London Eurovision Party 2017: Zwei Dutzend Kiew-Acts auf kleiner Bühne

Eine schüchterne Belgierin, ein solider Auftritt von Levina (Foto) und positive Überraschungen aus Bulgarien und Mazedonien: Die London Eurovision Party am vergangenen Sonntag war als erstes großes Pre-ESC-Event eine sehr gute Möglichkeit, einen Großteil der diesjährigen Eurovisionsteilnehmer – vor allem die intern gewählten – live zu begutachten. Neben vielen, die in Kürze nach Kiew düsen, waren auch drei frühere ESC-Siegerinnen an die Themse gereist.

Dabei wurde im plüschigen Café de Paris in der Nähe des Leicester Square vor allem Francesco Gabbani seiner Favoritenrolle gerecht. Er bekam – neben naturgemäß der Heim-Kandidatin Lucie Jones sowie den jodelnden Fanfavorites Ilinca & Alex Florea – den größten Applaus der mehrere hundert Köpfe zählenden Menge (ausverkauft, of course!). Francesco hatte zwar seinen Gorilla nicht mitgebracht, aber das tat der Stimmung keinen Abbruch: Der ganze Saal wedelte mit den Armen und war aus dem Häuschen.


Sehr viele der zwei Dutzend Künstler des Abends sangen (wie schon in früheren Jahren bei der LEP) zwei Lieder. Francesco präsentierte erst seinen Sanremo-Titel vom Vorjahr, „Amen“, ehe er „Occidentali’s Karma“ sang – und dann noch kurz a cappella „Volare“ anstimmte, bei dem das gesamte Café mitsang.

Francesco kam erst kurz vor Schluss der über dreistündigen Party (mit Pausen). Auch Levina wurde ziemlich ans Ende gesetzt. Sie begeisterte die Menge erst mal mit der Info, dass sie ja in London lebe und sich darum riesig freue, hier jetzt auftreten zu dürfen. Mit dem a cappella gesungenen „Valerie“ (Amy Winehouse) zeigte die hochgewachsene Mittzwanzigerin, was sie kann: gut und mitreißend gesungen, die Menge stieg sofort ein. Das hielt dann bei „Perfect Life“ leider nicht ganz an. Zwar sah man auch da den einen oder anderen Fan, der den Text mitsang, und es gab auch netten Applaus für den deutschen Act.


Aber dank „Valerie“ wurde deutlich, dass Levina mehr kann, als „Perfect Life“ von ihr verlangt, und sie doch nur ein mittelmäßiges Lied bekommen hat. Die angekündigte revampte Version fiel im Vergleich zum Original nicht weiter auf.


Nicki French – auf dem Foto neben Levina – führte wie in den letzten Jahren gemeinsam mit Paddy O’Connell durch den Abend, wechselte dabei sicher ein Dutzend mal die Garderobe und hatte ihren Spaß.

Von den DACH-Kandidaten war neben Levina nur Nathan Trent in London: ein äußerst sympathischer Typ, der schon den ganzen Nachmittag beim Presse-Meet&Greet immer gut gelaunt war, ein Strahlen auf den Lippen hatte und sich über das Interesse an seiner Person und seinem Song freute. Wie professionell er die Auftritte handhabt, war dann auch am Abend im Café de Paris zu sehen: Gerade als er an der Reihe sein sollte, fiel kurzzeitig die Technik aus – doch Nathan ließ sich nichts anmerken und sang ganz locker sein „Running on air“ einfach a cappella! Top!



Die Menge honorierte den ungewöhnlichen Einsatz mit ordentlich Applaus. Nach einer kurzen Pause durfte Nathan dann auch noch einen zweiten Song singen, „Like it is“.

