Deutschland

ESC Songcheck (42): „Perfect Life“ von Levina

Sie soll(te) Lena 2 werden und Deutschland wieder auf den Erfolgspfad beim Eurovision Song Contest bringen: Isabella „Levina“ Lueen. Der NDR kopierte dafür mehr oder weniger das Vorentscheidformat von 2010. Ob mit der Künstlerin und ihrem Song „Perfect Life“ der perfekte Beitrag gefunden wurde, überprüfen wir mit diesem Songcheck.

Levina ist ganz sicher keine Lena 2. Sie ist älter, hat eine ganz spezielle Stimme und ist musikalisch viel erfahrener als es Lena Meyer-Landrut seinerzeit war. Schon früh verfolgte die heute 25-Jährige ihren Plan A: die musikalische Karriere. Als Kind hatte sie erste Gesangsauftritte, gewann mit zehn Jahren Jugend musiziert, schrieb eigene Musik und studierte Gesang und Komposition in London. Mit ihrem aktuellen Studium des Musikmanagements rundet sie ihre Ausbildung ab.

Im Herbst 2016 folgte Levina dem Aufruf von LenaTim Bendzko und Florian Silbereisen und bewarb sich für den deutschen ESC-Vorentscheid 2017. Sie kam unter die letzten 33 und wurde schließlich als eine von fünf Kandidaten für die Live-Show am 9. Februar in Köln ausgewählt. Mit ihrer Performance von „When We Were Young“ in der ersten Runde überzeugte sie bereits Zuschauer und Jury und war schließlich nicht mehr zu stoppen. Im Finale trat sie mit den beiden zur Wahl stehenden Titeln gegen sich selbst an.

Mittlerweile hat Levina eine umfangreiche Promotion-Tour absolviert. Sie bereiste kleinere Länder vor allem auf dem Balkan und im Kaukasus. Darüber hinaus war sie bei mehreren Pre-ESC-Events dabei. Heute erscheint ihr zwischenzeitlich produziertes Album „Unexpected“.

Der Song

Dem offiziellen Marketing-Sprech folgend ist „Perfect Life“ eine ansteckende, grenzüberschreitende Pophymne für ein modernes Europa. Umgangssprachlicher ist es ein Mid-Tempo-Popsong mit einem aktivierenden Intro, anständiger Melodieführung und einem schwachen Refrain.

Das stakkatohafte Intro ließ nach der Veröffentlichung Plagiatsvorwürfe aufkommen, weil mancher darin „Titanium“ von David Guetta feat. Sia, andere hingegen Wolfgang Petrys „Wahnsinn (Hölle, Hölle, Hölle)“ zu erkennen meinten. Gerade die Ähnlichkeiten zu „Titanium“ wurden in der gerevampten („verdichteten“) Fassung durch einen stärkeren Einsatz von Streichern abgeschwächt.

Gegen das starke Intro, das Spannung auf einen energiegeladenen Refrain aufkommen lässt, fällt der Refrain deutlich ab. Entgegen der Erwartung wird das Tempo gedrosselt und die Instrumentierung reduziert. Das lässt beim ersten Hören eine Art Brücke erwarten, die dann jedoch nur wieder nicht zum Refrain führt. Stattdessen ist es tatsächlich der Refrain, der von der zweiten Strophe gefolgt wird.

Nach dem zweiten Refrain würde man womöglich wieder eine Brücke erwarten, die zum Finale führt. Doch weit gefehlt. Es folgt derselbe Refrain ohne Änderung, ohne spürbare zusätzliche Elemente bevor das Lied ausfadet. Der Liedaufbau ist damit konservativer als ein konservativer ESC-Song, von dem man eben eine Brücke, eine Steigerung zum Refrain und/oder eine Rückung erwarten würde. Doch all das bleibt aus, wodurch die anfängliche Aktivierung der Hörer durch das Intro verpufft.

Inhaltlich ist das Lied eine Aufforderung, seinen Träumen zu folgen und sich von Rückschlägen oder Fehlern nicht entmutigen zu lassen. Schließlich sei es „sometimes … wrong before it’s right“. Geschrieben wurde es von den US-Amerikanern Lindy Robbins, Dave Bassett und Lindsey Ray, womit der NDR wieder einmal nicht auf heimische Autoren setzt. Lindy Robbins ist seit 20 Jahren erfolgreiche Liedschreiberin und hat mit ihrem Team u. a. Anastacia, die Backstreet Boys, Jason Derulo sowie Olly Murs mit Liedgut versorgt.

YouTube Preview ImageDeutschland 2017 – Levina: „Perfect Life“ (Vorentscheid-Version)

YouTube Preview ImageDeutschland 2017 – Levina: „Perfect Life“ (Offizielles Video)

Die Präsentation

Beim Vorentscheid stand Levina vergleichsweise statisch auf der Bühne. Geplant waren höchstens ein paar Handbewegungen. Den Rest musste ihr Charisma besorgen. Da der NDR aus den Problemen der letzten Jahre gelernt hat, wurde für dieses Jahr ein Choreograf engagiert: der Österreicher Marvin Dietmann soll den Beitrag entwickeln. Wie Levina in Gesprächen berichtete, gab es von ihm zwei Vorschläge, von denen man sich auf einen verständigt habe. Dieser sei zwar reduziert, soll aber trotzdem geeignet sein, um zwischen den anderen ESC-Beiträgen aufzufallen.

Gefühlt würde ich für das genaue Gegenteil plädieren: Visuelle Effekte sollten den Charakter der Liedpassagen unterstreichen, gleichzeitig aber auch den vergleichsweise schwachen Instant Appeal des Songs ausgleichen. Mit anderen Worten: her mit den Männern in Hamsterrädern, her mit den Klavieren, die brennen oder aus denen sich eine Ballerina schält, her mit Sandmalern und Dreifachtrickkleidern. Wir brauchen überraschende Momente, die den Zuschauer bei Laune halten und bestenfalls in Staunen versetzen. Natürlich ist eine visuelle Trennung zwischen Strophen und Refrain machbar, z. B. über Farben. Und wenn schon der Song keinen Höhepunkt hat, muss zumindest der Pyro-Vorhang her.

Vermutlich kommt es ganz anders und Levina wird als sympathische, bodenständige Frau inszeniert, die patent ihr Leben meistert und das dann als perfekt ansieht.

 

Was PRINZ-Blogger darüber denken

BennyBenny: Eigentlich ein schöner Song, wenn nur dieses unausgegorene Arrangement nicht wäre. Schade, denn nach dem Vorentscheid wäre genug Zeit gewesen, hier noch zu korrigieren.

