Deutschland

EXKLUSIV: 30 Fragen an Thomas Schreiber – So antwortet der Unterhaltungschef des NDR

Vor wenigen Tagen wurde das neue Konzept des deutschen Vorentscheids zum ESC veröffentlicht, das bei unseren Lesern auf ein gemischtes Echo stieß und bei den Bloggern etliche Fragen offen ließ. NDR-Unterhaltungschef Thomas Schreiber (Bild vom ESC 2014) beantwortet nun in einem Exclusiv-Interview mit dem PrinzBlog ausführlich alle unsere Fragen, erläutert Hintergründe und gibt den neuen deutschen Head of Delegation bekannt.

PrinzBlog: Herr Schreiber, Sie sprechen über einen „radikalen Neuanfang“ beim Deutschen ESC-Vorentscheid 2018. Was verbirgt sich hinter diesem Ziel jenseits des neuen Auswahlverfahrens mit Europa-Panel und internationale Jury?

Thomas Schreiber: Dass wir grundsätzlich alles in Frage gestellt haben und stellen. Mit dem Europa-Panel, das den europäischen Zuschauergeschmack abbilden soll, haben wir eine neue Form des Auswahlverfahrens für die Kandidatinnen und Kandidaten gefunden. Wenn man das Abstimmungsverhalten der Fernsehzuschauer in allen teilnehmenden Ländern in den letzten Jahren analysiert, kommt man zu einem überraschenden Schluss: in den letzten vier Jahren haben die Deutschen mit ihren Stimmen beim Televoting am nächsten am jeweiligen Endergebnis gelegen.

Warum war das wichtig zu wissen? Weil es bedeutet, dass wir das Europa-Panel aus Deutschland besetzen können und nicht international. Die Untersuchung haben übrigens unsere Partner von Simon-Kucher & Partners gemacht. Anders als ein Mediendienst titelte, vertraue ich den Deutschen sehr wohl. Mehr noch: wir binden unser Publikum – vertreten durch das Europa-Panel – jetzt schon von Beginn an in den Entscheidungsprozess mit ein. Damit sorgen wir für mehr Objektivität bei der Auswahl der Künstler für den Vorentscheid.

Zusammengefasst: wir suchen die Kandidaten anders als bislang, wir suchen die Songs anders, wir suchen die Produktionsfirma, wir haben keine bereits festgelegte Plattenfirma, wir geben weder Sendedatum, Sendelänge, Anzahl der Sendungen, Moderation, Titel, und das Auswahlverfahren vor – mit einer Ausnahme: die finale Entscheidung über den Deutschen Act für Lissabon trifft das deutsche Publikum.

Wird die Art und Weise, wie der 100-köpfige Europa-Panel rekrutiert wird und zusammengestellt ist, transparent gemacht?

Wir werden das Verfahren erklären und wir werden nach dem deutschen Vorentscheid informieren, wer im Panel saß. Übrigens wird das Europa-Panel Bestandteil der Fernsehsendung oder -Sendungen sein.

Wird die Zusammensetzung der internationalen Jury veröffentlicht?

Selbstverständlich. Auch die Jury wird Teil der Fernsehsendung.

Das Auswahlverfahren ist nicht nur komplex, sondern – betrachtet man die eingeschalteten Dienstleister – auch teuer. Wieviel höher ist der Etat für das deutsche Finale 2018 gegenüber 2017?

Erstens wissen Sie nicht, wie gut wir verhandelt haben, zweitens gibt es immer auch Stellschrauben innerhalb eines Etats und drittens unterliegen unsere Verträge der branchenüblichen Vertraulichkeit – schon aus Wettbewerbsgründen.

Mit wie vielen Bewerbungen rechnen Sie für die Teilnahme am deutschen Vorentscheid 2018? Und werden auch bekannte Namen darunter sein bzw. besteht die Möglichkeit, dass bekannte Namen dabei sind?

Wir rechnen mit etwa 200 bis 300 aktiven Bewerbungen. Darüber hinaus suchen wir seit geraumer Zeit gezielt in Medien wie YouTube, Facebook etc. nach besonderen Musikern, egal ob Solokünstler, Band, Singer-Songwriter. Interessant ist, dass wir – neben den Bewerbungen, die uns jetzt online erreichen können und die uns auch schon vor der Pressemeldung per Mail oder telefonisch erreicht haben – selber Kollegen gebeten hatten, uns Vorschläge zu machen. Ich nenne mal ein Beispiel: Matthias Wallerang, der Musikredakteur von „Inas Nacht“, hat eine lange Vorschlagsliste mit jungen Talenten erarbeitet, die der Öffentlichkeit noch nicht bekannt sind, die er aber aus seiner Arbeit kennt. Am Ende werden wir aus knapp 1.000 möglichen Kandidaten für die Entscheidung des Europa-Panels auf 200 konzentrieren.