Zu den weiteren Highlights zählten der junge Bulgare Kristian Kostov (mit Hut), der nach eigener Aussage sein „Beautiful Mess“ noch nie live gesungen hat und das wirklich überzeugend tat und damit seiner überraschenden Mitfavoritenrolle bei den Buchmachern durchaus gerecht wurde, sowie Jana Burceska aus Mazedonien: Zwar ließ die kleine Bühne im Café de Paris nicht viel Raum und Jana wirkte nicht gerade wie die geborene Tanzmaus, aber es war gut gesungen und selbstsicher performt.


So viel vorab. Nun alle Acts in der Reihenfolge, in der sie aufgetreten sind:

Nicki French eröffnete den Abend mit „My Number One“ und erinnerte dann daran, dass die London Eurovision Party in diesem Jahr ihr 10-Jähriges feiert! Glückwunsch!

Danach durfte gleich mal Slavko aus Montenegro für Stimmung sorgen. In einer Art Blaumann mit ziemlich weit geöffnetem Reißverschluss sang er erst einen beatlastigen Song und danach „Space“ – ein guter Opener, bei dem die Menge gut mitging. Der extrovertierte Montenegriner erwies sich schon am Nachmittag beim Presse-Meeting als durchaus zeigefreudig und als perfekt auf die Zielgruppe eingestellt.



Als zweite war Kasia Moś an der Reihe. Die Polin sang neben „Flashlight“ ihren Vorentscheidungsbeitrag von 2016, „Addicted“. Anschließend bat Paddy Slavko nochmal auf die Bühne, aber doch bitte mit nacktem Oberkörper, also teilabgelegtem Blaumann – der Bitte kam Slavko gern nach.


Dann ging es weiter mit Blanche: Die Belgierin erwies sich als ziemlich zurückhaltend, und so kräftig bei Stimme, wie man es sich für „City Lights“ erhofft hatte, war sie auch nicht. Der Auftritt war okay, aber man fragte sich dabei schon, ob Belgien womöglich schon in den nächsten Minuten bei den Wettquoten fallen würde… Mit einer solchen Präsentation wie im Café de Paris könnte Blanche womöglich sogar Wackelkandidatin im Semifinale werden. Auch auf die anschließenden Fragen von Nicki French antwortete Blanche eher schüchtern, so dass Nicki sie sogar fragte, ob sie überhaupt Englisch spreche. Jedenfalls freut sich die 17-Jährige auf Kiew.

Blanche sang nur ihren ESC-Beitrag, dafür bekam der nächste – Manel aus Spanien – umso mehr Raum. Er begleitete sich selbst auf der Gitarre, sang erst einen aktuellen Hit von Ed Sheeran, danach „Do It For Your Lover“ und holte dann noch die bekranzte Lucie Jones auf die kleine Bühne, um mit ihr ein Duett zu singen („In the name of love“). Durchaus sympathisch.


Triana Park aus Lettland waren nur zu zweit da, der attraktive Drummer war offensichtlich in Riga geblieben. Frontfrau Agnese Rakovska trug ein seltsam mit riesigen Buchstaben bedrucktes rotes Oberteil (gibt’s KiK auch in Lettland?). Die Stimmung in Saal war bei „Line“ recht gut, der Beitrag kam gut an. Anschließend versuchte Agnese die Meute bei „I’m drunk as hell tonight“ zum Mitsingen zu animieren, was so leidlich gelang.


Nach den Letten kam der schon erwähnte Nathan Trent, der locker-flockig die technische Panne überspielte und am Ende noch ein verfrühtes Geburtstagsständchen erhielt (eigentlich hatte er erst zwei Tage später Geburtstag). Nach der ersten Pause ging die Technik auch wieder, und O. Torvald aus dem Gastgeberland des ESC 2017 konnten problemlos ihren Rocksong „Time“ sowie eine weitere rockige Nummer zum Besten geben.


