Israel

ESC-Songcheck (7): „Toy“ von Netta

1978 – 1998 – 2018. Wenn es eine solche Gesetzmäßigkeit gibt, dann könnte erneute zwanzig Jahre nach dem letzten israelischen Sieg mit Dana International beim ESC erneut eine ungewöhnliche Frau auf der obersten Treppenstufe des Siegerpodests in Lissabon stehen. Als eines der letzten Länder präsentierte Israel Anfang März seinen Song der Öffentlichkeit – und schoss damit geradezu katapultartig an die Spitze sämtlicher Wettbüros. Ein Hype à la Francesco Gabbani oder ist Netta tatsächlich eine Siegerin ohne Alternative?

 

Die Interpretin

Netta Barzilai ist 25 Jahre alt und stammt aus der Nähe von Tel Aviv. Internationalität hat sie von Geburt an durch ihr Leben begleitet. Netta hat georgische Vorfahren und sogar einige Jahre ihrer Kindheit in Nigeria verbracht.

Während ihres Militärdienstes war sie Mitglied der Marineband der Armee, danach trat sie häufiger als DJane auf allen Arten von Familienfeiern auf. Im vergangenen Jahr entschied sie sich dann, eine Anmeldung bei „HaKoKhav HaBa“ zu wagen, der israelischen Version der Castingshow „Rising Star“, die seit 2015 als Kandidatenauswahl für den ESC genutzt wird.

Während der einzelnen Runden versetzte sie Publikum und Jury zunächst in Verblüffung und später in Begeisterung. Sie trat nämlich mit einer Loop-Box auf, die für erstaunliche und ungewöhnliche Klangerlebnisse sorgt – spätestens seitdem quasi Nettas Markenzeichen. Ihren Sieg im Finale der Show verdankt sie allerdings der Jury, im Televoting belegte sie „lediglich“ Platz zwei.

 

Der Song

„Toy“ muss man sowohl musikalisch als auch inhaltlich besprechen. Der Song greift nämlich die aktuelle #metoo-Debatte auf – und das durchaus mit Humor und Augenzwinkern. Der Text lebt von Wortspielereien in unterschiedlichen Sprachen – Englisch, Hebräisch und Mandarin. Und es geht, wie gesagt, um eine witzige Art und Weise des Umgangs mit dem Thema „unangemessenes bzw. feiges Verhalten von Männern gegenüber Frauen“.

Dominiert wird der von Doron Medalie und Stav Berger geschriebene Song zum einen von dem absolut energiegeladenen Refrain, der die Tanzfläche im Euroclub (und vielleicht auch anderswo) zum Kochen bringen wird. Der andere Hingucker und Hinhörer ist das Gegacker davor. Dies soll zum einen symbolisieren, dass auf Gleichberechtigung pochende  Frauen als „hysterische Hühner“ bezeichnet werden.

Aber laut Auskunft von Doron Medalie, der bereits die israelischen Beiträge 2015 („Golden Boy“) und 2016 („Made of stars“) verfasste, stellt dieses Gegackere auch die Feigheit derjenigen Männer da, die einen ganz normalen Umfang mit dem anderen Geschlecht einfach nicht hinbekommen und sich daher in ihrem Verhalten vergreifen.

Inhaltlich, aber natürlich auch musikalisch ist der Song wahnsinnig abwechslungsreich und besteht aus mehreren Ebenen. Gerade das führt in diesem Fall zu dem beim ESC so wichtigen „Instant Appeal“. Genretechnisch orientiert sich „Toy“ ein wenig an asiatischer Popmusik, verbindet dabei jedoch auch auf geschickte Weise ausgesprochen moderne Beats mit leichten orientalischen Anklängen.

YouTube Preview ImageIsrael 2018: Netta – Toy

 

Die Präsentation

Das ist jetzt die Kategorie, in der beim israelischen Song von „sensationell“ bis „katastrophal“ alles möglich ist. Das könnte für das Team aus Tel Aviv eine richtige Gratwanderung werden.

Nach Auskunft von Netta wird man sich bei der Bühnenshow vom Songvideo inspirieren lassen. Wir können also erwarten, dass neben Netta einige Tänzerinnen und Sängerinnen mit von der Partie sein dürften, die vermutlich wie entfesselt das Bühnengeschehen gestalten werden. Vor meinem geistigen Auge sehe ich dazu Netta auf einem hohen Podest mit ihrer Loop Box stehen und den Saal zum Kochen bringen. Dass sie richtig gut performen und singen kann, hat sie bei der Vorauswahl in Israel eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

Was soll Netta anziehen? Mit Blick auf das Video steht ihr meiner Meinung nach das gelb-dominierte und kimonoartige Gewand am besten. Haare hochstecken und los geht die wilde Fahrt! Und dabei möchte ich ganz viele Close-Ups von Netta und ihrer fantastischen Mimik sehen.

Auf gar keinen Fall sollte aber zu dick aufgetragen werden. Es wird schon lustig genug sein, zu sehen, wie der ganze Saal aufgeregte Flatterbewegungen macht, manch einer der älteren Zuschauer könnte sich an den Ententanz aus den Achtziger-Jahren erinnert fühlen. Es ist in diesem Fall ein großes Glück, dass es keine LED-Wand geben wird, auf der man ansonsten hätte ganze Hühnerställe abbilden können. Und zum Glück sind lebende Tiere auf der ESC-Bühne verboten – die Versuchung könnte ansonsten zu groß sein.

 

Was PRINZ-Blogger darüber denken

DJ Ohrmeister: Aaaaaaah! Bin ich eigentlich der Einzige im gesamten Universum, der dieses Ding unsäglich und nervtötend findet? Der Hühner-Moment ist zwar lustig, ansonsten ist das aber entsetzlich und der Chorus ist Müll. Trotz #metoo.

Jan: Wenn das keinen Instant-Appeal hat, dann weiß ich es auch nicht. Wenn sie das ordentlich auf die Bühne bekommt, mischt Netta ganz sicher vorn mit. Zwischenzeitlich habe ich aber festgestellt, dass „Toy“ bei mehrfachem Hören für mich auch ein gewisses Nerv-Potenzial hat. Trotzdem – beim ESC zählt der erste Eindruck, und der ist fulminant.

