Belgien

ESC-Songcheck (3): „A Matter Of Time“ von Sennek

„Bene bene bene molto bene“ würde der Italiener sagen, denn das „BENE“ in BENELUX-Staaten zeigt in den letzten Jahren konstant gute Ergebnisse beim Eurovision Song Contest. Die Flamen haben in diesem Jahr das Prinzip der Direktnominierung von den Wallonen und den Niederländern übernommen. Mit Laura Groeseneken alias Sennek hoffen die Belgier den Erfolg von Blanche und Loïc Nottet fortzusetzen.

 

Die Interpretin

Geboren am 30. April 1990, arbeitet Laura Groeseneken alias Sennek bei IKEA. Nebenher zeigt sie ihre musikalische Vielfalt bei Musikfestivals zusammen mir Ozark Henry. Ihre Gesangskarriere steckt noch in den Kinderschuhen, jedoch gibt sie ihr Können an andere als Gesangscoach weiter. Ihre Direktnominierung vom belgischen Fernsehen (sie waren die Ersten) haben wir hier vorgestellt und auch ihr Song kam über Nacht zu den Eurovisionsbegeisterten, was hier nachzulesen ist.

 

Der Song

Der sogenannte James-Bond-Song. Passend dazu trat Sennek beim Konzert zum 50. Geburtstag von James Bond auf. „A Matter Of Time“ geschrieben von Laura und Alex Callier ist eine Ballade mit starkem Mollcharakter, was dem Song den James-Bond-Stil mitgibt. Die Strophen repräsentieren die Suche nach dem Täter, während der explodierende Refrain die Begegnung zwischen Gut und Böse charakterisiert und Action angesagt ist. Das Wechselspiel zwischen diesen zwei Abschnitten macht die Qualität dieses Liedes aus. Die sanfte und doch kräftige Stimme von Laura Groeseneken gibt dem Song noch die richtige Note mit.

Alex Callier, geboren am 6. Dezember 1972, war zwei Jahre lang Coach bei „The Voice Of Vlaanderen“. Vorher hat er in der Tontechnik beim belgischen Sender VRT gearbeitet. Die Gruppe Hooverphonic wurde von ihm mitgegründet und in der spielt er heute noch mit.

YouTube Preview ImageBelgien 2018: Sennek – A Matter Of Time

 

Die Präsentation

Bei der Umsetzung auf die Bühne sollte sich Belgien eher auf die Lichtarbeit konzentrieren und weniger auf Aktion auf der Bühne. Sennek könnte im Liegen beginnen, wobei wir das in den letzten Jahren schon oft hatten. Sie dürfte den ruhigen Pol im Bühnenbild darstellen und allein das Wechselspiel im Licht kennzeichnet den Charakter des Liedes. In den Versen eher dunkle oder verschwommene Töne, während beim Refrain ein Lichtfeuerwerk folgen darf. Man sollte Sennek jedoch nicht wie Blanche nur statisch an ein Mikro stellen. Für das richtige Outfit sorgt die Luso-Belgierin Veronique Branquinho, die 1973 in Antwerpen geboren wurde und portugiesische Wurzeln hat.

 

Was PRINZ-Blogger darüber denken

BennyBenny: Wieder ein hochwertiger Beitrag aus Belgien – allerdings ein klarer Rückschritt im Vergleich zu 2017. Ich glaube, es wird schwierig, die geheimnisvolle Stimmung aus dem Video auf die Bühne zu bringen.

Jan: Meistens stehe ich total auf solches „Bond-Zeug“. Auch dieser Song gefällt mir überwiegend gut – allerdings nervt mich dieses „Echoes, Echoes, Echoes“, das stört den Refrain gewaltig, deshalb Punktabzüge.

Salman: Belgien setzt seinen Aufwärtstrend fort. Auch in diesem Jahr ein qualitativ hochwertiger Song, der auch aus einem James-Bond-Film stammen könnte. Sehe ich sicher im Finale und bei einer guten Bühnenperformance hat der Song sogar Top 10-Potential.

Tjabe: Die Flamen haben von den Wallonen und den Niederländern gelernt und schaffen es 2018, ein sehr anspruchsvolles Lied zu schicken. Würde mich freuen, wenn Laura Groeseneken alias Sennek es Loïc Nottet und Blanche nachmacht.

Jeder ESC-Titel wird im Songcheck von allen PRINZ-Bloggern nach ihrem persönlichen Gusto auf einer 11-stufigen Skala (12-10-8-7-6-5-4-3-2-1-0) bewertet, wobei 12 die höchste Wertung darstellt. Die Wertungen werden addiert. Unser persönliches subjektives Gesamtbild:

 

Die Prognose der PRINZ-Blogger

Hier geht es nicht um das persönliche Gefallen, sondern um eine Prognose. Belgien hat nach Einschätzung aller PRINZ-Blogger eine Qualifikationschance von 70 Prozent und landet damit auf Platz 5 in Semifinale 1. Hier geht es zur Prognose der PRINZ-Blogger für das erste Semifinale.

 

Social Media

Sennek ist natürlich bei Facebook zu finden und kann noch einige Likes vertragen. Instagram und Twitter nutzt sie auch

 

ESC Songcheck Belgien: Sennek...

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Vorschau: Keinen Aprilscherz macht morgen DJ Ohrmeister, wenn er uns mit nach Bulgarien nimmt, um dort die Nachfolger von Poli Genova und Kristian Kostov vorzustellen.

 

Bereits erschienen:

Semifinale 1
(1) Albanien: „Mall“ von Eugent Bushpepa
(2) Aserbaidschan: „X My Heart“ von Aisel

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100 Kommentare Kommentar schreiben

  1. Phil

    31.03.2018 | 09:31

    Belgien: Belgien schickt meiner Meinung nach ein interessanten Beitrag welcher direkt beim ersten Hören durch die vielen „Echoes“ in Erinnerung bleibt. Mir gefällt auch der Gegensatz vom powervollen, aber dennoch sehr sensiblen in dem Song. Bei den Versen verliert man sich in Gedanken, wird dann aber im Refrain wieder ad hoc rausgeschrissen.
    Ich bin sehr gespannt wie die Belgier diesen Beitrag in Lissabon umsetzen, weil ich mir momentan gar nichts vorstellen kann außer Tänzern um sie herum die Contemporary tanzen und singt sehr gestikulierend am Mikrofon (wie im Video nur ohne Mikro).
    Obwohl mir der Song wesentlich besser als Blanche gefällt, glaube ich, dass es sehr knapp werden könnte dieses Jahr. Die „Echoes“ bleiben zwar hängen, aber sonst plätschert er so dahin und man schweift ab und vergisst was gerade gehört wurde.
    .
    Mein Ranking Semifinale 1 (Gesamt):

    6. Aserbaidschan (7)
    7. Albanien (9)
    —————————————
    11. Belgien (20)

  2. Matty

    31.03.2018 | 10:36

    Ich kann mich der Meinung von Phil anschließen. Belgien läßt leider mit der Qualität der Songs nach, was letztes Jahr seinen Anfang nahm. Mit dem vierten Platz kam Blanche mit ihren „City Lights“ viel zu gut weg. Bei den Wettanbietern wird Belgien wieder in den Top Ten gehandelt, aber ich bezweifle, daß das dieses Jahr mit einem Top-Ten-Platz erneut funktioniert. Der Song erinnert von seiner Machart etwas an „Rise like a Phoenix“ von Conchita vor vier Jahren.

