Estland

ESC-Songcheck (5): „La Forza“ von Elina Nechayeva

Estland ist in diesem Jahr neben Israel der große Favorit der Wettanbieter. Was also ist es, das Elina Nechayeva und ihren Song „La Forza“ diese Position eingebracht hat – und das, obwohl Opern-Pop beim ESC eigentlich nie funktioniert. Wir werfen heute einen genaueren Blick auf den diesjährigen estnischen Beitrag und seine Chancen in Lissabon.

 

Die Interpretin

Elina Nechayeva ist 26 Jahre alt und wurde an der Estnischen Akademie für Musik und Theater zur klassischen Sopranistin ausgebildet. 2009 nahm sie noch als Schülerin an der dritten Staffel von „Eesti otsib superstaari“, also „Estland sucht den Superstar“ teil, die letztendlich Ott Lepland gewann. Außerdem gehörte Elina 2014 zu den Finalisten der Fernsehshow „Klassikatähed“, in der klassische Interpreten gegeneinander antreten.

Im vergangenen Jahr moderierte Elina die Halbfinals der estnischen Vorentscheidung „Eesti Laul“. In diesem Jahr nahm sie dann zum ersten Mal selbst am Wettbewerb teil und konnte ihn mit „La Forza“ auch auf Anhieb für sich entscheiden. Unseren Live-Blog des Finales gibt es hier zum Nachlesen.

Der Song

„La Forza“ ist ein auf italienisch geschriebener Opern-Pop-Song, der komponiert und getextet wurde von Ksenia Kuchukova, Mihkel Mattisen, Timo Vendt und Elina selbst. Der Song folgt einem recht einfachen Aufbau, denn er besteht nur aus zwei Strophen, denen sich jeweils ein Refrain anschließt. Der absolute Höhepunkt kommt ganz zum Schluss, wenn sich Elinas Stimme in wirklich beeindruckende Höhen vorwagt und auch dann noch jeder Ton sitzt.

Überhaupt lebt der Song hauptsächlich von Elinas Gesang, der sehr klassisch ist, sich aber auch für das gemeine Pop-Ohr nicht schrill oder unangenehm anhört. Charakteristisch ist darüber hinaus, dass „La Forza“ nicht ausschließlich klassisch mit Klavier oder Orchester instrumentiert ist, sondern gerade im Refrain von der Perkussion dominiert wird, was dem Lied eine moderne Note gibt.

Dem Songwriter-Team rechne ich hoch an, dass es – von den genannten Elementen abgesehen – darauf verzichtet, den Song zu sehr in die Pop- oder gar Schlager-Ecke drängen zu wollen. Er ist hauptsächlich ein Opernlied – ein sehr gefälliges zwar, aber immer noch sehr klassisch. Das unterscheidet den Song von anderen Versuchen dieser Art beim ESC; genannt sei hier nur „La Voix“ von Malena Ernman 2009. Ob das aber wirklich dafür reicht, dass „La Forza“ nicht den Gang aller Pop-Oper-Crossover beim ESC geht – erst gehypt in den Quoten, dann abgestürzt in der Show – wage ich zu bezweifeln.

Textlich beschäftigt sich das Lied damit, dass es etwas Größeres gibt, nämlich die Kraft des Schicksals, die uns im Leben leitet. Diese Botschaft hört sich auf Italienisch auch schön an, übersetzt man jedoch den Text, wird relativ schnell klar, dass es sich hierbei nicht um philosophische Ergüsse, sondern viel mehr um hohle Phrasen und kitschige Satzfetzen handelt, die man den Esten auf Englisch wohl nicht so leicht durchgehen lassen würde.

YouTube Preview ImageEstland 2018: Elina Nechayeva – La Forza

 

Die Präsentation

Ich gehe fest davon aus, dass Estland an der Performance aus der Vorentscheidung nur noch sehr wenig verändern wird. Elina wird vermutlich wieder ihr paillettenbesetztes Top tragen, das ab der Hüfte dann in einen ausladenden weißen Rock übergeht, so dass es aussieht, also würde sie ein sehr langes Kleid tragen, dass von der Technik nach Lust und Laune mit Farben, Formen und Mustern bespielt werden kann – ganz ähnlich wie Aliona Moon 2013 in Malmö und Laura Pinski 2016 bei „Unser Lied für Stockholm“. Das wäre dann sicherlich auch die richtige Entscheidung, denn Sandmalerinnen, Eiskunstläufer und Trickkleider waren beim ESC noch immer für ein paar Stimmen gut.

An einer Sache sollten Elina und die estnische Delegation dann aber doch arbeiten: Sängerin und Performance wirkten beim Vorentscheid stellenweise doch stark unterkühlt, so dass Elina sicherlich noch besser darin werden kann, eine Verbindung zum Publikum aufzubauen und ein wenig sympathischer zu wirken. In dieser Hinsicht sollte Estland auch aus dem vergangenen Jahr gelernt haben, als die schrecklich affektierte Darbietung von „Verona“ das Aus im Halbfinale bedeutete.