Peter: Der grooooooße Favorit gefällt auch mir sehr gut, weil „Toy“ eigenständig, funky, augenzwinkernd und stimulierend zugleich ist. Der Song birgt aber das Risiko, dass man ihn unbeabsichtigt überstrapaziert. Weil „Toy“ so unique ist, funktioniert meine sonst gerne praktizierte heavy rotation Schönhörerei nicht. Das ist ein cooler Hit mit gutem Groove, meine 12-Punkte-Favoriten sind aber andere. Das vorausgeschickt fände ich es genial, wenn Israel gewinnt, wir wollen immer schon nach Tel Aviv. So before I leave, let me show you…

Tjabe: Ist ganz klar eine interessante Nummer, zu der man gut abtanzen kann. Aber ich befürchte, dass es sich vielleicht bis zum Mai so abnutzt wie Italien im letzten Jahr. Zudem muss man schauen, wie das Team die Soundeffekte umsetzen kann. Wird in Lissabon sicherlich zum Fanliebling mutieren.

Jeder ESC-Titel wird im Songcheck von allen PRINZ-Bloggern nach ihrem persönlichen Gusto auf einer 11-stufigen Skala (12-10-8-7-6-5-4-3-2-1-0) bewertet, wobei 12 die höchste Wertung darstellt. Die Wertungen werden addiert. Unser persönliches subjektives Gesamtbild:

Die gelbe Markierung zeigt an, dass dieser Beitrag der Favorit des Bloggers unter allen Beiträgen ist.

 

Die Prognose der PRINZ-Blogger

Hier geht es nicht um das persönliche Gefallen, sondern um eine Prognose. Israel hat nach Einschätzung aller PRINZ-Blogger eine Qualifikationschance von 82 Prozent und landet damit auf Platz 2 in Semifinale 1. Hier geht es zur Prognose der PRINZ-Blogger für das erste Semifinale.

 

Social Media

Ja, gibt es – natürlich! Und zwar einen Account bei Facebook, einen bei Twitter und einen bei Instagram.

 

ESC Songcheck Israel: Netta...

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Vorschau:  Wir müssen alle nicht alt werden, bevor es weiter geht mit dem nächsten Songcheck. Schon heute Nachmittag nämlich beschäftigt sich Salman mit dem Song aus Litauen.

 

Bereits erschienen:

Semifinale 1
(1) Albanien: „Mall“ von Eugent Bushpepa
(2) Aserbaidschan: „X My Heart“ von Aisel
(3) Belgien: „A Matter Of Time“ von Sennek
(4) Bulgarien: „Bones“ von Equinox
(5) Estland: „La Forza“ von Elina Nechayeva
(6) Island: „Our Choice“ von Ari Ólafsson

Aktuell, Serien, Videoclips

85 Kommentare Kommentar schreiben

  1. Daan

    03.04.2018 | 09:16

    Ich finde ja, dass dieses Gegacker die Message des Songs irgendwie ins Lächerliche zieht, selbst wenn sie tiefgehendere Absichten hat. Ich finde den Song wirklich nervig, obwohl sie so sympathisch auf mich wirkt. Aber für’s Finale reicht das trotzdem

  2. Mariposa

    03.04.2018 | 09:17

    Nicht mein persönlicher Favorit und schon gar nicht allein „auf weiter Flur“, ich würde auch nicht viel Geld auf einen Sieg wetten trotz guter Chancen….
    „Toy“ istunterhaltsam und tiefgründig zugleich und ein gutes Beispiel dafür, daß eine gute Popnummer nicht immer zu typischem 08/15-Eurodancesound verkommen muß, klingt eher nach experimentellen Kibbuzsound. Netta geht sicherlich durch als israelische Antwort auf Beth Dito, sie hat viel Bühnenpräsenz. Mal sehen, was Europa dazu sagt und die Botschaft versteht. Ein paar Phrasen Hebräisch tauchen im Text auch auf… Ich werte mit 8 von 10 Punkten. Tel Aviv soll übrigens eine ideale Stadt für Fahrradfahrer sein……

  3. Mariposa

    03.04.2018 | 09:19

    Belgien 9/10
    Israel 8/10
    Albanien 7/10
    Estland 5/10
    Bulgarien 3/10
    Aserbaidschan 2/10
    Island 0/10

  4. Matty

    03.04.2018 | 09:22

    Ich finde den Song sehr außergewöhnlich und deshalb hat er auch dieses Jahr den Sieg beim ESC verdient! Ich bin schon auf die Präsentation ganz schön gespannt und vor allem paßt der Song auch in die heutige Zeit zur aktuellen Me-too-Thematik.

  5. Manboy

    03.04.2018 | 09:25

    1. Platz in meiner Komplett-Top 10. Finalwahrscheinlichkeit 85 %
    Eine fetzige und flippige Nummer, wobei sie mir mit weniger Gegacker noch besser ins Ohr gehen würde. Aber so schafft es eben Aufmerksamkeit und das bleibt hängen. Gefällt mir gut. Sticht sehr aus dem Einheitsbrei raus. Erwarte eine ausgefallene und exzentrische Bühnenshow, aber hoffentlich nicht trashig. Sie ist für mich eine Mischung zwischen Beth Ditto und Nina Hagen wobei Beth dominiert.
    Top 5 Potenzial. Israel gewann 1978, 1979 und 1998. Also wäre ein Sieg 2018/2019 eine logische Schlussfolgerung…wenn der ESC nur so einfach wäre.

  6. benne

    03.04.2018 | 09:25

    Hihi, der Hinweis „Auf gar keinen Fall sollte aber zu dick aufgetragen werden“ steht doch im krassen Kontrast zum Video und allen Erwartungen.
    .
    Alleine das Gegackere wird schon genug Leute abschrecken, da ist es schon egal, wie pompös der restliche Auftritt sein wird.
    Mmn wäre mehr dann noch mehr.
    Wenn schon die Party-Zielgruppe erreicht werden soll, dann mit 200% Trash.
    .
    Insgesamt erwarte ich einen gesicherten Finaleinzug, aber keinen Top5 Platz.
    Der Vogerltanz wird genausowenig verstanden wie Francescos Gorilla vom letzten Jahr.
    Deshalb vermutlich ein ähnliches Ergebnis.