Und wo wir schon bei der Ukraine waren, ging es auch gleich ukrainisch weiter: Als erster Nicht-ESC-2017-Act (abgesehen von Nicki French) war Ruslana an der Reihe. Sie präsentierte gleich drei Songs, darunter eine zunächst angerockte Version von „Wild Dances“, die dann ins bekannte Halbplayback überging, sowie ihren Hit „Dance with the wolves“. Natürlich ließ es sich Ruslana nicht nehmen, alle herzlich nach Kiew einzuladen. Gottseidank sparte sie sich aber die (von ihr durchaus zu erwartenden) politischen Statements.



Nach einer weiteren Pause, unter anderem genutzt zum Aufbau eines großen Keyboards, ging es ruhig weiter: Norma John aus Finnland präsentierten ihre ruhige Ballade „Blackbird“, die ein wenig mehr Ruhe im Saal verdient gehabt hätte. An vielen Ecken des Raums wurde munter weitergequatscht, was gerade hier ziemlich irritierte. Eine schöne Performance, ganz soft, war es jedenfalls, und Sängerin Leena Tirronen zeigte sich berührt vom großen Applaus.


Nummer 10 in der Reihe war nun Jowst: Der DJ stand vermummt hinter seinem Pult mit den farbigen Feldern, über die er den Sound und die eingespielten Vocal-Tracks steuerte, während vorn Aleksander Walmann „Grab the Moment“ sang und sich über die positive Reaktion des Publikums freute.


Eingestreut zwischen all den 2017er-Acts war nun Martin Fitch alias Marcin Mroziński, der inzwischen in UK lebt. Er sang nicht seinen ESC-Song „Legenda“ von 2010, sondern ein aktuelles Lied aus seinem Repertoire. Eine nette Ergänzung, die es aber nicht unbedingt gebraucht hätte (der Abend war auch so lang genug…)

Das nächste Highlight stand nun an: Ilinca & Alex Florea aus Rumänien. „Yodel it!“ ist unbestreitbar einer der Fan-Favoriten 2017, und das merkte man auch im Café de Paris ganz eindeutig. Der Saal kochte das erste mal so richtig, Ilinca und Alex hatten mächtig Spaß auf der Bühne, und natürlich ließen Paddy und Nicki die beiden nicht gehen, ohne auch noch ein bisschen a cappella zu jodeln, gemeinsam mit dem Publikum.


Das Stimmungslevel konnte nun Claudia Faniello nicht ganz halten. Vermutlich war nicht jeder im Saal so mit ihrem bisherigen Oeuvre aus maltesischen ESC-Vorentscheidungen vertraut, das sie als Medley mitgebracht hatte („L-imħabba għamja“, „Caravaggio“, „Samsara“) – und natürlich wurde es mit „Breathlessly“ auch etwas ruhiger.


Mit Alma war wieder eine Favoritin dran. Der Applaus nach „Requiem“ (die französisch-englische Version) war recht stark, obwohl auch dieser Auftritt nicht 100-prozentig überzeugte. Alma wirkte ein wenig statisch, trotz der flotten Nummer. Für die ESC-Fans hatte sie außerdem noch „Poupée de cire, poupée de son“ mitgebracht. Nice!


Und der nächste Knaller wartete auch schon: Nicki French musste nur das Wort „Sweden“ aussprechen, da tobte der Saal auch schon. Robin Bengtsson hatte natürlich keinerlei Probleme, zwei Songs zu singen: Erst war „Constellation Prize“ vom Mello 2016 an der Reihe, danach „I Can’t Go On“, ohne Laufband, aber inklusive der Bein-Choreo. Die Menge sang mit und jubelte.



Und schon der nächste Höhepunkt: Conchita Wurst. Nach Nathan Trents Auftritt war sie schon mal kurz auf die Bühne gekommen, um ihrem Landsmann ebenfalls zum Geburtstag zu gratulieren. Aber jetzt war der wirkliche Auftritt der ESC-Siegerin von Kopenhagen gekommen. In einer Art weißer Kimono, der ihr eine jesushafte Optik verlieh, sang Conchita zunächst „Satellite“, bekannt aus dem deutschen Vorentscheid. Anschließend natürlich „Rise like a Phoenix“ und schließlich noch „Firestorm“. Eine gewohnt starke, selbstsichere Performance. Paddy fragte sie anschließend natürlich nach den auch bis nach England durchgedrungenen Äußerungen, die Figur Conchita stehe kurz vor dem Tod – was Conchi/Tom mit dem Hinweis konterte, er/sie habe nie vorgehabt, mit angeklebten Wimpern alt zu werden…