 

Was PRINZ-Blogger darüber denken

BennyBenny: Geht leider gar nicht. So etwas funktioniert nur bei ESC-Fans und weder bei Jurys noch bei Fernsehzuschauern. Estland wird auch dieses Jahr wieder sein Verona erleben.

Douze Points: Siebenunddrölfzigste Popopera-Nummer mit weißem Kleid. So etwas kann nur beim ESC funktionieren. Tut nicht weh und fällt auf, geht in zu hoher Dosis aber auch ganz schnell auf die Nerven.

Salman: Der wohl am meisten polarisierende Beitrag in diesem Jahr. Die Einen lieben ihn über alles, den Anderen gefällt er gar nicht. Stimmlich ist Elina toll und kann beweisen, dass man auch mit Operngesang beim ESC erfolgreich sein kann.

Tjabe: Großes Kino. Ein Lied, das heraussticht. Ich hoffe nur, dass man sich bei der Gestaltung des Songs noch etwas Neues einfallen lässt, denn so eine Präsentation gab es ja schon mal. Aber für die Vorentscheidung passte das schon mal ganz gut.

Jeder ESC-Titel wird im Songcheck von allen PRINZ-Bloggern nach ihrem persönlichen Gusto auf einer 11-stufigen Skala (12-10-8-7-6-5-4-3-2-1-0) bewertet, wobei 12 die höchste Wertung darstellt. Die Wertungen werden addiert. Unser persönliches subjektives Gesamtbild:

 

Die Prognose der PRINZ-Blogger

Hier geht es nicht um das persönliche Gefallen, sondern um eine Prognose. Estland hat nach Einschätzung aller PRINZ-Blogger eine Qualifikationschance von 69 Prozent und landet damit auf Platz 6 in Semifinale 1. Hier geht es zur Prognose der PRINZ-Blogger für das erste Semifinale.

 

Social Media

Elina ist eher dezent aktiv auf Facebook, dafür umso mehr auf Twitter und Instagram.

 

ESC Songcheck Estland: Elina Nechayeva...

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Vorschau: Morgen beschäftigt sich Salman mit der DSDS-Gedächtnis-Ballade aus Island.

 

Bereits erschienen:

Semifinale 1
(1) Albanien: „Mall“ von Eugent Bushpepa
(
2) Aserbaidschan: „X My Heart“ von Aisel
(3) Belgien: „A Matter Of Time“ von Sennek
(4) Bulgarien: „Bones“ von Equinox

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69 Kommentare Kommentar schreiben

  1. Realest

    01.04.2018 | 15:20

    Meine Nummer1 dieses Jahr. Ich erinnere mich noch an Mitte Dezember, als ich den Song das Erste Mal gehört habe. Und 4 Monate später bin ich immer noch begeistert. Für mich der Einzige Song, der Jury und TV-Appeal hat und daher unabhängig von meinem Eigenen Geschmack, auch mein Siegertipp.
    .
    Im Gegensatz zu „La Voix“, „Its My Life“, „My Friend“ etc.. ist das hier ein Seriöser Song, der ohne Gimmicks und Trashfaktor auskommt und das macht den Unterschied. Und er klingt moderner als z.B. „Grande Amore“ oder „Questa Notte“.

  2. 4porcelli

    01.04.2018 | 15:27

    Fan Favorite Fail 2018; kann den Hype nach all den zuvor gescheiterten Pseudo-Opern-Nummern absolut nicht nachvollziehen. Fans der „Ein Herz für Kinder“ Gala, die den ESC einschalten, werden sich wundern, warum Frau Netrebko – oder ist es ihre Tochter? – dort auftritt. Wüßte auch nicht, wo es gespielt werden sollte – Klassiksender werden es auch ignorieren. Schade, Estland hat eine vielseitige Musikszene und war bis 2015 eines meiner Lieblingsländer beim ESC, aber das ist jetzt der 3. Aussetzer in Folge. Na ja, im Gegensatz zu den Kreuzfahrtsschiff-Sängern letztes Jahr, die nicht mal den Titel ihres Liedes aussprechen konnten („Vavona“), kann die Dame wenigstens singen.

  3. Yannick Bork

    01.04.2018 | 15:32

    Wo bleibt der Aprilscherz?:D

  4. Paul

    01.04.2018 | 15:34

    @ Yannick.
    Es ist der von Estland vorbereitete Aprilscherz. Der richtige Beitrag wird morgen veröffentlicht ;)

  5. Little Imp

    01.04.2018 | 15:40

    Tja, was soll ich sagen… Estland ist seit zwei Jahren eine Achterbahnfahrt für mich. Immer tolle Songs im Vorentscheid, aber dann gewinnt trotzdem immer nur so etwas wie ein kleinster gemeinsamer Nenner dort. Der ist dann zwar auch noch qualitativ durchaus hochwertiger, hat aber trotzdem bei mir erst einmal eine zeitlang „verschissen“ bis die Enttäuschung dann verarbeitet ist. Also ja, auch „La Forza“ hat Kraft und findet auf jeden Fall seine Fans. Für einen Auftritt wird es sicher reichen. Im Finale könnte der Lack dann aber schon ein wenig bröckeln. Außer beeindruckender Stimme und angenehmer Melodie hat der Song allerdings nicht wirklich viel zu bieten. Dennoch, alleine der Abwechslung halber wünsche ich mir für Estland das Finale. Und auch das ist es, neben der sauberen stimmlichen Leistung, was den Beitrag letztendlich für mich um einiges über den beispielsweise ähnlich „seelenlosen“, „gekonnt gewollten“ Beitrag aus Finnland erhebt.
    .
    Belgien, Estland, Bulgarien (4/5 = Künstler)
    Albanien, Aserbaidschan (3/5 = Handwerker)
    .
    Estland gehört seit 2009 zu meinen liebsten ESC-Ländern und auch daran ändert 2018 trotz aller Gefühlsschwankungen nichts. Finalqualifikation wahrscheinlich, gutes Abschneiden im Finale ungewiss.