  7. Lorena

    03.04.2018 | 09:25

    Mein Favorit dieses Jahr! Toy ist innovativ, kreativ, handelt von einem wichtigen Thema und macht einfach gute Laune!
    Ich lese immer wieder, dass Netta keine Chance haben wird, weil sie keinen „Jury-Song“ hat. Das sehe ich ganz anders. Die Jury straft nicht alles ab, was uptempo ist, zum Beispiel haben die Juries 2015 Israel auf dem 9. Platz gesehen und Toy ist deutlich stärker als Golden Boy. Netta singt nicht nur, sondern arbeitet gleichzeitig auch mit einem Looper, was sicher nicht einfach ist. Auch das sollte von den Juries belohnt werden.
    Das einzige Problem könnte die Live Performance sein. Wir haben aber schon genügend Videos gesehen, in denen Netta mit ihrem Looper performt und das super macht. Man sollte sich einfach am Video orientieren. Netta steht am Looper und um sie herum sind die Tänzer. So sollte eigentlich nichts schief gehen können.
    Und dann stellt sich nur noch die Frage: Tel Aviv oder Jerusalem?

  8. Mariposa

    03.04.2018 | 09:26

    Nur auf Platz 5 bei den Bloggern ? OK, die Wette habe ich verloren……

  9. Lorena

    03.04.2018 | 09:32

    Und um noch was zum Vergleich zum Hype zwischen Italien letztes Jahr und Israel dieses Jahr zu sagen: den Hype um Italien gab es nur in der Eurovision Bubble und basierte eher auf der San Remo Version, die noch geändert und gekürzt werden musste. Nicht-Fans haben vor dem ESC nicht mal mitbekommen, dass das Lied überhaupt existiert. Das ist bei Israel anders. Toy ist in zahlreichen europäischen Ländern auf Youtube getrendet und ist daher auch schon vielen „normalen“ Menschen bekannt, die jetzt ihren Favoriten für Mai vermutlich schon gefunden haben. Für mich sind das zwei komplett unterschiedliche Situationen und daher bin ich vom einem israelischen Sieg überzeugt (vorausgesetzt man zerstört es sich nicht selber mit der Performance)

  10. Inger Johanne

    03.04.2018 | 09:52

    Der einzige Nicht-ESC-Fan, dem ich diesen Song bisher vorgespielt habe, war sehr überrascht, als ich ihm sagt, dass sei im Moment der Favorit der Wettanbieter. Ehrlich?! Mein Favorit ist es auch nicht, obwohl ich verstehen kann, warum viele den Song so toll finden. Ich mag „Toy“ auch phasenweise ganz gern, aber es ist einfach nicht so ganz mein Ding. Selbstverständlich qualifiziert sich Netta fürs Finale, ob es für den Sieg reicht, kann ich nicht beurteilen. Es fällt mir ein bisschen schwer, das zu glauben, andererseits … vielleicht doch?

  11. JeG

    03.04.2018 | 09:58

    Ach Gott… Ich fühle mich wieder wie 2017. Jeder findet diesen einen Favoriten gaaaanz toll und ich weiß nicht viel damit anzufangen. Nach dem ersten Hören fand ich es gut. Dann hatte es aber den Zauber auch verloren für mich… Die Hühnchengeräusche? Na gut, wer’s mag… Ich finde das eher nervig und irritierend. Was mich auch nervt: Die zweite Strophe, wo man dann einfach nur noch irgendwas sagt und fast kein Text erkennbar ist. Das Lied ist catchy, es hat Tiefgang… Es ist nunmal Italien 2017 all over again. Ich weiß eben nicht ob das auf der Bühne dann zur Lachnummer wird und alle es nur komisch finden. Warnsignal: Alle nicht-esc-affine Freunde, denen ich Toy vorgespielt habe, waren nicht sehr begeistert. (Nein, es waren keine Heteromänner) Als ich ihnen dann gesagt habe, dass das Favorit auf den Sieg ist, bekam ich ein besorgtes Stirnrunzeln. Ja, Israel könnte gewinnen… Es darf auch meinetwegen gewinnen, die Sieger des Contests fand ich ja seit meinem Debut 2009 nur 2017 und 2014 am besten, also wäre es nicht schlimm. Ich würde das Lied so gerne mehr mögen, aber wie der Affe vom letzten Jahr, ist auch das Huhn nur middle of the road für mich.
    .
    Finalchance: 90%, da kann fast nix schief gehen
    Ich gebe mal 6/12 Punkten.

  12. Mariposa

    03.04.2018 | 10:01

    @ JeG

    Wir finden doch gewiß noch einen „Kompromißsieger“, mit dem fast alle leben könnten….

  13. Lorena

    03.04.2018 | 10:02

    @Mariposa du meinst ein neues 2011? Nein danke, brauch ich nicht…

  14. JeG

    03.04.2018 | 10:07

    @Mariposa Ich glaube dieser Kompromisssieger wäre Israel… (Oder vielleicht Italien? Wirklich zu hassen scheint das ja niemand. Hat zwar keine herausragenden Quoten, aber immerhin für mich ne 10/10)

  15. Meckie

    03.04.2018 | 10:07

    Mich nervt diese (verschwulte) Emanzenhymne nur noch.
    Ich bin gespannt, wie es live rüber kommt. Hier liegt doch großes „Fail“-Potential. Als sicheren Sieger sehe ich sie (noch) nicht.

  16. JeG

    03.04.2018 | 10:12

    Ich freue mich übrigens schon sehr auf den Songcheck des (zumindest hier im Blog) am meisten polarisierenden Songs: Ungarn. Ist noch ne Weile hin, aber egal. Von “absolut grauenvoll“ bis “mein Lieblings ESC Song aller Zeiten“ habe ich schon alles gehört. Das wird ein Fest ;)

  17. Simon

    03.04.2018 | 10:24

    Zuerst zum Positiven…Netta ist eine kreative, mit guter Stimme ausgestattete Sängerin, der Song ist bis zu einem gewissen Grad auch kreativ und hat einen guten Rythmus aber mich nervt der Song nach gewisser Zeit und ich schalte weg, möchte ihn mir nicht bis zum Schluss anhören. Und ich glaube so geht es mehreren. Darf gerne unter die ersten 10 aber bitte nicht gewinnen…

  18. Usain

    03.04.2018 | 10:54

    Schon sehr impressive so als Gesamtpaket. Würde ich zwar nicht in meine Playlist runterladen, aber soll gerne gewinnen.

  19. Mariposa

    03.04.2018 | 11:03

    @ JeG

    Ich freue mich auch schon. Obwohl – ein bißchen habe ich Bedenken bezüglich mancher Äußerungen bei FR und IT…..

  20. Nordlicht2803

    03.04.2018 | 11:07

    Ich habe wirklich versucht mir das Ding schön zu hören, vor allem weil es ja so hoch gelobt wird. Es tut mir leid… auch nach vielen Versuchen …ich finde den Song einfach nur nervig .

