Deutschland

Kommentar zu Unser Song 2017: Keine Ecken. Keine Kanten. Keine Punkte?

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Man kann dem NDR ganz sicher nicht unterstellen, sich nicht zu bemühen. Über Wochen und Monate haben sich Heerscharen von Experten damit beschäftigt, aus welchen fünf Künstlern und welchen zwei Liedern die deutschen TV-Zuschauer die perfekte Kombination finden sollen würden. Das Ergebnis ist ausgesprochen ernüchternd, die Ursachen dafür vielfältig. Aber es gibt Hoffnung.

Dass Geschichte sich nicht wiederholt, wollte beim deutschen Vorentscheid gestern in Köln niemand so recht glauben: immer wieder wurden Lena-Vergleiche bemüht, einer dabei aber vergessen. Nämlich die Tatsache, dass Lena seinerzeit gar nicht mit ihrem persönlichen Favoriten nach Oslo fahren durfte. Die Zuschauer hatten stattdessen – und durchaus zurecht – „Satellite“ für sie ausgewählt. Levina ging es gestern Abend ähnlich: es war kaum zu übersehen, dass sie lieber mit „Wild Fire“ gewonnen hätte. Nun entschied sich das Publikum für „Perfect Life“.

Nicht zuletzt an dieser Stelle offenbarte sich die Schwachstelle des neuen Vorentscheidsystems: in drei Stunden und vier Wahlgängen lässt sich eine passende Lied-Sänger-Konstellation finden. Ob es allerdings die beste ist, kann durchaus bezweifelt werden. Mehr noch: vermutlich gab es für Levina gestern Abend gar keine perfekte Konstellation. Wie sollen auch zwei Lieder so arrangiert werden, dass sie wirklich auf alle Interpreten passen?! Und machen solche Verformungen aus zwei durchschnittlichen Songs wirklich Hits?

Denn mehr als Durchschnitt sind „Wildfire“ und „Perfect Life“nicht. Es sind nette Titel, die keinem wehtun. Es sind – in allen produzierten Versionen – Lieder, die man im Radio nicht wegschalten würde. Aber würde man sie gezielt einschalten? Sie sind so gemainstreamt und weichgespült, dass keine Ecken und Kanten übrig sind, die überraschen und die dafür sorgen, dass man sie wieder hören möchte. Zeitgenössische musikalische Elemente suchte man in allen Versionen vergebens. Selbst die vermeintlich modernste Fassung, das als Electro-Pop angekündigte „Wildfire“ von Felicia Lu, wagt sich weniger als das, was Helene Fischer in dieser Hinsicht den Deutschen mit „Atemlos“ zugetraut hat – und das vor über drei Jahren!

Dass die Songs dann auch noch von einem „Orchester“ live gespielt wurden, ist sicher eine hübsche Idee (und eine gute Versorgungsmöglichkeit der Musiker). Bei der Entscheidungsfindung für die „beste“ Songfassung war sie aber in keiner Weise hilfreich, da ihre jeweiligen Besonderheiten zu wenig herausgearbeitet werden konnten. Außerdem stimmten die Zuschauer über Versionen ab, die sie so nicht wieder hören werden. Denn die produzierten Songs klingen noch einmal anders als das, was es im Brainpool-Studio zu hören gab.

Und es ist noch nicht einmal ausgemacht, dass die produzierte Fassung dann auch die sein wird, die wir in Kiew hören werden. Denn – so kündigte Thomas Schreiber nach der Show an – es soll noch eine Überarbeitung des Titels geben. Die ist zwar dringend geboten, sorgt aber nicht unbedingt für Konsistenz in der Verbreitung des Songs – eher ungünstig in der Hoffnung auf eine Art Hit hier in Deutschland.

Mit Levina ist eine interessante Künstlerin mit einer tollen Stimme gefunden worden. Dass das richtig zünden kann, bewies die 25-Jährige in der Runde mit den Cover-Songs. Dazu muss aber das Lied passen und das Gesamtpaket „rund“ sein. Davon war gestern bei „Wildfire“ und „Perfect Life“ leider nichts zu spüren. Die Zuschauer wählten im Superfinale dann das kleinere Übel. Entsprechend spannungslos war die Verkündung des Siegersongs. Es war irgendwie – egal.

Nun ist „Perfect Life“ also gesetzt: ein Intro und ein Bass, der musikalisch an das Jahr 2011 erinnert. Ein Refrain, den man für eine Brücke hält und nichts von dem einlöst, was die Strophe verspricht. Hohe textliche Redundanz ohne musikalische Varianz und Auffälligkeit. Die Erfahrung lehrt, dass einem mit einem solchen Paket beim ESC die Punkte nicht gerade zufliegen.

In Weißrussland würde nun der Präsident eingreifen und ein Revamp einfordern. Will man Levina das Schicksal von Ann-Sophie und Jamie-Lee ersparen, muss bei „Perfect Life“ die Kettensäge angesetzt werden, nicht die Rosenschere. Nehmt Euren Mut zusammen und wagt etwas, will man dem NDR zurufen. Das Maß der Dinge darf dabei gern Aditya Sharma, der Leiter der Musikredaktion beim Radio-Jugendprogramm „Fritz“, sein, der auch an der Auswahl der Lieder und der Kandidaten beteiligt war. Erst wenn er sich bereiterklärt, „Perfect Life“ ohne schlechtes Gewissen auf Fritz zu spielen, ist das Ziel erreicht.

Dann – und erst dann – macht es Sinn, mit der Inszenierungsarbeit zu beginnen. Auch diese hat Thomas Schreiber gestern ankündigt. Ein richtiges und vor allem notwendiges Vorhaben. Denn die Kamerafahrten und Einstellungen gestern waren an Langweiligkeit nicht zu übertreffen: immer die gleichen Winkel, immer dieselben Ideen. Und nichts abgestimmt auf die Rhythmik der Lieder.

Der NDR hat bereits viel in diesen Vorentscheid investiert. Das bisherige Ergebnis steht dazu in keinem Verhältnis. Die nächsten vier Wochen bis zur Einreichfrist für Kiew sollen und müssen genutzt werden, daran zu arbeiten, so dass am 13. Mai zumindest eine 1 vor der zweistelligen Platzierung stehen kann.

 

In einer früheren Version des Artikels wurde das Geschlecht von Aditya Sharma fälschlicherweise als weiblich angegeben. Wir danken dem NDR für den entsprechenden Hinweis und haben das korrigiert. 

ESC-News

135 Kommentare Kommentar schreiben

  1. manuel d.

    10.02.2017 | 14:34

    Danke, Douze Points.
    Diesmal stimme ich mit Deinem Feedback zu 100 % überein.

  2. David Z

    10.02.2017 | 14:39

    Das Video auf dem Eurovision-Youtube-Kanal hat mehr dislikes als likes und in den Kommentaren heißt es fast ausschließlich “last place again”
    Ich würde sagen, Deutschland hat was den ESC 2017 angeht komplett versagt und das ist noch maßlos untertrieben. Für mich hat da gestern die langweiligste und uninteressanteste Teilnehmerin gewonnen und das Lied ist eine einzige Schande. Wer auch immer dieses musikalische Stück Müll ausgewäht hat, ich frag mich ob diese Person ernsthaft glaubt, dass das jemanden in Europa mitreißt. In Deutschland waren es ja leider genug, aber diese Menschen, die für solche Musik abstimmen zeigen klar, was das Hauptproblem ist: Die Angst vor irgendetwas abseits vom Mainstream. Sobald irgendein Song auch nur etwas gewagter erscheint, wird er von vielen ignoriert und gemieden (für mich hätte ansonsten letztes Jahr Tobias Sammet gewinnen müssen oder die Mönche)

  3. Ray

    10.02.2017 | 14:42

    Ecken und Kanten ? Das ist doch seit einigen Jahren der Todesstoß beim ESC.

    Wir haben ein brauchbares Lied, eine gute Sängerin – egal, ob das jetzt an Titanium erinnert. Es wurde ja vom Publikum ausgewählt und Titanium dürfte auch uns Deutschen bekannt sein – im übrigen haben beide Songs den Takt von Police und “Every breath” geklaut – soviel zu Ähnlichkeiten in der popmusik…

    jetzt müssen wir nur die Präsentation grandios machen. Dazu ist der NDR nicht fähig, dazu brauchen wir Profis, die was verstehen von Kameraführung, Garderobe, Art Direction, Verstärker…wir brauchen den Top-Auftritt, da muss ganz viel Emotion und großes Kino rein. Und das hab ich gestern noch nicht gesehen.
    Der ESC wird inzwischen zu 80 % durchs Auge entschieden und nicht mehr durchs Gehör.

  4. ThisIsNotReal

    10.02.2017 | 14:45

    Wunderbar auf den Punkt gebracht! Wenn sich nichts (deutlich) ändert, ist der Karren gnadenlos an die Wand gefahren. Es wurde ein neuer Sportwagen versprochen und es wurde ein rostiger Kleinwagen geliefert (der Song, nicht Levina)

  5. Ray

    10.02.2017 | 14:47

    Also Jamie Lee war abseits vom Mainstream. Der Mut mal was ambivalentes zu zeigen, wo der Einklang zwischen Song und Präsentation etwas kontrovers verlief, wurde bekanntlich mit 11 Punkten belohnt…

    Der ESC-Zuschauer liebt das musikalische Fast Food Menü – es muss nur perfekt verpackt werden.

  6. J.D.L.

    10.02.2017 | 14:55

    Besser kann man es nicht ausdrücken, habe gestern mit einem sher guten Kumpel aus den Niederlanden geschrieben. Der würde der Studioversion von “Perfect Life” 6/10 Punkte geben. Es muss ein deutlicher Revamp werden, beispielsweise Hovi Star. Dort wurden auch die negativen Kritiken ernst genommen und letztendlich ist mein Lieblingsbeitrag 2016 und Platz 14 im Finale rausgekommen. Hoffe Herr Schreiber und alle anderen Mitwirkenden setzen sich für ihr Heimatland ein!

  7. Braudel

    10.02.2017 | 14:55

    @Ray,
    wo war “Ghost” abseits von Mainstream. Ich konnte dem Teil nie etwas abgewinnen.

  8. Mustafa

    10.02.2017 | 14:59

    @Ray – hast du für das mit den 80% wissenschaftliche Belege oder ist das nur dein Gefühl bzw. deine Meinung?

    @alle anderen: Jedes Mal sagt ihr, dass etwas ,,Gewagtes” gewählt werden hätte müssen. Ob gewagt, Mainstream oder sonst was – das ändern nicht an der Tatsache: Das Lied ist SCHLECHT.

    Ich bin sehr neugierig welchen Platz wir mit Levina, AnnSophie oder JamieLee erreicht hätten, wenn wir durchs Semi müssten. Ob wir dort auch letzter wären? Levina (damit meine ich den schlechten Song) finden ich sogar schlechter als die beiden Vorgängerinnen. Letzter Platz garantiert.