  6. simon

    01.04.2018 | 15:50

    Singen kann die Gute aber ich mag es einfach nicht, hoffe sie im Finale nicht sehen zu müssen….

  7. Chupacabra

    01.04.2018 | 15:56

    Oper pur, ja, aber nicht beim ESC. Popopera allerdings – mein Hassgenre. Erster Reflex, bitte nicht, zweites Hinhören, ja sie kann was, ist aber kein Oktavenwettbewerb, ist fesch, … also ein auf ein drittes Mal: Bitte beim Semi bleiben, anderen gönne ich es mehr.
    Mein Ranking zunächst: BEL——— ALB-BUL-AZE-EST, aber vermutlich:
    BEL – EST – BUL – ALB – AZE
    Belgien schlägt bisher alle vorgestellten. Zu Albanien: Eugents Stimme mag ich einfach nicht, aber es steckt Kraft drinnen und er kann´s …mir zu greedy nach nicht zu Habendem. Aufgrund von Diasporá und Neighbourvotes wird Albanien besser als bei den Wettquoten abschneiden.
    Bulgarien gut produziert, doch zu vollgepackt und… zündet nicht, wird es schaffen, aber schlechter als bei Wettquoten.
    AZE wird diesmal weniger Punkte einheimsen, Wackelkandidat, platter Song, den Aisel darbieten muss.
    Popoper-Estland… sorry, Können ist mir zu wenig, wird es leider schaffen, aber ich hoffe nicht.

  8. 4porcelli

    01.04.2018 | 16:04

    @Paul – ROFLMAO, 12 points!

  9. Lorena

    01.04.2018 | 16:20

    Singen kann Elina definitiv. Egal was für hohe Töne kommen, sie sitzen alle. Damit bin ich auch schon mit allen positiven Punkten durch, die ich dieses Jahr über Estland sagen kann.
    Das Lied ist einfach nur darauf angelegt zu zeigen, wie toll Elina doch singen kann. Oh, ein hoher Ton! Und jetzt noch einer und danach eine lange Note! Ja schön, aber meines Wissens ist der ESC immer noch ein Liederwettbewerb und keine Meisterschaft in Stimmakrobatik. Eine richtige Melodie erkenne ich dagegen leider nicht und auch das Trickkleid kann mich überhaupt nicht begeistern. Sowas gab es schon unzählige Male beim ESC und auch anderswo, sowas sorgt nicht mehr für Anrufe. Generell weiß ich nicht, wer das Publikum für La Forza sein soll. Die Zuschauer werden bestimmt nicht in Massen für Oper anrufen.
    Ich denke, dass Estland sich für das Finale qualifizieren wird, einfach weil es ungewöhnlich genug ist, aber als möglichen Siegerkandidaten sehe ich es überhaupt nicht.

  10. Gerald

    01.04.2018 | 16:34

    Dachte immer es heisst la furza

  11. JeG

    01.04.2018 | 16:54

    Ich sehe schon, dass La Forza hier eher weniger gut wegkommt. Aber das ist mir jetzt egal, denn nach Bulgarien haben wir hier ein weiteres Land aus meiner Top 5. Für (Pop)-Opera könnte ich mich außer bei Il Volo glaube ich noch nie richtig begeistern, aber das hier ist anders. Über die exzellenten Gesangsfähigkeiten von Elina müssen wir wohl nicht diskutieren. Ich habe oft gelesen, dass der Song aber nur Elinas Stimme und sonst nichts hat, dem kann ich nicht zu stimmen. Ich finde die Melodie genauso toll wie Elinas Stimme… Es mag nicht jedermanns Geschmack sein, aber Polarisierend ist doch fast immer gut. Es erzeugt auf jeden Fall einen Moment… Bei mir einen magischen Moment, bei manchen vielleicht den Moment bei dem man zu Brechtüte greifen will. Mir ist beides Recht ^^ Das Finale ist meiner Meinung nach absolut sicher, da wird es dann eventuell für Top 5 oder auch für den Sieg reichen können. Da kommt es dann drauf an, ob der Moment groß genug ist und ob Jury und Zuschauer da gut zusammen spielen. Kann auch komplett baden gehen und unter den Erwartungen bleiben. Insgesamt mein 4. Platz, in Semi 1 mein 2. Platz… ich werte (mal wieder) 12/12

  12. Gaby

    01.04.2018 | 16:58

    Super Sängerin mit Ausstrahlung, aber dieses Genre ist so gar nicht meins. Kann ich ganz schwer einschätzen, wie das international ankommen wird.

