London Eurovision Party 2018: Michael in der „Eurovision Community“

25 Acts, rund 450 Fans: Die London Eurovision Party war auch 2018 wieder ein Erfolg. Und mittendrin Michael Schulte, der sich freute, so herzlich in die – wie er selbst sie nannte – „Eurovision Community“ aufgenommen worden zu sein. Unser Konzertbericht

Michael gehörte zu den letzten Acts, die am Donnerstagabend die kleine Bühne im Café de Paris in Londons Ausgehviertel Soho betraten. Wir mussten also lange auf den deutschen ESC-Teilnehmer warten. Aber: Das Warten hat sich gelohnt. Der 27-Jährige begeisterte die Menge nicht nur mit einer gefühlvollen Performance von „You Let Me Walk Alone“, bei der die Fans beinahe ergriffen lauschten, sondern er spielte zwei weitere Songs, einen zu Halbplayback („Rusted Blood“ von seinem letzten Album „Hold the Rhythm“), einen mit Akustikgitarre („Holding Back the Fire“ vom Album „Wide Awake“).



Zwischendurch erzählte Michael den Gästen, dass er schon als Kind den ESC gesehen und er immer davon geträumt habe, dort mal mitzumachen – jetzt sei sein Traum wahr geworden, und er freue sich riesig auf Lissabon. Er freue sich außerdem, dass er jetzt Teil der „Eurovision Community“ sei und von dieser so herzlich aufgenommen wurde.

In der Tat war das Interesse an Michael am Nachmittag im „Ruby Blue“ groß, wo die akkreditierten Fanmedien (und auch BBC sowie Channel 7 und SBS aus Australien) die meisten der Künstler vor/nach ihrem Soundcheck interviewen konnten. Alle wollten den deutschen Act an ihrem Tisch oder draußen auf dem schmalen Balkon mit Blick über den Leicester Square haben! So erzählte Michael Kollegen aus Spanien, er betrachte es als Ehre, als „deutscher Ed Sheeran“ bezeichnet zu werden.

Wir PRINZ Blogger waren zu dritt (Peter, Fotograf Volli und ich) vor Ort, Salman war leider kurzfristig erkrankt. Volli hatte sich wie im Vorjahr im Eingangsbereich des Ruby Blue platziert, um alle ankommenden Künstler direkt vor der fancy Goldtapete abzulichten. Mehr dieser Fotos demnächst hier auf dem Blog.


Für großes „Hallo!“ sorgte übrigens der Überraschungsauftritt von Saara Aalto (auf dem Foto fast Ton-in-Ton mit SuRie) – Saara war im Vorfeld nämlich nicht als „confirmed act“ angekündigt worden, sondern war Surprise des Abends! Naja, nicht ganz des Abends, denn nach ihrem Soundtrack kam die sympathische Finnin natürlich auch vom Café rüber ins Ruby Blue.

Doch ich schweife ab… zurück ins Konzert, auf die kleine Bühne, auf der wie in den Vorjahren ESC-Schlachtross Nicki French gemeinsam mit Paddy O’Connell den Abend moderierte. Die beiden sind inzwischen ja ein eingespieltes Team, das merkte man auch an den gegenseitigen Frotzeleien. So kündigte Paddy gleich zu Beginn an, Nicki werde später „a medley of her hit“ (!) singen – was Nicki mit dem Hinweis konterte, Paddy werde wieder seine alten Witze aus den Vorjahren rauskramen…

So munter begann also der Abend schon, da musste ja was Gutes bei rauskommen. Obwohl die LEP vom Sonntagabend auf den Donnerstag gewechselt hatte, waren viele Fans an den Leicester Square gekommen, um das erste größere Pre-Event vor dem ESC in Lissabon zu feiern. Mein Eindruck war, dass es etwas weniger stark besucht war als voriges Jahr, aber recht voll war es im Café de Paris dennoch.

Noch ehe Paddy und Nicki die Bühne betraten, durften Stella Mwangi und Alexandra Rotan als Opener um kurz nach 19 Uhr die Menge anheizen, erst mit „Haba haba“, dann mit einem mir nicht bekannten Popsong sowie ihrem MGP-Song „You Got Me“. Da waren die Fans schon in perfekter Stimmung. Wir hatten uns einen Platz auf der Empore erkämpft, mit gutem Blick auf die Bühne und die Fans davor.

Nach der netten Begrüßung von Nicki und Paddy zur inzwischen 11. LEP ging es mit Rasmussen weiter. Der Däne bewies, warum er für Lissabon auf ein düsteres Licht wie beim Vorentscheid in Aalborg setzen sollte – ohne sieht der Redhead nämlich eher brav und überhaupt nicht furchteinflößend aus. Er präsentierte nur seinen ESC-Song „Higher Ground“, ebenso wie Ryan O’Shaughnessy nach ihm lediglich „Together“ performte – gut gesungen, aber halt etwas langweilig. Der Menge gefiel’s so leidlich.




Weiter ging es mit den beiden Vertreterinnen für San Marino. Erst durfte Jennifer Brening ihr VE-Lied „Until the Morning Light“ präsentieren, dann Jessica ihr „Hypnotica“ aus dem maltesischen Vorentscheid 2014, ehe beide zusammen auf die Bühne kamen und „Who We Are“ performten. Ich fand’s gut, aber da waren wir uns im Prinz-Team nicht einer Meinung.




Weiter ging es mit Margaret Berger, die neben ihrem ESC-Song „Feed You My Love“ noch „Samantha“ sang, ein Lied von ihr aus dem Jahr 2006. Nach ihr kam UKs Vorjahreshoffnung Lucie Jones, die die Menge mit zwei ESC-Hits begeisterte: „Euphoria“ und „Shady Lady“. Ihren ESC-Song „I Will Never Give Up on You“ sang sie in der Dance-Remix-Fassung (Kommentar eines englischen ESC-Fans: „Mit dieser Version hätten wir vielleicht letztes Jahr gewonnen…“) Bei Lucie hing ein Fan eine walisische Fahne über die Brüstung – Lucie stammt ja aus Wales.





Nach einer 10-minütigen Pause ging es weiter mit ZiBBZ aus der Schweiz. Co und Stef machten eine Super-Figur im Café de Paris. Die Fans gingen bei „Stones“ gut mit, und Stef bewies anschließend, dass er grandiose Beatboxing-Qualitäten besitzt, als er Co bei der A-cappella-Version von „Stones“ begleitete und Co die Menge aufforderte, das markante „Uh-huh“ mitzurufen. Die beiden sympathischen Schweizer standen uns schon am Nachmittag im Ruby Blue Rede und Antwort – das Interview gibt’s demnächst hier auf dem Blog.