  21. Mariposa

    03.04.2018 | 11:09

    Ich finde „Toy“ als Song besser als „Satellite“ und „Euphoria“. Schlagt mich….

  22. Mariposa

    03.04.2018 | 11:21

    @ Lorena

    Hilfe, an 2011 habe ich nicht gedacht….. Das brauche ich genausowenig.

  23. Tamara

    03.04.2018 | 11:25

    Die Frau ist toll, die Botschaft ebenfalls, nur der Song ist so gar nicht meins. Trotzdem könnte ich mit ihrem Sieg aus den beiden vorgenannten Gründen bestens leben.

  24. Mariposa

    03.04.2018 | 11:28

    Irgendwie könnte es glatt der japanische Beitrag sein….

  25. 4porcelli

    03.04.2018 | 11:43

    Status heute kämpft Israel bei mir mit Belgien um die 1, vielleicht kommt Griechenland nach dem live dazu.
    Pros: Geht sofort ins Ohr, sticht auf vielen Ebenen heraus = der nötige instant appeal und Tel Aviv verdient ’nen ESC (schade, dass es logisitisch am Strand unmöglich ist).
    Cons: Das Gackern geht zu lang und lenkt irgendwann ab: die „me too“ Debatte (inwieweit Leute das Thema mitbekommen, weiß ich nicht; ich bin sicher nicht der einzige, der nicht auf Texte achtet) hat den Punkt erreicht, wo manche eher negativ auf das Thema reagieren. Risiko, dass Netanjahu kurz vorher in ein Palästinenserdorf einfällt oder den Iran bombardiert.
    Offene Fragen: Präsentation wird der Schlüssel sein; das können die Israelis ja meistens gut aber der Song ist wesentlich schwieriger zu inszenieren, als fesche junge Männer mit happy Texten. Und kann mir jemand das Looper-Teil erklären? Ich hab’s auch nach 3 verschiedenenn Erklärtexten nicht wirklich verstanden.

  26. BennyBenny

    03.04.2018 | 11:51

    „Verschwulte Emanzenhymne“ ist mein neues Lieblingskompliment!

  27. Calv

    03.04.2018 | 11:52

    Ich war glaube ich noch nie von einem Song beim ersten Hören so angetan, wie es bei Toy der Fall war. Ich saß mitten in der Nacht wie ein Irrer vor dem PC und hab einfach nur mit ihr gefeiert. Meine klarste Nummer 1 seit Jahren, wobei ich diesen Jahrgang auch sehr mag. An Netta kommt trotzdem nichts Ran, weil dort alles für mich zusammen kommt. Ich mag es, wenn man eine solche Message mit Augenzwinkern rüberbringt, ich brauche nicht 30+ dramatische Pianoballaden, nur weil es um ein ernstes Thema geht. Dass die Hühner von manchen als „too much“ angesehen werden, kann ich verstehen, sehe ich aber nicht so. Es gibt sicherlich einige Parallelen zu Italien, aber wie oben genannt auch einige Unterschiede. Ich finde Netta wäre die perfekte Antwort auf Salvador.

  28. Mariposa

    03.04.2018 | 11:54

    @ Calv

    Salvador und Netta sind beide auf ihre Art weit weg vom ESC-.Mainstream….

  29. togravus

    03.04.2018 | 12:06

    Also ich finde den Act ganz großartig. Das ist kreativ, witzig und relevant … und macht mir extrem gute Laune. Wenn man das Thema #metoo angeht, sollte man es genau so tun: Keine Betroffenheitsballade, sondern mit dieser „Here I am. Deal with it!“-Attitüde. Im Gegensatz zu vielen Vorrednern gefällt mir auch das Gegacker richtig gut, weil es sowohl auf ‚chick‘ (Im Sinne von Puppe für junge Frau) und ‚chicken‘ (Feigling) verweist. Ich kann verstehen, dass „Toy“ fürmanche zuviel ist und nervt, aber mMn ist dies der intelligenteste und witzigste Beitrag, der es je zum ESC geschafft hat. Würde ich das Lied genauso mögen, wenn es einen Lalala-mit Dir am Strand-Text hätte? Natürlich nicht, aber ein Lied besteht eben aus Musik und Text.
    Zusammen mit Ungarn und Italien in meiner Top 3.

  30. Anmey

    03.04.2018 | 12:11

    Ich mag Toy sehr gerne, trotzdem ist es nicht mein Favorit. Könnte mit einem Sieg auch gut leben. Und Abnutzungseffekte gibt es bei vielen Songs, aber gerade beim ESC sind die, wie ja oben auch schon angemerkt wurde, zu vernachlässigen. Wenn der erste Eindruck positiv ist, reicht das für eine gute Platzierung.

  31. Mariposa

    03.04.2018 | 12:14

    Momentan habe ich den Eindruck, daß das „Spielzeug“ die „Monster“ verjagen könnte. Aber dazu später…..

  32. Childerich

    03.04.2018 | 12:14

    Ich gebe zu, ich hasse das Lied. Viel zu überdreht, viel zu hektisch und vor allem dieses Gegacker ging mir schon beim ersten Mal hören auf den Keks. Wenn ein Lied schon „ungestüm“ sein muss, dann bitte auf die Art wie es der ungarische Beitrag ist. Dennoch muss ich sagen, Toy hat Wiedererkennungswert und fürchte, dass es in Lissabon ganz weit vorne landen wird.

    Belgien 7/10
    Albanien 6/10
    Bulgarien 5/10
    Estland 4/10
    Aserbaidschan 2/10
    Island 0/10
    Israel 0/10

  33. Rainer1

    03.04.2018 | 12:18

    Aus den gleichen gründen wie ich keinen esc in russland möchte, möchte ich auch momentan keinen esc in israel. Leider ist das bei good-boy israel kein thema.
    Den song find ich ganz ok, nervt halt nach 3,4 mal hören. Könnte tatsächlich gewinnen. Natürlich auch wegen“mytoo“

  34. JeG

    03.04.2018 | 12:18

    @Mariposa Wenn du auf Finnland anspielst: Dass sich das überhaupt qualifiziert, daran zweifle ich schon seit Wochen. Wenn dann ein 8. bis 10. Platz im Semi.