  9. Meckie

    10.02.2017 | 15:01

    Guter Kommentar. Wir haben wieder mal einen deutschen Beitrag, der einen total emotionslos zurück lässt… natürlich ist “Perfect life” nicht wirklich so schlecht, das man kotzen muss… aber er lässt auch NULL Euphorie, null Zufriedenheit aufkommen.

    Das ist eigentlich das schlimmste, wenn ein Song einen emotional gar nicht berührt beim ESC.

  10. flo

    10.02.2017 | 15:01

    Bravo! Endlich mal ein wirklich treffender Kommentar…

  11. Sven

    10.02.2017 | 15:01

    Wenn’s gut läuft Top 15, aber dafür brauchen wir viel Glück.
    Es ging mir gestern Abend genauso wie beschrieben, es war am Ende egal, die Songs sind einfach beide nicht stark auch nicht durch die Interpreten interessant geworden. Aber wenn der NDR nichts riskieren will, braucht man sich auch nicht über schlechte Ergebnisse wundern. Da bringt auch kein Schönreden durch Thomas Schreiber, damit das Lied nicht vor’m ESC schon auseinander genommen wird.
    Ich würde gerne auf alle schimpfen, weil es wieder ein Jahr wird, in dem.Deutschland nichts reißen wird. Warum nicht mal richtig reinhängen und vielleicht drei Shows machen? 2 Vorrunden in denen sich aus 8 Kandidaten je 2 für’s Finale qualifizieren und dort die vier Kandidaten je 2-3 Songs singen, die sie selber aussuchen mit der Hilfe von ehrlichen kritischen Musikern/Radiomoderatoren.
    Zur Show selber: Für mich hat der beste Song gesiegt, aber umhauen tut er mich nichtmal im Ansatz, das wirde eine Überarbeitung auch nicht stark ändern.
    Ich bin einfach nur traurig und sauer auf die Verantwortlichen…

  12. melodifestivalenfan

    10.02.2017 | 15:03

    @Douze Points
    Ich zitiere mich hier selber aus meinen Kommentar zu deinem Kommentar vom 6.1. als die Teilnehmer der Castingshow bekanntgegeben wurden:
    .
    “Ehrlich gesagt:”Ich bin ratlos und verdutzt zugleich!”
    Außer der Levina hatte ich keinen der 5 “Glücklichen?” auf dem Schirm.
    Das was da bei youtube und anderswo von denen zu hören und zu sehen ist, ist dürftig und mangelhaft, sowohl stimmlich oder auch von der Ausstrahlung her. Von ungepflegt bis niedlich ist zwar alles dabei, aber wie will man da die Lieder passend zum Typ und Stimme gestalten? Es bleibt das Geheimnis der Verantwortlichen. Jetzt wird vielen hier das unausgegorene Konzept mit dieser einen Castingshow am 10.Februar langsam bewußt. Zweifel am Erfolg darf da erlaubt sein.
    Ich wünsche den 3 Mädels und 2 Jungs, dass da wenigstens für einen der 5 ein passendes Lied dabei ist, was man da so auswählt. Dann auch noch die Liveband “Heavytones”, was für eine Herausforderung bei dem musikalischen Erfahrungshorizont. Anschließend geht das Gebastel weiter, damit das auch beim ESC funktioniert. Mir wird da Angst und Bange.
    An der Abstimmung nehme ich diesmal nicht teil, denn ich habe keinen Favoriten.”
    .
    Dass mir dabei die dämliche parapsychologische Phrase von dem halbvollen bzw. halbleeren Glas der Berufsoptimistentrainer entgegengehalten wurde, kann ich ja verzeihen. Aber das Ergebnis des NDR-Konzepts ist nun mal dieses “Perfect Life” und kein Besseres.
    Jetzt muss nachträglich aus vielen Einzelteilen ein schlüssiges Stading für Kiew gebastelt werden. Woher soll ich den Optimismus hernehmen, dass das gelingt? Das Ergebnis des deutschen VE wird bereits international verrissen. Soviele Dislikes bei youtube sprechen eine eigene Sprache und das soll korrigiert werden können, von den gleichen Verantwortlichen ?
    Die Antwort auf diese Frage kann sich jeder selbst beantworten.

  13. flo

    10.02.2017 | 15:04

    Passieren wird aber eh nix – egal wie das abschneidet. Nächstes Jahr werden Schreiber und Grabosch sich erneut B-Albumware andrehen lassen und das Ding weiter in den Sand fahren…

  14. Frank

    10.02.2017 | 15:04

    lustig aber auch irgendwie traurig/symptomatisch: wenn man in AppleMusic nach “Perfect Life” sucht, findet man das Lied nicht. Nur wenn man nach “Wildfire” oder nach “Levina” sucht, findet man “Perfect Life”.

  15. Ray

    10.02.2017 | 15:05

    @Braudel: Überall…und im besonderen in der Präsentation der Sängerin als Indivdualist. Wenn sie im weißen Prinzessinnenkleidchen aufgetreten wäre, dann wär das schon besser angekommen. Das war ein sehr düsterer deutscher Song, der wahrscheinlich in 10 Jahren als der Kultsong des ESC-Jahres 2017 von den Fans in der Retrospektive gefeiert wird. Joy Fleming erging das ja auch nicht besser.

    Abseits vom Mainstream bewegen sich leider m.E. immer weniger Beiträge. Am ehesten – neben Deutschland – war das 2016 noch Georgien. und die sind auch baden gegangen.
    Dagegen hat ein Klagelied gewonnen, weil es den Lieblingsfeind der Gay-Community Putin zum Thema gemacht hatte. Die beiden anderen Top 3 Songs waren ja gemessen an ihrem Chartserfolg auch Megaflops. Obwohl sie diesen ESC-Mainstream präsentierten…sie hatten auch keine Ecken und Kanten.
    Australien hatte eine Sängerin mit guter Stimme und die Russen hatten einen Clip im Gepäck. Bei beiden hat aber die Optik den Erfolg gebracht. Ich behaupte mal, dass wir mit “Perfect Life” auch gut abschneiden können, wir müssen nur Profis engagieren, die die Präsentation jetzt perfekt machen. Das können die Beamten vom NDR nicht.

  16. JürgenS

    10.02.2017 | 15:14

    Wirklich gelungen der Kommentar!

  17. Jorge

    10.02.2017 | 15:22

    Mir fällt es schwer, einen sachlichen Kommentar zum VE abzuliefern, denn das Ergebnis (und wie es zustande kam) ist mir völlig egal. Unterhaltsam fand ich es kein Stück, das ist aber nicht das Hauptproblem und deshalb ist mir die Quote schlicht egal. Mit dem Ergebnis kann ich persönlich nichts anfangen. Ich habe keine Lust auf Rummotzerei, sondern bin einfach nur ernüchtert.
    -
    Alle – inklusive Levina – mühten sich gegen das Orchester ab. War es nun die Grundlage für die ESC-Fassung oder bekommen wir noch eine realitätsnähere Studioversion nachgeliefert? Ich glaube erstmal gar keiner Ansage, bevor nicht der Beweis in Form einer Veröffentlichung und eines zeitnah gelieferten Videos auf dem ESC-Channel mitgeliefert wird.
    -
    Levina lieferte Professionalität, aber ihre Stimme bei den zwei Arrangements des Abends erzeugt bei mir extremen Widerwillen. Warum das Publikum schon nach zwei Tönen darauf abfuhr, die Televoter sie hochjubelten – mir ein Rätsel. Ich dachte schon, ich wäre damit totaler Aussenseiter, habe aber inzwischen 2 Rückmeldungen, die das auch so beurteilen. Vielleicht würde ich dasselbe sogar über einen fiktiven Winner Axel schreiben, es ist vielleicht kein Problem einer einzelnen Person. Levina hat keinen hervorstechenden Charme, keinen besonderen Spleen, keine besondere Macke (meine das völlig wertneutral). In einem anderen Kontext (mit einem moderneren Stück) mag das anders rüberkommen. Es ist mir auch egal: Man wollte keine Antithese. Die Macher des VE wollten im ESC-Sinne Hauptstrasse fahren. Nur – die Songs waren gestern Abend so abgeschliffen, dass es mich (sorry) ankotzt.
    Der NDR hat sein bildungsbürgerliches Wunschergebnis, die Jury & Moderatorin liessen keinen Zweifel an ihren Präferenzen – es sei ihnen zugestanden (ich will mich nicht an unverständlicher Bevorteilung aufgeilen) und das Publikum hat es gefressen. Sollen die doch Alle zufrieden sein …
    -
    Wieso sich Barbara Schöneberger aber so einseitig verhielt, die doch sonst mit jedem kuschelt – ein Mysterium. Ohnehin zeigt ihre Moderation das Hauptproblem, in welcher Falle der VE steckt. Einfach mal die Augen schliessen und nachdenken, wer einschaltet, wenn eine Sendung mit ihrer Moderation gelabelt ist. Man kann sogar noch froh sein, dass auf dem ZDF der Bergdoc parallel das hochbetagtere Publikum verarztete, sonst wäre womöglich die Karikatur eines niedlichen jungen Kükens gewählt geworden (Namen es Mädchens erspare ich an dieser Stelle). Solange der NDR auf dieses Personal setzt und das Format (egal mit welchem Modus auch immer) mit diesem Input füttert, es mit abgeschliffenen Kompositionen anreichert, ein Klangteppich (hier mit Studioorchester) ausbreitet, werden kantenloses Ergebnisse herauskommen, die manchmal Sympathie erzeugen, aber für die keiner brennt. Vorschlag: Sucht euch Multiplikatoren für andere Ergebnisse – keine Replikatoren!
    -
    Mir ist das Ergebnis in Kiew so egal wie seit Jahren nicht – nichtmal als Elaiza gewählt wurden. Soll man dem NDR jetzt einen Erfolg wünschen? Damit man das als Bestätigung interpretiert und nächstes Jahr damit fortfährt? Soll ich den Totalcrash herbeisehnen, damit wieder und wieder alles über den Haufen gschmissen wird?

  18. Holger

    10.02.2017 | 15:25

    Wir können das Triple schaffen

    Lasst uns den Ehrgeiz entwickeln das Triple “3x Letzter hintereinander” zu machen.
    Das gab es noch nie. Wir können das schaffen und mit dem Gedanken werde ich viel Spaß beim ESC haben.
    Ich wünsche Levina ähnlich viel Spaß. Sie ist gut. Sie tut mir leid, weil es nur seichte Lieder zur Auswahl gab.