Douze Points: Ein Lied, dessen Refrain wie eine Brücke klingt, hat es schwer beim ESC. Mal schauen, was das professionelle Polieren noch rausholen kann.

OLiver: Die Interpretin kann so viel mehr als das Lied ihr erlaubt zu zeigen. Mich erinnert der radiogängige Song an die Nummer der No Angels aus 2008, die ich mir auch heute noch gerne anhöre. Ich fürchte nur, „Perfect Life“ ist ähnlich schwierig erinnerungswürdig und markant auf der Bühne umzusetzen und hoffe dennoch, dass es diesmal anders ausgeht wie üblich.

Peter: Levina hat eine der besten Stimmen im Wettbewerb, mit ihren langen Beinen sieht sie einfach toll aus und hat eine sympathische Ausstrahlung. Leider ist der Song mäßig und verspricht in den ersten 60 Sekunden viel mehr als er in den weiteren 120 Sekunden tatsächlich liefert. Es ist nicht gut, dass es keinen spürbareren Revamp gab, der Titel hat mehr Potential. Seit Spanien so an Zuspruch gewinnt, fällt mir kein einziger Song ein, den wir im Finale klar schlagen werden.

Tjabe: Eigentlich mag ich das Lied und die Stimme der Interpretin, aber wenn man beim Schnelldurchlauf sich nicht entsinnen kann, dass man den deutschen Beitrag gehört hat, macht einen das schon nachdenklich. Trotzdem drücke ich Levina die Daumen.

Jeder ESC-Titel wird im Songcheck von allen PRINZ-Bloggern nach ihrem persönlichen Gusto auf einer 11-stufigen Skala (12-10-8-7-6-5-4-3-2-1-0) bewertet, wobei 12 die höchste Wertung darstellt. Die Wertungen werden addiert. Unser persönliches subjektives Gesamtbild:

Die Prognose der PRINZ-Blogger

Hier geht es nicht um das persönliche Gefallen, sondern um eine Prognose. Deutschland landet nach Einschätzung der PRINZ-Blogger auf den Rängen 21 bis 26 im Finale. Hier geht es zur Prognose der PRINZ-Blogger für die BIG 5 und den Gastgeber Ukraine.

 

Was PrinzBlog-Leser darüber denken

MichaHH: Ich glaube, mit Levina haben wir eine Künstlerin mit ganz viel Potenzial am Start. Soviel zum positiven Teil. Der Song? Nett, wirklich nett. Nur, nett ist ja bekanntlich die kleine Schwester von….  Perfect Life plätschert so dahin – besonders im letzten Drittel fehlt mir da der Aha-Effekt – irgendein wie auch immer gearteter Höhepunkt. Wie so viele Kompositionen der letzten Jahre, ist für mich ein wenig lieblos dahin produziert. Schade, sehr schade. Das arme Mädel wird viel mit ihrer Bühnenpräsenz und ihrem Gesang herausholen müssen. Aber vielleicht kommt ja auch alles ganz anders…

Markosinus: Oje , das wird wieder kein Sieg für Germany. Dachte eigentlich, dass es heuer einen Favoriten Song geben wird, aber dieses lied ist echt so belanglos. Tut nicht weh, ist aber auch nicht überwältigend. Leider hat Levina eine unsympathische Bühnenausstrahlung für mich, genauso wie Ann Sophie damals. Sorry, das wird wieder mal ein hinterer Platz.

Little Imp: Levinas Stimme definitiv mit Wiedererkennungswert und der richtige Song hat gewonnen. In ihrer derzeitigen Aufmachung finde ich ihre Ausstrahlung allerdings noch sehr deutsch und wenig international.

GEF: Das wird wohl leider wieder nix. Der Song – wie auch Wildfire – ist einfach leider total belanglos. Nicht total schlecht, aber ohne wirklichen Höhepunkt. Dazu fehlen eben auch sämtliche Ecken und Kanten sowie irgendetwas, dass überhaupt hängenbleiben könnte. Schade…. Ich hätte mir mehr Mut gwünscht. Warum müssen es überhaupt immer Einzelinterpreten mit fremden Songs sein? Warum diese unnatürliche Cating-Entscheidungen? Und warum gibt es dann überhaupt nur 2 Songs und dann solche schwachen?

FB: Jaaaa! Perfect Life ist super! Gerade nochmal bei Spotify angehört. Sehr starker Song!! Ihr werdet schon sehen, das wird nicht letzter. Beim ESC schauen eben nicht nur Fans zu, die nur das Gehör für Plastikpop haben. Und wenn es dann sooo eindeutig gegen das hochgejubelte Wildfire gewinnt, dass im Refrain ganz schon lahm ist, dann ist das doch ein gutes Zeichen. Damit müssen wir uns nicht verstecken.

 

Social Media

Levina ist auf allen wesentlichen Social-Media-Kanälen aktiv: eigene Website, Facebook, Twitter, Instagram sowie YouTube.

ESC Songcheck Deutschland: Levina...

  • erreicht Platz 21 bis 26 (60%, 235 Stimmen)
  • erreicht Platz 16 bis 20 (27%, 106 Stimmen)
  • erreicht Platz 11 bis 15 (7%, 29 Stimmen)
  • erreicht Platz 1 bis 5 (4%, 14 Stimmen)
  • erreicht Platz 6 bis 10 (2%, 7 Stimmen)

Wähler gesamt: 391

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Vorschau: Das Beste kommt bekanntlich zum Schluss, konkret der übergroße Favorit Francesco Gabbani aus Italien. Ob Occidentali’s Karma den Erwartungen gerecht werden kann oder wir den großen Fan-Favorite-Fail aller Zeiten erleben, prüft Jan im letzten Songcheck dieser ESC-Saison. 

