Siegerpressekonferenz Semifinale 1: Salvador Sobral – Flüchtlinge sind keine Immigranten

Wie schon angekündigt folgt hier ein vertiefender Bericht zur Pressekonferenz der zehn erfolgreichen Länder des ersten Semifinals. Es gab wie immer kaum aussagekräftige Statements der Künstler, da sie ihren Erfolg erst einmal verarbeiten mussten. Einzig Polens Kasia Mós und Salvador Sobral aus Portugal sind von ritualisierten Frage-Antwort-Klischees abgewichen..

Beim Einmarsch der zehn Teilnehmer gab es zunächst eine Fotomöglichkeit für die Presse (siehe Bildergalerie am Ende des Beitrags). Frenetischen Beifall gab es für die Künstler aus den verschiedenen Ländern. Erleichterung und Freude machte sich nicht nur bei den Interpreten breit.

Wa gerieten die meisten ersten Kommentierungen der siegreichen 10 zu Platitüden, wozu aber auch meist die beiden Moderatoren beigetragen haben, die zunächst maximal triviale „Eisbrecherfragen“ stellten.

Moldawiens SunStroke Project freuten sich sehr, nach drei Jahren ihr Land wieder ins Finale gebracht zu haben, während DiHaj aus Aserbaidschan sich von den Zusehern begeistert zeigte, die ihre Inszenierung verstanden hätten. Ähnlich äußerte sich Demy aus Griechenland, die sich über den großen Support freute.

Robin Bengtsson aus Schweden wurde wieder auf die Start-Nr. 1 angesprochen, die er nur mit hohem Puls ertrage. Die möchte er im Finale nicht noch einmal haben. (Muss er auch nicht, da er in der zweiten Hälfte startet.)

Salvador Sobral spielt zunächst mit seinem Mikro rum und behauptet, kein Englisch zu können. dann teilt er jedoch ausgiebig mit, dass er über den großen Zuspruch überrascht gewesen sei, da das Lied doch vom portugiesischen Text her kaum jemand verstehen würde. Es sei ein Beweis dafür, dass das Lied universell und keine Plastikmusik sei, wonach es Beifall von allen Seiten gab.

Polens Kasia Mós nannte auf die Frage hin, wen sie in ihrem „Liedschein der Taschenlampe“ am Ende des Finales sehen würde, gleich Salvadors Namen. Zudem erinnerte sie an die tollen Beiträge aus Finnland und Lettland, aber sie freue sich natürlich auch über ihren eigenen Erfolg.

Die einzige, die sich in dieser Pressekonferenz übersetzen liess, war Artsvik aus Armenien. Sie würde im Finale ihr Bestes tun, um weit nach vorn zu fliegen. Australien mit Isaiah Firebrace schloss sich der allgemeinen Freude an und selbst wenn Australien nicht die Eurovision austragen dürfte, wäre er stolz Repräsentant des Landes zu sein.

Zyperns Hovig wurde gefragt, welche Rolle ihm mehr läge – Hero oder Fantasy, wozu Hovig nur sagte, dass er er selbst sei und wenn überhaupt, dann beides in einem verkörpen würde.

Nur Belgiens Blanche tat sich etwas schwer, alle Fragen zu beantworten. Sie fand es natürlich schrecklich erst als letzte aus dem Umschlag gezogen worden zu sein, aber auf ihre Emotionalität angesprochen, blieb sie die Antwort schuldig.

Die zweite Fragerunde wurde dann kurzerhand durch die Moderatoren plötzlich anders gestaltet, wobei die beiden sich auch nicht ganz einig waren. Fragen aus dem Forum wurden zugelassen, die zunächst an Moldawien gerichtet wurden. Natürlich würden die Jungs erst mal ihre Moms anrufen.

Dann sprang man zu Belgien, wo eine sichtlich überforderte Blanche kaum Worte fand. Der ganzen Situation schien die introvertierte Künstlerin nicht so gewachsen zu sein, was sie aber auch sehr sympathisch machte.

Dafür lobte Aserbaidschan die Veränderungen innerhalb der Eurovision. Experimentelle Lieder wie aus Aserbaidschan und Belgien hätten plötzlich Chancen. Vielleicht würde es einen generellen Wechsel weg vom Mainstream-Pop geben.

Hovig zeigte sich beeindruckt von den Fans und meinte, dass dieser Wettbewerb ihnen gehören würde. Demy aus Griechenland musste sich dann nochmals zu ihrem Staging äußern, das in einer Märchenwelt beginnt und wo die beiden Tänzer als Schwäne die ewige Liebe darstellen würden.

Isaiahs Botschaft in seinem Lied sei, dass wenn man hart arbeiten würde, man alles erreichen könnte. In einer späteren Frage an Kasia Mós äußerte die sich ähnlich.

Schwedens Robin Bengtsson wurde dann gefragt, ob Italien unschlagbar sei, wozu er nur meinte, dass es mehr Länder geben würde, die um den Sieg mitkämpfen würden. Für Artsvik aus Armenien war allein die Teilnahme am Songcontest eine Realisierung ihrer Träume.

