Bulgarien

ESC-Songcheck (4): „Bones“ von Equinox

Zu fast nachtschlafender Zeit gegen halb acht Uhr morgens am 12. März wurde der vorletzte Beitrag für den ESC 2018 online vorgestellt. Wer sich aufgrund der Vorjahre Hoffnungen auf einen chartstauglichen Mainstream-Song gemacht hatte, wurde eventuell enttäuscht. Der diesjährige bulgarische Beitrag ist eine eher düstere Angelegenheit.

 

Die Interpreten

Und dabei stammt das Werk aus demselben Symphonix-International-Stall wie auch die beiden überaus erfolgreichen Vorgänger. In ähnlicher Besetzung wie zuletzt zeichnen heuer Borislav Milanov, Trey Campbell, Joacim Persson und Dag Lundberg verantwortlich für den Song vom Goldstrand. Wobei dieses Jahr nicht nur das Autoren- und Produzententeam international besetzt ist, sondern auch ein Teil des Acts selber.

Equinox nennt sich das Quintett, das keine organisch gewachsene Band ist, sondern eine vor wenigen Monaten zusammengestellte „Supergroup“ – will sagen: fünf bisherige Einzelkämpfer, die sich eigens zu diesem Projekt zusammengetan haben. Drei von ihnen stammen aus Bulgarien selber, zwei sind Amerikaner.

Darunter auch einer der Autoren, Trey Campbell. Die anderen sind Zhana Bergendorff, Georgi Simeonov, Vlado Mihailov sowie Johnny Manuel aus Michigan. Jeder von ihnen hat schon ein paar Järchen Karriere und Bekanntheit zu verbuchen, teilweise über Casting-Formate, als Bandleader oder einfach als erfolgreicher Songwriter.

Equinox entstanden eher zufällig, als Producer Boris Milanov den Song „Bones“ Georgi Simeonov gab und man begann, mit verschiedenen Stimmen zu experimentieren. So kam eines zum anderen und ein Projektmitglied nach dem anderen kam an Bord. So spannend das auch klingen mag, sicherlich ist es auch ein Risiko zu versuchen, einen so bunt zusammengewürfelten Haufen zu einer überzeugenden Einheit wachsen zu lassen. Und Authentizität und Ausstrahlung sind nun mal das A&O bei diesem medialen Großevent.

 

Der Song

„Bones“ klingt als Titel zunächst mal martialisch, und ohne etwas Hintergrundrecherche hinsichtlich der Botschaft des Textes lässt einen der düstere Charakter dieses Midtempo-Stücks beim ersten Hinhören eher frösteln, als dass es einem warm ums Herz wird. Wer sich das Ganze gleich als Video angeschaut hat, wird die maximal schwarz-dominierte Stimmung spontan irgendwo zwischen mystisch-spannend und depressiv einordnen.

Solo-Strophen wechseln sich mit choralen Hinführungen und Refrains ab. Die Stimmen der farbigen Sänger legen sich sehr wohltuend über einfache moderne Beats, während beim Einsatz Zhannas und der andern sehr vielschichtige Klänge erzeugt werden. Spontan fühlte es sich wie eine Mischung aus The Weeknd und Enya an, erinnert mich stellenweise auch an die (fabelhafte) Band The Christians aus den 80ern – kennt die noch wer?

Richtig knallig ist das aber eben nicht, und wenn man sich nicht voll drauf einlässt, sondern bunte Pop-Harmonien oder klassische Balladendramatik erwartet, könnte man es auch als dahinplätschernd oder eintönig empfinden. Zumal man sich mit den Strophen Zeit lässt, so dass es hinten raus „nur“ noch für ein Outro reicht.

Textlich ist das Ganze wesentlich warmherziger gemeint – passend zur Tag-und-Nacht-Gleiche (=Equinox) am 20. März erschienen einige Statements der Künstler, die die Botschaft erläutern: Liebe muss gerade heutzutage über das physische – versinnbildlicht durch die Knochen („Bones“) – hinausgehen, um vollkommen zu sein. Oder über Grenzen gehen, wie die Band selber. Oder – und das fand ich die interessanteste, weil überraschendste Erklärung –  der Text spricht von der Toleranz und Weltoffenheit Bulgariens.

YouTube Preview ImageBulgarien 2018: Equinox – Bones

 

Die Präsentation

Das Video gibt zunächst kaum eindeutige Hinweise, wohin diese Reise optisch konkret gehen wird. Zu dunkel, zu statisch, um eine mitreißende Bühnenperformance zu umreißen. Die mystische Stimmung wird sicherlich durch eine dunkle Grundoptik mit regelmäßigen Wechseln zu Lichteinfall und durchschimmernden Farben gut wiedergegeben. Das könnte ich mir auch in Lissabon gut vorstellen.

In jeden Fall sollten aber die – sehr unterschiedlichen, und sehr ausdrucksstarken – Gesichter der fünf Protagonisten deutlicher gezeigt werden, damit auch Gestik sichtbar wird. Und hier liegt auch das schon angedeutete Risiko. Die fünf müssen in ihrer Unterschiedlichkeit die Message des Songs überzeugend als Gruppe rüberbringen, und nicht als getrennte Einzelkämpfer, die sich einander das Wasser abgraben. Das könnte eine Herausforderung werden, was aber einem Choreographen-Kaliber wie Sacha Jean Baptiste sicherlich eine willkommene Aufgabe sein wird. Letztes Jahr hatte die Schwedin gleich vier Acts des ESC 2017 zur Bühnenreife verholfen.

