Australien

ESC Songcheck (3): „Don’t come easy“ von Isaiah

Kann ein Siebzehnjähriger glaubhaft davon singen, dass er in Sachen Liebe schon so oft verletzt wurde, dass er sich nicht mehr Hals über Kopf in ein neues Abenteuer stürzen kann? Der Australier Isaiah Firebrace versucht das, dürfte damit aber nicht aus dem übergroßen Schatten seiner beiden ESC-Vorgänger hervortreten können.

Beim ihrem dritten ESC-Anlauf vertritt erstmals ein Sänger mit Aborigines-Wurzeln die Australier. Treu bleibt man sich dort indes bei der Auswahl: wieder wurde der Vertreter intern bestimmt und wieder vertraut man auf den Sieger einer einheimischen Castingshow. Isaiah gewann im November letzten Jahres die achte Staffel von The X-Factor Australia.

Da er damit überhaupt erst bekannt wurde, ist seine künstlerische Vita bisher überschaubar. Sein Casting-Siegertitel „It’s Gotta Be You“ erreichte in Australien die Top 10, schaffte es aber auch in einige europäischen Hitlisten.

 

Der Song

Wie schon Isaiahs erster Titel ist auch „Don’t Come Easy“ eine ruhige Ballade mit RnB-Einsprengseln, die ganz wesentlich von seiner leicht zerbrechlich wirkenden Stimme lebt. Die Ähnlichkeit zum Erstlingswerk kommt sicher nicht von ungefähr, da die Songs von denselben Autoren stammt, nämlich dem Duo DNA (David Musumeci & Anthony Egizii) and Michael Angelo. Diese verantworteten nicht nur die The-X-Factor-Siegerbeiträge der letzten fünf Jahre, sondern auch Dami Ims ESC-Beitrag „Sound of Silence“ vom letzten Jahr.

Inhaltlich verteidigt sich Isaiah in „Don’t Come Easy“ gegenüber seiner/m neuen Geliebten, warum er nicht total Feuer und Flamme ist und dass sie oder er das aber nicht persönlich nehmen dürfe. Schließlich hätte sich der Sänger so oft die Finger an der Liebe verbrannt, dass es halt nicht so einfach für ihn sei, die Gefühle zuzulassen. Und das obwohl er gern mit Haut und Haar lieben will – und das eigentlich auch kann.

Der Aufbau des Liedes ist überaus klassisch: Strophe, Refrain, Strophe, Refrain, Brücke und Refrain mit Variationen und Schnörkeln sowie jeder Menge Ohohooos. Das alles wird musikalisch von einem Klavier eingeleitet, später kommen moderne synthetische Klänge dazu. Im Laufe des Songs wird die Instrumentierung kräftiger und ab der zweiten Strophe wird Isaiah von einem (Gospel-)Chor unterstützt.

YouTube Preview Image Australien 2017 – Isaiah: Don’t Come Easy

 

Die Präsentation

Mit der Bekanntgabe des australischen Beitrags wurde das Lied als Video in der finalen Form veröffentlicht. Darin steht ausschließlich Isaiah im Mittelpunkt, häufig in Großaufnahme vom Gesicht. Ein Live-Auftritt, der Rückschlüsse auf den Auftritt in Kiew zulassen würde, ist bisher nicht bekannt.

Die sehr persönliche, fast intime Stimmung aus dem Video wird sicher auch das Leitmotiv für die Bühne sein. Viel Getanze oder billige Effekte wären an dieser Stelle falsch. Das schließt natürlich nicht aus, dass die von Isaiah angesungene Person in einer Form visualisiert wird (das hatten die Australier letztes Jahr mit Dami Im ja auch ganz hübsch umgesetzt). Und ganz sicher wird es zur Brücke und dem langen Ton eine Änderung der Farbe des Bühnenbildes oder gar ein bisschen Pyro geben.

Interessant ist die Frage, wie die Background-Sänger inszeniert werden. Schließlich kommen sie erst im Laufe des Liedes dazu und sind dann durchaus eine tragende musikalische Säule, die man durchaus auch inhaltlich interpretieren könnte (zum Beispiel als stützende Freunde). Werden sie sinnvoll integriert, gewinnt der Auftritt bei all seiner Ruhe an Dynamik, was durchaus hilfreich sein kann.