Liegen Bewerbungen von Ralph Siegel vor?

Ralph Siegel hat angekündigt, einen Song einzureichen.

Werden alle diese Bewerbungen dem Europa-Panel vorgelegt oder wird eine Vorauswahl getroffen? Falls das der Fall ist: Wieviele Bewerbungen wird das Europa-Panel vorgestellt bekommen und wer trifft die Vorauswahl?

Von den etwa 1.000 möglichen Kandidaten müssen wir auf eine für das Panel handhabbare Größe reduzieren. Das wird durch ein Team aus erfahrenen Musikprofis und Experten gemacht, die gebrieft werden, dass nicht nach dem eigenen Geschmack zu urteilen ist, sondern der Fokus auf Künstler mit außergewöhnlicher Ausstrahlung und hoher gesanglicher Qualität gelegt werden soll. Über den Kreis, der diese Vorauswahl auf 200 trifft, werden wir informieren, wenn wir alle Partner an Bord haben.

Von diesen 200 machen wir kurze Filme, über die urteilt das Europapanel nach verschiedenen Kriterien. Dabei werden wir wiederum darauf achten, dass außergewöhnliche Künstler größere Chancen haben, weiterzukommen, als „guter Durchschnitt“. Beispielhaft gesagt: Kandidat 1, der – in Schulnoten ausgedrückt – von allen 100 Juroren ein „gut“ erhält, erzielt im Durchschnitt 2 Punkte. Kandidat B hingegen erzielt im Durchschnitt nur 2,2 Punkte, weil er bei den Juroren 40 mal ein „sehr gut“, aber eben auch 60 mal ein „befriedigend“ erzielt hat. Für den ESC brauchen wir Kandidaten, die nicht nur gefallen, sondern die in Erinnerung bleiben und für die das Publikum in Europa auch bereit ist, anzurufen. In diesem stark vereinfachten Beispiel wäre das Kandidat 2.

Dieses Verfahren hat unserer Ansicht nach noch einen weiteren Vorteil: den Top-20 Künstlern, die nach dem Auswahlprozess durch das Europapanel übrigbleiben, können wir sagen: Wir haben Dich getestet, Du hast gut abgeschnitten, Du bist einer der 20 Besten von 1.000 oder mehr. Hast Du Lust, dabei zu sein? Das war in der Vergangenheit schwieriger, weil der ESC so polarisiert. Manche haben von vornherein abgewunken.

Vielleicht wird das jetzt leichter, wenn jemand aufgrund des Europapanels merkt, dass er echte Chancen beim ESC haben könnte. Ich möchte weg davon, dass Plattenfirmen den Auftritt im Fernsehen als Promo-Plattform in Deutschland nutzen und nicht zuerst an den ESC denken.

Wer wird die Studioarbeit der 20 potenziellen Finalisten musikalisch und inhaltlich betreuen? Wie kommt die Entscheidung zustande, welcher der 20 möglichen VE Teilnehmer mit welchem Song für die Bewerbung beim Panel für eine Teilnahme an der Liveshow antritt?

Wir haben eine mündliche Interessenserklärung für die Studioarbeiten, aber noch keinen Vertrag. Ist ein in der Branche hochrespektierter Mensch. Mit den 20 soll dieser Musiker arbeiten, um die besonderen Stärken und Schwächen zu finden. Das wird gefilmt, und dann geht’s ins Detail: das Material erhalten Musikverlage, Produzenten, Komponisten, sicher auch Labels. Manche der 20 werden eigene Lieder haben; aber vielleicht wird es Sinn machen, auch andere Songs auszuprobieren, zu denen die Künstler vorher keinen Zugang hatten. Für diese Phase wollen wir uns Zeit nehmen. Die finale Auswahl über die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden das Europa-Panel treffen und – in dieser Phase zum ersten Mal im Einsatz – die internationale Experten-Jury.

Übrigens wollen wir die Studioarbeit nicht nur dokumentieren, sondern auch zeigen – wie und wann teilen wir noch mit.

Ist schon entschieden, welcher Produktionspartner die Liveshow gemeinsam mit dem NDR verantworten wird? Gibt es einen Pitch bzw. wird es einen Pitch geben und wann wird diese Entscheidung fallen?

Der Pitch läuft, die Entscheidung fällt zeitnah.

Wird Barbara Schöneberger neben der Reeperbahn-Pre-Finalshow auch wieder das deutsche Finale moderieren und falls nicht, wer wird diese Moderation übernehmen?

Die Frage der Moderation ist Bestandteil des Pitchverfahrens.

Ist entschieden, wie lang das deutsche Finale dauern wird und mit welchem Verfahren im Detail unser Song für Lissabon ausgesucht wird?

Das werden wir – gemeinsam mit unseren Partnern von digame mobile und Simon-Kucher & Partners – mit den Produktionsfirmen während des Pitches besprechen. Wir haben eine Idee, sind aber offen für schlaue Konzepte.

