Aserbaidschan

Jazz-, Soul- und Pop-Sängerin Aysel Mammadowa singt für Aserbaidschan

Aysel Məmmədovadır, oder kurz Aisel, wird Aserbaidschan beim Eurovision Song Contest in Lissabon vertreten. Das beschloss heute eine interne Jury des Fernsehsenders Ictimai. Die attraktive 28-Jährige ist musikalisch vielseitig aktiv und eine erfahrende Festival-Sängerin.

Per kurzer Verlautbarung gab das aserbaidschanische Fernsehen heute bekannt:

„Am 8. November fand eine Jurysitzung statt, um den Songwettbewerb Eurovision 2018 in Aserbaidschan zu bestimmen. Der Name des Teilnehmers, der unser Land beim diesjährigen großen Wettbewerb vertreten wird, wurde bei dem Treffen festgelegt. Das ist Aysel Mammadowa.

Abteilung Öffentlichkeitsarbeit“ (Übersetzung Google Translate)

Weitere Informationen zur Künstlerin wurden nicht bekanntgegeben. So dies der SoundCloud-Account von Aisel ist, wurde sie 1989 in Baku geboren. Sie entstammt einer musikalischen Familie und ihr Leben wurde seit früher Kindheit von Musik geprägt. Sie studierte von 1995 bis 2006 an der Bülbül-Musikschule. 2010 schloss sie ihre Ausbildung am staatlichen Konservatorium Aserbaidschans ab.

Aisel hat an verschiedenen Musikfestivals teilgenommen, z. B. dem Caspian Jazz & Blues Festival (2002), dem Baku International Jazz Festival (2005/2006), dem MuzEnergo Festival of Music Improvisation (2007), dem Jazz Festival in Montreux 2009 (mit der Band von Emil Ibrahim), sowie dem Caucasus Jazz Festival (2012). Sie ist fester Bestandteil des Baku Jazz Centers. Aisel ist nicht nur Sängerin, sondern auch Pianistin und Komponistin.

Obwohl ihr musikalisches Oeuvre stark von Jazz und Soul geprägt ist, scheint sie auch Lounge und elektronische Musik zu machen. Das ermöglicht somit quasi sämtliche Möglichkeiten für ihren Auftritt in Lissabon. Große Ballade, Pop-Song, Experimentelles – grundsätzlich ist alles vorstellbar. Wann bekanntgegeben wird, mit welchem Titel Aisel beim ESC antreten, ließ Ictimai heute offen.

Hier geht es zu Aisels YouTube-Kanal und hier zu ihrem Instagram-Account.

YouTube Preview ImageAisel – I’ve Got the World On a String

YouTube Preview ImageAisel – Сердце ты моё (beim Jubiläumskonzert aus Anlass des 70. Geburtstags von Sofie Rotaru am 3.9.17 in Baku)

ESC-News

15 Kommentare Kommentar schreiben

  1. Usain

    08.11.2017 | 13:39

    Wow, tolle Stimme & ebensolche Ausstrahlung!

  2. Yasi

    08.11.2017 | 14:49

    Somit haben wir 1/14 der Teilnehmer und bisher sind alle weiblich. Fängt ja so an wie letztes Jahr.

  3. Manboy

    08.11.2017 | 15:07

    Aserbaidschan hat sehr hübsche und gepflegte Frauen. Beeindruckend!

  4. togravus

    08.11.2017 | 15:19

    Aserbaidschan ist ja für seine sehr guten Jazzsängerinnen berühmt.
    @ Manboy, danke für die guten Wünsche. :-)

  5. flo

    08.11.2017 | 16:29

    Song kommt dann wohl wieder aus Schweden… ;)

  6. Jonathan

    08.11.2017 | 17:53

    Sie hat eine starke Stimme. Hoffentlich passt jetzt noch der Song Ich hoffe dass es ein traditioneller Song wird, glaube allerdings eher an einen typischen Schwedensong.

  7. Kjetil

    08.11.2017 | 18:01

    Vielseitige Sänger beim ESC sind immer die spannendsten. Ich habe keine Ahnung was für ein Genre uns erwartet, aber ich bin schon sehr gespannt :D Hoffentlich wird es kein typischer Schweden-Pop… Wenn schon schwedisch, dann bitte etwas experimentelleres (so wie Skeletons zumindest in den Strophen). Bisher bin ich von diesem Jahrgang schon begeistert. Laura, Saara und Aisel wirken alle sehr vielversprechend und mit guten Songs könnte ich mir sie alle zumindest in der Top 10 vorstellen!

  8. togravus

    08.11.2017 | 18:18

    Ich habe eigentlich nichts gegen Schwederbaidschan. Da waren doch ein paar wirklich gute Beiträge dabei.

  9. Matty

    08.11.2017 | 20:03

    Wieder eine Frau – wie langweilig! Hat Aserbaidschan denn keine Männer, die gut singen können?

  10. Bandido

    09.11.2017 | 11:07

    Alles andere als ein schwedischer Song wäre schon eine große Überraschung. Aber vielleicht schaffen es Örn/Bjurman den Titel zumindest so gelungen auf die Interpretin zuzuschneiden wie bei „Skeletons“ letztes Jahr.

  11. Frederic

    09.11.2017 | 11:34

    @Bandido

    Gegen das Zuschneidern spricht ja die Aussage Iveta Mukuchyans, dass ihr Skeletons auch schon angeboten wurde (wobei solch eine Aussage von armenischer Seite zugegeben ein Geschmäckle hat).
    Ein stärkerer Azeri-Bezug wäre mir natürlich schon lieber …

  12. Jorge

    09.11.2017 | 11:40

    Aserbaidschan: female artist
    Finnland: female artist
    Russland: female artist (wollten doch Julija nochmal bringen)
    Deutschland: wahrscheinlich wie immer … female artist ^^

    ziemlich langweilig bisher, auch wenn ich mir von Aysel mehr verspreche.

  13. Little Imp

    09.11.2017 | 12:37

    @ Jorge

    Belgien: female artist

  14. Jorge

    09.11.2017 | 12:47

    Danke @Little Imp, hatte ich vergessen (oder verdrängt) … :-)
    Gerade gelesen, dass Waylon es für die Niederlande macht, steht dann nur noch 4:1 für die Frauen.

  15. 4porcelli

    09.11.2017 | 17:33

    Gute Stimme und anscheinend auch musikalisch vielseitig. Look und Ausstrahlung mal wieder teuer gestylte Oligarchentochter, aber das scheint man ja dort (wie ironischerweise auch beim Erzfeind Armenien) zu mögen. Nach der optisch und musikalisch ganz anderen und interessanten Nummer letztes Jahr bin ich gespannt, was uns 2018 erwartet. Azerbeijan gibt sich jedenfalls immer Mühe, ohne dabei wie Russland völlig zu überdrehen.

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