Verglichen wurde „Bones“ im Netz übrigens mit „Skeletons“ (Aserbaidschan 2017), aber auch mit „Nobody but you“ (Österreich 2018), wobei Letzteres aber das eher heitere Geschwisterchen der Knochen-Hymne sein dürfte. Ganz so überinszenieren wie die Azeris mit dem Pferdekopf würde ich Equinox allerdings nicht. Am Ende soll dem Zuschauer klar werden, dass die Liebe im Übergang von Dunkelheit zur Helligkeit liegt (womit man bei Equinox wirbt), und keine tausend Fragezeichen im Kopf herumschwirren…

Wie gesagt, das wird spannend. In der Semi-Prognose habe ich dem Paket allerdings nur 40 Prozent Qualifikationschance eingeräumt.

 

Was PRINZ-Blogger darüber denken

DJ Ohrmeister: Klar, da war erstmal ein Raunen in der Bubble, weil „Bones“ so gar nicht in die Reihe der gefälligen bulgarischen Beiträge der letzten Zeit passen mag. Es ist zwar ziemlich simpel, aber wenn dieses Zusammenspiel der Stimmen live so klappt wie im Video, kann das richtig einschlagen. Oder als Platz 16 im Semi rausgehen, hier ist wirklich alles möglich.

Marc: Die Band Equinox wird es schwer haben, in die extrem erfolgreichen Fußstapfen von Poli & Kristian zu treten. Trotzdem hat ihr düsterer und spiritueller Sound etwas Magisches und könnte bei entsprechender Inszenierung positiv auffallen.

Matthias: „Bones“ ist zwar ein gut produzierter Popsong, er kommt mir leider ein wenig zu kühl und ohne Gefühl daher. Musik wie von „boneless“ Robotern gemacht – dabei soll die doch durch Haut und Knochen gehen. Musik wie Teflon, da bleibt nix haften.

Peter: Was habe ich auf diese Veröffentlichung hingefiebert?! Symphonix International haben die Spekulation auf einen Megasong schließlich tüchtig angereizt. Am Ende war ich ein bissel enttäuscht. „Bones“ ist gut, klar, aber längst nicht so gut wie Bulgariens Output der letzten beiden Jahre. Nicht so catchy, nicht so kraftvoll wie erwartet. Cesars Song von SI finde ich da viel, viel besser.

Jeder ESC-Titel wird im Songcheck von allen PRINZ-Bloggern nach ihrem persönlichen Gusto auf einer 11-stufigen Skala (12-10-8-7-6-5-4-3-2-1-0) bewertet, wobei 12 die höchste Wertung darstellt. Die Wertungen werden addiert. Unser persönliches subjektives Gesamtbild:

 

Die Prognose der PRINZ-Blogger

Hier geht es nicht um das persönliche Gefallen, sondern um eine Prognose. Bulgarien hat nach Einschätzung aller PRINZ-Blogger eine Qualifikationschance von 68 Prozent und landet damit auf Platz 8 in Semifinale 1. Hier geht es zur Prognose der PRINZ-Blogger für das erste Semifinale.

 

Social Media

Equinox haben sich flugs einen Account bei Twitter und bei Facebook zugelegt.

 

ESC Songcheck Bulgarien: Equinox...

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Vorschau: Heute Nachmittag macht sich BennyBenny Gedanken über die estnische Opernlady.

 

Bereits erschienen:

Semifinale 1
(1) Albanien: „Mall“ von Eugent Bushpepa
(
2) Aserbaidschan: „X My Heart“ von Aisel
(3) Belgien: „A Matter Of Time“ von Sennek

Aktuell, Serien, Videoclips

74 Kommentare Kommentar schreiben

  1. simon

    01.04.2018 | 09:53

    Ich finde den Song eigentlich ganz gut, leider ein bisschen eintönig und nach 2 Minuten fast ein bisschen langweilig könnte gut abschneiden oder total untergehen…bleibt spannend

    EUCH ALLEN HIER EIN GESUNDES SCHÖNES OSTERFEST

  2. Usain

    01.04.2018 | 10:00

    Ich sehe das alles etwas positiver als die Blogger hier. Der Song hat eine faszinierende Sogwirkung, mit einer cleveren Inszenierung kann das sehr weit vorne landen. Und übrigens könnte ich mir Bones auch sehr gut im Radio vorstellen…

  3. Lorena

    01.04.2018 | 10:05

    Normalerweise mag ich solche atmosphärischen und mystischen Lieder sehr gerne, aber Bones gefällt mir gar nicht. Es wirkt null authentisch, aber trotzdem versucht man uns das als was ganz Großes zu verkaufen und tut so, als hätte man einen ganz tiefsinnigen Text. Dabei sind das aber nur leere Worthülsen, die ich mit 14 vermutlich total intelligent gefunden hätte. Zum Glück bin ich aber nicht mehr 14 und kann den Text daher nicht ernst nehmen.
    Für mich ist das der schwächste bulgarische Beitrag der letzten Jahre, aber er wird sich wohl trotzdem für das Finale qualifizieren.

  4. Harald

    01.04.2018 | 10:06

    Kommt bombensicher ins Finale und dort auf Platz 6-8.