  13. alkibernd

    01.04.2018 | 17:05

    Das EestiLaul hat sch 2018 mit diesem überaus peinlichen Beitrag endgültig abgeschafft.

  14. JeG

    01.04.2018 | 17:06

    Übrigens würde ich Salman bei der Aussage „am meisten polarisierender Beitrag“ gern widersprechen wollen. Diese Auszeichnung hat sich Ungarn verdient! ;-)

  15. deutscheland

    01.04.2018 | 17:15

    Meine klare und eindeutige „numero uno“ !!!
    Elina Nechayeva ist mit Abstand die beste Sängerin im diesjährigen Wettbewerb und hat insgesamt den kraftvollsten Beitrag im Angebot. In Estland hat sie ja schon alles weggefegt und könnte das auch in Europa tun, aber es ist halt keine leichte Kost. Doch wenn schon die arrogant wirkenden Jungs von „Il Volo“ mehrheitsfähig sein konnten, warum soll das nicht auch Elina Nechayeva sein? In jedem Fall ist sie um Welten besser als Netta Barzilai und auch besser als Mikolas Josef, der sich aber unter Umständen als massentauglicher erweisen könnte.
    „La Forza“ bewegt sich zwischen „Amar pelos dois“ und „1944“. Wie schon Salvador Sobral gibt es hier Anspruch statt „Fast Food“, aber der Vortrag geht natürlich ganz klar in Richtung Jamala, da leise Töne hier Fehlanzeige sind. Normalerweise dürfte es hier nur noch um den zweiten Platz hinter Estland gehen, aber das Leben ist halt kein Wunschkonzert und man fühlt sich eher zu Israel zugeneigt, was für mich nicht nachvollziehbar ist. Dazu kann man nicht automatisch davon ausgehen, dass dieser Musikstil bei den Juries ankommt, wie die Vergangenheit gezeigt hat. Dennoch ist das für mich ein Siegertitel.

  16. Calv

    01.04.2018 | 17:24

    Der Beitrag gibt mir Rätsel auf. Selektiere ich die einzelnen Bereiche (Sängerin, Auftritt, Stimme, Melodie) auf, dann müsste das sogar mein Jahresfavorit sein. Aber das ist nicht der Fall, da mich das Gesamtpaket einfach total kalt lässt. Sie kann singen wie sie will, der Funke springt nicht über. Vielleicht liegt es am 1000. Trickkleid beim ESC, dem ich nur mit einem kopfschüttelnden Lächeln begegnen kann oder tatsächlich an ihrem kühlen Blick. Nachdem ich mir die Lyrics vor einigen Wochen angeschaut hatte, war der Beitrag entgültig unten durch. (Ja wird dem Zuschauer egal sein). Da es Popopera ist kann es insbesondere in diesem Semi baden gehen und ich würde nicht meine Hand ins Feuer legen, dass dieser Beitrag das Finale erreicht(FFF). Und die Vergangenheit zeigt uns, dass die Juroren sowas ebenfalls nicht mit Punkten ertränken.

  17. Little Imp

    01.04.2018 | 17:27

    Eine Opernstimme allein ist für mich allerdings nicht automatisch gleichbedeutend mit Anspruch. Da muss schon mehr kommen und das vermisse ich doch ein ganz klein wenig.

  18. Festivalknüller

    01.04.2018 | 17:44

    Für das Finale wird es reichen.
    Ansonsten ist der Song in seiner Opern-Banalität nicht zu übertreffen, was ihn hoffentlich nicht nur für mich sondern auch für Jury und Televoter nur durchschnittlich erscheinen lässt.

  19. Anmey

    01.04.2018 | 17:58

    Ich finde Estland dieses Jahr nicht so unterirdisch schlecht wie andere Popera-Stücke beim ESC, aber besonders ist es jetzt auch nicht. Die Quali ist alles andere als sicher, gerade Juries stehen erwiesenermaßen diesem Genre mindestens skeptisch gegenüber.

  20. Usain

    01.04.2018 | 18:02

    Meine Nr. 42 dieses Jahr. Tja, und Verona war meine Nr. 1 letztes Jahr. So kann‘s gehen…

  21. Christian W

    01.04.2018 | 18:04

    Wie hört sich das nicht an? Nicht schrill und unangenehm? Ha! Seelenloses Gejodel ohne Hirn und Verstand, antiseptisch, kalkuliert und ohne jede textliche Tiefe, einfach zusammengeschustert um musikalische Laien mit viel Gekreische und wenig tatsächlicher Substanz zu überwältigen. Nichts gegen Oper, das ist hohe Kunst, allerdings dann eben auch in der Oper und nicht in dieser Ramschversion für Schlagertrinen.