 

Bereits erschienen:

Semifinal 1:
(1) Albanien: „World“ von Lindita
(2) Aserbaidschan: „Skeletons“ von DiHaj
(3) Australien: „Don’t come easy“ von Isaiah
(4) Belgien: „City Lights“ von Blanche
(5) Finnland: „Blackbird“ von Norma John
(6) Georgien: „Keep the faith“ von Tamara Gachechiladze
(7) Montenegro: „Space“ von Slavko Kalezić
(8) Portugal: „Amar pelos dois“ von Salvador Sobral
(9) Schweden: „I can’t go on“ von Robin Bengtsson
(10) Griechenland: „This is love“ von Demy
(11) Polen: „Flashlight“ von Kasia Moś
(12) Moldawien: „Hey Mamma!“ von SunStroke Project
(13) Island: „Paper“ von Svala
(14) Tschechien: „My turn“ von Martina Bárta
(15) Zypern: „Gravity“ von Hovig
(16) Armenien: „Fly with me“ von Artsvik
(17) Slowenien: „On my way“ von Omar Naber
(18) Lettland: „Line“ von Triana Park

Semifinal 2:
(19) Serbien: „In too deep“ von Tijana Bogićević
(20) Österreich: „Running on air“ von Nathan Trent
(21) Russland: „Flame is burning“ von Yulia Samoylova
(22) Mazedonien: „Dance alone“ von Jana Burčeska
(23) Malta: „Breathlessly“ von Claudia Faniello
(24) Rumänien: „Yodel It!“ von Ilinca ft. Alex Florea
(25) Niederlande: „Lights and Shadows“ von OG3NE
(26) Ungarn: „Origo“ von Joci Pápai
(27) Dänemark: „Where I am“ von Anja
(28) Irland: „Dying to Try“ von Brendan Murray
(29) San Marino: „Spirit of the Night“ von Valentina Monetta & Jimmie Wilson
(30) Kroatien: „My Friend“ von Jacques Houdek
(31) Norwegen: „Grab the Moment“ von JOWST
(32) Schweiz: „Apollo“ von Timebelle
(33) Weißrussland: „Historyja majho žyccia“ von NAVI Band
(34) Bulgarien: „Beautiful mess“ von Kristian Kostov
(35) Litauen: „Rain of Revolution“ von Fusedmarc
(36) Estland: „Lost in Verona“ von Koit Toome & Laura
(37) Israel: „I feel alive“ von IMRI

Finale:
(38) Spanien: „Do it for your lover“ von Manel Navarro
(39) Großbritannien: „Never give up on you“ von Lucie Jones
(40) Frankreich: „Requiem“ von Alma
(41) Ukraine:“Time“ von O. Torvald

Aktuell, Charts & Rankings

58 Kommentare Kommentar schreiben

  1. Harald H.

    28.04.2017 | 13:03

    So weh einen das auch für Deutschland tut aber „Perfect life“ wird leider im besten Falle einen 22. / 23. Rang erreichen können.
    Und selbst da frage ich mich wer da noch hinter ihr bleiben könnte. Ein schweres Los und Unterfangen.
    Mit dem neuen Wertungssystem reichen halt auch nicht nur 10 Punkte um einen oder mehrere Konkurrenten hinter sich zu lassen…
    Zum Song: ein etwas sehr gewöhnlicher Radiopopsong welcher niemanden so wirklich weh tut. Leider halt auch nicht begeistern kann.
    Zur Person: Levina ist eine gutaussehende und positiv rüberkommende Künstlerin mit super Stimme die mit diesem nichtssagenden Titel wirkt wie im falschen Film.
    Hoffen wir das Beste und das die Promotion Tour etwas punktemäßig gebracht hat. Ich fürchte NEIN! :-(

  2. WK83

    28.04.2017 | 13:13

    Ich bin mutig!

    Ich bin jetzt mal sehr mutig und sage, dass Levina mit Perfect Life die Common Linnets 2017 ist. Kurz vor knapp wird sie zum Geheimfavoriten und landet letztlich zwischen 1 und 5. Italiens Francesco muss sich wie Aram MP3 (selbes Jahr wie die Common Linnets) sich mit Platz 6 bis 10 begnügen. Und Jaaa…. Das ist mein Ernst!.:-)

    Viel Spaß beim Darüber-Nachdenken!

  3. Manboy

    28.04.2017 | 13:16

    Kein Platz in meiner Komplett-Top 10, mein Tipp: Platz 24+-2
    Ach, zum 5. mal in Folge ein verlorenes Jahr für Deutschland. Und es lag wieder an der Liedervorauswahl. Seichter Radiopop. Kein Alleinstellungsmerkmal. Levina wird ihr bestes geben, es wird nur nicht reichen um positiv aufzufallen. Es wird wieder auf eine Bruchlandung rauslaufen. Vielleicht wachen dann endlich die Verantwortlichen auf und räumen ihren Platz. Levinas Karriere wird enden, bevor sie richtig begonnen hat.

  4. deutscheland

    28.04.2017 | 13:36

    Der NDR hat große Versprechungen gemacht und herausgekommen ist ein Lied, dem man nicht anhört, dass es von den besten Songschreibern der Welt geschrieben ist. Beim Vorentscheid kam Levina nett rüber, wie eine Hausfrau am Sonntagnachmittag in der Küche oder im Garten. Es entschließt sich mir auch nicht, warum eine Liveband (bzw. DIE Liveband) verwendet wurde, wo das Orchester doch seit fast zwanzig Jahren abgeschafft ist.
    Aber immerhin reist Levina kreuz und quer durch Europa, was ich ihr hoch anrechne. Sie hat brav die Promo-Events besucht und ist sogar bis nach Armenien geflogen. Deswegen gefällt sie mir immer besser.
    Es besteht dieses Jahr die Hoffnung, dass sie diesmal NICHT den letzten Platz belegen wird, aber der erste Eindruck war leider halt nicht so dolle. Dazu erinnert „Perfect Life“ irgendwie an „That sounds good to me“, das beim Sieg von Lena eben die Rote Laterne erhielt. Ich kann nur hoffen, dass die vielen Auftritte im Ausland in den letzten Wochen abgefärbt haben, denn vielleicht kann das ja so etwas wie einen Schub verleihen. Aber leider hat sich „Perfect Life“ bis jetzt noch nicht als der „Perfect Song“ erwiesen. Hoffentlich nützt die professionelle Hilfe etwas. So gefällt mir insgesamt an unserem Beitrag die Sängerin tausend mal besser als das Lied. Ich werde zwar versuchen, bis zum Schluss daran zu glauben, dass es vielleicht mehr Punkte geben wird als erwartet, aber das zerstörte Vertrauen in den NDR lässt sich bei mir einfach nicht verdrängen.

  5. Mission: Eurovision

    28.04.2017 | 13:39

    P26: check!

  6. flo

    28.04.2017 | 13:50

    Triple – läuft!