  3. Lorena

    31.03.2018 | 10:42

    In den letzten Jahren hat sich Belgien zu einem meiner Lieblingsländer beim ESC entwickelt. Daher waren meine Erwartungen an den diesjährigen Beitrag ziemlich hoch und ich wurde nicht enttäuscht! A Matter of Time geht zu meinen Favoriten in diesem Jahrgang und ich kann mir dieses Lied gut als Gewinner vorstellen. Ich mag diese mystische, geheimnisvolle Stimmung. Allerdings weiß ich nicht, wie man so ein Lied am besten live präsentiert. Im letzten Jahr war das Staging bei Blanche ganz klar ein Schwachpunkt. Ich hoffe, man hat aus seinen Fehlern vom vorherigen Jahr gelernt und mit Sennek hat man eine erfahrenere Künstlerin, die auf der Bühne wohl nicht so verloren wirken wird.

  4. Mariposa

    31.03.2018 | 10:43

    Für mich einer der besten Beiträge dieses Jahr – „Pommesland“ hat anscheinend ein glückliches Händchen (und das ohne VE!) Schöner, atmosphärischer Song, unterlegt mit Schlagzeug und Streichern und eine jazzig angehauchte Frauenstimme. Sicherlich inspiriert von Bond, aber das ist ja nicht verkehrt.

    Und: Eine flämische Version wäre durchaus auch interessant…

    In meiner diesjährigen Rangliste auf Platz 3. Ich werte mit 9 von 10 Punkten.

  5. Mariposa

    31.03.2018 | 10:44

    Bislang erstes Semi

    Belgien 9/10
    Albanien 7/10
    Aserbaidschan 2/10

  6. Usain

    31.03.2018 | 11:03

    Kann nicht erklären wieso, aber ich finde die Sängerin unglaublich sympathisch…Top Ten dürfte drin sein.

  7. Inger Johanne

    31.03.2018 | 11:12

    Gehört definitiv zu den besseren Beiträgen des Jahres, aber den Erfolg von letztem Jahr zu toppen dürfte trotzdem schwierig werden. Vielleicht wegen der offensichtlichen Bond-Anleihen nicht eigenständig genug und auch einen Tick zu unauffällig, um wirklich richtig dicke zu punkten, aber bei gelungenem Staging (das ich mir allerdings nicht so recht vorzustellen schaffe) ist dennoch einiges drin. Ich mag’s auf jeden Fall ziemlich gern. :-)

  8. Festivalknüller

    31.03.2018 | 11:21

    Ein Song mit Potenzial. Gefällt mir gut.

  9. Kawa

    31.03.2018 | 11:28

    Für mich einer der ganz wenigen sicheren Finalkandidaten. Für mich das zweitbeste Lied in diesem Jahr. Ich wünsche unseren Nachbarn viel Erfolg an die Ergebnisse der letzten Jahre anzuknüpfen. :)

  10. Rainer1

    31.03.2018 | 11:37

    In der esc-community kann man sogar 90-er bond-songs aufwärmen und sie kommen an….wenn sie aus dem richtigen land kommen.
    Die“ systematische abgrenzungsmanie der esc-community“(jorge)zeigt sich bei solchen songs, die eigentlich schon lange out sind.
    Würde sie jetzt in landessprache singen und dazu 6 flämische backpfeiffen musizieren, wärs der community-fav.

  11. togravus

    31.03.2018 | 11:41

    Seit Loïc haben es die Belgier einfach raus. Sie wählen Qualitätsbeiträge, ohne sich dabei stilistisch zu wiederholen. Bondballaden sind nicht so mein Ding, aber wenn live alles klappt, ist ein weiteres Top 10-Ergebnis verdient. Allerdings wird Sennek eine starke stimmliche Leistung und eimerweise Charisma benötigen, um ihren Beitrag atmosphärisch dicht auf die Bühne zu bringen. Viel Glück!

  12. togravus

    31.03.2018 | 11:50

    @ Rainer1, Was ist denn das für ein Unsinn? Glaubst Du wirklich, dass die Leute hier Belgien unterstützen würden, wenn es 2018 um Axel Hirsouxs ‚Mother‘ oder Patrick Ouchène ginge? Außerdem finde ich es ziemlich dreist anderen zu unterstellen, dass sie Flaggen statt Musik bewerten.

  13. JeG

    31.03.2018 | 11:50

    Soooo, bin jetzt endlich gesund in Deutschland angekommen und bin glücklich wie nie!^^
    Zu Belgien: Also an Rythm inside kommt das selbstverständlich NICHT ran (liegt aber auch daran, dass es einer meiner Alltime favourites ist), aber man muss ja nicht immer vergleichen. Ein atomsphärischer Song, der sich so anhört, als wäre es ein Bondsong von Lana del rey. Gefällt mir sehr sehr gut! Ihre Stimme ist besonders und ich glaube, dass sie das live auch so gut hinbekommt. Wenn das Staging stimmt, steht einer Qualifikation nichts mehr im Wege. Vor allem die Jury wird es lieben denke ich. Ich gebe mal 8/12 Punkten.

  14. Cedric

    31.03.2018 | 11:59

    Mit Abstand der schlechteste belgische Beitrag seit der „Wiederauferstehung“ Belgiens 2015. Das Lied ist zwar nicht schlecht, aber eingängig finde ich es nicht und die Wiederholungen von „Echoes“ lassen es für mich schnell nervig werden.