  22. Mariposa

    01.04.2018 | 18:05

    Das ging aber schnell – denn jetzt steigt die Temperatur hier im Forum. Neben AWs der wohl meisten polarisierende Beitrag dieses Jahr. Vorneweg: Es ist der Favorit meiner besten Freundin – ich persönlich bin sehr zwiegespalten. Ich begrüße es wegen der „Diversity“ und der Song als solches ist gar nicht mal uninteressant oder schmalzig wie etwa „Grande amore“, sondern klingt fast schon ein wenig „sphärisch“. Auf der anderen Seite finde ich die Stimme in den ganz hohen Tönen doch ein wenig anstrengend, obwohl die Gesangsleistung eigentlich tadellos ist. Aber irgendwie läßt es mich eher kalt…..
    Dürfte dank einer hohen Wertung im Televoting ins Finale einziehen, landet vielleicht so auf Platz 11. Ich gebe mal mit 5/10 eine mittlere Wertung ab.

  23. Mariposa

    01.04.2018 | 18:07

    Bislang also

    Belgien 9/10
    Albanien 7/10
    Estland 5/10
    Bulgarien 3/10
    Aserbaidschan 2/10

  24. Trakol

    01.04.2018 | 18:42

    Meine unangefochtene Favoritin dieses Jahr. Tolle Nummer.

  25. 4porcelli

    01.04.2018 | 18:49

    @Usain – wenn Du Verona toll findest, hab ich einen ganz tollen Musiktipp für Dich: https://www.youtube.com/watch?v=eNvUS-6PTbs

  26. JeG

    01.04.2018 | 18:56

    @4porcelli Oh Gott, warum finde ich das grad so lustig??? :D

  27. Mariposa

    01.04.2018 | 19:19

    Mein Problem ist ein wenig, daß melodisch relativ wenig passiert und es zum Schluß hin keine wirkliche Steigerung gibt……

  28. JeG

    01.04.2018 | 19:22

    @Mariposa Melodisch passiert recht wenig? Also es gibt doch mehr als genug Höhen und Tiefen.. Die Melodie schwankt doch ständig zwischen den Tönen…

  29. Mariposa

    01.04.2018 | 19:24

    Hm, mir fehlt halt irgendwie eine packende „Bridge“….

  30. Little Imp

    01.04.2018 | 19:26

    @ 4porcelli

    Das lässt sich auch noch weiter kombinieren:
    https://www.youtube.com/watch?v=-S5jXkhhrfE

  31. JeG

    01.04.2018 | 19:27

    @Mariposa Naja, kann ich ja nachvollziehen. Es muss einem ja nicht alles gefallen. So lange meine Favoriten bei dir nicht den Ukraine-Status erreichen, muss ich mir keine Sorgen machen. ;)

  32. Mariposa

    01.04.2018 | 19:32

    @ JeG

    Ich finde „La Forza“ ja nicht schlecht, aber so richtig begeistern tut es mich auch nicht. Zumindest die Qualität erkenne ich an und wünsche Estland deswege auch den Finaleinzug (und weil dann die ganzen Hater im Dreieck springen). Ukraine ist so ein Fall für sich, dazu kommen wir ja noch….

  33. 4porcelli

    01.04.2018 | 19:57

    @Little Imp – ROFL! Es ist ja alles Geschmackssache, aber „Lost in Vawona“ ist einer der wenigen Songs der letzten 100 Jahre, den ich überhaupt nicht nachvollziehen kann: Modern Talking Kopie mit Drag Queen und Autoverkäufer und wie schon erwähnt, das drolligste ist für mich, dass zumindest sie den Titel des Songs nicht aussprechen kann (wobei letzteres dieses Jahr ev. auch bei Russland passieren könnte).
    @Mariposa – es geht hier doch nicht um ein Dreieck, sondern – so hab ich das in Erinnerung – ein goldenes anti-Schulze 5-Eck der Uptempo-Frauen.

  34. Mariposa

    01.04.2018 | 20:02

    Und das wäre? Sorry, ich stehe gerade auf dem Schlauch…..

  35. as

    01.04.2018 | 20:03

    Also bei mir polarisiert da nichts. Verstehe weder den Favoritenstatus, noch warum einige das Lied so schlecht reden müssen. Mein Platz 7 im Halbfinale 1. Ich finde es ein nettes Liedchen, von einer hübschen Frau brillant gesungen. So etwas gehört für mich ja nicht an den ESC. Es wird trotzdem herausstechen und seine Freunde finden. Schon alleine deswegen sicher drin im Finale.

  36. JeG

    01.04.2018 | 20:09

    @Mariposa Na die Formation, die Patrick aufgestellt hat um Michael Schulte zu stoppen.

  37. Matty

    01.04.2018 | 21:35

    Estland hat in diesem Jahr einen tollen Song am Start und damit wird auch der Finaleinzug geschafft. Ungewöhnlich ist, daß er in Italienisch und nicht in Estnisch oder Englisch gesungen wird. Jedenfalls ist es ein Crossover von Pop und Klassik, ähnlich wie „Grande Amore“ von Il Volo, dem wahren ESC-Sieger von 2015 in Wien.