Den Abschluss der zweiten Fragerunde bildeten zwei Statements, hinter denen die jeweiligen Künstler persönlich stehen. Während die engagierte Tierschützerin Kasia Mós hofft, dass sich die Gesetzeslage in Polen in Bezug auf die Hundehaltung (das In-Ketten-Legen sei auch Gegenstand ihres Songs) im Nachgang zum Song Contest ändert, sprach Salvador Sobral aus Portugal  eine bewegende Sätze zur Flüchtlingskrise in Europa.

Er wurde gebeten, doch bitte sein T-Shirt zu zeigen, auf dem S.O.S. Refugees stand. Mit dieser Botschaft sei er nach Kiew gekommen. es sei ihm äußert wichtig, festzuhalten, dass Flüchtlinge keine Immigranten seien: „Refugees are no immigrants“. Sie würden aus ihrer gewohnten Umgebung flüchten und müssten dann in den sicheren europäischen Ländern einen Bürokratiemarathon über sich ergehen lassen. Salvadors Wunsch sei, dass es eine gesetzliche Regelung geben sollte, die ein einfacheres Einreisen der Flüchtlinge in ihre Zielländer möglich machen würde. Wir alle seien doch Menschen und keine Tiere.

Nach dieser Fragerunde durfte dann querbeet ausgesucht werden, an wen man noch eine Frage stellen wollte. Hovig aus Zypern wurde hierbei gefragt, was die Zukunft bringen würde. Er hätte noch keine Pläne, aber natürlich würde die Musik im Mittelpunkt stehen. Moldawiens Wiederholungstäter konnten dann nur noch den Tipp an die anderen neun geben, das Finale zu geniessen.

Auch Salvador Sobral verspricht sich von der Eurovision viel. Er hofft, dass er dadurch Einladungen zu Konzerten in andere Länder bekommt. Eine Europa-Tour oder besser noch eine World-Tour wären doch was.

Damit war die Fragerunde beendet und das Losglück wurde herausgefordert, was wir hier ja schon gebloggt haben.

ESC-News, Interviews

78 Kommentare Kommentar schreiben

  1. Mr Curiosity

    10.05.2017 | 15:27

    Salvador wird tatsächlich immer sympathischer.
    Dennoch kann ich nicht glauben, dass ein so aus der Zeit gefallenes Lied zu Italien oder Schweden konkurrent ist. So gerne es auch meinen persönlichen Zuspruch hat.

  2. ESCNOW

    10.05.2017 | 15:35

    Portugal rückt in den Wetten immer näher an Italien ran. Es dürfte spannend werden. Wenn die Jurys Salvador den Vortritt geben, dann könnte es eng für Herrn Gabbani werden. Ich würde mich aber für beide freuen.

    Levina ist bei Oddschecker mittlerweile auf der 16. Ich bin total gespannt auf den gesamten Mitschnitt. Da auf eurovision.tv ja die von Italien, Spanien und UK vollständig zu sehen sind, wird das bei Deutschland ja auch so sein. Mal sehen wie sich danach die Wetten verhalten. Vielleicht gehts noch ein bisschen hoch. Aber die, die derzeit vor ihr liegen, dürften wohl nicht rausfliegen. Also wird sich evtl. vor Samstag nur durch den Clip was ändern, wenn er dann online ist. Hoffe zum Positiven. Wünsche ihr einfach viel Glück. Spaß an allem hat sie – so sehr, dass es eine Freude ist.

  3. togravus

    10.05.2017 | 15:37

    @ Mr Curiosity, wenn ich ans Televoting denke, zweifle ich auch daran, dass Salvador es ganz nach oben schaffen kann, aber auf der anderen Seite ist es einfach das mit Abstand beste Lied, das dieses Jahr im Rennen ist. Wir werden sehen, ob den Juroren Zeitgeist oder Zeitlosigkeit wichtiger sind.
    ————————————————————–
    Und großartig, dass mal jemand Stellung bezieht. Da feiert Europa seine Offenheit, Vielfalt und Menschlichkeit mit drei bunten Shows und lässt zugleich verzweifelte Menschen verrecken. Was für eine Heuchelei!

  4. Usain

    10.05.2017 | 15:53

    Wow, Salvador ist wirklich toll, auch in all seinen Interviews wirkt er sehr sympathisch. Wenn Portugal tatsächlich gewinnen sollte (was ich dann doch nicht glaube) wäre die Staatspleite Portugals mit der Ausrichtung nächstes Jahr wohl perfekt…

  5. ESCNOW

    10.05.2017 | 15:58

    @Usain
    Ja ;) Aber es wäre wieder mal ein Beispiel dafür, dass man mit ganz einfachen Songs, die ins sich rund sind und eben einfach ein Gesamtpaket (vor allem auch durch das Charisma des Interpreten) darstellen, richtig weit kommen kann… wenn nicht sogar siegen. Hat Lena ja auch bewiesen.

  6. Usain

    10.05.2017 | 16:01

    @ESCNOW, ich glaube, wenn er tatsächlich gewinnen sollte, muss ich Weinen so gerührt werde ich sein…

  7. togravus

    10.05.2017 | 16:09

    Ach so, vielleicht sollte ich noch hinzufügen, dass ich auch mit einem Zeitgeistsieger sehr gut leben könnte, aber nur wenn er Dihaj heißt.