  5. Tortelini

    01.04.2018 | 10:11

    Bulgarien wird sich mit diesem Song sicher fürs Finale qualifizieren. Eine Platzierung wie in den beiden Vorjahren ist glaube ich nicht drin, aber Top10 sollte möglich sein.

  6. Rainer1

    01.04.2018 | 10:19

    Ich finde den song ganz gut. Nach der hälfe des songs sollte aber eine steigerung her. Und die fehlt hier leider. Trotzdem, bulgarien wird vor allem östlich viele punkte absahnen, klar ins finale kommen und dort top10.

  7. togravus

    01.04.2018 | 10:32

    Bulgarien ist ja das neue Belgien, eine einst graue ESC-Maus, die in den letzten Jahren groß rausgekommen ist. Dieses Jahr bin ich etwas verwirrt, da „Bones“ eigentlich in mein Beuteschema passt, auf mich jedoch so kalt und kalkuliert wirkt, dass das Lied sich selbst stranguliert und wie ein musikalischer Zombie gleichsam Meister Proper sauber programmiert auf die 3 Minuten-Grenze zusteuert. Vielleicht gelingt es ja beim Liveauftritt, der untoten Mehrstimmigkeit ein wenig Leben einzuhauchen. Bis dahin: Auf meiner Liste irgendwo in der Mitte begraben. Viel Glück!

  8. JeG

    01.04.2018 | 10:32

    Ich glaube so langsam, dass ich hier die Einzige bin, die den Song nicht nur ganz gut sondern absolut fantastisch findet. Tolle Stimmen, tolle Melodie, tolle Atmosphäre… Ja, ich kann die Kritik ein wenig nachvollziehen, aber Bulgarien ist auch dieses Jahr wieder unter meinen Favoriten. Zwar finde ich es nicht so gut wie Kristian Kostov aber ne Höchstwertung ist es mir trotzdem wert: 12/12
    Sollte klar ins Finale kommen, dort kann es auf jeden Fall eine Top 5 Platzierung werden, muss aber nicht. Top 10 sehe ich mindestens.

  9. JeG

    01.04.2018 | 10:38

    Meiner Bewertung möchte ich hinzufügen. dass Bulgarien sich erstmal außerhalb meiner Top 10 befand. Nach mehrmaligem Hören hab ich mich verliebt…. Das scheint so meine Schwäche bei Bulgariensongs zu sein, denn letztes Jahr habe ich den guten Kristian nach dem ersten Hören erstmal auf Platz 15 oder so gesetzt.. Wurde dann aber recht schnell meine Nummer 2. Ich bin schon seltsam manchmal…

  10. togravus

    01.04.2018 | 10:42

    @ JeG, Du Glückliche. Ich habe dieses Jahr noch gar keinen 12/12-Beitrag (letztes Jahr hatte ich 3). Allerdings höre ich mir die Lieder auch nicht schön, weil ich sie nach der Präsentation/nach dem Vorentscheid nur noch ein einziges Mal anhöre. Das ist meine Lehre aus 2007. Damals habe ich mir die Lieder so häufig angehört, dass ich beinahe alle langweilig fand, als die ESC-Woche begann.
    Italien (momentan mein 3. Platz) hat wahrscheinlich die besten Chancen, noch auf 12/12 zu klettern.

  11. Little Imp

    01.04.2018 | 10:46

    Bulgarien, ja. Ähnlich wie bei Belgien könnte man auch hier meinen, sie haben seit ein paar Jahren den Dreh heraus. Anders als Belgien begründet sich der Erfolg allerdings lediglich auf immer dasselbe Autorenkollektiv. Die müssen aufpassen, dass sie ähnlich wie Aserbaidschan mit dieser Strategie nicht irgendwann in eine fast immer gleich klingende Beliebigkeit abgleiten. Und auch die Komponisten stehen nicht zwingend für ESC-Erfolg wie Serbien und Mazedonien letztes Jahr bewiesen haben.
    .
    Indes sehe ich für dieses Jahr allerdings noch keine große Gefahr. Die düster-mystischen Klänge sind durchaus einnehmend und mit den Inszenierungen wurden in den letzten beiden Jahren bereits durchaus ein glückliches Händchen bewiesen. Fraglich ist bis jetzt nur, ob die Gruppe dasselbe Charisma ausstrahlen können wird wie Poli (der Song war im Grunde nur sehr solide, aber sie hat ihn definitiv mit ihrer Ausstrahlung noch aufgewertet) oder Kristian. Deshalb bin ich jetzt mit einer Prognose als 100 Prozent sicherer Qualifikant noch vorsichtig.
    .
    Für mich persönlich ist es der zweit- bis drittbeste Beitrag Bulgariens überhaupt. Aber auch das heißt nicht so viel, denn Bulgarien war in meinem Buch meist mittelmäßig, wenn überhaupt.
    .
    Falls sich Bulgarien und Österreich beide qualifizieren, hoffe ich zudem darauf, dass sie nicht kannibalisieren und in der Startreihenfolge nicht zu dicht aufeinander folgen (wie letzten Jahr Mazedonien und Serbien). Einen Symphonix Song erkennt man mittlerweile fast genauso gut wie einen Siegel.

  12. Gerald

    01.04.2018 | 10:51

    Guter Beitrag mit hohem entwicklungspotential
    Österreich ist für mich aber besser
    Sehe beide Songs in den top10 im Finale

  13. Pasi

    01.04.2018 | 10:55

    Oh Gott was für eine komplette FEHLEINSCHÄTZUNG hier!