Das war an dieser Stelle natürlich kaum zu steigern (auch die Begeisterung im Saal kaum) – darum war jetzt eine kleine Pause ganz passend. Zwei Drittel der Acts lagen nun hinter uns, aber weitere Highlights auch noch vor uns. Während wir uns auf der Empore mit weiteren Getränken versorgen ließen (Gin Tonic, nur Tonic, Champagner), warteten wir gespannt auf Levina, aber natürlich auch auf den jungen Bulgaren, den wir bisher nur als Musikvideo wahrgenommen hatten.

Nach der Pause begrüßte Paddy aber zunächst die „Irish Queen of Eurovision“: Linda Martin. Die machte gute Miene zum bösen Spiel, als der Soundtechniker im Hintergrund das falsche Halbplayback einstellte – eigentlich wollte Linda einen Remix von „Terminal 3“ (Irland 1984) singen, und so war es eben das Original. Dafür fand der von Linda gescholtene Techniker problemlos „Why Me“ und schließlich noch den schwedischen ESC-Winner „Take Me To Your Heaven“. Gute Stimmung im Saal. Danach durfte der britische OGAE-Präsident Alasdair Rendall ein wenig Werbung für den Club machen.

Der Slowene Omar Naber darf nach 2005 ja nun wieder für sein Land nach Kiew. So passte es natürlich, dass er „Stop“ und „On My Way“ sang. Ganz überzeugend, aber nichts, was zu Begeisterungsstürmen hingerissen hätte.

Nach Omar war Kristian Kostov an der Reihe, wie oben schon erwähnt sehr überzeugend. Die Menge goutierte den souveränen Auftritt des ESC-Kükens (2000 in Moskau geboren) mit ordentlich Applaus.

Levina erhielt so durchschnittlichen Applaus. Stimmlich war an „Perfect Life“ nichts auszusetzen, aber man merkte doch, dass da mehr in ihr steckt, als sie bei ihrem ESC-Lied zeigen kann. Irgendwie schade.


Es ging nun langsam in den Schlussspurt des Abends. Anja Nissen aus Dänemark sang erst „Halo“, dann „Where I Am“ und erhielt beim Treffen der hohen Töne spontanen Zwischenapplaus. Anschließend machte die Tschechin Martina Bárta eine wirklich gute Figur mit ihrem „My Turn“, schlicht, aber sehr sympathisch. Auch ihr merkte man an, dass sie sich über die positive Resonanz des Publikums freute.


Mit Spannung erwarteten wir nun Jana Burčeska, schließlich hatten wir von ihr bisher auch noch keinen Auftritt mit „Dance Alone“ gesehen. Jana war neben Kristian Kostov die zweite äußerst positive Überraschung. Die 23-Jährige erhielt zu recht ordentlich Applaus für ihre Performance.

Zum Schluss standen noch zwei Big-5-Länder auf dem Zettel: Erst Topfavorit Francesco Gabbani, wie oben bereits erwähnt hochumjubelt. Da genügte von Nicki French schon ein „All I have to say is: the dancing gorilla“. Nach Francesco beendete der britische ESC-Act Lucie Jones den Reigen. Erst mit „Ooh… aah.. just a little bit“ („my childhood“, wie Lucie fröhlich kommentierte) und danach mit ihrem eigenen Beitrag „Never Give Up on You“. Ähnlich umjubelt wie der Italiener, natürlich, und anschließend von Nicki French mit besten Wünschen für Kiew versehen.