  19. flo

    10.02.2017 | 15:27

    Letztes Jahr war es ja auch das Gleiche, da gab es hier auch den Beitrag in dem eine komplette Überarbeitung der Performance von Jamie Lee gefordert wurde. Und dann passiert – gar nichts…

  20. Winter

    10.02.2017 | 15:29

    Stimme hier zu. Die Kombi passt nicht. Die Songauswahl war Käse. Wildfire und perfect life sind beides keine Siegersongs.

    Deutschland wollte weg von austauschbaren Popsongs von jungen Frauen gesungen (wie die letzten Plätze in den jetzten zwei Jahren). Wir machen vier Votingrunden und was haben wir bekommen? Einen austauschbaren Popsong von einer Frau gesungen.

    Ich wünsche mir das Eingreifen wie in Weißrussland. So ist echt ein Platz ganz hinten wieder sicher. Der Song bleibt gar nicht hängen. Zudem die Nähe zu Titanium. Auch nicht gut. Bei Youtube sind die internationalen Kommentare vernichtend. Ich weiß nicht, wie es wieder passieren konnte.

  21. MaxiKing

    10.02.2017 | 15:32

    Das Lied braucht unbedingt ein Revamp!

  22. Cal

    10.02.2017 | 15:50

    @Prinzen: Eure verkrampften Helene-Fischer-Referenzen machen jeden – sonst sehr guten – Text kaputt. Es nervt nur noch. Die Frau hat nichts mit dem ESC zu tun, wenn man davon absieht, dass sie einmal Punkte verlesen und sonst eine ähnliche Fanbase hat: schwul, mittelalt bis alt, deutsch.

  23. Ray

    10.02.2017 | 15:55

    @Mustafa: Wie alle anderen hier stütze ich mich bei meinem Ausführungen ausschließlich auf empirisch fundierte ESC-Fakten, alles durch kollektive Beobachtungen und Experimente einwandfrei nachgewiesen. Genau wie deine Garantie auf den letzten Platz. Triple wir kommen….

  24. Ray

    10.02.2017 | 15:56

    Ich finde es gut, dass wir Deutschen immer so devot sind. Das macht uns fürs Ausland sexy.

  25. togravus

    10.02.2017 | 16:06

    Sehr guter Kommentar.

    @ Ray, man braucht eben Qualitätsecken und -kanten. Siehe Jamala.

  26. tomudu

    10.02.2017 | 16:16

    Kann mich nur anschließen, ein sehr treffender Kommentar. Wenn “Wildfire” und “Perfect Life” wirklich das beste waren, was der NDR an Songs eingereicht bekommen hat, sollte man sich ernsthafte Sorgen machen. Bin mal gespannt, ob wir in Kiew über Platz 20 hinauskommen, momentan spricht leider nicht viel dafür.

  27. Ray

    10.02.2017 | 16:18

    @togravus: Bei Jamala sehe ich das etwas anders. Dir ist doch wie allen anderen auch klar, dass das Klagelied nicht gewonnen hat, weil es ein echter Hit für Europa war. Jamala und die Ukraine war der Antagonist zu Russland und zum bösen Putin, der von der ESC-Gay Community gehasst wird wie niemand sonst. Dabei ist Christer Björkman mit seinen Wettbewerbsverzerrenden Neuerungen der böse Mann. Aber das ist ein anderes Thema.
    Rein musikalisch fand ich “1944″ nicht gar nicht übel, ich mag entrückte Sirenenstimmen. Eine Nähe zu dem genialen “Panaghia mou” von Mariza Koch (1976) war gegeben. Aber im Vergleich dazu war “1944″ vom Konzept her der Song, der dem bösen Russland gehörig in den Arsch treten sollte. Und ja…die Rechnung ging auf. Stell dir vor Mariza Koch hätte 1976 gewonnen und nicht der erfolgreiche und gefällige Hit der Brotherhood of Man. Das wär doch reichlich absurd. Genauso darf man auch den Sieg von “1944″ sehen. Ein zweites Mal nach der Wurst siegte ein politisches Kalkül. Obwohl ich zugeben muss, dass die darstellerische leistung von Jamala genial war. Wie sie so auf die Bühne kam und so aussah als wäre sie ihre eigene Granny, damals auf der Krim Genau deswegen mag ich “1944″ nicht.

  28. Bango

    10.02.2017 | 16:34

    Mit dem “Revamp” sollte man allerdings auch behutsam sein, da wir ja alle wissen, dass das dt. Publikum sonst wieder Schaum vorm Mund bekommt ;)

  29. togravus

    10.02.2017 | 16:40

    @ Ray, ich hätte Marizas Beitrag dem dümmlichen “Save Your Kisses for Me” vorgezogen, aber leider waren die späten 70er und 80er die Jahrgänge unter dem Motto: “Je geschmackloser und kitschiger, desto erfolgreicher.” Der 1976er-Jahrgang enthielt m. E. 2 Meisterwerke, die leider ignoriert wurden: Jugoslawien und Portugal. Nur ein wenig Qualität verlieh Dir damals den Todesstoß.

    Zu “1944″ kann ich nur sagen, dass ich Spekulationen und Verschwörungstheorien nicht mag. Wir werden die Gründe für Jamalas Sieg niemals kennen, genauso wie bei jedem anderen Sieger.

  30. KarstenK.

    10.02.2017 | 16:52

    ich sehe das genau so uns wurde im fernsehen eine Version gezeigt die so gar nicht umzusetzen ist ich bin jetzt mal auf die Fassung gespannt die wir einreichen werden, die Studio Version gefällt mir Gar nicht die von wildfire ist noch schlimmer

  31. okay

    10.02.2017 | 17:08

    nochmal was zum Thema der Song klingt wie Titanium:
    wenn ich mir das hier angucke haben Songs, die an bekannte Lieder außerhalb des ESC angelehnt sind meist immer richtig gut abgeschnitten https://www.youtube.com/watch?v=xfRHtodIa64
    Ein gutes Omen?

  32. biobanane

    10.02.2017 | 17:13

    Was der Kommentator richtig sagt, und was ja schon gestern abend jedem Zuschauer irgendwie klar war, dass der Song so nicht zündet. Ich habe ihn heute im Radio gehört und muss sagen, auch die Studioversion ist nicht wirklich so tolle. Warum der Kommentator aber um diese Aussage so viel negativen Brei legt, ist mir nicht klar. Einerseits soll es ein Song mit Ecken und Kanten sein, dann muss er doch wieder rund klingen. Wenn man sich den ESC der letzten Jahre anschaut, dann gibt es beides, einfache Melodien, die durchaus erfolgreich sind, man muss sich nur die schwedischen oder russischen Titel der letzten Jahre anschauen, und auch Titel, die durch künstlerische Sperrigkeit glänzen, wobei diese dann hier gerne zerissen werden, weil die nicht tanzbar sind und die Frauen zuviel “schreien” würden. Ich denke der NDR hat schon Titel gesucht, die zu Deutschland passen, da muss man auch mal ehrlich sein. Bleibt uns also die Hoffnung, dass der NDR wirklich nochmal über die Produktion nachdenkt, vielleicht einfach mal ein paar Produzenten auffordern einen Remix zu machen.

  33. alkibernd

    10.02.2017 | 17:18

    Und immer noch keine Studiofassung viral, so dass sich die ESC-community an die klebrige Live-Aufführung halten muss

    Ein Lied, das gut abgemischt durchaus seinen Charme haben könnte, wird daher grad übelst nach unten durchgereicht.

    Was für Patzer beim NDR samt der Hofschranze Feddersen.

  34. Kontrapunkt

    10.02.2017 | 17:34

    Na ja, jetzt hat man mit viel Aufwand und einem komplizierten Konzept einen Gewinner wählen lassen, den beinahe zwei Drittel der Wähler haben wollten. Und jetzt hat man so wenig Vertrauen und den Beitrag, dass man ihn überarbeiten will? Das ist ein kompletter Offenbarungseid für Schreiber und seine Clique. Dann hätte man auch gleich so ehrlich zum Publikum sein und ihm sagen können, dass man nur einen Interpreten wählt – und hätte die Sendung damit nach der ersten Runde beenden können.

  35. Tamara

    10.02.2017 | 17:42

    Lieber Douze, Du weißt ja, dass ich Deinen Kommentaren normalerweise eher kritisch gegenüberstehe, weil Du mir da gern mal zu radikal bist. Dieses Mal allerdings unterschreibe ich jedes Wort und würde sogar noch einen Schritt weiter gehen: “Perfect Life” austauschen. Sofort. Den Aufschrei ignorieren und es durchziehen.
    .
    Was gestern abend betrieben wurde, war reine Schadensbegrenzung. Man hat mit Levina ohne Frage die beste Sängerin des Abends ausgewählt. Allerdings: Da war auch nicht viel Auswahl, die Frage war von Anfang an “Levina oder Axel”, und da Axel irgendwie so gar keinen ESC-nötigen Glamour ausstrahlt (da hat der Silbereisen vollkommen recht gehabt, als er sagte, dass die ESC-Bühne möglicherweise nicht das richtige für Axel ist!), war klar, dass es Levina wird. Aber bittschön: Wer hat denn diese Vorauswahl getroffen? Wie kann eine Helene unter die besten fünf kommen? Wenn man die Speed-Dating-Videos gesehen hat, waren da aber noch einige darunter, die man sich eher auf einer ESC-Bühne hätte vorstellen können.
    .
    Dann die Songs. Alles sehr – nett. Man hätte was draus machen können, aber hätte, hätte, Fahrradkette. Die passende Kombi haben wir gestern jedenfalls nicht gesehen. Die Fehler wurden schon im Vorfeld gemacht bei Interpreten- und Songauswahl, Hier müsste im nächsten Jahr was passieren. Das Publikum hatte nicht die Qual der Wahl, sondern eher die Wahl der Qual. Und irgendwie ist es alles so egal :-( Bin grad echt ratlos.

  36. biobanane

    10.02.2017 | 17:45

    @Kontrapunkt Das ist doch wieder Geschwätz, Entschuldigung aber ich kann diese Fixiertheit auf Schreiber nicht verstehen. Es wurden zwei Titel ausgewählt, die zu allen fünf Teilnemern passen sollten und es wurde im schnellverfahren für 2×5 titel Produktionen erarbeitet. Nun hat man ein einem recht kurzen Verfahren – bei Godfather Raab hat das mehrere Wochen gedauert – einen Interpreten und einen Titel gefunden und nun kann man sich noch mal die Zeit nehmen zu überlegen wie man die Produktion knackiger hinbekommt. Ich fand beispielsweise die vom Alex besser, weil bei ihm mehr Dramatik drin war, auch wenn man es nicht gemerkt hat, der ist eben einfach zu undramtisch.