    Bones ist mein eindeutiger Platz 1 und wird noch viele überraschen. 10/10 Punkten ziemlich eindeutig einer der modernsten und besten Beiträge dieses Jahr. Wenn ich lese 40% Finalchance, da muss ich echt lachen.

    Das Lied wird locker in der Top 5 beim ESC landen, locker.

  14. JeG

    01.04.2018 | 11:10

    @togravus Tja, ich habe momentan 6 12/12 Songs. Ich bin da nicht so kritisch :D Diese wären: 1.Ungarn 2.Tschechien 3.Italien 4.Estland 5.Bulgarien und 6.Dänemark. Ich gebe immer die Höchstwertung, wenn sich bei mir dieses ganz besondere Gefühl und diese Bindung zum Song entwickelt hat. Dieses Gefühl, dass ich wütend werde, wenn andere Leute Schlechtes über den Song schreiben und dass ich unbedingt anrufen möchte. Das haben dieses Jahr gleich 6 Songs geschafft:D Letztes Jahr waren es drei: Portugal, Bulgarien und Finnland.

  15. Matty

    01.04.2018 | 11:11

    Ein toller Song und gefällt mir auch viel besser als der des letztes Jahres, welcher unverdient Zweiter geworden war. Für mich ist Bulgarien sicher im Finale vertreten!

  16. simon

    01.04.2018 | 11:15

    @gerald ich nehme dich beim Wort..smile…müssen sich erst mal Beide für das Finale qualifizieren….

  17. 4porcelli

    01.04.2018 | 11:27

    Erst einmal frohe Ostern an alle! Der Song ist zweifellos gut produziert, finde ihn aber eiskalt und zu düster-depressiv – kann mir nicht vorstellen, dass das am Abend diese magische Connection mit den Zuschauern in ganz Europa herstellt. Kann mir auch nicht vorstellen, dass sich Österreich und Bulgarien (so überhaupt beide ins Finale kommen) kannibalisieren würden; Cesar könnte der Kontrast auf Grund der positiveren Stimmung & sympathischen Art nur nutzen.
    Weiß zufällig irgend jemand, warum Slavisch-sprachige Länder immer wieder mal Lieder mit Text über flesh, bones, blood schicken? Für mich klingt das eher nach Horrorfilm, aber es gibt dort ev. Redensarten, in denen diese Worte als positive Symbole für Leben o.ä. gesehen werden?

  18. togravus

    01.04.2018 | 11:38

    @ JeG, bei mir waren es letztes Jahr Portugal, Armenien und Ungarn.
    Deine Top 6 dieses Jahr stehen bei mir wie folgt. Bitte nicht böse werden … ;-)

    Ungarn 10/12 2. Platz
    Tschechien 8/12 12. Platz
    Italien 10/12 3. Platz
    Estland 6/12 23. Platz
    Bulgarien 7/12 14. Platz
    Dänemark 3/12 43. Platz LOL (San Marino entwickelt sich aber zu einer wirklichen Konkurrenz …)

  19. JeG

    01.04.2018 | 11:46

    @togravus Na dass du Dänemark absolut schrecklich findest, war mir ja klar… :D Und auch Estlands Platzierung ist nicht so übel wie ich es erwartet hatte. Und sonst kommen meine Favoriten bei dir ja nicht mal so schlecht weg ^^ Dein Favorit z.B. (Ich gehe davon aus, dass es Israel ist) ist bei mir irgendwo bei Platz 25. Da sind wir doch wieder quitt, oder?

  20. Nils

    01.04.2018 | 11:53

    Ich glaube, dass das Finale nicht sicher ist, daher habe ich ,,ist schwer einzuschätzen“ angeklickt. Irgendwie haben diese Balkanregion Länder (Serbien, Montenegro, Mazedonien, Bulgarien), bis auf Albanien alle nicht so gute Lieder wie sonst. Es könnte wieder ein Finale, wie 2013, komplett ohne Balkan Beteiligung geben.
    Das gute Vorjahresergebnisse keine Garantie für das Finsle sind, hat man an der Niederlande 2015 gesehen.

  21. togravus

    01.04.2018 | 12:01

    @ JeG, klar, das verrückte Huhn. So, ich muss jetzt in die Küche, um Kuchen zu backen. Die Ostergäste kommen um 3 Uhr.
    Frohe Ostern an alle hier!

  22. Mariposa

    01.04.2018 | 12:07

    Nach den verdienten Topplatzierungen in den letzten beiden Jahren hat anscheinend Bulgariens Antwort auf Ralph Siegel (Herr Milanov) den Freifahrtschein seitens der Verantwortlichen bekommen, den ESC-Beitrag zu kreieren.
    Leider kann ich dieser „Knochennummer“ nicht viel abgewinnen. Klingt vordergründig nach Dark Wave, entpuppt sich aber schnell als ziemlich blutleer und nicht untypische „Auftragskomposition“ mit wenig Ecken und Kanten. Zudem sind solche zusammengestellten Gruppen meistens nicht so mein Fall. Da es aber der einzige Act dieser Art im ersten Semi ist, sehe ich durchaus Chancen. Aber wollt Ihr das wirklich als Sieger ? Da gibt es nun wirklich bessere Alternativen!
    Meine Bewertung für Bulgarien: 3 von 10 Punkte.