  7. Mission: Eurovision

    28.04.2017 | 13:55

    Levina ist eine sympathische Frau mit einer tollen Livestimme. Der Song hingegen ist so dermaßen banal und langweilig, dass einem Levina fast leid tun kann. Was hilft einem ein Ferrari-Motor, wenn das Getriebe nur den ersten Gang zulässt?
    Außerdem habe ich bei „Perfect Life“ noch eines bei mir feststellen können: Da der Song in den ersten 50 Sekunden eine Spannung und Dramaturgie aufbaut, die jedoch in den restlichen zwei Minuten in keinster Weise erfüllen kann, bekomme ich am Ende sogar Wut auf den Track, weil er mich nach 180 Sekunden enttäuscht zurück lässt. Wenn schon banal, dann die vollen drei Minuten.
    Unter’m Strich ist es wohl immer noch nicht der schlechteste Beitrag im Wettbewerb, allerdings fällt mir, um mich Peter anzuschließen, kein Land ein, welches Deutschland hinter sich lassen könnte. Der Aspekt, dass die Deutschen zudem keine Stammwählerschar ihr Eigen nennen können und daher voll auf Leistung und Qualität angewiesen sind, sind sie für mich Anwärter Nummer eins auf die rote Laterne.

  8. as

    28.04.2017 | 13:57

    Belangloses, aber nicht schlechtes Lied, tolle Interpretin. Aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. So glaube ich dieses Jahr nicht an einen letzten Platz, da auch noch einige andere schwache Songs im Finale dabei sein werden (v. a. aus dem 2. Semi). Die minimal geänderte Revamp-Fassung, die bei den aktuellen Live-Auftritten mit ganz leicht veränderter Melodie und etwas mehr Power bei der Instrumentalisierung performt wurde, gewinnt ein wenig. Insgesamt scheint ja auch Levina bei den Buchmachern etwas besser anzukommen als z. B. noch vor einem Monat. Dennoch mein Tipp: Platz 22 (+/-3). Schade. Und im Vergleich zu den letztjährigen Ergebnissen kann das ja schon als Erfolg gelten.
    Ich will nächstes Jahr endlich mal wieder bei meinem Heimatland um den Sieg mitfiebern!

  9. melodifestivalenfan

    28.04.2017 | 14:13

    Ich glaube, zum Song ist alles gesagt. Ich will mich auch nicht ständig wiederholen. Ich wünsche Levina alles Gute und eine schöne Zeit in Kiew.
    Das kann sie so kurz vorher am Besten gebrauchen. Alles andere als der 26.Platz wäre einzig ihrer Leistung zuzuschreiben und ihrer Promotionarbeit in den letzten Wochen.

  10. togravus

    28.04.2017 | 14:15

    Eigentlich ist schon alles gesagt. Das ist ja alles nett, aber eben auch sehr durchschnittlich. Nett + durchschnittlich = letzter Platz. Und bitte versteht mich nicht falsch: Ich bin kein Deutschlandschwarzseher und war 2010 einer der wenigen, die Lenas Sieg vorausgesagt haben, bevor der Lena-Hype in Oslo losging.
    Das Problem ist das komplette ESC-Team des NDR, das kaum Ahnung vom ESC hat. Das merkt man vor allem am Vorentscheid, aber auch an den sogenannten Experten, die doch nur über ein ziemlich rudimentäres ESC-Wissen verfügen. Vielleicht sollte mal ein anderer Sender ran … oder vielleicht sollten sie zumindest mal mit Menschen sprechen, die wirklich Ahnung vom ESC haben. Und nein, damit meine ich nicht notwendigerweise mich … LOL
    Viel Glück Levina! Du hättest einen besseren Song und ein kompetenteres Team verdient.

  11. togravus

    28.04.2017 | 14:22

    P. S. Ach ja, es gibt beim NDR eine einzige rühmliche Ausnahme: Die junge Dame, die den Songcheck moderiert, vermittelt mir den Eindruck, dass sie den ESC wirklich liebt und auch etwas von der Sache versteht. Häufig hätte mich ihre Meinung zu den Beiträgen viel mehr interessiert als jene der Experten … *hust* … Immerhin waren die Experten sehr kurzweilig.
    Ich würde ja mal Jorge und Kathrin auf die Couch setzen.

  12. Lady Madonna

    28.04.2017 | 14:34

    @togravus: Super Idee! Den Songcheck mit Jorge und Kathrin würde ich mir sofort angucken!!! :-)
    Beim offiziellen NDR-Songcheck bin ich bisher über den ersten Teil noch nicht hinausgekommen. Ist doch recht zäh, anstrengend und teilweise extrem informiert das Ganze. Trotzdem gucke ich es mir jedes Jahr wieder an. In erster Linie, um alle Lieder noch einmal Revue passieren zu lassen und mich in meiner Meinung hierzu noch einmal zu sortieren. Neue Erkenntnisse bekommen ich dort nie, zumindest nicht, seitdem ich den Prinz Blog für mich entdeckt habe, der mich immer perfekt über alles rund um den ESC informiert.

  13. benne

    28.04.2017 | 15:28

    Hm, reduzierte Choreografie?
    Da kann man doch auch gleich den Zauberwald vom letzten Jahr wiederverwenden.
    Wie soll sich denn beim Betrachten des Schnelldurchlaufs irgendjemand an den Song erinnern, wenn selbst das Staging unspektakulär wird?
    .
    Mir geht es mittlerweile ähnlich wie Mission: Eurovision.
    Erst der einigermaßen gute Einstieg und Spannungsaufbau während der ersten Strophe und der „Bridge“
    Man denkt, jetzt kommt endlich der Refrain… nein doch nicht… aber jetzt…immer noch nicht….jetzt?…Nein, das ist schon die zweite Strophe.
    Bin immer wieder enttäuscht und fast ein bisschen wütend.
    Schade für Levina, die so viel mehr Potential hat, als ein Platz unter den letzten Fünf vermuten lässt.

  14. Inger Johanne

    28.04.2017 | 15:30

    Hmm ja. Über den Song und seine Durchschnittlichkeit ist schon alles gesagt; ich finde ihn leider auch nicht besser. Es gibt zwar schlechtere Beiträge im Rennen, aber davon werden die meisten in den Semis schon ausgesiebt, und die anderen sind entweder schlecht auf eine gute Art und Weise (wenn ihr versteht, was ich meine), oder haben schon ein paar eingebaute Punkte, die uns nun mal fehlen. Ich frage mich immer, wer hier eigentlich die Zielgruppe sein soll – ganz konkret WER nimmt dafür sein Telefon in die Hand? Mir fällt leider niemand ein. Levina ist sehr nett und hübsch, aber die ganz große Portion Charisma hat sie auch nicht mitbekommen – von Lena ist sie meilenweit entfernt. Wir hätten den letzten Platz (mal wieder) nicht wirklich verdient, dürfen uns aber nicht wundern oder beschweren, wenn wir ihn bekommen.