Werden sowohl der Europa-Panel als auch die internationale Jury als auch das TV-Publikum (per Televoting) in die Songauswahl einbezogen und mit welcher Dramaturgie und Stimmenanteilen wird dies geschehen?

Der Auswahlprozess der Songs findet zwischen Kandidaten und Kreativen, also Komponisten, Produzenten, etc statt. Der NDR ist dabei, entscheidet aber nicht. Im deutschen Vorentscheid werden Kandidaten, ihre Songs und die Performance zur Auswahl stehen. Nach jetzigem Planungsstand hat jeder Act einen Song.

Wie wird das deutsche Finale heißen? Gibt es einen Grund, warum der Titel bislang noch nicht veröffentlicht wurde?

Ja, weil wir alles in Frage gestellt haben, auch den Titel.

Viele ESC-Begeisterte äußern die Befürchtung, dass beim jetzigen Verfahren der Auswahl der Songs keine ausreichende Priorität eingeräumt wird. Können Sie diese Bedenken zerstreuen?

Ich verstehe, wenn eine erste Pressemitteilung nicht alle Fragen beantwortet, aber die Sendung aus Lissabon heißt Song Contest, und wir wissen, dass Interpret, Song und Performance eine Einheit sind. In unserem neuen Verfahren versuchen wir, Künstler und Komponisten bzw. Produzenten auf eine vielleicht intensivere Weise kreativ zusammenzubringen, als in der Vergangenheit, wo der Titel meist von Anfang an unumstößlich feststand.

Im ersten Schritt suchen wir tolle Künstler. So ähnlich war es ja auch im Jahr 2010, als Lena die Menschen zunächst mit ihrer Persönlichkeit, ihrer Ausstrahlung und ihrer besonderen Art der Interpretation von Musik begeistert hat und wir dann den passenden Song für sie gefunden haben. Wenn wir unsere fünf Finalisten kennen, ist es viel einfacher, auf diese Künstler zugeschnittene Songs zu finden, bei Singer-Songwritern vermutlich sogar die eigenen. Im Vorentscheid treten dann wahrscheinlich fünf völlig unterschiedliche Kandidaten mit ganz individuellen Songs gegeneinander an.

Haben auch Songs in deutscher Sprache eine Chance, im deutschen Finale dabeizusein?

Ja.

Wer definiert die „musikalischen Genres“ (Presseinfo), die in der Liveshow vorkommen sollen?

Wir werden den Kreativen Ergebnisse der erwähnten Analysen vorstellen – damit wollen wir Faktoren benennen, die bei der Songauswahl zu bedenken schlau sein könnte. Das klingt aber technischer, als es vielleicht ist. Lassen Sie mich ein Beispiel geben: es ist sicherlich schwieriger, beim ESC-Publikum und den Jurys nachhaltigen Eindruck zu hinterlassen, wenn man nach 12 Uptempo-Mainstream Pop-Songs mit dem dreizehnten punkten möchte. Vielleicht wird der Mutige belohnt, der mit einer lässigen Reggae-Nummer oder einem tollen Country-Folk-Song positiv aus dem Rahmen fällt, so wie beispielsweise die Common Linnets 2014.

Sie wollen für jeden Teilnehmer der Liveshow ein „authentisches, besonderes Lied“ (Presseinfo) suchen. Welches Entscheidungs- oder Mitspracherecht haben die Künstler selbst und wer verantwortet diese Suche? Was verbirgt sich hinter dem Begriff „authentisch“ konkret?

Niemand wird einem Künstler vorschreiben, was er singen möchte – trotzdem kann es mitunter klug sein, auf einen Rat zu hören. Authentisch meint, dass wir bei der Studioarbeit ausprobieren wollen, was jemand stimmlich, in der Performance, mit seiner Persönlichkeit am besten und am glaubwürdigsten kann.

Wie ist der der Songsuche nachgelagerte Prozess angelegt, für jeden Finalisten den dazu passenden Auftritt zu entwickeln? Wird zum Beispiel wieder Marvin Dietmann Bestandteil dieses Teams sein. bzw. wer wird „in charge“ sein?

Wir werden ua mit den Kollegen arbeiten, die auch für Bühne und Licht in Lissabon verantwortlich sein werden. Über die anderen Namen werden wir mit den Teilnehmern am Vorentscheid sprechen, wenn diese vom Europapanel und der Jury ausgewählt wurden.

Ist es richtig, dass die internationale Jury erstmals bei der Auswahl von 5 aus 20 für die Liveshow involviert wird? Und wird die internationale Jury auch Stimmrechte in der Liveshow haben?

Zweimal ja.

Wo wird die Liveshow stattfinden und wann wird der Termin bekanntgegeben? Wird es die Möglichkeit geben, Tickets für die Liveshow zu erwerben?