  23. Mariposa

    01.04.2018 | 12:13

    @ togravus

    Drei Höchstwertungen letztes Jahr, echt ? Bei mir natürlich nur Salvador. Diesmal gibt es immerhin zwei davon, die betreffenden Beiträge stehen aber erst ziemlich spät hier zum Songcheck an.

    @ JeG

    Sorry, diesmal gehen unsere Meinungen ziemlich auseinander…..

  24. Mariposa

    01.04.2018 | 12:15

    @ 4porcelli

    Gegen düster-morbide Songs habe ich normalerweise gar nix – ich liebe beispielsweise „A Monster like me“. Aber „Bones“ ist mir einfach zu emotionslos und zu sehr auf Erfolg gestylt.

  25. Mariposa

    01.04.2018 | 12:20

    Also bislang erstes Semifinale

    1. Belgien 9/10
    2. Albanien 7/10
    3. Bulgarien 3/10
    4. Aserbaidschan 2/10

    Bulgarien dürfte ins Finale kommen, da es der einzige Act dieser Art im ersten Semi ist. Als Sieganwärter sehe ich es nicht, da gibt nun wirklich bessere Alternativen……

    Morgen gerät das Forum hier in Extase…..

  26. Mariposa

    01.04.2018 | 12:22

    Herr Milanov will es anscheinend Ralph Siegel nachmachen, mittlerweile hat er wohl von Seiten der Verantwortlichen den Freibrief für den ESC-Beitrag….

  27. ESC-Banause

    01.04.2018 | 12:48

    Die USA ist doch dabei

    Ja, warten wir es mal ab. Bulgarien wird überraschen. Bis auf ein Lyric-Video steht ja noch nichts zur Verfügung. Bin mir sicher, dass es auf der Bühne zünden wird. Aber auch so hört es sich toll an. 10/12 Punkte.
    Und wenn die USA schon nicht als Nation teilnehmen darf, dann zumindest auf diese Art. Wer weiß, wie viele Amerikaner noch eingekauft werden, da ist es dann schon nicht mehr nötig als Land vertreten zu sein.

  28. togravus

    01.04.2018 | 12:49

    @ Mariposa
    Ich weiß, dass Du das anders siehst, aber ich fand 2017 viel stärker als 2018.

  29. Mariposa

    01.04.2018 | 12:50

    Alles, nur das bitte nicht – einige der bisherigen Teilnehmerländer haben ja schon öfter Mal gezeigt, wie USA-affin sie sind. Das reicht schon !

  30. Mariposa

    01.04.2018 | 12:52

    @ togravus

    Absolut – aber zumindest gab es für mich 2017 mit Salvadors Sieg den schönsten Moment in meinem gesamten Fanleben,

  31. JeG

    01.04.2018 | 12:52

    @Mariposa Ist ja nun wirklich kein Problem, solange du wenigstens einen Anruf für Ungarn spendest, ist mir alles egal ;)

  32. Mariposa

    01.04.2018 | 12:57

    @ JeG

    Natürlich – im zweiten Semi gibt es ja sonst außer Dänemark und vielleicht noch Slowenien und Serbien nichts, wofür ich anrufen werden. Zudem müssen wir es diesen arroganten Juroren bei A Dal auch zeigen und diesmal muß es wirklich hinhauen mit „Diversity“ !

  33. togravus

    01.04.2018 | 13:07

    @ Mariposa, den Sieg von Marija S. 2007 fand ich auch toll. Die Jahre, die auf 7 enden, scheinen meine ESC-Glücksjahre zu sein.

  34. Mariposa

    01.04.2018 | 13:09

    @ togravus

    Ich mag „Molitva“ auch, aber zu Portugal habe ich eben eine ganz besondere Beziehung.

    Übrigens sind 1977 und 1997 zwei der besten Jahrgänge überhaupt.

  35. deutscheland

    01.04.2018 | 13:19

    Also eins muss man ja ganz klar sagen: In Bulgarien wächst gerade ein zweites Schweden heran. Zweimal hintereinander Top fünf, dazu noch ein fleißiges Team um Borislav Milanov, dessen Bild zwar durch Semifinal-Pleiten getrübt wird, aber dennoch dem ESC seinen Stempel aufgedrückt hat. Es würde mich nicht überraschen, wenn sich der Erfolg auch außerhalb Bulgariens (insbesondere Österreich in diesem Jahr) einstellen würde.
    Wer also Sofia nicht anlässlich des JESC 2015 besucht hat, wird in den nächsten Jahren durch den ESC die Gelegenheit dazu bekommen. Aber nicht 2019, da BNT die kleine ESC-Glückssträhne wohl ein bisschen zu Kopf gestiegen ist. Allerdings hat mich auch „Beautiful Mess“ letztes Jahr erst durch den Liveauftritt im zweiten Halbfinale gepackt und war für mich nach den 26 Auftritten im Finale sogar der designierte ESC-Sieger.
    „Bones“ ist diesmal nicht ganz so stark, aber man wird es zu inszenieren wissen. Im Großen und Ganzen stimme ich Gerald zu. Bulgarien ist für mich so gut wie sicher im Finale, aber im Symphonix-Duell hat Österreich derzeit die Nase vorn.

  36. Gaby

    01.04.2018 | 13:28

    Der Song gefällt mir gut, viel besser als Bulgarien 2017. Hoffentlich kommt er ins Finale!
    Ach ja, frohe Ostern allerseits!!!