  15. 4porcelli

    31.03.2018 | 12:08

    Für mich dieses Jahr einer meiner absoluten Faves und erwarte auch, dass Sennek ganz oben mitspielt. Das liegt nicht nur daran, dass ich Bond-Style mag, sondern auch daran, dass der Hook nun einmal sofort hängenbleibt und das zählt, weil die meisten den Song am Abend (ob VE oder Finale) zum ersten Mal hören.
    Bei der Inszenierung mache ich mir keine allzugroßen Sorgen; unsere Nachbarn haben ja gezeigt, dass sie sowohl mit guter Inszenierung bei eher schwachem Song (Under pressure) als auch bei gutem Song mit schwacher Inszenierung punkten können. Nachdem der bisher einzige belgische Siegertitel einer der schlimmsten überhaupt war, würde ich mich freuen, wenn es 2019 nach Brüssel gehen würde!

  16. 4porcelli

    31.03.2018 | 12:12

    @togravus – die Leute, die meinen, dass Belgien nur wegen der Flagge, der Pommes oder der Moules gewählt wird (ein drolliges Argument übrigens, da Belgien ewig als Paradebeispiel für ein Land galt, das keinen Sympathiebonus hat), sind wahrscheinlich die selben, die meinen, dass MIllionen wutentbrannte Teenager in ganz Europa ihre 20 Anrufe auf Basis von Frau Merkels Politik auf alle ausser D verteilen.

  17. as

    31.03.2018 | 12:15

    Der Beitrag, der bei mir zum Opfer des starken 1. Semis wird. Platz 11 dort bei mir. Und das obwohl ich den Beitrag und die Künstlerin mag. Klingt künstlerisch hochwertig. Allein ab der 2. Minute wird es etwas monoton, v. a. der Refrain. Sicher wäre ein Finalplatz absolut gerechtfertigt, aber das ist dieses Jahr für Belgien aus meiner Sicht alles andere als ein Selbstläufer. Präsenz und Charisma werden beim Auftritt wichtig sein.

  18. togravus

    31.03.2018 | 12:23

    @ 4porcelli, ESC-Fans von der traurigen Gestalt und ESC-Wutbürger halt … Viel Leidenschaft und keine Fakten.

  19. Mariposa

    31.03.2018 | 12:28

    @ 4porcelli, togravus

    In der Tat, da treiben so manche seltsame Blüten. Man könnte fast schon darüber lachen….. Dabei mag ich Pommes gar nicht mal so besonders.

  20. Mariposa

    31.03.2018 | 12:30

    @ Usain

    Ich mag die Sängerin auch sehr, sie wirkt ein wenig elfenhaft (da paßt auch ihr Künstlername gut). Sie könnte auch glatt die Schwester von Luisa Sobral sein.

  21. Mariposa

    31.03.2018 | 12:33

    Was ist denn bitte „systematische Abgrenzungsmanie“ ????????????

  22. togravus

    31.03.2018 | 12:36

    @ Mariposa, I liebe belgische Pommes, kann aber gut auf Schokolade verzichten. Ich bin einfach kein Süßzahntiger …

  23. Rainer1

    31.03.2018 | 12:39

    Jetzt kommt wieder die alte leier vom gutmenschen und vom wutbürger.
    Klar ist. Wenn der song für san marino, , deutschland oder die schweiz antreten würde, wäre er chancenlos.
    Und ja, die flagge ist wichtig bis entscheidend. Sonst hätte russland in den letzten vier jahren zweimal gewonnen

  24. 4porcelli

    31.03.2018 | 12:41

    @togravus, Mariposa – ich mag (leider) sowohl Pommes als auch Schokolade, betreibe also im Gegensatz zu Euch hier keine „systematische Abgrenzungsmanie“.

  25. Mariposa

    31.03.2018 | 12:43

    @ Rainer

    Selten so einen Unsinn gelesen. Sorry, ich finde es nicht OK, daß Du hier schlechte Laune verbreitest, nur weil Du mit dem Songangebot dieses Jahr nicht zufrieden bist. Stell Dir vor, ich mußte in den letzten vier Jahr auch dreimal leiden und ich habe es nicht ständig allen auf das Brot geschmiert, sondern eher mit Abwesenheit geglänzt.

    Sorry, das mußte mal gesagt werden (ist ja schon ein nette Spruch….)

  26. Mariposa

    31.03.2018 | 12:45

    @ 4porcelli

    Damit kann ich gut leben (grins……)

  27. JeG

    31.03.2018 | 12:45

    @Rainer1 Das ist halt leider kompletter Unsinn! Hast du etwa vergessen, dass Tschechien dieses Jahr einer der Topfavoriten ist? Die waren einer der schlechtesten Länder und trotzdem sind sie jetzt Favorit. Das Problem ist, dass Deutschland, die Schweiz und San Marino keine guten/speziellen Lieder geschickt haben in den letzten Jahren… Und das ist der einzige Grund warum die keinen Erfolg hatten. Punkt.

  28. 4porcelli

    31.03.2018 | 12:50

    @Rainer1 – SMA, D und CH schaffen es leider höchst selten, Songs, die ähnlich gut sind wie die belgischen Beiträge der letzten Jahre, zu schicken, von daher kein Wunder, wenn das Ergebnis so unterschiedlich ausfällt.
    Russland ist in gewisser Weise ein schlechtes Beispiel für das von Dir erwähnte Flaggenthema: Zum einen hat der Terror-Staat weit stärker als jedes andere Land selbst schuld, wenn Leute eine massive Aversion gegen die scheinheilig inszenierten Beiträge haben. Zum anderen ist Russland vermutlich der größte Gewinner der Flaggenvotes dank zahlreicher Satellitenstaaten, so dass selbst der Sondermülldeponie-Schrott, der dieses Jahr geschickt wird gute Finalchancen hat.

  29. togravus

    31.03.2018 | 12:50

    Genau, und weil Deutschland und Österreich so schlecht behandelt werden, haben beide dieses Jahrzehnt nur ein einziges Mal gewonnen, während all die bösen Balkanländer reihenweise Siege eingefahren haben … *stöhn*

  30. Mariposa

    31.03.2018 | 12:54

    @ togravus

    Immer der gleiche Quark…… Manchmal habe ich den Eindruck, ganz spezielle Fans scheinen sich in einem Paralleluniversum aufzuhalten – so langsam scheine ich zu kapieren, was „Abgrenzungsmanie“ bedeutet. Die sich am meisten darüber auslassen, betreiben sie doch selbst par excellence. Du meine Güte…..