Ort und Sendetag geben wir später bekannt, und ja, es wird Eintrittskarten für die Sendung geben.

Der ESC wird in Europa länderspezifisch wahrgenommen, aber die Einschaltquoten sind fast überall in Europa gut. Woran – glauben Sie – liegt das?

Weil der ESC zum Jahr gehört wie Weihnachten, Ostern und die großen Ferien; weil an einem Abend Europa und Australien vor dem Bildschirm zusammenkommen, wie bei Olympischen Spielen oder beim Endspiel einer Fußball-WM.

Und glauben Sie, dass der ESC in einem auseinanderdriftenden Europa eine gegenläufige verbindende Funktion haben kann?

Für diesen einen Abend auf jeden Fall – die politischen Probleme kann der ESC nicht lösen, aber er kann Menschen eine Stimme geben. Denken Sie nur daran, aus welchen Ländern Conchita 12 Punkte im Televoting bekam – nicht alle dieser Länder sind oder waren für Toleranz der LGBT-Community gegenüber bekannt. Aber dennoch: 12 Punkte im Televoting aus Russland, zum Beispiel…

In Deutschland schauen auch viele bei uns lebende Europäer aus anderen Nationen zu. Wie glauben Sie ist beispielsweise die Chance, dass auch die Türkei wieder beim ESC dabei ist?

Derzeit? Unrealistisch.

Rechnen Sie damit, dass Russland nach dem Rückzug 2017 in 2018 zum ESC zurückkehrt?

Ja.

Deutschland ist einer der größten Einschaltquoten- und Reichweitenlieferanten für den ESC in Europa, landete aber in den letzten fünf Jahren weit hinten im Finale. Welche Platzierungen streben Sie für Lissabon an?

Top Ten.

Hans Hoff schreibt in der SZ, dass das neue Auswahlsystem den Charme habe, das „wenn es schief geht, ganz viele schuld“ sind. Was antworten Sie Herrn Hoff und wo sehen Sie die Veranwortung, ein gutes ESC Ergebnis zu erreichen?

Herr Hoff schreibt ja nicht, damit ich seine Artikel beantworte. Aber unser Interview macht doch hoffentlich deutlich, dass wir die Herausforderung ESC ernst nehmen.

Carola Conze wird in 2018 nicht erneut Head of Deleation Germany sein. Wann wird der neue HoD bekanntgegeben bzw. können Sie schon sagen, wer diese Aufgabe übernehmen wird?

Carola war eine spitzenmäßige HoD, und hat aus privaten Gründen nicht weitermachen können. Neuer Head of Delegation ist Christoph Pellander, Redakteur in der Abteilung Film, Familie, Serie beim NDR und verantwortlich für so unterschiedliche Projekte wie den „Tatortreiniger“, den 1000. Tatort „Taxi nach Leipzig“ und „Jennifer – Sehnsucht nach was Besseres“. Christoph Pellander ist dem ESC seit vielen Jahren verbunden.

Sie haben angekündigt, den angekündigten „Neuanfang“ auf einer Roadshow auch mit den Fans persönlich zu diskutieren. Wie wird diese Roadshow konkret aussehen und gibt es schon Termine?

Wir sind in der letzten Feinabstimmung in Sachen Termine; Berlin, Frankfurt am Main, Hamburg und München haben wir uns nach Rücksprache mit dem Clubpräsidenten des EC Germany vorgenommen. Wir werden etwas zeigen, das Team vorstellen, unsere Ideen erklären und Fragen beantworten – mir geht es um einen offenen Austausch, der vielleicht informativer, aber auch etwas zivilisierter ist als das, was in manchen anonymen Kommentaren in asozialen Netzwerken artikuliert wird…

Werden Sie auch auf den Pre-Season-ESC-Clubtreffen vom EC Germany im November in Köln und von OGAE Germany im Januar in München dabei sein können?

Für Köln hat mich eine Einladung erreicht und ich hatte vor längerer Zeit gerne zugesagt.

Ganz zum Schluss eine persönliche Frage. Sie haben den überaus erfolgreichen ESC 2011 in Düsseldorf ausgerichtet. Welches ist Ihre nachhaltigste Erinnerung an dieses Jahr jenseits des Erfolgs von Lena?

Die Geburt meines Sohnes.

Wir danken Ihnen für das Interview.

Dieses Interview wurde schriftlich geführt.

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39 Kommentare Kommentar schreiben

  1. Little Imp

    29.10.2017 | 11:50

    „Weil es bedeutet, dass wir das Europa-Panel aus Deutschland besetzen können“
    .
    Äh ja… es dann aber „Europa“ zu nennen, ist allerdings etwas unglücklich, wenn nicht sogar irreführend…
    .
    „Ich möchte weg davon, dass Plattenfirmen den Auftritt im Fernsehen als Promo-Plattform in Deutschland nutzen und nicht zuerst an den ESC denken.“
    .
    Sehr gut! Hoffentlich gelingt das!
    .
    Ansonsten macht dieses Interview schon etwas mehr Hoffnung als die ersten Ankündigungen. Allerdings bleibt dennoch ein wenig der Beigeschmack von „sterilem ESC-Labor“ und „Retorte“. Ich habe die Befürchtung, dass man im Versuch zu perfekt sein zu wollen, wieder genau das Gegenteil erreicht. Aber ich bleibe gespannt.