  37. togravus

    01.04.2018 | 13:47

    @ Mariposa, meine Lieblingsjahrgänge sind alle aus den 60ern. LOL
    Außerdem: 1996, 1997, 2009, 2012 und 2017. Mit dem ESC der 70er und 80er kann ich gar nichts anfangen. (Wobei die 70er in der ESC-Geschichtsschreibung mMn erst 1973 beginnen …)

  38. Anmey

    01.04.2018 | 14:04

    Also mir gefällt „Bones“ sehr gut, ist oben dabei. Es kommt aber auch bei weitem nicht an 2016 und 2017 ran. Trotz all der Risiken bei der Performance dürfe es sich fürs Finale qualifizieren und wahrscheinlich auch in den Top 10 landen, aber so grandios wie zuletzt wird Bulgarien wohl nicht abschneiden.

  39. Phil

    01.04.2018 | 14:11

    Bulgarien: Ich persönlich bin ein riesen Fan von der mystischen Nummer aus Bulgarien. Ich für meinen Teil wurde demnach auch nicht enttäuscht wie das wohl bei einigen der Fall war. In der Studioversion harmonieren die Stimmen sehr gut miteinander und schaffen eine spannende Atmosphäre! Ich denke,dass sich diese Stimmung super in Lissabon auf der Bühne umsetzen lässt. Die unterschiedlichen Textinterpretationen finde ich ja sehr interessant. Habe bei „I love beyond the bones“ eher daran gedacht, dass unser Herz hinter den Knochen verborgen liegt und um zu lieben muss es sich durchkämpfen.
    Ich denke schon das Bulgarien damit ein sicherer Finalkandidat ist und je nach Inszinierung entweder ganz vorne oder nur im Mittelfeld mitspielt.
    .
    Mein Ranking Semifinale 1 (Gesamt):

    4. Bulgarien (5)
    6. Aserbaidschan (7)
    7. Albanien (9)
    —————————————
    11. Belgien (20)

  40. Inger Johanne

    01.04.2018 | 14:19

    Für mich ist Bulgarien dieses (wie auch letzes) Jahr Füllmaterial, das es auch geben muss. Tut mir beim Hören nicht weh, gefällt mir schon auch irgendwie ganz gut, ohne mich aber in irgendeiner Hinsicht zu berühren. Darf weiterkommen, muss aber nicht. Letztlich ist mir das Abschneiden relativ egal, wenn da nicht auf der Bühne noch irgendwas Spektakuläres passiert.

  41. Festivalknüller

    01.04.2018 | 14:38

    In meinen Augen und Ohren eher Wackel- als Durchmarschlandidat.
    Persönlich finde ich es beim Hören am PC o.k., aber auf einer ESC-Bühne könnten da einige Längen auftreten.

  42. ESCFrank

    01.04.2018 | 14:40

    Ach das ist doch auch nix. Trotz mehrmaligem Hören, immer wieder vergessen. Allerdings wiederum besser, als der singende Milchbubi im letzten Jahr.

  43. Calv

    01.04.2018 | 14:59

    Der Hype um Bulgarien war bei der Präsentation ja riesig und trotzdem fand ich den Song beim ersten Hören gar nicht schlecht. Je öfter ich ihn aber höre, desto gelangweilter werde ich. Die Herausforderung besteht aber wirklich im Staging. Dabei bin ich aber anderer Meinung als die Blogger, da ich die Elemente aus dem Video auf die Bühne übertragen würde, also alles sehr dunkel, immer Nahaufnahmen und diese mystische Atmosphäre bewahren. Ich möchte wirklich nicht, dass es ein zweites Genealogy wird, wo jeder gegen jeden kämpft und keine Einheit gebildet wird (von dem schlechten Gesang 5 der 6 Mal abgesehen). Finale wird wohl kein Problem sein, sehe es auch Top10 vielleicht Top5. Herr Milanov sollte nur aufpassen, dass seine Beiträge nicht noch gewollter werden wie Bulgarien und Österreich dieses Jahr, denn das finde ich schon hart an der Grenze, aber vielleicht ist das ja sein (Erfolgs)Rezept.

  44. 4porcelli

    01.04.2018 | 15:55

    @ESCFrank – Du bringst es für mich 100% auf den Punkt – der Song bleibt (wie so viele) überhaupt nicht bei mir hängen, und das muss er nun mal bei der Menge an Beiträgen (ab Nr. 15 läßt meine Konzentration meist spürbar nach) . Letztes Jahr wäre es ähnlich unerinnernswert gewesen, wenn die zahlreichen versemmelten Töne nicht schmerzhaft in mein Gehirn eingedrungen wären.

  45. as

    01.04.2018 | 16:32

    Gefällt mir gut. Geht sicher ins Finale. Ist mir aber auf der anderen Seite auch nicht ans Herz gewachsen. Dazu müsste ich mehr sehen. Es gibt ja nur dieses Lyric Video. Ein Clip wäre ja schon mal schön. Bin auf den Live-Auftritt gespannt. Im ersten Semi bei mir auf Platz 5.

  46. Little Imp

    01.04.2018 | 16:40

    @ JeG

    Du bist nicht seltsamer als ich. Ging mir letztes Jahr mit Kristian Kostov ganz genauso.

  47. Little Imp

    01.04.2018 | 17:15

    Und da das hier Thema war:
    Dieses Jahr habe ich im Vorfeld vier Mal die 12 (Ungarn, Israel, Italien, Tschechien) und letztes Jahr drei Mal (Frankreich, Bulgarien, Schweden). Und als ESC-Jahrzehnt mag derzeit ich die 70er sowie Mitte bis Ende der 60er am Liebsten.