  38. JeG

    01.04.2018 | 21:41

    @Matty “wahrer ESC-Sieger“ wenn solche Aussagen sonst getätigt werden, muss ich oft mit den Augen rollen aber hier ist es wirklich mehr als angebracht! Italien war an diesem Abend einfach der Gewinner… Das Publikum hat das erkannt und sie mit riesigem Abstand (und dem prozentual höchstem Publikumssieger aller Zeiten)zum Gewinner gekührt. Die Jury dachte jedoch aus irgendeinem Grund, es wäre besser diesen David Guetta Plastik Pop auf den ersten Platz zu wählen und Il Volo als sechsten Platz abzustrafen. Italien war nicht mein erster Platz, aber es war einfach der Gewinner… Ich bin bis heute immer noch sehr verbittert über den Ausgang des Contests. Ich dachte die Jury sei dafür da, Qualität zu wählen und die Irrationalität des Publikums auszugleichen (wirkt zumindest so)…. Und dann machen die sowas? Unverständlich.

  39. ESCFrank

    01.04.2018 | 21:49

    Oh man, das ist wie die Staatsoper auf‘m Bebelplatz und alle finden dit jut, weil die singt so toll.
    Für mich enervierend….und leuchtende Kleider, hatten wir doch auch schon
    Aserbaidingbums 2012
    Moldova 2013 oder so, oder war es Rumänien??
    Laura Dingens in irgendeiner VE in Deutschland.
    Is auch nix

  40. Manboy

    01.04.2018 | 21:55

    9. Platz in meiner Komplett-Top 10. Finalwahrscheinlichkeit 85 %
    Außergewöhnlich und auffallend. Um die breite Masse anzusprechen, hätte es aber mehr in die Pop-Musikrichtung gehen müssen. Insgesamt finde ich die extrem hohen Töne (besonders am Ende) zu viel. Die Darbietung ist passend und gut. Nur das Glitter an den Händen würde ich weg lassen, tut nichts für das Lied und lenkt nur unnötig ab. Der Gesang ist tadellos, nur bei den tieferen könnte die Stimme noch etwas klarer sein. Letztendlich ist und bleibt es auf hohem Niveau. Wird bei den Juries gut ankommen, aufgrund der Zuschauer wird es wohl für ganz oben nicht langen. Mit einem Sieg oder Top 3 rechne ich nicht.

  41. roxy

    01.04.2018 | 21:56

    Ich finde den Vergleich mit Il Volo nicht ganz angebracht. Il Volo hatten eine eingängige, moderne Pop-Ballade mit klassischen Stimmen am Start. Da kann La Forza nicht mithalten, der Song ist absolut nicht massentauglich und wird daher den Erwartungen nicht gerecht werden, was die Platzierung betrifft. Ich glaube, es könnte schon im Semi eng werden.

  42. Usain

    01.04.2018 | 22:12

    @4porcelli
    Du bist ein Banause, denn wer möchte das nicht:
    „I wake up every morning with a butt in my hand“, so sang die Autoverkäufer Begleitung so schön letztes Jahr…

  43. Inger Johanne

    01.04.2018 | 22:30

    Fand ich Il Volo noch unterträglich, muss ich Estland beim Durchhören zumindest nicht jedes Mal überspringen. Ganz am Ende reicht’s mir aber bisweilen trotzdem, wenn sie uns zeigt, wie hoch sie kommt – nicht alles, was geht, muss man auch unbedingt tun. Das Lied ist zum Glück weder so schmalzig noch so hochdramatisch, wie Songs dieser Art es häufig sind, aber dafür ist es auch tendenziell langweilig. So was gefällt in der Regel Menschen, die im normalen Leben mit klassischer Musik nichts am Hut haben, weswegen sie das dann auch als „Oper“ bezeichnen, obwohl es damit überhaupt nichts zu tun hat. Weil aber Menschen, die im normalen Leben mit klassischer Musik nichts am Hut haben, beim ESC in der Mehrheiet sind, wird Estland zumindest im Televoting wahrscheinlich ziemlich gut abschneiden. Aber wohl nicht so gut, dass es für den Sieg reicht, auch ohne die von mir erwartete mangelnde Unterstützung durch die Jurys. Aber für die Finalquali reicht es sicher.

  44. togravus

    01.04.2018 | 23:10

    Ach herrje, was ist nur aus Eesti laul geworden? ‚La Forza‘ ist eine Musicalnummer, die mit klassischer Stimme vorgetragen wird. Da ich ein großer Opernfan bin, aber mit Musical überhaupt nichts anfangen kann, ruft meine Seele sofort: Das geht gar nicht! Auf der anderen Seite finde ich den Beitrag unfreiwillig komisch und mag ihn deshalb lieber als so manches, das einfach an mir vorbeirauscht, ohne irgendeinen Eindruck zu hinterlassen. Estland ist dieses Jahr zugleich getragen und überkandidelt (manchmal frage ich mich, ob das nicht doch eine Leistung ist …), und wer regelmäßig in die Oper geht, wird auch feststellen, dass Elinas stimmliche Leistung nichts Außergewöhnliches ist. Zählte sie zu den besten ihres Fachs, würde sie an der Scala oder in der Met singen, anstatt sich beim ESC zu verdingen.
    Trotz allem: In Erinnerung an meine häkelnde Tante Gertrud gibt es einen Platz im Mittelfeld meiner Liste.