  35. togravus

    03.04.2018 | 12:19

    @ Mariposa, ich denke auch, dass „Toy“ genau jene Authentizität und jenes zurück zu mehr Gefühl repräsentiert, dass Salvador letztes Jahr eingefordert hat. Er meinte ja nicht, dass nun alle zerbrechliche Jazzballaden mit poetischen Texten in Landessprache singen müssten. Hoffentlich bekommen wir noch seine Meinung zu ISR18.

  36. Lorena

    03.04.2018 | 12:26

    Ich denke, dass Toy Salvador gefallen würde. Die Authentizität, die er in Liedern haben möchte, bedeutet ja nicht nur, dass man auf der Gitarre rumklimpert und von seinem Leben trällert. Das mit dem Looper ist einfach Nettas Ding und als Frau ist ihr die #metoo Debatte sicherlich einfach ein wichtiges Thema. Man hat für diesen Beitrag nicht irgendwas, was nicht zusammen passt, zusammengeschustert oder einem Künstler ein Lied gegeben, was nicht seinem Stil entspricht. Nein, dieses Lied ist einfach Netta und das ist authentisch.

  37. Festivalknüller

    03.04.2018 | 12:31

    Moderner Sound und sonstiger Schnickschnack sind für mich keine Zeichen auf unbedingten Sieg. Es wird eine unterhaltsame und erinnerungswürdige Performance werden und durchaus eine Top10 Platzierung im Finale herausspringen.

  38. Meckie

    03.04.2018 | 13:00

    Ist das wirklich moderner Sound? Also vielleicht für nen ESC – so irgendwie. Aber eigentlich ist das nur der typische Euro-Sound mit ein wenig Gegacker vom Computer.
    Als Sieger-Song würde das genau so kommerziell vergammeln wie die letzten beiden Sieger.
    Das ist nichts für die Charts. Ändert sich auch nicht dadurch, dass der Song bei YT so gut läuft. Gabbani war letztes Jahr auch der Renner bei YT mit über 50.000.000 Klicks vor dem ESC, super eindeutigen Wettquoten und hinterher Platz 6… schlimmer noch. Kaufen wollte das dann doch keiner.

  39. Trakol

    03.04.2018 | 13:05

    OT
    Die Startreihenfolge wurde bekannt gegeben.
    Weißrussland ist zwischen Israel und Estland. Damit es so richtig gut auffällt ;)

  40. deutscheland

    03.04.2018 | 13:12

    Bakbakbakbak…. was ich gut daran finde, ist die Botschaft „Mein Körper gehört mir“. Das unterschreibe ich, auch wenn ich nicht weiblich sondern männlich bin. Und es rettet auch „Toy“ erstens für mich vor dem Titel „Hassbeitrag 2018“ und zweitens vor der absoluten Lächerlichkeit.
    An Kreativität mangelt es hier definitiv nicht und Netta Barzilai bringt z.T. Sachen auf die Bühne, die es wahrscheinlich beim ESC noch nie gegeben hat. Aber der Hype ist für mich ein wenig zu viel des Guten, zumal „Toy“ teilweise eher nach „Junior Eurovision“ als nach ESC klingt. Dazu musste ich mir dieses Lied bestimmt zwanzig Mal anhören, bis ich es endlich erträglich fand.
    Ein „Fan Favourite Fail“ ist natürlich ausgeschlossen, weil der israelische Beitrag in ganz Europa schon einmal rumgegangen ist, als es überall in den YouTube-Trends ganz vorne war. Aber gerade „Toy“ muss live überzeugen, und da ist Fingerspitzengefühl gefragt, da das Carcrash-Potential ziemlich hoch ist.
    Natürlich hat man schon gesehen, dass ein kommerzieller Erfolg auf jeden Fall drin ist, aber in Sachen Sieg bin ich sehr, sehr vorsichtig. Es könnte so enden wie bei Francesco Gabbani, von dessen „Occidentali’s Karma“ ich mich übrigens auch noch Monate nach dem ESC gerne mitreißen ließ. Alle planen schon für Tel Aviv (wo der ESC 2019 auch bei einem Sieg Netta Barzilais nicht zwingend stattfinden muss), müssen aber am Ende ihre Hotelzimmer ganz woanders buchen.

  41. Cedric

    03.04.2018 | 13:17

    Rumänien und Island auf dem Todesslot #2. Die beiden sind kein großer Verlust :D

  42. Mariposa

    03.04.2018 | 13:34

    In der Tat nicht……..

  43. Mariposa

    03.04.2018 | 13:37

    @ Meckie

    Mich interessiert es nur am Rande, ob „etwas“ für die Charts oder nicht. Da es jetzt wieder Unkenrufe gibt, das wäre erneut das Ende für den ESC….. Ich glaube, da kann ich alle beruhigen: Die Ödnis bespielsweise in den Neunzigern hat man auch überlebt.

  44. Mariposa

    03.04.2018 | 13:39

    @ Lorena

    In der Tat, „zusammengeschustert“ sind da ganz andere Sachen.

  45. togravus

    03.04.2018 | 13:49

    „müssen aber am Ende ihre Hotelzimmer ganz woanders buchen“

    Selbst wenn Israel gewinnt. Netta wurde in einem Interview gefragt: Tel Aviv oder Jerusalem? Ihre Antwort: Jerusalem.
    —————————————————————————–
    Dieses Chart-Argument habe ich noch nie verstanden. Wenn der ESC wie die Charts oder eine Spotify-Playlist klingt, brauchen wir ihn doch gar nicht mehr.

  46. Meckie

    03.04.2018 | 13:51

    @Mariposa
    Ne, Ende für den ESC? Ach was… wann hatte der ESC mit den Siegersongs in den letzten 20 Jahren denn mal echte Charthits? Mir fallen da nur Lena und Loreen ein.
    Für die Akzeptanz der Veranstaltung wäre es natürlich schon wünschenswert, wenn Siegersongs nun nicht Reihenweise wie Blei in den Regalen liegen.

  47. 4porcelli

    03.04.2018 | 13:59

    @Togravus, na ja eine Spotify-Playlist kann – glaube ich – ja auch aus obskuren ESC-Beiträgen bestehen. Wichtig ist – bei der Gesamtshow wie bei Siegersongs – Vielfalt. Keiner will 20x so was wie AZE dieses Jahr, aber es kann auch keiner zufrieden sein, wenn die Siegertitel wie die letzten beiden Jahre Nischenevent der Performance Art suggerieren. Dann kommen wir wieder da an, wo wir in den 90ern waren, wo der ESC meiner Ansicht nach nur gerettet wurde, weil die Ostländer dazu kamen und sich im Gegensatz zu den bestehenden Teilnehmern Stars schickten und sich auch mit der Performance Mühe gaben, statt steif auf der Bühne zu stehen.

