Israel

Imri vertritt Israel mit „I Feel Alive“ in Kiew

Imri Ziv

Als Sieger von HaKokhav HaBa, der Castingshow von Channel 2, stand Imri Ziv ja bereits fest – und als solcher auch, dass er Israel beim Eurovision Song Contest 2017 vertreten wird. Jetzt wurde sein komplettes Lied im Netz entdeckt – auch hier wieder ein paar Stunden zu früh.

UPDATE: Am Abend wurde das offizielle Video zu „I Feel Alive“ vorgestellt.

Wie schon bei „Running On Air“, dem österreichischen Beitrag, und beim belgischen Song „City Lights“ sickerte auch „I Feel Alive“ ein paar Stunden früher durch als eigentlich geplant. Denn angesetzt war die Premiere für 20 Uhr MESZ im israelischen Fernsehen. In heutigen Zeiten klappen solche auf eine feste Uhrzeit festgelegte Songveröffentlichungen offensichtlich immer weniger.

Jedenfalls gibt es Imris Lied schon zu hören. Ein kurzer Schnipsel kursierte ohnehin schon seit ein paar Tagen im Netz – offensichtlich vom Videodreh für den Song. Der Schnipsel ist hier zu sehen. Da merkte man schon, wohin die Reise musikalisch geht.

YouTube Preview ImageImri Ziv – I Feel Alive

„I Feel Alive“ ist eine tanzbare Popnummer, die auch ein wenig orientalisches Flair verströmt (vor allem im instrumentalen Mittelteil), aber erheblich weniger als „Golden Boy“ vor zwei Jahren. Genau deshalb wird das Lied aber auch ein bisschen fade, es klingt halt nach 08/15-Pop von der Stange, und vom Sound her auch nicht ganz up to date.

RAK_1953_Imri

ESC-Erfahrung hat Imri Ziv schon, denn er war sowohl bei Nadav Guedj („Golden Boy“) als auch bei Hovi Star („Made of Stars“) im Chor. Die beiden Autoren von „I Feel Alive“ – Dolev Ram und Penn Hazut – sind dagegen, soweit ich das sehen kann, im ESC-Zirkus bisher nicht aktiv aufgefallen.

Imri Ziv Israel 2017

 

Der israelische ESC-Beitrag "I Feel Alive"

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ESC-News, Videoclips

55 Kommentare Kommentar schreiben

  1. flo

    09.03.2017 | 15:49

    Im Euroclub (wenn es denn einen gibt), wird das seine Fans finden. Ansonsten aber kein Burner… Arrangement kommt 6 Jahre zu spät und es reißt auch nicht richtig mit, wie Golden Boy z.B.

  2. Jorge

    09.03.2017 | 15:54

    Ist weit vor dem griechischen Song einzuordnen, trotz vieler Parallelen. Mir persönlich gefällt’s, obwohl es auch nicht ganz fresh in seiner Machart ist. Zielgruppe: CSD-Strassenfeste, Tel Aviv Strandpartys und Blogger DP und DJO werden es danken. Bei der Finalquali bin ich mir nicht so sicher.

  3. Jorge

    09.03.2017 | 16:00

    Eine Platzierung wie Golden Boy würde ich jedenfalls ausschliessen. Beim zweiten Hören fehlt es mir dann schon an Dynamik und klingt etwas runtergespult, ohne besonderes Gimmick.

  4. Nico

    09.03.2017 | 16:18

    Naja. 08/15 Pop trifft es schon ganz gut… Schade. Ich hätte immer noch lieber die Frau in Kiew gesehen, die konnte zumindest richtig gut singen. Meine letzte Hoffnung war, dass zumindest orientalisches Feeling aufkommt, aber das ist mir leider hier zu wenig. Wenn er umgeben von nur Balladen ist, kann es ins Finale kommen, aber ich glaub es eigentlich nicht. Ein Selbstläufer ist es sicher nicht.

  5. funtasticc

    09.03.2017 | 16:26

    08/15 – Dance Pop trifft es schon ganz gut… aber im Jahr der Balladen sticht es auf jeden Fall hervor. Ich glaub aber auch nicht an einen Final-Einzug.

  6. togravus

    09.03.2017 | 16:28

    Ist zwar nichts Besonderes, aber endlich mal was zum Tanzen. Danke Israel!