  2. DerKai

    29.10.2017 | 12:00

    Das klingt für mich dann doch interessant und vielversprechend. Und der NDR scheint ja tatsächlich zugehört zu haben. Ich gebe dem Konzept seine faire Chance und lasse mich – hoffentlich positiv – überraschen.

  3. Saphira

    29.10.2017 | 12:13

    Es klingt auf jeden Fall besser als in der Pressemitteilung. Trotzdem frage ich mich, wie man eine Sendung mit fünf Songs füllen möchte. Eine ewig lange Vorstellung ist sinnfrei, die gibt es beim ESC auch nicht. Ein zusätzlicher anderer Song ist sinnfrei, weil dann die Entscheidung nichts mit dem ESC zu tun hat. Und das sinnfreieste überhaupt sind mehrere Runden, weil dann am Ende wieder der durchschnittlichste von den angetretenen Künstlern überbleibt. Da bringt all die gewichtete Vorauswahl gar nichts. Ja, Ich habe gelesen, dass das Format noch nicht feststeht … aber was bitte hat man denn ansonsten großartig an Möglichkeiten eine solche Sendung zu füllen? Sie wird ja mit Sicherheit nicht nur 60min gehen.

  4. kaspar

    29.10.2017 | 12:16

    @Little Imp: Ich glaube, dass, was die Sterilität anbelangt, die Schweden nicht großartig anders sind. Ein klein wenig – mit dem Panel zum Beispiel – erinnert mich das Konzept durchaus an die Vorbereitungen für das Melodifestivalen. Und wie es letztlich heißt – sei’s drum. Zwar habe ich immer noch nicht ganz verstanden, wie die Mitglieder des Panels rekrutiert werden, aber ich finde ein vollständig deutsches Panel besser, als sich darauf zu versteifen, aus jedem EBU-Land je zwei Voter zu suchen; die Frage ist es ja auch, wie wichtig es einem Moldawier oder einer Irin ist, dass Deutschland einen tollen ESC-Beitrag ins Rennen schickt. Auf jeden Fall haben mich die Ausführungen von Herrn Schreiber durchaus überzeugt. Ob das mit den Top Ten klappt, wird man sehen, das ist ja auch immer konkurrenzabhängig und Deutschland hat nunmal nicht die große Diaspora, die egal bei welchem Lied für einen Bodensatz an Punkten sorgt. Aber die Zielsetzung halte ich für richtig und ich hoffe, dass Deutschland ein starkes Vorentscheidfeld aufbietet. Und die steigende Transparenz ist das nächste richtige Zeichen für mich.

  5. kaspar

    29.10.2017 | 12:21

    @Saphira: Das habe ich mich auch gefragt! Lassen wir uns überraschen… Aber in anderen Ländern nehmen auch nicht viel mehr Teilnehmer teil und zum Beispiel Island hat 2016 mit sechs Songs über 160 Minuten gebraucht. Selbst wenn du da die Werbung abziehst, bleiben noch mehr als zwei Stunden. Ich hoffe auf ein oder mehrere Intervallacts mit Eurovisionsbezug, nette Interviews mit den Kandidaten und vielleicht mal neue Witze von BSB.

  6. Festivalknüller

    29.10.2017 | 12:42

    Da werden ja ganz schön viele Leute aus den verschiedensten Bereichen im Auswahlverfahren involviert sein. Hoffentlich verlieren die nicht das große Ganze aus den Augen, konzentrieren sich automatisch auf bereits bekannte Bewerber und übersehen andere.

  7. togravus

    29.10.2017 | 13:46

    Viel Glück!

  8. togravus

    29.10.2017 | 14:07

    Der Zusammenhang zwischen den deutschen Televotingergebnissen beim ESC und dem Europa Panel leuchtet mir überhaupt nicht ein. Nach dieser Logik hätten die deutschen Fernsehzuschauer ja auch bei den Vorentscheiden die beste Wahl treffen müssen, was meiner Meinung nach seit 2013 nicht mehr vorkam. 2017 hatten wir alledings gar keine Wahl. Da habe ich nicht einmal mitgestimmt, weil mir alls Vorschläge ähnlich peinlich erschienen.

  9. Matty

    29.10.2017 | 14:09

    Das Interview war sehr aufschlußreich und ich freue mich schon auf den Vorentscheid!