  31. Lorena

    31.03.2018 | 12:54

    Alle Länder können gewinnen, wenn sie ein gutes Lied schicken, unabhängig von Politik. Belgien hat bis vor einem paar Jahren nichts gutes geschickt und hat dementsprechende Platzierungen bekommen. Seit 2015 scheint man dort den ESC ernst zu nehmen und macht sich Gedanken, was funktionieren könnte und seitdem hat man Erfolg. Was hat sich in den letzten Jahren politisch in Belgien geändert? Oder gab es plötzlich Massenauswanderungen, sodass Belgien jetzt von Diaspora profitiert? Keine Ahnung, ich habe nichts mitbekommen. Daran liegt es wohl eher nicht.
    Israel ist momentan der Favorit auf den Sieg und sie sind bestimmt nicht das beliebteste Land, das teilnimmt. Ist aber egal, man hat ein Lied, das gut ankommt und das reicht.

  32. Gaby

    31.03.2018 | 12:56

    @Rainer1
    Glaube kaum, dass Belgien nur wegen der „Flagge“ gewählt wird. Immerhin sind sie vor 2015 oft genug im Semi ausgeschieden.
    Und einen besonderen Sympathiebonus haben sie auch nicht.
    Sie haben sich in den letzten Jahren einfach extrem ins Zeug gelegt,
    und das wird halt belohnt. Wobei ich 2016 etwas überbewertet fand.
    Belgien 2018 liebe ich und glaube (und hoffe), dass er ins Finale kommt.

  33. Mariposa

    31.03.2018 | 12:57

    Das beste Beispiel gegen Rainers These ist doch definitiv meu querido Portugal. Ach nein, geht natürlich nicht, es war ja ein „Gutmenschensong“…….

  34. Mariposa

    31.03.2018 | 12:59

    @ Gaby

    Mit Belgien 2016 konnte ich auch wenig anfangen. Hat aber immerhin den von mir extrem verhaßten „spanischen“ Produkt den Todesstoß versetzt (beide schwammen ja musikalisch in ähnlichen Gewässern)

  35. 4porcelli

    31.03.2018 | 13:09

    @Lorena, danke für Deinen Beitrag; Du hast das ganze gut beschrieben, ohne wie ich und andere dabei zu emotional gegen gewisse Leute zu werden. Die Niederlande haben – ich meine sogar als erste – einen ähnlichen Erfolgsweg beschritten. Österreich in gewisser Weise auch, wobei ich die Beiträge 2017/18 allerdings deutlich schwächer fände (Bonuspunkte aber für Eyecandy-Styling).

  36. Mariposa

    31.03.2018 | 13:15

    @ 4porcelli

    Man kann es auch noch von einer anderen Seite betrachten: Viele erfolgreiche Beiträge hätten in anderen Ländern keine Chance, gewählt zu werden: Man stelle sich mal beispielsweise Ungarn 2013 und 2017 als deutschen Beitrag vor – die wären wahrscheinlich nicht nur an Schreiber gescheitert…. Ich könnte noch weitere Beispiele erwähnen, etwa „Love injected“……

  37. JeG

    31.03.2018 | 13:16

    @Mariposa Oh Gott sei Dank, Say Yay fand ich auch ganz furchtbar…. Wochenlang habe ich nach dem Grund für den Favoritenstatus gesucht.

  38. Mariposa

    31.03.2018 | 13:19

    Es wurde den Spaniern schlichtweg nicht abgenommen. Warum auf einmal „ingles“ ? Meine Freunde in Madrid fanden dieses Machwerk auch furchtbar (sie sind aber keine ESC-Fans)

  39. Jorge

    31.03.2018 | 13:32

    OK, nun also Bondnummer#1
    Gestern hatten wir schon das Thema ESC-korrelierte Songware, hier nun in Variation einer für mich mäßig aufregenden Orchesterfassung eines Bondklassikers. Der Song tanzt auf der Rasierklinge zwischen Wegnicken und 3 Minuten „Warten auf Godot“. Kommt er noch?

    OK, sie haben beim Aufbau auf die dritte Strophe verzichtet, gehen direkt zum Schlußrefrain. Und zugegeben, sie haben eine interessante Stimme ausgewählt. Aber wenn man die Strophen instrumental so reduziert, fehlt mir persönlich das interessante Songthema – Stichwort Variation. Wo ist der Clou? Vorhersehbares Interlude, Innovationsarmut beim Refrain. Und irgendwo hat der Song undichte Stellen, denn am Druck fehlt es.

    Ein klassisches Beispiel, wie ein Song übertrieben atmosphärisch (laaaanggezogene Töne) und gewichtig (gebrochene Stimme) wirken möchte. Und das sinfonische Beiwerk macht den „ESC-Klassiker“ dann komplett. Gut gefällt mir zwar der nicht-orchestrale Nachhalleffekt am Ende, aber für die 5 Sekunden rufe ich nicht an.

    Fazit: Ich ahne natürlich, warum der Song doch einigen (auch Juoren) gefallen könnte, für mich liefert er das aber nicht und bleibt wieder ein verzweifelt auf den magischen Moment des Abends zielendes Stück. Ob sowas Siebter oder 24ster wird, wäre mir egal. Gewinnt so ein Teil, schliesse ich aber das ESC-Kapitel für mich ab.

  40. 4porcelli

    31.03.2018 | 13:37

    @Jorge – warte, hattest Du nicht letztes Jahr mit dem ESC abgeschlossen, nachdem Du Dich nachdem davor zurückziehen wolltest ;-)? Ist ja glücklicherweise nicht passiert!

  41. Jorge

    31.03.2018 | 13:43

    Zum Thema, ob man Länder nach Flaggen beurteilt: Natürlich hört man sich das Stück an. Aber wir schreiben alle bestimmten Ländern nach den letzten Erfahrungen ein bestimmtes musikalisches Profil zu und sind in unseren Einschätzungen davon eingefärbt. Sätze wie „habe das von Land X erwartet“ können wir von jedem Fan lesen. Sollte man sich auch eingestehen können. Ich hatte nach Blanche/Loic auf etwas Innovativeres von Belgien gehofft. Tja, Pech.

  42. Mariposa

    31.03.2018 | 13:47

    @ Jorge

    Ich hätte vor einigen Jahren auch dem Kapitel ESC abgeschlossen – und kam Salvador…. Also, es könnte Dir ähnlich ergehen, keine Sorge. Als Sieger sehe ich Belgien nicht, aber Top 5 sind auch diesmal drin.

  43. Mariposa

    31.03.2018 | 13:48

    …. und DANN kam Salvador natürlich….