  37. ThisIsNotReal

    10.02.2017 | 17:49

    @biobanane “Ich denke der NDR hat schon Titel gesucht, die zu Deutschland passen, da muss man auch mal ehrlich sein”

    Was auch immer diese Kriterien sein mögen, entspricht nicht dem, was ursprünglich geplant war. Ein Song mit der sogenannten “ESC-Formel” zu finden, der in den Top-10 landen kann. Und da hat der NDR ganz klar sich wieder auf seine konservativen Ansichten orientiert, ein Liedchen das keinen erschreckt, die Natürlichkeit des Interpreten in Begleitung mit einer Live-Band. Ich frage mich ernsthaft, ob schon alleine aufgrund der schnöseligen Basis der Songs daran geglaubt wurde, daraus ein Top 10 Material zu kreieren.

    Entweder man schafft Lieder mit Ecken und Kanten, aber dann natürlich qualitativ hochwertig wie im 2015 z.B.Belgien mit Loïc Nottet (Rhythm inside) Platz 4 oder Lettland Platz 6 mit Aminata Love injected, beides großartige progressive Lieder, oder knallt halt ne Dance-Hymne aufs Parkett wie Bulgarien letztes Jahr. Aber das Levina Arrangement weicht kein Stück von seiner Linie weg, als ob man jede Ecke abgerundet hätte, damit sich keiner den Kopf daran stößt. Da guckt keiner hin – das findet keiner interessant.

  38. MarkusK

    10.02.2017 | 18:56

    Du sprichst mir hier aus der Seele. Schon bei der Ankündigung, Künstler unabhängig vom Song zu suchen, ahnte ich schlimmes. Dass es dann aber nur 2 Lieder geben wird, die jeder singen muss, Okay, wenn Herr Schreiber sagt, dass da ganz tolle Sachen kommen sollen und es die Lieder in sich haben werden und nicht nur Resteware genommen werden soll. Mal abwarten, aber ich dachte schon, dass das nichts werden kann. Wenn ein Lied für fünf Leute passen soll, dann muss man schon extrem viel ändern.. und wie soll das ohne Langeweile in einer Show untergebracht werden?
    .
    Die Kandidaten waren auch viel zu ähnlich.. Irgendwie alle zwischen 20-25, die meisten vom Typ nette Schwiegersöhne und -töchter, mögen eher Soul und Jazz, …
    .
    Jetzt haben wir das Problem wie in den letzten Jahren (ab Elaiza war das schon so). Wir haben ein nettes Lied, das keinem weh tut. Aber das auch keiner mag. Das nicht so ganz zum Künstler passt. Wahrscheinlich wird noch eine Bühnenshow und ein Bühnenbild folgen, das nicht so ganz passt oder das genauso generisch und austauschbar ist.
    .
    Dann kommt diese Plagiatsdebatte dazu.. Hat man denn aus Cascada nichts gelernt? Das muss doch einem vorher aufgefallen sein?!
    .
    Und dann noch mit der Live-Band ein völlig anderes Arragement als dann später in Kiew. Ein Revamp scheint sicherlich angebracht zu sein, aber wäre das nicht ein Schlag ins Gesicht der Leute und der Zuschauer der 3-Stunden Show? Und könnte man überhaupt darauf hoffen, dass es besser wird? Wir sind hier schließlich nicht in Weißrussland!

  39. Ray

    10.02.2017 | 18:57

    @Togravus: Portugal war 1976 meine Nr. 1 – vor Griechenland. Und Jugoslawien hätte ich auch gerne in den Top 10 gesehen.
    Aber der Charthit kam nun mal aus dem UK – auch wenn der heute extrem veraltet klingt, aber in seiner Zeit war es ein “Song for Europe” für die Massen. Sowas braucht der ESC…manchmal ist eine politische Message als Siegersong akzeptabel, aber nicht 2 mal innert von 3 Jahren.
    Ecken und Kanten find ich gut…aber ich bezweifle, ob man damit beim ESC was reißen kann. Ich sehe da eher einen weichgespülten Sound bei den ESC-Songs als Trend. Und punkten tut dann der, der seinen musikalischen Fast Food effektiv verpackt.

  40. Peter Jordis

    10.02.2017 | 19:02

    Gäääähn

    Seichtkram! 2 ganze Lieder, die von den unglaublich schlechten Heavytones tot genudelt werden. NDR – ihr wollt es nicht! Ich dachte erst, ihr könnt es nicht, aber ihr wollt es nicht. Die Labertasche Urban ist doch längst Rentenreif – warum lässt man da immer noch den alten Quasler von vorgestern ran?
    B. Schöneberger in allen Ehren – aber ein ESC-Vorentscheid muss nicht notwendigerweise als Familien-Abend-Moderations-Show ablaufen. Da gibt es bessere und spannendere Formate. Letzter Platz in Kiew, Germany!
    Wer ernsthaft an eine Überarbeitung und ein echtes Neu-Arrangement von “Perfekt Life” glaubt, hält die Erde immer noch für eine Scheibe und Herrn Schreiber für einen “Unterhaltungschef”. Wenn ich meinen Beruf so ausüben würde, ich säße lägst vor der Tür. Aber unsere GEZ-Gebühren polstern Herrn Schreiber wohlig weich den Sessel. Pfui Deibel.

  41. Peter Philipp

    10.02.2017 | 19:08

    Wieder wurde versucht einen Drachen zu basteln, der Wind fehlt, er steigt einfach nicht auf.

  42. Little Imp

    10.02.2017 | 19:17

    @ Ray

    Interessant, was du da über Ecken und Kanten im letzten Jahr gesagt hast. Deutschland und Georgien waren in 2016 in der Tat meine liebsten Beiträge. :-)

  43. Ray

    10.02.2017 | 19:27

    @Little Imp: Sehr guter Musikgeschmack !

  44. sunny42

    10.02.2017 | 19:35

    Am besten Deutschland zieht seinen Beitrag zurück und fährt gar nicht erst nach Kiew.Alle meckern in allen Internetforen selbst die Zeitungen sind nur noch mit negativen Argumenten dabei.Mir tut die Levina leid die muss sowas alles lesen .

  45. Peter Philipp

    10.02.2017 | 19:38

    Barbara, Du hast doch für Levina auch den Mikroständer von der Bühne getragen, jetzt schlepp die Windmaschine aus dem Fundus und ab damit in den Probenraum die Heavytones peppen den Song auf. Levina ,lasse Dir von Lena die Telefonnummer von Herrn Raab geben, vielleicht hat der irgendwie noch eine Idee.

  46. uppläsare

    10.02.2017 | 19:45

    “Ein Refrain, den man für eine Brücke hält und nichts von dem einlöst, was die Strophe verspricht.”
    DITO…

  47. Cupcake

    10.02.2017 | 19:49

    Ich hab ja eine Theorie.. der gute Herr Schreiber kann den ESC seit Guildo Horn und Stefan Raab schon nicht mehr leiden und trollt seitdem Land und Ausland. Wenn dem wirklich so ist (und der Verdacht verhärtet sich immer mehr), dann ist dieser Mann ein wahres Genie!

  48. Galango

    10.02.2017 | 20:05

    @Peter Philipp:
    “ab damit in den Probenraum die Heavytones peppen den Song auf.”

    Bloß nicht! Das soll doch besser klingen und nicht noch schlimmer werden!

  49. Peter Philipp

    10.02.2017 | 20:13

    @Galango ach ich weiß auch nicht. Ich weiß nur das bei in Schweden bei ITunes Levina aktuell auf 69 geklettert ist.

  50. Lolloo

    10.02.2017 | 20:15

    Schade :(

    Meiner Meinung nach wird dieser Song zu 100% auf dem letzten Platz landen wenn er nicht komplett verändert oder ausgetauscht wird. Aber letztendlich kann man bei der ARD davon ausgehen das der Song genau so beim ESC-Finale vorgetragen wird, egal wieviel Kritik es von den Fans, oder wieviele Daumen runter es beim offiziellen Video des Eurovision-Channels gibt. Eigendlich sehr schade für Levina die jetzt zwar die Möglichkeit bekommt sich auf einer Internationalen Bühne zu repräsentieren und mit diesem 08/15-Liedchen dann vielleicht insgesamt 2 Punkte bekommen wird. Man hat in den letzten Jahren gemerkt dass einige Länder den ESC stets ernster nehmen und teilweise echt gute Songs ins Rennen schicken. Also liebe ARD: Bitte ändert den Song so ab, dass zumindest der Anfang nicht direkt an Titanium von Sia erinnert – oder sucht nach einem anderen Song. Ansonsten Germany – 0 Points :(

  51. DerMoment1608

    10.02.2017 | 20:59

    Ich fühle mich wie ein Falschfahrer, wenn ich die Kommentare im Blog lese: mir gefällt “Perfect Life”. Gerade die Melodie des Refrains, das ist eine Melodie, die ich immer wieder gerne höre, wenn sie läuft (wohingegen sich die von Wildfire zwar ins Hirn frisst, aber nervig und monoton ist) und für mich hat der Chorus eine tolle Steigerung auf musikemotionaler Ebene: es fühlt sich auf einmal alles weit und befreit an. Dieses mit-Kopfhörern-in-voller Lautstärke-nachts-durch-die-Wohnung-tanzen-Gefühl.
    .
    Auch als heute morgen ein Bericht bei MDR Aktuell kam und der Song angespielt wurde, dachte ich mir: “klingt gut”. Es ist kein Song mit Ecken, Kanten oder Anspruch, das stimmt. Als Mainstreamsong finde ich ihn trotzdem gelungen.
    .
    Aber offensichtlich stehe ich damit ziemlich allein da.

  52. Lolloo

    10.02.2017 | 21:06

    @ DerMoment1608: Der Song klingt schon in den ersten 5 Sekunden wie ein Plagiat und der Refrain hat keinen wirklich vom Hocker. Mag ja sein das jeder seine eigene Meinung zu dem Song hat. Aber von den ESC-Fans im Ausland wird dieser Song wirklich überwiegend negativ bewertet – und das sollte die ARD schon irgendwie im Auge haben. Ansonsten tuts mir echt leid aber man kann sich so einen Song, wenn man ihn wie die Mehrheit der Community nicht mag, auch nicht schönhören. Beim ESC hört man ihn ja auch nur ein Mal.

  53. ThisIsNotReal

    10.02.2017 | 21:08

    @DerMoment1608: Bei mir ist es die Axel-Version, holt fast das Optimum aus dem Song raus und hat ein wenig Ecken und Kanten. Die Studioversion höre ich mehrmals am Tag, dieser Version hätte ich beim ESC so viel mehr zugetraut.*heul*

  54. Little Imp

    10.02.2017 | 21:42

    @ThisIsNotReal

    Hätte ich auch. Allerdings hatte Axel leider so gut wie keine Kamerapräsenz Da hat man sich beim Zuschauen fast ein bisschen so gefühlt wie vom Liebhaber betrogen.