  10. Little Imp

    29.10.2017 | 14:50

    @ kaspar

    Was Schweden angeht, stimme ich mit dir überein. Und muss eingestehen, dass da auch so langsam Übersättigung von meiner Seite aus eintritt. Der Erfolg gibt ihnen bisher allerdings noch Recht.

  11. Festivalknüller

    29.10.2017 | 14:55

    @togravus
    Ich verstehe das so , dass mit Panel und Jury die Auswahl der Acts ESC-kompatibler wird und somit auch das Wahlverhalten der Televoter bei der deutschen VE.
    Wobei ich der Meinung bin, dass man das internationale Element nicht einfach so herbeikonstruieren kann.

  12. 4porcelli

    29.10.2017 | 14:59

    @togravus – die Erklärung, warum das europäische Panel in Wirklichkeit deutsch sein kann ist vermutlich eine vorab-Rechtfertigung für „meine Tochter studiert ‚Medienwissenschaften‘ und ihr Freund ist ‚Grieche'“, von daher sind sie hervorrgaendfür das Panel geeignet.“

  13. cars10

    29.10.2017 | 15:23

    Die eigentlich wichtigste Frage wurde leider nicht gestellt: Wenn 20 Künstler 20 Lieder singen (und man diesen ganzen Aufriss macht), warum werden dann nicht 6-9 qualitativ gute in der TV-Show sein? Verpasste Chance. Fünf ist ein bisschen wie Strohhalmziehen, also eher ein gesteuerter Zufall.

  14. Mariposa

    29.10.2017 | 16:48

    Nun gut, ich mag den Typen nach wie vor nicht – aber vielleicht gibt es in seinem Team ja doch jemanden, der/die ein bißchen Gespür und Ahnung hat. Zumindest scheint es kein Castingkonzept wie dieses Jahr mehr zu sein. Immerhin…..

  15. biobanane (210)

    29.10.2017 | 16:48

    @cars10 Weil das Interesse in Deutschland hierfür nicht vorhanden ist. Und eine Produktion ist nicht billig, auch wenn sie nur auf einem digitalen Kanal ausgestrahlt wird.

    Ich denke der NDR hat unsere Kritik gehört und sich Einiges vorgenommen, zumindest ist es ein wirklich offenes System, hoffen wir, dass die Entscheider diese Offenheit auch weiter geben. Vielleicht bewährt sich ja das Eine oder Andere sodass man darauf nächstes Jahr aufbauen kann und dann nicht nur die Entscheidungen dokumentiert werden sondern auch beeinflussen kann.
    Wichtig finde ich den Punkt, dass der NDR auch an Künstler herantritt und nicht nur abwartet was kommt.

  16. Tobiz

    29.10.2017 | 17:29

    Beruhigend, dass die Frage nach der Anzahl der Sendungen noch nicht geklärt zu sein scheint.

  17. Kjetil

    29.10.2017 | 18:11

    Das Interview klingt tatsächlich vielversprechender als die Pressemitteilung. Ich hoffe, dass es maximal zwei Votingrunden gibt (wobei die zweite Runde ein Superfinale mit hoffentlich drei statt zwei Teilnehmern wäre), wobei das bei nur fübf Songs eher unwahrscheinlich ist, da die Sendezeit irgendwie gefüllt werden muss. Im Großen und Ganzen stimmen seine Antworten mich aber schon relativ optimistisch. Den Künstlern die Möglichkeit zu geben, mit selbstgeschriebenen Liedern anzutreten ist eine sehr gute Entscheidung und auch für die Authentizität enorm wichtig.

  18. Wondergirl

    29.10.2017 | 19:21

    Oh, jemand hat gelernt, dass man doch nicht versuchen sollte, allen zu gefallen: „dass außergewöhnliche Künstler größere Chancen haben, weiterzukommen, als guter Durchschnitt“.
    Eigentlich würde diese Erkenntnis vollkommen ausreichen, um ohne diesen riesigen Aufwand (200 Kandidaten mit produzierten Filmschnippseln in der ersten Runde) einen interessanten und spannenden „herkömmlichen“ Vorentscheid zu produzieren.

  19. Ruhrpottler

    29.10.2017 | 20:09

    Super Herr Schreiber! ;-)
    Also alles klingt toll und endlich werden die Wünsche erfüllt. Vielleicht geht es nun wieder steil berg auf mit uns? Ich würde mir wünschen, dass es drei Shows gibt mit allen 20 Kandidaten+20 Songs in drei Sendungen. In zwei Halbfinalen kommen je nur 3 weiter und im Finale treten dann sechs Kandidaten um den ESC-Ticket an. In allen drei Shows wiegen dann die Stimmen je zu einem Drittel: Panel+Jury+Zuschauer.
    Und falls es nicht klappt, dann kann man ja Schritt für Schritt dieses Konzept immer verbessern. Sometimes it’s wrong before it’s right.