  48. Jorge

    03.04.2018 | 13:59

    Reden wir hier über einen Gewinnersong oder ein „nur“ gutes Abschneiden? Top 1-3 sehe ich da definitiv nicht. Natürlich bricht Netta mit den Erwartungen an einen Uptemposong. Da steht ne pummelige schräge Frau und kein wehklagendes Opfer auf der Bühne. Die hat sogar noch ein Anliegen, das sie unkonventionell verbreiten will. Super – bekam mich gleich.
    Dumm nur, dass es so eben nicht all the way funktioniert. Der Normalo-Televoter könnte sich, schon bevor er den Refrain und Hauptthema überhaupt gehört hat, sein Urteil gebildet haben. Mit Gackerintro, Strophe, etc. dauert es über eine Minute bis man das Wort Toy und den Tanzrefrain zu hören bekommt. Und was sich dazwischen an Tempiwechsel abspielt, ist für entspannte Zuseher eben etwas stressig und unrund.

  49. Jorge

    03.04.2018 | 14:00

    P.S. Ich finde den Loop-Einsatz megacool, aber bei mir persönlich hat der Song seinen Peak auch schon überschritten.

  50. Butterblume

    03.04.2018 | 14:03

    Ich bin zwar nicht ganz glücklich, wenn ich den Fan-Favoriten auch so sympathisch finde, aber ich mochte Toy schon nach dem ersten Hören sehr. Testweise habe auch ich den Beitrag schon mehreren Freunden vorgestellt, die Reaktion war dreimal „Geil!“ (mit der Einschränkung, dass man in der Live-Präsentation aufpassen muss, sich nicht lächerlich zu machen), einmal „Meh, Golden Boy war besser“ und einmal „Schrott!“.

    Ich bin hier sehr unsicher, was den Sieg betrifft, denke zurzeit noch, dass beispielsweise Tschechien oder Frankreich bessere Chancen haben, aber möglich wäre es.
    Über die politischen Konsequenzen mache ich mir danach Gedanken, mich interessiert der Song, nicht das Land. Würde Russland so etwas schicken, würde ich es auch unterstützen.

    Platz 2/43. Finalchancen sehr hoch, aber abhängig von der Präsentation

  51. togravus

    03.04.2018 | 14:06

    @ 4porcelli, das geht mir ja genauso. Ich will Vielfalt, und ich will auch Beiträge, die ich nicht so toll finde. (Sonst wäre das mit unseren Listen ja auch richtig schwer …) Es muss auch gar nicht alles qualitativ hochwertig sein. Der gute Mix macht es, und wenn eine handvoll Nummern dabei sind, die tatsächlich nach dem Jahr klingen, in dem sie teilnehmen, reicht mir das vollkommen.
    —————————————————————————
    Ich kann mir gut vorstellen, dass man sich ‚Toy‘ schnell überhören kann. Glücklicherweise sind die ESC-Beiträge bei mir zwischen Vorentscheid und ESC-Proben tabu, mit einer einzigen Ausnahme: unserer Previewparty.
    Und beim ESC zählt ja (zumindest im Televoting) der erste Eindruck.

  52. Jorge

    03.04.2018 | 14:08

    Im jüngeren Teil meiner Vergleichsgruppe, funktionierten auch die Dancesounds nicht. Gangnam-Style ist eben doch schon ein paar Jahre her. Jedenfalls waren die Rückmeldungen aus der U23 geradezu vernichtend negativ, was mich in der Form schon gewundert hatte. Bin mal gespannt, ob das nur Zufall war.

  53. biobanane (210)

    03.04.2018 | 14:51

    Tja letztes Jahr hieß es, Salvador wäre für den normalen Zuschauer zu langweilig und deshalb hätte er keine Chancen und diesmal ist es das Gegacker, das den Zuschauer abschrecken soll. Warten wir das erst mal ab. Dann wird wieder die Modern-Kiste rausgekramt und klar Loops gibt es auch schon zwanzig Jahre, aber wenn die das Intro live auf der Bühne macht, wird das den Normalo schwer beeindrucken. Und schauern wir uns doch mal an, was die Jugend heute so hört, dann ist das in der Mehrheit keine moderne, innovative Musik sondern einfache Melodien mit peinlichen Texten die Stimme elektronisch etwas verzerrt und schon hat man Bausa oder ähnliches und das ganze durch DJs weichgespülte Zeugs ist auch nicht wirklich das was in die Musikgeschichte eingehen wird.
    Ich sehe das andersherum, ich wäre froh, wenn wir Israel 2019 hätten, besser als Arie, Wickingergedöns oder tschechischer Bubi, ist es auf jeden Fall.

  54. ESCFrank

    03.04.2018 | 14:51

    Meins ist das nicht, dafür ist es mir persönlich zu aufgedeht und schrill.
    Auf jeden Fall ist der Beitrag nicht langweilig und hat den benötigten Wiedererkennungswert. Finaleinzug dürfte nur eine Formsache sein.

  55. Gaby

    03.04.2018 | 14:58

    Hoffentlich kann sie es gut auf der Bühne umsetzen. Da sehe ich die große Gefahr.
    Ansonsten zählt der Song ganz klar zu meinen Favoriten. Bei gutem Auftritt bin ich mir sicher, dass Netta ins Finale kommt, an einen Sieg mag ich allerdings im Moment nicht so recht glauben.

  56. Meckie

    03.04.2018 | 15:18

    Ich hätte auch rein gar nix gegen Israel als Sieger. Also grundsätzlich nicht. Ich denke nur, dass der Song auch unglaubliches Fail-Potential bietet.

  57. Jorge

    03.04.2018 | 15:20

    @biobanane: Naja, diesen Widerspruch gibt es doch gar nicht. Wäre ja gut, wenn mal wieder was auf die Zwölf-gehendes gewinnen würde. Vor der Schönhörphase kommt bei mir aber die Umhörphase. Ich war einfach nur erstaunt, wie schlecht der Song bei einer Befragung ankam. Hatte hier gerade ein Familienfest, da konnte ich 2-3 Leute, die damit null Kontakt haben, bedrängen. Und die Jüngste war sogar unerwartet überkritisch mit dem Teil („Die ist so zappelig“). Hat meine Erwartungen an eine Topplatzierung einfach reduziert.

