Niederlande

Halber Common Linnet für Holland: Waylon macht es 2018 solo

Der niederländische Sender AVROTROS hat bestätigt, was zuletzt schon kolportiert wurde: Der 37-jährige Waylon, der bereits 2014 für unsere Nachbarn beim Eurovision Song Contest antrat, wird das Land 2018 in Lissabon vertreten. Allerdings ohne seine Partnerin. Welchen Song er dort vortragen wird, entscheidet sich erst im nächsten Jahr.

Es war der Überraschungshit des ESC-Jahrgangs 2014: The Common Linnets holten mit „Calm After the Storm“ im Finale den zweiten Platz und damit die beste Platzierung des Landes seit 1975. Wäre Conchita nicht gewesen… Außerdem wurde das Lied der meistgespielte ESC-Beitrag des Jahres – zumindest bei deutschen Radiosendern. Dort ist er auch heute noch regelmäßig im Einsatz.

YouTube Preview ImageThe Common Linnets – Calm After the Storm

Was damals im Duo mit Ilse DeLange hervorragend funktionierte, will Waylon nun allein schaffen. Der Künstler, der eigentlich Willem Bijkerk heißt, hatte 2008 bei Holland’s Got Talent seinen Durchbruch. Seine erste Single, die wie sein erstes Album „Wicked Way“ hieß, erreichte in den Niederlanden eine Top10-Platzierung. Weitere Veröffentlichungen folgten.

Mittlerweile hatte Waylon das Castingshow-Format gewechselt und war als Coach bei The Voice of Holland zu sehen. Musikalisch ist er im Bereich Country und ähnlichen Richtungen wie Bluegrass und Folk verankert. Er ist geschieden und Vater eines Sohnes.

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22 Kommentare Kommentar schreiben

  1. Jorge

    09.11.2017 | 13:12

    Hat Waylon auch einen Erzfeind, der es so interessant macht wie zwischen IlseDeLange & Anouk? ;-)

  2. BennyBenny

    09.11.2017 | 13:19

    Ist Ilse nicht auch die Erzfeindin von Waylon?

  3. togravus

    09.11.2017 | 13:33

    Noch ’n Qualitätsact. Langsam bekomme ich Angst, dass 2018 ein vollkommen unsinnfreier Jahrgang wird.

  4. Festivalknüller

    09.11.2017 | 13:35

    Waylon wird solo ganz schön abliefern müssen, wenn er den Erfolg von den Common Linnets wiederholen möchte. Nur im Doppelpack waren sie in meinen Augen erfolgreich. Schade, dass die Zusammenarbeit so schnell auseinander brach.

  5. Calv

    09.11.2017 | 13:39

    Ich dachte Anouk und Trijntje wären aneinander geraten?

    Ansonsten eine recht spannende Entscheidung. Seine Musikrichtung ist zwar überhaupt nicht meins, aber mehr Genres geben der Veranstaltung noch mehr Charakter. Ob er sich allerdings damit ein Gefallen tut ist fraglich, denn sein Ergebnis wird er kaum bessern oder bestätigen können. So haben wir , zumindest in unseren Kreise schon zwei doch namenhafte Teilnehmer. Das könnte ein sehr interessantes Jahr werden.

  6. Little Imp

    09.11.2017 | 13:46

    „Halber Common Linnet für Holland“
    .
    Eigentlich ein ganzer. Immerhin hießen die damals schon „Common Linnets“, also Mehrzahl. Oder schwingt da bereits eine Wertung mit? Ist Waylon im Gegensatz zu Ilse nur eine halbe Portion? ;-)

  7. Douze Points

    09.11.2017 | 13:50

    @Little Imp: haha, ja, da hast Du recht. Ich lasse es als aber mal so stehen :-)

  8. Cédric Merino

    09.11.2017 | 13:57

    ...

    Was soll diese sich abzeichnende Tendenz zu internen Vorauswahlen? Gefällt mir – unabhängig vom Act – überhaupt nicht…

  9. deutscheland

    09.11.2017 | 14:01

    Meine Erwartungen an den ESC 2018 werden immer höher. Mal sehen, was er so abliefern wird. Diesmal wird ihm Conchita Wurst nicht im Weg stehen und der 2. Platz ist ja bekanntlich auch schon vergeben. ;-)
    Den Erfolg von 2014 zu wiederholen ist schwer, aber die Holländer scheinen ja mittlerweile ihre dunklen ESC-Zeiten hinter sich gelassen zu haben. Ich bin gespannt!