  20. kaspar

    29.10.2017 | 21:29

    @Ruhrpottler: That’s what you call a perfect Vorentscheid :D

  21. Christo

    29.10.2017 | 21:36

    Worte wurden auch in der Vergangenheit viele gemacht, von Analysen war nach jeder Pleite die Rede und von dieser vielbeschworenen, anzustrebenden Einheit aus Interpret, Song und Performance. Das Ende vom Liede war aber immer nur heiße Luft und deswegen keine Vorschusslorbeeren von mir. Ich traue auch dieser Entscheidervielfalt nicht über den Weg, und niemandem, der gern von SEINEM Team unter IHM redet. Seine eigenen Ansichten in Frage zu stellen ist seit eh und je die schwerste Übung von allen. Ob man dazugelernt hat, der Fuß endlich von der Bremse kommt oder ob der Abwärtstrend weitergeht, das wird die Zukunft zeigen.

  22. Ruhrpottler

    29.10.2017 | 22:29

    @kaspar – hahaha

    @Christo – immerhin wird jetzt die Vor-Phase nicht nur von den NDR-,,Experten“ alleine durchgeführt. 125 unabhängige Personen ist schon mal ein Anfang für die Vorauswahl.

  23. escfan05

    30.10.2017 | 06:13

    Es keimt ein wenig Hoffnung auf. Auch Bands haben die Möglichkeit teilzunehmen. Es werden auch Sänger/Künstler mit Ecken und Kanten genommen. Songs in Deutsch werden nicht ausgeschlossen. Ralf Siegel hat gedroht auch wieder ein Song einzureichen. Naja. Es bewegt sich was. Auch positiv, das er den Fans das Konzept noch mal ausführlich erklären will. Viel zu verlieren haben wir nicht und schlechter als die letzten 3 Jahre, kann es ja auch kaum werden.

  24. escfan05

    30.10.2017 | 09:58

    Noch was zur Ergänzung: Ich bin überrascht, wie wenig, bis auf das grundsätzliche Konzept, zur Zeit feststeht. Noch nicht mal der genaue Termin für das VE-Finale steht fest. Erstaunlich.

  25. sunny42

    30.10.2017 | 10:48

    Lassen wir uns überraschen ,man bemüht sich , aber das schon seit 3 Jahren , leider hat es oft am Lied und der Bühnenshow gelegen .
    Schlimmer kann es kaum noch werden obwohl der letzte Platz wieder ein Rückschritt wäre.

  26. flo

    30.10.2017 | 11:04

    Immerhin ein gutes gibt es zu vermerken: Den Kandidaten wird nicht mehr ein Song aufs Auge gedrückt, den sie dann in ihrer Fassung einspielen müssen und uns bleiben x-verschiedene Versionen von einem Song erspart…

  27. Frederic

    30.10.2017 | 11:47

    Gelungenes Interview, das viel Hoffnung macht, wenn auch hauptsächlich dadurch, dass noch so vieles offen scheint (Anzahl der Sendungen, überhaupt die Ausrichtung der Show samt Moderation, Entscheider bei der Songauswahl). Stimmt mich fürs erste auch ein wenig vorfreudig.

  28. Thomas Mayer

    30.10.2017 | 12:49

    Allen 20 einen Song geben, zusätzlich 2 Halbfinale ausrichten und gut ist

    Wieso beißt man sich so auf diese 5 finalen Kandidaten fest? Ich empfinde 5 als viel zu wenig und so wird das auch nur wieder eine sich nahezu endlos ziehende TV Show mit schlechten Quoten
    Wieso nicht allen 20 einen Song geben, 2 Halbfinale in einem Studio ausrichten (von mir aus auf einem Spartensender) und dann ein Finale mit 8-10 Kandidaten in einer größeren Halle an einem Samstag (!) Abend?

  29. okay

    30.10.2017 | 13:08

    Klingt alles sehr vielversprechend, ich hoffe aber auch, dass man vielleicht ein paar mehr als 5 Kandidaten den Zuschauern im Fernsehen dann zur Wahl stellt. Ansonsten wirklich Daumen nach oben, das könnte diesmal was werden, wobei natürlich alles mit den Kandidaten und deren Songs steht und fällt, aber der Anfang ist gemacht!

  30. kaspar

    30.10.2017 | 17:30

    Ach Leute… Hört doch bitte auf, immer für den Samstagabend als Ausstralungstermin zu plädieren. Ich sehe schon die weinerlichen Kommentare, sollte dies geschehen und der deutsche Vorentscheid kollidiert mit dem Mello oder dem Eesti Laul… Freut euch doch lieber über den exklusiven Termin. Ganz davon abgesehen, glaube ich, dass bei einer Konkurrenz von DSDS/das Supertalent/Schlag den Star die jüngere Generation noch weniger zuschauerfrudig wäre als wenn parallel „Bares für Rares“ und „Alarm für Cobra 11“ laufen.