  7. flo

    09.03.2017 | 16:30

    Kommt heute dann auch endlich der deutsche Beitrag? ;)

  8. Mariposa

    09.03.2017 | 16:34

    Meine Vorposter habe ja schon alles geschrieben. Auch mir ist das zuwenig, in Hebräisch hätte es vielleicht noch ein bißchen Stil gehabt. Für mich ziemlich uninteressant, aber wenigstens nicht so billig wie das Machwerk von Herrn Kontopoulos. Sorry, ich kann dieses Genre beim ESC nicht mehr hören.

  9. manuel d.

    09.03.2017 | 16:38

    Schade… da war der Schnipsel mehr als es der ganze Song jetzt ist…
    Empfinde es ähnlich wie Jorge, ins Finale dürfte es kommen, dort aber wohl eher einen Platz von Hovi Star als von Nadal Guedj anvisieren…

  10. Bandido

    09.03.2017 | 17:11

    Ist zumindest tanzbar, schon mal ein Plus. Leider war’s das auch schon, ansonsten besticht der Song durch ziemliche Beliebigkeit. Besitzt aber wenigstens Druck und Drive und ist somit meiner Meinung nach auf keinen Fall schlechter als die zahlreichen Songs aus dem diesjährigen Midtempo-Klumpen.
    Die orientalische Bridge ist ganz nett – warum konnte man diesen Flavour nicht konsequenter durch den ganzen Song ziehen (wie bspw. bei „Golden Boy“)?

  11. Patsch

    09.03.2017 | 17:24

    Wo sind bloß die Zeiten geblieben, in denen Israel uns mit hebräischen Meisterwerken, wie Same heart, Rak bishvilo, Milim oder Hasheket shenih’ar beglückt hat? Die neue Linie von Israel gefällt mir gar nicht.

  12. Jorge

    09.03.2017 | 17:29

    @Patsch: Beglückt? Das beziehe bitte nur auf dich oder allenfalls eine eingeschworene Hardcore-Gemeinde!

  13. Kathrin

    09.03.2017 | 17:35

    Wollte es mir gerade anschauen, aber das Video auf YouTube wurde leider gesperrt :-(.

  14. togravus

    09.03.2017 | 17:42

    @ Patsch, ich liebe „Rak bishvilo“, mag „Milim“ (hatte mein Schwesterchen sogar auf dem ersten Platz … bei mir waren es manGa) und finde die anderen beiden ziemlich gruselig, auch wenn ich Meis Stimme sehr mag.
    Balladen, Rock, Pop, Electro, Ethno etc. … manchmal glaube ich, dass bei mir ein Zufallsgenerator entscheidet, was ich mag und was nicht …

  15. togravus

    09.03.2017 | 17:44

    @ Kathrin, hier:

    https://dbr.ee/8TbO

  16. Patsch

    09.03.2017 | 17:44

    Jeder hat seinen eigenen Geschmack ;) Mei und Shiri waren in den Jahren meine Nummer eins. Harel auf Platz zwei hinter Feminnem und Moran auf dem fünften oder so :D

  17. Jorge

    09.03.2017 | 17:48

    @togravus: “ manchmal glaube ich, dass bei mir ein Zufallsgenerator entscheidet, was ich mag und was nicht …“
    Ein GANZ gefährlicher Satz, den ich mal per Lesezeichen sichere. ;-)

  18. Kathrin

    09.03.2017 | 17:56

    Dankeeee @togravus <3

  19. Usain

    09.03.2017 | 18:11

    Tatsächlich ist schon das meiste richtig beschrieben hier: Auf jeden Fall ist der Beat besser als der Sound von der Reste-Rampe von Griechenland, aber das allerdings auch nur um eine Winzigkeit…
    Einzige Chance für eine gute Platzierung: Mit freiem Oberkörper auftreten.

  20. Cedric (T0mb0)

    09.03.2017 | 18:23

    Israel – mit dem UK mein Lieblingsland beim ESC – hat seit 2015 leider ziemlich nachgelassen. Ich hoffe, nächstes Jahr senden sie mal wieder was auf dem Niveau von 2013 oder 2014.

  21. Rainer1

    09.03.2017 | 18:28

    Die ve-saison2018,
    Febr. März………melodiefesivalen
    Mitte märz18..die länder stellen ihre songs per video-clip vor.
    Anfang märz18, die songs werden geleakt.

  22. biobanane

    09.03.2017 | 18:33

    Fängt ganz nett und modern an wird dann aber schnell zu einem sehr einfach gestrickten Dance-Titel. Ok sowas gibt es dieses Jahr nicht im Überfluss, das mag auch die einzige Hoffnung auf das Finale sein. Wird einer der Titel sein, die ich mir bis Mai nicht mehr anhören werde.