 

Was PRINZ-Blogger darüber denken

BennyBenny: In meinen Augen der bislang schwächste australische Beitrag. Ich glaube sogar, dass es diesmal knapp werden könnte mit der Finalqualifikation.

Douze Points: Ein Welpenblick und eine gute Stimme können nicht darüber hinwegtäuschen, dass das Lied recht redundant und nicht besonders originell ist.

Jan: Top-produzierte Pop-Balladen-Hausmannskost aus Down Under. Da wird man ordentlich in die optische Trickkiste greifen müssen, um irgendwie aufzufallen.

Peter: Der schwächste ESC Song aus der jungen ESC Vergangenheit Australiens. Mir gefällt der Text und mir gefällt auch die Stimme von Isaiah, aber der Titel an sich ist mir zu glatt und zu pompös. Not my cup of tea really.

Salman: Nach den letzten beiden Jahren hat man von Australien eigentlich mehr erwartet. Der Song ist zwar okay, aber reißt nicht richtig vom Hocker. Ich sehe Australien dieses Jahr nicht sicher im Finale!

Jeder ESC-Titel wird im Songcheck von allen PRINZ-Bloggern nach ihrem persönlichen Gusto auf einer 11-stufigen Skala (12-10-8-7-6-5-4-3-2-1-0) bewertet, wobei 12 die höchste Wertung darstellt. Die Wertungen werden addiert. Unser persönliches subjektives Gesamtbild:

 

Die Prognose der PRINZ-Blogger

Hier geht es nicht um das persönliche Gefallen, sondern um eine Prognose. Australien hat nach Einschätzung aller PRINZ-Blogger eine Qualifikationschance von 74 Prozent und landet damit auf Platz 6 in Semifinale 1. Hier geht es zur Prognose der PRINZ-Blogger für das erste Semifinale.

 

Was PrinzBlog-Leser darüber denken

Usain: Nun ja, der Song ist ein sehr sauber produziertes Nichts, würd ich mal sagen. Aber hübscher Bengel immerhin…

Mariposa: Ich habe auch hier den Eindruck, man verfährt nach dem folgenden Muster: Castingsternchen hat nicht den Erfolg wie erwartet, also schreibt man ihm ein bestenfalls nettes Liedchen und schickt es damit zum ESC, praktisch zur „Karriereauffrischung“. Leider geht dies oftmals schief…..

EuroPaul: Ich versuche mich mal nett auszudrücken: Genau solche Musik verabscheue ich. Die Mehrheit wird’s lieben, es wird eventuell den ESC gewinnen, mich lässt’s aber völlig kalt. Das Lied hört sich wie der Großteil der Radiomusik an, welcher ich großflächig aus dem Weg gehe, weil sie für mich todlangweilig ist.

flo: Ihr habt sie ja nicht alle… DAS ist nun wirklich ein MEGA-Song… Super-Sänger, super produziert, eingängig, auf Adele-Niveau… Top 3 auf jeden Fall.

Phil: Wow!!! Was für ein Song! Ich bin kein Fan davon, dass Australien beim ESC mitmacht, aber was uns seit 3 Jahren geboten wird, ist ganz große Musik! Bin mir sicher, dass wir hier mindestens einen Top3 Titel haben, wenn nicht sogar den Sieger! Davon können sich die Europäer mal eine Scheibe abschneiden!

 

Social Media

Isaiah ist auf Facebookauf Twitter und auf Instagram zu finden.

 

ESC Songcheck Australien: Isaiah...

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Vorschau: Heute Nachmittag geht es weiter mit einem ganz großen Fan-Favoriten. Dann widmet sich Matthias der Belgierin Blanche und ihren „City Lights“. 

 

Bereits erschienen:

(1) Albanien: „World“ von Lindita
(2) Aserbaidschan: „Skeletons“ von DiHaj

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31 Kommentare Kommentar schreiben

  1. Mona

    02.04.2017 | 09:40

    Definitiv schlechter als Sound of silence, aber sagen wir es mal so, wenn es im Radio laufen würde, würde ich nicht abschalten ;-)

  2. Paul

    02.04.2017 | 09:48

    Meiner Meinung nach schlechter als Sound of Silence. Australien schickt die beste Ballade dieses Jahr!