Danach ein kurzer Fremdschämmoment: Nicki und Paddy holten ein Mädel auf die Bühne, die im Jahr von Nickis ESC-Teilnahme – also 2000 – geboren wurde. Die faktisch am Tag von Nickis Auftritt noch gar nicht auf der Welt war. Die angetrunkene Teenie machte auf One-Woman-Show, hörte gar nicht auf, mit ihrem Smartphone zu fotografieren oder zu filmen und musste auch später bei Suzy mühsam von der Bühne geholt werden…

Alasdair Randall (Präsident OGAE UK) begrüßte kurz die Fans und sagte dann die ESC-Siegerin von München 1983, Corinne Hermès, an. Die quatschte erst mal ein bisschen auf Französisch, was in der Menge für Unruhe sorgte – die Redelautstärke wurde spürbar höher, und das ließ dann auch kaum nach, als Corinne „Si la vie est cadeau“ mit englischem Refrain präsentierte. „I Will Always Love You“ aus Bodyguard wäre danach verzichtbar gewesen…. Corinne kündigte zum Schluss den Frankreich-Act 2018, Madame Monsieur an.



Madame Monsieur hatte sich für den Abend etwas Besonderes ausgedacht: einen englischen Text zu „Mercy“, der dem französischen Original inhaltlich recht nah kam. So präsentierten die beiden ihren ESC-Beitrag gleich zwei Mal, erst zum Halbplayback auf Französisch, dann nur mit der Begleitung  von Jean-Karls Gitarre auf Englisch. Berührend. Und die Menge rief am Ende das „Mercy, Mercy“ lautstark mit. Ein toller Auftritt des Duos.



Nicki French, die sich im Lauf des Abends mehrmals umzog, sang – jetzt ganz in Rot – ihre neue Single, die sie voller Stolz („ist heute erschienen und schon Platz 1 bei iTunes“) ankündigte, „Steal the Crown“, eine gute Popnummer im 70er-Disco-Retrostil. Darum trug Nicki auch ein Diadem auf ihrem Haupt.

Anschließend kündigte sie Vanja Radovanovic an, den Vertreter Montenegros in Lissabon. Der war mir am Nachmittag im Ruby Blue gar nicht aufgefallen, er muss aber da gewesen sein, denn Volli hat ihn vor der Goldtapete fotografiert. ;-)

Sein „Inje“ gehörte jetzt sicher nicht zu den Höhepunkten des Abends, aber es war zwischen den vielen Mainstream-Popsongs eine nette Abwechslung.

Dann wurde es Zeit für ein kleines Smörgåsbord: Aus Schweden kam ja nicht nur der ESC-Vertreter Benjamin Ingrosso angereist, sondern auch der Zweitplatzierte des Melfest, Felix Sandman (kahlrasiert – das ließ ihn gleich nochmal vier Jahre jünger aussehen). Der durfte als erster ran und sang seine einfühlsame Ballade „Every Single Day“. Danach präsentierte Benny seine beiden Mello-Songs „Good Lovin'“ und „Dance You Off“ – bei letzterem natürlich wieder mit seinen (in Fankreisen nicht unumstrittenen) Gesten: dem Kopfnicken und dem Halbausziehen der Jacke über die Schulter. Na, wer’s mag… Am Ende des Songs knallte es über unseren Köpfen und es regnete Glitzerpapier auf die Tanzfläche. Am Schluss sangen die beiden Jungs kurz den Refrain von „Dance You Off“ acappella.






So aufgeheizt, brauchten die Fans erst mal Abkühlung – 10 Minuten Zeit, um Getränke an der Bar zu holen. Wir stärkten uns mit Gin Tonics.

Anschließend ging es als erstes weiter mit dem polnischen Act: Gromee und Lukas Meijer hatten wieder ihre breitkrempigen Hüte auf, und Lukas sang – so schien mir – dieses Mal besser als beim VE in Polen (da hatte „Light Me Up“ teilweise eher schief geklungen). Die beiden sangen neben ihrem Lied für Lissabon auch „Without You“, eine gemeinsame Single aus dem vergangenen Jahr.



Mit Ari Ólafsson aus Island ging es weiter. Ein sympathischer Typ, wie er am Nachmittag im Ruby Blue gezeigt hatte, und er sang sein „Our Choice“ auch sehr schön. Zwei Engländer neben uns, die das Lied noch nicht kannten, fanden es aber eher langweilig – waren aber beeindruckt von Aris Stimme und vor allem von dem einen Ton, den er – sich immer leicht krümmend – seinem Körper entlockt.


Wo wir gerade bei Balladen waren: Die von Nicki als schüchtern angekündigte Ieva Zasimauskaitė war die nächste auf der Bühne. Es war ein schöner Auftritt der Litauerin, die ganz bewegt war davon, dass die Menge beim Refrain das „oh-oh-old“ immer laut mitsang. Sie hatte sichtlich Freude auf der Bühne.



Nach „Our Choice“ und „When We’re Old“ wurde es wieder Zeit für Flotteres. Nicki kündigte einen Gast aus dem ESC-Gastgeberland 2018 an. Aus Portugal war nicht der Act für dieses Jahr angereist, aber Fanfavorit Suzy (ESC 2014) ließ die Menge toben. In einem silbernen Kleid, das viel Bein zeigte, kam sie nicht schnöde aus dem Backstage auf die Bühne, sondern stöckelte langsam die Treppe hinab, während sie Dami Ims „Sound of Silence“ zum besten gab. Danach sorgte sie für Stimmung mit „My Number One“ – hier erklomm wieder das schon erwähnte Teenie-Girl die Bühne, um mit Suzy zu tanzen, ehe nach etwa 40 Sekunden Paddy einschritt und sie von der Bühne bat.


Klar, alle hatten nun natürlich auf „Quero ser tua“ gewartet – und Suzy enttäuschte uns nicht. Und kam zum Refrain von der Bühne, um in der Menge zu baden und mit den Fans zu tanzen.


