häschen abstellen?!?!?!

  52. Butterblume

    20.04.2017 | 18:53

    Ich mag retro.
    Ich mag disco.
    Ich mag trash.
    Ich mag die Beiträge von Zwergstaaten.

    Das mag ich nicht.

  53. Kathrin

    20.04.2017 | 19:02

    @kaspar
    Yeah, erste Übereinstimmung dieses Jahr!!
    Ich brauche die beiden auch nicht im Finale. Und kann mir auch nicht vorstellen, wie sie es schaffen sollten, auch nicht im seltsamen zweiten Semi…

  54. DerJoe

    20.04.2017 | 19:24

    Nichts gegen Valentina und Jimmie… aber der Song hat den Namen nicht verdient. Das ist einfach nur grausam langweilig. Da wäre es sinniger, einfach nur ne Beatbox laufen zu lassen und dazu zu tanzen…
     
    Siegel hat sich dieses Jahr mal wieder selbst unterboten. Hat ihm denn keiner gesteckt, dass er 2014 nur Punkte bekommen hat, weil das Gerücht umging, er zieht sich zurück, wenn er nochmal ins Finale darf?
    Da wünscht man sich aber wirklich „I didn’t know“ zurück… da merkte man wenigstens, dass der Titel mit einem Augenzwinkern zu verstehen ist. Und trotzdem war er noch um Längen besser.
     
    Hat jemand Connections (z.B. zu Monsieur Mugler) und kann in Erfahrung bringen, wie viel man sparen muss, um für San Marino teilnehmen zu dürfen? Nur so grob, muss nicht auf den Cent genau sein ;-)

  55. Manboy

    20.04.2017 | 20:58

    @Usain
    Wolltest du nicht eigentlich dieses Jahr für San Marino antreten?

  56. Usain

    20.04.2017 | 22:16

    @Manboy & DerJoe…. ja, das stimmt.
    Ich hatte extra meinen Bausparvertrag gekündigt, meine gesamte Alexandra Plattensammlung verkauft, eine regionale Kreissparkasse ausgeraubt und viele, viele Pfandflaschen eingelöst. Aber, was soll ich sagen, der olle Siegel hat mich wieder überboten.
    Ich starte aber bald mein Crowdfunding für 2018. :)))

  57. 4porcelli

    21.04.2017 | 00:46

    Schön, dass Partrick wieder da ist. Dass Patrick, das Orakel, wieder da ist, ist schön. Er kommt bestimmt ins Finale jeden Tippspiels. Also das Tippspiel gewinnen wird …
    @Jorge – jetzt musst Du mir aber verraten, wer der zweite Untote ist. Ich hatte zwar gestern einen mir bis dato entwischten Bela Lugosi Film gefunden, aber der war nicht vom ESC..

  58. melodifestivalenfan

    21.04.2017 | 07:36

    Ohne Spirit und ohne Erinnerungswert. Bleibt im Halbfinale hängen.

  59. Frederic

    22.04.2017 | 00:18

    Vor ein paar Tagen hab‘ ich mal wieder Crisalide gehört und feuchte Augen gekriegt. Wer behauptet, Siegel hätte keine guten Songs auf Lager, hat in meinen Augen das Herz am falschen Fleck. Klar ist „Spirit of the Night“ kein Krachersong, aber einen gewissen Charme hat es schon und sei es nur die Hingabe, mit der die beiden sich hier ranschmeissen.
    Zwar wäre ich auch überrascht, wenn es mit dem Finale klappt, doch auf der anderen Seite sehe ich im zweiten Semi viele nicht über jeden Zweifel erhabene Songs – Litauen, Dänemark, Malta, Niederlande, Norwegen, Irland, Kroatien – selbst Israel, Österreich und die Schweiz sehe ich nicht als Selbstläufer…

  60. Lorena

    22.04.2017 | 15:01

    Spirit of the Night ist einfach grottig und wird im Semifinale völlig verdient scheitern, aber trotzdem freut es mich irgendwie, dass dieser Trash dabei ist. Gibt es eigentlich schon Wetten, in welchem Jahr Valentina ihre zehnte Teilnahme schaffen wird?

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