  48. DJ Ohrmeister

    01.04.2018 | 17:38

    @Calv
    Wieso bist Du „anderer Meinung als die Blogger“? Deine Argumente und Risiken sind doch dieselben, die ich auch beschreibe, oder?

  49. Mariposa

    01.04.2018 | 18:15

    @ Little Imp

    Für mich sind es die Siebziger bis einschließlich 1981. Schlichtweg das Herzstück der ESC-Geschichte.

  50. Mariposa

    01.04.2018 | 18:17

    1997, 2009 und 2012 gehören allerdings auch zu meinen Lieblingsjahrgängen. 1996 finde ich ziemlich langweilig.

  51. JeG

    01.04.2018 | 18:22

    Mein Lieblingsjahr ist 2015…. Ich glaube das wird sich auch nicht ändern. Ich mochte außer Polen und San Marino glaube ich fast jedes Lied.

  52. Mariposa

    01.04.2018 | 18:22

    Irgendwie denke ich gerade an Armenien 2014 – da gab es auch einen Riesenhype im Vorfeld. Warum eigentlich ? Mir ist da bis heute keinerlei Melodie hängengeblieben (zudem fand ich den Typen extrem unsympathisch). So geht es mir mit „Bones“ leider auch. Vielleicht ist wenigstens die Performance halbwegs überzeugend, daß ich dann den Finaleinzug nachvollziehen kann.

  53. JeG

    01.04.2018 | 18:25

    @Mariposa Also ich habe es auch nicht so ganz verstanden… Fand den Song ganz gut, aber auf mich hat das Ganze dann doch etwas albern gewirkt. Meine Favoriten waren da Finnland, Norwegen, Ungarn und dank der Liveperformance auch Österreich.

  54. Little Imp

    01.04.2018 | 19:21

    Österreich hat mich mit der Live-Performance auch gepackt und Ungarn vom Thron gestoßen. Aber auch sonst hat mir viel sehr gut gefallen in 2014. Sechs Songs aus dem Jahr haben sich momentan in meine ESC-Favoritenliste herein geschlichen (Österreich, Ungarn, Russland, Frankreich, Griechenland, Ukraine – ohne besondere Reihenfolge). Das schaffen auch nicht viele Jahrgänge.

  55. JeG

    01.04.2018 | 19:24

    @Little Imp Hmm… Ich fand 2014 irgendwie sehr unterdurchschnittlich. Es gab ein paar tolle Songs aber der Rest war dann für mich eher musikalischer Sondermüll.

  56. Little Imp

    01.04.2018 | 19:33

    @ JeG

    Ganz schlimm fand ich 2014 Mazedonien und Rumänien. Und was in dem Jahr sonst noch so war, habe ich schon mehr oder weniger vergessen.^^

  57. JeG

    01.04.2018 | 19:36

    @Little Imp Oh Gott ja…. Mazedonien und Rumänien waren bei mir gaaaanz weit hinten. Ich kann mich noch erinnern, dass ich die Moustache Typen extrem toll fand und voll traurig war als sie Letzter wurden. Klar, objektiv betrachtet ist da musikalisch nicht viel dahinter, aber im Herzen bleibe ich ein Trash-Fan.

  58. Mariposa

    01.04.2018 | 19:36

    Ich mochte in diesem Horrojahrgang nur ganz wenige Songs: Niederlande, Malta, Slowenien, Schweiz, Norwegen und nach der Performance auch Österreich. Das war´s……
    Rumänien fand ich 2010 noch schlimmer, absolut nervtötendes Teil ohne jegliche Melodie. „To the sky“ war auch mies.

  59. Mariposa

    01.04.2018 | 19:36

    OK, vielleicht noch Montenegro.

  60. Little Imp

    01.04.2018 | 20:13

    @ Mariposa

    Okay, Niederlande 2014 habe ich natürlich nicht vergessen. Nicht unter meinen Top-Favoriten, aber trotzdem ganz weit vorne.

  61. Little Imp

    01.04.2018 | 20:17

    @ JeG

    Ich war auch traurig. Aber die Inszenierung sah wohl doch etwas zu sehr nach Joke-Entry aus. Wobei mich das Abschneiden Griechenlands noch mehr geärgert hat. Wie man auf die Idee kommen konnte, die in der Startreihenfolge direkt hinter die Polen zu setzen, wird mir ewig unverständlich bleiben. Ich bin sicher, das hat Punkte gekostet.

  62. Manboy

    01.04.2018 | 21:53

    Kein Platz in meiner Komplett-Top 10. Finalwahrscheinlichkeit 80 %
    Mystisch, sphärisch und modern. Gefällt mir richtig gut. Schöne Stimmfarben der Sänger. Das ist eine Nummer die vom Auftritt lebt, ähnlich wie Griechenland oder Belgien. Eine Inszenierung mit Spiegeln und Lichtreflexen (ähnlich dem im Video) könnte ich mir gut vorstellen. Top 10 im Finale im mittleren bis unteren Bereich ist möglich. Fand aber die beiden Vorjahre noch stärker. Glaube da wäre in der Komposition noch mehr möglich gewesen, irgendwas besonderes fehlt mir noch.