Das hätte schon der Moment für die nächste Pause sein können, aber stattdessen wurde noch ein Act angekündigt: Cesár Sampson aus Österreich. Er präsentierte nur „Nobody But You“, dabei bewies er aber, welch guter Sänger er ist und was er aus dem Song gerade live rausholt.


Nun also die letzte Pause des Abends, während der ein großes Keyboard auf der Bühne aufgebaut wurde. An dem nahm anschließend Amaia Romero Platz nahm, die Siegerin von Operación Triunfo 2018, die zunächst allein ein Lied sang (irgendwas mit „bailar un vals“), danach war ihr (Gesangs-)Partner Alfred García an der Reihe, der mit Akustikgitarre und Loop was präsentierte.


Danach kam Amaia zurück, und nun durfte zu „Tu canción“ geschmachtet werden. Das Lied ist mir zu kitschig, aber die beiden brachten es echt gut rüber, und Amaia ist ein total süßes Mädel, wie ich am Nachmittag im Ruby Blue erleben durfte. Ich muss gestehen, ich hatte Alfred auch erst gar nicht erkannt, als er ins Ruby Blue kam. Ich stand gerade im Eingangsbereich mit Volli bei der Goldtapete, auf die Ankunft des nächsten Acts wartend, und dann kam da einer die Stufen hoch und ich dachte: „Wer ist denn der Typ mit der Gitarrentasche?“

Weiter ging es mit einem Highlight, dem tschechischen ESC-Favoriten Mikolas Josef. Er erklomm die Bühne mit E-Gitarre, die allerdings zunächst technische Probleme bereitete. Als die behoben waren, sang Mikolas mit Gitarre einen Popsong, ich glaube, es war sein Lied „Free“ von 2016. Zwischendurch gab er noch einem Mädel aus dem Publikum einen Kuss („das ist das erste Mal, dass ich jemanden geküsst habe, von der ich den Namen gar nicht weiß – wie heißt du denn?“)


Danach legte er die Gitarre beiseite, hängte sich seinen Rucksack um – mit dem er vermutlich die gesamten zwei Wochen durch Lissabon und durchs dortige Pressezentrum ziehen wird – und setzte sich die Brille auf die Nase. Zeit also für den Nerdy-Schoolboy-Look und für „Lie To Me“. Großer Jubel im Saal.


Und schon folgte das nächste Highlight: EQUINOX aus Bulgarien. Schließlich hatten wir „Bones“ noch nicht live gehört. Durchaus beeindruckend performt, gesanglich harmonieren die fünf gut zusammen. Peter ließ sich zu der Aussage „hidden champion“ hinreißen – da sang das Quintett schon John Lennons „Imagine“, glaube ich. Kann man machen, muss aber nicht zwingend. Nett war’s. Ach ja, irgendein Lied von Jay-Z sangen sie auch noch.


Und nun der Moment, auf den wir den Abend über gewartet hatten: Unser Michael Schulte live on stage! Ein Topauftritt, bei dem der Engländer neben mir (der, der vorhin Aris „Our Choice“ abgekanzelt hatte) mit Thumbs up seinem Wohlgefallen Ausdruck gab. Er war beileibe nicht allein damit – Michael bekam ordentlich Applaus, nicht nur für seinen ESC-Beitrag, sondern auch für seine beiden anderen Songs „Rusted blood“ und „Holding back the fire“.


Danach ging es weiter mit der Frau mit der weitesten Anreise: Jessica Mauboy aus Darwin, Australia. Die supersympathische Sängerin (hier der Autor dieser Zeilen mit Ms Mauboy)…

… performte nicht nur „We Got Love“ (großartige Stimmung), sondern auch ihren Interval-Act-Song von Kopenhagen, „Sea of Flags“. Sie freute sich sehr über den warmen Empfang in London und man merkte ihr wirklich an, wie viel Spaß sie im Café de Paris hatte.



Ein echtes Highlight erwartete uns als nächstes: Surprise Act Saara Aalto. Ihre Show gehörte an dem Abend definitiv zu den absoluten Höhepunkten. Zwei Fans reckten, je einer seitlich auf den herabführenden Treppen, eine riesige Finnland-Flagge und einen riesigen Union Jack schräg nach oben; auf die Bühne kamen zwei halbnackte Tänzer und Saara herself in einem roten Königsmantel. Der Opener für ihre Show: „Your Disco Needs You“ – der Kylie-Hit passte nach Jessica Mauboy natürlich auch geographisch perfekt. Saara machte aus der Nummer ihr Ding, als wäre der Song nie für jemanden anderen als sie geschrieben worden. Grandiose Show!




Aus „Your Disco Needs You“ wurde auf den Plakaten der beiden Tänzer „Saara Needs You“ – wenn man sich die fallenden Wettquoten für Frau Aalto im Hinblick auf den ESC anschaut, wird sie jede Menge Unterstützung auch brauchen können.

Anschließend präsentierte Saara ihren VE-Song „Queens“ (ironischerweise nachdem sie den Königsmantel abgelegt hatte…) und danach natürlich „Monsters“. Beides weniger überzeugend als „Your Disco Needs You“, fand ich. Durchaus mit Rampensau-Qualitäten, aber man merkte nach dem Kylie-Knaller halt so richtig, dass „Monsters“ der letzte Kick fehlt („Queens“ auch).


Und zum guten Schluss noch – die Uhr ging langsam auf Mitternacht – der eigene Act für Lissabon: SuRie aus Essex. Sie sang „Rhythm Inside“ und ihren eigenen Beitrag „Storm“, der von den britischen Fans im Saal natürlich bejubelt wurde.



Doch keine LEP darf selbstverständlich zu Ende gehen, ohne dass Host Nicki French „Don’t Play That Song Again“ zum besten gibt. Damit wurde dann der Party-Teil des Abends eingeläutet…

Alles in allem war auch die elfte Auflage der London Eurovision Party ein gelungenes Fan-Get-Together und eine wunderbare Einstimmung auf Lissabon – nächstes Wochenende geht es, noch größer, in Amsterdam weiter. Auch dort sind wir vor Ort und werden berichten.

Vorher gibt es auf dem PRINZ Blog natürlich auch noch mehr Backstage-Material zu Michael Schulte, Vollis Photo Shots vor der Goldtapete und unsere Interviews mit Mikolas Josef und ZiBBZ. Stay tuned!