  58. Keshet

    03.04.2018 | 15:27

    Auf Anhieb verliebt in die kleine, verrückte Henne. Das ist Siegermaterial. Auch wenn’s am Ende vielleicht nicht klappen sollte mit Tel Aviv 2019, freue ich mich, dass meine Lieblings-ESC-Nation 20 Jahre nach „Diva“ so hoch im Kurs steht.

  59. fan819

    03.04.2018 | 15:57

    Israel: 3/12 Punkten

    Ich weiß echt nicht wie ich das bewerten soll. Beim ersten Hören war ich wirklich entsetzt und dann fassungslos als ich die Reaktionen sah. Während andere es anscheinend überhören fange ich gerade an es mir schön zu hören. Das Teil hat auf jeden Fall was und mittlerweile kann ich Platz 1 in den Wetten verstehen aber wie bei Estland werde ich damit nicht richtig warm. Ich hoffe dennoch, dass der Sieger jemand anderes sein wird aber außer Frankreich fällt mir z.Zt. niemand ein, dem ich das zutraue.

  60. DerSchalker

    03.04.2018 | 16:55

    0/10 vorletzter Platz

  61. Gerald

    03.04.2018 | 17:26

    Proben, Proben…….
    Jury Show, semifinale…….
    Die wird mit der Zeit glauben sie ist wirklich
    Ein Huhn
    Da hilft nur mehr der Grüne heinrich

  62. Max

    03.04.2018 | 18:21

    Wenn der Auftritt stimmt

    gewinnt Netta den ESC aber so was von sicher

  63. Kawa

    03.04.2018 | 18:27

    Kommt da eigentlich noch ein geänderter Text? Wegen einiger (vermutlich) geschützter Namen. Sonst wird ein gewisser Herr Siegel beleidigt sein, dass er Facebook nicht benutzen durfte. :D Oder ist die Lage hier generell anders?

  64. Thorsten Norgall

    03.04.2018 | 19:01

    Der Song ist eine reine Katastrophe. Schlimmer geht’s nicht!

  65. as

    03.04.2018 | 21:14

    Bei mir Platz 4 im 1. Semi. Ich mag es, es fällt auf. Netta ist authentisch und sympathisch. Das mit dem Loop kommt sicher cool rüber und wird innovativ wirken. Ein echter Party-Song einer Party-Granate. Muss mich auch hier der Meinung vieler anschließen. Traue Israel den Sieg zu. Sicher ist das aber noch nicht. Könnte mit Israel als Sieger auch gut leben, meine persönlichen Favoriten sind aber andere. Irgendetwas fehlt mir bei Toy, kann aber nicht sagen, was es ist. Nerv-potential vorhanden. Absolut logisch, dass es hier Hater gibt.

  66. DerKai

    03.04.2018 | 23:12

    Ohne Gackern : Clear Winner. Mit? Weiß nicht. Mich nervt es ein wenig. Ich habe es ein paar nur Event-Gästen gezeigt. Denen gefiel es recht gut. Ich bin auf die Live-Performance gespannt! Nur noch wenige Wochen!

  67. Alm-Öhi

    04.04.2018 | 00:18

    Wenn sie dieses "Gackern" doch bloß weglassen könnte.

    Dann find ich ihren Song gar nicht mal übel – ganz im Gegenteil.

    Der Refrain und das Tempo des Songs gefallen mir doch irgendwie ganz gut.

    Wird aber wohl nicht ohne das Gegackere gehen, da diese Einlage ja auch untrennbar zur Botschaft ihres Songs dazugehören und eine Botschaft will Netta mit ihrem Lied ja auch unmissverständlich ausdrücken.

    Egal was solls, ich wünsche Israel und seiner diesjährigen Künstlerin viel Glück und Erfolg, mit ihrem Beitrag – könnte schon sein, das sie sogar gewinnt, aber fix ist da noch lange nix.

    Erst schauen, wie es dann in der ESC Woche mit allem drum und dran läuft.

    Im Finale ist Netta mit ihrem Toy meiner Meinung aber auf jeden Fall dabei, und wird da auch ganz oben mitmischen.

    Mein absoluter Siegertitel -Favorit ist es aber weiterhin nicht – aber Geschmäcker sind zum Glück ja verschieden, sonst wäre es ja auch langweilig.

  68. Cali

    04.04.2018 | 01:13

    Ich kann durchaus verstehen, dass Israel hoch im Kurse steht – verdient! Hätte mit einem Sieg wenig Probleme. Neben der ungewöhnlichen Sounds und dem eingängigen Refrain gefällt mir besonders auch die humoristische Antwort auf die (eher inhaltslose) MeToo-Debatte. Solche Themen mal nicht nur Schwarz-Weiß zu sehen, schaffen ja mittlerweile die wenigsten…Hut ab!
    Beim Recap war das übrigens einer der wenigen Songs, die auch meiner Familie auf Anhieb gefallen haben… ^^
    Ich würde 7-8 Punkte geben, Finale dürfte sicher drin sein (90%).
    Platz 16 vom 43
    -> Halbfinale Platz 8 von 19

  69. Little Imp

    04.04.2018 | 06:37

    Auch wenn Israels Platzierungen in den letzten drei Jahren konstant schlechter geworden sind, hat das Land im Moment den Eurovisions-Dreh raus und ist jedes Mal verdient im Finale gewesen. Und jetzt hauen sie sogar meinen derzeit zweitliebsten Beitrag des Jahres raus. Ich hatte erst Bedenken, es würde sich um ein guilty pleasure handeln, aber die Allgemeinheit gibt mir Recht: Das ist ein starker Beitrag. Chapeau! Ob es für einen Sieg reicht, da bin ich allerdings noch skeptisch.

  70. Meckie

    04.04.2018 | 06:53

    Die Allgemeinheit? Du meinst wohl die ESC-Fans und die, die sich das aus reiner Neugierde mal bei YT reinpfeifen?
    Pfff……

  71. Little Imp

    04.04.2018 | 09:04

    @ Meckie

    Genau die. Allgemeiner wird es für einen Song in der Regel bis zum ESC nicht mehr werden.

  72. Little Imp

    04.04.2018 | 09:05

    Ach ja, du kannst die Buchmacher noch dazu zählen.

  73. Harald

    04.04.2018 | 09:12

    Das ist der Gewinner – ich lege mich fest!