  8. Benji

    10.05.2017 | 16:13

    Wenn Portugal gewinnt, werden viele auch lachen. In diesem Fall wird ESC nämlich zum Gegenstand des Gelachters.

  9. ESC!aner

    10.05.2017 | 16:17

    Hat Sobral nicht wegen Gesundheitsproblemen Konzerte abgesagt? bzw. zumindest ist er nicht deswegen später angereist? – und will dann eine Welttournee starten? – wie passt das zusammenn?

    Ansonsten finde ich es marketingtechnisch höchst intelligent von den beiden (mit seiner Schwester) bei jeder Einblendung nach dem Schnelldurchlauf eine andere Pose zu machen, so bleibt man besser im Gedächtnis!

  10. ESCNOW

    10.05.2017 | 16:31

    @ESC!aner
    Den Gedanken hatte ich auch… also wie soll da eine Tournee gehen…

    Ich stell mir grad vor, was gewesen wäre, wenn Salvador für San Marino angetreten wäre und auf Italienisch gesungen hätte. Sowas könnte doch durchaus auch mal passieren. Und dann hat San Marino sicher ein Problem. ;)

  11. Lisa

    10.05.2017 | 16:34

    Es ist ja kein Land verpflichtet den ESC auszurichten.
    Der Sieg gibt einem nur das Recht dazu. Es gibt sicher viele Länder die im Fall der Fälle San Marino diese „Last“ abnehmen würden.

  12. Little Imp

    10.05.2017 | 16:40

    @ togravus

    Dihaj fand ich gestern Abend auch sehr gut! :-)

  13. MarcoHH

    10.05.2017 | 16:47

    Komischer Vogel der Portugiese-so gar nicht meins. Aber die letzte Siegerin fand ich auch furchtbar, das ist halt ESC. Schade um Finnland und Tschechien.

  14. Inger Johanne

    10.05.2017 | 17:29

    Diese „Pressekonferenzen“ sind schon immer ziemlich schmerzhaft, die sinnvollen Fragen kann man ja an einer Hand abzählen. Dass dann da wenig sinnvolle Antworten bei rumkommen, liegt in der Natur der Sache. Gut, wenn wenigstens ein paar der Künstler etwas mehr sagen als „es ist so toll, im Finale zu stehen“ – das konnte ich mir auch gerade noch selbst denken. Blanche scheint mit dem Ganzen wirklich überfordert zu sein, aber es bleibt die Hoffnung, dass mit der Finalqualifikation der allergrößte Druck abgefallen ist und sie am Samstag ein klein wenig aus ihrer Schockstarre herauskommt. Ich gebe zu, die Hoffnung ist nicht gerade riesig …

  15. flo

    10.05.2017 | 17:36

    Na ja es glaubt ja wohl niemand, dass Portugal es sich das nehmen lassen würde, den Contest auszurichten, wenn sie gewinnen würden… So lange darauf gewartet…

    Es wird wohl ein Dreikampf aus BUL – ITA und POR

  16. flo

    10.05.2017 | 17:37

    Und wenn man sich mal die Abrufzahlen von Belgien von gestern auf Youtube anschaut, würd ich sie auch nicht ganz ausser acht lassen…

  17. David Z

    10.05.2017 | 17:39

    @flo
    Und Schweden mit Startplatz-Hilfe von Herrn Björkmann

  18. flo

    10.05.2017 | 17:53

    Ja Schweden als Startplatz 26 kann ich mir auch gut vorstellen… Oder Rumänien, falls sie weiterkommen… Moldau Startplatz 1 sollte Christer schon fixiert haben denke ich ^^

  19. Nico

    10.05.2017 | 18:24

    Tolle Statements von Kasia und Salvador! Ich wünsche beiden eine gute Platzierung. Einen Sieg kann ich mir bei Portugal irgendwie nicht vorstellen, obwoh lmir persönlich der Song durchaus gefällt… Allerdings kann ich mir erst Recht nicht vorstellen, was die Jurys an Italien finden sollen? Sieger sind für mich beide Songs nicht. Aber ne richtige Alternative gibts ja irgendwie auch nicht. Mein Sieger ist und bleibt Polen, aber denen trau ich es noch weniger zu einen Gesamtsieg einzufahren dieses Jahr.

  20. Nico

    10.05.2017 | 18:25

    Schweden fand ich gestern übrigens ziemlich bescheiden, mal abgesehen, dass ich den Song nicht besonders finde, war der Gesang auch relativ schwach

  21. Little Imp

    10.05.2017 | 18:33

    @ Nico

    Ich fand Schweden auch „blasser“ als noch im Mello. Nano wäre da doch die bessere Wahl gewesen.

  22. alkibernd

    10.05.2017 | 19:11

    Für sein mutiges Statement bin ich Salvador sehr dankbar.

  23. Rainer1

    10.05.2017 | 19:31

    Fehlt nur noch, das salvador sobral am samstag abend eine anspielung gegen donald trump macht und man hat marketingtechnisch die ganze bandbreite abgegrast. Wirklich schlau, die zwei.
    Nach der massenunkompatiblen jamala letztes jahr nochmal ein sieger, den ausser uns esc-fans niemand hören will? Lieber nicht.