  44. 4porcelli

    31.03.2018 | 13:54

    Ihr LIeben, wir werden nie mit dem ESC abschliessen; es gibt bei dieser Love story zwar immer wieder Beziehungsprobleme, aber sie sind gottseidank wesentlich weniger nervig als diejenigen im realen Leben. Kommentar, dass ich beziehungsunfähig bin in 3, 2,1…

  45. Jorge

    31.03.2018 | 13:56

    @4porcelli:
    Verlasse dich nicht darauf (bewusst ohne Smilie). Ich finde es schon albern genug, dass ich als nicht mehr ganz so taufrischer Typ auf den Themen „altmodisch“ & diesem sektiererischen ESC-Gehabe herumreite.

  46. 4porcelli

    31.03.2018 | 13:57

    @togravus – genau, Deutschland ist mit nur einem Sieg im letzten Jahrzehnt ungerecht behandelt worden, denn…. „schließlich bezahlen wir ja für ganz Europa“. Dafür stand Perfect life sinnbildlich ja ;-).

  47. 4porcelli

    31.03.2018 | 14:00

    @Jorge – zumindest nächstes Jahr hätten wir ja beide höchst unterhaltsame Ablenkung durch Partien wie HSV-Sandhausen und HSV-Wehen. Und zur Not kann ich Dir ja immer noch meine Badewanne anbieten.

  48. togravus

    31.03.2018 | 14:03

    Also mir sind die Ergebnisse beim ESC eigentlich egal, weil es mir nicht primär um die Musik geht (da finde ich anderswo Besseres, umso mehr freue ich mich dann, wenn ich beim ESC doch mal eine Perle finde), sondern um den ESC als kulturells und politisches europäisches Ritual. Selbst wenn Herr Logan noch einmal Anlauf nehmen und gewinnen würde, bliebe ich weiterhin Fan und würde versuchen zu verstehen, wie es dazu kommen konnte.

  49. Jorge

    31.03.2018 | 14:04

    @Mariposa: Genau dieser Conchijamalvadorismus ist doch der Grund dafür. Und etwas in Form des belgischen Beitrages sehe ich nur als Fortschreibung dessen. Bei Einschlafproblemen nehme ich alte Alpha-Centauri-Podcasts oder Drei Fragezeichen-Hörspiele und andere Musikfestivals haben auch ihren Reiz.

    OK, wir reden über ungelegte Eier. Noch haben wir 1-2 aussichtsreiche moderne Nummern im diesjährigen Sortiment.

  50. togravus

    31.03.2018 | 14:05

    @ 4porcelli, Sandhausen ist immerhin was für Nordlichter. Die haben dort zwar kein Meer, aber Dünen. Deshalb auch der Name.

  51. togravus

    31.03.2018 | 14:07

    @ Jorge, wie schaffst Du es nach über 60 Jahren ESC noch immer zu hoffen, dass sich Innovatives oder Modernes durchsetzen könnte? Das verdient einen Orden.

  52. 4porcelli

    31.03.2018 | 14:18

    @togravus – ich weiß jetzt nicht, ob „innovativ und modern“ umbedingt der Maßstab sein müssen; mir persönlich geht’s vor allem um die Vielfalt, so daß man nicht 10 Whitney- oder Britney-Imitatorinnen hört. Der portugiesische Song, den viele hier lieben (with 3 points from the 4porcelli jury) war ja weder noch, sondern hätte wunderbar als Hintergrund-Musik in einen Rita Hayworth Film gepasst – stach aber heraus. Wir tendieren alle etwas dazu, dass was wir mögen mit Adjektiven, die uns gefallen zu schmücken (ob nun modern, romantisch oder „macht gute Laune“).

  53. Little Imp

    31.03.2018 | 14:20

    Belgien setzt seine 2015 begonnene Reihe von Qualitätsbeiträgen fort. Auch wenn ich zugeben muss, dass Laura Tesoro musikalisch meinen Geschmack nicht getroffen, dafür aber einen tollen Auftritt abgeliefert hat. Und dass Axel Hirsouxs Ballade meinen Sinn fürs Dramatische getroffen hat. Aber was soll’s. Hauptsache ist, dass Belgien im Moment den Dreh raus hat. Hoffentlich wird das auch in diesem Jahr mit einem Finaleinzug belohnt. Die Chancen stehen zwar nicht schlecht, als sicher würde ich es dennoch nicht ansehen. Viel Erfolg!
    .
    Momentan sieht Semifinale 1 bei mir wie folgt aus.
    .
    Belgien (4/5 = Künstler)
    Albanien, Aserbaidschan (3/5 = Handwerker)

  54. Jorge

    31.03.2018 | 14:21

    @4porcelli: Bin vielleicht auch eher ein Fall für den „Burning Man“ als Projektalternative zum ESC. ;-)
    Da die Regionalliga-Mannschaft um den Aufstieg spielt, könnte auch ein möglicher Lizenzentzug relativ milde in Liga 3 enden.

  55. Jorge

    31.03.2018 | 14:23

    @togravus: Es gibt Songs, bei denen mir das Abschneiden egal wäre (AWS). Ich habe aber einen Sinn dafür, sich um Relevanz und jüngeres Publikum zu bemühen, insofern ist mir das Endergbnis jenseits persönlicher Favoriten nicht egal. Mit mehr solcher Sieger überaltert das Publikum. Und bin deshalb auch kein Fan von Sennek. Aber mir ist klar, dass du das etwas anders siehst.

  56. togravus

    31.03.2018 | 14:47

    @ Jorge, ich verstehe was Du meinst, denke aber, dass der ESC eine Relevanz jenseits des Musikalischen hat. Sonst hätte er mit all den tantenhaften und für den ESC konfektionierten Siegertiteln, die jenseits der Bubble keinerlei Spur hinterlassen haben, ja nicht all die Jahre überlebt. Manchmal glaube ich sogar, dass er nur so lange überlebt hat, weil er seinen ganz eigenen Sound hat. Klänge er wie die MTV Awards oder die alltägliche Spotify-Playlist, bräuchte man ihn ja gar nicht mehr. Wo sonst findet man Titel wie ‚Love Injected‘, ‚Amar pelos dois‘, ‚Origo‘, ‚Viszlát nyár‘, ‚Party for Everybody‘ etc. in einem Format? Das ist der Zauber der Veranstaltung, und ich bin mir sicher, dass der ESC weiterhin junges Publikum ziehen wird, ganz gleich wie sich die Siegertitel anhören. Und außerdem, manchmal verlieben sich auch junge Menschen in Klänge, die nicht der Soundtrack ihres Alltags sind. Meine damals zehnjährige Nichte mochte 2017 neben ‚City Lights‘ ‚Amar pelos dois‘ am liebsten. Sie fand Salvadors Beitrag aufregend, exotisch und anders.
    Ich kann beides: Burning Man und ESC. :-)

  57. Butterblume

    31.03.2018 | 15:22

    Belgien als beste Bond-Braut, was nicht heißt, dass Lettland und Kroatien schwach wären. Ein Song, der im Radio wenige Chancen hätte und gerade deswegen hier einige Sympathien abgreift, wobei auch ich nicht davor gefeit bin. Künstlerin und Werk sind einfach auf sehr angenehme Weise ansprechend und ich hoffe, dass die Belgier das auch auf der Bühne umsetzen.