  31. kaspar

    30.10.2017 | 17:31

    Da hat meine Tastatur wohl ein „e“ verschluckt :D

  32. Little Imp

    30.10.2017 | 18:31

    @ kaspar

    Und ein „h“. ;-)

  33. Thomas Mayer

    30.10.2017 | 21:38

    @kaspar

    In den letzten Jahren war es vor allem Germany‘s next Topmodel und Fußball Europa League… weiß nicht, ob das wirklich so optimal ist
    Und ob da jetzt Eesti Laul oder Melodifestivalen läuft ist völlig irrelevant

  34. Frederic

    30.10.2017 | 23:18

    Die Konkurenz wäre also am Donnerstag neben GNTM evtl noch Sanremo und am Samstag neben DSDS und dem Mello mutmaßlich noch ein paar weitere Vorentscheide, aber momentan erscheint mir dann doch so Einiges wichtiger als der Wochentag (Schreiber hat immerhin in Aussicht gestellt, dass es vielleicht sogar mehrere Sendungen gibt) …
    Da heißt es abwarten.

  35. kaspar

    31.10.2017 | 03:50

    @Little Imp: Oh ja, du hast natürlich recht. Ich sollte wohl mal aufmerksamer Korrektur lesen :/ Schreibe noch nicht so lange mit zehn Fingern.
    @Thomas Mayer: Das ist irrelevant für den deutschen nicht ESC fanatischen Zuschauer, da gebe ich dir völlig recht. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass es zwischen Donnerstag und Samstag einen gewaltigen Unterschied gibt, was die Zuschauerschaft anbelangt (ich bin mir ziemlich sicher, dass wir nicht einen Punkt mehr bekommen hätten in den vergangenen Jahren, wenn wir samstags ausgestrahlt hätten!). Und deshalb denke ich in vorderster Front an diejenigen, die den VE unabhängig vom Ausstrahlungstermin schauen, und die werden sich letztlich lieber den Samstag für andere VEs freihalten möchten. Klar, San Remo ist an einem Donnerstag; aber zum einen ist die Wahrscheinlichkeit auf genau diesen Donnerstag vergleichsweise gering und zum anderen endet der deutsche Vorentscheid ja weit vor San Remo… Und das, obwohl die Entscheidung am Donnerstag in Italien noch gar nicht gefällt wird. Kurzum: Was ich zum Ausdruck bringen wollte, hat @Frederic nochmal unterstrichen – dass nämlich der Wochentag der Auswahl in etwa dieselbe Relevanz haben dürfte wie die Brille von Thomas Schreiber. Von daher: Über die wirklich relevanten Dinge diskutieren und aus diesen Diskussionsergebnissen kluge Schlüsse ziehen.

  36. escfan05

    31.10.2017 | 06:26

    Noch eine Bitte: Ich bitte darum, lieber Herr Schreiber, das die Umsetzung der VE etwas liebevoller daherkommt. Verzichten sie auf eine Band, die Musik sollte wie beim ESC vom Band kommen. Auch die VE ist eine Show, die für den Zuschauer unterhaltsam sein sollte. Das heißt nicht kleckern, sondern klotzen. Wenn nötig, müssen die Auftritte gut inszeniert werden, wenn nötig mit Tänzern. Und bitte macht mehr Werbung für den Vorentscheid. Man muss sich nicht wundern, wenn die VE kaum Quote hat, wenn man selbst kaum Werbung dafür macht. Ich finde man sollte sich nicht so auf die Zahl 5 versteifen. 10 Kandidaten sollten es schon sein, mit 10 verschiedenen Songs.

  37. Matty

    02.11.2017 | 08:46

    Es gibt eine gute und eine schlechte Nachricht! Zuerst die gute: Norwegen hat seinen Termin für den Norsk Melodi Grand Prix bekanntgegeben und ist damit schneller als Deutschland. Nun die schlechte: er findet am gleichen Tag wie das Finale des Melodifestivalen, und zwar am 10. März 2018 statt. Wenn alles klappt, dann werden wir in Oslo nur noch die Siegerehrung mit dem Vortrag des Gewinnertitels mitbekommen!

  38. Paule

    02.11.2017 | 13:33

    Ich glaube nach wie vor, dass das Phänomen „Lena“ in Deutschland auch nachhaltigen Schaden hinterlassen hat. Es ist nicht möglich, mit aller Gewalt nach einer solchen Person zu suchen, die ein derartiges Charisma hat – das war einfach ein glücklicher Zufall. Charisma lässt sich nicht casten.

  39. vandyke

    02.11.2017 | 14:27

    @Paule Was damals schon klar war, für solche Anmerkungen bist du dann verprügelt worden. Der eine oder andere hat das glaub ich bis heute nicht begriffen und trägt das Phänomen „Lena“ als Grund vor sich her, in allen Winkeln Deutschlans nach Ersatz zu suchen. Ist schon scheiße wenn einem sonst nichts einfällt.

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