  74. Meckie

    04.04.2018 | 11:43

    Die Buchmacher? Wie beim Gabbani? *lol*
    Die YT-Klicks? Wie beim Gabbani? *lol*
    Also sie hat gute Chancen wenn es ein „runder“ Auftritt wird. Ansonsten wird sie ganz schön verkacken. Ist und bleibt leider nur ne queere ESC-Fan-Nummer.

  75. Little Imp

    04.04.2018 | 13:10

    Ne, auf einen Gabbani-Hype falle ich nicht mehr rein. Ich habe zum Glück nur gesagt, „Toy“ ist mehr als ein Guilty Pleasure.

  76. Jorge

    04.04.2018 | 16:53

    @Little Imp: Es wird einem schnell zu negativ ausgelegt, wenn man sie nicht auf Top1-3 erwartet. ;-) Der Gabbanibezug könnte wirklich dieses Affen/Huhn-Ding sein. Ich konnte vorher auch nicht nachvollziehen, dass sich Voter so am Affenkostüm stören würden.
    Per SMS schrieb mir meine Cousine vor Wochenüber Netta: „Kreuzung aus isländischen Alma und Megan Trainor, die zuviele Auslandssemester im Hühnerstall verbracht hat“ Zeigt ein bisschen das Borderline-Problem der Nummer. ;-)

  77. DerJoe

    04.04.2018 | 23:35

    Gabbani ist hauptsächlich an den Backings gescheitert, deren Einwürfe im Vergleich zum Promo-Video und auch zur Live-Version so überhaupt nicht zum Rest gepasst haben.
    Außerdem war er alles andere als locker, bei den Erwartungen irgendwo nachvollziehbar.
    Der bunte Backdrop hats auch nciht besser gemacht.
    Aber davon ab: An Salvador führte auch kein Weg vorbei.
     
    Zu Toy hab ich eigentlich schon alles gesagt: Den Song vergisst keiner. Wird sicher Stimmen aus Televote und Jury geben. Könnte aber für viele etwas #toomuch sein.
    Aus Ermangelung an anderen Songs, die sich für #1 aufdrängen, erstmal Favorit. Das kann sich nach den Proben aber auch schnell wieder ändern.

  78. Radoa

    05.04.2018 | 19:23

    Finale Ja aber kein Sieg

    Für das Finale reicht es sicher. Ich stimme aber auch denen zu die nicht glauben, dass sie am Ende gewinnen wird. Diese Gackerei stört mmn irgendwie und zerstört auch mitunter das Lied. Weniger ist manchmal mehr, letztes Jahr war es der tanzende Affe bei Francesco der too much war und dieses Jahr ist es hier die Gackerei.

  79. Little Imp

    05.04.2018 | 20:26

    Gerade das Gegacker und die Lautmalereien (und die Interpretin natürlich) sind es doch, die den Song so speziell machen. Ohne sie wäre es nur (nach Nadav Guedj und Imri) ein weiterer israelischer 08/15-Tanzflächenfüller.

  80. Nicole

    06.04.2018 | 23:52

    Großartig. Meine klare Nummer 1. Mal sehen was passiert wenn die Proben losgehen. Kann in alle Richtungen enden. Spannend.

  81. Tom-Paul

    08.04.2018 | 11:30

    Israel

    Der Song ist MEGA TOLL und gehört neben Tschechien und Norwegen zu meinen Top 3! Crazy Songs sind mit die besten und bei ihr brauch ich mit keine Sorgen machen, denn sie ist sicher im Finale!

  82. Sonja

    11.04.2018 | 11:12

    Also von der Live-Performance war ich sehr enttäuscht und ich hoffe sie hat beim ESC ein anderes Kostüm an.

  83. Frédéric

    11.04.2018 | 11:28

    Der Live-Auftritt bringt genau das Element in den Song, das mir in der Studio-Version gefehlt hat. Da hat es wieder gefunkt bei mir. GEFUNKT!
    Womit meine Semi-1-Wertung im Zypern-Thread schon wieder für die Tonne ist …

  84. Thomas Mayer

    11.04.2018 | 18:20

    Israel: 7/10

    Der Song:
    Sehr moderner Beat mit orientalischem Flair, gefällt mir grundsätzlich gut, aber diese Hühnerlaute finde ich etwas übertrieben und verspielt die Glaubhaftigkeit. Insgesamt solider Song mit außergewöhnlicher Sängerin, für mich ist der Song allerdings den Hype nicht wert.

    Live:
    Der Auftritt gestern in Tel Aviv war okay, stimmlich hatte ich mir irgendwie mehr Power erwartet. In Lissabon wird man sicherlich die Tänzerinnen aus dem Video mitnehmen und ein paar Backgroundsängerinnen, die im zweistimmigen Teil aushelfen… Unterhaltsam wirds sicherlich.

    Prediction:
    Sieg kann ich mir einfach nicht vorstellen, denke eine gute Top 10 Platzierung.

  85. Alm-Öhi

    17.04.2018 | 03:11

    Ich "befürchte" das wird dieses Jahr gewinnen.

    Das mit dem „befürchten“ ist in keinster Weise gar gegen die Künstlerin und ihr Land, das sie vertritt, gemeint – und ja , auch mir gefällt dieser ansonsten Song sehr gut und reihe den Beitrag Israel auch ganz vorne nit ein.

    Aber weiterhin nicht mein Siegertitel – da mir auch die meiner Meinung etwas einseitige Botschaft dieses Songs einfach nicht so ganz gefällt so einfach nicht gefallen mag.

    Auf die Art , auch die Botschaft ihres Songs „fast alle“ Frauen sind durchwegs bloß Spielzeuge“ von Männern“ und sie wehrt sich endlich dagegen… auch schon mal daran gedacht das es „im echten Leben“ zwar genau so ( leider) ist aber auch gar nicht so selten auch „umgekehrt “ läuft ??

    Zu einseitig . eine Spur zu einseitig . ist da „die Botschaft“ ihres Songs.

    Aber sie ist natürlich eine großartige Künstlerin und der Song ist gut und gefällt mir selber gut.

    Und sie kann das live auch mitreißend rüberbringen.

    Ich befürchte, sie wird dieses Jahr gewinnen.

    Hoffentlich hat Netta dann nach ihrem Sieg vielleicht auch ein paar Worte dafür übrig, das nicht alle Männer „Schw****“ und nicht alle Frauen nur höchst unschuldige Spielzeuge.

    Nette Grüße.

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