  3. Lorena

    02.04.2017 | 09:55

    Definitiv der schlechteste australische Beitrag bisher. Das Lied wirkt von ihm total unglaubwürdig. Auch wenn es sehr unrealistisch ist, könnte ich mit einem Aus im Halbfinale von Australien gut leben.

  4. Manboy

    02.04.2017 | 10:00

    Kein Platz in meiner Komplett-Top 10. Finalwahrscheinlichkeit 80 %
    Mir fällt noch immer kein Grund ein warum Australien damit nicht ins Finale kommen könnte. Hochwertig produziert. Für meinem Geschmack könnte jedoch im Lied noch mehr passieren, einen größeren Stimmungsaufbau fände ich wünschenswert. Er sieht sehr niedlich aus und hat eine schöne warme unverbrauchte Stimme. Insgesamt fand ich im Vergleich die australischen Beiträge von 2015 und vorallem vom letzten Jahr klar stärker. Könnte knapp in die Top 10 am 13. Mai kommen

  5. Tortelini

    02.04.2017 | 10:03

    Für mich der schwächste australische Beitrag, aber auf recht hohem Niveau. Australien bringt frischen Wind in den ESC. Sollte in den Top 10 landen.

  6. Johannes

    02.04.2017 | 10:49

    Mit den 5 comments über mir ist schon alles wichtige gesagt!

  7. Inger Johanne

    02.04.2017 | 10:50

    Irgendwie erinnert mich Isaiah an einen jugen Rafael Nadal, das krieg ich beim Hören leider auch schlecht aus dem Kopf. ;-) Sicher ist das der bisher schwächste Beitrag Australiens, aber mal ehrlich – bei drei Liedern hat das nicht soo viel Aussagekraft. Und ich sehe das hier auch klar im Finale, wenn beim Staging nicht alles komplett schiefgeht, und davon gehe ich nicht aus. Zu meinen Lieblingsbeiträgen des Jahrgangs gehört „Don’t Come Easy“ nicht, ist zwar alles irgendwie gut gemacht, berührt mich aber überhaupt nicht – und fällt damit in meine große Kiste mit dem Etikett „Tut nicht weh/langweilig/uninteressant/auch dabei“.

  8. Mariposa

    02.04.2017 | 11:07

    @ Manboy

    Mir fällt auch kein Grund ein – nur noch Schweden hat meines Erachtens eine größere Chance für das Finale. Hübsche soulige Stimme und ein sehr angenehmes Flair, zudem auch mal ein Text mit Sinn als das übliche 08/15-Englisch. Solche Balladen ziehe ich sämtlichen Eurotrash auf jeden Fall immer vor. Von mir gibt es 7 von 10 Punkten für Down Under

  9. Mariposa

    02.04.2017 | 11:09

    Bislang sieht es also folgendermaßen aus:

    Albanien 2/10
    Aserbaidschan 5/10
    Australien 7/10

  10. FrankB

    02.04.2017 | 11:12

    Für mich ein Top 5 Kandidat. Super Stimme und ein toll produzierter Song. Mir gefällt er ehrlich gesagt etwas besser als Sound of silence.

  11. melodifestivalenfan

    02.04.2017 | 11:12

    Hier gebe ich meinen Senf mal dazu. Für mich ist „Don’t come easy“ nicht nur der schwächste Beitrag der Australier, sondern auch in diesem Jahr der Schwächste der Abteilung “ Männliche Teenies „. Perfekt produzierte Langeweile. Nett ist er ja, aber mehr auch nicht. In meiner TOP10-LISTE des ersten Halbfinales ist Isaiah nicht zu finden.

  12. togravus

    02.04.2017 | 11:31

    Dudeldudeldudel ♫♪♫ Gähn …
    Zudem passen, wie bereits angemerkt wurde, das Alter des Sängers und der Text überhaupt nicht zusammen. Tut nicht weh und wird seine Fans finden.

  13. BennyBenny

    02.04.2017 | 11:32

    Nachtrag: Ich finde es sehr schade, dass Isaiah seinen absolut genialen Nachnamen abgeben musste.

  14. Matty

    02.04.2017 | 11:40

    Australien geht in diesem Jahr mit einem schwachen Beitrag ins Rennen und ich denke, daß es zum ersten Mal nicht für das Finale reichen wird.