  15. Rainer1

    28.04.2017 | 15:42

    Im final dabei sein ist alles. Ihr bekommt von uns „schweizern“ bestimmt ein paar punkte. ))
    Ich find den song ganz gut. Problematisch, das der refrain kein refrain ist sonder nur eine überleitung zu einem neuen songteil. Und ohne anständigen refrain funzt das einfach nicht.
    Trotzdem. Ich tippe besser als meine nicht grad patriotischen vorschreiber. Platz 10-15

  16. Kathrin

    28.04.2017 | 16:14

    @togravus und Lady Madonna
    Wow, also nen Songcheck vom Jorge würde ich mir ja auch gern mal ansehen, aber dass ihr euch freiwillig auch mich antun würdet, ehrt mich jetzt wirklich sehr. Dankeschön <3 <3

  17. Puffalump

    28.04.2017 | 16:20

    Wie schon oft gesagt ist der Aufbau des Liedes nicht der beste. Der Anfang erzeugt eine Spannung, die dann leider im Refrain vollkommen verpufft. Auch kommen ihre gesanglichen Fähigkeiten, mit denen man bei Durchschnittsware durchaus noch ein paar Punkte machen könnte, hier leider überhaupt nicht zur Geltung.
    Daher sehe ich nur eine Plazierung mit einer 2 am Anfang für Levina herausspringen.

  18. Christo

    28.04.2017 | 16:37

    Der fehlende Instant Appeal zeichnet nicht nur den Song aus, dieses Defizit zieht sich leider durch alle Bereiche. Es gibt kein echtes Pfund, mit dem man wuchern könnte, nichts zündet so wirklich.
    Erwartungen, die man nicht erfüllen kann, braucht man auch nicht durch aufwändige Promotouren zu schüren. Die Kohle hätte man besser in Überraschungsmomente investiert, wie von DP beschrieben. Würde dieses unförmige Paket vielleicht etwas runder wirken lassen.
    Wenn schon Grenzen überschreiten, dann endlich mal die in den eigenen Köpfen. Hat schon so mancher Nation auf die Sprünge geholfen.
    Will wieder keiner hören.

  19. Philipp1996

    28.04.2017 | 16:45

    WK83:

    Pass auf Levina gewinnt und erziehlt die meisten Punkte in der Geschichte des ESC. Anschließend wird Perfect Life ein Welthit und auch in den USA ein Erfolg, sodass Levina zur neuen Madonna wird und Perfect Life 2018 einen Grammy für den besten Song erhält.

    Das ist nur leider nicht mein Ernst :D

  20. Mariposa

    28.04.2017 | 17:13

    Belang-, saft und kraftlos – bei mir verdichtet sich da nur die Ödnis. Erneut ein verlorenes Jahr für einen der größten Musikmärkte in Europa. Diesmal ist das Debakel leider nicht unglücklich, sondern nur konsequent. 1 von 10 Punkten, der Hattrick naht.

  21. Mariposa

    28.04.2017 | 17:15

    Belang-, saft und kraftlos – bei mir verdichtet sich da nur die Ödnis. Erneut ein verlorenes Jahr für einen der größten Musikmärkte in Europa. Diesmal ist das Debakel leider nicht unglücklich, sondern nur konsequent. 1 von 10 Punkten, der Hattrick naht.

    @ Manboy

    Das war Gedankenübertragung – ich habe nämlich Deinen Eintrag mit der gleichen Meinung erst hinterher entdeckt.

  22. Mariposa

    28.04.2017 | 17:23

    Wie soll das denn international funktionieren, wenn selbst die glühendsten Hardcoredeutschlandfans mit dem Liedchen nur wenig anfangen können ??? Total am Zeitgeschmack vorbeiproduziert, das mangelnde Interesse spricht doch total Bände. Bitte, lieber NDR, stampft dieses angestaubte Castingkonzept wieder ein, auch DSDS und TVOG sind ja nicht mehr so der Bringer.

  23. biobanane

    28.04.2017 | 17:31

    Natürlich kann das Lied untergehen weil eben das Besondere fehlt. Andererseits ist es auch denkbar, dass es Punkte sammelt, weil es ein schönes, modernes Lied ist und die Sängerin viel Freude ausstrahlt. Da müssen wir einfach mal abwarten, wie es dann wirklich auf der Bühne wirkt. Viele Faktoren, die wir in den letzten zwei Jahren als Problem gesehen haben, wurden verbessert, daher mein Tipp, es wird auf keinen Fall schlechter als die letzten zwei Jahre.
    Also ich sehe ganz entspannt dem Finale entgegen.

  24. Mona

    28.04.2017 | 17:45

    Ich warte mal ab, kann mir durchaus einen besseren Platz vorstellen als 21-26. so übel ist das Lied jetzt auch wieder nicht :-)

  25. DerKai

    28.04.2017 | 18:20

    @wk83
    Ich bin auch großer Optimist und an die Common Linnets habe ich auch ein paar mal in den letzten Wochen gedacht. Die Vorzeichen stehen zwar nicht gut, aber letztlich geht es erst am Sonntag los. Da sehen wir die ersten Beiträge auf der echten Bühne. Wir sehen, in welche Richtung der Auftritt gehen wird. Levina hat den Vorentscheid auch gewonnen, weil sie den Saal und das Publikum sofort für sich gewinnen konnte. Wer weiß, vielleicht passiert auch im Finale etwas in dieser Art. Das macht die Komposition zwar nicht stärker, aber lassen wir uns überraschen! So wie die meisten der vielen Millionen Zuschauer, die die Lieder – anders als wir alle hier – nie gehört haben. Die wissen vermutlich noch nicht einmal das genaue Datum der Semis oder des Finales. Noch ist Italien nicht der strahlende Siegen und der Hattrick ist auch noch längst nicht sicher.
    Und jetzt muss ich doch glatt an ein Lied der großen Katja Ebstein denken…. 😏

  26. Jorge

    28.04.2017 | 19:15

    Mitteltempo, Mitteltöne, mittellaut, ich persönlich finde Levina auch nur mittel interessant. Wenn schon der Refrain mit ruhigem Ton enden muss und leicht verstopfend wirkt, hätte eigentlich die Produktion nachhelfen sollen. Stattdessen gibt’s aber nur Aperitifs: Etwas Gitarre, ein paar Percussions, ein wenig Piano, plus weiche Streicher als Digestif zur Verdauung. Hauptgang und Sättigungsbeilage sind etwas schmal.
    Für mich persönlich leider zu harmlos & ohne Markenkern. Es wird auch andere unauffällige Nummern im Finale geben, deshalb gebe ich keine Endzeitprognosen ab. Manchmal profitieren gerade diese Nummern von einer überanstrengten Konkurrenz. Pluspunkte? Promo (Grundlage für Bonus-Pünktchen), zeitnahes Video (die Klickraten sind OK), prägnante Stimme, naturblond (kein Scherz, nur wenige im Angebot).

