Portugal

Schiff ahoi! Das ESC-Bühnendesign für Lissabon

Wer hätte es (nicht) gedacht? Nachdem das Motto des Eurovision Song Contest 2018 bereits „All aboard“ heißt, nimmt die Bühnengestaltung das Seefahrermotto direkt auf. Verantwortlich für das Stage Design ist wieder einmal Florian Wieder, der u.a. auch in Kiew und Düsseldorf für diesen Bereich verantwortlich zeichnete.

Wer erinnert sich noch an den ESC 1992 in Malmö? Die Gruppe Wind sang Deutschland seinerzeit mit „Träume sind für alle da“ auf einen aus heutiger Sicht überdurchschnittlichen 16. Platz. Und das alles vor einem Wikinger-Schiff, dass der Kern der Bühnengestaltung war.

Linda Martin bei der Probe 1992 auf der Bühne in Malmö. Im Hintergrund: ein Wikinger-Schiff

Beim ESC 2018 ist wieder ein Schiff die Inspirationsquelle für das Stage Design. Allerdings nicht ganz so realistisch-plump wie damals in Malmö. Der Verantwortliche Florian Wieder sagt dazu: “ Die reiche Geschichte Portugals als Seefahrernation spiegelt – ohne jedwede Grenzen – alle Werte, die den ESC heute einzigartig machen. Portugal und besonders Lissabon sind historische Schmelztiegel, bereichert von den Eindrücken aus kürzlich erforschten Kulturen, die zurück in den Heimathafen gebracht worden. Zu verdanken ist das vor allem den portugiesischen Seglern, die mit Mut und hervorragendem Navigationsgeschick die Meere bereist haben.“

Weiter führt er aus: „Der Eurovision Song Contest 2018 geht mit uns auf eine Expedition durch viele Kulturen in Europa und der Welt. Eine Reise durch die hohe See der Musik, um die Nationen zu entdecken, zu verbinden und letztlich zu vereinen. Portugal steht dafür ein, die Länder und ihre Kulturen zusammenzubringen. 2018 vereint Portugal die Musik Europas. Mit dieser ESC-Bühne ist Portugal wieder der Navigator und Kompass.“

Paulo Resende, der Executive Producer des ESC 2018, beschreibt aus seiner Warte: „Die konzeptionellen Anforderungen zielten darauf ab, dass die Bühne die portugiesische Identität ausstrahlen soll, elegant und modern sowie gleichzeitig einzigartig und markant… Um den Unterschied zu früheren ESCs herauszustellen sollte die Bühne ein starkes Statement sein.“

Ob das tatsächlich gelungen ist und wie die Künstler auf dieser Bühne optimal ins Szene gesetzt werden können, erleben wir dann im Mai 2018.

ESC-News

57 Kommentare Kommentar schreiben

  1. Branko

    05.12.2017 | 12:57

    War die 2014 Bühne nicht auch von einem Schiff inspiriert gewesen?

  2. Matty

    05.12.2017 | 13:15

    Nein, war sie nicht.

  3. BB

    05.12.2017 | 13:31

    Die Bühne 2014 war von einem Bild inspiriert welches ein Schif in der Werfthalle zeigt. Auf YouTube nachzusehen.

    Zu der Bühne 2018: gefällt mir auf den erstenn Blick sehr gut. Die Brücken sind nicht so meins und es sieht so aus als wäre kein LED screen vorhanden sondern ähnlich wie 2010. Kann mich da aber auch täuschen bei dem einen Bild. Wäre meiner Meinung nach aber nicht schlimm. Ich finde die 2010er Bühne immer noch mega obwohl sie für viele eher die „least favorite“ der neueren Bühnen ist.

  4. Thomas Mayer

    05.12.2017 | 14:00

    @BB ja ich möchte das 2010 auch… hatte seinen Charme und man war nicht davon abgelenkt

    Mir gefällts gut, vor allem auch das mit diesem Golden Circle auf dem man ja scheinbar hin und her laufen kann…

  5. Cedric (T0mb0)

    05.12.2017 | 14:14

    Die Bühne sieht einfach nur mega krass aus *-*

  6. Ansgar

    05.12.2017 | 14:20

    Sorry, ich erkenne da kein Schiff. Sieht eher aus wie ein hängendes Dinosaurier-Skelett.