  24. Jorge

    10.05.2017 | 19:33

    Hallelulja! Als nächstes kommen erste Gerüchte, Salvador könne Wasser in Portwein verwandeln oder die Welt befrieden. Und ich ahne schon, dass nach seinem Sieg eine Petition zur Wiedereinführung des Orchesters gestartet wird (zur Beschäftigung von Portos Strassenmusikern) und der nächste deutsche VE in der Philharmonie stattfinden soll. Wird jetzt echt grotesk.

  25. BennyBenny

    10.05.2017 | 20:14

    Ich sehe es ehrlich gesagt genau andersherum als die meisten hier. Die letzten Jahre haben doch gezeigt, dass das Publilum sehr konservativ wählt (Il Volo, Michal…) und die Jurys eher progressiv (Iveta, Aminata,…). Ich gehe deshalb davon aus, dass Portugal beim Publikum auf der 1 liegen wird, bei den Jurys aber nicht.

  26. Matty

    10.05.2017 | 21:08

    Ich kann es immer noch nicht fassen, daß Belgien und Australien dieses Jahr im Finale sind und ich hoffe, daß sie in diesem abgestraft werden!

  27. Philipp19965

    10.05.2017 | 21:10

    @BennyBenny

    Iveta war bei der Jury „nur“ Platz 10 und beim Publikum auf Platz 7

  28. flo

    10.05.2017 | 21:15

    Kein Wunder, dass Schweden so lasch war gestern… Botox-Robin musste ja auch live singen und nicht nahezu Voll-Playback wie im MF…

  29. Matty

    10.05.2017 | 21:18

    Robin hat auch beim MF live gesungen!

  30. Cedric (T0mb0)

    10.05.2017 | 21:26

    @flo

    Beim Melodifestivalen wird genauso live gesungen wie beim ESC ^^

  31. flo

    10.05.2017 | 21:39

    Ja aber nicht vollständig live

  32. Calv

    10.05.2017 | 21:59

    Naja Robin mag live gesungen haben, die 7946 Backgroundstimmen beim Melo aber nicht. Dieses Halbplayback finde ich sowieso schrecklich , untermalt nur den Plastikpop den Schweden so feiert.
    .
    Salvador s Lied kann ich gar nicht ausstehen und auch emotional berühren kann es mich nicht. Er selbst wirkt aber sehr sehr sympathisch und so langsam kommen Zweifel an Milano 2017 bei mir auf….

  33. Manboy

    10.05.2017 | 22:10

    @Calv
    Sollte Italien wieder nicht gewinnen, dann wäre das der 3. Sieg in 7 Jahren der Ihnen vor die Nase weggeschnappt wurde.
    Dein Nickname hat nicht zufällig was mit der gleichnamigen Stadt Calw in Baden-Württemberg zutun oder?

  34. togravus

    10.05.2017 | 22:46

    @ Jorge, aus musikalischer Sicht hätte ich überhaupt nichts gegen die Rückkehr des Orchesters, aber nur auf freiwilliger Basis. Manche Lieder klingen mit Liveorchester einfach besser (voller), während das Orchester anderen eher schaden würde. Eine Rückkehr des Orchesters wird es aber sowieso nicht geben, weil der ESC dann unbezahlbar würde.

  35. escfan05

    10.05.2017 | 23:01

    Meine Güte, den Portugiesen ist aber auch keine Aktion zu billig, nur um den ESC zu gewinnen. Was für eine elende Anbiederung an die Gutmenschen in ganz Europa. Bah, ekelhaft. So langsam geht mir der Säuselphillip auf den Sack. Hoffentlich verdirbt er anderen damit nicht den verdienten Sieg.

  36. biobanane

    10.05.2017 | 23:22

    @escfan05 Schön, dass du dich hier als Rechtspopulist outest, hatte ja sowas schon vermutet.
    @Jorge Ich sehe eher, dass die Salvatore-Hater hier Gerüchte in die Welt streuen, warum auch immer. Ich gehe immer noch von einem sicheren Sieg Francescos aus und wenn es dann doch Salvadore wird, dann geht die Welt nicht unter, schlimmer wäre ein weiterer Sieg von Schweden oder aus Schweden. Francesco und Salvadore sind ja sowas wie der Gegenpart der schwedischen Mainstreamisierung und da ist es mir egal wer von beiden das macht.

  37. Harro

    10.05.2017 | 23:58

    @biobanane escfan05 hat aber mal so was von recht. Und was das mit Rechtspopulismus zu tun hat musst du mir mal erklären. Er hat nur seine Meinung gesagt das ist doch erlaubt, oder?

    Die Portugiesen wollen den Sieg unbedingt und machen halt solche Aktionen, jetzt will er auf Tournee gehen aber er darf knapp eine Woche in einem anderen Land verbringen? Sehr merkwürdig das Ganze.

  38. Cal X

    11.05.2017 | 00:34

    Der Unterschied liegt darin, dass escfan05 Salvador den Mund verbieten will. Wenn jemand im Gegenzug escfan05 den Mund verbieten will, bellen dafür getroffene Hunde…
    .
    Jeder darf seine Meinung äußern, jeder darf auch einfach weghören. Redeverbote gehen gar nicht.