  27. Paul

    28.04.2017 | 19:17

    Schon seit Bekanntwerden der Autorin und deren Erfolge habe ich mich gefragt, warum „Perfect Life“ im Vergleich zu ihren anderen produzierten Liedern deutlich schlechter ist. Ein Vergleich ist hier überhaupt nicht möglich. Für mich hört sich „Perfect Life“ an, als hätte es ein Amateur-Musikstudent geschrieben…in der Mittagspause…zwischen Schnitzel und Pommes. Möchte nicht wissen, wieviel der NDR hierfür zahlen musste.

  28. Jorge

    28.04.2017 | 19:25

    @togravus, Lady Madonna, Kathrin
    Haha, vielen Dank für euer Vertrauen, zumindest gäbe es klare Aussagen. Aber eigentlich wollte ich 2018 einen eigenen Beitrag einreichen und somit die eigenen Reisekosten nach Italien reduzieren. ;-)

  29. cars10

    28.04.2017 | 19:27

    Belanglos, kraftvoll, Mitklatschpop für Menschen, die gar nicht merken, was sie da gehört haben.
    Null Punkte und den Triple brauchen wir, damit sich bei der deutschen Vorentscheidung alles, aber auch alles ändern wird.
    Alles mehr als der 26. wäre so gesehen für uns ESC-
    Freunde hier bei prinz.blog ein weiteres schmerzvolles Hinauszögern des Unausweichlichen.
    Also, Daumen drücken für den Triple!

  30. Little Imp

    28.04.2017 | 20:03

    @ togravus

    Der ESC-Songcheck hat mir dieses Jahr auch mehr gefallen als in den Vorjahren. Die Gäste waren besser ausgesucht meiner Meinung nach. Alina Stiegler ist sowieso über jeden Zweifel erhaben. :-)

  31. roxy

    28.04.2017 | 20:03

    67% für „erreicht Platz 21-26“ das schockiert mich ein wenig……

  32. Ruhrpottler

    28.04.2017 | 20:05

    Ich habe auch oft genug Dampf hier abgelassen und den Song (natürlich nicht Levina selbst) stark kritisiert und das von Anfang an. Das wird wieder ein Mega-Absturz. Dabei fand ich das VE-Konzept ganz gut. Nur, dass man solche zwei furchtbaren Lieder gewählt hat, ist mir ein Rätsel. Niemand mit gesundem Menschenverstand sucht sich doch PF aus und schon gar nicht für den ESC. Platz 26/26.

  33. Nick

    28.04.2017 | 20:52

    Levina und „Perfect Life“ sind also Deutschlands Antwort auf 2 letzte Plätze infolge. Eigentlich hätte man hier mit einem Knaller-Beitrag kommen müssen, aber Levina fällt leider in die selbe Schublade wie schon Ann Sophie und Jamie Lee; alle drei ganz symphatisch und ich höre ihre Lieder gerne, aber funken tuds bei mir leider nicht. Immerhin kann man den NDR nicht vorwerfen, nicht auf Fanwünsche einzugehen, immerhin ist zum Casting-Format zurückgekehrt, nimmt an Promo-Events teil und sogar eine Büheninszinierung ist geplant. Es wär schade wenn Levina letzte werden würde, verdient haben es nämlich schon ihre Vorgängerin genauso wenig. Aber in Zukunft muss es anders weiter gehen. Diese Casting-Show in 3h ist keine Lösung auf längere Zeit. Es müsste jemand her es sich den ESC zur Aufgabe macht – ein neuer Ralph Siegel oder Stefan Raab. Ich glaub ihre Erfolge sind nicht ganz unbeteiligt das Deutschland ohne ihre Beteilung fast ein bisschen aufgeschmießen wirkt. Ich hoffe es wird endlich wieder besser laufen für Deutschland. So wie es jetzt es jetzt um Deutschland steht hätte es nicht kommen müssen, aber ich hoffe das ihr endlich wieder die Kurve kriegt. Und warum nicht schon mit Levina dieses Jahr? Wobei wenn Levina zB 21. wird, fühlt man sich durch das neue Auswahlverfahren auch noch bestätigt…

  34. Usain

    28.04.2017 | 21:39

    Ich bin dafür einfach das N auszutauschen und das ganze dem NDR wegzunehmen und für das nächste Jahr an den MDR zu übergeben. Dann bekämen wir einen munteren Schlager-Discofox, der bestimmt besser abschneiden würde.

  35. Usain

    28.04.2017 | 22:00

    Mal im Ernst, selbst mit dem neuesten Lied von Michelle hätten wir bessere Chancen:
    https://m.youtube.com/watch?v=PLlX18zvZq8

  36. Cal

    28.04.2017 | 22:09

    @Usain: Bah! Ne. Der BR soll ran. Die haben ARD-weit die beste Pop-Kompetenz (PULS).
    .
    Ich glaub, für Levina ist der Finalauftritt mit dem Song auch nur Mittel zum Zweck. Man sieht ihr an, dass sie hauptsächlich für die Erfahrung da ist, für den Austausch mit den anderen Künstlern, die ganzen Reisen…. Da wirkt sie glücklich und unbekümmert. Dass sie bereits jetzt schon die DW-Sendung popXport moderieren wird, vor dem ESC-Finale, zeigt, dass sie strategisch denkt. In dem Punkt hat sie eigentlich schon gewonnen. Einen eventuellen letzten Platz wird sie gut wegstecken können, viel besser als Jamie-Lee auf jeden Fall.

  37. Chupacabra

    28.04.2017 | 22:23

    Levina hat echt Ausstrahlung, und ich hoffe, sie bringt das Frische so richtig rüber. Wird besser abschneiden als gemunkelt. Meinen Anruf/ mein SMS aus Ösiland hat sie, und das will was heißen, bei dem nachbarlichen Nichtpunktegeschiebe. Bei uns gibt´s nur Punkte, wenn´s echt gefällt, keine nachbarschaftlichen Schiebereien im Zweifelsfalle.