  55. Paul

    10.02.2017 | 21:49

    Kann man unseren Beitrag mit dem vom letzten Jahr “sunlights” von Nicky byrne vergleichen? Im Seminar hängen geblieben und dennoch ein Popsong, der nicht wehtat

  56. Paul

    10.02.2017 | 21:50

    Semi meinte ich :)

  57. Matty

    10.02.2017 | 22:05

    Heute ist Deutschland in den Wettquoten auf Platz 37 abgerutscht und Schweden führt leider immer noch:
    -
    http://eurovisionworld.com/?odds=eurovision
    -
    Das ist nicht nur traurig, sondern zum ersten Mal bin ich auch dafür, daß Deutschland – genau wie Dänemark – mal eine ganz lange Pause einlegt.

  58. vandyke

    10.02.2017 | 22:34

    Ich für mein Teil habe die Hoffnung aufgegeben das sich grundlegend etwas zum guten ändern wird. Dafür ist Schreiber einfach zu verbarrikadiert und die Cologne Connection wird den nötigen Nachschub an Balken und Brettern gewiss nicht ins Stocken geraten lassen.

  59. Olli D.

    10.02.2017 | 23:11

    @ Matty:
    Also mal ganz ehrlich: Wie ernst soll man denn diese Wettquoten nehmen, bei denen mit Tschechien, Australien und Russland drei Länder in den TOP 5 liegen, von denen noch nicht mal die Lieder bekannt sind.
    Und die Schweiz wird noch hinter Deutschland geführt, obwohl ich “Apollo” für ein wirklich gutes Stück halte.
    Ebenso finde ich Frankreich und Finnland verblüffend schwach notiert.

  60. Wiedernix3000

    10.02.2017 | 23:22

    Hoffe die ARD reagiert auf Kritik

    Sorry, aber kein erstzunehmendes Jurymitglied wird für diesen Song abstimmen. Und die meisten Zuschauer werden diesen Song für eine Raucher- oder Toilettenpause nutzen. Für Levina tuts mir richtig leid. Sie bekommt jetzt vorgegaukelt, dass ihr Song Chancen hätte und vielleicht sogar gewinnen könnte. Wenn die ARD ein weiteren letzten Platz verhindern möchte und eine weitere runinierte Karriere verhindern möchte (Jamie Lee, Ann-Sophie) dann sollte man ihr einen anderen eingängigeren Song geben oder Perfect Life komplett überarbeiten (vorallem den Anfang). Ansonsten müssen wir wieder alle mit ansehen wie Germany mit 0 Points ganz am Ende der Tabelle steht.

  61. Calv

    11.02.2017 | 02:52

    Wir verheizen nun das dritte Jahr in Folge eine wirklich sehr gute Sängerin, mit einem Song, der absolut schlecht ist. Es ist schon viel wahres dran, Wenn man alle Kanten rausnimmt und alle Standartelemente zusammenmixt kommt so ein Lied dabei raus. Das können doch nicht die besten Songs sein, die De zugesendet wurden? Und wenn doch, dann spar ich mir des Geld für den Vorentscheid, pump des in einen Max Martin oder ähnliches ein, der mit einem Sänger dann unabhängig vom ESC einen Hit draus macht. Oder Felix Jaehn oder Zedd veröffentlichen einen Hit und den kauft man sich dann für den ESC ein. Die einzige Spannung dieses Jahr gibt es im Bezug, ob beim neuen Modus tatsächlich 0 Punkte möglich sind

  62. Rolwin

    11.02.2017 | 09:47

    Am Song gibt es ja reichlich Kritik auf allen Medien.
    Ich bin gespannt, wie er überarbeitet in der Studio-Fassung klingt.

    Man sollte sich noch einmal Lenas Satellite von der USFO-Show anhören/ansehen und dann vergleichen, was letztlich in Oslo eingereicht wurde. Beim USFO Finale war mein erster Gedanke: Wie kann man nur einem so talentierten Mädel einen dermaßen belanglosen Song geben…..

  63. DerJoe

    11.02.2017 | 09:50

    Ich fasse mal zusammen:
    Wir haben wohl den besseren Song und ziemlich sicher die beste Person für Kiev gefunden.
    Ein Revamp wäre evtl. nicht verkehrt, wobei der Song auch so schon merklich besser ist, als die der beiden letzten Jahre. Wo bei Ghost übrigens nun die Ecken und Kanten lagen, muss man mir nochmal erklären…
    Mal im ernst, die internationale ESC-Fanbase hat wenig mit der Wahrnehmung der normalen Zuschauer zu tun und die Buchmacher-Quoten sind zu dem Zeitpunkt mal sowas von daneben…
    Ob Revamp oder nicht, viel wird darauf ankommen, dass man mal einen stimmigen Auftritt auf die Bühne bringt, die Chance besteht mit Levina durchaus in ganz anderem Maße as die letzten Jahre. Und der Song ist so schlecht nun auch wieder nicht…
    Im übrigen darf Levina durchaus deutsch aussehn (hat woanders mal wer bemängelt), die Außenwahrnehmung von Deutschland ist nämlich viel besser als die Eigenwahrnehmung!

  64. roxy

    11.02.2017 | 11:21

    In internationalen Fanforen wird der deutsche Beitrag sehr negativ bewertet. Und für die breite Masse abseits der ESC-Bubble ist der Song definitiv auch nicht geeignet. Also ich habe da keine Hoffnung auf ein gutes Resultat, da kann auch eine überwältigende Bühnenshow nicht viel helfen (und wie könnte die denn für so einen langweiligen Song schon aussehen?). Ich kann noch immer nicht verstehen, dass man keine besseren Songs gefunden hat.

  65. Muenzi

    11.02.2017 | 13:25

    Levinas Stärken

    Mit Levina haben wir meiner Meinung nach eines der größten Talente der letzten Jahre gefunden. Rauchige angenehme Stimme mit hohem Wiedererkennungwert. Eien tolle Sängerin mit sehr breiter Range. Und dann noch eine langbeinige klassische Schönheit. Im Sall hat sie das Publikum nach den ersten Tönen sowas von eingefangen. Das war beeindruckend und zeigt, wie es gehen könnte: Mit einem Song genau passend zu ihrer etwas rauhen Stimme. Auch im ersten Wettbewerbsbeitrag Wild-Fire war noch ein Intro vorhanden, dass Levinas Stärken zeigen konnte. Bei perfect life ist davon leider gar nichts zu bemerken. Ein allerwelts Disco-Fox der an Cascada in ihren frühen Jahren erinnert. Und bei dem Levinas wirkliche Stärken überhaupt nicht zum Tragen kommen. So kann es nicht gehen. Es muss dringend eine Überarbeitung her, die auf die tolle Stimme von Levina zugeschnitten ist. Vor allem das Intro muss völlig auf den Kopf gestellt werden. So wie es ist, führt es direkt zur Pinkelpause.
    Also lieber NDR: Ihr habt mit Levina eine Ausnahmekünstlerin gefunden. Habt Mut und macht was draus!!

  66. Frank

    11.02.2017 | 13:37

    @Muenzi: absolut!
    .
    Mich würde auch mal interessieren, welches Arrangement “Perfect Life” in der Originalversion der Songwriter hat.

  67. Manboy

    11.02.2017 | 13:40

    Das Thema deutscher ESC-Beitrag 2017 lege ich nun vorläufig zu den Akten und freue mich lieber über das Schöne.

  68. escfan05

    11.02.2017 | 13:41

    Das mag jetzt überraschend sein. Aber ich kann eure Kritik an unserem Song überhaupt nicht verstehen. Wieviele Songs, die Ecken und Kanten haben, wurden dieses Jahr bis jetzt ausgewählt. Bis jetzt habe ich nur weichgespülte Songs gehört. Auf die blöden Kommentare von irgendwelchen Youtubetrotteln sollte man schon mal gar nix geben. Der Song ist so gut wie er ist, das Publikum hat ihn so ausgewählt. Da muß man nix ändern. Ein schöner solider Titel. Mal keine Ballade. Typisch Deutsch, kaum ist der Song draußen, wird nur gemeckert. Anstatt mal dahinter zu stehen.

  69. Hinz und Kunz

    11.02.2017 | 14:03

    Auf der einen Seite kann die Kritik am NDR nachvollziehen, auf der anderen Seite sollte das Publikum, und sollten wir Fans uns vor allem und zuallererst an der eigenen Nase fassen. Wir fordern vom NDR – ganz zurecht – mehr Kreativität, mehr Vielfalt, vor allem mehr Mut zu etwas was heraussticht, zu etwas was uns ein echtes Alleinstellungsmerkmal bringt, zu Ecken und Kanten. Und wenn es drauf ankommt wählen wir doch jedes Mal die Nummer sicher und gehen damit meistens baden. Dabei hat es zumindest in den Jahren 2013-2015 durchaus das eine oder andere interessante Angebot in den Vorentscheiden gegeben, Laing 2015 wäre das Musterbeispiel gewesen (dass das nicht jedermanns Geschmack ist ist legitim, aber es wird niemand behaupten können dass sie nicht heraus stachen). Aber dann sind sich, u.a. auch in diesem Forum, die meisten schnell einig: Funktioniert nicht, zu kantig, nicht massenkompatibel, nicht “eingängig” genug, kommt international nicht an, etc. Am Ende des Tages wollen 80% der ESC Fans und Fernsehzuschauer eben doch Mainstream-Pop, am besten am Reissbrett auf vermeintliche ESC-Tauglichkeit zugeschnitten, aus skandinavischer / amerikanischer Feder und mit englischen Texten. Ist ok, nur: Wer Durchschnitt will, wird Durchschnitt bekommen und soll sich dann bitte nicht über die bekannten Ergebnisse beklagen.

  70. Frank

    11.02.2017 | 14:04

    @escfan: Jein.

    Ich höre den Song (und die anderen Songs von Levina) bei Spotify zum x-ten Male und es fällt auf, dass Perfect Life sehr flach klingt – lieblos produziert. Klingt schlechter als die (sicherlich mit wenig Budget) produzierten älteren Sachen von ihr. Selbstverständlich habe ich die beste Qualitätsstufe (320kbit/s) in der Spotify App eingestellt.
    Die Version von Axel klingt deutlich besser (dynamischer und mehr Höhen und Bässe).

    Eine Überarbeitung halte ich für dringend geboten. Entweder in Richtung Axels Version oder noch etwas mehr Tempo und modernere Sounds (wie “Far Away”).