  63. Cali

    02.04.2018 | 02:06

    Bei dem Song kann man sich ja super die Seele aus dem Leib schreien. ^^ Mein Schreisong in diesem Jahr. Schade nur, dass er ansonsten recht belanglos ist. Die Gruppe auf der anderen Seite finde ich zu sperrig, ich blicke bei diesem Modell nach wie vor nicht wirklich durch. Frau Jean Baptiste (toller Nachname übrigens!) wird wohl viel zu tun haben, DAS zu verkaufen in Lissabon. Also ich glaube nicht wirklich dran – zwar habe ich Bulgarien 40% Qualifikationswahrscheinlichkeit gegeben, aber das lag eher daran, dass ich noch irgendwie auf 1000 Prozentpunkte kommen musste *hüstel*.
    Platz 28 von 43
    -> Platz 13 im Halbfinale

  64. Cali

    02.04.2018 | 02:09

    Nachtrag: FÜR die Qualifikation würde eine passende Startnummer (9/10) sprechen, wenn dem dann so sei. Zudem sind sie im schwächeren Semi, in dem Bulgarien sich sozusagen noch „durchwurschteln“ könnte. ^^

  65. Butterblume

    02.04.2018 | 09:05

    Qualitativ durchaus ansprechend, kommt aber emotional nicht bei mir an. Platz 19 in meinem Ranking.

  66. Calv

    02.04.2018 | 12:01

    @DJOhrmeister
    Das war auf die Performance bezogen, habe ich mich nicht deutlich genug ausgedrückt. Ich finde gerade spannend, dass man nur die Silhouetten der Sänger erkennt. Wenn man allerdings ihre ausdrucksstarken Gesichter voll belichtet zeigt bleibt bei mir die Angst, dass etwas Atmosphäre verloren gehen könnte. Daher finde ich das Setting aus dem Video sehr gut, aber die Bulgaren können ja seit neusten einen Beitrag gut in Szene setzen.

  67. fan819

    03.04.2018 | 14:32

    Bulgarien: 7/12 Punkten

    Was für Belgien gilt, gilt auch für Bulgarien. Zwar nicht ganz so stark aber wieder ein sehr gelungener Beitrag. Bin sehr auf das Staging von Sascha JB gespannt das wird sicher gut.

  68. Cali

    06.04.2018 | 17:13

    Doch, der Auftritt im Café de Paris in London hat mich überzeugt. Der Song ist doch keine Schreiarie geworden, sondern klingt live durchaus annehmbar. Ans sichere Finale kann ich aber immer noch nicht recht dran glauben.

  69. Cali

    06.04.2018 | 17:17

    Hier gibt es den Auftritt:
    https://www.youtube.com/watch?v=K6HRknZZXak

  70. Jorge

    06.04.2018 | 18:42

    Ich mag den Song, rein instrumental. Mit diesen Klangwelten bekommt man mich relativ schnell. Wäre da nicht der Weltfriedenssimplizissimus-Text und diese von A bis Z durchgestylte Attitüde. Dass alle Phänotypen für eine Gruppe gecastet werden und im Gesang übermäßig phrasiert wird, sind so sichere Zeichen einer Überambitioniertheit. Trotzdem steht er bei mir noch auf der Habenseite.

  71. Erna

    06.04.2018 | 18:53

    Mir gefällt der Song, kommt auf jeden Fall in meine Top 10. Ich denke auch, dass er es ins Finale schaffen wird. Habe mir die Live-Auftritte bei Wiwibloggs mal angesehen und dort machte er meines Erachtens auch eine gute Figur….allerdings hatte ich auch das Gefühl, dass einige Songs, so wie auch dieser hier, sehr von der Hintergrund-Chor-Spur des Halbplaybacks profitierten, da sie sich kaum von der Studio-Version unterschieden….

  72. Tom-Paul

    08.04.2018 | 11:35

    Bulgarien

    Ich mag den Song sehr, aber es kann sein das der Auftritt nicht überzeugend genug ist! Trotzdem tolles Lied und viel Glück den 5!

  73. Thomas Mayer

    11.04.2018 | 17:55

    Bulgarien: 6/10

    Der Song:
    Verstehe diesen riesigen Hype um den Song nicht wirklich, für mich ist das eine solide Nummer, die aber eben auch nichts wirklich besonderes ist (trotz 5 Leadsängern). Das was mir gut gefällt ist der hymnenhafte Refrain

    Live:
    Das wird sicherlich der Knackpunkt. 5 sehr individuelle Lead-Stimmen in ein harmonisierendes Gesamtpaket zu bringen wird sicherlich eine große Herausforderung für die Tontechniker. Wenn so etwas misslingt (Demy letztes Jahr, Blue 2011 oder unsere No Angels 2008) kann das schwer ins Auge gehen, aber das Team rundherum ist ja sehr erfahren…

    Prediction:
    Steht und fällt mit der Live-Performance… Semi sollte aber kein Problem sein, im Finale dann etwas knapp in oder außerhalb der Top 10

  74. Alkibernd

    16.04.2018 | 14:58

    Wahrscheinlich wird sich zeigen, dass die Zeit für den hohlen, inhaltsleeren, aber in mystischer Verpackung sich gewaltig aufplusternden Musikmansch beim ESC jetzt endgültig vorbei ist. Nachdem mir die Suppe bei jedem Hören fader schmeckt, hoffe ich auf einen Ausscheiden, das schon für das verpickelte Grinseäffchen vom letzten Jahr angebracht gewesen wäre.

    Knochen zählen kann ich, wenn ich tot bin !

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