  7. Cedric (T0mb0)

    05.12.2017 | 14:22

    Heute wurden übrigens auch die Lieder des FiK bekanntgegeben. Mein Favorit ist ganz klar:

    https://www.youtube.com/watch?v=-HdLSfQLe2A
    <3

  8. Realest

    05.12.2017 | 14:36

    @Cedric, wollts auch grad posten. Orgesa und Lorela werden das wohl unter sich ausmachen.

  9. Calv

    05.12.2017 | 14:47

    Oh, das soll ein Schiff darstellen? Ok, sehe da eher einen Zellkern aber ich hab wohl keine Vorstellungskraft. Rein vom Entwurf her finde ich es deutlich besser als in den letzten Jahren, insbesondere die beiden Brücken sind sehr interessant. Ich kann mir allerdings kaum vorstellen, dass da kein LED-Screen hinten hängen wird, denn sowas sollte eigentlich dazu gehören.

  10. Little Imp

    05.12.2017 | 15:15

    Senhora do Mar!

  11. nala2408

    05.12.2017 | 15:24

    Wow!

    Meiner Meinung nach ist das die beste ESC-Bühne, die es je gab. Gefällt mir sehr gut. Jetzt fehlt nur noch die Titanic mitten auf der Bühne.

  12. Heartbeat

    05.12.2017 | 16:05

    @Cedric @Realest
    Das temporeichere Lieder beim FiK gewinnen ist leider eher selten, so sehr ich auch Lorelas und Orgesas Lied gut finde. Ich persönlich rechne mit Inis oder Mariza.

    Mir gefällt das Bühnendesign sehr gut bisher. Bin gespannt wie es umgesetzt wird

  13. Manboy

    05.12.2017 | 17:24

    Naja sieht wie die JESC -Bühne von 2015 aus. Aber auch ich sehe da mit größter Phantasie kein Schiff. Ist für mich eine typische ESC-Bühne. Hätte mir was noch ausgefalleneres gewünscht. Bin mal auf die Bühne im Betrieb gespannt. Die LED’s werden wohl dem Spargedanken von RTP zum Opfer gefallen sein. Solide Arbeit des deutschen Designers würde ich sagen.

  14. Manboy

    05.12.2017 | 17:31

    Oder man verschmelzt die ESC-Bühne von 2003 mit der von 2010 und erhält dabei die von 2018. Also innovativ ist was anderes.

  15. Wasanderes

    05.12.2017 | 18:45

    Schritt in die richtige Richtung

    Also ich finde, das diese Bühne endlich mal was anderes ist. In den letzten Jahren war es praktisch immer das gleiche mit den Bühnen von Florian Wieder – irgendeine runde Bühne und dahinter ein LED-Screen. Wenn man sich die Frontaufnahem der ESC’s von 2011, 2015 und 2017 anschaut, dann ist da eigendlich kein Unterschied zu erkennen. Es waren immer runde Bühnen mit irgendwelchen Rahmenkonstruktionen wie diesem großen Bogen letztes Jahr in Kiev oder diesem Röhenskelett bei der Bühne 2015 in Wien. Ich wünsche mir das es in Zukunft wieder detailliertere Bühnen gibt wie 2003 in Riga – meiner Meinung nach die beste die es beim ESC jemals gab weil es einfach sehr futuristisch aussah und man wirklich das Gefühl hatte die Bühne ist wie eine Welt für sich mit den Brücken und Bögen im Hintergrund. Oder so eine Bühne wie 2005 in Kiev mit diesem Glasboden und den hängenden Elementen. 2008 hatte auch was ganz eigenes. Ich denke dieses Design geht in die richtige Richtung – bleibt nur zu hoffen, das sich hinter dem Gebilde bei dieser 2018er Bühne nicht doch noch ein LED-Screen verbirgt. Und ich hoffe die Bühne ist nicht einfach nur platt rund sondern mit einem Glasboden oder irgendwelchen weiteres Features. Ansonsten ein klares Upgrade zu letzem Jahr.

  16. roxy

    05.12.2017 | 18:49

    Sieht cool aus. Ich nehme an, dass der Fisch aus LEDs besteht. Vielleicht können sich die Ringe auch bewegen.
    Mir gefällt jedenfalls, dass sich das Motto im Logo und in der Bühne wiederfindet.