  15. Rainer1

    02.04.2017 | 11:54

    Musik, wie man sie im kaufhaus hört. Stört nicht gross, lenkt nicht ab. Nettes nebenhergedudel. Sänger und song passen nicht zusammen.Als ob lyss assia den song“mit 17 hat man noch träume“ singt

  16. Kjetil

    02.04.2017 | 13:17

    Der diesjährige australische Beitrag ist viel besser als Sound of Silence, kommt aber nicht an Tonight Again ran. Ich denke schon, dass Australien ins Finale kommt. Allerdings halte ich die Top 5 dieses Jahr für unwahrscheinlich, außer die Performance ist wirklich spektakulär. Einen stimmlichen Totalausfall wird es vermutlich nicht geben und der Song ist massentauglich, weshalb ich Australien im Finale auf jeden Fall nicht ganz hinten sehen kann.

  17. DerJoe

    02.04.2017 | 13:27

    Wirklich schlechter als die beiden letzten AUS-Beiträge ist „Don’t come easy“ nicht, wie ich finde. Wie bei vielen Platzierungen im ESC, ist auch Dami Im in großem Maße durch den sehr gelungenen Auftritt nach vorne katapultiert worden. Den Song an sich fand ich schon sehr langweilig.
     
    Das Feld liegt auch dieses Jahr wieder sehr eng beieinander. Wenig, was sich (im positiven Sinn) klar abhebt, aber viele solide Songs. D.h. spätestens auf Platz 3 wird einer dieser Songs liegen, der sich hauptsächlich durch einen guten Auftritt vom Rest abhebt. Und da hat Isaiah nicht weniger, aber auch nicht mehr Chancen als etwa die Hälfte des Starterfeldes.

  18. Calv

    02.04.2017 | 13:47

    Der 17jährige Junge von neben an mit den Dackelaugen und großer Stimme. Bei mir kommen Sam Smith Vibes hoch und das ist etwas sehr gutes. Ich war absolut kein Fan von Dami Im, zu monoton, die Steigerung in der Studioversion doch recht typisch. Live wohl das beste, was wir jemals hatten und dem entsprechend große Fußstapfen. Mir gefällt es besser als Dami Im Und ich glaube, dass er live einen ähnlichen Effekt wie sie auslösen kann. Und ich hör schon meine Mutter sagen: „Ach Gott, die Augen, wie putzig, für den Ruf ich an!“ Da Australien auf der Bühne bisher auch eher offensiv war, traue ich ihm Top10 zu. Zum Sieg wirds wohl nicht reichen (wobei ich da seit dem Aserbaidschan-Skandal 2011 sehr vorsichtig bin)

  19. Usain

    02.04.2017 | 14:44

    Hab ich mir mittlerweile richtig schöngehört, in meinen Top 15 inzwischen.

  20. biobanane

    02.04.2017 | 15:05

    Auch nach wiederholtem Anhören bleibt eigentlich nur die Stimme und die sehr gute Produktion im Gedächtnis. Wahrscheinlich muss man die Live-Fassung sehen, um wirklich einschätzen zu können wie hoch das steigen kann. Interessant wird es auch sein, ob Australien seinen Bonus langsam verliert Wenn die Australier etwas Ähnliches wie letztes Jahr auf die Bühne bringen dürfte es trotzdem locker Top-Ten sein, so groß ist die Konkurrenz dieses Jahr nicht.

  21. Mariposa

    02.04.2017 | 15:46

    Hm…. Also ich fand „Tonight again“ dagegen nix Besonderes, vor allem die Performance.

  22. Bango

    02.04.2017 | 15:54

    Ich kann mich der Masse hier ganz und gar nicht anschließen. Ein wirklich guter, qualitativ hochwertiger Song, der definitiv ein heißer Anwärter für die Top 5 im Finale ist. Ich erinnere mich, dass ich von „Sound of Silence“ im letzten Jahr zunächst nicht sonderlich begeistert war – Damis Performance hat den Song dann aber auf ein anderes Level gehoben. Ähnliches traue ich Isaiah auch zu. Die Jurys werden es lieben und auch bei den Zuschauern ist ein Top 10 Platz eigentlich so gut wie sicher.
    Mein Favorit in diesem Jahr. 12 Points ;)

  23. as

    02.04.2017 | 16:14

    Glaube, dass es weiterkommt, um dann im Finale einen Mittelfeldplatz zu erhalten. Fällt bei mir in die Kategorie der netten Lieder, die es verdient haben weiterzukommen, ohne, dass bei mir etwas hängen bleibt. Sauber produzierter Radio-Pop, ohne etwas Grosses zu wagen.