ESC-News

83 Kommentare Kommentar schreiben

  1. togravus

    07.04.2018 | 13:58

    Natürlich kann man von den Auftritten in dieser intimen Clubatmosphäre nicht auf die Wirkung auf der großen Bühne in Lissabon schließen, aber von all den Acts, die in London waren, kann ich mir im Moment nur Frankreich als Sieger vorstellen. Besonders positiv ist mit Vanjas Livegesang aufgefallen. Ich hoffe, dass seine gesangliche Qualität im Mai belohnt wird. Äußerst nervtötend fand ich die Schnipsel von Australien und Finnland, und zu Bulgarien möchte ich nur Shevek von ET zitieren: „Bulgaria sounded like an armoured car in a military parade“.
    Michael Schulte war da. Das war es dann aber auch schon, und ich befürchte, dass dies auch die Überschrift zu Deutschland beim ESC 2018 sein könnte.

  2. Matthias

    07.04.2018 | 14:18

    Warst du vor Ort?

  3. sunny42

    07.04.2018 | 14:26

    Was man so auf Tube gesehen hat war der Auftritt von Michael gut, leider war das Publikum sehr laut und nicht immer bei der Sache während die Interpreten dort ihr bestes gaben.

  4. DerKai

    07.04.2018 | 14:47

    @sunny42
    Die Videos von London Eurovision Party haben weniger Hintergrundgeräusche.

    https://youtu.be/zS_comaMCgc

  5. sunny42

    07.04.2018 | 15:28

    danke @Kai
    da hört man das er singen

  6. sunny42

    07.04.2018 | 15:29

    ….kann …..lach

  7. togravus

    07.04.2018 | 15:35

    @ Matthias, ich? Leider nicht. Ich habe mir Schnipsel der Auftritte angeschaut.

  8. Little Imp

    07.04.2018 | 15:36

    Die Fotos vor der Goldtapete sind Kult!

  9. Jorge

    07.04.2018 | 16:28

    Seine Haartracht & harmoniert wunderbar mit Muster & Farbe der Tapete. Wenn er noch was goldgemustertes getragen hätte, wäre es das optimale Suchbild. :-)

  10. ESCFrank

    07.04.2018 | 18:28

    Sicher das die Leute ergriffen waren und nicht, kurzzeitig weggenickt sind? Ich frage nur mal 😁🙄

  11. bertibln

    07.04.2018 | 19:39

    Der Clip ohne das ganze Gebrabbel zeigt in erster Linie eines: Michael kann singen. Was das für Lissabon heißt? Gar nichts. Ich wüsste gerne, wie die deutsche Delegation den Auftritt inszenieren will. Davon – und ob die Botschaft verstanden wird – hängt Erfolg oder Misserfolg ab.

  12. melodifestivalenfan

    07.04.2018 | 20:17

    Bei der ESC- Preparty in Moskau hat heute Yulia Samoilova ihren Song live dargeboten. Macht euch selbst ein Bild. Das war wohl nichts.
    https://youtu.be/OGRSRDpNO2Q

  13. Josip

    07.04.2018 | 20:20

    Russland Live

    Julia klingt live SCHRECKLICH

    https://www.youtube.com/watch?v=OGRSRDpNO2Q

  14. tomudu

    07.04.2018 | 20:29

    @Josip
    Autsch, das tut ja regelrecht weh… Man kann sogar hören, dass Julias Mikrofon im Refrain heruntergeregelt wurde, sodass fast nur die Chorsängerinnen zu hören sind. Irgendwie traurig, dass sich Russland damit wohl trotzdem qualifizieren wird.

  15. JeG

    07.04.2018 | 20:40

    Ach du grüne Neune. Das was Yulia da auf der Bühne veranstaltet hat mit Singen wenig zu tun… wenn Russland es wirklich ins Finale schafft, hinterfrage ich JEDEN der dafür angerufen hat. Dass die Jury ihr irgendwelche Punkte geben wird halte ich für unmöglich…

  16. Jorge

    07.04.2018 | 20:51

    Oh, die Russen haben aus dem Song ein Alternative Rock Lied gemacht, inklusive Verzerrer und Feldwieselkostümierung. Damit war ja nun nicht zu rechnen. Sehr kluger Schachzug, das nicht als Romantikschlager verkaufen zu wollen. Sowas haben sie neulich auf der Party um 3h nachts bei mir im Block auch gesungen, aber viel freudiger und angeheiterter natürlich. ^^

  17. DerKai

    07.04.2018 | 20:54

    Oh mein Gott! Dagegen ist Saaras Vortrag beim Vorentscheid ja Sirenen-haft schön!

  18. DerKai

    07.04.2018 | 21:02

    Irgendwie tut sie mir leid. Ich hoffe, dass das nicht die zu erwartende Leistung ist.

  19. biobanane (210)

    07.04.2018 | 21:03

    Von denen, die wir noch nicht live kennen, hat mich Bulgarien wirklich überzeugt. Die Stimmen sitzen und das Lied wird auch persönlicher, wenn man sieht, wer welchen Part singt und fetziger scheint es mir auch zu wirken. Der Tscheche kommt eben wie ein Bubi rüber, das Lied ist stimmlich nicht schwierig, da bleibt also noch viel Luft für die Bühnenshow und die braucht er auch, ansonsten wird das nichts mit Top5.
    UK wurde etwas entschärft, ob die sich damit einen Gefallen getan haben? Gut wäre, wenn sie beim ESC auch das Mikro in der rechten Hand hätte, dann würde wenigsten dieser spezielle Gruß wegfallen, der Song hat ja schon was Marsch-artiges da braucht es dieses Assoziation nicht auch noch. Finnland finde ich immer noch grottig, vielleicht sollte sie ihren zwei Brusthaarbefreiten einen Zopf aufsetzten, dann hätten wir einen würdigen Nachfolger für Montenegro.

  20. Candy

    07.04.2018 | 21:21

    Julia hört sich ja ganz schlimm an… ist schon widerlich, wie sie von Russland ausgenutzt wird. Keiner kann mir sagen, dass sie wegen ihrer tollen Stimme oder ihrer interessanten Songs ausgewählt wurde.

  21. DerKai

    07.04.2018 | 21:29

    @Candy

    Das war auch mein Gedanke. Deshalb tut sie mir gerade sehr leid. Man wird sie mit Häme überschütten, wenn sie so in Lissabon auftritt.