  38. DerJoe

    28.04.2017 | 22:28

    @Cal: Ja, man merkt, dass sie energisch an Plan A arbeitet.
     
    Ansonsten finde ich den Refrain eigentlich gut so, wie er ist. Was aber eigentlich nicht geht, ist das Ende ohne eine Steigerung zum Schluss, sei es Key Change oder sonst irgendwas. So wie es ist, verschenkt man da sehr sehr viel Potential, den der Song mit einem sinnvollen Höhepunkt am Ende gehabt hätte. Hätte sonst durchaus Potential auf Top10.
     
    Ich werf die Flinte noch nicht ins Korn und hoffe, dass die zurückgenommene Version des Auftritts dann doch noch einen Aha-Effekt am Ende hat, der den Song im Hirn der Zuschauer lange genug verweilen lässt und ich vertraue auf Levinas Ausstrahlung. Ich sage mal einen 2stelligen Platz mit der 1 vorne voraus.

  39. Mariposa

    28.04.2017 | 23:34

    @ Nick

    Ich bin mir nicht sicher, ob die Mehrheit der Fans für dieses Castingformat gebrennt hat (ich persönlich habe es eher befürchtet)…..

  40. Mariposa

    28.04.2017 | 23:51

    @ cars10

    Sorry, selbst zum Mitklatschen ist mir das Liedchen zu fade. Zudem finde ich, daß sich das Intro anhört wie bei „Wahnsinn“ von Wolle Petry……

  41. Matty

    29.04.2017 | 00:05

    @flo

    Halt doch einfach mal den Mund! Solchen Leuten wie Dir wünsche ich am Abend des 13. Mai, daß sie am Ende ein dummes Gesicht machen, wenn Deutschland am Ende besser abschneidet, als von solchen Pessimisten wie Dir vorhergesagt!

  42. Jorge

    29.04.2017 | 00:12

    @Mariposa: Verbuche das wie cars10 aber auch darunter. Das Kölner Publikum war ja kurioserweise in Mitklatschlaune. Vielleicht kam mir die Wolle Petry Analogie gerade deshalb weit vor Titanium in den Sinn.

  43. Frederic

    29.04.2017 | 00:39

    Wie x-fach erwähnt, ist der Song wirklich nur so semi-dezent. Da hätte man nicht viel pimpen/kaschieren können und eigentlich hat der NDR mit der subtilen Song-Kosmetik und der Konzentration auf Levina selbst in meinen Augen keine weiteren Fehler gemacht. Trotz aller Ärgernisse erscheint es mir auch etwas vermessen, dem Team um Schreiber & Co. nach all den Jahren völlige Ahnungslosigkeit zu unterstellen. Um aber noch mehr (oder überhaupt mal) spannende deutsche Musik-Akteure für diese Sache zu gewinnen, wäre ein Führungswechsel wohl mal angebracht.

    Meine Zuversicht reicht zwar auch nicht für mehr als die rechte Scoreboard-Hälfte, aber ich lasse mich gerne überraschen.

  44. Markus

    29.04.2017 | 02:33

    Was ich nicht versteh auf ihrem Album sind so gute Songs, warum nicht einen von denen, aber trotzdem wünsche ich Levina viel Glück

  45. escfan05

    29.04.2017 | 06:08

    Mir geht dieses ewige Schlechtmachen unseres Songs auch auf die Nerven. Mir hat er von vornherein ganz gut gefallen. Er ist deutlich besser als Black Smoke und Ghost. Außerdem erwarte ich das Europa das erkennt und wir mindestens unter die ersten 15 bis 20 kommen. Sollte es wieder der Letzte Platz im Finale werden, sollte sich die ARD Gedanken machen, ob es noch Sinn macht an diesem Wettbewerb teilzunehmen.

  46. Paul

    29.04.2017 | 08:05

    Das ironische ist, dass mindestestens einmal – und zwar im letzten Jahr bei Jamie-Lee – dem Künstler/der Künstlerin direkt vor dem Finale gesagt wurden ist, dass ein schlechtes Abschneiden womöglich politische Gründe hätte. Das muss man sich einmal vorstellen: Das von Seiten des NDR so „argumentiert wird“. Bin gespannt, ob es bei einem schlechten Platz dieses Jahr wieder kein Pressestatement geben wird; siehe letztes Jahr.

    Ein Infragestellen unserer künftigen Teilnahme am ESC finde ich total unangebracht. Man braucht nicht viel Geld in die Hand für Promotermine zu nehmen, um gut abzuschneiden. Mann benötigt auch keinen guten Startplatz im Finale (tausend Beispiele, siehe letztes Jahr Polen ;)), um ein gutes Ergebnis zu erzielen bzw. in den Köpfen der Zuschauer zu bleiben. Das ist alles Fan-Geblubbere, um einen schlechten Platz nachträglich zu rechtfertigen.

  47. alkibernd

    29.04.2017 | 08:44

    Also ich finde es genau umgekehrt.wir haben ein ziemlich brauchbares Lied und eine extrem schwache Interpretin. Langweilig, blutleer und verschüchtert.

    Kinder, alle Polls laufen ganz klar auf einen erneuten letzten Platz heraus. Der NDR wird es wieder zuletzt merken. Aber lustig ist das schon: allein wie Schreiber im nächsten Jahr rumzappeln wird – darauf freue ich mich schon jetzt.

  48. escfan05

    29.04.2017 | 10:50

    @Paul: Um weiter rechtfertigen zu können, das für den ESC Gebührengelder ausgegeben werden, wäre ein erneuter letzter Platz im Finale kontraproduktiv. Und dann muß die ARD alles ändern, was den ESC angeht. Sie müssen jemanden einstellen, der nur für den ESC zuständig ist und nicht jemanden wie Schreiber der ja auch Unterhaltungskoordinator ist und sich noch um andere Dinge kümmern muss. Es braucht ein Konzept in dem sich die deutsche Musikindustrie im Fernsehen zeigen darf. Kein Genre darf dabei ausgeklammert werden. Ich habe auch nicht verstanden, warum man die Songauswahl auf 2 Songs beschränkt hat.