  23. Matty

    09.03.2017 | 18:43

    Ich finde den Song klasse und deutlich besser als die lustlos hingenudelte Nummer aus Belgien! Israel wird damit auf jeden Fall das Finale erreichen!

  24. togravus

    09.03.2017 | 18:48

    @ Jorge, dann muss ich zukünftig ja aufpassen wie ein Luchs … ;-)

  25. Usain

    09.03.2017 | 20:27

    Grad das Video geguckt, macht schon was her, der Imri… Kann mir nun doch sehr gut vorstellen, dass das auf der Bühne richtig gut zündet.

  26. Kathrin

    09.03.2017 | 21:24

    Also mir gefällts. Passt auch zu meiner derzeitigen Stimmung. Der Tänzer im Video mit dem gepunkteten Shirt, der hat doch auch bei Nadav mitgetanzt oder hab ich rotweinbedingte Halluzinationen?!
    Imri hat halt leider nicht den kindlichen (?) Charme von Nadav Guedj und der Song verströmt auch nicht die gute-Laune-Vibes von Golden Boy, von daher fürchte ich, es wird nicht reichen fürs Finale. Ich hoffe, ich täusche mich…

  27. Jorge

    09.03.2017 | 21:28

    Ein Feelgood-Video können sie in Israel jedenfalls produzieren. Man klickt schliesslich nicht nur wegen des Songmaterials auf den Clip. Hat bei Golden Boy (und auf die melancholische Tour auch für Hovi Star) funktioniert.

    @togravus: Zu deinem Glück ist die VE-Saison ja quasi durch. ;-)

  28. ESC17

    09.03.2017 | 22:30

    Neuer Platz 8 in meinen aktuellen Top 30…cooler moderner Popsong der in meiner Playlist schon Platz gefunden hat! Kann man sich absolut mit anfreunden

  29. flo

    09.03.2017 | 22:31

    cool? modern? In welcher Welt?

  30. ESC17

    09.03.2017 | 23:08

    Ach flo wieder am besten halte ich meine Fresse. Oder eher du… mir egal! Ich weiß nicht in welcher Welt du lebst erzähl es mir

  31. ESC17

    09.03.2017 | 23:09

    Hau ein raus bin gespannt. Mein Geschmack ist der beste und ich bin der beste

  32. BB

    09.03.2017 | 23:16

    Love love peace peace… Geschmäcker sind verschieden…

  33. ESC17

    09.03.2017 | 23:24

    @BB genauso ist es. Und scheinbar hat der flo keinen Gefallen an meinen Sichtweisen. Naja mir ist es auch komplett egal soll er romane schreiben…

  34. Cali

    09.03.2017 | 23:33

    Das Video wurde gesperrt, toll. Mal sehen, wann das offizielle herauskommt…
    Hebräisch und stilvoll? Warum nicht gleich Isländisch und elegant? ^^

  35. Peter Philipp

    10.03.2017 | 02:38

    Wieder so ein Song, kommt in meinen Einheitsbrei. Von Israel hätte ich was anders erwartet.

  36. Rainer1

    10.03.2017 | 07:22

    Och ne, gestern die überbordende begeisterung für den schnarch-song aus belgien. Und heute bei dem coolen song aus israel? Gähn, langweilig, einheitsbrei? Ich versteh die welt nicht mehr.
    Hat jemand was aus russland gehört?

  37. simon

    10.03.2017 | 08:14

    Cooler Song?
    Ein billiges LIedchen für die Dorfdisco….Vergiss es

  38. biobanane

    10.03.2017 | 09:02

    @ESC17 Peace bedeutet, dass man nicht mehr nachtritt, das hast du scheinbar noch nicht gelernt. Wenn jemand deine Äußerung als diskussionswürdig ansieht, solltest du das nicht als persönliche Beleidigung sehen, sondern dich, falls du Lust hat, verteidigen.

  39. Rainer1

    10.03.2017 | 09:21

    Kann gut sein,@simon
    Es leben halt nicht alle in der grossen stadt.

  40. Mariposa

    10.03.2017 | 09:22

    @ Peter Philipp

    In der Tat – vor allem hätte es gerne richtig orientalisch angehaucht sein können. Auch bescheuert, daß man jetzt schon das dritte Jahr auf die schöne hebräische Sprache verzichtet. Mehr Punkte gibt es deswegen auch nicht……

    Mir geht dieser monotone Dancebrei mittlerweile extrem auf den Senkel. Da ist ja sogar das deutsche Liedchen noch ein Stückchen besser….