  22. 4porcelli

    07.04.2018 | 21:53

    Wenn die aaaaaarme Samoilova in Lissabon ausgelacht und ausgebuht wird, denkt sie vielleicht mal darüber nach, dass sie aus Ruhmesgeilheit ihre Seele an den Teufel verkauft hat, nichts anderes ist es nämlich. Es zwingt sie keiner; auf Popstar zu machen, wie die ganzen Kasper, über die sich Bohlen jedes Jahr in irgendwelchen DSDS-Tryouts mokiert. In der Ostukraine ist immer noch Krieg, auch wenn der aus den Headlines verschwunden ist – Samoilova hilft, davon abzulenken, indem sie hier die Opferrolle annimmt und dafür sicher reichlich mit Applaus und Oligarchen-Geld entlohnt wird.

  23. togravus

    07.04.2018 | 22:02

    @ 4porcelli, und falls Juliya im Halbfinale hängenbleibt, wird man das in Moskau so richtig propagandistisch ausschlachten. Ich bewundere Juliya, die ich für eine starke Frau und ein Vorbild halte. Allerdings hätte sie sich vom russischen Staatsfernsehen und damit auch vom ESC fernhalten sollen. Wahrscheinlich ist sie aber ohnehin eine Putinanhängerin. Sonst hätte sie ja wohl kaum nach der Annexion der Krim dort Konzerte gegeben.

  24. Matthias

    07.04.2018 | 22:03

    Meine Top5 Auftritte von London:
    1. Your Saara needs you
    2. Jessica Mauboy
    3. Zibbz
    4. Madame Monsieur
    5. Ieva

  25. DerKai

    07.04.2018 | 22:05

    @4porcelli
    Ich glaube nicht, dass die Welt so einfach in Gut und Böse und vor allem für jeden so unterscheidbar ist. Jeder Mensch möchte sich doch zunächst als gut und auf der richtigen Seite sehen und gesehen werden. Eine Kati Witt hat für sich auch alles richtig gemacht. Wenn man in einem System lebt – wie wir es alle tun-hält man es erst einmal für richtig.

  26. Matthias

    07.04.2018 | 22:05

    „I won’t break“ denkt sich auch Wladimir jeden Tag im Kreml……..

  27. Jorge

    07.04.2018 | 22:08

    Wird doch sowieso noch gepimpt und so ein einmaliger Ausfall wird sicher mit einer herzzerreissenden Geschichte unterfüttert (Vorschlag: Atemnot wg. durch Boykott nicht lieferbaren Inhalator). Ansonsten hat sie 1,5 Jahre von ihrer Nominierung leben können und wer möchte nicht auch mit so wenig Aufwand soviel Aufmerksamkeit geschenkt bekommen?! War ja Zeit genug, sich seiner Fähigkeiten und Ziele bewusst zu werden. Alles noch ganz easy.

  28. JeG

    07.04.2018 | 22:12

    Ich möchte es nochmal erwähnen: Jeder Juror, der Russland (falls das so wird wie Heute) auch nur irgendwo in seiner top 10 hat, gehört verhaftet. Irgendwo hört das Verständnis auf. Aber wahrscheinlich wird man im Mai alles schamlos mit Backround-Sängerinnen übertönen… Was ein Fest.

  29. ESCFrank

    07.04.2018 | 23:27

    Also sorry Leute, hier ging es doch um die ESC Party in London und die Schnarchnase Michael Schulte….oder habe ich das falsch verstanden??
    Vielleicht können wir uns über den grottigen Beitrag Russlands auslassen, wenn es passt…z.B. beim Songcheck ;))

  30. simon

    07.04.2018 | 23:47

    nicht viel besser war Aserbeidschan live…..ich hoffe das endlich diese Länder für ihren schlechten Gesang und ihr schlechtes Liedgut abgestraft werden und nach dem Halbfinale Schluss ist…..Michael war dagegen richtig gut…Am Besten war ganz eindeutig Bulgarien und Österreich danach lange nichts. Schlimm war auch der Tscheche

  31. togravus

    08.04.2018 | 00:08

    @ simon, aber Aserbaidschan hat bisher doch fast immer starke Beiträge gehabt, und dieses Jahr haben sie eine der besten Sängerinnen. Ich mag Aisels Lied zwar nicht besonders, aber im Kontext des Angebots verdient sie es, im Finale ein zweites Mal zu singen.
    Bulgarien fand ich fürchterlich. Das klang, als ob man unter einen Panzer gerät …
    @ ESCFrank, eben weil der deutsche Beitrag solch eine Schnarchnasennummer ist, unterhalten wir uns ja über andere Dinge, um nicht einzuschlafen …

  32. simon

    08.04.2018 | 00:15

    @togravus hast du das Video von Aisel gesehn…..schau es dir an…tolle Sängerin? tolles Lied? absolut schlecht nichtssagend

  33. Jorge

    08.04.2018 | 00:19

    @togravus: „Bulgarien fand ich fürchterlich. Das klang, als ob man unter einen Panzer gerät …“
    In der untermotorisierten ESC-Bergwelt der Kleinstaaten mit Pferdewagen und Eselskarren wird jedes Kraftfahrzeug als Panzer wahrgenommen. ;-)

  34. togravus

    08.04.2018 | 00:20

    @ simon, ich habe doch gesagt, dass ich Aisels Lied nicht mag … aber weißt Du, es gibt einen Unterschied zwischen unserem individuellen Geschmack und Qualität …
    Hast Du Aisels Livegigs gesehen? Sie ist eine der besten Jazzsängerinnen in Europa.

  35. togravus

    08.04.2018 | 00:21

    @ Jorge, ich bin aus Stuttgart. Mit motorisierten Fahrgeräten kenne ich mich sehr gut aus. :-)

  36. simon

    08.04.2018 | 00:21

    @togravus…bei aller Liebe…nein…Aserbeidschan verdient dieses Jahr nicht das Finale…Sie ist eine gute Sängerin aber das Lied ist einfach schlecht, kitschig,billig, nichtssagend und vor allem möchte ich das die Asis mal gerechterweise ausscheiden

  37. togravus

    08.04.2018 | 00:27

    „und vor allem möchte ich das die Asis mal gerechterweise ausscheiden“
    Ich sehe, dass Du einer von jenen bist, mit denen die Diskussion nicht lohnt. Schade. Du scheinst mehr nach Flaggen als nach Liedern zu gehen. :-(

