Matthias

Matthias verfolgte den Grand Prix schon in jungen Jahren, als Kind. Zu den schönen Erinnerungen zählen etwa “Dzuli” (Jugoslawien 1983), “Für alle” von Wind (1985), Johnny Logans Sieg 1987 oder “En dag” von Tommy Nilsson (Schweden 1989). Die aus deutscher Sicht schwachen Neunziger umging Matthias, indem er den Wettbewerb schlicht nicht mehr verfolgte: “Der Grand Prix war in meinem Freundeskreis total uncool. Ich kannte niemanden, der den noch anschaute.”

Mit Guildo Horn kam die Wende, und seither gehört der ESC jedes Jahr zu den Pflichtterminen. Seit 2005 verfolgt der in Berlin wohnende Schwabe auch die nationalen Vorentscheidungen, einen der wichtigsten – das Melodifestivalen in Schweden – seit 2006 jedes Jahr vor Ort in Stockholm. Matthias’ größtes ESC-Problem: “Fragt nur nicht, was mein Lieblingslied ist. Da gibt’s einfach zu viele.” Hauptberuflich schreibt er über ganz andere Themen (aber auch mal über den Song Contest…)

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