  39. Candy

    11.05.2017 | 01:12

    Jamala hin oder her, ich dachte, dass politischen Statements beim ESC unerwünscht sind – u.a. weil damit auf Stimmenfang gegangen werden kann. Ich stimme escfan05 vollkommen zu. Die Aktion war kalkuliert und geschmacklos. Er hätte doch auch noch erwähnen können, dass man mehr Geld in Entwicklungshilfe investieren sollte, Obdachlosenheime ausbauen und gefälligst die Renten erhöhen soll, dann hätte er alle Sparten abgedeckt.

    Mit den albernen Grimassen kann ich leben, mit seiner Überheblichkeit aber nicht. Man ist wohl der Meinung, dass man sich als einer der Favoriten für den Sieg alles erlauben kann. Auch die „Plastic“-Bemerkung war unpassend… der ESC sollte doch zumindest nach außen hin den Eindruck vermitteln, dass Künstler zusammenkommen und nicht bei jeder zweiten Gelegenheit Kritik gegen die Konkurrenz ausgeteilt wird.
    Das Lied wäre zu seinen Zeiten auch Mainstream gewesen, jetzt sticht es eben unter den moderneren Liedern hervor, aber ein Meisterwerk oder eine Neuschöpfung ist das auch nicht.

  40. togravus

    11.05.2017 | 01:49

    Sorry, aber wenn ich den rechtspopulistischen Schhlonz hier lese, bin ich wohl an der falschen Adresse gelandet. Das widerspricht m. E. so was von dem Geist des ESC.

  41. 4porcelli

    11.05.2017 | 02:35

    Schön, dass nicht alle auf die sehr geschickte Masche des – auf seine Art nicht unbegabten – portugieischen Castingsternchens reinfallen. Ja, Welttournee fand ich auch interessant. Hoffen wir, dass Herz- und ich glaube es war Magen(?)-OP gut verlaufen (sind? Magen war meine ich vor dem portugiesischen Finale?). Fürchte aber, dass er – wie offensichtlich in Semi 1 – magnetartig die Stimmen fast aller Balladenfans an sich ziehen könnte, während die Uptempo-Songs die Stimmen splitten. Könnte also wie letztes Jahr sein: 1 Winner Televote (POR) – 1 Winner Jury (AZE?) – 1 Winner gesamt (bitte Italien).
    Völlig andere Frage – hat irgendjemand mitbekommen, was für Schuhe Hovig & Co. ragen? Sehen ganz cool aus – Adidas? Vans? Skechers?

  42. Rainer1

    11.05.2017 | 06:30

    Wer die durchsichtige masche der portugisischen geschwister nicht durchschaut, ist selber schuld. Das hat nichts mit „rechtspopulismus“,(was für ein dummes wort) zu tun.
    Aber ich weiss natürlich, dass viele auf dieses klebrige etwas abfahren.

  43. Mariposa

    11.05.2017 | 08:31

    @ Rainer1

    es ist mir schnurzpiepegal !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  44. Mariposa

    11.05.2017 | 08:35

    @ und ganz besonders escfan05

    dein Geschwätz hier interessiert NIEMANDEN. Schon seit Jahren ist es unerträglich, diesmal ist das Faß am Überlaufen

    Bei manchen ist es eben schlichtweg Neid…….

  45. Mariposa

    11.05.2017 | 08:37

    @ biobanane

    Danke !!!! Es gibt es auch noch normale Leute hier.

  46. Frank N.

    11.05.2017 | 08:58

    Also Kritik an Salvadors Art kann ich nur schwer nachvollziehen. Entweder er ist einfach so oder es ist taktisches Kalkül, ändert doch nichts am wesentlichen Inhalt: Einem emotionalen, zeitlosen Lied. Dafür wähle ich im Finale und nicht für irgendwelche Grimassen oder PK-Statements. Das er bei mir grundsätzlich sympathisch rüberkommt, gebe ich gerne zu. Aber das gilt auch für Levina und für ihr Lied würde ich auch nicht anrufen, wenn ich es dürfte.
    .
    Was ich jedoch in Frage stellen will ist, warum die EBU nach allen Streitigkeiten der vergangenen Monate / Jahre nicht noch stärker darauf achtet, politische Statements zu verhindern. Es ist ja schön, dass Salvador eine Mehrheitsmeinung in vielen Ländern vertritt – von anderen Ländern (Osteuropa, UK, …) weiß man, dass es dort anders gesehen wird. Das kann man zwar bedauern oder blöd finden, aber man muss es hinnehmen (wie angesprochen: Meinungsfreiheit). Und nachdem dieses Jahr so häufig gesagt wurde, man solle Politik aus dem ESC raushalten halte ich auch den an sich gut gemeinten Kommentar zur Flüchtlingsproblematik für fehl am Platze.
    Ähnliches gilt natürlich für Kasia, die eine internationale PK nicht für innenpolitische Themen nutzen sollte. Man kann ja gerne als Tierschützer oder Menschenfreund auftreten, aber wenn man Polen und Portugal politische Forderungen erlaubt, kann man dies RUS, UKR, AZE und ARM nur schwer verbieten.