Als „Rausschmeißer“ durfte Nicki zum Schluss im silbernen Glitzer-Anzug ihre neue Single „Teardrops on the disco floor“ performen, eine klasse Nummer mit 70s-Retro-Elementen. Anschließend war natürlich auch noch Zeit für „Don’t play that song again“. Da brachen allerdings im Publikum schon einige auf und in der zuvor dichten Menge bildeten sich zügig erkennbare Lücken.

Pech für die, die schon gegangen waren – denn ein überraschendes Highlight hatte Nicki dann doch noch anzukündigen: Slavko Kalezić habe seinen künstlichen Zopf gefunden und werde nun nochmal auf die Bühne kommen. So konnten wir nochmal „Space“ hören und Slavko wirbelte dabei auf der Bühne mit seinem künstlichen Extension. Besser konnte der Abend kaum enden. Zumindest der offizielle Teil, denn wer wollte – und das waren dann doch noch viele – konnte noch bleiben und die Nacht durch zu ESC-Musik tanzen. Dem DJ gelang dabei eine schöne Mischung aus Klassikern („La det swinge“, „Eitt lag enn“, „A message to your heart“) und neuen Dancehits („Rise up“, „Quero ser tua“, „Glorious“, „You are the only one“, „Popular“, „Golden boy“), ergänzt um Vorentscheidungsperlen wie „Wild Child“ von Ace Wilder. Was will man als Fan mehr…

Fazit: Die Organisatoren der London Eurovision Party hatten wieder ein tolles Line-Up zusammengestellt, das vor allem einen ersten Blick auf die Live-Qualitäten der intern ausgewählten Blanche, Jana Burceska, Nathan Trent, Slavko, Martina Bárta, Kristian Kostov und Alma erlaubte. Daraus lässt sich für einen potenziellen Erfolg beim ESC Mitte Mai naturgemäß wenig ableiten, und alle Acts haben ja noch etwas Zeit, um sich vorzubereiten und an ihrer Performance zu feilen. Aber ein oberflächlicher Vergleich lässt sich schon mal ziehen.

Das herrliche Café de Paris im Art-Deco-Stil mit seinen dicken Teppichen, Wandspiegeln und dem wuchtigen Leuchter über der Mitte ist eine tolle Location mitten im Herzen Londons (SoHo!) und der perfekte Ort, um wenige Wochen vor Probenbeginn in Kiew schon mal den ESC Spirit zu feiern. In einer etwas intimeren Atmosphäre als im größeren Melkweg in Amsterdam. Für alle (vor allem Briten), die nicht demnächst in die Ukaine aufbrechen, ist die LEP die ideale Gelegenheit, zumindest einen Teil der ESC-Acts live zu erleben. Dafür hat sich der Abend definitiv gelohnt.

Mehr Fotos von der London Eurovision Party folgen in Kürze auf dem Blog. Außerdem hatten wir am Nachmittag die Gelegenheit, einige Künstler zu interviewen (Levina, Nathan Trent, Conchita, Kasia Moś, Robin Bengtsson, Ruslana) – demnächst hier zu finden! Stay tuned!

Aktuell, ESC-News

13 Kommentare Kommentar schreiben

  1. roxy

    04.04.2017 | 20:54

    danke für den ausführlichen Bericht

  2. ThisIsNotReal

    04.04.2017 | 21:09

    Mazedonien klang aber ziemlich nach Playback. Man sieht auch auf den YT-Videos, wie sie mal die Hand mit Mikro in die Luft streckte und ihr Gesang lief einfach weiter. Sie hat da wohl nur ein bisschen mitgeträllert, oder täusche ich mich da?

  3. Bango

    04.04.2017 | 22:19

    Im Moment scheint das Ganze ja tatsächlich wieder auf Schweden vs. Italien hinauszulaufen :D

  4. Matty

    04.04.2017 | 22:49

    Ein toller Bericht über die Party in London und ich wäre – wenn es meine finanzielle Lage zugelassen hätte – auch gerne dabei gewesen, vor allem um sexy Robin (schmacht!) hautnah zu erleben!

