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Levina macht weiter und tanzt jetzt sogar

Levina scheint sich von ihrem Ergebnis beim ESC nicht beeindrucken zu lassen und bastelt unermüdlich weiter an ihrer Karriere. Nach ihrem Album „Unexpected“ ist nun auch die neue Single „Stop Right There“ erschienen. Viel spannender allerdings ist das Video dazu, in dem Levina sogar ihre tänzerischen Fähigkeiten unter Beweis stellt.

„Stop Right There“ habe ich schon in der Plattenkritik als eines der Highlights des Albums herausgestellt: „Im weiteren Verlauf herauszuheben ist noch das von Levina mitgeschriebene ‚Stop Right There‘, bei dem totale Ann Sophie-Vibes aufkommen – und das im besten Sinne. Der Song ist treibend, rhythmisch, retro und Levinas Stimme klingt soulig. Nicht umsonst wurde dieser Song vor der Albumveröffentlichung zur Promotion verwendet.“

Anscheinend trauen Levina und ihr Team dem Song auch noch mehr zu als nur die Albumverkäufe anzuheizen und haben ihn deshalb nun als Single mit zusätzlicher „Live & Acoustic“-Version veröffentlicht. Besonders überraschend ist aber das zugehörige Video, in dem Levina plötzlich ganz neue Talente zeigt. Nichts mehr zu sehen von der körperlichen Zurückhaltung, die ihr in Kiew ja teilweise vorgeworfen wurde. Bei „Stop Right There“ dreht Levina jetzt richtig auf, bewegt sich gut zur Musik und tanzt sogar ein bisschen. Richtig cool, bitte mehr davon!

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19 Kommentare Kommentar schreiben

  1. Simon

    04.06.2017 | 13:10

    Das Lied ist wirklich viel „catchyger“ (haha, scheiß Denglisch!) als „Perfect Life“.

    Und das Video dazu auch ziemlich cool. Weiter so =)

  2. Realest

    04.06.2017 | 13:28

    Sorry, aber ich weiß nicht, was daran gefeiert wird. In meinen Augen ist das einfach nur mittelmäßige Takttreffermusik.

  3. Simon

    04.06.2017 | 13:49

    Das ist Musik, Realest, manche mögen Lieder, manche nicht =)
    Muss man nicht verstehen, muss man aber akzeptieren. So hoppelt der Musikhase nun einmal =)

  4. DerJoe

    04.06.2017 | 14:43

    Schade… ich hätte Levina echt bessere Songs gegönnt. Denke nicht, dass wir mit diesem Song 6 Punkte bekommen hätten.

  5. DerKai

    04.06.2017 | 16:00

    Moin aus Hamburg!
    Das Lied kommt ja recht gut an auf YouTube. Ist jetzt nicht unbedingt mein Song des Sommers, aber man merkt, warum Perfect Life nicht funktioniert hat. Der Titel hatte nichts mit Levina zu tun. Stop Right there mag einem gefallen oder auch nicht. Der Song passt zumindest zur Interpretin.

  6. Braudel

    04.06.2017 | 16:47

    „dreht Levina jetzt richtig auf, bewegt sich gut zur Musik und tanzt sogar ein bisschen“
    Aber wirklich nur ein kleines bisschen . Auf mich wirken ihre Tanzschritte und auch die Bewegungen ziemlich antrainiert und aufgesetzt. In ihren bisherigen Performances präsentierte sie sich weitgehend als „statuarische“ Sängerin und ich befürchte , dass sie – schon bedingt durch ihre schiere Größe – wohl kaum zur dynamischen „Bewegungssängerin“ mutieren wird.

  7. roxy

    04.06.2017 | 17:20

    Seien wir uns doch ehrlich, Levina kann man abhaken. In der Bubble wird man vielleicht noch ab und an von ihr hören, aber das wird es dann auch gewesen sein.

  8. Matty

    04.06.2017 | 18:06

    Wer hat Levinas Auftritt in der NDR-Talk-Show gesehen?