  47. Matty

    11.05.2017 | 09:02

    Zur Abwechslung mal etwas Erfreuliches: Deutschland entfernt sich bei der Wette um den letzten Platz immer weiter von der Spitze und ich hoffe, daß das bis zum Finale am Samstag so bleiben wird.

    http://eurovisionworld.com/?odds=finish-last

  48. Mariposa

    11.05.2017 | 09:27

    @ Frank

    Doch, man kann oder muß sie verhindern, wenn es sich um Hetze gegen Minderheiten und um menschenverachtende Äußerungen handeln sollte. Die Folge kann nur der Ausschluß vom Wettbewerb bedeuten, weil so etwas auch gegen Statuten der EBU und gegen den „Geist“ eines solchen Wettbewerbs verstoßen würde. Kam aber so viel ich weiß noch nicht vor…..

  49. Mariposa

    11.05.2017 | 09:30

    Ich hätte nix dagegen, wenn dieses Quartett komplett von der EBU ausgeschlossen werden sollte – immerhin hat man das Spektakel sozusagen als Kriegsschauplatz mißbraucht. Gegen Salvador und Kasia und ihr Engagement ist dagegen so gar nix einzuwenden – ganz im Gegenteil.

  50. Mariposa

    11.05.2017 | 09:32

    Ich hätte nix dagegen, wenn dieses Quartett komplett von der EBU ausgeschlossen werden sollte – immerhin hat man das Spektakel sozusagen als Kriegsschauplatz mißbraucht. Gegen Salvador und Kasia und ihr Engagement ist dagegen so gar nix einzuwenden – ganz im Gegenteil. Der ESC war und ist niemals unpolitisch und wird es niemals ein, aber die „Correctness“ sollte gewahrt bleiben.

  51. Little Imp

    11.05.2017 | 09:57

    Bei manchen Kommentaren hier kann ich auch nur den Kopf schütteln. Ist das nicht ein deprimierendes, verbitterndes Leben, wenn man allen Menschen immer gleich die schlechtesten Absichten unterstellt? In dubio pro reo!

  52. Frank N.

    11.05.2017 | 10:03

    @Mariposa:

    Ich fühle da ganz wie du. Für uns (und eine Mehrheit bei uns) gibt es bei vielen Fragestellungen (Menschenrechte, Tierschutz… [Liste beliebig erweiterbar]) ein einfaches „richtig“ oder „falsch“. Das Problem ist, dass viele andere Menschen in Europa die Themen genau anders herum betrachten.
    Wie geht man aber nun mit solchen Themen um?
    Möglichkeit 1 (was wohl keiner will):
    Man öffnet sich beim ESC diesen Themen voll und ganz und diskutiert diese offen durch. Der eigentliche Musikwettbewerb würde natürlich in den Hintergrund rücken, weil auf einmal mehr Politiker als Musiker im Raum wären. Und es ginge weniger um Liebe und Frieden als um Flüchtlingsquoten, Tierhaltungsvorschriften, den Brexit oder sonstwas.
    Möglichkeit 2:
    Man verbietet alle politischen Aussagen (ausgenommen natürlich Allgemeinplätze wie „Seid nett zueinander“, „Die Welt ist für alle da“, „Alle wollen Frieden“ etc.).
    Möglichkeit 3 (so würde ich zumindest deine Aussagen zusammenfassen, sei mir bitte nicht böse):
    Irgendjemand (z.B. wir) definiert welche Meinungen vertreten werden dürfen bzw. welche nicht.

    Mein Ansatz ist natürlich nicht perfekt, weil eigentlich notwendige Dinge nicht angesprochen werden können. Aber das eigentlich geltende Politik-Verbot mal anzuwenden und dann mal nicht bringt nur Probleme. Und letztlich würden sich natürlich einige Länder bevormundet fühlen und ihr Interesse am ESC verlieren (Beispiel Türkei).
    Anders formuliert: Mein Ansatz manifestiert die beim ESC allgemein herrschende Oberflächlichkeit. Aber aus meiner Sicht ist es genau diese, die ihn erst groß gemacht hat.

  53. Frank N.

    11.05.2017 | 10:11

    Vielleicht noch ergänzend: Natürlich muss man die Grundwerte des ESC verteidigen, z.B. das jeder unabhängig von Aussehen, Nationalität, Geschlecht, Partnerwahl etc. teilnehmen darf – einfach weil das die Grundvoraussetzung ist, damit alles funktioniert.
    Wenn z.B. die Türken das stört und sie sich zurückziehen (so zumindest meine Deutung der Ereignisse), dann ist es schade, aber nicht verhinderbar.

  54. 4porcelli

    11.05.2017 | 11:47

    @Frank N. Du triffst den Nagel auf den Kopf – Freiheit ist immer auch die Feiheit des Andersdenkenden, ist also ein schmaler Grad, auf dem man sich da bewegt. Ist hier aber letztendlich ohnehin irrelevant, da sich außer einer kleinen Gruppe eingeschworener Fans wie uns im realen Leben wirklich kein Mensch für die PKs interessiert. Zum Thema würde sowas höchstens werden, wenn etwas während der Show passiert, also wenn zB Russland „My friend Donald“ singen würde.

