Mazedonien

Künstler bekanntgegeben: EyeCue vertreten Mazedonien in Portugal

Nach Kroatien hat heute ein weiteres ex-jugoslawisches Land seine(n) Künstler für den Eurovision Song Contest in Lissabon bekanntgegeben: Mazedonien entsendet die Gruppe EyeCue, die vor allem vom Musiker Bojan Trajkovski, dem Gründer der Band, und der Sängerin Maria Ivanovska geprägt wird. Das Lied selbst, welches mit „Lost and Found“ betitelt ist, wird später veröffentlicht.

2007 startete Bojan in der mazedonischen Hauptstadt Skopje das Projekt EyeCue. Die Band bezeichnet sich selbst als glücklich, den übersättigten Digitalmusik-Markt ignoriert zu haben. Viel mehr steht EyeCue, so lässt es das online verfügbare Œuvre erahnen, für (akustische) Gitarrenmusik und Marias einzigartige und kräftige Stimme (so sagte es zumindest die Homepage der Gruppe).

YouTube Preview ImageEyeCue – „Mojot Kral“

Die Band hat mittlerweile hunderte Auftritte absolviert und ist auch nach all den Jahren ein beliebter Act bei Sommerfestivals auf dem Balkan. Außerdem konnte die Gruppe zwischenzeitlich diverse MTV Balkans Awards gewinnen, u. a. für das beste Video und den besten Song.

Vor Kurzem hat die Band einen Plattenvertrag mit Crownn Records/Pivatell Distribution geschlossen, über den Europa und Nordamerika erschlossen werden sollen. In diesem Rahmen soll ihre neue, die insgesamt dritte Platte mit dem Titel „We are Having Fun!“ veröffentlicht werden. Sie erscheint Anfang 2018 auf Vinyl und soll eine Sammlung englisch- und mazedonisch-sprachiger Lieder enthalten.

ESC-Beitrag von EyeCue trägt den Titel „Lost and Found“ und wird zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht. Informationen über die Band gibt’s auf der offiziellen Website sowie auf ihrem YouTube-Account. Bildmaterial veröffentlichen sich u. a. auf Instagram, Twitter und Facebook.

YouTube Preview ImageEye Cue – „Najdobar“

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11 Kommentare Kommentar schreiben

  1. lasse braun

    13.02.2018 | 19:35

    ganz ok aber etwas sperrig – finale eher schwierig.

  2. Matty

    13.02.2018 | 19:57

    @lasse braun

    Erst den Titel abwarten und anhören – dann urteilen!

  3. Tobiz

    13.02.2018 | 20:12

    Wenn man den deutschen Ergebnissen gefrustet ist und sagt, dass der Ostblock sich Punkte zuschiebt, braucht man nur zu Mazedonien schauen, denn da war man 2012 das letzte Mal im Finale (und die Platzierung war gar nicht mal so hoch). Deutschland wurde da noch 8.

  4. Tobiz

    13.02.2018 | 20:12

    *von den deutschen

  5. Blueshirt

    13.02.2018 | 20:23

    Eye Cue haben im November 2015 das Skopje Fest mit dem Titel „Ubava“ gewonnen, konnten damit aber nicht Mazedonien beim ESC 2016 vertreten, intern wurde Kaliopis „Donut“ ausgewählt. Schön, dass sie zwei Jahre später eine neue Chance bekommen. „Ubava“ gibt’s hier zu hören:
    https://www.youtube.com/watch?v=tJTF9FxTWZ4

  6. Kjetil

    13.02.2018 | 21:05

    Ich bin sehr zufrieden mit dieser Wahl. Marijas Stimme gefällt mir sehr gut und Mojot Kral habe ich vorhin in Dauerschleife gehört. Ich würde mich freuen, wenn ein Teil des Textes auf Mazedonisch wäre. Aber das Wichtigste ist natürlich das Lied selbst und da habe ich, weil mir der bisherige Musikstil von Eye Cue gefällt, weil das mazedonische Fernsehen ihren Beitrag als „contemporary“ bezeichnet und weil Mazedonien eines meiner drei absoluten Lieblings-ESC-Länder ist, hohe Erwartungen. Hoffentlich zahlt sich der Optimismus (wie schon letztes Jahr als Mazedonien als 43. Land bekanntgegeben wurde) wieder aus! :D

  7. Realest

    13.02.2018 | 21:09

    @Tobiz
    .
    Mazedoniens Beiträge waren so derart schlecht, dass sie außerhalb der eigenen Zone (RS, ME, HR, SL, AL, BG, BA) so gut wie nie gepunktet haben, aber das ändert nichts daran, dass Mazedonien was Punkteschieberei anbelangt eines der Schlimmsten ist.

  8. Cal X

    13.02.2018 | 22:30

    Also, vom Bandnamen krieg ich schon mal Hirnfrost.

  9. Simon

    13.02.2018 | 22:36

    Die bisherigen Lieder (die wenigen, die ich gehört habe) sagen mir nicht so sehr zu. Aber vor dem finalen Song kann man dazu ja nichts sagen.
    Letztes Jahr hatte Mazedonien eigentlich sehr viel richtig gemacht. Das Lied an sich hatte Qualitäten, Mazedoniens bester Beitrag überhaupt zu werden. Mal schauen, was „Eye Cue“ uns bringen werden =)

  10. Nico

    13.02.2018 | 22:41

    @ DP: Im Titel des Artikels fehlt ein L in Künstler .

  11. BennyBenny

    13.02.2018 | 22:46

    @Nico: Korrigiert, danke!

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