  49. Mariposa

    29.04.2017 | 12:54

    @ alkibernd

    Nur leider ist Schreiber nicht das einzige Problem. Es gab ja in den vergangenen Jahr durchaus interessante und attraktive Acts, die nur leider beim Deutschen Michel nicht mehrheitsfähig waren und genau das ist auch ein Grund für viele, sich lieber nicht auf das ESC-Parkett zu wagen…. Germanien gilt nunmal leider als recht konservativ, man setzt lieber auf Bewährtes., was so ähnlich schon mal erfolgreich war…. Lange Jahre kam man von dem Siegel-Image nicht los, nach 2011 beglückt uns fast nur noch vordergründig Lena-eskes…Ich finde, das Land kann viel mehr, aber das Volk traut sich nunmal nicht.
    Zwei Dinge wünsche ich mir dennoch: Keine Castingshow und keine eingekauften Songs aus dem Ausland mehr, das ist doch alles nicht richtig authentisch.

  50. Mariposa

    29.04.2017 | 12:59

    @ Paul

    In der Tat, absolut unterirdisch. In anderen Bereichen würde das eher unter „Arbeitsverweigerung“ fallen und die fristlose Kündigung wäre die einzig richtige Konsequenz. Ich bin schon gespannt, wer nach der absehbaren Pleite in Kiew diesmal der Sündenbock sein wird. Schreiber braucht sich nicht mehr zu wundern, daß das Interesse am ESC hierzulande gegen Null tendiert – und dann noch tolle Sprüche klopfen…… Den traurigen Höhepunkt gab es ja bereit nach dem Naidoo-Desaster, da hätte man schon die Notbremse ziehen müssen.

  51. Bonello

    29.04.2017 | 13:09

    Beim letzten Songcheck war u.a. Iveta als Expertin geladen und natürlich wurde auch über unseren Song kurz gequatscht. Laut Iveta sei „Levina in Armenien sehr beliebt“ und vergleicht sie als Lena 2.0. Interessant was eine Radio/Morningshow im Kaukasus alles bewirken kann. Demnach müsste Nathan ja bei uns in Deutschland fast so bekannt sein wie die-dessen-Name-auf-diesen-Blog-nicht-genannt-werden-darf und er eine hohe Punktzahl aus Deutschland zu erwarten hat. Schließlich war er beim Flori in einer Abendshow(!) mit Millionen(!) von Zuschauern!
    Levina war zudem zu Gast bei Markus Lanz und auch er spricht von „einer Top10, Top5 oder gar Top3 Platzierung“ und war vollen Lobes für diesen tollen, modernen Song, mit dem die sympathische Levina auf jeden Fall weit vorne laden wird..
    _____

    Persönlich gönne ich Levina jeden Punkt und würde mich über jeden höheren Platz als 26 für sie freuen. Dennoch bleibt es ein durchschnittlicher Song und von der Bühnenshow dürfen wir auch nicht all zu viel erwarten.
    Aber wie Iveta andeutete, aus Armenien seien uns ja Punkte für die dort so beliebte Levina sicher :)

  52. Cal

    29.04.2017 | 15:14

    „Halt doch einfach mal den Mund!“
    Matty, das geht gar nicht. Dass du militant bist, okay, was soll’s, hier geht es letztlich um nicht, aber persönliche Angriffe kannst du dir echt sparen.

  53. Cal

    29.04.2017 | 15:15

    „um nichts“, sollte das heißen.

  54. vandyke

    29.04.2017 | 15:29

    @escfan05 Ob wir nun 15. oder 25. werden ist eigentlich egal, es interessiert dieses Jahr eh keinen mehr. Sollte der Italiener wirklich gewinnen, wird man ganz Europa eher Geschmacksverirrung vorwerfen bevor sich einer von den Verantwortlichen an die eigene Nase fasst. Von ganz oben müsste mal jemand weiter unten aufräumen. Das würde mehr Sinn machen als gleich alles hinzuschmeißen.

  55. 4porcelli

    29.04.2017 | 15:43

    Na ja, auch wenn wir wieder ganz unten landen sollten, blamieren wir uns dieses Jahr immerhin nicht mit einer stocksteif im Manga-Outfit im Gruselwald sthenden Sängerin – das war das einzige, was von dem Lied bei meinen ausländischen Freunden hängen geblieben ist („The song is not horrible but…)
    @jorge mariposa- das Kölner Publikum klatscht reflexhaft bei allem mit. Und wenn keine Musik da ist, gibts prinzipiell eine standing ovation, egal wie schlecht die Inszenierung war. Ist durchaus Kalkül der Fernsehsender, dass so viele Shows in Köln aufgezeichnet werden; in Hamburg oder München müssten sie wesentlich mehr arbeiten, um eine begeisterte Reaktion des Publikums zu erzeugen.

  56. Jorge

    29.04.2017 | 20:33

    @4porcelli: Du meinst, das waren Nachsitzer einer Karnevalssitzung? Das Kölner Fussballpublikum ist hingegen eher spasslos und „klatscht“ ganz anders. :-)

    Ich glaube ja eher an einen Zusammenhang zur Struktur (der im Saal vertretenen) ESC-Fans in Deutschland, aber die Diskussion kommt nächstes Jahr beim Televoting ohnehin wieder auf.

  57. Mariposa

    29.04.2017 | 23:09

    @ vandyke

    15.Platz wäre immerhin ein kleiner Achtungserfolg, der dann nicht so tragisch ausfiele, wenn der deutsche Beitrag schon im Vorfeld zum Hit mutieren würde und großen Anklang beim heimischen Publikum hätte. Nur stimmt es dieses Jahr hinten und vorne nicht.

  58. escfan05

    30.04.2017 | 07:43

    @VanDike: Natürlich macht es einen Unterschied ob Deutschland nun 15. oder 25. wird. Ich kann überhaupt nicht verstehen, warum man den eigenen Song so derart schlecht macht, aber so öde Songs wie Belgien, Bulgarien oder gar Portugal in bejubelt werden. Mir scheint als wenn gewisse „Fans“ unbedingt wollen das Deutschland letzter wird. Deshalb wird der eigene Song schlecht gemacht. Ich finde so ein Verhalten absolut erbärmlich. Levina verdient Unterstützung und nicht dieses ewige Niedermachen von sogenannten Fans, die mit Sicherheit erheblichen Anteil daran haben, das die Stimmung auch im Ausland so negativ gegenüber unseren Song ist. Das grenzt schon fast an Sabotage. Ich finde unseren Song relativ gut, soviel schlechter als 80 % der anderen Songs ist unserer Song auch nicht. Ich drücke Levina die Daumen. Sollten wir wieder letzter werden, sollte die ARD dem ESC den Rücken kehren. Denn das Geld können sie sich dann auch sparen.

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