  41. Mariposa

    10.03.2017 | 09:25

    Cool ????????? Da muß ich einen anderen Song gehört haben……

  42. flo

    10.03.2017 | 11:18

    ESC17: DAS ist doch nicht modern, das – insbesondere der Dancepart – ist Sound von vor 6 oder 7 Jahren. Danny Saucedo hatte solche Songs damals im Angebot, Cascadas Song 2013 war damit eigentlich schon antiquiert… Da kann man sich schon fragen, was man so mitgekriegt hat, um DAS als modern zu bezeichnen… Ist auch beim Griechen-Song dieses Jahr das gleiche, auch paar Jahre zu spät. Aber der geneigte Verona-Hörer, Kuchen-Liebhaber und Karohemden-Träger wird das natürlich goutieren…

  43. Mariposa

    10.03.2017 | 11:30

    Man kann ja einen Danceact durchaus ansprechend produzieren (wenn vielleicht nicht gerade für die ESC-Bühne), aber muß es sich immer so anhören wie von der Resterampe, total ohne Seele und Atmosphäre und in dümmlichem 08/15-Englisch ????

  44. flo

    10.03.2017 | 12:01

    Mariposa: Genau das meine ich auch. Das haben GRE und ISR heuer auch gemeinsam…

  45. Frederic

    10.03.2017 | 12:25

    Lässt mich auch eher gleichgültig, aber meine Güte, es ist eben ein schlichter, fast altmodischer Dance-Song – nicht mehr, nicht weniger – und hat als solcher genauso eine Antrittsberechtigung wie der an sich ja noch altmodischere Song Portugals (den ich nur zufällig geschmacksbedingt mehr mag).

  46. Niki

    10.03.2017 | 12:43

    Off-Topic:
    Es gibt einen neuen Mix von „Perfect Life“.;)

  47. Mariposa

    10.03.2017 | 13:02

    @ Frederic

    Natürlich, immerhin steht dies ja auch für „Vielfalt“. Nur ich habe eher ein Problem damit, daß vieles so extrem lieblos und billig für den Massengeschmack produziert ist. Das 30er-Zelluloid-Lied aus Portugal mag ich bekanntlich auch, weil es gerade deswegen viel Charme hat.

  48. Little Imp

    10.03.2017 | 13:31

    @ Mariposa

    Ist bei Gegenständen genauso. Eine zeitlang ist es einfach nur gebraucht, aber irgendwann ist es antik und dann gleich wieder mehr Wert. Wie Portugal offenbar. :-)

  49. Frederic

    10.03.2017 | 14:12

    Der irische Beitrag ist draußen:
    https://www.youtube.com/watch?v=g0qTZaBTPRs

  50. Frederic

    10.03.2017 | 14:16

    @Little Imp & Mariposa
    Der Trick wäre wohl, für ein paar Jahrzehnte KEINEN Europop mit Ethno-Touch zu produzieren …

  51. escfan05

    10.03.2017 | 14:21

    Auch wenn ich dieses Jahr wirklich um jeden Uptemposong dankbar bin. Der Song reißt mich einfach nicht mit. Das war bei „Golden Boy“ anders. Das ist einfach nur so ein 08/15-Dancesong ohne jegliche landestypischen Einflüsse, gesungen von einem Schönling. Naja, warten wir mal ab, ob er den Auftritt live stemmen kann.

  52. DerMoment1608

    10.03.2017 | 16:21

    Ein klassischer Dancetrack. Aber viel gelungener als Griechenland, das einfach nur einen Billigbeat hat. Das wirkt wesentlich professioneller gemacht. Und Imri hat eine schöne volle, warme Stimme.

  53. Mariposa

    10.03.2017 | 16:36

    Ja. er ist sicherlich ein guter Sänger – aber er hat eben einen mäßigen Song. Da wäre sicherlich mehr drin gewesen. Griechenland auch nur ein wenig zu toppen ist aber immerhin nicht allzu schwer…..

  54. Cali

    10.03.2017 | 20:39

    Immerhin besser als Golden Boy, allerdings auch kein Kracher.

  55. Peter Philipp

    10.03.2017 | 23:23

    Beinahe sind wir uns ja alle mal einig…

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