  17. tomudu

    05.12.2017 | 19:11

    Die Bühne gefällt mir grundsätzlich, bin aber eher enttäuscht aufgrund des offenbar nicht vorhandenen LED-Screens. Wenn ich an 2010 zurückdenke, waren damals irgendwie alle Bühnenshows ähnlich und es ist so gut wie nichts von der Performance hängen geblieben, das könnte auch bei dieser Bühne zum Problem werden.

  18. togravus

    05.12.2017 | 19:54

    @ BB, die Oslobühne gehört auch zu meinen Favoriten. Manchmal ist weniger eben mehr.

  19. Little Imp

    05.12.2017 | 21:32

    @ tomudu

    Zum Glück gab es keine LED. Wer weiß, ob wir mit überhaupt gewonnen hätten.^^

  20. Douze Points

    05.12.2017 | 21:48

    @Ansgar: Das Dinosaurier-Gleichnis hatte ich auch. Wobei auch eine Kaulquappe als Inspiration gedient haben könnte.

  21. Douze Points

    05.12.2017 | 21:50

    @Little Imp: Ich wäre mir da noch nicht so sicher, dass die LED-Geschichte wirklich durch ist. Vermutlich ist das Bild ein Trick und das alles sind LED-Röhren, die sogar Dreidimensionalität oder besser noch Virtual-Reality-Eindrücke erzeugen können.

  22. roxy

    05.12.2017 | 21:59

    Das liegt für mich auch auf der Hand, dass der Fisch eine LED-Skulptur ist.

  23. Ruhrpottler

    05.12.2017 | 22:59

    Ich schließe mich dem/r User/in Wasanderes an. Ich mag es auch, wenn im Hintergrund etwas anderes ist als eine einfache LED-Wand. Bei Nahaufnahmen sieht man nämlich dadurch nichts anderes außer die bunte LED-Wand und das sieht billig aus. Die Bühnen 2011, 2015 und 2017 waren dadurch tatsächlich langweilig. Mein Favorit ist die Bühne mit den Würfeln (2014) und auch bei den Bühnen sind die Schweden die Klugen: Keine langweilige platte LED-Wand sowohl in 2013 als auch in 2016. Ich finde die 2018-Bühne daher gelungen.

  24. biobanane (210)

    05.12.2017 | 23:18

    Im Grunde sollte die Bühne heutzutage in den Hintergrund treten um Platz für die Kreativität der einzelnen Stücke zu bieten. Positiv ist mir hier Dänemark in Erinnerung, negativ Wien, wo die tolle Bühne uns mit zu viel Großaufnahmen immer wieder präsentiert wurde.

  25. Matty

    06.12.2017 | 10:11

    Die ESC-Bühne von 2014 in Kopenhagen erinnerte mich stark an die von München aus dem Jahr 1983.

  26. Manboy

    06.12.2017 | 10:16

    @Matty
    Also die Bühnen von München 1983 ist an Hässlich nicht zu unterbieten. Zumindestens war die musikalische Qualität in dem Jahrgang ganz ordentlich, auch wenn aus meiner Sicht der „falsche“ Beitrag gewann.

  27. Bandido

    06.12.2017 | 10:46

    Also ich finde den „Teutonengril“ von München ’83 kultig! :D

  28. Manboy

    06.12.2017 | 11:00

    @Bandido
    Kultig und hässlich schließt sich ja gegenseitig nicht aus. Da gibt es so einige Beispiele 😃

  29. Cali

    06.12.2017 | 15:05

    @Manboy
    uuufff, nichts gegen die 1983-Bühne! ;D Ich persönlich fand sie doch cool gemacht, und sie hebt sich von den Vorgängerbühnen im positiven Sinne ab. 1980 und 1981 waren ja fast identisch. Klar, Luxemburg hat 1984 noch einen drauf gesetzt, aber das ist ein anderes Thema.
    Ich mag den Ansatz von 2010, aber die Bühne war dann viel zu dunkel. Besonders nach 2009 war es doch ein recht schwacher Start in die neue Dekade. Auch musikalisch gesehen… Es sah ein bisschen aus, als ob in Oslo auch im Mai noch Wintersonnenwende wäre.
    .
    Zum eigentlichen Thema: Ja, die Bühne sieht auf dem ersten Blick besser aus als ihre Vorgänger (wobei 2017 live sich gemausert hat), allerdings fände ich es schade, würden die LEDs wegfallen. Ich hoffe, das schränkt die Bühnenauftritte nicht zu sehr ein.