  38. simon

    08.04.2018 | 00:32

    @togravus nein im Gegenteil ich möchte das die besten Lieder ins Finale kommen Aisel,s Song gehört leider nicht dazu…und Du weisst doch am Besten das nie dieBesten Lieder ins Finale kommen sondern immer gewisse Länder. Da gehört Aserbeidschan dazu

  39. JeG

    08.04.2018 | 00:35

    @togravus Sorry, also dieses Jahr will ich Aserbaidschan nun echt nicht im Finale sehen… Das ist nix, das Lied. Ich weiß, du bist auch kein Fan.. Aber offensichtlich kannst du da Qualitäten erkennen, die ich nicht sehe. Zumindest nicht mehr Qualitäten als bestimmt 15 Songs in Semi 1. Und wenn wir beim ESC alles nach dem Grad der Qualität messen würde, wäre es sehr langweilig. Der Contest lebt ja von Meinungen und Geschmäckern und nicht davon, ob ein Lied gut produziert ist. Und meiner Meinung nach ist das Finale nicht verdient. Bei Israel zum Beispiel ist das jedoch anders… Bin kein Fan des Songs, aber das Finale wäre trotzdem verdient, weil ich es immerhin verstehe, warum Menschen es toll finden. Weil ich sehe, dass da Kreativität, Persönlichkeit und Herz hinter steckt… Dass das nicht son seelenloses Pop-Gedudel ist. Und vor allem sehe ich, dass es authentisch ist. Bei Aserbaidschan erkenne ich keinerlei dieser Qualitäten. Meine Meinung ^^

  40. togravus

    08.04.2018 | 00:36

    Nö, weiß ich nicht, simon. Lieder, die das Finale erreichen, verdienen das auch, ganz gleich was ich persönlich mag. Seit 2010 haben u. a. Deutschland, Österreich und Portugal gewonnen. Das sollte doch jedem die Augen öffnen, dass jeder den fantastischen ESC gewinnen kann. Aserbaidschan strengt sich einfach mehr an als z. B. die Schweiz.

  41. simon

    08.04.2018 | 00:38

    @jeg DANKE Du hast sooooo Recht,ich bin zu so später Stunde zu 100% deiner Meinung…smile

  42. togravus

    08.04.2018 | 00:39

    @ JeG, mit Deiner Argumentation habe ich ja auch gar kein Problem. :-) Ich würde Aserbaidschan dieses Jahr ja auch nicht ins Finale schicken, aber wenn wir es objetiv betrachten, hat der Beitrag gute Chancen. Er ist schmissig und positiv, und wird deshalb sein Publikum finden. Ich bin ja kein Qualitätszensor, der anderen vorschreiben will, was sie zu mögen haben …

  43. simon

    08.04.2018 | 00:42

    @togravus ja du hast in gewisser Weise recht aber du kannst ja nicht abstreiten das es Länder gibt die einfach, auch wenn sie schlechte Lieder bringen, bevorzugt werden….und man automatisch behauptet die kommen sowieso ins Finale

  44. JeG

    08.04.2018 | 00:42

    @simon Na, aber deinem “immer die gleichen Länder“ kann ich jetzt auch nicht zustimmen. Bis zum jetzigen Zeitpunkt waren so ziemlich alle Qualis von Aserbaidschan, Russland und Armenien für mich komplett nachvollziehbar und in Ordnung. Gut, dieses Jahr nicht, aber wir wissen auch nicht, ob sich alle qualifizieren. Wir haben doch so gut wie nie gesehen, dass es egal ist, aus welchem Land ein Lied kommt als Salvador letztes Jahr aus dem Nichts einen der krassesten ESC-Siege aller Zeiten hingelegt hat… Und Tschechien ist auch ein Land für die Tonne wenn es den ESC angeht. Dieses Jahr gehören sie zu den Topfavoriten… Wenn man sich nur genug anstrengt, dann wird es auch eher was. Punkt.

  45. simon

    08.04.2018 | 00:44

    @togravus…Aserbeidschan strengt sich nicht an sondern kauft sich Lieder aus dem Ausland..zB.. Schweden

  46. JeG

    08.04.2018 | 00:45

    Und wenn die Azeris sich qualifizieren, ja, dann is das eben so. Wird dann eben meine Toilettenpause, eine mehr kann ja auch nie schaden.

  47. JeG

    08.04.2018 | 00:46

    @simon Immer noch mehr Effort, etwas Modernes und ESC-Taugliches zu finden, als die Schweiz z.B. ihn jemals betreiben wird. Oder auch Deutschland.

  48. togravus

    08.04.2018 | 00:48

    „aber du kannst ja nicht abstreiten das es Länder gibt die einfach, auch wenn sie schlechte Lieder bringen, bevorzugt werden“
    Doch, das kann ich, simon. :-)
    Wir müssen endlich diese Weinerlichkeit hinter uns lassen, die beim ESC einfach nur jämmerlich ist und politisch zu katastrophalen Wahlergebnissen führt …
    Belgien war 3 x top 10 in Folge. Was hat Belgien anderen west- und mitteleuropäischen Ländern voraus, wenn es um die Punktevergabe geht? Nix.

  49. togravus

    08.04.2018 | 00:50

    @ simon, willst Du Aserbaidschan jetzt auch noch vorschreiben, wie sie ihren Beitrag zu wählen haben? Ich dachte dass die Kolonialzeiten der Vergangenheit angehören …

  50. simon

    08.04.2018 | 00:50

    @jeg ja und nein….aber du weißt auch das unser Lieblings Wettbewerb nicht 100% gerecht ist aber das muss man halt akzeptieren

  51. 4porcelli

    08.04.2018 | 00:51

    Heute Abend habt Ihr Euch aber mit cleveren Kommentaren ins Zeug gelegt ;-). 1. Preis im Thread für „wie wenn man unter einen Panzer gerät“, weil das die Brücke zwischen dem russischen Gesang und dem computergenerierten Produkt Azerbeijans schlägt (sicher passt es auch zum Schweizer Beitrag, hab ihn mir aber noch erspart).

  52. JeG

    08.04.2018 | 00:54

    Ich bin sogar der Meinung, dass sich selbst San Marino mit Sara de Blue fürs Finale hätte qualifizieren können. Das Land ist (fast) egal eigentlich. Und da kann man mir auch nicht erzählen, dass Portugal letztes Jahr durch den “tollen“ Ruf oder Diaspora gewonnen hat.

