Marcel Bezençon Awards für die Sobrals und Francesco

Seit 2002 werden am Rand des ESC auch drei weitere Preise vergeben, benannt nach dem Mann, der Mitte der fünfziger Jahre den Wettbewerb aus der Taufe hob. In diesem Jahr gab es keine großen Überraschungen.

Christer Björkman, der die Marcel Bezençon Awards erfunden hat (zusammen mit Richard Herrey von den Herreys), übergab die Preise wie in den vergangenen Jahren in drei Kategorien:

  • Press Award: für den besten Beitrag des ESC 2017, gewählt von der im Pressezentrum akkreditierten Presse
  • Artistic Award: für die beste künstlerische Performance, gewählt von den Kommentatoren der 42 beteiligten Sendeanstalten
  • Composer Award: für die beste/originellste Komposition 2017, gewählt von den Komponisten der diesjährigen ESC-Beiträge

 

Björkman übergab am frühen Abend des ESC-Finals den Preis für die beste Komposition an Luísa Sobral für „Amar pelos dois“. Luísa fühlte sich geehrt: Es sei etwas ganz Besonderes, wenn die Kollegen den eigenen Song mit einem Preis versehen, sagte sie. Als bester Künstler wurde ihr Bruder Salvador Sobral ausgezeichnet. Der Preis der Presse ging an „Occidentali’s Karma“ von Francesco Gabbani, der sich riesig freute.

Deutschland hat bisher noch nie einen der Marcel Bezençon Awards gewonnen. Im Lena-Siegerjahr gingen die Preise nach Israel an „Milim“ (Composer und Press Awards) und Harel Skaat (Artistic Award).

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