  30. Manboy

    06.12.2017 | 15:24

    @Cali
    Das war ja klar…naja deine Ansicht unterstreicht eher noch meine Meinung. Die Blumengestecke und Marlène Charells Kleid fand ich hingegen ganz schick. Aber wir schweifen hier vom Thema ab…sorry 😄

  31. alkibernd

    06.12.2017 | 15:36

    „Raumschiff, ahoi“ müsste es wohl angesichts des Unikums wohl eher heißen

    Kein Wunder, das man uns angesichts abschmelzender Polkappen und durchdrehenden Präsidentendarstellern gelinde auf unsere Zukunft vorbereiten möchte

  32. Trakol

    06.12.2017 | 16:48

    Eurovision.de hat übrigens ein Video veröffentlicht, falls jemand immer noch nicht den neuen Vorentscheid kapiert. https://www.eurovision.de/videos/Suche-nach-deutschem-ESC-Act-2018,vorentscheid682.html :D

  33. Cali

    06.12.2017 | 23:59

    Gut, dass man ein vierminütiges Video braucht, um das Verfahren beim Vorentscheid zu verstehen. ^^
    Der inoffizielle Thomas-Schreiber-Preis, eine jährliche Auszeichnung für das komplizierteste Konzept für die Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest, geht an….den NDR! Zum zweiten Mal in Folge!

  34. Little Imp

    07.12.2017 | 05:58

    Anstatt die Transparenz und das Mitspracherecht von „musikinteressierten Laien“ (wie man das glaube ich in den Vorentscheiden vor 40 Jahren nannte) zu loben, wird nur wieder drauf gehauen, auch nicht schön.

  35. Fabo

    07.12.2017 | 08:39

    Es wurde nun tatsächlich bestätigt dass es KEINE LED WAND geben wird!

    SCHADE

  36. Cédric Merino

    07.12.2017 | 09:37

    Ich finde den Verzicht auf eine LED-Wand per se erst mal nichts Schlechtes. Der Einsatz der Videos war zwar 2017 schon wesentlich stilvoller als noch in den Vorjahren, aber die Tendenz ging doch immer schon sehr zum Bildschirmschoner. Mit Schrecken erinnere ich mich an 2011 in Düsseldorf, wo unser blöder eingefleischter deutscher Gigantomanismus unbedingt die größte LED-Wand aller Zeiten hinpflanzen musste, und man bei einigen Flimmer-Muster-Bildern fürchten musste, einen epeleptscieh Anfall zu bekommen (zB beim serbischen „Caroban“). Dann doch lieber Reduktion und Konzentration aufs wesentliche: die Musik. Eine Tendenz, die auch zum 2017er Siegerstatement Salvador Sobrals passt.

  37. Calv

    07.12.2017 | 13:20

    Keine LED-Wand?
    Willkommen zu den Requisiten Schlachtspielen von Lissabon.

  38. BB

    07.12.2017 | 14:04

    Ich verstehe das Problem von keiner LED-Wand nicht.
    Ich finde das in Oslo 2010 tolle Stagings auf die Bühne gestellt wurden. Für mich hatte die Ukraine aus dem selbigen Jahr eins der besten Stagings der Eurovision Historie. Ich glaube man wird sich genug gedanken gemacht haben dass die Auftitte toll aussehen werden und eine große Bandbreite von Gestaltungsmöglichkeiten ermöglicht werden können…

  39. roxy

    07.12.2017 | 16:38

    das sieht man doch, dass es da keine LED Wand gibt. Aber der Fisch besteht meiner Meinung nach aus LEDs.

  40. Cali

    07.12.2017 | 16:47

    @BB
    Ganz große Windmaschinenkunst!

  41. Ben70

    07.12.2017 | 17:14

    Ich finde die Bühne 1983 in München war für die bis dato gesehenen Bühnen beim ESC sensationell modern, wenn auch nüchtern, was damals viele Zuschauer wohl irritierte. Aber im nachhinein war sie toll. Bieder im Kontrast dazu allerdings diese Blumenarrangements in den Landesflaggen mit einer unsäglichen Marlene Charell.

    Die Bühne in Düsseldorf fand ich mit der schlichten großen LED-Wand ohne viel Firlefanz drum herum sehr gelungen. Leider hat sich das mit den zahlreichen Umbauten in den Folgejahren (Wien und Kiew) zunehmend verkitscht. Leider gibt’s noch keine weiteren Bilder der Bühne aus Lissabon, um die 18er Bühne tatsächlich schon beurteilen zu können, aber: weniger ist mehr.