  9. Little Imp

    04.06.2017 | 18:06

    Hätte womöglich ein paar Punkte mehr geholt. Allerdings merkt man auch hier, dass Levina als Künstlerpersönlichkeit zu glatt, zu brav, zu „blass“ und zu „perfekt“ herüberkommt. Das soll keine Herabwürdigung ihrer Leistung sein. Im Gegenteil. Aber man stelle sich den Song mit der lasziven Coolness einer Iveta oder der erfrischenden Natürlichkeit einer frühen Lena vor. Das ist ein Unterschied. Selbst der beste Handwerker sieht leider gegen einen inspirierten Künstler alt aus. Und so traurig es auch ist, leider können nicht alle Menschen derart inspirierend auf andere wirken. Aber wie gesagt, meinen Respekt hat Levina, der Song ist gut und ich wünsche ihr für ihren Plan A viel Erfolg!

  10. escfan05

    04.06.2017 | 21:03

    Aha, JETZT tanzt die Madame. Warum hat sie es nicht in Kiew getan?

  11. Daniel

    04.06.2017 | 21:46

    Da sieht man wieder wie viel Talent der NDR liegen lässt. Das Lied ist 100-Mal besser als Perfect Life. Top 10 wäre zwar immer noch nicht drin gewesen, aber Top 20 wäre durchaus möglich. Schade für Deutschland und schade für Levina.

  12. melodifestivalenfan

    05.06.2017 | 08:12

    „Stop right there“ ist genauso irrelevant wie „Perfekt live“, langweilig und nervig. Von Tanz kann man da auch nicht reden. Da war der Kameramann wohl der Choreograf.
    Biederes Jazzstück, was als Gutelaunesong daherkommen will. Das wird nichts. Wer soll das kaufen?

  13. Manboy

    05.06.2017 | 09:37

    @melodifestivalenfan
    Ich sehe es genauso. Finde Levina sehr sympathisch, aber ich bleibe bei meiner Meinung von Februar: sie ganz bald in den Niederungen verschwinden ähnlich wie ihre Vorgängerinnen.

  14. Matty

    05.06.2017 | 10:57

    @melodifestivalenfan

    Find ich nicht, der Song ist um Klassen besser als der aktuelle von Frans!

  15. Peter Philipp

    05.06.2017 | 23:17

    @Manboy
    mit der Stimme und der Stimmung hörste Lavina in der Niederung und ziehst Sie ganz schnell nach oben. Die Frau hat Puste!!!

  16. HHStephan

    06.06.2017 | 09:18

    Am stärksten fnde ich „The Current“ von ihr. Damit hätte sie starten sollen, das finde ich wirklich gut – und hat aus meiner Sicht deutlich mehr Instant Appeal. Schade schade, das wäre eine deutlich bessere Platzierung geworden. Sonst finde ich aber auch das ganze Album wirklich rund und geleungen. Ich drücke ihr die Daumen, dass sie es schafft.

  17. Ruhrpottler

    06.06.2017 | 19:01

    Na gut – manche Stellen sind ganz schön, aber der Song ist trotzdem noch etwas schwach. Dennoch besser als Perfect Life aber nicht besser als Wildfire.

  18. funtasticc

    08.06.2017 | 00:25

    Tja, das bestätigt mal wieder meine Theorie, dass Künstler und Song zusammengehören. Ein Riesenhit wäre „Stop right there“ beim ESC sicher auch nicht geworden, aber authentischer als „Perfect life“ wirkt er für mich allemal. Wenn die Künstler sich bei der Auswahl der Lieder für die Vorentscheidung beteiligen können, vielleicht sogar selbst was brauchbares in der Tasche haben und das dann professionell produziert wird, besteht vielleicht ja durchaus mal eine Chance auf eine bessere Platzierung.
    Ich hoffe doch sehr, dass Levina nicht wie ihre beiden Vorgängerinnen in der Versenkung verschwinden… sie ist ein echtes Talent und es wäre schade , nichts mehr von ihr zu hören.
    By the way: warum muss eigentlich immer noch vor dem ESC auf Teufel komm raus ein Album aus dem Boden gestampft werden? Meistens kommt dabei doch nur mittelmäßiger Brei dabei heraus, selbst Lenas Alben bei den jeweiligen ESCs wurden lieblos produziert und sie steht laut eigener Aussage auch überhaupt nicht dahinter.
    Einen guter Interpreten muss aufgebaut und nicht ausgesaugt werden. Ob die Verantwortlichen (wenn sie sich denn wirklich verantwortlich fühlen) das wohl jemals lernen werden? *seufz*

  19. Little Imp

    12.06.2017 | 18:36

    Schlimm, ich hab jetzt schon den ganzen Tag einen Ohrwurm von dem Song.^^

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