    Zu Anfang war mir die Nummer relativ gleichgültig, hat sich aber nach und nach bei mir in den Bereich der erweiterten Favoriten geschlichen.
    Platz 7/43 aktuell

    Übrigens das Thema ESC habe ich – wie vermutlich viele andere hier auch – auch schon einmal in der Vergangenheit „endgültig“ geschlossen, nämlich als Russland 08 gewann. Und ich kam doch wieder, schon ein Jahr später…
    Ob es nun wirklich notwendig für das Bestehen des Events ist, dass „moderne“ Beiträge erfolgreich sind, sei mal dahingestellt. Qualität ist meiner Meinung nach keine Frage der Modernität (andersherum gilt das natürlich genauso).

  58. Jorge

    31.03.2018 | 15:44

    @togravus: Mir fehlt jetzt die Zeit, darauf einzusteigen, vielleicht später am Abend. Das Thema Relevanz hatten wir schon öfters und waren immer gegensätzlicher Meinung. Inzwischen geht es mir wie in den 1990ern, die Erwähnung des Events im Umkreis wird bestenfalls mit dem Befall von Beulenpest gleichgesetzt, schlimmstenfalls (immer öfter) mit Desinteresse.

  59. Bandido

    31.03.2018 | 15:46

    Keine schlechte Nummer, an der man sich – im Gegensatz zu „Rhythm Inside“ und „City Lights“ – allerdings relativ schnell satt hört. Ist dann alles doch nicht so tiefgründig wie es das Arrangement einem weismachen möchte. Für einen Erfolg beim ESC ist das alles natürlich unerheblich, könnte wieder Top10 gehen.

  60. Kawa

    31.03.2018 | 16:04

    Manchmal habe ich das Gefühl, dass zwanghaft nach Gründen gesucht wird, einen Song schlecht zu bewerten. Belgien ist dieses Jahr weder einfallslos, noch langweilig oder uninspiriert. Wenn man es trotzdem einfach nicht mag, ist es ja okay.

    Aber dann darauf zurückzugehen, dass „Echoes“ ein paar mal wiederholt wird, finde ich ehrlich gesagt ziemlich albern. Belgien ist (vor allem) dieses Jahr nicht der einzige Beitrag mit Wortwiederholung. Und ich seh schon, wie es bei anderen Liedern kein Problem sein wird.

    Es hat schon seine Gründe, dass Belgien dreimal hintereinander die Top 10 erreicht hat.

  61. Mariposa

    31.03.2018 | 16:15

    @ Jorge

    Auch wenn es Dir nicht gefällt: Sehr viele junge Leute mochten Salvador und auch dieses Jahr gibt es jede Menge Acts, die relativ viele Zuschauer erreichen werden. Das wachsende Desinteresse von nicht wenigen (einschließlich mir) geht darauf zurück, daß leider viel austauschbarer Einheitsbrei angeboten wurden – die belanglosen deutschen Beiträge sind ein spezieller Fall…… Da Du gestern den Mangel an zeitgemäßen und flotten Songs kritisiert hast: Ich kann Dir ein gutes halbes Dutzend aufzählen, die problemlos neben der „Fanbubble“ existieren könnten. Was wirklich erfolgsversprechend ist, werden wir sehen…..

  62. Mariposa

    31.03.2018 | 16:16

    @ togravus

    Danke – Du hast es treffend ausgedrückt !

  63. JeG

    31.03.2018 | 16:24

    @Mariposa “Viele junge Leute“ Exakt! Ich zum Beispiel gehöre zur jüngeren Zielgruppe und fand Salvador großartig. Alle meine Freunde die ich gefragt habe, fanden Portugal auch am besten. Vielleicht habe ich einfach nur Freunde mit Geschmack, aber wenn ganz Europa Portugal am besten findet, kann man davon ausgehen, dass das die jungen Leute miteinschließt.

  64. Mariposa

    31.03.2018 | 16:28

    @ JeG

    Ich bin übrigens 46 und dieses Jahr feiere ich „40`Jahre ESC“ – das hat doch was !
    Man kann bei Salvador davon ausgehen, denn ein Televoting gewinnt man so deutlich nicht ohne das jüngere Publikum. Bei mir ist es noch etwas besonderes, da ich zur Zeit mit einem Portugiesen liiert bin und ich wenig die Sprache lerne.

  65. Mariposa

    31.03.2018 | 16:32

    Fast alle, die ich kenne, fanden zudem „Perfect Life“ belanglos bis peinlich – das große Gejammere kommt anscheinend immer von einer ganz bestimmten Gruppe von Fans, die die Probleme immer noch nicht erkannt haben und Schreiber noch zujubeln…. Ist aber jetzt ein anderes Thema.

  66. ESCFrank

    31.03.2018 | 17:55

    Also ich finde es großartig. Meine aktuelle Nummer 2, in diesem ansonsten langweilig, durchschnittlichen Jahrgang.

  67. ESC-Banause

    31.03.2018 | 18:05

    @JeG

    Da haben wir ja was gemeinsam 08/12 Punkte gebe ich Belgien auch. Mit Bondballade kann man eigentlich nichts falsch machen, da es ein sehr beliebter Stil ist.
    Im Finale wird es dann ein Platz um den 12. – 15 werden. So meine Prognose!
    Aber im Blutbadsemi 1 kann es auch ganz anders kommen.