  24. patrick m

    02.04.2017 | 18:23

    Wan stellt ihr den blog von blanche rein ?

  25. OLiver

    02.04.2017 | 18:35

    19 Uhr kommt Blanche

  26. deutscheland

    02.04.2017 | 19:44

    Naja, ich bin ja eh noch nie Feuer und Flamme für die Teilnahme Australiens beim ESC gewesen und so ist es auch nicht überraschend, dass mich „Don’t come easy“ ziemlich kalt lässt. Aber „Sound of silence“ war auch als Studioversion nicht annähernd so toll wie live.
    Heutzutage haben schon Zwölfjährige Liebesbeziehungen, die aber natürlich nur wenig ernsthaft sind. Wahrscheinlich hatte Isaiah auch so etwas erlebt. Isaiah muss früh ran und wird wohl ins Finale kommen, muss das aber von mir aus nicht. An den Erfolg von Dami Im wird er aber nicht anknüpfen können, es sei denn, er holt alles raus wie sie letztes Jahr.

  27. alkibernd

    02.04.2017 | 21:19

    Dont mistake him: das Lied wirkt nur auf den ersten Blick easy und cheap und ist ein Wirklichkeit ein genialer Gänsehaut-Erzeuger, so oft ich es auch anhöre (volle Lautstärke ist natürlich notwendig).

    Das hübsche Halbblut wird wahrscheinlich ebenso prinzessinenhaft inszeniert wie letztes Jahr und damit spielt es um den Sieg mit, die Knabenwertung gewinnt er auf jeden Fall.

    10/10

  28. GEF

    02.04.2017 | 22:37

    Verstehe ebenfalls nicht, was hier so viele zu meckern haben. Einziger Kritikpunkt ist, dass der Song nicht zum jugendlichen Charakter des Söngers passt. Hier wäre ein 35-Jähriger sicher glaubhafter… aber meien Güte…. wieviel Natürlichkeit steckt denn in den anderen hochgestylten Songs und Promofotos der anderen Künstler. Sind wir ehrlich, in 90 % der Fälle ist das doch alles total inszeniert und wirkt dann doch so. Die Skandinavier – primär die Schweden – sind darin ja beaknntermaßen ganz groß, und gerade das wird doch auch hier im Blog z.T. auch abgefeiert..

    Nun aber was man dem SOng nicht vorwerfen kann, ist, dass er schlecht produziert wäre, dümmliche lyrics hätte, der Sänger keine gute Stimme hat oder die Melodie nicht eingängig wäre. Von daher hat der SOng schon mal deutlich mehr zu bieten, als die mesiten anderen Songs:

    Mein bisheriges Ranking:

    01) Aserbaidschan: 8,5 / 10
    02) Australien: 8 / 10
    03) Albanien 5 /10

  29. Phil

    03.04.2017 | 09:12

    Australien gehört für mich dieses Jahr zu den Favoriten! Ich liebe dieses Lied und kann nicht verstehen, warum viele dieses Lied nicht mögen… Es ist eine wunderschöne Ballade mit einigen Höhepunkten, wodurch der Song nicht langweilig daher kommt. Dazu besitzt Isaiah eine sehr schöne Stimme die einen fesselt. Ich persönlich war von der ersten Sekunde von diesem Beitrag begeistert und denke das es auch vielen anderen ESC-Zuschauern so ergehen wird! Die Finalqualifikation stellt für mich keine Frage dar.

    Meine Wertung im ESC-System sind 12 Punkte!

  30. Mariposa

    03.04.2017 | 09:50

    @ Phil

    Ich verstehe das auch nicht – für ein Hasslied definitiv ungeeignet. Dafür gibt nun wirklich eine ganze Reihe anderer Kandidaten……

  31. Simon

    03.04.2017 | 17:54

    Der Song ist wirklich nicht schlecht…kommt in die Top10

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