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Oh what a Nite: Die PRINZ-Blog-DJs im Euroclub 2017


Was war das für ein fulminantes Partyfeuerwerk in der Nacht vor dem Grande Finale! Die Freitagnacht nach dem Juryfinale gehörte ganz den PRINZ-Blog-DJs Douze Points und Ohrmeister. Gemeinsam brachten sie den Euroclub beinahe zum Einstürzen, so begeistert waren die Fans und Delegationen. Wir haben für Euch eine der besten ESC-Partynächte der letzten Jahre in bunten Bildern festgehalten.

Traditionell gehört der Freitagabend zwischen dem Semi-2-Donnerstag und dem Finalsamstag zu den besten ESC-Partyterminen überhaupt. Die Bubble ist bis zum Platzen gefüllt. Alle, wirklich alle sind zum Finale eingetroffen und fiebern dem Ausgang des ESC entgegen. Selbst der an Fläche großzügigste Euroclub ist an diesem Abend sehr gut gefüllt. (Eine Ausnahme war Baku, aber das ist eine andere Geschichte.)

Der Zufall wollte es, dass just an diesem angesagtesten EC-Tag der Finalwoche in Kiew nacheinander die PRINZ-Blogger DJ Douze Points und DJ Ohrmeister als verantwortliche DJs gebucht wurden und ihre Sets auch wie geplant durchspielen konnten (was bei dem Hickhack mit dem lokalen Location-Management hinter den Kulissen nicht an jedem Tag selbstverständlich war).

Die DJs (die ihre „Backstage“ Zone übrigens mit der Umkleide der Gogos teilten) bedankten sich mit einem Set, das in Erinnerung bleibt wie seit 2007 kein zweites. Damals war es auch der Freitagabend (zwischen dem einen existenten Semifinale am Donnerstag und dem Finale am Samstag), in dem DJ Ohrmeister den lokalen Szeneclub Hercules zum Toben brachte. Alles war noch überschaubarer, weniger bombastisch und zuweilen auch improvisierter, aber diese Dance-Nacht vor zehn Jahren ist bis heute legendär und unvergeßlich.

Es gab damals noch keinen PRINZ-Blog, also haben wir auch kaum Bilder, aber DJ Ohrmeister dokumentiert mit diesem Raritäten-Schnappschuss vom DJ-Pult 2007 (oben), dass es damals wie heute gar nicht genug große Dancefloor-Gesten geben kann, womit wir wieder in 2017 angekommen sind:

Bilder aus 2007 sind Raritäten (am Ende des Beitrags gibt es noch ein paar), aber 10 Jahre später hat die digitale Technikexplosion nicht nur dazu geführt, dass Fotos jeglicher Couleur die sozialen Netze dominieren, wir können für Euch auch ohne großen Aufwand wunderbar die sensationell gute Stimmung im Kiewer Euroclub während der PRINZ-DJ-Sessions nach dem Juryfinale Revue passieren lassen.

Der eine oder andere wird sich wundern, wo denn die ganzen Mädels herkommen? Nun, abgesehen davon, dass die Gogos auf der Tanzbühne neben dem DJ-Pult exakt im Verhältnis 50:50 gemischt war, tragen in der Finalwoche logischerweise auch die Delegationen zu einer erfrischenden Geschlechter-Durchmischung der Partycrowd bei, so dass der Frauenanteil auf dem Dancefloor bei annäherend einem Viertel gelegen haben dürfte.

Andere bedeutende Frauen – wie etwa Agnetha und Annafrid oder auch Linda Evans und Joan Collins – waren zumindest als T-Shirt-Ikonen anwesend.

Es war die beste No-Acts-Euroclub-Partynacht seit 2007 (Der guten Ordnung halber muss man sagen, dass das Hercules in 2007 nicht der offizielle Euroclub war und ganz zu Beginn zunächst Mihai Traistariu als Anheizer aufgetreten war. Und auch im Euroclub 2017 trafen vor Mitternacht einige lokale Casting-„Stars“ auf, die aber nur den Gogos bekannt waren.) Großen Anteil am Erfolg des Abends hatte der brilliante Mix aus ESC Evergreens, aktuellen Hits (incl. internationale Vorentscheidungen aka Mello) und den besten Burnern der letzten sieben, acht Jahre. Alles, was älter ist, hätte einen substanziellen Teil der Crowd überfordert. Dazu gab es einige „Überraschungen“ wie etwa fantastischerweise zweimal (1x pro DJ) „Vi maler byen rød“ (DANKE!).