    Für den Ablauf des Finales hätte ich folgende Möglichkeiten:

    a) Es gibt einen Zweikampf zwischen Alekseev und Rybak
    b) Es gibt einen Kampf zwischen Israel, Tschechien, Estland und Bulgarien. Bei dem am Ende Bulgarien knapp gewinnen wird.
    c) Portugal verteidigt seinen Titel

    Nachtrag:
    Freut mich das Du heil nach Hause gekommen bist! Reisebus-Feeling ist etwas besonderes, von daher würde ich nie davon abraten solche Touren zu unternehmen, auch wenn sie stressig sein können. Aber es lohnt sich! Bin selber eher mit dem Auto unterwegs in den Urlaub! Am liebsten fahre ich allerdings mit dem Zug! :-)

  68. JeG

    31.03.2018 | 18:14

    @ESC-Banause Nun gut, deine erste Option mit Rybak und Alekseev halte ich für unwahrscheinlich, auch wenn ich beide Lieder sehr gerne mag und sie beide fast in meiner Top 10 sind ^^
    Ich hätte folgende Ideen:
    a) Tschechien, Estland, Bulgarien und Israel (so wie du es gesagt hast), am Ende gewinnt entweder Estland oder Bulgarien, Israel wird vierter
    b) die Punkte verteilen sich auf alle Songs und das Auffälligste gewinnt: Dänemark oder Ungarn, dank Televoting (das wäre die verrückteste Option)
    Ich denke eins von beiden wird es sein :D

  69. ESC-Banause

    31.03.2018 | 18:25

    @JeG

    Wenn Du eine verrückte Option haben willst: Island gewinnt vor Irland und Georgien wird 3. !!!! :-)

  70. JeG

    31.03.2018 | 18:30

    @ESC-Banause lol, naja, wenn wir von verrückten Optionen reden, die tatsächlich passieren können, wäre meine wohl die Bessere :D Aber eigentlich wäre so ein Podium doch auch lustig… Und Israel, Tschechien und Estland bleiben im Semi stecken. Bulgarien wird 26. im Finale. Dat wär doch was! :P

  71. simon

    31.03.2018 | 18:33

    ich finde den Song von Belgien ganz gut…ich hab ihn momentan auf meiner Fitness Mucke aber ich muss sagen, hab mich schon satt gehört….ein schlechtes Zeichen

  72. Little Imp

    31.03.2018 | 18:54

    @ Mariposa

    Das halbe Dutzend würde mich mal interessieren.

  73. Matty

    31.03.2018 | 19:05

    @Mariposa

    Mutig wäre es gewesen, wenn der Song in Französisch und nicht Englisch gesungen würde! Belgien hatte schon lange keinen Titel beim ESC mehr in dieser Sprache, der letzte war vor 13 Jahren.

  74. Little Imp

    31.03.2018 | 19:24

    @ Matty

    Mariposa hat schon Recht mit der flämischen Version. Die französischsprachigen Wallonen sind beim ESC erst nächstes Jahr wieder dran.

  75. Mariposa

    31.03.2018 | 20:50

    @ Little Imp

    Da wären Tschechien, Slowenien, Israel, Polen und Zypern. Schweden leider auch, ich erwähne aber Song und Sänger aber äußerst ungerne…. Nun gut, nicht mehr als ein halbes Dutzend – aber für mich ist es auch nicht wirklich relevant.

  76. Mariposa

    31.03.2018 | 20:51

    @ JeG

    Du magst Rybak ??? OK, aber bitte nur in Audio,

  77. JeG

    31.03.2018 | 20:57

    @Mariposa Es tut mir leid…. Bei mir tritt IMMER der Schönhör-Effekt auf…. Ich fange auch an, Irland zu mögen. Himmel hilf!

  78. biobanane (210)

    31.03.2018 | 21:21

    Eigentlich wollte ich ja den Jorge machen und diese eher peinliche Phase zwischen Vorentscheid und ESC-Proben durch Desinteresse demonstrativ zu ignorieren, aber dann liest man doch mit und kann nicht anders. Ich bin immer noch am Überlegen, ob dieser hier geäußerte Gedanke richtig ist, dass man die bondesten Stücke nicht eher in den Trip-Hop stecken könnte. Und das war immerhin die Musik wenn nicht meiner Jugend aber doch meiner Studi-Zeit. Unter diesem Gesichtspunkt wird mir auch klar, warum ich Belgien eher schwach finde. Es braucht zu dem durchaus ansehnlichen atmosphärischen Strophen keinen poppigen Echoes-Echoes Refrain sondern das Besonderes was die Stimmung weiter trägt, und das kommt einfach nicht. Und damit gebe ich wie fast immer Jorge Recht, nur nicht bei dem Gedanken, dass die Jugend den ESC toll finden muss.

  79. deutscheland

    31.03.2018 | 21:33

    Naja, ein Abklatsch der estnischen Beiträge 2015, 2016 und 2017, des letztjährigen georgischen Beitrages, diverser Bond-Titelsongs natürlich sowie im entferntesten Sinne auch von „Rise Like a Phoenix“, mehr aber auch irgendwie nicht. Das „Echoes, echoes“ hat leichten Nervfaktor, aber das Lied scheint gut anzukommen und Belgien hat offensichtlich seit einigen Jahren ein Händchen dafür, seine Beiträge ins Finale zu hieven, selbst wenn sie im Halbfinale unterirdisch schlecht gesungen wurden (Blanche im letzten Jahr). Also hätten die Belgier wohl eine reelle Chance, dieses Halbfinale zu überstehen. Aber ich weiß nicht, ob ich es schlimm fände, wenn Sennek es nicht schaffen würde.

  80. Keshet

    31.03.2018 | 22:10

    @biobanane (210) Beim Trip-Hop hatte ich Sennek auch angesiedelt, zumal ein Mitglied der Band Hooverphonic mit am Werk war.

    Auch wenn der diesjährige belgische Beitrag für mich eine Enttäuschung ist, finde ich es immer wieder erstaunlich, welche Vielfalt unsere Nachbarn beim ESC präsentieren. Davon kann der NDR sich gerne eine Scheibe abschneiden und Künstler wie Laing oder Lary direkt nominieren.

  81. Mariposa

    31.03.2018 | 22:36

    Da gäbe es sicherlich eine ganze Reihe mehr – aber Schreiber möchte sich nicht dem wütenden Protest mancher Fans wegen „undemokratischer Entscheidung“ abtun. Obwohl es ihm ansonsten egal ist, warum auch immer…..

  82. JeG

    31.03.2018 | 22:46

    @Mariposa Na ein solcher Aufstand ist mir lieber, als immer wieder den Aufstand zu haben, dass man wieder nicht in der Top 20 ist.

  83. JeG

    31.03.2018 | 23:57

    Off Topic: Keine Ahnung ob das bekannt war, aber Sara de Blue war bei The Voice of Germany…. Hatte gerade so einen Geistesblitz, da habe ich mich ganz schwach an dieses eine schwarzhaarige Mädchen von 2013 erinnert, dass “sex on fire“ gesungen hat. Wahrscheinlich wusste das eh schon jeder, aber ich bin grad stolz auf mich lol.