    Insgesamt meine ich aber immer wieder, der ESC muss sich von seinen standardisierten Abläufen und Bildern mal „erneuern“ – mir wird ehrlich gesagt jedes Jahr ein bisschen langweiliger – weil austauschbar – es ändert sich eigentlich nur die Jahreszahl…

  42. roxy

    07.12.2017 | 19:05

    Ich finde auch, dass Abwechslung gut tut. Da hatte ich bei Portugal von Anfang an ein gutes Gefühl. Auch bei der inhaltlichen Gestaltung könnte es meiner Meinung nach mehr Freiheiten für die Gastgeberländer geben.

  43. Jorge

    07.12.2017 | 19:21

    Die Gewerkschaft der Bühnenrequisiteure und Monteure hatte für den Fall einer LED-Bühne mit Streik beim ESC gedroht. Nun dürfen Bühnenarbeiter unter einem Gummiseeungeheuerkostüm über die Bühne wabern (statt eines CGI animierten Monstrums) und im Intervalact müssen die Beteiligten nun händisch Textschilder nach Homens da Luta Vorbild hochhalten, Texteinblendungen sind arbeitsrechtlich untersagt. Gerüchteweise werden biolumineszente Tiefseefische mottokonform und ökologisch sinnvoll als Beleuchtungselemente eingesetzt. Ihr wolltet doch einen „authentischen“ ESC!? ;-) Nur San Marino fühlt sich jetzt benachteiligt, wollten die doch den Act in 360° 3D eingescannen, müssen jetzt aber auf Siegel-Equipment zurückgreifen. ^^

    Mit den Bühnen selbst hatte ich eigentlich selten Probleme, nur mit dem was auf die Bühne gebracht wurde, bzw. schaurig inszeniert wurde oder bei fieser Bildregie.

  44. Tamara

    07.12.2017 | 23:33

    Bin ich eigentlich die einzige, die da auf den ersten Blick auch Assoziationen zur 2007er Bühne von Helsinki bekommt? Ansonsten: Sehr gelungenes Design, mal sehen, wie sie es umsetzen. Da kann ja noch einiges schiefgehen; 2017 fand ich zB auf den ersten Blick super, aber dann bei der Umsetzung und dem Einsatz bei den Auftritten gruselig. Die beste Bühne der letzen Jahre? Puh. Riga. Helsinki. Kiew die erste war auch fantastisch. Und natürlich Belgrad. Mal sehen, wie Lissabon dann am Ende aussieht.

  45. Cali

    08.12.2017 | 21:34

    @Tamara
    Bei mir war es genau andersrum. Ich fand das Konzept von 2017 erst nicht sehr überzeugend, aber in der Umsetzung war es sehr gelungen.
    2007? Ernsthaft? Da bekommt man ja schon beim Hinsehen Klaustrophobie.
    2008 das Alien, hihi. Joar, war mal was anderes. 2003 und 2005 waren genial, da gebe ich Dir ausnahmsweise mal recht ^^

  46. Gaby

    10.12.2017 | 09:12

    Sieht doch auf dem ersten Blick ganz gut aus die Bühne. Ich persönlich halte auch den ganzen LED-Einsatz der letzten Jahre für übertrieben.
    Deshalb bin ich auch überhaupt nicht böse darum, dass sie im kommenden Jahr nicht zum Einsatz kommt.
    2010 hob sich schon sehr positiv ab. Und ich finde auch nicht, dass die Auftritte gleich aussahen.

  47. 4porcelli

    10.12.2017 | 13:10

    @nala2408 – die Titanic bringt Deutschland, wenn unser unsere Jung-Sängerin mangels Investition in einen Choreographien über die Bühne irrt und über ein Fischteil stolpert.
    Im Ernst, sieht im Entwurf schon mal schön aus und persönlich hoffe ich, dass wir ohne LED-Wand weniger Zirkusnummern haben. Wird also schwer für Russland; vermutlich muss der/die Putin-Repräsentant/-in sich dann am Gerüst entlanghängeln