  45. 4porcelli

    02.04.2018 | 00:10

    @Usain – ich sehe, Du achtest auf die wirklich wichtigen, mmm, Inhalte ;-)

  46. Jorge

    02.04.2018 | 01:47

    Achja, die Nummer für Ballett-Barbie-Fetischisten & Liebhaber von Porzellanspieluhren mit Aufzugmechanismus. ^^ Ohrstöpsel aus Zuckerwatte helfen gegen Tinnitus und TV-Gerät-Hygiene gegen virulente Luftküsse, Zahnarztfrauenchic & übersteigerte Herzchensymbolik.

  47. Cali

    02.04.2018 | 02:29

    Ach, Estland! Das ist echt nicht mein Ding, aber ich würde Euch einen Erfolg so sehr gönnen! ;)
    La Forza ist für mich auch ein wenig too much – und ich glaube, so wird es einigen auch in Lissabon gehen, egal mit welcher Performance. Besonders der schlimme Schlusston wird einige verschrecken. Ich würde jetzt mal 4-5 Punkte werten.
    Im Finale sehen tue ich es nicht ganz so sicher wie meine Kollegen hier – aber noch 70% (Hoffnungsbonus) immerhin bei mir.
    Platz 26 von 43 (ja, ich gebe zu, wäre es ein anderes Land, wäre sie über Platz 30…)
    -> Halbfinale 12 von 19

  48. Cali

    02.04.2018 | 02:31

    „In dieser Hinsicht sollte Estland auch aus dem vergangenen Jahr gelernt haben, als die schrecklich affektierte Darbietung von „Verona“ das Aus im Halbfinale bedeutete.“
    .
    Naja, stimmt so nicht, der Auftritt hat ja scheinbar die Zuschauer überzeugt. Und die Jury hatte, denke ich, wie schon im Eesti Laul etwas gegen den Song an sich…

  49. Butterblume

    02.04.2018 | 09:10

    Es mag pseudointellektuell sein, altbacken, auf die Hardcore-Fans zugeschnitten, auf Stimmenfang mit Stimme getrimmt, das ist mir alles gleichgültig, ich höre es gern und im Finale bekomme ich auch ein wenig Gänsehaut.

    Platz 10/43 von mir, Finalwahrscheinlichkeit hoch, aber es kann tatsächlich auch nach hinten losgehen.

  50. Rainer1

    02.04.2018 | 09:43

    Hab den song einmal gehört und hatte seither nie mehr das bedürfniss, das noch einmal zu tun. Tja, jedem tierchen sein pläsierchen. Meins ist es nicht. Aber in dem meer der durchschnittlichkeit sticht es heraus . Könnte einer der kompromiss-sieger 2018 sein.

  51. Little Imp

    02.04.2018 | 11:58

    @ Jorge

    Porzellanspieluhren? Haben wir doch auch im Angebot!
    https://www.youtube.com/watch?v=6tvMWASrMrc

  52. Little Imp

    02.04.2018 | 11:59

    @ togravus

    Ich bin mir sicher, das ist eine Leistung.

  53. Bandido

    02.04.2018 | 11:59

    Mein persönlicher letzter Platz. Ich kann Popera nur ertragen, wenn das starre Konzept mit einem gewissen Augenzwinkern gebrochen wird (Malena Ernman, Cezar etc.).
    Das hier ist nicht mal unter ironischen Gesichtspunkten genießbar: humorlos, aufgeblasen, kraftmeierisch und androidenhaft. Unerträglich.

  54. Georg

    02.04.2018 | 15:25

    Löst bei mir ähnliche Gefühle aus wie Kroatien 2017. Und das waren keine guten Gefühle :-) Ähnlich wie „My friend“ fürchte ich jedoch kommt auch das ins Finale…

  55. Jorge

    02.04.2018 | 18:52

    In der Nachwuchsbefragung kam Estland eben ganz mies weg. Ich bedaure, davon kein YT-Video gemacht zu haben – wie bei einem Mädchen (Grundschule) 3 Minuten lang der Gesichtsausdruck ständig zwischen Lachen und aus Unverständnis, was das Ganze soll, schräger Gesichtsmimik wechselte, immer wieder hilfesuchend zu mir blickend. Und am Ende hat sie einfach trocken nach der Gedenkpause kommentiert: Ist nicht so meins.

  56. Jorge

    02.04.2018 | 18:55

    @Little Imp: War halt Handarbeit – wenn auch nicht weniger kitschig. Will ich das zurück? Nö! Unter der Elina-Porzellanfigur steht aber Made in VR China. So stellen sich Chinesen wohl europäische Kultur vor und kopieren es, wenn sie „westlich“ heiraten …

  57. togravus

    02.04.2018 | 19:08

    @ Little Imp, ist es nicht wunderbar, dass es für jede Situation im Leben den passenden ESC-Song gibt?

  58. Little Imp

    02.04.2018 | 19:24

    @ togravus

    Ja! Und es werden immer mehr!

  59. WK83

    02.04.2018 | 19:37

    Nur ein Fanfavorit??