  84. ESC-Banause

    01.04.2018 | 00:23

    @JeG

    Das war noch mal ein Geistesblitz zur Geisterstunde!! :-)

  85. Patrick Schneider

    01.04.2018 | 00:41

    @JeG: ich hab erst diese Woche herausgefunden, dass Jenifer Brening in der Stadt lebt, durch die ich beim Pendeln während des Studiums ständig gefahren bin

  86. Cali

    01.04.2018 | 04:16

    James Bond all the way, aber ich mag den Stil durchaus, und so findet sich Belgien mal wieder recht weit vorn wieder bei mir. Der Erfolg ist allerdings abhängig von der Performance – noch ein Blanche würde nicht verziehen. Belgien hat das Glück, dass es im qualitativ schwächerem Halbfinale startet und somit recht gute Chancen hat.
    Ich würde 8 Punkte werten….
    Platz 12 von 43
    -> Halbfinale 6 von 19

  87. Patrick Schneider

    01.04.2018 | 17:38

    @Cali: das 1. Semi ist qualitativ schwächer?!

  88. JeG

    01.04.2018 | 18:01

    @Patrick Schneider Cali ist der Einzige der das so sieht…. er regt sich auch regelmäßig darüber auf, dass das zweite Semi von allen als schwächer bezeichnet wird, obwohl das ja stimmt. Aber jeder hat seine Vorlieben.

  89. DerJoe

    01.04.2018 | 20:02

    Für mich der meist überschätzte Beitrag des Jahres… für mich ganz weit weg von den guten letzten Jahren. (OK, „What’s the pressure?“ war eigentlich auch ein hoffnungsloser Fall bis zum Revamp und dem perfekten Auftritt)
    Das einzige was hier für mich für einen sicheren Finaleinzug spricht, ist die Quote der Buchmacher, reicht das?
    Für mich zusammen mit Estland das größte Potential als FFF.

  90. DerJoe

    01.04.2018 | 20:22

    @Jorge: Alter Alpha Centauri-Folgen-Zum-Einschlafen-Schauer :-D
    Das hab ich auch ne zeitlang gemacht ;-)

  91. Manboy

    01.04.2018 | 21:58

    Kein Platz in meiner Komplett-Top 10. Finalwahrscheinlichkeit 65 %
    Solala…eher langweilig, schwerfällig und unauffällig. Meine Begeisterung hält sich beim ersten Hören in Grenzen. Kein Vergleich zu den 3 Vorjahren. Finale ist nicht unwahrscheinlich, aber absolut kein Selbstläufer. Die Darbietung wird entscheidend sein, da kann man vielleicht nach was aus dem Lied rausholen. Aber sie hat eine interessante Stimme. Scheint aber international recht gut anzukommen. Ich habe dafür keine Erklärung.

  92. ESC Jonathan

    02.04.2018 | 09:23

    Jetzt kommt meine Nummer 1. Belgien weiß es einfach seit 2015 wie man einen starken, modernen ESC Beitrag macht. A Matter Of Time geht sofort ins Ohr und will dort auch nicht wieder raus. Einer der wenigen Liedern in diesem Jahr wo ich mir sicher bin dass es für die Top 5 reicht. Auch wenn es nicht jeder so sieht, aber ich tippe auf den Sieg. Und das nicht weil es mein persönlicher Favorit ist sondern weil ich es glaube. Brüssel 2019 kann kommen!

  93. Matty

    02.04.2018 | 11:00

    @ESC Jonathan

    Was ist denn an diesem Song modern? Solche Nummern gab es nämlich schon vorher. Ich erinnere nur an „Rise like a Phoenix“ von Conchita oder „Writing is on the wall“ von Sam Smith, um nur zwei zu nennen!

  94. Mariposa

    02.04.2018 | 13:05

    Nein, aber er ist absolut zeitlos…..

  95. fan819

    03.04.2018 | 14:30

    Belgien: 10/12 Punkten

    Belgien liefert ab in den letzten Jahren, konstant weit vorne in meinem Ranking. Auch dieses Jahr ein toller Song, ich finde die Drums und das Instrumental sehr gelungen. Senneks Stimme ist der Hammer, sie kann unglaublich viel Gefühl reinlegen ohne dabei zu schreien. Eigentlich mag ich Songs, die an Bond-Filme erinnern nicht so aber das ist echt stark. Für das Staging könnte ich mir eine ähnliche Bühne wie bei „Misty“ vom Eesti Laul sehr gut vorstellen.

  96. Tom-Paul

    08.04.2018 | 11:38

    Belgien

    Der Song ist so gut gemacht, der muss einfach weiter kommen!

  97. Thomas Mayer

    11.04.2018 | 17:48

    Belgien: 8,5/10

    Der Song:
    Finde der Song hat das gewisse etwas, ist nichts 0815 mäßiges und passt sehr gut zu ihr. Gerade dieses James Bond-Feeling gefällt mir sehr gut, hat etwas mysteriöses und sehr spezielles, das es aus der Masse hervorhebt.

    Live:
    Also ihre Cover zeigen, dass sie sehr viel Potential und eine super Live-Stimme hat. Gestern in Tel Aviv war das aber sicherlich noch ausbaufähig, aber da mache ich mir eigentlich keine Sorgen.

    Prediction:
    Semi sollte überhaupt kein Problem sein, denke dass es im besten Fall durchaus auch um den Sieg mitspielen kann…

  98. Alkibernd

    14.04.2018 | 22:03

    #Bond not too

    Als eins ist klar :

    Weder Roger Moore noch Daniel Craig hätten das spirlige Ding angeschaut geschweige denn wäre von ihr gerührt oder geschüttelt worden.

    Wir wollen Belgien wieder ins Finale zittern, aber einer weitere Blanche wird dieses Lied nicht verkraften. Dazu braucht es viel zu lange Anlauf über sehr viel Tongestrüpp, das seine Existenz etwa so verleugnet wie Gert Fröbes Goldfinger drei Fuß unter dem Meeresspiegel, bis es dann zu einem tatsächlich grandios delirierenden Refrain kommt.

    Das langweilige wallonische Schloss im Video ist schon mal kein guter Auftakt

    7/10

  99. Mariposa

    14.04.2018 | 22:12

    Mir gefällt sehr ihr elfenhaftes Wesen und ihre leicht brüchige Stimme.

  100. Harald

    16.04.2018 | 14:37

    Dass Belgien im Moment in den Wettquoten abfällt wundert mich nicht!
    Eher hat mich verwundert warum dieser Titel so hoch geklattert ist.
    Das „Echos Echos“ im Refrain nervt mich gewaltig. Ich zweifel hier nicht am Finaleinzug aber eine Platzierung wie in den letzten paar Jahren (2015 / 2017) sehe ich hier nicht!

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