  5. Simon

    05.04.2017 | 00:50

    @ThisIsNotReal: Sie hatte ihren Backroundgesang dabei. Die Stelle, die Du meinst, war im Refrain. In dem Moment, wo sie das Mikrofron wieder am Mund hat, hört man raus, dass ihre Stimme nun wieder live mit dabei ist.

  6. Simon

    05.04.2017 | 00:51

    Zumindest hat Jana Burčeska im Interview mit wiwiblogs gezeigt, dass sie spontan sogar Beyoncé live a capella singen kann =)

  7. Jorge

    05.04.2017 | 02:52

    Also bedeutet verdichtete Version doch nur dicht an der Londoner Homebase auf enger Bühne ganz dicht vor dicht gedrängtem Publikum …

  8. Cupcake

    05.04.2017 | 06:36

    @Jorge War doch abzusehen, oder? Was mich nur nervt ist, dass es hinterher wieder heißen wird, der schlechte Platz lag an Politik u.ä. und natürlich nicht an Song, Bühnenpräsenz, … Der Spruch „Das wichtigste ist, dass man dabei war“, geht mir mittlerweile auch auf’n Knack. Wenn ein gutes Abschneiden beim Eurovision egal ist, dann soll man doch bitte einfach als Pausenact auftreten oder sich gleich Richtung Schlagerparade orientieren. I know I’m salty but.. -.-

  9. flo

    05.04.2017 | 08:07

    Die Mazedonierin hat doch aber peinlicherweise Vollplayback benutzt?!

  10. ESCNOW

    05.04.2017 | 08:11

    @Jorge/Cupcake
    Der NDR hat dieses Jahr eigentlich alles richtig gemacht, aber leider nen banalen Song aus der Schublade geholt. Schade um Levina. Hoffe, sie geht trotzdem ihren Weg. Da ist wahrscheinlich jeder andere Song auf ihrem Album besser. Meine Hoffnungen sind mittlerweile auch dahin. Wie kann man sich nur so eine Chance vergeben?! Ein Revamp hätte es noch reißen können. Anstatt dessen „verdichtet man etwas rum“, was nicht mal wahrnehmbar ist. Levina hatte die ödeste Version von allen. Da hätte die vom Axel mehr Charme gehabt.

  11. miramax09

    05.04.2017 | 09:12

    Mazedonien hat nicht Vollplayback gesungen, aber die ganzen Backing-Voices waren vom Band und extrem laut, sodass dieser Eindruck entstand. Man hört es hin und wieder, wenn in der Stimme ein Hall ist – das war dann „live“ gesungen. Da beim ESC alle Backing-Voices live gesungen werden müssen, wird es dann in Kiev dieses „Problem“ nicht geben.

  12. Jorge

    05.04.2017 | 09:43

    @ESCNOW/Cupcake. Finde es zwar kurios, dass die bei Levina ekstatisch mitklatschenden Fanboys vom Vorentscheid irgendwie untergetaucht sind, aber mir ging es nicht um Kritik am Song – bin im Egal-Modus. Ich denke nur, man hätte sich die falsche Hoffnungen schürende Pseudomeldung „verdichtete Version“ einfach schenken können. Jetzt steuert man ohne neuen Spin auf ein „solides“ ESC-Ergebnis zu. Levina soll alles rund um den ESC mitnehmen, was geht.

  13. ESCNOW

    05.04.2017 | 09:54

    @Jorge
    Da hast Du Recht – für Levina sind es wichtige Erfahrungen und sicher auch viele schöne. Und sie kann Kontakte knüpfen. Ertappe mich selbst dabei, dass es ja immer wieder die gleiche Leier ist, die man abspult. Sie wird das Beste aus allem machen. Und mal schauen, was der Herr Dietmann sich so ausdenkt. Ich bin wirklich auf das Ergebnis gespannt. Und auf die Platzierung. Und nächstes Jahr dann neues Spiel – neues Glück!

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