Nach intensiver Beratung mit den DJs und den Co-Bloggern präsentieren wir hier die zehn stärksten ESC-Superburner der PRINZ-DJ-Sessions-Euroclub-Nite:

1. Francesco Gabbani: Occidentali’s Karma
2. Wiktoria: As I lay me down
3. Verka Serdushka: Dancing Lasha Tumbai
4. Mirela: Contigo
5. Margret: Cool me down
6. Robin Bengtsson: I can’t go on
7. Illinca feat. Alex: Yodel It!
8. Magnus Carlsson: Möt mig i Gamla Stan
9. Koit Toome and Laura: Verona
10. Loreen: Statements

Auch DACH-Titel waren Bestandteil der Playlist. Aus Österreich diente Zoës „Loin d’ici“ erfolgreich als Anheizer, aus der Schweiz brachte Sebalters „Hunter of stars“ den Dancefloor zum Kochen. Und aus Deutschland kamen gleich vier Titel zum Einsatz, zweimal von Ralph Siegel („Wir geben ’ne Party“ und „Let’s get happy“), einmal von Stefan Raab („Wadde hadde dudde da“) und zu sehr fortgeschrittener Stunde auch noch als große Überraschung „Ein Lied kann eine Brücke sein“. Alles Titel also von heimischen Komponisten und keine importierte Stangen-B-Ware (Sorry, das musste jetzt ‚mal sein).

Was die beiden DJs sicher so beliebt macht, dürfte einerseits sein, dass sie auf Musikwünsche eingehen (die neuerdings auf dem Mobile eingetippt und dann vorgezeigt werden), andererseits aber auch vor Spezialitäten wie Sophia Vossous „Anixi“ oder Moje 3 nicht zurückschrecken. Ganz groß war auch das Loreen-Triple am Stück im Set von DJ Ohrmeister. Und anders als in Baku, wo armenische ESC-Beiträge in der Playlist zum Eklat führten, waren russische Beiträge im Euroclub in Kiew überhaupt kein Problem. Originalton DJ Douze Points: „Russische Beiträge konnte man unproblematisch spielen. Da gab’s nie Einwände.“

An dieser Stelle sei auch nochmal ein Loblied auf die Gogo-Tänzer ergänzt, die nicht nur sehr sympathische Backstage-(Dialog)-Partner waren, sondern sich auch von den verwirrendsten Tempo- und Stilwechseln nicht aus dem Rhythmus bringen ließen. DJ Douze Points: „Mich würde interessieren, was in den Köpfen der Gogo-Tänzerinnen und -Tänzer vorgegangen ist. Das ging bei den Musikstilen ja zum Teil kreuz und quer. Und die Songs, die ich aufgelegt habe, waren oft klassische ESC-Ware: ruhiger Start, dann Explosion nach 45 Sekunden. Die Tänzer wirkten jedes Mal am Beginn eines solchen Titels unsicher, ob ich jetzt nicht doch danebengegriffen habe.“


Keep In Touch With The Dutch. Cornald Maas hatte Jan Smits mitgebracht, den der Fotochronist dieses Beitrags erst vor wenigen Wochen in der Halle Münsterland in der Show von JÜBLOFs Boyfriend als 1/3 von Klubbb3 („Du schaffst das schon“) erlebt hatte.

Es war eine grandiose Partynacht und wir können hier nur einen Ausschnitt der Bilder zeigen, die in dem 5h-plus-Set der PRINZ-Blog-DJs entstanden sind, denen wir an dieser Stelle noch einmal DANKE sagen. Der Beitrag dürfte ohnehin der bilderstärkste des Jahres sein und bleiben.

Kurz vor Schluss gibt es noch ein Schmankerl: Einige Foto-Raritäten aus der weiter oben beschriebenen Hercules-Nacht in Helsinki – ein Jahr vor Gründung des PRINZ-Blogs (dazu mehr hier) Btw, schöne Bluse Iris.

I have my suit on, no need to worry, give me your body, let’s write a story, let’s explore this galaxy of stars. CU @Euroclub Lisboa.


Einen weiteren Kiew-Partyreport (vom Wiwijam u.a. mit Alma und Monz) findet Ihr hier. More to come. Stay tuned.

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2 Kommentare Kommentar schreiben

  1. thodem

    24.05.2017 | 18:44

    Vielen Dank für die Bilder von 2007.
    Ich war auch dabei und sogar drauf zu sehen …
    War eine grandiose Party!

  2. Frank

    26.05.2017 | 15:33

    Großartige Bilder. Freue mich auf Lissabon…

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