Eurovision-Trash_8: Andreas Lundstedt macht Antrag, Eric Saade in Dildo-Attacke, Aisha zeigt’s (fast) allen und Lena erinnert an Rex

Unnütze, gehaltlose und absurde Informationen rund um den Eurovision Song Contest. Heute mit Andreas Lundstedt, Tess Merkel, Petra Mede, Niklas, Eric Saade, Aisha, Lena Meyer-Landrut und Rex Guildo!

Und wieder eine schwedenlastige Eurovision-Trash-Ausgabe. Aber wenn da oben auch so viel passiert. Das Allerneueste gleich vorweg: Andreas Lundstedt (im Foto links, jünger und noch mit seinem Ex Magnus Carlsson) hat seinem Freund heute einen Antrag gemacht. Süüüüß! Und wie sich das für einen richtigen Promi gehört, passierte das natürlich nicht beim privaten Tête-à-Tête, sondern schön in der medialen Öffentlichkeit. Herr Lundstedt war heute (28.7.) nämlich Sommerredner im schwedischen Radioprogramm P1. Das ist eine anderthalbstündige Sendung, in der im Sommer bekannte Persönlichkeiten Persönliches berichten oder Themen aufgreifen, die sie besonders interessieren. Andreas sprach darüber, wie es war, an diversen Melodifestivalen und einmal für die Schweiz beim Eurovision Song Contest teilzunehmen. Ein großes Thema war auch, wie er erfahren hat, dass er HIV-positiv ist, und wie er damit umgeht. Am Ende des Programms bedankte er sich bei allen und jedem (unter anderem bei Tess Merkel und Petra Mede) und fügte dann an: „Und Du, Niklas, mein geliebter Kerl. Willst Du mein Mann werden für immer? Willst Du mich heiraten?“ Anschließend lief von den Beatles „I wanna be your man“. Kann es eine schönere Liebeserklärung geben?

Nunja, vielleicht. Zumindest, wenn es nach einem Fan von Eric Saade (im Foto mit zugeworfener Diskokugel) geht. Normalerweise werden dem smarten 19-Jährigen mit dem Zweitnamen Khaled Liebesbeweise in Form von süßen Briefen, Bärchen, Hüten und Sonnenbrillen sowie ab und an Unterhöschen auf die Bühne geworfen. Im schwedischen Strömsund kam dann aber etwas – nunja – besonders Intimes geflogen: ein rosa Dildo. Über Form und Größe wurde nichts weiter bekannt. Eric berichtete dazu aber, dass er nahe dran war zu sterben, soviel hätte er lachen müssen. An Singen sei gar nicht zu denken gewesen. Er überprüfte nach eigenen Angaben auch nicht, ob das Gerät benutzt oder unbenutzt gewesen ist. Auf jeden Fall habe er den Dildo nicht mitgenommen, wie er es sonst gern mit Präsenten macht, die ihm übergeben (oder halt zugeworfen) werden. Diese kommen nämlich beim ihm zu Hause in eine Schachtel. Was lernen wir daraus? Ganz einfach: Lieber Schlüpper als Sextoys werfen! Andererseits braucht man ja manchmal zwei Anläufe, bis man erhört wird.

So ging es auch unser Letztplatzierten Aisha (im Foto nicht zu sehen, dafür das Karlshamner Publikum von 2007) des diesjährigen ersten Semis in Oslo. „What for?“ die ganze Mühe, wenn man am Ende doch nur mit elf Punkten wieder nach Hause geschickt wird, mag sich die in ihrer Heimat so beliebte Aisha gedacht haben. Nun hat sie aber ihre Anerkennung gefunden – beim Karlshamn Baltic Song Contest. Auf der gut versteckten Homepage heißt es dazu: „Während einiger märchenhaften Hochsommertage in Juli jeden Jahres, wirft die charmvolle kleine Schärenstadt alle Hemmungen ab und lädt ein zu einem Volksfest in Kolossalformat.” Den Musikwettstreit hat in diesem Jahr nun also Aisha gewonnen. Über die Konkurrenz ist nicht so viel bekannt. Das ist aber auch egal. 1982, so sagt man, war beim Grand Prix das Teilnehmerfeld auch so schwach als Nicole gewann. Da kräht heute aber kein Hahn mehr nach. Gewonnen ist gewonnen. Also, Glückwunsch, Aisha!

Die richtige Eurovision-Gewinnerin dieses Jahres, unsere Lena Meyer-Landrut (im Foto noch ohne Rex-Guildo-Syndrom), ohne armenische, dafür aber mit ungarischen Wurzeln, tourt übrigens auch gerade durch Schweden. Dabei sollten wir uns Sorgen machen, dass sie schon bald dem Rex-Guildo-Komplex erliegen könnte. Ihre Spielstätten klingen – nunja – vielseitig: Mediamarkt, Radiofestival, Shoppingcenter, TV-Show im Freizeitpark, Mediamarkt. Halt immer hautnah am Kunden. Man ist gewillt zu sagen: So lange es noch keine Baumärkte sind. Und in Deutschland soll sie dann ja die großen Hallen füllen. Bleiben wir also zuversichtlich – für sie und natürlich auch für unseren deutschen Eurovision-Doppelsieg 2011.

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2 Kommentare Kommentar schreiben

  1. Jan

    31.07.2010 | 11:25

    Fuer Häme gegenueber Lena besteht nun wirklich keinerlei Anlass!!!
    In Schweden ist ein Promo-Auftritt in einem Shopping-Center etwas vollkommen Normales – in Deutschland eigentlich auch!

    Lena auch nur im gleichen Atemzug mit einem alkoholkranken abgehalfterten Schlagerveteranen zu erwähnen, ist schon heftiger Tobak!

    Ich war Teil des Publikums bei diesem Shopping-Center-Auftritt in Schweden und kann nur sagen: Es war richtig nett und reizend! Und absolut angemessen, sich den Marktregeln dieses Landes anzupassen.

    Und was bitteschön ist das “Rex-GILDO-Syndrom”?????

  2. Douze Points

    01.08.2010 | 21:47

    Rex Gildo

    … ist eine Folge meiner Legasthenie. Und das Rex-Gildo-Syndrom ist der Sprung aus der anderthalbten Etage nach einem Baumarktauftritt.

    Aber wenn ich das richtig gesehen habe, ist die gute Lena ja mit einem extra Jet von Helsingborg nach Stockholm verbracht worden. Das ist so weit weg von Rex Gildo wie Rammstein.

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