    Mein Gefühl sagt, hier ist ein Fanfavorit am Start.
    Man könnte meinen, dass kommt so gut an wie Italien’s Grande Amore von 2015. Aber jenes Lied war ganz klar ein Popsong mit einer klaren Struktur.
    Das hier ist nur LAUT, LAUTER und zum Ende dann noch AM LAUTESTEN. Ist nicht meins.
    Wenn ich eine Oper, eine gute wohl bemerkt, hören will, geh ich in die Oper. Aber was weiß ich schon..:-)

  60. Nyx

    02.04.2018 | 19:49

    Elina-Hype

    Ich kann den Hype um La Forza nicht verstehen, klar das ist technisch auf einen hohen Niveau aber ich finde es komisch das diese Lied so gehypet wird. Ich finde das Lied nicht schlecht aber nicht gut ,jedoch verstehe ich nicht wie es als Favorit gesehen wird.

  61. fan819

    03.04.2018 | 14:34

    Estland: 4/12 Punkten

    Kann verstehen warum das favorisiert wird aber ich werde damit nicht warm, ist mir alles zu gekünstelt, aber gut, dass Estland etwas besonderes schickt, was auffallen wird.

  62. Rudi in Istanbuö

    03.04.2018 | 19:11

    KEINE KLASSIK

    Noch und noch mal. Nein, das ist weder Klassik noch Oper. Und wenn, dann hat das noch immer nix mit Anspruch oder Qualität zu tun, besonders da die Strophen wirklich schlecht gesungen sind und das Ganze für mich nur unterkühlt, unmodern und affektiert ist.

  63. Harald

    04.04.2018 | 09:19

    Ein magischer Moment wenn „La Forza“ im Finale laufen wird.
    Das wird mit 1000%iger Sicherheit am Ende Top 3 und das ZU RECHT!!!
    Es ist grandios vorgetragen, hat einen tollen musikalischen Aufbau und geht direkt ins Herz. 100%iger Wiedererkennungswert da braucht man keinen Schnelldurchlauf, das bleibt im Ohr…
    Ein Klassiker über den man auch in etlichen Jahren noch sprechen wird!

  64. Konstantin Leo

    05.04.2018 | 01:08

    Mir ist das Lied peinlich.

  65. sunny42

    05.04.2018 | 14:01

    Das dieses Lied bei den Wettanbietern auf 2 steht ist mir unverständlich.
    Slowenien , Schweden, Lettland und Frankreich hatten so ähnliche Beiträge auch schon beim Esc und sind damit gescheitert. Dieser Musikstil ist nicht mein Geschmack.

  66. Tom-Paul

    08.04.2018 | 11:33

    Estland

    Schön für sie das sie so gut ankommt und höchst wahrscheinlich ins Finale kommt. Ich bin bei ihr immer hin und her gerissen, denn mal mag ich den Song mal nicht. Hier entscheidet wirklich der Moment!

  67. Thomas Mayer

    11.04.2018 | 18:07

    Estland: 9,5/10

    Der Song:
    Mein Favorit dieses Jahr. Für mich ist es fantastisches Gesamtpaket aus Oper und modernen Elementen. Die Vergleiche zu Italien 2015 oder gar Schweden 2009 finde ich absolut unpassend, für mich 3 sehr unterschiedliche Songs. Das was den Song so ausmacht ist aber natürlich Elinas hervorragende und sehr professionelle Stimme, man merkt, dass sie von Oper Ahnung hat.

    Live:
    Kaum von der Studio-Version zu unterscheiden, was für die stimmliche Qualität von Elina spricht. Was ich besonders beeindruckend finde ist, dass sie während der ganzen Nummer absolut entspannt wirkt und nicht krampfhaft versucht die Töne zu treffen. Ihre Range ist unglaublich, generell ist sie eine Bank.
    Das mit dem Kleid ist natürlich ein schönes „Zuckerl“, muss für mich persönlich allerdings nicht sein.

    Prediction:
    Top 5 ist sicher, die Leichtigkeit mit dem sie den Song singt fasziniert selbst alle jene die nicht die größten Fans des Songs sind.

  68. Alkibernd

    16.04.2018 | 15:17

    Trickkleid von Trickmotten befallen

    Wie jetzt aus zuverlässigen zu entnehmen war wird die Interpretinn jetzt im sackleinernen Büßergewand, das nur durch einen schmutzigen Gürtel aus Lumpen zusammengehalten wird, barfuß und mit Dornenkrone in Portugal auftreten.

    „Das passt auch besser zur Macht des Schicksals“ , meinte Elina vergnügt. Dass sie sich allerdings zusätzlich zum Outfit wegen der Macht des Schicksals auf der Bühne selbst auspeitsche, dementierte sie. „Diese Rolle übernimmt das Publikum beim Anhören meines Betrages.“ Wie man allerdings das Samstagabend-Kreisch-Verbot in katholischen Ländern wie Portugal umgehen will, dafür hat die estnische Delegation bislang nur eine Lösung , die wiederum der estnischen Regierung wegen ihrer strikten Haushaltspolitik und mir wegen meiner Ohren ausgesprochen gut gefällt

    Jetzt kannst du deine Macht, o Schicksal, zeigen: Was seyn soll, muß geschehn, und Keiner ist sein eigen. !!

    1/10

  69. Alkibernd

    16.04.2018 | 15:18

    Huch, meine Rechtsschreibung nähert sich der von Patrick rasant an

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