  71. Meckie

    11.02.2017 | 14:12

    Axel’s James-Bond-Version fand ich richtig scheisse. Bäh…

  72. Dilber0815

    11.02.2017 | 14:14

    Back to roots

    … sollte es werden.
    Es wurde wieder back zu german nörgeligkeit.
    Alle kritik in ehren, aber auch Lena ist nicht ohne einen arsch voll ‘zero points’ kommentare nach Oslo gefahren. Der song hat selbst vielen die Lena klasse fanden nicht gefallen. Und er ist dann noch mehrfach optimiert worden (was im popbusiness standard ist).
    Auch hier waren die kandidaten alle mit band angetreten und nicht mit einer gelackten studioversion. Es ging um den interpreten, nicht so sehr um den song.
    Und ganz wichtig, die ganzen nörgeler wurden durch überrumpelung als nörgeler und hater abgestempelt. Es gab kein (kaum) youtubematerial der kandidaten, keine öffentlichen proben, es wurde sogar altes material vorher aus dem netz entfernt (bis auf restspuren).
    Privates wurde tunlichst vermieden und so die konzentration auf den kandidaten, seinen auftritt und den song sichergestellt.
    So arbeitet man eigentlich professionell !

    Das funktioniert nur mit der bedenkenträgerei der ARD/NDR sesselfurzer nicht (sorry, das musste jetzt mal sein). Man erinnere sich des altherrengeraune zu Lenas 2. antritts 2011. Dazu braucht man jemand mit eiern und nerven wie Raab damals.

    Diese back to roots version vorgestern war eher würzelchen, da wird (leider) keine grosse deutsche eiche draus.

  73. Meckie

    11.02.2017 | 14:42

    Kann mir mal jemand schlüssig erklären, warum das VE-Video von “Perfect Life” bei YT jetzt innerhalb 1 1/2 Tage schon fast 600.000 mal geklickt wurde (auf dem Eurovision-Kanal).

    Soviel hatte Ghost oder Black Smoke usw. nach 2 Monaten dort nicht an Klicks.

  74. roxy

    11.02.2017 | 14:46

    @Dilber0815
    Lenas Satellite war aber vor dem ESC schon ein internationaler Hit, da haben wohl nicht mehr so viele gemeckert. Wenn Perfect Life nach dem ersten Hören in- und außerhalb Deutschlands nur wenigen gefällt, weist das wohl darauf hin, dass es sich um einen nicht sehr chancenreichen Song handelt. Dass der Song nicht gut ankommt, hätte man bei professioneller Vorbereitung schon davor herausfinden können. Mit mittelmäßigen Songs können manche Länder aus diversen Gründen vorne landen, Deutschland schafft das nur mit einem besonders starken Angebot, das wissen wir doch alle. Und weder Levina noch ihr Song sind stark genug, um Europa zum Telefon zu bewegen.

  75. Ray

    11.02.2017 | 14:52

    Vielleicht wirds ja doch ein Erfolg. Und sogar mit doppelt soviel Dislikes wie Likes. Wobei die Likes auch schon besser sind als bei den anderen 7 bisherigen Konkurrenten. Also doch Ecken und kanten durch die Nähe zu Titanium ?
    Hoffentlich müssen sich viele schreiber zukünftig nicht spagatmässig versuchen, den Schreibstil von vernichtend in wohlwollend bis hin zu begeistert hinzubiegen. Man will ja dann auch zu denen gehören, die schon immer wussten, dass wir ein gutes Lied haben….
    Beim NDR muss sich dringend was ändern. Aber noch mehr bei der deutschen Fanbase.

  76. ESCNOW

    11.02.2017 | 14:54

    @Meckie
    Alle wollen sehen was Deutschland nach 2x letztem Platz schicken wird… und landen auf dem Dislike-Button. Leider. Ich warte auf die finale Fassung und bilde mir erst dann ein abschließendes Urteil.

  77. argan

    11.02.2017 | 15:17

    Wissen wir eigentlich sicher, dass es einen Revamp in irgendeiner Art geben wird? Gibt es Aussagen, also mehr als Schreibers “Wir denken in alle Richtungen…”?

  78. MaxiKing

    11.02.2017 | 15:28

    Levina ist in Schweden auf Platz 28 der Download Charts. Ihr Auftritt hat schon über 500 000 Aufrufe. Wir werden dieses Jahr nicht letzter ;-)

  79. ThisIsNotReal

    11.02.2017 | 15:52

    @Meckie: Bei Ann-Sophie und Jamie-Lee (Digster) gab’s ausserhalb vom ESC-Kanal bereits Videos. Dieses Mal ist es sehr geschickt gelöst und es gibt gleich ein zentrales Video auf dem ESC Kanal und die GEMA hält die Füsse still…

  80. Jorge

    11.02.2017 | 15:59

    @ThisIsNotReal: Die Videos waren damals auch nur regional beschränkt aufrufbar und über die Youtube-Suche nicht jedemann zugänglich. Wir sollten aber mal vorsichtig abwarten: Alle Wettquoten ode Charts sind jetzt noch gar nicht aussagekräftig. Es gab ja auch schonmal ne Nr.1 die no no never den ESC rocken konnte.
    -
    Aber, wenn ‘sogar’ die Schweden den Song mögen, dann muss er ja gut sein. *räusper* Naja, mir egal. Wünsche ihr viel Glück – es ist ja wenigstens nicht ihre Version von Wildfire geworden und die Studioversion ist ja besser als die Showvorlagen.

  81. Meckie

    11.02.2017 | 16:35

    Na gucken wir mal… wenn man sich die Klickzahlen der anderen bisher festsehenden Songs so anschaut, dann hat Perfect Life viel mehr als alle anderen zusammen.

  82. Little Imp

    11.02.2017 | 16:37

    Abgesehen vom Optimieren des Songs sollte man auch Levinas Styling noch einmal überdenken. Das war doch irgendwie sehr bieder. Die schwarzweißen Promobilder von Levina haben viel mehr Star-Appeal. Sollte man unbedingt für den ESC-Auftritt im Blick behalten. Lieber jung, modern und stilvoll als tantenhaft.

  83. roxy

    11.02.2017 | 16:47

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Song noch großartig überarbeitet werden kann. Erstens ist der Song ja schon veröffentlicht und zweitens wäre es doch auch eine Verarsche des Publikums, das ja genau diese Version gewählt hat, oder?
    Ich möchte auch nicht zu negativ klingen, der Song ist ja ganz nett und gefiel mir besser als Wildfire. Mir gefällt auch das Intro, weil man da mitklatschen kann und das bringt etwas Stimmung in die Halle. Auf ESC-United zum Beispiel haben von 84 Votern gerade mal drei 12 Punkte gegeben und es gibt kaum positive Kommentare, das stimmt mich eher skeptisch.

  84. Geri

    11.02.2017 | 17:22

    Gute Stimme, kein schlechter Song.
    Sehe sie bis jetzt im Mittelfeld. Meine Favoriten
    bisher Frankreich und überraschend die Schweiz
    (ganz tolle Stimme und gute Performance)
    Auch Nathan Trent wird zu beachten sein, er hat
    Musicalerfahrung und kann sich daher bewegen.

  85. biobanane

    11.02.2017 | 17:22

    Ich habe mir mal die Kommentare auf anderen Seiten angeschaut. Innerhalb der Blase kommt das Lied nicht gut an, ist auch nicht verwunderlich, es hat eben Null Grand-Prix Glamour. In Deutschlands Presse wird es eher mit der Hoffnung aufgenommen, könnte besser werden als die letzten Jahre. Die deutschen Kommentare auf youtube etc sind sehr gemischt, natürlich wie jedes Jahr eine starke Null-Points-Fraktion, aber auch viele die zumindest sagen, man soll doch erst mal waren was die anderen schicken. Die wirklichen Fans gibt es aber auch nicht, das war letztes Jahr anders, weil die Gute schon einen starken Fanblock hatte. Insgesamt kann man schon sagen, dass eher die Tendenz nach unten geht.
    Hier in den Kommentaren wird eher wenig Argumentatives zur Ablehnung gebracht, das war beispieslweise vor zwei Jahre ganz anders, als hier jedem klar war, dass die Frau nicht sympathisch rüberkommt.
    Wir sollten eben einfach von dem letzten Platz als Stammplatz ausgehen und wenn es besser wird, dann haben wir was worauf wir uns freuen können.

  86. Matty

    11.02.2017 | 17:39

    @Meckie
    -
    Ich weiß nicht, woher Du diese Zahl hast! Schaue mir gerade das Video von Levina mit dem Gewinnersong an und das hat knapp 75.000 Klicks:
    -
    https://www.youtube.com/watch?v=N3qjvzRaWN4
    -
    Das Video von Levina zu “Wildfire” knapp über 49.000 Klicks:
    -
    https://www.youtube.com/watch?v=g24poeL-q_8&list=RDN3qjvzRaWN4&index=2
    -
    Wäre schön, wenn Du Deine Behauptungen mit einem Link belegen könntest!

  87. Little Imp

    11.02.2017 | 17:51

    @Geri

    Nathan Trent, da war ja noch was. Gut, dass du mich daran erinnerst. Wenn Österreich besser abschneidet als wir, können wir unseren Misserfolg elegant auf unsere bösen südlichen Nachbarn schieben, die uns den besten Act vor der Nase weg geklaut haben. Sehr schön! :-D

  88. Little Imp

    11.02.2017 | 17:53

    @ Matty

    https://www.youtube.com/watch?v=dpESkcTVdkk

  89. Meckie

    11.02.2017 | 18:19

    Matty… vielleicht vorher mal richtig die Augen aufmachen auf YT, bevor Du anderen unterschwellig unterstellst, sie würden hier Mist posten.

    Das ist bei YT auch gar nicht so schwierig… Du gibst einfach nur Levina Perfect Life ein… und schon hast Du das von mir angesprochene Video auf dem offiziellen Eurovision-Kanal.

  90. Susanne

    11.02.2017 | 19:22

    Ich verstehe ja nach wie vor nicht, warum immer dieses dämliche gecovere stattfinden muss. Die Adele wurde Levina, auch bei den beiden neuen Songs, bei mir nicht so recht wieder los. Ich hätte viel lieber die beiden Versionen von allen Kandidaten gehört, und somit ein Gefühl für die Eigenständige der einzelnen Künstler bekommen, als wieder solch unsinnige “Vergleichsmusik”. Haben wir tatsächlich die beste Kombination aus Interpret und Song zu hören bekommen? Bei all’ der Sendezeit wäre dies doch sinnvoll gewesen…
    Und zusätzlich gingen mir die Einflussnahmeversuche von la Schöneberger sehr gegen den Strich. (wir nannten dies bei uns den Kümmerling- Effekt)

  91. Matty

    11.02.2017 | 19:38

    @Meckie
    -
    Ich habe lediglich nach dem passenden Link dafür gefragt, das ist alles!

  92. Frank

    11.02.2017 | 20:19

    Levina souverän

    Bei der Talkshow gestern Abend und hier https://www.youtube.com/watch?v=cXHjyuG4BDs tritt Levina ziemlich souverän auf – gefällt mir gut. Viel sympatischer als Ann Sophie und auch recht gutes Englisch.