  10. Jorge

    09.11.2017 | 14:10

    Das tolle ist: Jetzt habt ihr alle so hohe Erwartungen, glaubt an einen Song mit tiefe und Qualität – aber so eine Erwartungen kann locker gerissen werden. Ich hoffe, er bingt nicht eine weitere ruhige Slomo-Folk-Nummer, sondern rotzt was Derbes hin.

  11. Trakol

    09.11.2017 | 14:40

    @deutscheland ich glaube aber, der Erfolg von 2014 war auch Ilse zu verdanken, Da hat das Gesamtpaket gestimmt. Ob er solo erfolgreich ist? Wir werden es in einem halben Jahr sehen…

  12. escfan05

    09.11.2017 | 15:06

    Nein, nicht schon wieder Countrymusik für Holland. Haben denn die keine anderen Genres?

  13. Cal X

    09.11.2017 | 15:20

    Na ja, escfan05, dass man von dir eigentlich auch nur die gleichen (in deinem Fall dauermotzigen) Töne hört, hält man dir auch nicht andauernd vor.
    .
    Was soll man sagen, die Delegation hat ihren bekannten Namen gefunden. Und anders als O’G3NE wird sich Waylon nicht so sehr querstellen und Papas Song durchboxen, sondern in der Songauswahl vom Publikum her denken. Der weiß ganz genau, wie eine gute Show aussehen muss.

  14. Frederic

    09.11.2017 | 15:40

    Scheint ja wenigstens mit allen Casting-Wassern gewaschen zu sein (gruß an Aufrechtgehn;). Da wird er wissen, dass er für more of the same mit halber Besetzung auch einem doppelt so guten Song braucht um nochmal so gut abzuschneiden. Und ohne zu wissen, was der Mann solo so macht, tippe ich mal, dass es eher in eine andere Richtung gehen wird als Common Linnets.

  15. Frederic

    09.11.2017 | 16:28

    @Cédric Merino

    Da Finnland bisher als einziges Land von seinem öffentlichen Vorentscheid abrückt (immerhin kann dort noch der Song gewählt werden), zeichnet sich doch dank San Marino, Armenien, Serbien, Montenegro, Zypern und mit Abstrichen auch Griechenland eine sehr deutliche Tendenz zu öffentlichen Vorentscheiden ab.

  16. 4porcelli

    09.11.2017 | 17:25

    Ist Country ein beliebtes Genre in Holland? Mir ist es vor Ort nie groß aufgefallen, aber das ist nach Common Linnets und Douwe Bob der 3. Beitrag aus dieser Ecke in den letzten Jahren, weiß da jemand mehr?

  17. Jorge

    09.11.2017 | 17:40

    @4porcelli: Plus die Nscho-Tschi-Award-Gewinnerin Joan Franka ..

  18. Jorge

    09.11.2017 | 17:44

    @Little Imp: Vielleicht nennt sich Waylon beim ESC ja auch „Single Linnet“, wenn der Künstlername noch frei ist .. ;-)

  19. Usain

    09.11.2017 | 18:07

    @4porcelli, Ja, das ist es. Es gibt z.B. einige Country-Künstler aus den USA, die regelmäßig in NL auftreten, aber so gut wie nie nach D kommen.

  20. Usain

    09.11.2017 | 18:09

    Übrigens z.B. die von mir sehr geschätzte Gretchen Peters ist eine davon…

  21. Frederic

    09.11.2017 | 18:12

    Hinsichtlich des Genres ist das letzte Wort ja definitiv noch nicht gesprochen:
    https://www.youtube.com/watch?v=NFGCsT-YsGA
    Ist vom 2016er Album, das ein fröhlicher Stil-Bastard zu sein scheint.

  22. Matty

    10.11.2017 | 15:25

    Eine Direktnominierung, mit der keiner gerechnet hat.

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