  48. roxy

    10.12.2017 | 13:44

    @4porcelli
    die russen haben ja ihre wand selbst mitgebracht

  49. Jorge

    10.12.2017 | 16:00

    @4porcelli:
    Du denkst in die völlig falsche Richtung! Angekündigt war doch die im Rolli sitzende Juliya Samoilowa reloaded. Da sie nicht klettern oder springen kann, ist eine Seilvorrichtung völlig ausreichend, die sie wahlweise als schwebenden Engel oder in einer Fantasieuniform der Krimtruppen als Fallschirmspringerin mit blau-weiß-roter Flagge auf der Bühne landen lässt. Sobald sie aufsetzt, steigen camouflage-getarnte Kampftanzeinheiten aus dem Dickicht empor, dafür reichen ausgelegte Tarnnetze & Plastikgebüsch als Requisite …

  50. 4porcelli

    10.12.2017 | 17:22

    @Jorge – ROFLMAO you win the day! Wobei viele Rollstuhlfahrer gute Oberarme haben – da die staatseigene Anabolikaschmiede dank
    Olympiasperre ja zur Zeit nicht ausgelastet ist, können die Kollegen
    Ja ihre Energie dahingehend verwenden, die Grossrussische Sängerin so
    Gut in Form Zu bringen, dass sie sie sich doch am Gerüst entlanghangeln kann.

  51. Jorge

    10.12.2017 | 17:53

    Dopinguntersuchungen beim ESC? Gute Idee. Da Frauen schon wie Männer und vermeintliche Männer schon kastratenähnlich gesungen haben, müsste der Hormonspiegel mal untersucht werden (bei einigen Fans vielleicht auch). Würde mich nicht wundern, wenn irgendeine Zweideutigkeit in den Lyrics steckt, wie die einer missverstandenen verfolgten Person.

    Wenn sich die Russen den Azeri-Glaskasten von Farid Mammadov 2013 ausleihen, mit Wasser füllen und ihr ein Meerjungfrauenkostüm schneidern, wären sie ganz im ESC-Motto, kitschig und brauchen eben keine LEDs. Mit Schnorchelkostüm verbinden sie das praktischerweise auch wieder mit der Krim oder dem Tauchen nach Bodenschätzen im Nordmeer. Die Möglichkeiten sind unendlich. …

  52. 4porcelli

    10.12.2017 | 20:38

    Der Azeri-Glaskasten ist in Russland sicherlich als Instrument „schwuler Propaganda“ verboten. Im Gegensatz zu Putins Marlboro-Mann Inszenierung.

  53. Meckie

    11.12.2017 | 14:01

    Wow. Also vom ersten Eindruck her: Super!

    Finde ich gut, das man mal wieder die Acts als Solches in den Vordergrund stellen will… das war in den letzten Jahren ja doch ein wenig arg viel „Video-Contest“.

  54. Trakol

    13.12.2017 | 06:22

    Ich muss schon sagen, nach den Bildern die gestern veröffentlicht wurden bin ich absolut begeistert von der Stage. Da is einfach, dank den Brücken und der Schmalen „Vorbühne“ ne Menge möglich und ich kann mir vorstellen, dass man sehr viel mit den Lichtern arbeiten kann (anscheinend besteht die Wand nur aus Scheinwerfern), Und super ist natürlich auch wieder, dass der Greenroom im Zuschauerbereich ist. Ich bin gespannt!

  55. Christo

    13.12.2017 | 10:34

    Die Sparmaßnahme mit den LED Wänden kommt uns natürlich entgegen. Das wir unfähig sind, dieses moderne Ausdrucksmedium gewinnbringend einzusetzen, fällt somit nicht weiter ins Gewicht.
    Außerdem willkommenes Futter für reaktionäre Grundhaltungen, hinter denen sich dann besser verschanzen lässt.
    Alles in allem ein Rückschritt.

  56. Manboy

    13.12.2017 | 13:11

    Unbestritten sind mit LED-Wänden mehr Möglichkeiten gegeben. Von daher finde ich es schade, dass sie 2018 nicht bühnenmäßig zum Einsatz kommen (was nicht ausschließt, dass zum Beispiel Russland oder Schweden welche für ihre Auftritte mitbringen). Rückblickend sah der Bühnenhintergrund 2010 fast bei jeder Darbietung nach Sternenhimmel aus. Aber das war letztendlich auch kein Darma.

  57. Trakol

    13.12.2017 | 14:13

    Abgesehen davon, wurde in einem Interview erwähnt, dass sie neue Technologien ausprobieren wollen. Darunter kann ich mir überhaupt nichts vorstellen

Kommentar schreiben