  93. Braudel

    11.02.2017 | 21:12

    Der Popticker hat m.E. das Problem von Perfect Live recht schön beschrieben:
    : http://gieselmann.typepad.com/blog/2017/02/wuchtbrummen-und-superstrings.html

  94. escfan05

    11.02.2017 | 21:27

    Es regt mich tierisch auf

    Natürlich kann man den NDR für sein Votingsystem kritisieren. Was mich aber jetzt tierisch aufregt, das jetzt überall die Klugscheißer aus ihrem Loch gekrochen kommen, und Veränderungen am Song verlangen. Noch mal das Lied wurde in der entscheidenen Abstimmung mit 69 % der Anrufer klar gewählt. Und zwar in der jetzigen Version. Es käme ja eine Verarschung der Anrufer gleich, wenn man jetzt nennenswert was ändert. Und dann frage ich mich, wenn man sich die Einschaltquoten ansieht, warum haben sich die ganzen Kritiker die Sendung nicht angesehen und haben, als es drauf angekommen ist, ihren Arsch vom Sofa nicht gekriegt und für ein anderes Lied abgestimmt? Die Chance war doch da. Nur weil ein paar Youtubehatern, der Song nicht gefällt, jetzt was zu ändern, käme eine Bankrotterklärung gleich. Der Song bleibt so wie er ist. Entweder er kommt gut an Kiew oder nicht. Ich bin generell absolut dagegen, das Songs wenn sie gewählt sind, einfach umgeändert oder getauscht werden. Es sei denn sie entsprechen nicht den Regeln. Aber dieses ständige Umgemodele geht einfach nicht, da müsste die EBU mal ein Riegel vorschieben.

  95. roxy

    11.02.2017 | 21:35

    da hat escfan05 mal wirklich recht ;-)

    und @Little Imp:
    Wenn Nathan Trent besser abschneiden sollte, wird das vor allem an seinem selbst geschriebenen Lied liegen. Wenn er in Deutschland angetreten wäre, wären ihm ja auch diese beiden Songs hingeknallt worden.

  96. Little Imp

    11.02.2017 | 23:32

    @ roxy

    Es geht auch eher um eine Alibi-Entschuldigung und nicht um Fakten. Kann ja nicht immer nur Merkel schuld sein. ;-)

  97. Wiedernix3000

    11.02.2017 | 23:45

    @escfan05 Das Problem ist, dass die Songs, welche letztendlich zur Auswahl standen, eher mittelmäßig bis langweilig/uninteressant sind. Mit Wildfire hätte Levina zumindest Chancen gehabt irgendwo zwischen Platz 15 – 20 zu laden, da der Song als Ballade schon ein gewisses Gefühl vermittelt. Mit Perfect Life in dieser Version kann sie vielleicht bei einem Straßenfest auftreten, aber nicht bem größten Musikwettbewerb der Welt. Und zu deinem anderen Punkt: Andere Länder tauschen ihre bereits gewählten ESC-Songs auch aus wenn sie bei den internationalen ESC-Fans nicht wirklich ankommen. Das haben Israel und Malta letztes Jahr getan und waren damit so erfolgreich, dass sie es dann doch ins Finale geschafft haben. Die Verantwrtlichen der ARD sollten einfach einsehen, dass sie mist gebaut haben und die Gefahr besteht, dass Levina sehr warscheinlich ebenfalls letzte werden könnte. Und das fänd ich bei ihrer Stimme echt schade. Also bitte: Hört auf zu glauben das es jetzt kein zurück mehr gibt was die Songauswahl betrifft – ändert ihn oder tauscht ihn aus wenn er nicht ankommt.

  98. Paul

    12.02.2017 | 09:00

    Leute, ich möchte wirklich kein Schwarzmaler sein, ich mag den Song an sich schon. Aber die Hoffnung, dass der Song geändert oder gar ausgetauscht wird, kann ich euch nehmen: Das Video wurde gestern gedreht!

  99. ESCNOW

    12.02.2017 | 09:07

    @Paul
    Aber wenn der Rhythmus und die Einsätze grundlegend gleich bleiben, kann sich doch der Klangteppich durchaus noch ändern. Da kann mit minimalem Aufwand noch viel erreicht werden. Wir erfahren hoffentlich bald mehr.

  100. Paul

    12.02.2017 | 09:42

    Ich würde es mir wünschen. Ich finde, dass Perfect Live jetzt schon besser als die letzten drei deutschen Jahre sind. Nur leider stehe ich mit dieser Meinung fast alleine da. Die Hoffnung schwindet…

  101. escfan05

    12.02.2017 | 10:16

    @Paul: Nein, du stehst nicht alleine da. Ich finde Perfect Life auch deutlich besser als Ghost und Black Smoke. Ich finde nicht das man daran was ändern sollte. Bezüglich der Platzierung in Kiew bin ich in= sofern leicht optimistisch, das uns diesmal ein letzter Platz erspart bleibt. Eine Platzierung zwischen 15 und 20 halte für denkbar, wenn die Qualität der Konkurrenz so bleibt wie bisher, ist sogar ein Platz zwischen 10 und 15 sogar denkbar.

  102. Paul

    12.02.2017 | 10:22

    Ein Platz zwischen 15 und 20? Sehr optimistisch, wenn man bedenkt, wie denkbar klar die Meinungslage international auf Perfect Live ist. Levina tut mir Leid. Sie ist mir sympathisch und hat eine schöne, nicht oft gehörte Stimme. Selbst bei Cascada waren Plagiatsvorwürfe da. Dennoch stand man internatinal zum Großteil hinter ihr, weil der Song einen gepackt hat. Logisch, dass der 21. Platz überraschend kam. Wir kennen erst wenige Beiträge, aber ich befürchte (!), dass die mehr als Platz 23 nicht drin sein wird. Wenns so bleibt…

  103. DerJoe

    12.02.2017 | 10:30

    @Paul: Ich glaube nicht, dass du da mit deiner Meinung alleine bist.
    Den meisten reicht halt nicht, besser als die letzten 3 Jahre (ich denke auch, es sind wenn dann 4 Jahre) zu sein. Die wollten den totalen Hammersong à la Euphoria und haben ihn nicht bekommen und sind jetzt – wie jedes Jahr – “not very amused” ;-)

    @ESCNOW: Das sehe ich genauso. Der Song als solcher ist gut, zumindest neben den ESC-Siegern von 2011 und 2015 muss man sich z.B. damit nicht verstecken. Man darf natürlich aufgrund der Vergangenheit mit Recht daran zweifeln, dass der NDR ein Hammer Staging hinbekommt, aber die Hoffnung stirbt zuletzt…
    Levina kommt vielleicht nicht ganz an die Lena von 2010 ran, sticht in Sachen Sympathie und Ausstrahlung aber vermutlich alles danach aus.
    Zumindest wenn man bedenkt, dass sie Null Kameraerfahrung hatte.

    Also für mich ist das Glas eindeutig halbvoll :-) Und ich werde mal wieder zumindest ein bisschen zu Deutschland halten, dieses Jahr. Den eindeutig besseren Beitrag eines anderen Landes habe ich bis jetzt halt auch noch nicht gesehn…

  104. DerJoe

    12.02.2017 | 11:04

    OK, Korrektur, war nicht up-to-date. Grade erst den SanRemo-Sieger angehört. Das IST besser…

  105. DerJoe

    12.02.2017 | 11:05

    … muss aber auch erstmal noch eine Kürzung überstehen.

  106. ESCNOW

    12.02.2017 | 11:18

    Ja, Italien wird durchstarten! TOP!!!

  107. escfan05

    12.02.2017 | 11:42

    Letztes Jahr hat mich der Song von Jamie Lee komplett kalt gelassen, fand aber den letzten Platz trotzdem nicht gerechtfertigt. Jetzt packt mich Perfect Life mehr als und ich werde auf jeden Fall Levina die Daumen drücken. Das das bestmögliche Ergebnis herausgeholt wird. An einen absoluten Spitzenplatz glaube ich allerdings auch nicht. Ein letzter Platz wird es hoffentlich nicht.

  108. ESCNOW

    12.02.2017 | 17:44

    Kann mir jemand sagen warum die Wettquoten bei nicerodds seit Tagen gleich bleiben?
    -
    http://www.nicerodds.co.uk/eurovision-song-contest-odds-2
    -
    Deuschland ist immer noch mit 38.00 auf Platz 13 dabei.

  109. KerJoe

    13.02.2017 | 00:31

    Sehr geehrter Herr ESCNOW,
    erfreulicherweise könne wir Ihnen mitteilen, dass sich die Quoten nun aktualisiert haben. Wie von Geisterhand hat sich die Quote für Deutschland marginal verschlechtert; zu unserer großen Überraschung wurde zudem der 13. Platz nicht ganz gehalten. Wir haben als Reaktion auf diese leicht suboptimale Entwicklung jedoch keine Kosten und Mühen gescheut und ein Team um Ralph S. für eine Überarbeitung des Titels gewinnen können. Diese arbeiten nun mit Hochdruck an der neuen Version. Wir sind daher sehr zuversichtlich bei den Betting Odds demnächst wieder auf Augenhöhe mit Geheimfavorit San Marino notiert zu werden.
    Mit freundlichen Grüßen
    Thomas S. ;-)

  110. escfan05

    13.02.2017 | 07:04

    Die Wettmafia ist doch nur noch lächerlich. Viele Länder haben ihre Lieder noch gar nicht ausgewählt und sind plötzlich vor Deutschland. Das ist doch manipuliert hoch zehn. Wenn sogenannte Fans sich darauf berufen, nur um unseren Song schlecht zu machen, zeigt das doch, das diese sogenannten Fans kaum ein Interesse daran haben dürften, das der Deutsche Song gut abschneidet. Das hat schon was mit Mobbing und gezielter Sabotage zu tun. Dazu kommt dann noch die leidige Plagiatsdiskussion, weil ja angeblich ein Ton so ungefähr ähnlich klingt wie Titanium. Das Ganze ist einfach nur noch erbärmlich.

  111. ESCNOW

    13.02.2017 | 09:09

    @DerJoe ;)
    Ja, jetzt sind wir ganz unten angekommen. Da spielt aber auch mit rein, dass die Chance auf einen Sieg eben gleich Null ist. Wer will da schon Geld drauf setzen. Selbst die größten Optimisten tun das nicht. Das muss dann am Ende aber nicht bedeuten, dass wir das Triple schaffen.
    -
    Mich hätte mal interessiert, was passiert wäre, wenn auch wir ‘nen Knallersong wie Italien am Start hätten. Würde Deutschland dann weiter bei den Wetten “umdümpeln”, dann würde ich auch langsam an Mobbing und Sabotage glauben.

  112. ESCNOW

    13.02.2017 | 09:11

    Aber so ist einfach alles klar. Punkt.