  55. deutscheland

    11.05.2017 | 11:47

    Ich kann die Kritik an Salvador ehrlich gesagt verstehen. Wenn er es wirklich so meint und sich vielleicht auch ehrlich für Flüchtlinge einsetzt, dann ist es ok, aber ich denke über solche Aussagen nicht selten kritisch nach und frage mich immer wieder, ob es ein ernsthaftes Statement ist oder ob die Promis das nur sagen, um sich gut zu fühlen, bzw. das Gefühl zu haben, moralisch auf der richtigen Seite zu stehen.
    Da ziehe ich lieber Sarah Connor vor, sie hat eine syrische Mutter mit ihren Kindern aufgenommen ohne damit an die Öffentlichkeit zu treten; sie hat sogar unter falschem Namen ihre Hilfe angeboten, damit das keine PR-Sache wird. Erst als die Boulevardmedien Wind davon bekamen, hat sie Stellung genommen und auch geschrieben, dass sie sich nicht anmaßen wolle, ein Vorbild zu sein. Obwohl sie dadurch für mich eines ist.

  56. 4porcelli

    11.05.2017 | 11:59

    Ach ja und an all jene, die sich über Kritik am armen, kranken, selbstlosen Salvador aufregen und diese dann am besten noch leicht demagogisch als Rechtspopulismus bezeichnen – Ihr würdet bei Shows wie DSDS (ich weiß, guckt keiner lach) vermutlich gar nicht wissen, für welches der tragischen Schicksale Ihr anrufen sollt. Tatsache ist doch, dass die Salvador-Fans sich furchtbar aufregen würden, wenn dieselbe Nummer von jemandem käme, der aussieht wie Hovig oder Imri – dann wäre das ganze ein“typischer Fake vom Latin Lover Scönling“ statt „bezaubernd,“ weil SaSo aussieht, als ob er unter einer Brücke schläft.

  57. Rainer2

    11.05.2017 | 12:00

    Ich fand die PK sehr bestätigend zu meinen Eindrücken der jeweiligen Auftritte: sei es die nervöse Blanche, die selbstbewusste Kasia, der verspielte Hovig oder die coole DiHaj, auch dem introvertierten, schalkhaften Salvador nehme ich seine Aussagen ab. Komisch, wenn ihm hier seine Bemerkungen zur Flüchtlingskrise als berechnend vorgeworfen werden und es ihm gleichzeitig „verboten“ wird, von einer Tournee zu träumen. Mir sind einige der ESC-Teilnehmer im Gegensatz zu einigen Kommentatoren hier sehr sympathisch.

  58. togravus

    11.05.2017 | 12:22

    Ich kann @Little Imp nur zustimmen, es ist traurig und jämmerlich zu sehen, dass einige User seit dieser Saison zunehmend mit Unterstellungen und Verleumdung argumentieren, sowohl gegenüber Künstlern die sie nicht mögen als auch gegenüber anderen Usern. Das ist sehr schade, aber eben Teil des Zeitgeistes …
    Jetzt unterstellt man auch noch, dass Salvador-Unterstützer Sentimentalitätstrinen seien, die für jede Schmalzstory anrufen. Eigentlich lohnt sich da gar keine Diskussion, aber ich möchte doch ein einziges Mal darauf hinweisen, dass ich mich in ‚Amar pelos dois‘ verliebt habe, als ich das Lied vor dem ersten HF des FdC gehört habe. Da wusste ich noch gar nichts über Salvador.

  59. Mariposa

    11.05.2017 | 12:30

    @ 4porcelli

    Tja, Pech gehabt – ich finde Salvador um Längen hübscher als Hovig. Insofern geht dieser Kritikpunkt ins Leere.

  60. Mariposa

    11.05.2017 | 12:33

    @ togravus

    Beim ersten Mal hat „Amar pelos dois“ bei mir noch nicht gezündet, dann hat es aber nicht mehr lange gedauert und ich habe sogar ein bißchen Portugiesisch geübt. Alles andere, was danach kam, ist für mich nicht relevant.

  61. 4porcelli

    11.05.2017 | 12:42

    @Mariposa – Schmetterling, ich danke Dir! Ich gleich das Mittagessen bezahlt, weil ich mit ’nem Kollegen gewettet habe, dass garantiert jemand schreiben wird, dass Salvador aber viel besser aussieht als die von mir genannten. Gehen zum Italiener #Milano2018

  62. Mariposa

    11.05.2017 | 12:44

    @ 4porcelli

    Da habe ich ja gar nicht dagegen…… BIn ich gerne dabei.

  63. Jorge

    11.05.2017 | 13:07

    War im falschen Artikel gelandet:
    @biobanane: Ist „egal“ eine Antwortoption? Die Diskussion ist mir zu verkrampft. Von den überhöhenden „Che“-Fanboys und den Lästerern.
    Den Song und seinen Musikstil mag ich halt nicht, spannend als Person finde ich ihn dagegen – wegen der Brüche. Seine Lieblingsfarbe interessiert mich ja nicht, insofern schön etwas Authentisches auf der PK zu erfahren. Nur wenn sein „Keine Grenzen mehr“ Slogan (ESC Jargon ;-) ) so kampagnenhaft und anti-establishment ist, er bis dato beim ESC nicht präsent war (egal warum), jetzt aber soviel Raum für Botschaften und T-Shirtdrucke beansprucht, bekommt das schonmal einen Beigeschmack. Ich bin gerade übersättigt von diesen Kampfbegriffen um die Hashtaghoheit.
    Positiver Aspekt: Er macht das Voting spannender.