  53. 4porcelli

    08.04.2018 | 00:54

    @togravus – es war jetzt drollig, das Thema Kolonialismus gerade im Zusammehang mit AZE zu nennen, denn das Land ist ja letztendlich eine Art Kolonie/Satellitenstaat.

  54. simon

    08.04.2018 | 00:56

    @togravus….Es gibt Länder da kommt alles , vom Interpreten über die Produktion zum Staging bis hin zu den Backround Sängern aus dem jeweiligen Land…..natürlich kein Muss aber finde ich trotzdem gut

  55. togravus

    08.04.2018 | 01:04

    @ simon, jetzt sind wir uns mal einig. :-) Ich mag auch, wenn alles aus dem Land kommt, das der Beitrag repräsentiert. Aber die Tatsache, dass ich das mag, bedeutet ja nicht, dass es die einzig legitime Herangehensweise ist. Deshalb finde ich auch Aussagen wie „ist unverdient im Finale“ oder „hat unverdient gewonnen“ eher peinlich, weil ich weder mir noch jemandem sonst zugestehe zu beurteilen, was verdient oder unverdient ist. Ich belasse es demnach bei Formulierungen wie „ich verstehe nicht“ oder „ich mag nicht“ ..
    Kein ESC-Fan sollte mMn als Zensor oder Geschmacksgott auftreten, weil Geschmack immer subjektiv ist. Wenn man es dennoch tut, wird man zum Popanz …

  56. togravus

    08.04.2018 | 01:06

    @ 4porcelli, ich finde, dass Aserbaidschan eine ziemlich selbstbewusste und unabhängige Politik macht. Ich bin kein Freund des Aliyevclans, aber zugleich Freund mit Iran und Israel zu sein, ist schon eine Leistung …

  57. simon

    08.04.2018 | 01:12

    @togravus ich find es schön wenn wir auch mal ein bisschen kontroverser diskutieren….aber nicht vergessen es ist auch ein Wettbewerb und ich bin da schon auch ein bisschen voreingenommen …

  58. 4porcelli

    08.04.2018 | 01:13

    @simon/togravus – na ja den Begriff „unverdient im Finale“ finde ich in einigen Fällen schon OK. Das ist für mich nicht so sehr eine Geschmacksfrage (im Gegensatz zu den spät-80ern und 90ern hat objektiv lange kein totaler Schrott gewonnen und AZE, CYP, RUS werden es auch dieses Jahr nicht tun), sondern als unverdient würde ich die – meist schwachen – Songs beschreiben, die aufgrund fanatischer Diaspora und/oder politischem Drucks auf Jury-Mitglieder Punkte regelmässig unabhängig von Qualität und Genre Punkte sammeln, die sie sonst nicht bekommen hätten.

  59. Niklas

    08.04.2018 | 01:18

    Also Michael hat doch einen super aufritt hinterlassen und das er live auch klasse singen kann wussten wir ja schon vorher. Mal schauen was da noch draus wird… (bin einfach mal optimistisch). Mit der beste Act des Abends waren die Bulgaren das war sehr sehr gut und hat fast schon perfekt harmoniert. (habe mir das gerade mal angehört). Können uns noch überraschen die 5, denn der Song ist ja auch kein schlechter…

  60. 4porcelli

    08.04.2018 | 01:23

    @togravus – AZE macht zweifellos (wie das noch schlimmere und prestigegeilere Qatar) eine selbstbewußte Poitik, aber den Grad der Unabhängigkeit von großen Bruder möchte ich doch mal bezweifeln. Das zeigt sich gerade an Deinem Beispiel, denn wer versteht sich noch gut mit der scheinbar seltsamen Kombi Iran und Israel? Richtig, Russland. Ich unterstelle jetzt allerdings nicht, dass RUS den Azeris den dieses Jahr für ihre Verhältnisse absolut unterdurchschnittlichen Song verordnet hat, um selber nicht ganz so schlecht auszusehen ;-).

  61. 4porcelli

    08.04.2018 | 01:24

    @simon – es wäre schlimm, wenn wir nicht alle etwas voreingenommen an den ESC rangehen würden; das wäre ja so spannend wie die Gruppenphase in der Champions‘ League.

  62. simon

    08.04.2018 | 01:27

    @4porelli…was sind den deine Favoriten oder Lieblings Songs

  63. 4porcelli

    08.04.2018 | 01:42

    @simon – ich mag gar nichts, weil einfach nichts an die Qualität von „Verona“ letztes Jahr heranreicht – Witz. Im Ernst, meine Favoriten sind (von den Liedern, die ich bis jetzt gehört habe, glaube aber, es bleibt dabei, denn die anderen hab ich bis jetzt bewußt vermieden) Belgien, Griechenland, Israel, Italien und die Niederlande. Die 3 mediterranen Länder mag ich eigentlich so gut immer (und nicht nur wegen der Backup-Dancer) und B und NL find ich seit die interne Vorauswahl machen auch meistens gut. Ach ja,und Schweden finde ich zwar dieses Jahr nicht so gut, mag deren Songs aber meistens sehr – auch gerade weil sie moderner Pop sind und man beim Sport nicht 20x auf den FWD Knopf drücken muss.

  64. simon

    08.04.2018 | 01:47

    @4porelli…meine Lieblingslieder dieses Jahr bis jetzt…Griechenland, Portugal und total gut gefällt mir Österreich

  65. 4porcelli

    08.04.2018 | 01:52

    @simon – ich meinte, doch, dass Du Österreich-Fan bist. Ich find den Song wesentlich besser als letztes Jahr, aber er bleibt bei mir leider genausowenig hängen wie Deutschland (Bonuspunkte allerdings in beiden Jahren für Optik). Bei Griechenland und Portugal sind wir uns einig – letzteres gefällt mir auch besser als letztes Jahr und 2017/18 sind glaube ich die einzigen portugiesischen Beiträge, die ich je gut fand. Scheinen wie B und NL auf einem guten Weg zu sein.

  66. simon

    08.04.2018 | 01:58

    @4porelli werde jetzt mal schlafen gehn…gute Nacht..meine nächtliche Top5
    1.österreich
    2.griechenland
    3.portugal
    4.bulgarien
    5.mazedonien

  67. 4porcelli

    08.04.2018 | 02:03

    @simon – Du bist organisierter als ich, ich kann da noch keine Reihenfolge rein bringen – bin auch raus – sweet dreams m8!