  113. ThisIsNotReal

    13.02.2017 | 10:33

    @escfan05: Für mich ist das plausibel, bei einigen Ländern ist zumindest das Teilnehmerfeld für die nationale Entscheidung bekannt. Und da können vielversprechenden Kandidaten oder ein Song dabei sein. Deutschland war ja mal auch kurzzeitig mal oben, da nehme ich mal lag die Ursache aufgrund der Bekanntgabe der Songwriter. Leider ein Strohfeuer. Natürlich ist das noch ein frühes Stadium und das Ganze wird sich noch verschieben, wenn dann alle Länder bekannt sind. Dann wird auch ja noch nach den Semis durchsortiert. Aber bei Germany sieht es momentan wohl so aus : “Gehen Sie weiter, hier gibt es nichts zu sehen” :(

  114. ESCNOW

    13.02.2017 | 10:58

    @ThisIsNotReal
    Das ist natürlich ein Fakt. Ein belangloser Song bringt eben nun mal keine Pukte. Tolle Songwriter hin oder her. Mittlerweile glaube ich tatsächlich, dass die Songs schon eine Weile in Schubladen vor sich hingammelten.

  115. Meckie

    13.02.2017 | 11:12

    Natürlich… die beiden Songs vergammelten sicher schon ewig in den Schubladen und waren wohl nicht an den Mann zu bringen.
    Da wurde der Anruf des NDR sicher sehr dankbar aufgenommen ;-)

  116. Matty

    13.02.2017 | 11:23

    Leute, hört auf zu spekulieren; wir werden es nie erfahren!

  117. escfan05

    13.02.2017 | 11:31

    Nein, es ist einfach unfair, das wohl einige Länder bei der Wettmafia bevorzugt werden. Das hat natürlich auch politische Gründe. Deutschland ist halt in Europa, aus vielerlei Gründen nicht besonders beliebt. Schweden z. Bsp schon. Noch mal, nicht die Wettmafia entscheidet wer für Deutschland singt, sondern die Televoter und die haben sich für Lavina und für Perfect Life entschieden. Dieses mobbinghafte Niedermachen des Songs und der Sängerin, ist geradezu erbärmlich. Aber im Netz ist es ja so herrlich einfach, rumzuhaten.

  118. escfan05

    13.02.2017 | 11:32

    Ich wünsche mir wirklich, das die Wettmafia mit ihren Vorraussagen in diesem Jahr mal so richtig auf die Schnauze fällt. Aber sie werden das Voting mit Sicherheit so manipulieren, das es ungefähr auf ihre Vorraussagen passt. Den Schweden wünsche ich sowieso, das sie mal nach dem Halbfinale nach Hause müssen. Damit die mal wieder vor ihrem hohem Ross runterkommen.

  119. Matty

    13.02.2017 | 11:39

    In den schwedischen Itunes-Charts ist Levina nun auf Platz 57.

  120. biobanane

    13.02.2017 | 11:41

    Ich habe es schon mal geschrieben, ich kann diese Fixiertheit auf die Quote nicht verstehen. Die Umsätze dürften zur Zeit so nieder sein, dass sich die Buchmacher einfach absichern. Das machen sie anhand der letzten Resultate,ohne die Titel zu kennen. Wir ein titel benannt wir kurz geschaut wie die Reaktionen sind, also ob viele Wetten eingehen und wenn das nicht der Fall ist, wir er wiederum weiter nach den letzten Ergebnissen bewertet. UK hat beispielsweise immer bessere Quoten, weil die Briten einfach mehr wetten. Deutschland war diese Jahr wohl etwas Besonderes, weil man mit einen ähnlichen Konzept und Lena eine Siegerin hatte, daher wurde vor dem Vorentscheid Deutschland ganz noch oben gesetzt einfach um eine mögliche Lena 2-0 finanziell abzusichern. Bitte lasst doch einfach die Quote bis kurz vor dem ESC sein, dann ergibt sich zumindest eine Aussage, die aber natürlich auch interpretiert werden muss. Ich denken wir haben bisher noch keinen Sieger 2017 gesehen und nur darüber machen die Quoten eine Aussage,

  121. Bandido

    13.02.2017 | 11:46

    “Ich wünsche mir wirklich, das die Wettmafia mit ihren Vorraussagen in diesem Jahr mal so richtig auf die Schnauze fällt. Aber sie werden das Voting mit Sicherheit so manipulieren, das es ungefähr auf ihre Vorraussagen passt.”

    Hat die CIA über deiner Heimatstadt frische Chemtrails abgeworfen oder was?

  122. ThisIsNotReal

    13.02.2017 | 11:50

    @Matty: Da wird wohl vermutlich keiner aus dem Nähkästchen plaudern, wie das alles zustande gekommen ist. Aber die Prämisse wurde ja vorgegeben. Wie war das? Es wird ein speziell für den ESC komponierten Song geben? Das wäre dann vom Wahrheitsgehalt ja eigentlich eine Lüge. Die Songs schlummerten in der Schublade und wurden eben nicht “speziell” für den ESC komponiert. Dann solle der Song noch Top 10 erreichen. Es gibt sicher kaum eine Allzweckwaffe um ein Song grundsätzlich in die Top 10 zu bringen. Song+Charisma+Präsentation, alle drei Eigenschaften müssen ein rundes Bild ergeben. Leider hat die Ausgangsbasis, der Song an sich, eine denkbar schlechte Ausgangslage. Ist halt die Frage, wie verstehen die Verantwortlichen beim NDR ein Top 10 beim ESC. Offensichtlich erhofft man sich mit einem braven Lied ohne Höhepunkte trotzdem ein Mitklatsch-Faktor zu erzeugen, welches die Leute/Jury dazu bewegt Punkte zu vergeben. Einzig was den Song momentan am Leben zu halten scheint, sind die unsäglichen Titanium Plagiatsvorwürfe. Nun ja…

  123. Braudel

    13.02.2017 | 12:38

    @Bandido,
    schöne Antwort auf solche Verschwörungsplattitüden .

  124. Meckie

    13.02.2017 | 12:57

    Biobanane hat das ja ganz gut erklärt, wie die Wettquoten funktionieren. Im Moment sind diese nur reine Spekulation. Nur weil Russland und Schweden hochgewettet sind, heisst das nicht, das tatsächlich auch erwartet wird, das diese beiden Länder gewinnen. Sie stehen nur deshalb so gut da, weil sie in den letzten Jahren immer gut waren.
    Deutschland ist jetzt letzter, weil Deutschland a) in den letzten Jahren immer schlecht abgeschnitten hat und 2 mal letzter wurde und b) die Buchmacher, die die Quoten bisher nur auf Wahrscheinlichkeiten denn als auf tatsächliche Wetteinsätze fest machen, einfach der Meinung sind, das die Chancen, das dieser Titel gewinnt gleich Null sind.
    Und damit liegen sie ja bisher auch sicher nicht falsch mit. Wenn man sich die Reaktionen auf “Perfect Life” im Netz mal so anschaut.
    Sinnvoller – aber sicher nicht erwünscht – wäre es die Wettquoten erst nach dem Feststehen aller Songs zu veröffentlichen und freizugeben für Einsätze.

    Nichtsdestrotrotz, wir sollten uns tatsächlich eher auf ein maues Ergebnis einstellen. Das liegt allerdings nicht an den Wettbüros oder irgendwelchen “Verschwörungstheorien”, sondern ist einfach der Tatsache geschuldet, das unser Song leider absolut belanglos ist. Nicht schlecht – aber halt absolut ja – belanglos.

  125. Yannick Bork

    13.02.2017 | 15:01

    http://eurovisionworld.com/?odds=eurovision

    Wir sind die letzten bei den odds :/

  126. Bonello

    13.02.2017 | 22:13

    Hinzu kommt allerdings das neue Wertungssystem. Da muss man ja sowohl bei Jury als auch bei den Zuschauern einigermaßen punkten, um eine “gute” Platzierung zu erreichen. Wenn Levina bei der Jury den ein oder anderen Punkt einsammelt aber dafür beim Televoting durchfällt, bleibt am Ende eine ähnliche Platzierung wie in den letzten Jahren.

  127. Matty

    13.02.2017 | 22:42

    @Yannick Bork
    -
    Dafür wurde Schweden ENDLICH vom ersten Platz von Italien verdrängt!

  128. escfan05

    14.02.2017 | 07:10

    @Bandido: Aber vielleicht über deine Stadt?. Wo Geld verdient werden kann, ist Betrug und Manipulation nicht weit. Wenn Fussballspiele manipuliert werden können, dann auch ein Voting beim ESC. Es ist doch sehr erstaunlich, wie genau die Wettmafia beim Vorhersagen des Siegers in den letzten Jahren war, nach dem es Jahre gab, bei dem sie immer daneben lagen. Anscheinend haben da manche viel Geld verloren. Und wie seriös ist es, Wetten auf Länder anzunehmen, die ihren Song noch gar nicht ausgewählt haben? Für mich ist das pure Stimmungsmache, in diesem Fall gegen Deutschland.

  129. Meckie

    14.02.2017 | 08:01

    Sag mal rallst Du das bewusst nicht?
    Es werden keine Wetten angenommen für Länder die ihren Song noch nicht ausgesucht haben…

  130. ThisIsNotReal

    14.02.2017 | 09:21

    Wohoho, wir sind an Spanien und San Marino vorbeigezogen! Quote von 300 auf 200 :)

  131. Johannes

    14.02.2017 | 10:13

    Der Aufstieg in den Wettquoten wird nicht aufzuhalten sein :)

  132. Matty

    14.02.2017 | 10:43

    @Meckie
    -
    Was bist Du wieder garstig! Gönne ihm doch die Freude!

  133. ThisIsNotReal

    14.02.2017 | 10:53

    Ach mönsch! San Marino ist zickig und klettert nach oben. Läuft auf einen Zweikampf zwischen Spanien und uns heraus. Die anderen Big 3 unerreichbar, obwohl UK aufgrund des Heimspiels bei den Wetten immer overrated ist. Aber Frankreich auf solider Basis und Italien momentan auf Kurs als einer der Topfavoriten. Aber immer noch alles sehr frühes Stadium.

    Leider fällt auch Levina in den iTunes auf Platz 18 zurück (Deutschland).
    REVAMPED! PLEASE!!!!

  134. escfan05

    14.02.2017 | 11:25

    @Meckie: Jetzt bin ich mal wie Jan. Fahr mal den Ton runter und achte auf deine Wortwahl. Woher kommt dann das ganze Gequatsche, von wegen wer in den Wettquoten vorne oder hinten ist? Wobei ja Länder erwähnt worden sind, die ihre Songs noch nicht ausgesucht haben.

  135. Meckie

    14.02.2017 | 11:36

    Uff…

    Guck Dir die Wettquoten doch einfach am 12.5. noch mal an – so Gott will, dass die Veranstaltung dann tatsächlich auch statt findet..

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