  64. Tamara

    11.05.2017 | 16:20

    Ich hab vorgestern nacht was gelesen, was ich in dem Zusammenhang sehr passend fand: „Some people hate you because of the way other people love you.“ Sollte man mal drüber nachdenken…

  65. Mariposa

    11.05.2017 | 17:29

    @ Biobanane

    Es gibt noch andere interessante Beiträge nichtschwedischer Herkunft: Armenien und Belgien – sind beide derzeit ziemlich weit oben bei den Wetten.

  66. Mariposa

    11.05.2017 | 17:33

    Ich habe langsam den Eindruck, hier wird härter ausgeteilt als im Zoff zwischen Russland und der Ukraine….

  67. escfan05

    11.05.2017 | 18:14

    Der Salvador aus Portugal kann ja gerne sich in seinem ESC-Elfenbeinturm für Flüchtlinge einsetzen, er muss ja schließlich die Auswirkungen des Flüchtlingszustroms nämlich nicht ausbaden.Ansonsten soll er lieber sein Liebeslied säuseln, singen kann man das ja kaum nennen, was er da tut. Er soll sich lieber mal für arme Portugiesen einsetzen, das soll es ja auch geben.

  68. escfan05

    11.05.2017 | 18:18

    Der Salvador scheint ja wirklich auf einem anderen Planeten gelebt zu haben, wenn er fordert, das man Flüchtlingen die Einreise in andere Länder erleichtern sollte. Da kann man gleich aus diesen Länder ne IS-Hochburg machen. Egal was er nimmt, er soll es lassen, es bekommt ihm offensichtlich nicht.

  69. Mariposa

    11.05.2017 | 18:33

    @ escfan05

    Du solltest es besser lassen, politische Statements abzulassen – Dein letzter Beitrag ist nicht mehr weit von der Hetze entfernt, wie sie uns alltäglich serviert wird. Dir bekommt auch so einiges nicht, Du spielst anscheinend gerne mit dem Feuer.

    SO LANGSAM REICHT ES !!!!

  70. Mariposa

    11.05.2017 | 18:35

    Weg mit diesen menschenverachtenden Postings hier !!!!

  71. Matthias

    11.05.2017 | 19:01

    escfan05: Flüchtlingen pauschal zu unterstellen, sie gehörten zur IS, ist infam. Bitte unterlasse künftig solche fremdenfeindlichen Postings, das können wir nicht akzeptieren.

  72. Peter

    11.05.2017 | 20:46

    http://blog.prinz.de/grand-prix/ein-paar-gedanken-ueber-die-netiquette-auf-dem-prinz-esc-blog/

  73. Mariposa

    12.05.2017 | 19:28

    Schon eine sehr hübsche Vorstellung: Salvador (also „der Erlöser“), der Wasser in Portwein verwandelt und noch viel wichtiger sein Land aus der ESC-Lethargie befreit. Nur wegen ihm guckt sich eine portugiesische Bekannte von mir zum ersten Mal in ihrem Leben ein ESC-Finale an.

  74. escfan05

    13.05.2017 | 10:55

    @Mariposa: Typisch jeder der was kritisiert gleich in die Rechte Ecke zu stellen.

    @Matthias: Ich habe das gar nicht geschrieben. Anscheinend ist noch nicht genug passiert, wenn ich solche dämliche Aussagen höre, dann muß man sich nicht wundern, warum sich manche Menschen rechtsradikale Parteien zuwenden.

  75. escfan05

    13.05.2017 | 10:58

    Natürlich sind nicht alle Flüchtlinge Terroristen, aber je mehr man reinlässt, desto mehr Terroristen befinden sich auch darunter. Deshalb ist mehr Kontrolle an den Grenzen wichtig und nicht weniger Kontrolle. Mehr sage ich dazu nicht, man wird ja dann doch wieder als rechtsradikal hingestellt. Typisch Deutsch.

  76. Mariposa

    13.05.2017 | 15:25

    Erst austeilen und dann nach der Kritik relativieren…. Immer die gleiche Masche.

  77. alkibernd

    13.05.2017 | 15:43

    Es ist schon ziemlich rechtsradikal und zudem unanständig , die Äußerungen anderer Menschen als berechnend und unaufrichtig zu bezeichnen, ohne dass man dafür Belege hat.:Und geradezu ein konstituierendes Merkmal von Rechtsextremismus ist es, ganze Gruppen aufgrund eines Merkmals als Verbrecher und Terroristen zu diffamieren.

  78. Little Imp

    13.05.2017 | 16:59

    Das ist das Problem zwischen (vermeintlich) naiven und (vermeintlich) radikalen Positionen: Die Wahrheit liegt immer irgendwo dazwischen. Aber auf einer ESC-Pressekonferenz (und auch bei anderen Gelegenheiten) kannst du nicht großartig ausholen. Da beschränkt man sich dann eben auf prägnante Signale.

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