  68. Jorge

    08.04.2018 | 02:13

    Ich wusste schon vor Stunden, bei welchen Favoriten das enden würde, wollte @togravus und @4porcelli aber nicht spoilern. ;-)

  69. 4porcelli

    08.04.2018 | 11:39

    @Jorge – gut, dass Du dann noch wieder aufgetaucht bist; ich hatte mir schon Sorgen gemacht, dass Du von der Blog-„Schwuftigkeit“ beeinflusst auf der Suche nach einem „Collboy“ warst.

  70. patrick m

    08.04.2018 | 11:43

    Mann merkt mal wieder das einige schreiber hir versuchen Mikoslav zu beschützen, indem sie andere lieder schlecht reden und nieder machen.Sowas geht garnicht.Wie wollt ihr es den verhindern das I won t break und X my heart scheitern sollen.Wollt ihr Julias und Aisels lieder auschümpfen und sagen du bleibst im semifinale stecken, Leute mit euren negativen einstellungen gegenüber I won t break und X my hheart werdet ihr nur damit bewirken das sie erst recht ins Finale kommen.Ihr solltet einfach akzeptieren das Euer Geliebter Mikoslav (Lie to me ) nicht gewinnt.Die Wetten sagen da einiges aus.Netta und Elina stehen vor ihn und das ist auch gut so.

  71. patrick m

    08.04.2018 | 11:53

    Taboo wird ins Finale kommen.

    Christabelle wahr richtig klasse bei der Eurovision party in Moskau.Ich sehs schon kommen Taboo kommt ins Finale und keiner hatte es auf dem Schirm.Ich Hatte schon vorher immer gesagt das Christabelle (Taboo ) ins Finale kommen wird und alle sagten das Taboo keine chance aufs Finale hätte.Da sieht man mal wieder das Lieder wie Taboo vollkommen unterschätzt werden.Und Lieder wie Lie to me unverdient gemocht wird.Ich sehs schon kommen Taboo kommt ins Finale und Alexander Ryback scheiter mit sein Liedchen , das würde ich begrüßen.

  72. patrick m

    08.04.2018 | 12:05

    Saara Aalto wahr auf der Eurovision Party in London richtig klasse.Sogar wo sie das Lied von Kylie Minogue sang das wahr megaspitze und natürlich Monsters super gesungen und jetzt hoffe ich das die anderen Bloger schreiber mal ihren Hass gegenüber Saara Aalto unterlassen.Wenn Saara so singt wie in im Litauischen Finale und in London, dan ist ihr Finalteihlname sicher.Und da können die Fans von Mikoslav auf Saara so offt auf ihr rumschimpfen wie sie wollen,das hat dan ihrer Finalqualifikation kein Einfluss.Danke Liebe Saara für deinen Auftritt aauf der Party du wahrst super.

  73. Nyx

    08.04.2018 | 12:11

    Also so gut war Russalnd auf der Party in Moskau nicjt !

  74. DerKai

    08.04.2018 | 15:08

    Der Michael hat übrigens im OGAE Poll einen Punkt aus Albanien bekommen. Es haben in Albanien ganze 8 (acht) Fans an der Abstimmung teilgenommen… 😂👍🏻

  75. Jorge

    08.04.2018 | 16:02

    @DerKai: Beim Televoting im Mai machen ja auch nicht viel mehr mit. ;-)

  76. Erna

    08.04.2018 | 16:08

    Michael’s Auftritt war doch klasse! Vor allem auch sein Lied „Rusted Blood“ fand ich ganz toll! Ich weiß nicht, was Einige hier rummosern müssen, er hat nunmal keinen Party-Song, sondern eine schöne schlichte Ballade, die man auch so vortragen sollte, ohne irgendwelchen Klimbim. Manche schießen sich auch mit einer übertriebenen Perfomance ins Abseits – siehe Mikolas Josef, das Rumgehampel mit dem Rucksack fand ich einfach nur lächerlich. Enttäuscht hat mich der Auftritt von Benjamin Ingrosso, obwohl das Lied eigentlich eines meiner Favoriten ist. Er hat doch eindeutig nur über das Vollplayback gesungen. Gefallen haben mir noch die Auftritte von Surie (ich mag ihre Stimme) und Jessica Mauboy. Die waren stimmlich ziemlich gut und auch nicht so überkandidelt. Leider mag ich den Song der Australierin überhaupt nicht (typischer 0815 Popschnulz) War eigentlich jemand von hier vor Ort?

  77. DerKai

    08.04.2018 | 17:37

    @Jorge
    Ein paar mehr werden es hoffentlich sein… ;-)

  78. Erna

    08.04.2018 | 18:14

    @Jorge: eigentlich egal, wieviel Leute pro Land mitmachen, der Song, der dort beim Voten an zehnter Stelle steht, bekommt noch einen Punkt. Und das ist immerhin mehr als bei 16 anderen Teilnehmern

  79. 4porcelli

    08.04.2018 | 18:20

    Ist Albanien nicht ein Land, bei dem es öfter wg.Zu geringer Stimmenzahl kein separates TV-Ergebnis gibt?

  80. Matty

    09.04.2018 | 20:00

    Bei den Wettanbietern ist Deutschland vom 18. auf den 20. Platz bei den Quoten abgerutscht, Dänemark und Aserbaidschan sind nämlich heute an uns vorbeigezogen:

    https://eurovisionworld.com/odds/eurovision

    Wenn es um den letzten Platz geht, dann sind wir auf dem achten Platz mit weiter fallender Tendenz:

    https://eurovisionworld.com/odds/finish-last

    Trotzdem ist mir schlecht!

  81. Harald

    09.04.2018 | 20:45

    @Matty:
    Es war doch von vornherein eigentlich klar dass wir hier einen Platz um die 20. anpeilen müssen. Mehr ist mit dieser Songwriterschiene doch beim ESC nicht drinnen…

  82. Maximilian

    09.04.2018 | 20:50

    Die Wetten werden bei den Proben doch sowieso noch einmal komplett durcheinander geworfen. Zum momentanen Zeitpunkt sind sie ganz interessant aber nicht sonderlich beachtenswert

  83. Matty

    10.04.2018 | 16:08

    Die Teilnehmer der ESC-Party auf der Reeperbahn stehen fest:

    https://www.eurovision.de/news/ESC-Countdown-auf-der-Hamburger-Reeperbahn,reeperbahn630.html

    Mal sehen, wer dieses Jahr in der Jury für die Punkteverteilung zusändig sein wird!

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